DE1078085B - - Google Patents
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Zusammentragen von einzelnen Papierblättern durch
Abheben der Blätter von längs und unterhalb des oberen Trums einer im normalen Betriebszustand
ununterbrochen umlaufenden endlosen Fördereinrichtung mit gegenseitigen Abständen angeordneten Blattstapeln
und zum Zusammenstellen der abgehobenen Blätter auf mit der Fördereinrichtung sich bewegende
Blattträger in einer vorbestimmten Ordnung zu Blattlagen oder Blöcken.
Bei solchen Maschinen werden die Papiereinzelblätter von mehreren Stapeln weggenommen und
jeweils zu einem Stoß zusammengestellt, in welchem die Blätter eine bestimmte Ordnung haben. Bei bisher
bekannten Maschinen dieser Art liegen die einzelnen Blattstapel, von denen die Einzelblätter abzuheben
sind, meist neben oder über der umlaufenden Förderbahn, so daß verhältnismäßig verwickelte
Blattabnahmemittebvorgesehen sein müssen. Eswurde aber auch bereits eine Maschine vorgeschlagen, bei
welcher die Stapel unterhalb des Förderweges liegen. Hierbei fehlte es aber an den nötigen Sicherheitsvorrichtungen,
welche gewährleisten, daß immer nur ein einzelnes Blatt abgehoben wird. Bei solchen Maschinen
wurde allerdings auch schon eine Abschaltvorrichtung vorgesehen, welche die Maschine stillsetzt, wenn einmal
von einem Blattabnahmemittel kein Blatt von einem Stapel abgehoben wird.
Alle diese bekannten Maschinen sind aber jeweils nur auf eine Blattgröße eingestellt und bei Übergang
auf abweichende Blattgrößen müssen Teile, wie insbesondere die Blattträger, ausgewechselt werden.
Auch konnte bei diesen Maschinen keine sichere Arbeitsweise der teilweise mit Saugluft arbeitenden
Abnahmemittel für die von den Stapeln zu entnehmenden Blätter erreicht werden. Die für das Verbinden
der einzelnen abgehobenen Blätter zu Blöcken vorgesehenen Klebstoffauftrageeinrichtungen setzen bei
diesen bisher bekannten Maschinen weiterhin mit Reibung auf die einzelnen Blätter auf und bringen
diese dabei aus ihrer Flucht.
Mit der Erfindung ist nun die Aufgabe gelöst, eine gegenüber den bisher bekannten Maschinen wesentlich
verbesserte Maschine zu schaffen, welche die einzelnen Arbeitsvorgänge zum Herstellen vollständiger Lagen
oder Blöcke, deren jede(r) eine Vielzahl in bestimmter Ordnung zusammengefaßter Blätter enthält, selbsttätig
und ununterbrochen mit großer Sicherheit ausführen läßt.
Die Maschine nach der Erfindung macht von bekannten Einrichtungen Gebrauch und kennzeichnet
sich' durch die Vereinigung der folgenden bekannten Merkmale: Für jeden Blattstapel sind je ein Tisch
mit schrägstehender Tragplatte, je ein Abnahmemittel Maschine zum Zusammentragen
von einzelnen Blättern
durch Abheben von Blattstapeln
durch Abheben von Blattstapeln
Anmelder:
Carl W. Didde und Donald A. Glaser,
Emporia, Kan. (V.St.A.)
Carl W. Didde und Donald A. Glaser,
Emporia, Kan. (V.St.A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. G. Weinhausen, Patentanwalt,
München 22, Widenmayerstr. 46
Beaiisprudite Priorität:
V. St. v. Amerika vom 24. Januar 1955
Carl W. Didde und Donald A. Glaser, Emporia, Kan.
(V. St. Α.),
sind als Erfinder genannt worden
mit je einer den Antrieb der Fördereinrichtung bei Abnahme von mehr oder weniger als einem Blatt von
dem Blattstapel elektrisch abschaltenden Blattfühleinrichtung sowie endlich je eine Klebstoffauftragevorrichtung
vorgesehen. Durch diese Vereinigung bekannter Merkmale ist eine Sicherheitseinrichtung geschaffen,
welche die Maschine sofort stillsetzt, wenn beim Zusammenstellen eines Blockes aus einer Reihenfolge
der von den Blattstapeln entnommenen Einzelblätter eine Störung eintritt.
In bevorzugter Ausführung der Maschine nach der Erfindung bestehen die mit der Fördereinrichtung
umlaufenden Blattträger je aus einer Anzahl in Förderrichtung hintereinander angeordneter, gelenkig
miteinander verbundener Auflegeplatten mit in Förderrichtung weisenden, mit Abstreiffingern zusammenwirkenden
Einschnitten. Durch diese Ausgestaltung der Blattträger ist es möglich, Papierblätter
jeglicher Größe von den einzelnen Auflageplattenohne Auswechseln irgendwelcher Teile und ohne Verstellen
l>esonderer Anschläge mittels des Abstreiffingers abzuheben.
Für das Abheben der einzelnen Blätter von den Blattstapeln ist vorzugsweise ein über ein von der
umlaufenden Fördereinrichtung nockengesteuertes Saugleitungsventil auslösbarer Saugheber mit einem
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auf einem an eine Unterdruckleitung angeschlossenen Rohr gleitbaren Zylinder vorgesehen, der bei Verschluß
seiner mit dem Rohr verbundenen Bohrung durch ein Blatt gegen die Wirkung einer Druckfeder
zusammen mit dem Blatt angehoben wird. Dieses Blatt bleibt mit dem Saugheber so lange in der angehobenen
Stellung, bis der betreffende Blattträger bei seiner Fortbewegung unter das angehobene Blatt kommt und
der Unterdruck durch öffnen des Saugleitungsventils aufgehoben wird, so daß das Blatt vom Saugheber
freikommt und auf den Blattträger niederfällt.
In weiterer Ausgestaltung der Maschine nach der Erfindung ist zweckmäßig — zum pneumatisch-elektrischen
Abschalten des Antriebes der Fördereinrichtung bei Abnahme von mehr oder weniger als einem
Blatt — als Blattabfühleinrichtung ein in einem einseitig offenen, anderseitig an einen Saugluftkanal angeschlossenen
Zylinder beweglicher, bei Abdecken des offenen Endes eines oder mehrerer in den Zylinder
mündender Kanäle mittels eines abgehobenen Blattes in den Zylinder hineinsaugbarer Kolben mit einer am
freien Ende einer Kolbenstange angeordneten Fühlplatte sowie mit einem am freien Ende einer anderen
Kolbenstange angeordneten Schalter vorgesehen, der im Erregerkreis eines mit einem Ruhekontakt in den
Speisestromkreis des Antriebes der Fördereinrichtung geschalteten Relais liegt. Ist kein Blatt abgehoben
worden, so bleiben die in den Zylinder mündenden Kanäle offen, und somit wird auch der Schalter nicht
ausgelöst. Wird andererseits mehr als ein einziges Blatt abgehoben und setzt die Fühlplatte auf diese
Mehrzahl von Blättern auf, so kann die ihr zugeordnete Kolbenstange nicht mehr den zum öffnen des
Schalters notwendigen Weg zurücklegen, so daß der Schalter auch in diesem Fall unausgelöst bleibt.
Damit das abgehobene Blatt ohne Behinderung an die Kanalöffnungen der Blattabfühleinrichtung gelangen
kann, weist der Kolben vorzugsweise auf seinem Mantel eine Spiralnut auf, die zwecks Verdrehens
seiner Fühlplatte bei der Ansaugbewegung mit einem gehäusefesten Stift zusammenwirkt. Der
Kolben wird dann bei seiner Ansaugbewegung mit der Fühlplatte derart gedreht, daß die Fühlplatte am
Ende der Ansaugbewegung unter dem von dem Abhebemitte] unter den Kanalöffnungen gehaltenen Blatt
liegt.
Schließlich ist zweckmäßig in dem Erregerkreis des Abschaltrelais für den Antrieb der Fördereinrichtung
zusammen mit dem Schalter der Blattabfühleinrichtung ein weiterer Schalter vorgesehen, der von einem
Nocken während des Abnehmens und Abfühlens eines Blattes geschlossen wird. In dieser Steuerschaltung
wird das Abschaltrelais unter öffnen seines Ruhekontaktes und dadurch erfolgtem Stillsetzen des Antriebsmotors
nur dann erregt, wenn beide Schalter geschlossen sind, und dies geschieht nur dann, wenn
während des Abnehmens und Abfühlens der Blätter von einem Saugheber bzw. einem Abnahmemittel
weniger oder mehr als ein einziges Blatt abgehoben wird.
Damit ein Verlagern der Blätter durch die Klebstoffauftragevorrichtung vermieden wird, weist
letztere zum Benetzen des Randbereiches des vom Blattstapel abgehobenen und auf einen Blattträger
abgelegten Blattes mit Klebstoff während dessen Fortbewegung zwecks Verbindens der einzelnen abgehobenen
Blätter zu Blöcken zweckmäßig mehrere quer zur Förderrichtung nebeneinander angeordnete,
federnd und praktisch reibungslos auf dem Blattträger aufliegend gelagerte Klebstoffzuleitungen auf, die mit
einer der Geschwindigkeit der Blattträger angepaßten Umlaufgeschwindigkeit antreibbar sind.
Zum weiteren Verringern des Anlagedruckes der Klebstoffzuleitungen können die letzteren aus einem
Rohr bestehen, das einen durchweg kreisrunden Querschnitt aufweist, an seinem freien Ende verjüngt zuläuft
und eine aus dem Rohrende teilweise herausragende, federbelastete Kugel aufweist. Beim Aufsetzen
auf das Blatt wird die Kugel in das Rohr gedrückt und gibt dadurch den Klebstoffauslaß frei.
Die Zeichnung erläutert ein Beispiel für die Ausführung der Maschine nach der Erfindung, und zwar
zeigt
Fig. 1 die Draufsicht auf die Maschine gemäß der Erfindung, wobei Teile weggebrochen und andere
Teile weggelassen sind, so daß die Hauptteile besser sichtbar sind,
Fig. 2 eine Seitenansicht zu Fig. 1, bei welcher ebenfalls Teile weggebrochen und verschiedeneEinzelheiten
weggelassen sind,
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch die Maschine gemäß der Erfindung, bei welcher der zu einer Stapelstellung gehörende gestalterische Aufbau in seinen
Hauptteilen gezeigt ist, wobei wiederum Teile weggebrochen und Einzelheiten weggelassen sind,
Fig. 4 eine Teilansicht von der der in Fig. 2 gezeigten entgegengesetzten Seite, wobei Teile weggebrochen
und Einzelheiten weggelassen sind,
Fig. 5 eine Schnittansicht nach der LinieV-V der Fig. 1, in vergrößertem Maßstab,
Fig. 6 eine Darstellung, teilweise in Endansicht und teilweise im Schnitt, einer der KlebstofTauftrageeinrichtungen
und die dazugehörigen Teile,
Fig. 7 eine Ansicht im Schnitt nach der Linie VII-VII der Fig. 6,
Fig. 8 eine Ansicht, teilweise von der Seite und teilweise im Schnitt, eines der Blattfühler, wobei zur
ül)ersichtlicheren Darstellung Teile weggebrochen sind,
Fig. 9 einen Schnitt nach der Linie IX-IX der Fig. 8,
Fig. 10 eine Teilansicht, teilweise im Aufriß und teilweise im Schnitt sowie in vergrößertem Maßstab,
der selbsttätigen Tischanhebeeinrichtung,
Fig. 11 eine Schnittansicht eines der saugluftbetätigten Anhebeteile,
Fig. 11 eine Schnittansicht eines der saugluftbetätigten Anhebeteile,
Fig. 12 eine Schnittansicht des Saugventilsatzes nach der LinieXII-XII der Fig. 4,
Fig. 13 eine Schnittansicht des Saugventilsatzes nach der Linie XIII-XIII der Fig. 4,
Fig. 14 eine Ansicht einiger der Kraftübertragungsund -Umwandlungseinrichtungen, wie sie in der Maschine
gemäß der Erfindung verwendet werden, in schematischer und schaubildlicher Darstellung,
Fig. 15 eine schematische Darstellung des elektrischen Teils der Maschine gemäß der Erfindung und Fig. 16 eine Teilansicht im Schnitt einer anderen Ausführungsform des Tisches.
Fig. 15 eine schematische Darstellung des elektrischen Teils der Maschine gemäß der Erfindung und Fig. 16 eine Teilansicht im Schnitt einer anderen Ausführungsform des Tisches.
Eine elektrische Hauptleitung 20, 22 (Fig. 15) kann an eine elektrische Stromquelle, z. B. an ein Wechselstromnetz,
angeschlossen werden. In der Ader 20 ist ein Hauptschalter 24 angeordnet. Mit der Hauptleitung
20, 22 ist durch Leitungen 26 und 28 ein elektrischer Pumpenantriebsmotor 30 verbunden, der mit
einer Saugpumpe 32 und einer Druckpumpe 34 mechanisch gekuppelt ist. In der Zeichnung sind die
Kupplungen zwischen dem Motor 30 und den Pumpen 32 und 34 durch gestrichelte Linien 31 und 33 angedeutet.
Ferner ist ein Hauptantriebsmotor 36 vorge-"o sehen, der mit der Hauptleitung 20, 22 durch weitere
Leitungen 38 und 40 elektrisch verbunden und mit verschiedenen Teilen der Maschine, wie nachstehend
näher beschrieben, mechanisch bei 42 gekuppelt ist.
Ein normalerweise geschlossener Schalter 44 ist einer Wicklung 46 eines Relais 48 zugeordnet und in
der Ader 38 der Leitung 38, 40 angeordnet. Die Aufgabe dieses Schalters wird nachstehend näher erläutert.
Wie Fig. 1, 2, 3 und 4 zeigen, weist ein Gestell 50 einander gegenüberliegende längliche untere Seitenteile
52 und 54 sowie in Längsrichtung durch einen Abstand getrennte Querstücke 56 auf, welche die
Seitenteile 52 und 54 miteinander verbinden, ferner zwei vordere Stützen 58, zwei hintere Stützen 60 und
eine Anzalil Zwischenstützenpaare 62, die mit den Seitenteilen 52 und 54 verbunden sind und sich über
diese hinaus erstrecken, weiter zwei längliche obere Seitenglieder 64 und 66, welche die oberen Enden der
Stützen 58, 60 und 62 miteinander verbinden, einen rückwärtigen Schutz 68, zwei einander gegenüberliegende
vordere Seitenplatten 70 und 72, zwei Motor- und Pumpentragflächen-74 und 76 an den vorderen
Stützen 58, ein in Fig. 2 teilweise gezeigtes vorderes Gehäuse 78 und andere Verstrebungen, Abstützungen
und Verkleidungen, von denen einige nachstehend näher beschrieben sind und andere nach Belieben verwendet
werden können, wie Schutzdeckel für bestimmte sich bewegende Teile, die von an sich bekannter
Ausbildung sein können und keinen Teil der Erfindung bilden. Das Gestell 50 ist vorzugsweise auf
einer Anzahl von Lagerblöcken 77 angeordnet und auf diesen befestigt, welche ihrerseits auf dem Boden 79
aufruhen und auf diesem befestigt sind.
Der Hauptantriebsmotor 36 (Fig. 2) ist auf der Tragfläche 74 gelagert, während der Pumpenantriebsmotor
30 und die Pumpen 32 und 34 vorzugsweise auf der Tragfläche 76 angeordnet sind und sich in der
Zeichnung hinter dem Gehäuse 78 befinden. Der Hauptantriebsmotor 36 ist vorzugsweise über ein
nicht dargestelltes Untersetzungsgetriebe mit einer waagerechten Hauptantriebswelle 80 gekuppelt, die am
Gestell 50 vor den vorderen Stützen 58 gelagert und unterstützt ist. Auf der Antriebswelle 80 sind ein
Hauptantriebskettenrad 82 und ein Hilfsantriebskettenrad 84 drehfest angeordnet. Parallel zur Antriebswelle
80 sind vier in waagerechtem und senkrechtem Abstand voneinander angeordnete Förderkettenwellen
vorgesehen, die am Gestell 50 drehbar gelagert sind und als untere vordere Förderkettenwelle
86, untere hintere Förderkettenwelle 88, obere vordere Förderkettenwelle 90 und als obere hintere
Förderkettenwelle 92 bezeichnet werden. Auf der unteren vorderen Förderkettenwelle 86 ist ein getriebenes
Kettenrad 94 drehfest angeordnet und mit dem Hauptantriebskettenrad 82 auf der Antriebswelle 80 durch
eine endlose Kette 96 verbunden. Ein Kettenspannrad 98 ist auf einem schwenkbaren Hebel 100 drehbar gelagert,
der durch eine verstellbar angeordnete Feder 102 belastet ist, so daß der Kette 56 die gewünschte
Spannung mitgeteilt werden kann.
Wie sich am besten aus Fig. 1, 2 und 14 ergibt, ist die untere vordere Förderkettenwelle 86 mit zwei
durch einen Abstand getrennten Förderkettenrädern und 106, die untere hintere Förderkettenwelle 88
mit zwei Kettenrädern 108 und 110, die obere vordere Förderkettenwelle mit zwei Kettenrädern 112 und 114
und die obere hintere Förderkettenwelle mit zwei Kettenrädern 116 und 118 versehen. Über die Kettenräder
104, 108, 112 und 116 ist eine endlose Förderkette 120 gelegt, während über die Kettenräder 106, '
110, 114 und 118 im Abstand zur Kette 120 eine zweite endlose Förderkette 122 gelegt ist. Die Ketten
120 und 122 übertragen daher Kraft von der Förderkettenwelle 86 auf jede der Förderkettenwellen 88, 90
und 92.
In Fig. 14 sind ferner die meisten anderen Kraftübertragungs- und -umwandlungseinrichtungen dargestellt,
die in der Maschine verwendet werden, während ihre Aufgabe sowie das Wesen der übrigen zugehörigen
Einrichtungen nachstehend näher beschrieben werden. Die untere vordere Förderkettenwelle 86
trägt außer dem getriebenen Kettenrad 94 (nur Fig. 2) und den Förderkettenrädern 104 und 106 zwei gleichartige
außermittige Kurvenscheiben 124 und 126, die
1S neben den Kettenrädern 104 und 106 angeordnet sind.,
und, benachbart der Kurvenscheibe 124, eine weitere gesonderte außermittige Kurvenscheibe 128. Die
obere vordere Förderkettenwelle 90 ist mit einer einzelnen außermittigen Kurvenscheibe 130 neben dem
Kettenrad 112, einer einzelnen außermittigen Kurvenscheibe 131 zwischen den Kettenrädern 112 und 114
und mit einer einzelnen außermittigen Kurvenscheibe 132 und ferner mit einer einzelnen außermittigen
Kurvenscheibe 134, benachbart dem Kettenrad
a5 114, versehen.
Wenn die Förderkettenwelle 86 in Drehung versetzt wird, wird durch die Kurvenscheiben 124 und 126
zwei sich in Längsrichtung erstreckenden Stangen 136 und 138 eine hin- und hergehende Bewegung mitgeteilt.
Die Stangen 136 und 138 tragen Kurvenrollen 140 und 142 und sind durch geeignete, nicht gezeigte
Federn in Richtung zu den Kurvenscheiben 124 und 126 nachgiebig belastet. Ferner sind die Stangen 136
und 138 durch eine Gelenkverbindung, wie bei 144 und 146 gezeigt, mit einem entsprechenden Satz
KuTbelplatten 148 und 150 verbunden, von denen je eine in Fig. 14 dargestellt ist. Jede der Kurbelplatten
148 ist ihrerseits bei 152 mit einem Arm 154 am unteren Seitenteil 52 gelenkig verbunden, während jede
der Kurbelplatten 150 in ähnlicher Weise, wie bei 156 gezeigt, mit einem Arm 158 des unteren Seitenteils 54
gelenkig verbunden ist, wie sich auch aus Fig. 2, 3 und 4 ergibt. Jede Kurbelplatte 148 ist ferner mit
einer sich nach oben erstreckenden, in senkrechter Richtung auf und ab beweglichen Stange 160 versehen,
die an der Platte 148 bei 162 angelenkt ist, während jede Kurbelplatte 150 in gleicher Weise mit
einer entsprechenden Stange 164 versehen ist, die bei 166 angelenkt ist. Wenn die Kurbelplatten 148 und
150 durch eine waagerecht hin- und hergehende Bewegung der Stangen 136 und 138 verschwenkt werden,
so führen die Stangen 160 und 164 für einen nachstehend näher beschriebenen Zweck eine senkrechte
Aufundabbewegung aus.
Durch die Drehung der Förderkettenwelle 86 wird ferner einem Arm 168 eine schwingende Bewegung
mitgeteilt, der an seinem einen Ende bei 170 am Gestell 50 schwenkbar gelagert ist, welche Bewegung
durch die Wirkung der Kurvenscheibe 128 auf eine Kurvenrolle 172 herbeigeführt wird, die vom Arm 168
zwischen seinen Enden getragen wird. Eine Stange 174 ist an ihrem unteren Ende bei 176 gelenkig mit
dem entgegengesetzten Ende des Arms 178 verbunden, während ihr oberes Ende bei 178 Gelenkverbindung
mit einem Kurbelarm 180 hat, der auf einem drehbaren Teil 182 einer Teleskop - Saugrohrleitung 184
angeordnet ist. Wenn der Arm 168 verschwenkt wird, bewegt sich die Stange 174 senkrecht auf und ab, wodurch
der Kurbelarm 180 verschwenkt und der dreh-
ό bare Teil 182 gegenüber dem Rohrteil 184 für einen
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nachstehend näher beschriebenen Zweck verdreht wird.
Wenn sich die Förderkettenwelle 90 dreht, wirkt die Kurvenscheibe 130 auf die Kurvenrolle 186 an der
waagerecht hin- und herbeweglichen Stange 188, wodurch die letztere insbesondere für den in Verbindung
mit Fig. 10 beschriebenen Zweck bewegt wird. Zum hin- und· herbeweglichen Lagern der Stange 188 auf
dem Gestell 50 sowie zum nachgiebigen Belasten derselben in Richtung zur Kurvenscheibel30 können belie- ίο
bige, nicht gezeigte Mittel vorgesehen sein.
Wenn sich die Förderkettenwelle 90 dreht, so hat dies ferner eine Dreliung der Kurvenscheibe 131 zur
Folge, wodurch ein normalerweise offener einpoliger Umschalter 190 (nur Fig. 15) abwechselnd geöffnet
und geschlossen wird. Die mechanische Kupplung zwischen der Kurvenscheibe 131 und dem Schalter 190
kann von üblicher Art sein und ist in Fig. 15 durch die gestrichelte Linie 192 angedeutet. DieAufgabe des
Schalters 190 wird nachstehend näher erläutert. .:.-Die Kurvenscheibe 132, die sich ebenfalls mit der
Förderkettenwelle 90 dreht, wirkt auf eine Kurvenrolle 194, die an einer dreieckigen Platte 196 vorgesehen
ist, welche ihrerseits schwenkbar an der vorderen Stütze 58 bei 198 gelagert ist. Wie Fig. 2 zeigt,
ist die Platte 196 durch eine Feder 200 in Richtung zur Kurvenscheibe 132 nachgiebig belastet und mit
einem seitlichen Ansatz 202 versehen, dessen Aufgabe nachstehend näher erläutert wird.
Ferner wird durch eine Drehung der Förderkettenwelle 90 die Nockenscheibe 134 gedreht, wodurch eine
eine Kurvenrolle 206 tragende Stange 204 waagerecht hin- und herbewegt wird. Die Stange 204 ist ebenfalls
durch geeignete, in der Zeichnung nicht dargestellte Mittel zum Hin- und Herbewegen am Gestell 50 gelagert
und in Richtung zur Kurvenscheibe 134 nachgiebig belastet. Die Aufgabe der Stange 204 wird jedoch
ebenfalls in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
In Fig. 14 ist ferner eine aus einer Anzahl von Klebstoffauftrageeinrichtungen 208, mit denen die
Maschine gemäß der Erfindung ausgerüstet ist, dargestellt. Jede Klebstoffauftrageeinrichtung 208 ist von
länglicher Form und erstreckt sich quer zum Gestell 50, durch welches sie durch nachstehend näher beschriebene
Mittel drehbar gelagert ist. Ferner ist die Auftrageeinrichtung mit einem Kettenrad 210 versehen,
das durch die Kette 122 angetrieben wird, so daß die Auftrageeinrichtungen 208 gedreht werden,
wenn die Kette 122 durch die Drehung der Förderkettenwelle 86 und damit der Kettenräder 106, 110,
114 und 118 bewegt wird.
Hieraus ergibt sich, daß eine Drehung der Förderkettenwdle 86 durch ihre Antriebsverbindung mit der
Antriebswelle 80 über das Kettenrad 82 die Kette 96 und das Kettenrad 94 zur Folge hat: erstens eine
Drehung der Kurvcnscheihen 124 und 126 auf der Förderkettenwelle 86, wodurch die Stangen 136 und
138 hin- und herbewegt, die Platten 148 und 150 verschwenkt und die Stangen 160 und 164 auf und ab
l>ewegt werden, zweitens eine Drehung der ebenfalls auf der Förderkettenwelle 86 angeordneten Kurvenscheibe
128, durch welche die Arme 168 verschwenkt werden, welche ihrerseits ein Aufundabbcvvegen der
Stange 174 und damit eine Schwingbewegung des Kurbelarms 180 sowie eine Drehung des Rohrteils 182
zur Folge hat, und drittens eine Drehung der Kettairäder 104 und 106, wodurch die Ketten 120 und 122
angetrieben werden, welche ihrerseits eine Drehung ier Kettenräderpaare 108-110, 112-114 und 116-118
sowie deren Förderkettenwellen 88, 90 und 92, ferner eine Drehung der Kettenräder 210 und damit der
Auftrageeinrichtungen 208 bewirken. Eine Drehung der Förderkettenwelle 90 hat wiederum zur Folge:
erstens eine Drehung der Kurvenscheibe 130, wodurch die Stange 188 hin- und herbewegt wird, zweitens
eine Drehung der Kurvenscheibe 131, was ein fallweises Schließen des Schalters 190 zur Folge hat,
drittens eine Drehung der Kurvenscheibe 132, die eine Schwenkbewegung der Platte 196 bewirkt, und viertens
eine Drehung der Kurvenscheibe 134, welche ein Hin- und Herbewegen der Stange 204 zur Folge hat.
Durch die Verbindung der beweglichen Teile miteinander in der beschriebenen Weise wird ein zeitliches
Zusammenwirken sowie ein Gleichschalten in der Kraftumwandlung bzw. -übertragung erzielt.
Es sei nun auf Fig. 1 und 5 Bezug genommen, in denen eine Anzahl aus mehreren Abschnitten bestehender,
das Papier tragender Blattträger 212 dargestellt ist. Es ist eine Vielzahl solcher Blattträger
212 vorgesehen, die in gleichen Abständen längs der Ketten 120 und 122 angeordnet sind, zwischen denen
sie sich erstrecken und durch welche sie getragen werden, wobei die Abstände zwischen den Blattträgern
in Übereinstimmung mit den Gesamtabmessungen der Maschine und der Anordnung und zeitlichen Steuerung
der anderen arbeitenden Teile der Maschine gewählt sind.
Jeder Blattträger 212 weist eine Anzahl länglicher Abschnitte 214, 216 und 218 von annähernd gleicher
Breite auf. Der hintere Abschnitt 214 jedes Blattträgers 212 wird durch eine längliche Stange 220, die
sich zwischen den Ketten 120 und 122 erstreckt und an ihren Enden an diesen durch geeignete Befestigungsmittel
222 festgemacht ist, und durch eine Anzahl L-förmiger, sich seitlich erstreckender und in
gleichen Ebenen liegender Platten 224 gebildet, die längs der Vorderkante der Stange 220 mit gegenseitigen
Abständen angeordnet sind, sich von der letzteren nach vorn erstrecken und an ihr durch Schrauben 226
befestigt sind. Durch den seitlichen Abstand der Platten 224 voneinander ergibt sich zwischen diesen
eine Anzahl Einschnitte 228, die sich quer zum Hauptteil der Breite des Abschnitts 214 erstrecken. Der
mittlere Abschnitt 216 jedes Blattträgers 212 ist unmittelbar neben dem vorderen Abschnitt 214 angeordnet,
ebenfalls von länglicher Form und erstreckt sich zwischen den Ketten 120 und 122. Jeder Abschnitt
216 ist an seinen Enden an den: Ketten 120 und 122 durch Befestigungsmittel 230 üblicher Art festgemacht
und mit einer Anzahl länglicher Einschnitte 232 versehen, die längs seiner Vorderkante in Ausfluchtung
mit den Einschnitten 228 des benachbarten Abschnitts 214 vorgesehen sind. Jeder Abschnitt 218
ist unmittelbar -vor -dem entsprechenden Abschnitt 216 angeordnet, dem letzteren im wesentlichen ähnlich,
längs seiner Vorderkante mit durch einen Abstand voneinander getrennten, mit den Einschnitten 228 und
232 der Abschnitte 214 und 216 fluchtenden Einschnitten 234 versehen und an seinen Enden an den
Ketten 120 und 122 durch Befestigungsmittel 236 festgemacht.
Jeder Blattträger 212 oder, genauer, jeder Abschnitte 214 ist mit einer Anzahl von durch seitliche
Abstände getrennten, nach oben ragenden hinteren Papieranschlägen 238 und mit einer Anzahl von durch
seitliche Abstände getrennten, nach oben ragenden hinteren Papierhaltern 240 versehen, die an der
Hinterkante des Abschnitts 214 !befestigt sind. Jeder Halter 240 weist einen L-förmigen Armteil auf, wie
am besten aus Fig. 5 ersichtlich ist, und ist mit einem lose schwingbaren, durch sein Eigengewicht belasteten
Teil 242 versehen, der an seinem oberen Ende an dem L-förmigen Armteil des Armteils 240 bei 244 angelenkt
ist. Wie sich aus dem Nachfolgenden noch näher ergibt, kommt, wenn ein Blattträger 212 sich unter
einem Papierblatt, das darüber in einer im nachstehenden noch näher beschriebenen (in Fig. 1 oder 5
nicht gezeigten) Weise gehalten wird, vorwärts bewegt wird, die Hinterkante des Papiers an dem Teil
242 des Halters 240 zur Anlage, wodurch der Teil 242 nach rückwärts verschwenkt wird, so daß die
Kante des Papierblatts zwischen dem Teil 242 und der Stange 220 des Abschnitts 214 hindurchtreten
kann, worauf der Teil 242 in seine normale Lage zurückschwingt, die er unter der Wirkung der Schwerkraft
einnimmt, um das Papierblatt auf dem Abschnitt 214 mit seiner Hinterkante an den Anschlägen
238 und an den rückwärtigen Schenkeln des Halters 240 anliegend zu halten.
Wie ferner in Fig. 1 und 5 gezeigt, ist am vorderen Teil des Gestells 50, sich vorzugsweise zwischen den
vorderen Stützen 58 in der Nähe der oberen Enden der letzteren erstreckend, ein Querstück 246 vorgesehen,
an dem eine Anzahl senkrechter Platten 2^8 befestigt ist. Jede Platte 248 erstreckt sich vom Ouerstück
246 nach rückwärts und ist an ihrem hinteren Ende mit einem spitz zulaufenden, sich nach rückwärts
erstreckenden Abstreiffinger 250 versehen. Wie aus der Zeichnung hervorgeht, sind für jeden Satz der
Einschnitte 228, 232, 234 in den Blattträgern 212 je eine Platte 24-6 und ein Abstreiffinger 250 vorgesehen
und die Finger 250 so angeordnet, daß sie aufeinanderfolgend in die Einschnitte 234, 232 und 228 eintreten,
wenn die den Blattträgerabschnitten 214, 216 und 218 benachbarten Teile der Ketten 120 und 122
ihre Abwärtsbewegung um die Förderkettenräder 112 und 114 beginnen. Die Finger 250 bewirken daher,
wenn die Blattträger 212 aus ihrer bisherigen waagerechten Bahn zum vorderen Ende der Maschine zur
Abwärtsbewegung ansetzen, das Abstreifen von auf den Blattträgern 212 befindlichen Papierblättern.
Der Umstand, daß die Blattträger 212 aus Abschnitten bestehen und daß jeder der Abschnitte 214,
216 und 218 jedes Blattträgers 212 mit Einschnitten 228, 232 und 234 versehen ist, ermöglicht es, daß von
den Blattträgern 212 durch die Abstreiffinger 250 Papierblätter von praktisch jeder Größe zwangläufig
abgehoben werden. Bei den bekannten Maschinen ist eine solche Anordnung nicht vorhanden, so daß es notwendig
war, entweder gänzlich verschiedene Blattträger zu verwenden und gegeneinander auszuwechseln
oder auf den Blattträgern besondere Anschlagteile für jede zu handhabende Papiergröße zu verstellen.
In Fig. 2, 3, 4 und 10 sind die Mittel dargestellt, welche zur Aufnahme einer Anzahl von Stapeln von
Papier oder anderem flächigem Werkstoff dienen, der zu Stößen gesammelt und zusammengestellt bzw. geordnet
werden soll, wobei jeder Stoß ein einziges Blatt von jedem Stapel in einer bestimmten Ordnung enthält.
Gezeigt sind auch die Mittel zum selbsttätigen Anheben der Stapeltische in eine Arbeitsstellung und
ihre Halterung in dieser Stellung, wenn die Blätter von dem auf dem jeweiligen Stapeltisch befindlichen
Stapel weggenommen werden. Jede der mittleren Stützen 62 ist für diesen Zweck mit einer nach innen
offenen senkrechten Schiene 251 von U-formigem Querschnitt versehen, so daß jedes Paar gegenüberliegender
Stützen 62 zwei gegenüberliegende senk-
rechte Rollbahnen 252 zur Aufnahme einer Anzahl von Führungsrollen 254 aufweist, die drehbar an entgegengesetzten
Seiten eines Tisches 256 gelagert sind.
Jeder Tisch 256, von welchen einer für jedes gegenüberliegende Paar der mittleren Stützen 62 vorgesehen
ist, weist zwei durch einen Abstand getrennte parallele Seitenplatten 258 und 260 auf, die miteinander
durch eine senkrechte Rückwandplatte 262 verbunden sind und eine obere Platte 264 tragen, welche
an den vorgenannten Platten befestigt ist. Die obere Platte 264 dient zur Aufnahme eines Stapels aus
Papierblättern oder einem anderen zugeschnittenen flächigen Werkstoff sowie zum Anheben des Stapels,
wenn der Tisch 256 in eine Lage angehoben wird, in welcher die nachstehend beschriebenen Einrichtungen
Blätter vom Stapel, und zwar jeweils nur eines auf einmal, wegnehmen können, um es auf einen Blattträger 212 aufzulegen, wenn sich der letztere an der
besonderen Stelle, welche durch, das erwähnte Paar gegenüberliegender Stützen 62 gebildet wird, an dem
zugehörigen Tisch 256 und den anderen zugehörigen Maschinenteilen vorbeibewegt.
Jede Schiene 251 ist in der Nähe ihres untersten Endes mit einem seitlichen Ansatzstück 266 versehen,
auf der ein Kettenspannrad 268 drehbar gelagert ist. Jede der Stützen 62 ist an ihrem oberen Ende mit
einem Lager 270 versehen. Durch die Lager 270 ist eii:e Welle 272 drehbar gelagert, auf der im Abstand
zwei kleine Kettenräder 274 und ein größeres Kettenrad 276 drehfest angeordnet sind. Die beiden Kettenräder
274 sind unmittelbar über den beiden Kettenrädern 268 angeordnet, und über jedes entsprechende
Kettenräderpaar 268 und 274 ist eine endlose Kette 278 gelegt. An jeder der Ketten 278 sind Befestigungsmittel
280 vorgesehen, die von üblicher Art sein können und die Ketten 278 mit dem Fördertisch 256
verbinden, so daß der letztere angehoben bzw. abgesenkt werden kann, je nachdem die Ketten 278 um
die Kettenräder 268 und 274 in der einen oder in der anderen Richtung umlaufen.
Zwischen jedem gegenüberliegenden Paar der mittleren Stützen 62 erstreckt sich eine Querstange 282,
die an den mittleren Stützen durch Teile 284 starr befestigt ist. An der Querstange 282 ist eine Anzahl
langer senkrechter Papierführungsteile 286 so befestigt, daß sie die Querstange 282 kreuzen. Diese
Papierführungsteile dienen dazu, die vordere Kante des Papierstapels oder des zugeschnittenen flächigen
Werkstoffes auf der Oberplatte 264 des Tisches 256 in senkrechter Ausrichtung zu halten. An der Querstange
282 sind ferner weitere senkrechte Führungsteile 288 befestigt. Wie in Fig. 3 gezeigt, kann die
Oberplatte 264 des Tisches 256 mit einer Anzahl Durchbrechungen 290 versehen sein, die so angeordnet
sind, daß sie sich mit Durchbrechungen überdecken, wie sie in Papierblättern zur Aufnahme von Tragstiften
gestanzt werden, um ihre Handhabung zu erleichtern. Zwei solche lange senkrechte Führungsstangen 292 sind in der Zeichnung gezeigt und an
ihren untersten Enden mit Armen 294 verbunden, welche an den Führungsteilen 288 vorgesehen sind.
Die Führungsstangen erstrecken sich von den Armen 294 durch die Durchbrechungen 290 der Oberplatte
264 nach oben um einen geringfügigen Betrag über die Oberseite des Papierstapels auf dem Tisch 256
hinaus, wenn sich der letztere in der Arbeitsstellung befindet. Die Arme 294 für die Stangen 292 sind vorzugsweise
an den Führungen 288 angelenkt und weisen entgegengesetzt angeordnete Schwenkverbindungen
296 auf, so daß die Stangen 292 geringfügig in jeder
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Richtung schwingen können, um, wenn der Tisch 256 angehoben oder abgesenkt wird, ein Klemmen zwischen
den Stangen 292 und den Durchbrechungen 290 zu verhindern. Die Stangen 292 können mit einer
Gewindekupplung 298 versehen sein, um sie an den Armen 294 befestigen zu können, wenn die an den
Stangen 292 zur Handhabung gestapelten Blätter auf dem Tisch 256 während des Betriebs der Maschine
gestapelt werden. Wenn die Blätter nicht durch die Stangen 292 in der beschriebenen Weise gehalten
werden, können die letzteren weggelassen werden. Die Stangen 292 dienen daher im Falle ihrer Verwendung
zur Ergänzung der Wirkung der Führungsteile 286 und 288, um die Blätter eines Stapels auf dem Tisch
256 im einwandfrei ausgerichteten Zustand zu halten.
In Fig. 10 sind Mittel dargestellt, durch welche die Ketten 278 selbsttätig bewegt werden, um jeden Tisch
256 in der richtigen Arbeitsstellung, bezogen auf die Zahl der im durch den Tisch 256 getragenen Stapel
verbliebenen Blätter, zu halten. An jeder mittleren Stütze 62 ist an der Seite der Maschine, welche den
oberen Rahmenteil 66 trägt, ein kastenförmiges Gehäuse 300 vorgesehen, welches eine Befestigungsplatte
302 aufweist. Durch die Platte 302 ist ein Wellenstummel 304 parallel zur Welle 272 drehbar gelagert.
Der Wellenstummel 304 trägt ein Kettenrad 306, welches mit dem großen Kettenrad 276 auf der Welle
272 durch eine endlose Kette 308 kraftschlüssig verbunden ist. Die Welle 304 trägt ferner ein Sperrad
310 und eine Handkurbel 312. Durch die Platte 302 ist eine Klinke 314 schwenkbar gelagert, die durch
eine Feder 316 nachgiebig im Eingriff mit dem Sperrrad 310 gehalten wird, um eine Rücklaufbewegung
des letzteren zu verhindern. Am Gestell 50 ist bei 320 ein Hebel 318 schwenkbar gelagert, der an der Klinke
314 zum Angriff gebracht werden kann und, gesehen in Fig. 10, von Hand nach Oben verschwenkt werden
kann, um die Klinke 314 außer Eingriff mit dem Sperrad 310 zu bringen, so daß die Kurbel 312 von
Hand gedreht werden kann, um die Ketten 278 zum raschen Anheben und Absenken des Tisches 256 auf
die gewünschte Ausgangsstellung bewegen zu können. Hierbei ist jedoch zu erwähnen, daß der Tisch 256,
selbst wenn keine Einstellung durch die Handkurbel 312 erfolgt ist, durch die nachstehend näher beschriebene
Einrichtung selbsttätig in die gewünschte Betriebsstellung gebracht wird.
Wie gezeigt, ist die hin- und hergehende Stange 188 durch das Gehäuse 300 geführt und innerhalb des
letzteren mit einem dreieckigen Ansatz 322 versehen. Auf der Welle 304 ist eine Platte 324 schwenkbar
angeordnet, die einen Folgeteil 326 trägt, welcher an der Schrägkante des Ansatzes 322 zur Auflage kommen
kann, wenn die Platte 324 ausreichend weit entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn, gesehen in Fig. 10,
verschwenkt und die Stange 188 nach rechts bewegt wird. An der Platte 324 ist bei 330 eine Klinke 328
schwenkbar gelagert, die normalerweise unter der Wirkung ihrer eigenen Schwere mit der Oberseite des
Sperrades 310 im Eingriff steht. Da der ganze Plattensatz, ebenfalls unter der Wirkung seiner
eigenen Schwere, das Bestreben hat, gesehen in Fig. 10, im Uhrzeigersinn zu schwingen, ergibt sich,
daß beim Fehlen von Mitteln, welche diese Drehung des Plattensatzes 324 entgegengesetzt dem Uhrzeiger- 6s
sinn verhindern, der Folgeteil am Ansatz 322 der hin- und herbeweglichen Stange 188 jedesmal zur Auflage
kommt, wenn die letztere, gesehen in Fig. 10, nach rechts bewegt wird und der Plattensatz 324 hierbei
im Uhrzeigersinn verschwenkt wird, wodurch die T> 085
Klinke 328 das Sperrad 310 im Uhrzeigersinn, gesehen in Fig. 10, um einen Zahn weitergeschaltet wird.
Durch eine solche Drehung des Sperrades 310 wird die Welle 304 verdreht und werden über das Kettenrad
306, die Kette 308 und das Kettenrad 276 auch die Welle 272 und die Kettenräder 274 gedreht, wodurch
die Kette 278 in einer Richtung weiterbewegt wird, die das Anheben des Tisches 256 zur Folge hat.
Zum Steuern des Anhebens des Tisches 256 ist eine waagerechte Welle 332 vorgesehen, die im Gestell 50
drehbar gelagert ist und eine Kurbel 334 mit einer Anzahl Papierfühlfinger 336 trägt, welche, wenn ein
Stapel 338 bis zu einer gewissen Höhe angehoben worden ist, auf dessen oberstem Blatt aufliegen. Der
Plattensatz 324 ist mit einem Arm 340 versehen, der zur gleitenden Aufnahme einer Stange 342 dient,
welche an ihrem einen Ende bei 344 mit der Kurbel 334 gelenkig verbunden und an ihrem entgegengesetzten
Ende, das sich bei 346 durch den Arm 340 erstreckt, mit einem Gewinde versehen ist. Eine mit
Innengewinde versehene Verlängerung 348 dient zur Aufnahme des mit einem Gewinde versehenen Teils
346 der Stange 342 zum Einstellen der Länge der Stange 342 zwischen dem Arm 340 und der Kurbelverbindung
344 entgegen der nachgiebigen Belastung durch eine Feder 350, die zwischen dem Arm 340 und
einem an der Stange 342 befestigten Stift 352 abstützt. Durch das Gewicht des Plattensatzes 324 wird
die Stange 342 normalerweise nach unten und links, gesehen in Fig. 10, gezogen, wodurch die Papierfühlfinger
336 auf dem obersten Blatt des Stapels 338 nachgiebig nach unten belastet werden. Da der Tisch
256 mit dem darauf befindlichen Stapel 338 durch die weitere hin- und hergehende Bewegung der Stange
188 und das dadurch herbeigeführte Weiterschalten des Sperrades 310 angehoben wird, werden die Finger
336 allmählich nach oben verschwenkt, wodurch die Kurbel 344, gesehen in Fig. 10, im Uhrzeigersinn gedreht
und die Stange 342 nach rechts gezogen wird. Hierdurch wird der Plattensatz 324, gesehen in der
Zeichnung, im Uhrzeigersinn und in eine Stellung verschwenkt, in welcher die hin- und hergehende Bewegung
der Stange 188 kein ausreichendes Zusammenwirken zwischen dem Ansatz 322 und dem Folgeteil
326 verursachen kann, um ein Weiterschalten des Sperrades 310 durch die Klinke 328 herbeizuführen.
Dies ist dann der Gleichgewichtszustand, durch welchen ein weiteres Anheben des Tisches-256, wenn
dieser die Arbeitsstellung erreicht hat, durch die Wirkung des Stapels 338 auf die Fühlfinger 336 und das
Verschwenken des Plattensatzes 324 in eine Ruhestellung, wie vorangehend beschrieben, selbsttätig
verhindert wird. Durch das Abheben von Blättern von der Oberseite des Stapels 338 werden, wie nachstehend
beschrieben, die Fühlfinger 336 allmählich nach unten verschwenkt, bis der Plattensatz 324 in
eine Stellung verschwenkt ist, die wieder ein Weiterschalten des Sperrades 310 und ein Anheben des
Tisches 256 auf die Arbeitsstellung zur Folge hat.
In Fig. 1, 2, 3, 4, 12 und 13 sind die Mittel für das Abheben des obersten Blatts eines Stapels auf jedem
der Tische 256 und das Ablegen desselben auf einem Blattträger 212, während sich der letztere durch die
ununterbrochene Weiterbewegung der Förderketten 120 und 122 weiterbewegt, dargestellt. Jede senkrecht
auf und ab bewegliche Stange 160 und 164 ist an ihrem obersten Ende, welches geringfügig über die
oberen Gestellteile 64 und 66 hinausragt, mit einem Lager 354 versehen. Die Lager 354 jedes gegenüberliegenden
Paares der Stangen 160 und 164 tragen
drehbar ein Rohrstück 356, welches sich seitlich quer zur Maschine erstreckt. Jedes Rohr 356 ist durch
einen biegsamen Schlauch 358 mit einem entsprechenden Auslaß 360 an einer Hülse 362 eines Saugventilsatzes
364, wie sich am besten aus Fig. 4, 12 und 13 ergibt, gekuppelt. Wie gezeigt, ist der Saugrohrteil
182 unter jeder Hülse 362 mit einer länglichen öffnung 366 versehen. Von jeder Hülse 362 erstreckt
sich ein Stift 368, der durch einen Schlitz 370 in einem am obersten Seitenteil 66 befestigten Arm 372
hindurchragt. Der Stift 368 und der Arm 372 verhindern eine Drehung der Hülse 362, während der
Rohrteil 182 ständig durch die Kurbel 180, die, wie vorangehend beschrieben, von der Kurvenscheibe 128
gesteuert wird, drehend hin- und bergeschwenkt wird. Hierbei ist zu erwähnen, daß das Ausmaß der schwingenden
Drehbewegung des Rohrteils 182 gegenüber den Hülsen 362 derart ist, daß der Auslaß 360 jeder
der Hülsen 362 am Ende der Schwingbewegung geschlossen und für einen bestimmten Zwischenzeitraum
geöffnet wird. Wenn die Auslässe 360 mit ihren entsprechenden öffnungen 366 in A^erbindung stehen,
besteht daher im Rohrteil 182 ein Unterdruck, der über die biegsamen Schläuche 358 auf die verschiedenen
Rohrstücke 356 übertragen wird.
Auf jedem der Rohrstücke 356 sind Halter 374 angeordnet, welche eine Anzahl Saugheber 376 tragen,
die am besten in Fig. 11 gezeigt sind, ein senkrechtes Rohr 378 aufweisen, an dessen oberes Ende der
Schlauch 358 aufgeschoben sowie vom Halter 374 getragen ist und das sich durch den Halter hindurch
nach unten erstreckt und an seinem untersten Ende mit einem Kolben 380 versehen ist. Das Rohr 378
wird von einer Bohrung 386 eines zweiteiligen Zylinders 382, 384 gleitbar aufgenommen. Der zweiteilige
Zylinder ist mit einer zylindrischen Kammer 388 ausgebildet, in welcher der Kolben 380 frei hin-
und herbeweglich ist. Die Zylinderkammer 388 steht mit dem unteren Ende des Zylinders 382, 384 über
eine Bohrung 390 von verringertem Durchmesser in Verbindung. Zwischen dem Halter 374 und dem
oberen Teil des Zylinders 382, 384 ist eine Feder 392 angeordnet, welche die Zylinder 382, 384 vom Halter
374 weg nach unten belastet. Die normale Stellung des Kolbens 380 innerhalb der Kammer 388 ist daher
am oberen Ende der letzteren, während der Zylinder 382, 384 durch die Feder 392 am untersten Ende
seines Bewegungswegs in bezug auf das Rohr 378 und den Halter 374 gehalten wird. Solange das
unterste Ende der Bohrung 390 nicht abgeschlossen ist, steht der durch den Schlauch 358 auf das Rohr
378 und damit durch den hohlen Kolben 380 übertragene Unterdruck über die Bohrung 390 mit der
Außenluft in Verbindung, so daß zwischen dem Zylinder 382, 384 und dem Kolben 380 keine Bewegung
auftreten kann. Wenn jedoch das unterste Ende der Bohrung 390 abgeschlossen ist, beispielsweise
wenn das unterste Ende des Zylinders 382, 384 auf ein Blatt aufgesetzt wird, wird der Zylinder 382,
384 durch den in der Kammer 388 entstehenden Unterdruck gegen die Wirkung der Feder 392 angehoben,
um den Raum der der Saugwirkung ausgesetzten Kammer 388 auf ein Mindestmaß zu verringern.
Das das unterste Ende der Bohrung 390 abschließende Blatt wird daher so lange gehalten und
angehoben, wie der Unterdruck mit dem Saugheber 376 durch eine entsprechende Stellung des jeweiligen
Saugventilsatzes 364 in Verbindung steht.
Die zeitliche Steuerung zwischen der Hin- und Herbewegung der Stangen 160 und 164, der Arbeits-
weise des Saugventilsatzes 364 durch das Verdrehen des Rohres 182 und der Weiterbewegung der Förderketten
120 und 122 ist derart, daß zunächst die Saugheber 376 auf den Fördertisch 256 bis zur Berührung
mit dem obersten Blatt abgesenkt werden, das Saugventil 364 sodann in den Saughebern 376 einen Unterdruck
zur Aufnahme des obersten Blatts erzeugt, die Stangen 160 und 164 danach hin- und herbewegt
werden, um dasjenige Ende des Blatts, das dem nächsten Blattträger 212 zugekehrt ist, über dessen Bewegungsweg
anzuheben, und der Unterdruck in den Saughebern 376 durch den Saugventilsatz 364 aufrechterhalten
wird, bis dieser Blattträger 212 sich völlig unter dem angehobenen Blatt hindurchbewegt
hat und letzteres in der richtigen W'eise auf die Oberseite dieses Blattträgers 212 aufgelegt worden ist. Der
Saugventilsatz 364 schaltet dann den Unterdruck in den Saughebern 376 ab, wodurch das Blatt zur Bewegung
mit dem Blattträger 212, auf den es aufgelegt worden ist, freigegeben wird. Wie sich aus Fig. 2
ergibt, ist ein Ende jedes Saugrohres 356 mit einer sich nach unten erstreckenden Kurbel 394 versehen,
die auf der hin- und herbeweglichen Stange 204 an einem verstellbaren Anschlag 396 zur Anlage kommen
kann. Die Hin- und Herbewegung der Stange 204 ist zeitlich so gesteuert, daß der Anschlag 396 auf die
Kurbel 394 derart wirkt, daß das Rohr 356 um einen geringen Betrag verdreht wird, der ausreicht, das
Blatt vom Stapel auf dem Blattträger 212 aufzunehmen. Dies hat zur Folge, daß der Saugheber 376
aus seiner normalen senkrechten Stellung zum Blatt heraus verschwenkt wird, wodurch die Trennung des
otersten Blatts von den darunter befindlichen Blättern unterstützt wird.
Für einen Blattfühler 400 wird auf Fig. 1, 2, 3, 4, 8 und 9 verwiesen. Ein solcher Blattfühler 400 ist für
jeden Tisch 256 vorgesehen und auf einem Querstück 402, und zwar in unmittelbarer Nähe des Bewegungswegs des entsprechenden Saugrohres 356 und der auf
diesem angeordneten Saugheber 376, starr befestigt. Die Aufgabe jedes Blattfühlers 400 besteht darin,
die Dicke des Blatts oder der Blätter festzustellen, wenn solche von dem entsprechenden Tisch 256 durch
die Saugheber 376 angehoben worden sind. Die Blattfühler 400 dienen als Sicherungsmittel zum Abstellen
der Maschine, falls durch einen Satz der Saugheber 376 kein Blatt zur Auflage auf einen sich vorwärts
bewegenden Blattträger 212 angehoben wird oder wenn die Saugheber 376 mehr als ein einziges Blatt
anheben und im Begriff sind, diese auf den Blattträger 212 aufzulegen. Da die Aufgabe der Maschine
gemäß der Erfindung darin besteht, selbsttätig Blattgruppen zu sammeln und zu ordnen, die nur ein
einziges Blatt von jedem der Tische 256 in einer be-StimmtenOrdnung enthalten, ist es wichtig, daß durch
die Saugheber 376 auf den Blattträgern 212 nur ein einziges Blatt jeder Blattart gesammelt wird. In Fig. 8
und 9 ist der Blattfühler 400 mit Einzelheiten dargestellt. Jeder Blattfühler weist einen Schalter 404 auf,
der ein Mikroschalter sein kann und einen schwenkbaren Arm 406 aufweist. Wie sich aus Fig. 15 ergibt, hat das
Öffnen des Schalters 404 eines der Blattfühler 400 eine sofortige Aberregung der Relaiswicklung 46 zur
Folge, wodurch der Hauptantriebsmotor 36 abgeschaltet wird. Der Schalter 404 ist auf einem Rahmen
408 angeordnet, auf dem ein L-förmiges Glied 410 schwenkbar gelagert ist, das um einen Zapfen 412
durch Drehen einer Verstellschraube 414 an ihrem Drehknopf 416 verstellt werden kann. Auf dem verschwenkbaren
Glied 410 ist, von diesem nach unten
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abstehend, ein Zylinderblock 418 befestigt, welcher durch das Querstück 402, auf dem er sich in fester
Stellung befindet, getragen wird. Der Block 418 ist mit einer länglichen senkrechten Zylinderkammer 420
ausgebildet, in welcher ein Kolben 422 senkrecht auf und ab beweglich ist. Der Zylinder 420 ist an seinem
untersten Ende offen. Durch letzteres erstreckt sich eine Verlängerungsstange 424 nach unten, die an
ihrem oberen Ende mit dem Kolben 422 verbunden ist und an ihrem unteren Ende einen im wesentlichen
halbkreisförmigen Dickenfühlteil 426 trägt, dessen Wirkungsweise nachstehend näher beschrieben wird.
Der Block 418 ist mit einem Kanal 428, 430 ausgebildet, der mit der Zylinderkammer 420 und über
einen biegsamen Schlauch 432 mit einem zweiten Auslaß 434 der Hülse 362 des Saugventilsatzes 364 in
Verbindung steht. Wie Fig. 12 zeigt, ist das Saugrohr 182 mit einer zweiten länglichen öffnung 436 versehen,
die, wenn das Saugrohr 182 in die eine Endstellung seiner Schwingbewegung gebracht wird, mit
dem Auslaß 434 in Verbindung gebracht wird. Eine Verbindung des Auslasses 434 mit der öffnung 436
besteht daher in der Mitte des Zeitraums, während dessen die Öffnung 366 mit dem Auslaß 360 in Verbindung
steht. Eine sich nach oben erstreckende Stange 438 mit einem erweiterten Teil 440 innerhalb
der Zylinderkammer 420 ist an ihrem unteren Ende mit dem Kolben 422 verbunden und liegt an ihrem
oberen Ende gegen den Arm 406 des Schalters 404 an, um den letzteren auszulösen, wenn der Kolben 422
im Zylinder 420 hin- und herbewegt wird. Der erweiterte Teil 440 der Stange 438 ist mit einer spiralförmigen
Nut 442 ausgebildet, in die sich ein im Block 418 angeordneter Stift 444 erstreckt. Hieraus
ergibt sich, daß, wenn der Kolben 422 im Zylinder 420, wie nachstehend beschrieben, hin- und herbewegt
wird, der Kolben 422 und damit die Verlängerung 424 und der Fühlteil 426 gegenüber dem Block 418
gedreht werden. Der Block 418 ist ferner mit einer Anzahl von Kanälen 446 versehen, die an ihrem
unteren Ende mit dem Boden des Blocks 418 und bei 448 mit der Außenluft in Verbindung stehen. Wie
Fig. 15 zeigt, ist jeder der Schalter 404 normalerweise geschlossen. Die Schalter 404 werden nur geöffnet,
wenn der Kolben 422 des Blattfiihlers 400 in der nachstehend beschriebenen Weise nach oben bewegt
wird, um den Arm 406 des Schalters 404 zu bewegen. In Fig. 15 ist ferner gezeigt, daß die Schalter
404 mit dem normalerweise offenen nockenbetätigten Schalter 190 in Reihe geschaltet sind. Hieraus ergibt
sich, daß die Wicklung 46 nur erregt und dementsprechend der Hauptantriebsmotor 36 nur abgeschaltet
wird, wenn sowohl der Schalter 190 als auch einer der Blattfühlerschalter 404 gleichzeitig geschlossen sind.
Die Kurvenscheibe 131 ist zeitlich so gesteuert, daß der Schalter 190 kurzzeitig während des Zeitraums
geschlossen wird, in welchem die öffnung 436 des Saugventilsatzes 364 mit dem Auslaß 434 in Verbindung
steht. Der Unterdruck, der dadurch, daß die öffnung 436 mit dem Auslaß 434 in Verbindung gebracht
wird, auf die Oberseite des Kolbens 422 wirksam wird, kann daher zum Bewegen des Kolbens 422
nach oben zwecks Bewegens des Arms 406 ausgenutzt werden, wodurch der Schalter 404 geöffnet wird.
Während des Zeitraums, während dessen die Kurvenscheibe 131 den Schalter 190 geschlossen hält, bleibt
der vorbeschriebene Stromkreis über die Schalter 190 und 404 unterbrochen, so daß die Wicklung 46 für
das Abstellen des Hauptantriebsmotors 36 nicht erregt wird. 085
Die normale Stellung des Kolbens 422 und der diesem zugeordneten Teile ist in Fig. 8 und 9 durch
gestrichelte Linien dargestellt, während die obere Lage des Kolbens zum Bewegen des Arms 406 zwecks
Öffnens des Schalters 404 mit voll ausgezogenen Linien gezeigt ist. Aus der Fig. 8 ergibt sich,
daß, da die Kanäle 446 den über dem Kolben 422 befindlichen Teil des Zylinders 420 in Verbindung mit
der Außenluft bringen, solange das Ende 448 der Kanäle 446 unverschlossen bleibt, der Kolben 422
nicht aus seiner Normalstellung nach oben bewegt wird, wenn ein Unterdruck auf den oberen Teil der
Kammer 422 über den Kanal 428, 430 wirksam ist. 1st jedoch die Kanalöffnung 448 geschlossen, so wird
der Kolben 422 durch einen Unterdruck im oberen Teil des Zylinders 420 nach oben bewegt, so daß der
Arm 406 bewegt wird.
Jeder der Blattfühler 400 ist so angeordnet, daß ein Blatt oder Blätter, die durch die Saugheber 376 angehoben
sind, eine flache Kante 450 des Teils 426 freigeben, wenn sich der letztere in seiner normalen Stellung
befindet und zum Überdecken der öffnungen 448 der Kanäle446 gebracht wird. DieAufundabbewegung
der Stangen 160 und 164 ist derart, daß ein durch die Saugheber 376 aufgenommenes Papierblatt in die
Stellung gebracht wird, in welcher es die Kanäle 446 abschließt, bevor die Öffnung436 des Saugventilsatzes
364 mit dem Auslaß 434 durch das Verschwenken des Saugrohres 182 in Verbindung gebracht wird. Eine
Weiterbewegung des Rohres 182 bringt die öffnung 436 in Verbindung mit dem Auslaß 434, so daß über
den Kanal 428, 430 im oberen Teil der Zylinderkammer 420 ein Unterdruck entsteht. Wenn ein oder
mehrere von den Saughebern 376 getragene Papierblätter die Kanäle 446 abschließen, wird der Kolben
422 nach oben bewegt und der Arm 406 bewegt. Bei seiner Aufwärtsbewegung wird der Kolben durch den
in der Nut 442 geführten Stift 444 gedreht, wodurch auch der Fühlteil 426 gedreht wird, so daß dessen bearbeitete
Fläche 452 unter dem Papierblatt oder den Papierblättern zu liegen kommt, die durch die Saugheber
376 unter den Kanalöffnungen 448 gehalten werden. Wenn ferner der Block 418 gegenüber dem
Arm 406 des Schalters 404 durch die Verstellschraube 414 in die richtige Lage gebracht worden ist, kann
sich, wenn, wie gewünscht, nur ein einziges Papierblatt durch die Saugheber 376 angehoben worden ist,
der Kolben 422 so weit nach oben bewegen, daß er den Arm 406 in dem Augenblick bewegt, in dem die
Fläche 452 des Teils 426 in Auflage auf der Unterseite des Papierblatts kommt, wodurch die Kolbenbewegung
zum Stillstand gebracht wird. Wenn andererseits — vorausgesetzt, daß richtig eingestellt
worden ist — mehr als ein einziges Blatt durch die Saugheber 376 unter den Kanalöffnungen 448 gehalten
wird, dient die Gesamtdicke der Blätter als Anschlag für die Fläche 452 des Teils 426, so daß der
Kolben 422 nicht um einen Betrag bewegt werden kann, der ausreicht, den Arm 406 für das öffnen des
Schalters 404 zu bewegen.
Aus Fig. 15 ergibt sich nun, daß, wenn der Kolben 422 nicht ausreichend für das öffnen des Schalters
404 an jedem der Blattfühler 400 bewegt worden ist und die Kurvenscheibe 131 den Schalter 90 schließt,
die Wicklung 46 erregt und damit der Hauptantriebsmotor 36 abgeschaltet wird. Hierbei ist zu erwähnen,
daß nicht gezeigte Mittel vorgesehen sind, durch welche der Hauptantriebsmotor 36 stromlos gehalten
wird, bis ein Rückstellen von Hand vorgenommen wird, nachdem die Störung bei dem oder den Saug-
heber(n) 376, die entweder kein Blatt aufgenommen haben oder mehr als ein einziges Blatt beseitigt worden
ist. Andererseits werden, wie sich aus der vorangehenden Beschreibung ergibt, wenn alle Saugheber
376 einwandfrei arbeiten und nur ein einziges Blatt aufgenommen haben, was sie normalerweise tun, ausgenommen
bei Unregelmäßigkeiten in der Papierzuführung, alle Schalter404 durch die volle Bewegung
des Kolbens 422 vor oder während der Zeit geöffnet, während welcher der Schalter 190 durch die Kurvenscheibe
131 geschlossen wird, so daß die Erregung des Hauptantriebsmotors 36 nicht beeinflußt wird. Auf
der Oberseite jedes Blattfühlers 400 ist zweckmäßig ein Leuchtzeichen 454 vorgesehen, das in einen nicht
gezeigten Stromkreis geschaltet ist und anzeigt, wenn der Schalter 404 des zugeordneten Blattfühlers 400
beim Schließen des Schalters 190 nicht geöffnet wird. Diese Anzeige erleichtert das sofortige AuffindaT derjenigen
Saugheber 376, bei welchen Störungen aufgetreten sind.
Fig. 1, 2, 3, 4, 6, 7 und 14 zeigen die Ausbildung der Klebstoffauftrageeinrichtung 208 sowie deren Anordnung.
Hierbei sei erwähnt, daß für jeden Tisch 256 eine eigene KlebstofFauftrageeinrichtung 208 vorgesehen
ist.
Wie sich am besten aus Fig. 2 und 6 ergibt, sind auf den Seitenteilen 66 und 64 zwei durch einen Abstand
getrennte senkrechte Stangen 502 und zwei ähnliche, durch einen Abstand getrennte senkrechte
Stangen 504 angeordnet. Die Stangen 502 sind zueinander parallel und durch Querstücke 506 und 508 verbunden,
welche in senkrechtem Abstand voneinander auf den Stangen 502 angeordnet sind. Zwischen den
Querstücken 506 und 508 ist auf den Stangen 502 ein senkrecht auf und ab beweglicher Lagerblock 510
gleitbar angeordnet. Die Stangen 504 sind ebenfalls zueinander parallel und miteinander mittels durch
einen Abstand getrennter Ouerstücke 512 und 514 verbunden, welche die Bewegung eines senkrecht auf
und ab beweglichen Lagerblocks 516, der gleitbar auf den Stangen 504 angeordnet ist, zwischen sich begrenzen.
Jeder der Blöcke 516 ist durch eine Feder 518 nach unten belastet und die Abwärtsbewegung
der Blöcke 516 durch eine verstellbare Schraube 520 im Querstück 514 begrenzt, wobei die Feder 518 zwischen
dem Querstück 512 und dem Block 516 angeordnet ist. Für den auf und ab beweglichen Block 510
sind eine ähnliche Feder 520 und ein ähnlicher Begrenzungsteil 522 vorgesehen. In den Blöcken 510 und
516 ist ein Rohr 524 gelagert, das sowohl über den Block 510 als auch über den Block 516 hinausragt.
Das Rohr 524 ist an seinem einen Ende bei 526 abgeschlossen und steht über eine Dichtung 530 mit
einem Schlauch 528 in Verbindung. Oberhalb des Endes des Rohres 524 ist ein Behälter 532 für den
Leim oder einen anderen Klebstoff angeordnet, welcher mit dem Schlauch 528 in Verbindung steht,
durch den der Klebstoff in das Rohr 524 gelangt. Auf jedem Rohr 524 ist ein Kettenrad 210 vorgesehen, das
mit diesem durch eine geeignete Kupplung, die bei 534 dargestellt ist, starr verbunden werden kann. Das
Kettenrad 210 steht, wie vorangehend beschrieben, mit der Förderkette 122 im Eingriff, so daß das Rohr
524 mit einer bestimmten Geschwindigkeit gedreht wird.
Mit gegenseitigen Abständen ist längs des Rohres 524 eine ausgerichtete Anzahl gesonderter Klebstoffauftrageteile
536 angeordnet. Jeder Klebstoffauftrageteil 536 weist ein Rohrstück 538 auf, das an seinem
einen Ende bei 540 in das Rohr 524 eingeschraubt ist.
Die Bohrung 542 jedes Rohrstücks 538 ist mit einer Erweiterung 544 an dem dem Rohr 524 abgekehrten
Ende des Rohrstücks 538 ausgebildet. Das Ende des Rohrstücks 538 ist bei 546 nach innen verengt, und in
der Verengung wird eine kleine Metallkugel 548 so in der Bohrung 542 gehalten, daß ein Teil ihrer Oberfläche
über das Ende des Rohrstücks 538 hinausragt. In dem erweiterten Teil 544 der Bohrung 542 befindet
sich eine Schraubenfeder 550, welche die Kugel 548
ίο teilweise aus dem dem Rohr 524 abgekehrten Ende des Rohrstücks 538 überstehend hält. Da die Bohrung
542 mit dem hohlen Inneren des Rohres 524 in Verbindung steht und das letztere mit aus dem höher
liegenden Behälter 532 über den Schlauch 528 und die Dichtung 530 zufließendem Klebstoff gefüllt ist, wird
auch die Bohrung 542 mit Klebstoff gefüllt, der in den erweiterten Teil 544 gelangt und die Kugel 548 benetzt
hält. Wenn das Rohr 524 gedreht wird, werden daher durch die Kugeln 548 auf dem Körper, mit dem
sie sich in Berührung befinden, Klebstoffstellen aufgetragen. In Fig. 7 bezeichnet 552 das oberste Blatt
eines Stapels. Ein solcher oder mehrere solche Stapel werden durch einen der Blattträger 212 in der durch den
Pfeil angegebenen Richtung gefördert. Die Stellung des Rohres 524 und der an diesem befestigten Klebstoffauftrageteile
536 ist in Fig. 7 bei das Papier 522 nicht berührenden Kugeln 548 mit gestrichelten Linien
dargestellt, in welchem Falle sich die Lagerblöcke 510 und 516 in ihrer tiefsten Stellung befinden. Wenn sich
das Rohr 524 infolge der Antriebsverbindung zwischen der Kette 122 und dem Kettenrad 210 weiterdreht,
kommen die Rohre 524 und die Klebstoffauftrageteile 536 schließlich wieder in die mit ausgezogenen
Linien gezeichnete Klebestellung. In dieser Stellung sind die Lagerblöcke 510 und 516 gegen die
Kraft der Federn 518 und 520 durch die auf die Klebstoffauftrageteile536 beim Auftreffen auf das auf
dem Blattträger 212 befindliche Papier 552 ausgeübte, nach oben gerichtete Kraft nach oben verlagert.
Die Kugel 548 jedes der Klebstoffauftrageteile 536 muß, um das Auftragen des Klebstoffs sicherzustellen,
fest auf das Blatt 552 gepreßt werden. Da sich das Blatt auf einem Blattträger 212 ständig bewegt, kann
das gewünschte Ergebnis nicht erreicht werden, wenn die Klebstoffauftrageteile 536 nur eine senkrechte Bewegung
ohne Bewegungsmöglichkeit in der gleichen Richtung wie das Blatt 552 ausführen können. Die
Lösung dieser Aufgabe besteht darin, eine Drehung der Klebstoffauftrageteile536 in der gleichen Richtung
und mit der gleichen Geschwindigkeit vorzusehen, so daß sich die Klebstoffauftragekugeln 548 während des
Berührungszeitraums mit genau der gleichen Geschwindigkeit wie das Blatt 552 bewegen. Auf diese
Weise wird ferner die Gefahr verhindert, daß die Klebstoffauftrageteile die Ausrichtung der Blätter
stören oder in anderer Weise das Papier 552 beschädigen, andererseits jedoch das Auftragen von Klebstoff
sichergestellt.
In Fig. 1, 2, 5 und 14 sind mit näheren Einzelheiten die Mittel für die Zufuhr der von den Blattträgern 212
durch die Abstreifteile 250 weggenommenen Blattstapel zu einem in Fig. 1 dargestellten endlosen
Förderband 600 gezeigt. Der besondere Vorteil der nachstehend beschriebenen Zuführmittel besteht darin,
daß sie Blattstapel von den Abstreifteilen 250 aufnehmen und diese rasch von den Blattträgern 212
wegnehmen können, ohne dabei die Ausrichtung der nun geklebten Blätter im Stapel zu stören.
Ein Satz unterer Austragwalzen 602 ist starr auf einer Welle 604 befestigt, die ihrerseits durch die
909 767/5
Platten 248 drehbar gelagert ist. Die Welle 604 trägt an ihrem einen Ende ein Kettenrad 606. Eine Schwenkwelle
608 ist drehbar in senkrechten Armen 610 gelagert und trägt einen drehfest mit ihr verbundenen
Schwenkarm 612. Durch die einander gegenüberliegenden Schwenkarme 612 ist eine Achse 614 drehbar
gelagert, auf der eine Anzahl oberer Austragwalzen 616 befestigt und unmittelbar über den unteren Austragwalzen
602 angeordnet ist. Die Welle 608 kann mit Hilfe des Schwenkarms 612 verlagert werden, um
die Walzen 602 und 616 in und außer Auflage miteinander zu bewegen. Das Kettenrad 606 wird durch
eine Kette 608a angetrieben, die über das Antriebskettenrad 84, ein Antriebskettenrad 622 für das
Förderband 600, ein Kettenspannrad 618 auf der Welle 608, auf der ein Zahnrad 620 drehfest angeordnet
ist, und über weitere Kettenspannräder gelegt, um die Walzen 602 in einer Richtung zum Fortbewegen
der Blattstapel zu drehen, die von den Blattträgern 212 durch die Abstreifteile 250 weggenommen
werden. Das Zahnrad 620, das durch die mit ihm fest verbundenen Kettenräder 618 angetrieben wird, steht
mit einem fest auf der Welle 614 angeordneten Zahnrad 624 im Eingriff, um die Welle 614 und damit die
oberen Austragwalzen 616 unabhängig von der Schwenkstellung der Arme 612 zu drehen. Auf der
Welle 608 ist eine Kurbelverlängerung 630 starr befestigt, die durch den Ansatz 202 auf der nockenbetätigten
Platte 196 verschwenkt werden kann, wie sich am besten aus Fig. 2 und 14 ergibt.
Hierbei ist zu erwähnen, daß die Bewegung der Platte 196 durch das Zusammenwirken der Kurvenrolle
194 mit der Kurvenscheibe 132 zeitlich so gesteuert ist, daß die Kurbelverlängerung 630 für das
Drehen der Welle 608, um die oberen Austragwalzen 616 außer Berührung mit den unteren Austragwalzen
602 anzuheben, in dem Augenblick verschwenkt wird, in dem die Vorderkante eines Blattstapels von einem
Blattträger 212 zwischen die Walzen gebracht wird. Sobald ein Blattstapel zwischen den Walzen 602 und
616 um einen kurzen Betrag hindurchgetreten ist, läßt die Kurvenscheibe 132 eine Schwenkbewegung
der Kurbel 630 zu, um den Arm 612, gesehen in Fig. 5, entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn, in eine Lage zu
verschwenken, in welcher die unteren Austragwalzen 602 und die oberen Austragwalzen 616 fest gegeneinandergedrückt
werden und .den Blattstapel zwischen sich zum Förderband 600 fördern. Da die Blattstapel
durch die Walzen 602 und 616 erst erfaßt werden, wenn sie sich teilweise zwischen den Walzen hindurchbewegt
haben, ist die Gefahr, daß die Walzen die Ausrichtung der frisch geklebten Blätter stören, vermieden.
In Fig. 16, die eine andere Ausführungsform der Tischanordnung zeigt, ist eine Stange 702 dargestellt,
die bei 704 an der Stütze 62 angelenkt ist. Die Neigung der Stange 702 gegenüber der Senkrechten wird
durch Verstellen einer Kette 706 auf einem Anschlag 708 gesteuert, der auf dem Gestell 50 angeordnet ist.
Der Tisch 710 selbst ist dem Tisch 256 im wesentlichen ähnlich, mit der Ausnahme, daß eine Oberplatte
712 auf einander gegenüberliegenden Seitenplatten 714, die an Hauptseitenteilen 260 bei 716 schwenkbar
gelagert sind, statt unmittelbar an den letzteren angeordnet ist. Diese schwenkbare Lagerung der
DberpIatte 712 und der Hilfsseitenplatten 714 des Fisches ermöglichen ein Neigen der Oberplatte 712
ins der Waagerechten durch eine Schwenkbewegung gegenüber den Hauptplatten 260. Die Seitenplatte 714
rägt eine Rolle 718, die so angeordnet ist, daß sie
an der Oberseite der Stange 702 anliegt. Aus Fig. 16 ergibt sich, daß, wenn der Tisch 710 durch die Kette
278, wie vorangehend beschrieben, angehoben wird, der Grad der Neigung der Oberplatte 712 aus der
Waagerechten verringert wird. Dies entspricht dem Zweck und dem Ziel dieser abgeänderten Ausbildung,
nämlich die obersten Blätter eines hohen auf der Oberplatte 712 aufliegenden Stapels in Richtung zu
der den Ketten 278 benachbarten Kante des Tisches ίο 710 zu drücken, damit die Saugheber 376 auf dem
obersten Blatt eine gute Auflage erhalten. Es wurde im Betrieb festgestellt, daß ein verhältnismäßig hoher
Stapel bei bestimmten Papierarten die Neigung hat, sich in der einen oder in der anderen Richtung zu
verschieben. Bei der in Fig. 16 gezeigten Ausbildung ist gewährleistet, daß der ganze Blattstapel auf der
Oberplatte 712 in der gewünschten Stellung bleibt, wobei zu erwähnen ist, daß der Grad der Neigung
der Oberplatte 712 entsprechend der Höhe des auf ihr verbleibenden Stapels abnimmt.
Die Arbeitsweise
Es sei zunächst angenommen, daß eine Bedienungsperson auf die Oberplatte 264 jedes einer Anzahl von
durch Abstände getrennten Tischen 256 einen Stapel 338 von Blättern aus Papier oder anderem Werkstoff
gelegt hat, die zu Blöcken gesammelt werden sollen in der Weise, daß von jedem Stapel 338 ein Blatt
jedem Block in einer bestimmten Ordnung entsprechend der gegenseitigen Lage der Tische 256 einverleibt
wird, wobei zu erwähnen ist, daß das Blatt vom Stapel 338 auf dem Tisch 256, welcher der Richtung
am nächsten gelegen ist, von welcher die Förderketten 120 und 122 sich über die Tische 256 vorwärtsbewegen,
das unterste Blatt des Blocks wird und die Blätter von Stapeln 338 auf Tischen 256, die längs
des Bewegungswegs der Ketten 120 und 122 angeordnet sind, nacheinander auf das Blatt, das von dem
ersterwähnten Stapel 238 weggenommen worden ist, aufgelegt werden. Es sei ferner angenommen, daß die
Blätter in den verschiedenen Stapeln 338 von verschiedener Farbe oder von verschiedenem Druck sind
oder in anderer Weise voneinander abweichen und eine bestimmte Anordnung in den fertigen Blöcken
erforderlich ist. In diesem Falle werden die Vorteile der Maschine gemäß der Erfindung besonders augenfällig.
Wenn die Blätter längs einer ihrer Kanten Lochungen aufweisen, was bei Blättern, die für verschiedene
Arten von Blöcken zusammengestellt werden, oft der Fall ist, so können die Stangen 292 dazu
verwendet werden, die Blätter jedes Stapels 338 auf den Tischen 256 ausgerichtet zu halten. Wenn die
Blätter nicht gelocht sind, dienen die Führungsteile 286 sowie zusätzliche, nicht gezeigte Führungen, die,
wenn erforderlich, ohne weiteres vorgesehen werden können, dem gleichen Zweck wie die bevorzugten
Stangen 292. Bei der in Fig. 16 gezeigten abgeänderten Fördertischausbildung 710 wird das FIalten der
Stapel 338 in der gewünschten Lage durch die Führungsteile 286 durch die Neigung des Tisches weiter
erleichtert.
Die Bedienungsperson kann nun durch Verstellen der Handkurbeln 312 bei nach oben verschwenktem
Hebel 318, so daß sich die Klinke 314 außer Eingriff mit dem Sperrad 310 befindet, die Ketten 278 jedes
Tisches 256 so bewegen, daß der letztere in eine solche Lage gebracht wird, daß der Finger 336 am obersten
Blatt jedes Stapels 338 zur Auflage kommt und dieses zum Abheben vom Stapel 338 durch die Saugheber 376
dargeboten wird. Die Art und Weise, in welcher die
Claims (2)
1. Maschine zum Zusammentragen von einzelnen Blättern durch Abheben von Blattstapeln, welche
längs und unterhalb des oberen Trums einer angetriebenen, ununterbrochen umlaufenden endlosen
Fördereinrichtung mit gegenseitigem Abstand angeordnet sind, und durch Zusammenstellen der
abgehobenen Blätter auf mit der Fördereinrichtung umlaufende Blattträger in vorbestimmter Ordnung
zu Blattlagen oder Blöcken, gekennzeichnet durch die \7ereinigung folgender an sich bekannter Merkmale:
Für jeden Blattstapel sind je ein Tisch (256, 710) mit schrägstehender Tragplatte, je ein Abnahmemittel
mit je einer den Antrieb (36) der Fördereinrichtung (120, 122) bei Abnahme von
mehr oder weniger als einem Blatt von dem Blattstapel (338) elektrisch abschaltenden Blattfühleinrichtung
(400) sowie je eine Klebstoffauftragevorrichtung (208) vorgesehen (Fig. 2, 4 und 16).
2. Zusammentragmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Fördereinrichtung
(120, 122) umlaufenden Blattträger (212) je aus einer Anzahl in Förderrichtung
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1078085B true DE1078085B (de) | 1960-03-24 |
Family
ID=599634
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1078085D Pending DE1078085B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1078085B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1202751B (de) | 1958-05-03 | 1965-10-14 | Arnold Apfelbach | Blattzusammentragmaschine |
-
0
- DE DENDAT1078085D patent/DE1078085B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1202751B (de) | 1958-05-03 | 1965-10-14 | Arnold Apfelbach | Blattzusammentragmaschine |
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