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DE488851C - Vorrichtung an Walzenbriefumschlag- und Beutelmaschinen zum Ausrichten der Werkstuecke - Google Patents

Vorrichtung an Walzenbriefumschlag- und Beutelmaschinen zum Ausrichten der Werkstuecke

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Publication number
DE488851C
DE488851C DED49617D DED0049617D DE488851C DE 488851 C DE488851 C DE 488851C DE D49617 D DED49617 D DE D49617D DE D0049617 D DED0049617 D DE D0049617D DE 488851 C DE488851 C DE 488851C
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DE
Germany
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fingers
regulating
workpiece
aligning
workpieces
Prior art date
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Expired
Application number
DED49617D
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English (en)
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Individual
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Publication date
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Application granted granted Critical
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    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
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    • B31B2160/10Shape of flexible containers rectangular and flat, i.e. without structural provision for thickness of contents
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B31B2160/10Shape of flexible containers rectangular and flat, i.e. without structural provision for thickness of contents
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Description

  • Vorrichtung an Walzenbriefumschlag- und Beutelmaschinen zum Ausrichten der Werkstücke Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Ausrichten der Werkstücke innerhalb von Walzenfaltmaschinen zur Herstellung von Briefumschlägen oder Beuteln.
  • Das Ausrichten der Formschnitte für die Briefumschläge oder Beutel vor ihrem Eintritt in den eigentlichen Falzgang bedingt eine hohe Genauigkeit, wenn ein einwandfreies Enderzeugnis erzielt werden soll, und zwar muß das Ausrichten derart erfolgen, daß die Formschnitte sowohl in Richtung ihres Weges wie auch quer dazu in der genau richtigen Lage zwischen die Falzwalzen gelangen. Zu diesem Zweck werden bei Walzenfaltmaschinen der in Frage stehenden Art zwei Regulierfingerpaare, ein in der Richtung des Werkstückweges vorn liegendes und ein hinten liegendes, angewandt. Sie sind unterhalb der Werkstückbahn angeordnet und können so bewegt werden, daß sie abwechselnd in die Bahn ragen und wieder aus ihr zurücktreten. Jedes Werkstück wird durch die Zubringewalzen so weit gefördert, daß es mit seinen vorderen einspringenden Eckenausschnitten in geringer Entfernung vor den zuvor in die Bahn eingeschwenkten vorderen Regulierfingern zur Ruhe kommt. Das hintere Regulierfingerpaar, das ausschließlich Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist, hat nun die Aufgabe, dieses weiterzufördern, indem es an den hinteren einspringenden Eckenausschnitten des Werkstückes angreift, bis es mit allen seinen vier einspringenden Eckenausschnitten genau zwischen den vier Regulierfingern liegt. Um diese Art der Ausrichtung bei allen Formatgrößen zu ermöglichen, ist das hintere Regulierfingerpaar mit seiner Lagerung in Richtung des Werkstückweges verstellbar.
  • Die Wirkung der Regulierfinger auf die vier Eckenausschnitte des Werkstückes und insbesondere die fördernde Wirkung der hinteren Regulierfinger ergibt die Möglichkeit, auch eine Verschiebung des Werkstückes in der Querrichtung zu seinem Weg herbeizuführen, sofern es in dieser Hinsicht eine fehlerhafte Lage hat, weil die Regulierfinger dabei auf die die Eckenausschnitte begrenzenden Schräge der Boden-und Verschlußklappenschnittkante treffen.
  • Während nun die vorderen Regulierfinger, die das ankommende Blatt lediglich aufzuhalten haben, um einen sehr kurzen Hebelarm schwingen können und deshalb auch nur eine geringe Winkelbewegung auszuführen brauchen, deren Häufigkeit verhältnismäßig hoch gesteigert werden kann, bedingte die erwähnte, von den hinteren Regulierfingern zu verrichtende Arbeit der kurzen Werkstückförderung bislang, daß diese Finger um einen ziemlich langen Hebelarm schwingen mußten, damit der Kreisbogen, den sie während ihrer Förderarbeit beschreiben, nicht störend wirkte, sondern sehr flach war, um sich nach Möglichkeit an die geradlinige Bewegung des Werkstückes anzupassen. Dadurch ergab sich weiterhin, daß die hinteren Regulierfinger eine entsprechend große Winkelbewegung ausführen mußten, um in die Regulierstellung eingeschwenkt und wieder aus ihr zurückbewegt zu werden, weil sie im zurückgeschwenkten Zustand zur Freigabe der Werkstückbahn vollkommen unter dieser verschwinden mußten. Diese große Winkelbewegung wirkte nachteilig, denn bei der unbedingten Genauigkeit, mit der diese Bewegungen erfolgen müssen, sind hinsichtlich deren Häufigkeit Grenzen gezogen, die schließlich unterhalb der sich immer mehr steigernden Leistungsfähigkeit von Walzenfaltmaschinen lagen.
  • Gemäß der Erfindung ist deshalb die hin und her gehende Bewegung der hinteren Regulierfinger in eine umlaufende verwandelt. Dabei sind Einrichtungen getroffen, die die notwendige Abstufung der Fingerbewegung, nämlich erstens möglichst geradliniger Vorgang, zweitens kurzer Stillstand und drittens rascheTrennungvomBlatt und Zurückgang, in genau gleicher Weise wie bei hin und her schwingenden Fingern gewährleisten sollen.
  • An sich sind umlaufende Regulierfinger bei Briefumschlagmaschinen bekannt, deren Wirkung sich jedoch darauf beschränkt, ein ankommendes Blatt vorübergehend aufzuhalten, indem sie sich seiner voreilenden Schnitt- oder Falzkante entgegenstellen, um alsdann, dem Blatt vorauseilend, wieder aus dem Werkstückweg zurückzutreten. Dabei_ erfolgt .lediglich eine Ausrichtung des Werkstckes derart, daß seine von den Regulierfmgern ausgerichtete gerade Kante genau senkrecht zum Werkstückweg liegt- und daß das Blatt in Richtung seines Weges für spätere Falt- und sonstige Vorgänge an die richtige Stelle zu liegen kommt. Die Art der Blattausrichtung ist demnach dabei eine andere als beim Erfindungsgegenstand, insbesondere handelt es sich dort nur um vordere Regulierfinger, die vor allem keine Förderarbeit verrichten können und die auch eine seitliche Verschiebung und Ausrichtung des Blattes nicht herbeizuführen vermögen.
  • Bei einer der bekannt gewordenen Einrichtungen ragen die dem ankommenden Blatt sich entgegenstellenden Regulierfinger aus einer der für dessen Förderung benutzten Walzen hervor und laufen mit dieser um, wobei sie vorübergehend eine Verzögerung ihrer Umlaufsgeschwindigkeit erfahren, so daß die gegen sie anlaufende gerade Falzkante der bereits umgelegten Bodenklappe in die gewünschte senkrechte Lage zum Werkstückweg ausgerichtet wird und der Falz für die Verschlußklappe an die richtige Stelle zu liegen kommt. Diese Einrichtung ist auf hintere Regulierfinger gemäß der Erfindung nicht übertragbar, weil sie die für eine Förderung des Werkstückes unbedingt notwendige Steuerung der Finger in mit der Werkstückbewegung möglichst übereinstimmendem geradlinigen Vorgang und auch eine plötzliche Ablösung vom Werkstück nicht zuläßt. Dasselbe gilt auch für eine andere bekannte Einrichtung, deren Wirkung auf das Werkstück dieselbe ist wie die der ersterwähnten. Bei ihr werden oberhalb des Werkstückweges umlaufende Regulierfinger angewandt, die durch ein Planetengetriebe gesteuert sind, derart, daß sie sich dauernd senkrecht stellen und nur nach erfolgter Ausrichtung der gegen sie anlaufenden geraden Blattkante eine zusätzliche voreilende Bewegung erhalten, damit der Weg für das ausgerichtete Blatt freigegeben wird. Auch diese Einrichtung ist für eine Verwendung als hintere Regulierfinger im Sinne des Erfindungsgegenstandes nicht tauglich, weil auch sie. die obenerwähnte Abstufung und Steuerung der Finger nicht zuläßt.
  • Diesen bekannten Einrichtungen gegenüber werden gemäß der. Erfindung die die hinteren Regulierfinger tragenden umlaufenden Arme über eine auf ihnen sitzende Rolle unmittelbar von einer - feststehenden Kurvenscheibe gesteuert, derart, daß die Arme als Träger der Regulierfinger und damit diese selbst an der Stelle, wo sie zur Wirkung kommen, durch entsprechende Ausbildung der feststehenden Kurvenscheibe ihre Bewegungen in den notwendigen Abstufungen ausführen: Es wird dadurch die geradlinige vorwärts gerichtete Förderbewegung der Finger, ihr kurzer Stillstand und ihre rasche Entfernung vom Werkstück unter Freigabe der Werkstückbahn für das nachfolgende Blatt in sicherer und doch einfacher Weise erreicht, ohne daß störende Schwingungsbewegungen der Finger notwendig sind.
  • Wie schon erwähnt, wirkt auf jede der einspringenden Ecken des Formschnittes ein Regulierfinger, und die Einrichtung gemäß der Erfindung gestaltet sich besonders vorteilhaft, wenn für jede dieser Ecken zwei oder mehr umlaufende Finger vorgesehen sind, die bei den einzelnen aufeinanderfolgenden Werkstücken auch nacheinander zur Wirkung kommen. Diese Anwendung mehrerer an der gleichen Werkstückecke wechselweise wirkenden Regulierfinger hat den Vorteil, daß die Umlaufzahl der Finger im Vergleich zur Anwendung eines einzigen Fingers herabgesetzt werden kann.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. x die gesamte Ausrichtevorrichtung im Längsschnitt, Abb. 2 dieselbe in Draufsicht, Abb. 3 die Anordnung der hinteren Regulierfinger allein im Längsschnitt bei größerem Maßstab und mit einer von Abb. F etwas abweichenden Ausführungsform, Abb. q. die Vorderansicht der Abb. 3.
  • Die Walzenpaare a-a' und b-b' (Abb. z) sind die Zubringe- bzw. Abführungswalzen für die Ausrichtestelle einer Briefumschlagwalzenfaltmaschine. Die zwischen den beiden Walzenpaaren befindliche Ausrichtestelle besteht aus der Ausrichteplatte i und den hinteren Regulierfingern 2, 2' sowie den vorderen Regulierfingern 3, 3'. Die vorderen Regulierfinger 3, 3' sitzen verschiebbar auf der in den- Seitenwangen der Maschine gelagerten Welle q., welche durch bekannte Mittel in hin und her gehende Teildrehungen versetzt wird und dadurch die Finger 3, 3' in die in Richtung des äußersten linken Pfeiles verlaufende Werkstückbahn ein- und wieder aus ihr zurückschwenkt. Auf der Welle 5, deren Lager 5' entsprechend der jeweiligen Formatgröße hinsichtlich ihrer Entfernung von der Welle q. eingestellt werden können, sitzen quer zum Werkstückweg verschiebbar befestigt die Lagerteile 6, 6', an denen die die Regulierfinger 2, 2' tragenden Arme 8 mittels der Bolzen 7 gelenkig befestigt sind. Die beiden in dem gezeichneten Beispiel angenommenen, an den gleichgelegenen Werkstückecken wechselweise zur Wirkung kommenden Regulierfingerarme 8 tragen j e eine Rolle 9, die unter der Wirkung einer Feder ii dauernd an die Kurvenscheibe io angepreßt werden. Die letztere ist lose über die Welle 5 geschoben und wird durch eine nicht gezeichnete Vorrichtung festgehalten, so daß sie nicht mit der Welle 5 umläuft. Die Rollen 9 der Arme 8 wälzen sich daher beim Umlaufen der Welle 5 und der auf ihr befestigten Lagerteile 6, 6' auf der Kurvenscheibe io ab und erteilen dabei den Regulierfingern 2, 2' entsprechend der Ausbildung der Kurvenscheibe io die zum Ausrichten des Blattes erforderliche Bewegung. Die Kurvenscheibe io ist derart geformt, daß die Regulierfinger 2, 2' bei ihrem Umlauf zunächst hinter die hinteren Eckenausschnitte des von den Walzen a-a' auf der Ausrichteplatte i abgelegten Werkstückes treten und alsdann, in diese Ecken eingreifend, sich unter Förderung des Blattes annähernd geradlinig vorwärts bewegen, bis auch die vorderen, vorher in die Werkstückbahn eingeschwenkten Regulierfinger 3, 3' in den vorderen Werkstückecken zur Anlage kommen, womit der Ausrichtevorgang beendigt ist. Nunmehr folgt ein kurzer Stillstand der Finger 2, 2' und darauf deren rasche Abwärtsbewegung und Entfernung vom Blatt, so daß der Weg für das nächste auf die Regulierplatte i geförderte Werkstück frei wird. Die Umfangsstrecken der Kurvenscheibe io, die den Regulierfingern 2, 2' die verschiedenen Bewegungsabstufungen erteilen, nämlich erstens geradlinigen Vorgang, zweitens kurzen Stillstand und drittens rasche Entfernung vom ausgerichteten Blatt, sind in Abb. 3 durch die bezüglichen Strecken c-d, d-e und e- f angedeutet.
  • Es ist ersichtlich, daß bei dieser Art der Ausrichtung infolge der Schräge der Boden- und Verschlußklappenschnittkanten, die diese in der Nähe der einspringenden Ecken aufweisen, auch eine seitliche Verschiebung und Ausrichtung des Blattes sowohl durch die vorderen wie auch durch die hinteren Regulierfinger bewirkt werden kann.
  • In der Abb. 2 ist gestrichelt die Lage eines Briefumschlagformschnittes dargestellt, die dieser einnimmt, wenn er von dem Walzenpaar a-a' auf der Ausrichteplatte = abgelegt wird. Seine vorderen einspringenden Ecken befinden sich, wie ersichtlich, noch in einer gewissen Entfernung von den vorderen, bereits in die Werkstückbahn eingeschwenkten Regulierfingern 3, 3'. Die Überführung aus der gestrichelten in die ausgezogene Lage fällt alsdann den hinteren Regulierfingern 2, 2' zu, wodurch dann schließlich der Formschnitt mit seinen vier einspringenden Ecken genau zwischen die vier Regulierfinger 3, 3' und 2, 2' zu liegen kommt. In dieser ausgerichteten Lage ist er bereits unter der mit einem Ausschnitt versehenen Walze b' angelangt, so daß er zwischen dieser und ihrer Gegenwalze b erfaßt und weitergefördert werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Ausrichten der Werkstücke vor deren Eintritt in den Faltgang an Walzenbriefumschlag- und Beutelmaschinen mit zwei Paaren von Reguherfingern, dadurch gekennzeichnet, daß die hinteren Regulierfinger (2, 2') an umlaufenden Armen (8) befestigt sind, die durch unmittelbar auf ihnen sitzende, auf einer feststehenden Kurvenscheibe (io) laufende Rollen (9) gesteuert werden.
DED49617D 1926-01-17 1926-01-17 Vorrichtung an Walzenbriefumschlag- und Beutelmaschinen zum Ausrichten der Werkstuecke Expired DE488851C (de)

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DE488851C true DE488851C (de) 1930-01-14

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DE (1) DE488851C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1248451B (de) * 1965-12-11 1967-08-24 Winkler Richard Vorrichtung zum Ausrichten von langen Zuschnitten fuer Briefumschlaege od. dgl. vor ihrer Einfuehrung in die Faltmaschine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1248451B (de) * 1965-12-11 1967-08-24 Winkler Richard Vorrichtung zum Ausrichten von langen Zuschnitten fuer Briefumschlaege od. dgl. vor ihrer Einfuehrung in die Faltmaschine

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