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DE1077146B - Zuteilvorrichtung fuer Zuendholzschachtelhaelften - Google Patents

Zuteilvorrichtung fuer Zuendholzschachtelhaelften

Info

Publication number
DE1077146B
DE1077146B DESCH20955A DESC020955A DE1077146B DE 1077146 B DE1077146 B DE 1077146B DE SCH20955 A DESCH20955 A DE SCH20955A DE SC020955 A DESC020955 A DE SC020955A DE 1077146 B DE1077146 B DE 1077146B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transport
scanning means
machines
box
control
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH20955A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Scheibe
Dipl-Ing Hans Albrecht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HANS ALBRECHT DIPL ING
Original Assignee
HANS ALBRECHT DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HANS ALBRECHT DIPL ING filed Critical HANS ALBRECHT DIPL ING
Priority to DESCH20955A priority Critical patent/DE1077146B/de
Publication of DE1077146B publication Critical patent/DE1077146B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C06EXPLOSIVES; MATCHES
    • C06FMATCHES; MANUFACTURE OF MATCHES
    • C06F1/00Mechanical manufacture of matches
    • C06F1/12Filling matches into boxes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Control Of Conveyors (AREA)

Description

  • Zuteilvorrichtung für Zündholzschachtelhälften Die Erfindung richtet sich auf Zuteilvorrichtungen für Anlagen zur Herstellung und zum Zusammenstoßen und Füllen von Zündholzschachtelteilen, bei denen eine Gruppe von mehreren Innenschachtelmaschinen und eine Gruppe von mehreren Außenschachtelmaschinen je auf mehrere Transportstränge arbeiten und jeder Transportstrang in einer ebenfalls in Gruppen zusammengefaßten Zusammenstoßvorrichtung endet, wobei die Außen- und Innenschachteln der Zusammenstoß vorrichtung mittels selbsttätiger Regelung der Zufuhr paarig zugeführt werden.
  • Bei den vorbekannten Vorrichtungen zur Herstellung und zum Zusammenstoßen von Zündholzschachtelteilen arbeitet jede Schachtelmaschine auf ihren speziellen Transportstrang. Setzt man voraus, daß alle Schachtelmaschinen gleiche Kapazität haben und störungsfrei arbeiten, so wäre damit auch eine gleichmäßige Beschickung der Zusammenstoßvorrichtunggewährleistet. Das ist aber in der Praxis nicht immer der Fall, da es vorkommt, daß die eine oder die andere Schachtelmaschine infolge von Störungen irgendwelcher Art, sei es in der Zufuhr, sei es beim Aufbrauch des Wicltelpapiers, kurzzeitig ausfällt. Bei der hohen Ausbringung der Schachtelmaschinen macht sich auch ein kurzzeitiges Aussetzen der einen oder anderen Schachtelmaschine sofort in einem Aufbrauch der Speicherlänge von Schachtelteilen vor der Zusammenstoßmaschine bemerkbar, so daß dann die Paarigkeit der Schachtelteile nicht mehr gegeben ist.
  • Man hat in einem solchen Falle bisher die zugehörige paarige Schachtelmaschine selbsttätig abgeschaltet und dann für die Zeit der Störung die Zusammenstoßvor richtung nur zu einem geringeren Anteil ausnutzen können. Diese Regelung hat den Nachteil, daß die Zusammenstoßvor'richtung beim Fehlen von Schachtelteilen einer Gattung zum Teil leer läuft, so daß die angestrebte hunderprozentige Leistung der Gesamtanlage nicht erreicht wird, da gewisse Stationen an der Zusammenstoßmaschine zeitweilig ausfallen.
  • Man hat diesem Nachteil nur dadurch begegnen können, daß man die Transportstränge durch eine oder mehrere Bedienungspersonen ständig überwachen und abnehmende Speicherlängen von Schachtelteilen rechtyzeitig auffüllen ließ. Auf diese Weise ist aber ein vollautomatisches Arbeiten der Gesamteinrichtung nicht durchführbar. Die anderweitig bekannte Steuerung mehrerer in einem Transportstrang in Reihe hintereinanderliegender Maschinen durch Xberwachungsvorrichtungen, welche eine Maschine an dem Anfang der Förderstrecke zwischen zwei Maschinen abstellen, wenn sich in dieser Förderstrecke ein Anhäufung von Arbeitsstiicken bemerkbar macht, oder eine Maschine am Ende der Förderstrecke abstellen, wenn durch eine übermäßige Entleerung der zwischen den beiden Ma- schinen liegenden Förderstrecke der fortgesetzte Betrieb der Maschine am Ende der Förderstrecke den Entleerungszustand oder Enfleerungsfortschritt verstärken würde, kontrolliert ebenfalls nur die Speicherlänge und regelt diese durch An- und Abschalten einzelner Maschinen, wie es auch in Anlagen zur Herstellung und zum Zusammenstoßen von Zündholzschachtelteilen mit Hilfe von Fühlorganen bisher üblich war.
  • Ferner ist es bekannt, Maschinen verschieden großer Ausbringung innerhalb einer Förderstrecke anzuordnen und beispielsweise die doppelte Kapazität einer Waschmaschine für Flaschen dadurch der geringeren Kapazität einer Füllmaschine anzugleichen, daß eine Waschmaschine auf zwei Füllmaschinen arbeitet.
  • Ähnliche Verhältnisse liegen bei der Herstellung von Zündholzschachteln vor, da bekanntlich dieAußenschachtelmaschinen eine höhere Leistung aufweisen als die Innenschachtelmaschinen. Trotzdem bringt aber ein Abstimmen der Anzahl der zusammenarbeitenden Maschinen noch keineswegs die Lösung des in Frage stehenden Problems, da bei Ausfall einer oder mehrerer Maschinen der einen oder der anderen Gattung die nachgeordnete Maschine eine entsprechend geringere Ausbringung aufweist.
  • Die Erfindung löst die Aufgabe, eine gleichmäßige Verteilung und Auslastung der Zusammenstoßmaschine im vollautomatischen Betrieb auch dann zu gewährleisten, wenn ihr vorgeordnete Schachtelmaschinen zur Herstellung von Innen- und Außenschachteln zeitweilig teilweise ausfallen dadurch, daß jede Schachtelmaschine einer Gruppe mittels einer ihr zugehörigen und alle Transportstränge bestreichenden Verteilvorrichtung alle Transportstränge ihrer Gruppe in einem gesteuerten Zyklus beschickt und in den Transportsträngen jeder Gruppe von Schachtelmaschinen auf die Speicherlänge ihrer Schachtelteile ansprechende und die Antriebsdrehzahlen regelnde Abtastmittel angeordnet sind, von denen die Abtastmittel die Drehzahl der Schachtelmaschinen einer oder beider Gruppen im Sinne einer Verringerung bzw. Erhöhung ihrer Normaldrehzahl und auf kleinste Speicherlänge ansprechende Abtastmittel den Antrieb der Zusammenstoßvorrichtung und etwaiger Zwischentransportmittel auf eine niedrigere Drehzahl regeln.
  • Der Vorteil besteht darin, daß jede der Schachtelmaschinen einer Gruppe auf alle Transportstränge ihrer Gruppe Schachteln ablegt, so daß es möglich ist, über die Antriebsdrehzahlen der jeweils arbeitenden Schachtelmaschinen die Gesamtausbringung konstant zu haltern, so daß ein zeitweiliger Ausfall einer oder mehrerer Schachtelmaschinen durch entsprechende Erhöhung der Antriebsdrehzahlen der noch arbeitenden Schachtelmaschinen ausgeglichen werden kann. Die Drehzahlregelung der Schachtelmaschinen erfolgt über die vorgesehenen Abtastmittel, wobei die Verteilvorrichtungen der Schachtelmaschinen für die stets gleichmäßige Beschickung aller Transportstränge sorgen.
  • Um auch bei zeitweilig starker Vernachlässigung eines Transportstranges die Zuteilung zu den einzelnen Transportsträngen möglichst zu vergleichmäßigen, sind nach einem weiteren Merkmal der Erfindung zwischen den die Antriebsdrehzahlen der Schachtelmaschinen regelnden Abtastmitteln den Querausgleich innerhalb der Transportstränge steuernde Abtastmittel angeordnet, welche auf die Steuerung der Verteil-Organe wirken und den Zyklus derselben durch Anhalten in Richtung auf einen zu gering beschickten Strang unterbrechen.
  • Nur im Notfall, nämlich bei Unterschreitung einer festgelegten Mindestspeicherlänge, kann auch der Antrieb der Zusammenstoßvorrichtung zeitweilig auf niedrigere Drehzahl geregelt werden, um die Abnahme von Schachtelteilen an der Zusammenstoßvorrichtung der zeitweilig verminderten Zufuhr anpassen zu können, wenn eine Höherregelung der Antriebe der restlichen Schachtelmaschinen aus Sicherheitsgründen nicht mehr möglich ist.
  • Zu diesem Zweck sind erfindungsgemäß, in Transportrichtung gesehen, hinter den die Erhöhung der Drehzahl bewirkenden Abtastmitteln quer zur Transportvorrichtung die auf kleinste Speicherlänge ansprechenden Abtastmittel angeordnet, welche bei Betätigung eines ihrer Abtastmittel sowohl der Innenschachtel- wie der Außenschachtelgattung den Antrieb der Zusammenstoßvorrichtung und gegebenenfalls die Antriebe zwischengeschalteter Stationen, wie des Trockenschrankes bzw. der Etikettiermaschine, herunterregeln. Hierdurch ist es möglich, die Zuteilung auch beim Vorliegen außergewöhnlicher Betriebsbedingungen gleichmäßig zu halten.
  • Eine vorteilhafte Ausführungsform der Verteilorgane und deren Steuereinrichtung besteht darin, daß die Außen- und Innenschachtelmaschinen alle Transportmittel ihrer Gattung beschickende Zuführungen mit mit Weichen versehenen Ableitungskanälen aufweisen, und daß jede Schachtelmaschine eine mit dem Antrieb dieser verbundene ein- und auskuppelbare Nockenwalze mit phasenversetzt angeordneten Steuer- scheiben zur zyklischen Betätigung der ihr zugeordneten Weichen aufweist, wobei das Auskuppeln nach dem Ansprechen eines der Abtastmittel in der entsprechenden Phasenstellung der Nockenwalze erfolgt.
  • Zu diesem Zweck ist die Nockenwalze für die Weichen mit einer elektrische Steuerkontakte betätigenden, mit phasenversetzt angeordneten Nocken ausgerüsteten Steuerwalze verbunden, welche beim Ansprechen eines der Abtastmittel beim Schließen des entsprechenden Phasenkontaktes die Nockenwalze in dieser Phasenstellung auskuppelt und anhält.
  • Zweckmäßig sind die Nockenwalze und die mit ihr verbundene Steuerwalze von einem mit einer Sperrnase versehenen Schubklinkengetriebe antreibbar und durch eine beim Ansprechen eines der Abtastmittel elektromagnetisch betätigbare Sperrnase anhaltbar.
  • Für die störungsfreie Verteilung der Schachtelteile auf die Transportmittel ihrer Gattung ist es notwendig, zu verhindern, daß Schachtelteile übereinander zu liegen kommen. Deshalb sind erfindungsgemäß unterhalb der weichengesteuerten Zuführungen, welche die von den Schachtelmaschinen kommenden Schachteln auf die Transportmittel abgeben, von je einer dieser Maschinen gesteuerte Stopper angeordnet, welche die von den vorhergehenden Maschinen ankommenden Schachtelteile im Augenblick der Beschickung des betreffenden Transportmittels anhalten. Diese Stopper sind selbstverständlich bei der ersten auf die Transportmittel arbeitenden Schachtelmaschine nicht notwendig.
  • Um die Schachtelteile ausfallender Stationen an der Zusammenstoßmaschine paarig auf Reservestationen dieser umleiten zu können, sind nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die nebeneinander angeordneten Transportmittel der Außen- und der Innenschachteln vor einer mit einem senkrecht arbeitenden Heber versehenen Zusammenstoßvorrichtung paarig als iibereinanderliegende Bahnen geführt und diese übereinanderliegenden paarigen Bahnen mit vorzugsweise elektromagnetisch betätigbaren, um lotrechte Achse schwenkbaren Doppelweichen versehen, von denen die außenliegenden Doppelweichen auf Reservestationen und die anderen Doppelweichen auf benachbarte Stationen der Zusammenstoßvorrichtung stellt bar sind.
  • Zu diesem Zweck ist vorgesehen, daß ein die Umschaltung der Doppelweichen betätigender Schalter auf parallel geschaltete Elektromagnete für die Verstellung der Doppelweichen und für die Betätigung einer Sperre einer mit Nasen versehenen Sperrschiene wirkt, welche die von Nocken bewegbaren Hebel, die die Zusammenstoßmittel antreiben, in der Stellung ihres größten Anschlages festhält und den Antrieb der Zusammenstoßmittel dieser Station unterbricht.
  • Um die Füllmaschine, die bisher gesondert als selbständige Maschineneinheit aufgestellt und angetrieben war, in die Zuteilvorrichtung einzubeziehen, sind die Transportstränge durch die einzelnen Stationen der Zusammenstoßvorrichtung hindurch zu der Füllmaschine weitergeführt und diese mit der Gesamtanlage, insbesondere der Zusammenstoßmaschine, taktmäßig gekoppelt. Der Vorteil einer solchen bis zur Füllmaschine stetig arbeitenden Gesamtanlage besteht in dem kontinuierlichen Fließen aller von den Schachtelmaschinen kommenden Schachtelteile bis zur Füllmaschine hin.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigen Fig. 1 und 2 die Gesamtanlage in Draufsicht und Seitenansicht, Fig. 3 und 4 die Nockensteuerung zur Weichenverstellung, wobei Fig. 3 einen Schnitt III-III der Fig. 4 und die Fig. 4 eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach Fig. 3 gibt, Fig. 5 die Schachtelzuführung mit den Ableitungskanälen auf die Transportmittel einer Schachtelgattung und den dazugehörigen Weichen in Draufsicht und schematisch die verschiedenen Phasenstellungen der Nockensteuerung gemäß den Fig. 3 und 4, Fig. 6 eine Seitenansicht der Ableitungskanäle zu Fig. 5, Fig. 7 und 8 einen Stopper gemäß Fig. 5 und 6 in Seitenansicht und Aufsicht, Fig. 9 eine Station der Zusammenstoßvorrichtung mit Sperre in Seitenansicht, Fig. 10 und 11 eine schematische Darstellung der vor der Zus ammenstoß vorrichtung angeordneten Doppelweichen in Aufsicht, Fig. 12 und 13 ein Ausführungsbeispiel der Doppelweichen in Schnitt und Ansicht, Fig. 14 und 15 eine Ausführungsform der mit elektrischen Kontakten ausgerüsteten Abtastmittel für die Speicherlängen der Schachtelteile in Seitenansicht und Aufsicht, Fig. 16, 17 und 18 ein anderes Abtastmittel in Seitenansicht in verschiedenen Stellungen, Fig. 19 eine Ausschußweiche mit zugehörigen Abtastmitteln in Aufsicht, Fig. 20 einen Teilschnitt zu Fig. 19, Fig. 21 eine Seitenansicht zu Fig. 20 und Fig. 22 ein Schaltschema für die Steuerung der Ausschußweiche.
  • In der in den Fig. 1 und 2 schematisch dargestellten Anlage sind die Außenschachtelmaschinen mit 1 und die Innenschachtelmaschinen mit 2 bezeichnet. Infolge der höheren Leistung der Außenschachtelmaschinen sind beispielsweise vier Außenschachtelmaschinen und ihnen zugeordnet sechs Innenschachtelmaschinen vorgesehen. Die Gesamtleistung beider Maschinengattungen gleicht sich im normalen Betrieb aus. Den Außenschachtelmaschinen 1 sind die Transportmittel 3 und den Innenschachtelmaschinen 2 die Transportmittel 4 zugeordnet. Die Transportmittel sind endlose umlaufende Bänder oder Schnüre. Die Transportbänder der Außenschachtelmaschinen sind mit 3t bis 36 und die Transportbänder der Innenschachtelmaschinen mit 41 bis 46 bezeichnet Von den Außenschachtelmaschinen 1 und den Innenschachtelmaschinen 2 führen mit Transportmitteln versehene Zuführungsbahnen 5 bzw. 6 im Winkel zu den Transportbändern 3 bzw. 4. Die von den Schachtelmaschinen ausgeworfenen Schachtelteile werden mit höherer Geschwindigkeit weiterbefördert, so daß die Schachtelteile bereits in den Zuführungsbahnen 5 und 6 entsprechende Abstände voneinander haben. Jede der Zuführungsbahnen 5 und 6 hat so viele Ableitungskanäle, wie Transportbänder 3 und 4 für jede Gruppe der Schachtelmaschinen vorhanden sind. Diese Ableitungskanäle sind mit 5t bis 56 und 6t bis 66 bezeichnet. Zwischen den Zuführungsbahnen und den Ableitungskanälen befinden sich steuerbare Weichen 7, die durch rhythmisch gesteuertes Öffnen und Schließen eine gleichmäßige Verteilung der von den Außen- bzw. Innenschachtelmaschinen ausgestoßenen Schachtelteile 45 a und 45 b auf alle Transportbänder ihrer betreffenden Gattung bewirken.
  • Die Steuerung der Weichen ist jeweils von dem Antrieb der zugehörigen Schachtelmaschine abgenommen.
  • In jeder Zuführungsbahn 5 bzw. 6 ist vor den -Ableitungskanälen eine Auswurfweiche 8 angeordnet, die fehlerhafte Schachteln, wenn dies durch Abtastmittel festgestellt ist, in die Auswurfbahn 9 ableitet. Ist die Auswurfweiche 8, wie es im normalen Betrieb der Fall ist, geschlossen, so sind nur die Weichen 7 für die Verteilung der Schachtelteile wirksam.
  • Die Transportbänder 3 und 4 führen zu dem Trockenschrank 10, den die Schachtelteile auf weiteren Transportbändern 10 durchlaufen und an dessen Ausgang sie auf Transportbänder 3 a, 4 a abgegeben werden.
  • Die Transportbänder 3 a sind abfallend und die Transportbänder 4a ansteigend geführt. Auf diese Weise ist es möglich, die anschließenden Transportbänder 3 b unter die Bänder 4 b zu führen, so daß die vor der Zusammenstoßvorrichtung 11 liegenden Bahnen 3 c und 4 c über- bzw. untereinander verlaufen.
  • Zwischen den Schachtelmaschinen und dem Trockenschrank sind iiber den Transportbändern 3 und 4 elektrische Kontakte betätigende Abtastmittel 12, 13 und 14 angeordnet, welche die Speicherlänge der auf den endlosen Transportbändern 31 bis 36 und 4t bis 46 befindlichen Schachtelteile überwachen. Am Eingang des Trockenschrankes befinden sich Abtastmittel 1S, die nur dann wirksam werden, wenn die Speicherlänge trotz der vorgeschalteten Abtastmittel 12, 13 und 14 in einer oder in beiden Gruppen von Transportbändern so weit absinkt, daß die Kontinuität durch die dann zu schnell arbeitende Zusammenstoßvorrichtung 11 gefährdet ist. In diesem Falle regeln die Abtastmittel 15 den Antrieb der Zusammenstoßvorrichtung und des gesondert angetriebenen Trockenschrankes sowie die dazwischenliegenden Transportmittel auf eine niedrigere Drehzahl. Die Abtastmittel 12, 13 und 14 gleichen die auftretenden Speicherunterschiede wiederum dadurch aus, daß die Kontakte der Abtastmittel 14 eine Drehzahlerhöhung der entsprechenden Maschinengattung, also entweder der Innenschachtel-oder der Außenschachtelmaschinen, und daß die Kontakte der Abtastmittel 12 eine entsprechende Erniedrigung der entsprechenden Schachtelmaschinengattung bewirken. Die dazwischenliegenden Abtastmittel 13 bewirken einen Ausgleich innerhalb einer Transportmittelgattung, also in Querrichtung gesehen, wenn es sich ergeben sollte, daß infolge rhythmisch auftretender Fehler und bei Betätigung der Auswurfweiche 8 die Speicherlänge auf einem Transportband absinkt. Diese Abtastmittel 13 wirken, wie später beschrieben wird, auf die Steuerung der Weichen und unterbrechen deren Zyklus mit dem Zweck, die betreffende oder betreffenden Weichen des vernachlässigten Transpoftbandes für längere Zeit anzuhalten, um den Ausgleich zu bewirken. In dem Augenblick, wo der Ausgleich erfolgt ist und das betreffende Abtastmittel 13 nicht mehr anspricht, setzt die rhythmische Steuerung der Weichen 7 wieder ein. Durch die Abtastmittel 12 und 14 wird also der Ausgleich in der Längsrichtung und durch die Abtastmittel 13 der Ausgleich in der Querrichtunggewährleistet.
  • Es soll nicht unerwähnt bleiben, daß die Unterteilung des gesamten Transportweges von den Schachtelmaschinen bis zur Zus ammenstoß vorrichtung in mehrere getrennt antreibbare Transportmittelabschnitte die für die Erfindung ausgenutzte Möglichkeit gibt, vor dem Trockenschrank und wiederum vor der Zus ammenstoß vorrichtung gewisse Speicherlängen zu schaffen, die für die Regelung der Antriebe mit Hilfe von Abtastmitteln ausgenutzt werden. Man wird deshalb die Transportbänder 3 und 4 etwas schneller laufen lassen als die Transportbänder 10 a des Trockenschrankes und die dem Trockenschrank nachgeschalteten Transportbänder etwa mit der gleichen Geschwindigkeit wie die vor dem Trockenschrank laufenden Transportbänder laufen lassen, wobei der Antrieb der Zusammenstoßvorrichtung wiederum angeglichen ist.
  • Die Einzelheiten dieser Anlage werden an Hand der Zeichnungen im einzelnen erläutert.
  • In den Fig. 3 und 4 ist ein mechanisch wirkender Steuermechanismus für die Betätigung der Weichen dargestellt, ohne daß die Erfindung auf eine solche mechanische Steuerung beschränkt sein soll, da es selbstverständlich auch möglich ist, eine entsprechende elektrische Steuerung vorzusehen. Dieser Steuermechanismus ist für jede Innen- und Außenschachtelmaschine vorgesehen. Die Hauptsteuerwelle 16 wird, wie dies in den Fig. 1 und 4 angedeutet ist, durch eine biegsame Welle 16 a von dem Antrieb der betreffenden Schachtelmaschinen 1 und 2 über Kegelräder 16 b angetrieben. Auf der Welle 16 ist der Steuernocken 17 befestigt, der in Pfeilrichtung stetig umläuft. Er betätigt den um die Welle 18 schwenkbaren Schalthebel 19, der die Schaltklinke 20 trägt. Der Schalthebel 19 liegt mit seiner Rolle 21 unter Wirkung der Rückstellfeder 22 gegen den Steuernocken 17 an. Die Schaltklinke 20 wird durch die Blattfeder 23 in stetem Eingriff mit den Zähnen des Schaltrades 24 gehalten.
  • Mit dem Schaltrad 24 ist das Sperrad 25 verbunden, dessen auf der Achse 33 gelagerter Sperrhebel mit 26 bezeichnet ist. Der Sperrhebel trägt die Rolle 27, die unter Wirkung der Feder 28 in die Rasten 29 des Sperrades einrastet. Bei jeder Umdrehung des Steuernockens 17 dreht sich das Schaltrad 24 um einen Schaltschritt weiter, dessen Richtung durch den Pfeil 30 angegeben ist. Damit wird auch die Welle 18 schrittweise gedreht, auf der die Steuerscheiben 31 der Nockenwalze 31 a sitzen. Jede Steuerscheibe ist einem Steuerhebel 32 zugeordnet, der auf der Achse 33 drehbar gelagert ist. Der Steuerhebel 32 steht unter Wirkung der Feder 28 a und trägt die Rolle 34, die in die Ausnehmung 35 der Steuerscheibe einfällt, wenn diese sich in der entsprechenden Phasenstellung befindet. Sobald die Steuerrolle 34 in die Ausnehmung 35 einfällt, bewegt sich der Steuerhebel in die gestrichelt gezeichnete Stellung nach links.
  • Dadurch werden die Seile 36 und 37 angezogen. Das Seil 36 ist mit der Weiche 7 verbunden, die sich in der Zuführungsbahn 6 befindet. Die geöffnete Weiche stellt die Verbindung zum Ableitungskanal 6t her. In der mit voll ausgezogenen Linien gezeichneten Stellung des Steuerhebels 32 schließt die Weiche 7 unter Wirkung der Rückstellfeder 7' den Ableitungskanal 6t. Das Seil 37 steht mit einem später erläuterten Stopper 46 in Verbindung.
  • Es müssen Vorkehrungen getroffen werden, daß die einem bestimmten Transportband zugeordnete Weiche beim Ansprechen des zugeordneten Abtastmittels 13 erst dann anspricht, wenn der Zyklus der Weichenverstellungen an dieser Weiche angelangt ist. Das wird ohne weiteres nicht dann der Fall sein, wenn ein Abtastmittel 13 anspricht, weil die zeitliche tlbereinstimmung bezüglich der derzeitigen Phase der Nockenwalze 31 a nicht vorhanden ist. Um diese Phasenübereinstimmung zwischen dem Augenblick der elektrischen SchaItung herzustellen, ist auf der Achse 18 der Nodnwalze 31 a eine mit elektrischen Kontakten 44 versehene Steuerwalze 44a befestigt, die zusammen mit der Nockenwalze durch das Klinkenschaltwerk gedreht wird. Um die Weiche eines geringere Speicherlänge aufweisenden Transportmittels auf dieses Transportmittel in Zulieferstellung zu halten, muß der Klinkenantrieb, der über den Schalthebel 19 erfolgt, unterbrochen werden. Zu diesem Zweck ist der Schalthebel 19 mit der Sperrnase 38 versehen, die mit dem Sperrhebel 39 zusammenarbeitet, der entgegen der Wirkung der Feder 40 durch den Anker 41 des Elektromagneten 42 betätigbar ist. Dieser Magnet wird von den Kontakten der Abtastmittel 13 über die zu diesen in Reihe geschalteten Steuerkontakte 43 betätigt. Die Steuerkontakte 43 werden durch der Steuerwalze 44a zugehörige Nocken 44 betätigt, und zwar wenn sich der hin- und herschwenkende Schalthebel 19 in der gezeichneten Endstellung befindet. Wenn diese Stellung durch den einfallenden Sperrhebel 39 gehalten wird, läuft der Steuernocken 17 während dieser Zeit leer, und alle Steuerscheiben 31 stehen still.
  • Die in Reihe geschalteten Kontakte der Abtastmittel 13 und der Steuerkontakte43 wirken also so, daß der Kontakt des Abtastmittels 13 eines Transportbandes das Vorkommando für die Stillhaltung des Weichenantriebes gibt und der Kontakt 43 des betreffenden Transportbandes die phasenrichtige Auslösung für die Stillhaltung gibt, in der die Weiche 7 sich in der gestrichelten Zulieferstellung (Fig. 4) befindet und der Ableitungskanal 6l geöffnet ist. Dieser Kanal bleibt so lange geöffnet, bis der Kontakt an dem Abtastmittel 13 wieder geöffnet wird und der Sperrhebel 39 die Sperrung für den Schalthebel 19 aufhebt. Von diesem Augenblick an arbeitet der Schaltklinkenantrieb wieder, und die Verstellung der Weichen erfolgt in dem normalen Rhythmus. Der die Auffüllung einer zurückbleibenden Speicherlänge steuernde Kontakt 13 kann auf alle Schachtelmaschinen der gleichen Gattung über deren Steuerkontakte 43 wirksam werden, was grundsätzlich zur schnellen Auffüllung des Transportbandes möglich ist.
  • Um einen stoßweisen Ausgleich zu vermeiden, kann es zweckmäßig sein, jeweils nur eine der Schachtelmaschinen der betreffenden Gattung für die Auffüllung des Transportbandes arbeiten zu lassen. Für das Auffüllen kann man eine bestimmte Schachtelmaschine dieser Gattung vorsehen, die normalerweise mit den anderen Schachtelmaschinen im Zyklus arbeitet und deren Zyklus nur zum Zwecke des Auffüllens eines Transportbandes zeitweilig unterbrochen wird. Nur für den Fall, daß diese Maschine ausfällt, kann innerhalb der für sie vorgesehenen Schützensteuerung mittels Kontaktübergabe diese Ausgleichsfunktion auf eine andere Maschine übertragen werden usw. Eine andere Möglichkeit besteht darin, daß diejenige Schachtelmaschine, die die Phasenstellung zuerst erreicht, die Auffüllung übernimmt, während die anderen Schachtelmaschinen von dem Abtastkontakt 13 durch eine Sperrschaltung abgeschaltet sind, so daß die Kontakte 43 dieser Schachtelmaschinen dann nicht in Funktion treten und der Zyklus dieser Maschinen weiterläuft.
  • In der Fig. 5 sind die für die zyklische Steuerung der Weichen einer Maschine vorgesehenen Steuerscheiben 31i bis 316 in ihrer verschiedenen Phasenstellung zueinander dargestellt, und zwar in Verbindung mit den dazugehörigen Weichen in den Ableitungskanälen. Die in den Fig. 3 und 4 dargestellten Seilzüge sind in der Fig. 5 strichpunktiert dargestellt. Die verschiedenen Seilzüge laufen über entsprechend angeordnete Rollenführungen. In der Fig. 5 sind die Steuerscheiben, die nebeneinander auf einer Welle befestigt sind, der Ubersichtlichkeit halber untereinander dargestellt.
  • Die Ableitungskanäle 6t bis 66 der Zuführungsbahn 6 haben an der Einmündungsstelle die Weichen 71 und 75 Der Ableitungskanal 66 benötigt keine Weiche, da er von der Weiche 75 mitgesteuert wird. Die Weiche 7' steht durch ein strichpunktiert dargestelltes Sei1361 in Verbindung mit dem Steuerhebel 32l, der von der Steuerscheibe 311 betätigt wird.
  • Entsprechend sind die Steuerhebel der anderen Weichen mit 322, 323, 324, 325 und die zugehörigen Steuerscheiben in Übereinstimmung mit der Fig. 4 mit 312, 315, 314 und 315 bezeichnet. Die sechste Steuerscheibe 316 mit dem zugehörigen Steuerhebel 326 dient nicht der Steuerung einer Weiche, sondern lediglich zur Betätigung eines in den Fig. 7 und 8 dargestellten Stoppers 46 für das unterhalb des Ableitungskanals 66 liegende Transportband 46, der dann wirksam ist, wenn die Schachteln dem Ableitungskanal 66 zugeführt werden. Die Seilzüge, welche die Steuerhebel 32' bis 326 mit den Stoppern 46 verbinden, sind punktiert dargestellt und mit 37t bis 376 bezeichnet. Die Stoppeinrichtung wird anläßlich der Fig. 7 und 8 beschrieben.
  • Die Steuerscheiben 31i und 316 haben je eine doppelt lange Aussparung 351 bzw. 356. Die Steuerscheiben 312 bis 315 haben je zwei am Umfang versetzt angeordnete Aussparungen 352 und 3522, 353 und 3523 und 354 und 3544, 355 und 3555. Die Anordnung der für die Steuerung der Steuerhebel dienenden Aussparungen ist so getroffen, daß die zugeführten Schachteln in einem auf- und absteigenden Rhythmus den Ableitungskanälen durch entsprechende Betätigung der Weichen zugeführt werden, so daß die Ableitungskanäle in der Reihenfolge 6'626364~6e 66-66-65-64-63-62-6l-6l42 usw. beschickt werden.
  • In der Fig. 5 ist beispielsweise die Weiche 73 so gestellt, daß der Ableitungskanal 63 und sodann das Transportband 43 durch die ankommenden Schachtelteile, die mit 45 b bezeichnet sind, beschickt werden.
  • In der Fig. 6 ist das Transportband 43 mit dem darüber angeordneten Ableitungskanal 63 in Seitenansicht dargestellt. Der dem Transportband 43 zugeordnete Stopper ist mit 463 bezeichnet.
  • Für die Förderung der Schachtelteile 45b sind in allen Kanälen endlose Fördermittel, beispielsweise Seile, die mit 47 bezeichnet sind, vorgesehen.
  • In den Fig. 7 und 8 ist ein Stopper beispielsweise für Außenschachteln4Sa dargestellt. Er befindet sich unterhalb der Ableitungskanäle 51 bis 56 und 6t bis 66 und ist somit jedem Transportband 31 bis 36 und 4t bis 46 zugeordnet. Als Stopper dienen Blattfedern 46.
  • Die in Fig. 7 und 8 dargestellte Blattfeder ist um die Achse 46 a schwenkbar, welche mit dem unterhalb des Transportbandes 3 liegenden Ansatz 46 b versehen ist, an dem eines der Seile 37 (371 bis 376) angreift. Zum Straffen der Seilzüge dient die an jedem Ansatz angreifende Rückstellfeder 48. Wird entgegen dieser Feder durch Zug des Seiles 37 die Blattfeder 46 in die gestrichelt gezeichnete Stellung gebracht, so werden die ankommenden Schachtelteile 45 a bzw. 45b gestoppt.
  • Da infolge der Unterführung der von den Schachtelmaschinen kommenden - Transportbänder die Schachtelteile nicht nebeneinander, sondern über- bzw. untereinander vor der Zusammenstoßvorrichtung 11 ankommen, werden die auf den unteren Transportbändern ankommenden Außenschachtelteile 45 a mittels des Hebers 49 angehoben und mit den Innenschachtelteilen 45 b zusammengestoßen.
  • Diese an sich nicht zum Umfang der Erfindung gehörende Zusammenstoßvorrichtung ist in Fig. 9 dargestellt. Sie erhält ihren Antrieb von der Welle 50, die mittels einer Kette 51 mit der Nebenwelle 52 ver- bunden ist. Auf der Welle 50 sind zwei Kurvenscheiben 53 und 54 befestigt. Die Kurvenscheibe 53 wirkt auf den Hebel 55 entgegen der Rückstellfeder 56 und die Kurvenscheibe 54 auf den Winkelhebel 57 entgegen der Rückstellfeder 58. Dieser Hebel betätigt über den Stift 59, der in den Schlitz 60 eingreift, den Heber 49, der bei einer Umdrehung der Kurvenscheibe 54 eine Aufundabbewegung ausführt. In der gleichen Zeit macht der Hebel 55 eine Hin- und Herbewegung. Der Hebel 55 ist mit dem Schieber 61 in Verbindung, der bei seiner Bewegung nach rechts die angehobene Außenschachtel 45 a über die Spitzen der Blattfedern 62 schiebt, um das axiale Zusammenstoßen zu gewährleisten. Das Zusammenstoßen erfolgt durch axiales Verschieben von rechts nach links der zwischen den Blattfedern 62 befindlichen Innenschachtel 45 b. Hierzu dient der Mitnehmer 63, der an der Schubstange 64 befestigt ist. Diese Schubstange ist an dem Hebe165, der von der Kurvenscheibe 66 bewegt wird, bei 67 angelenkt. Der Hebel 65 ist um die Achse 68 schwenkbar, und zwar entgegen der Wirkung der Feder 69. Bei einer Umdrehung der Kurvenscheibe 66 führt also die Schubstange 64 eine hin- und hergehende Bewegung aus, deren Weg etwas größer ist als die Schachtel lang ist. An der Schubstange sitzt die Rolle 70,. die auf dem Lineal 71 beim Hin- und Hergang der Schubstange abrollt und dabei die unter dem Eigengewicht stehende, ortsfest gelagerte Fallklinke 72 unterfährt, die sich dabei anhebt.
  • Bei dieser Bewegung von rechts nach links schiebt der Mitnehmer 63 die Innenschachtel 45b in die durch seitliche Blattfedern gehalterte Außenschachtel 45 a.
  • Beim Rückgang der Schubstange von links nach rechts rollt die Rolle 70 auf die sich abstützende Fallklinke 72 auf und hebt dadurch die bei 67 schwenkbar gelagerte Schubstange 64 so weit an, daß der Mitnehmer 63 aus der Innenschachtel ausgehoben wird und in die nächstfolgende Innenschachtel 45 b einfällt, die inzwischen nachgeschoben ist. Die zusammengestoßenen Schachtelteile 45 a, 45b gelangen auf das Transportband 73.
  • Zur Sperrung des Antriebes der Zusammenstoßmittel dient die Sperrschiene 74, die sich im normalen Betrieb in den Führungen 75 hin- und herschiebt. Die an der Sperrschiene angreifende Feder 76 drückt die Nase 77 gegen den Stift 78 des Hebels 65. Die Nase 77a der Sperrschiene 74 greift hinter den Stift 79, der an dem Winkelhebel 57 angeordnet ist. Am rechten Ende der Sperrschiene befindet sich die Sperrnase 80, die von der Sperrklinke 81, die normalerweise durch die Feder 82 in der zurückgezogenen Stellung steht, gesperrt wird, wenn beim Schließen des Einschalters 85 a der Elektromagnet 83, dessen Anker 84 mit dem Sperrhebel 81 verbunden ist, erregt wird. Die Ausschaltung erfolgt mittels des Schalters 85. In Reihe mit diesen Schaltern liegt der Steuerkontakt 86, der durch den Nocken 87 betätigt wird und den Sperrhebel 81 zum Einfallen bringt, was dann geschieht, wenn die Sperrschiene 74 sich gerade in der rechten Endstellung befindet.
  • Parallel zum Elektromagneten 83 liegt der Zugmagnet 88 (Fig. 9 und 12), der zur gleichzeitigen Betätigung einer oder mehrerer übereinanderliegender Doppelweichen 89, 90 dient, wie dies schematisch in Aufsicht in den Fig. 10 und lt und in einer Ausführungsform in den Fig. 12 und 13 dargestellt ist.
  • Die Reservestationen befinden sich zweckmäßig an den Außenseiten der Zusammenstoßstationen. In den Fig. 1, 10 und 11 sind die sechs normalen Stationen der Zusammenstoßvorrichtung 11 mit 91 bezeichnet, während die linke Reservestation mit 92 und die rechte Reservestation mit 93 bezeichnet sind. Die senkrecht übereinanderliegenden Weichen 89 und 90 sind als Doppelweichen bezeichnet und auf einer gemeinsamen Schwenkachse 94 befestigt.
  • Die Weiche 89 hat die Zungen 89a und 89 b und die darunter befindliche Weiche 90 die Zungen 90a und 90b. Die Schwenkachsen 94 sind in den Fig. 12 und 13 mit 94a und 94b bezeichnet. Sie sind in der oberen und der unteren Führungsplatte 95, 96 gelagert, auf welchen sich die Schachtelteile 45 b bzw.
  • 45a bewegen. Jede Achse 94 ist mit einem Hebel 97 verbunden, und die beiden Hebel 97 einer Doppelweiche sind durch eine Lasche 98 parallelogrammartig gekoppelt. Jede Doppelweiche ist mit einer Rückstellfeder 99 und einem Zugband 100 verbunden. Jedes dieser Zugbänder steht mit dem Anker eines Magneten 88 in Verbindung.
  • Die Weichen aller Stationen sind in der waagerechten Ebene wiederum durch die bei Schwenkverstellung sich gegenseitig beeinflussenden Laschen 98 gekoppelt. Wenn also eine mittlere Station ausfällt und deren Weiche auf die benachbarte Station verstellt wird, so werden gleichzeitig die anderen nach außen liegenden Weichen ebenfalls verstellt und somit auch die Reservestation eingeschaltet. Der Berührungspunkt der Laschen 98 in der Normalstellung ist mit 101 bezeichnet.
  • In den Fig. 10 und 13 ist allein das linke Weichenpaar 89a, 89b (9pa, 90b) verstellt, um die Transportbänder 3t, 41 der linken Station 91 auf die Reservestation 92 zu legen.
  • Fig. 11 zeigt die Weichenstellungen, wonach die den Transportbändern 32 und 34 zugeordneten Stationen an der Zusammenstoßmaschine ausgefallen sind und die Weichen über den Berührungspunkt 101 der Laschen zweifach bzw. dreifach zur Einschaltung beider Reservestationen 92 und 93 verstellt sind.
  • Entweder wird die Weichenstellung mittels einer mechanischen Sperrung oder durch einen elektrischen Haltestromkreis aufrechterhalten. Um die Weichenstellung wieder in die normale Stellung zurückzuführen, muß dementsprechend die Sperrvorrichtung ausgeklinkt oder der Haltestromkreis unterbrochen werden.
  • Die Anlage besitzt verschiedene elektrische Überwachungsmittel, wie dies bereits in der Fig. 1 bei 12, 13, 14 und 15 angedeutet ist.
  • Die Abtastmittel 13, 14, 15 könnten, da sie alle auf eine bereits vorhandene Speicherlänge ansprechen, baulich gleich ausgebildet sein.
  • Die Abtastmittel 12 dürfen jedoch bei einem normalen, voneinander getrennten Durchgang der Schachtelteile nicht ansprechen und sollen erst ansprechen, wenn die Schachtelteile sich bis in den Bereich dieser Abtastmittel gespeichert haben. Daher sind diese Abtastmittel 12 von denen der anderen Abtastmittel unterschiedlich ausgebildet.
  • Die Abtastmittel 13, 14, 15 der Fig. 1 sind in den Fig. 14 und 15 beispielsweise dargestellt. Der Fühlhebel 102 ist gabelförmig ausgebildet und besitzt zwei Schenkel 102' und 102", von denen jeder in den Randzonen der Schachteln, gleichgültig, ob es Innen- oder Außenschachteln sind, aufliegen, so daß ein und der selbe Taster für beide Schachtelteile Verwendung findet. Der Taster 102 steht mit dem Kontaktarm 103, der winklig zu ihm angeordnet ist, in fester Verbindung und ist auf der durchgehenden Achse 104 gelagert. Der ortsfeste Gegenkontakt ist mit 103 a bezeichnet. In Querrichtung zu den Transportbändern sind ebenso viele Taster 102 nebeneinander auf der Achse 104 angeordnet, wie Transportbänder vorhanden sind. Die Schwenkbewegung des Kontaktarmes 103 ist durch den Anschlagstift 103 b begrenzt.
  • Oberhalb der Schachtel befindet sich eine Abdeckung 105, die in den Zwischenraum zwischen den Tastern 102' und 102" mit zungenförmigem Fortsatz 105' eingreift, und ein Aufbäumen der Schachtelteile beim Abtasten verhindert.
  • Die Abtastmittel 12 sind in einer Ausführungsform in den Fig. 16, 17 und 18 dargestellt. Das Kontaktfederpaar 106 ist an dem die Rolle 107 tragenden Lenker 108 befestigt, der um den Zapfen 109 an dem Schwenkhebel 110 gelagert ist, der seine durch den Pfeil 111 angezeigte Schwenkbewegung durch einen Nocken 112 erhält, auf dem die Rolle 113 des Schwenkhebels 110 läuft, der um die ortsfeste Achse 114 schwenkbar ist. Am freien Ende des Lenkers 108 befindet sich ein als zweiarmiger Hebel ausgebildeter Fühler 115, der auf dem Stift 116 des Lenkers 108 schwenkbar gelagert ist. An der den Schachtelteilen zugewendeten Seite des Fühlers 115 ist ein Einsatzstück 117 mit hohem Reibwert, vorzugsweise ein Gummiplättchen, befestigt. Auf der gegenüberliegenden Seite ist der Fühler abgeschrägt, derart, daß die Schrägfläche 118 in zum Lenker relativer Ruhestellung des Fühlers etwa parallel zu der unteren Feder des Kontaktpaares 106 verläuft. Die Rolle 113 liegt unter Wirkung der Rückstellfeder 119 gegen den Nocken 112 an. Bei einem Umlauf des Nockens wird der Schwenkhebel 110 mit dem den Fühler tragenden Lenker 108 vor- und zurückbewegt. Die Geschwindigkeit des Fühlers 115 in der Transportrichtung der Schachteln, also nach rechts, ist so eingestellt, daß sie kleiner ist als die Transportgeschwindigkeit des Transporthandes 47. Unter Ausnützung des Geschwindigkeitsunterschiedes wird durch den schneller durchlaufenden Schachtelteil der Fühler 115 stets in Transportrichtung weggezogen, d. h., die Kontaktfedern 106 bleiben offen, wie dies in Fig. 17 dargestellt ist.
  • In der Fig. 18 ist das Schließen der Kontaktfedern 106 infolge zunehmender Speicherlänge der Schachtelteile dargestellt. Da die Abnahmegeschwindigkeit der Schachtelteile am Trockenschrank bzw. an der Zusammenstoßvorrichtung kleiner ist als die Geschwindabakeit der Transportbänder47, haben die bis unter dem Fühler 115 gespeicherten Schachtelteile diese geringere Geschwindigkeit, so daß der vom Nocken 112 nunmehr mit relativ höherer Geschwindigkeit vorgeschobene Fühler sich infolge der Reibung zwischen Schachtel und Gummiplättchen 117 aufrichtet und das Kontaktpaar 106 schließt.
  • Die Abtastmittel 12 und 14 dienen dem Zweck, die vor dem Trockenschrank bzw. der Zusammenstoßvorrichtung auflaufende Speicherlänge in gewissen Grenzen konstant zu halten, wobei die Mindestspeicherlänge etwa in der Höhe der Abtastmittel 14 und die maximale Speicherlänge etwa in der Höhe der Abtastmittel 12 liegt.
  • Die Kontakte 103a, die den Abtastmitteln 14 zugeordnet sind (Fig. 14 und 15), sind elektrisch parallel geschaltet. Nimmt die Speicherlänge nur auf einem oder mehreren Transportbändern so weit ab, daß der den Abtastmitteln 14 entsprechende Taster 102 von den Schachtelteilen frei kommt, so wird durch einen der geschlossenen Kontakte 103a die Drehzahl aller Schachtelmaschinen der entsprechenden Schachtelgattung erhöht zu dem Zweck, die zu geringe Speicherlänge durch schnellere Ausbringung aufzufüllen. Die Speicherlänge nimmt jetzt zu, bis einer der elektrisch parallel geschalteten Kontakte 106 der betreffenden Schachtelgattung (Fig. 16 bis 18), die den Abtastmitteln 12 entsprechen, anspricht. Das Schließen eines der Kontakte 106 bewirkt ein Herabregeln der Drehzahl der entsprechenden Maschinengattung in den hierfür vorgesehenen Grenzen. Die zur Drehzahlregelung erforderlichen elektrischen Steuerungen sind an sich bekannt und werden in diesem Zusammenhang, da sie nicht zur Erfindung gehören, nicht näher beschrieben. Durch das abwechselnde Arbeiten der Abtastmittel 12 und 14 wird also die Speicherlänge zwischen diesen gehalten.
  • Die dazwischen angeordneten Abtastmittel 13 bewirken in Zusammenarbeit mit den in Fig. 3 und 4 bereits beschriebenen Mitteln die Steuerung der Weichen und durch diese den Querausgleich der Speicherlängen.
  • Unmittelbar vor dem Trockenschrank sind die Abtastmittel 15 (Fig. 1), die in der baulichen Ausführung denjenigen der Fig. 14 und 15 entsprechen, angeordnet. Die Kontakte 103 « der Abtastgruppe 15 sind beiden Schachtelgattungen zugehörig elektrisch parallel geschaltet, so daß bei einer Störung innerhalb der einen oder der anderen Schachtelmaschinengattung die Abnahmegeschwindigkeit am Trockenschrank bzw. der Zusammenstoß vorrichtung dieser Störung durch Herunterregein angepaßt wird, während in der nicht gestörten Gattung der Schachtelmaschinen die Regelung der Speicherlänge bei etwaigem Schließen eines der Kontakte 106 die Drehzahl dieser Maschinengattung herabregelt, so daß sich damit auch die Ausbringung dieser Maschinengattung der verringerten Abnahmegeschwindigkeit des Trockenschrankes bzw. der Zusammenstoßvorrichtung selbsttätig anpaßt.
  • Sobald die Störung an den Schachtelmaschinen behoben ist, schaltet sich die Zusammenstoßvorrichtung infolge der dann nicht mehr betätigten Abtastmittel 15 wieder auf die normale Geschwindigkeit, mit der dann auch wieder die Schachtelmaschinen beider Gattungen arbeiten.
  • Die in der Fig. 1 mit 8 bezeichnete Auswurfweiche ist in einem Ausführungsbeispiel in der Fig. 19 dargestellt. Die Betätigung dieser Weiche erfolgt bei jedem fehlerhaften Schachtelteil durch auf dieses wirkende Abtastmittel mittels des Zugmagneten 121, dessen Anker 121 « mit der Zugstange 122 und diese mit der Weiche 8 verbunden ist. Die Zugstange ist entgegen der Feder 123 in Pfeilrichtung verschiebbar und verstellt die Weiche 8 aus der gezeichneten geschlossenen Stellung in die strichpunktierte, in der die Auswurfbahn 9 geöffnet ist.
  • Die Abtastmittel sind in den Fig. 20, 21 und 22 dargestellt. Der Seitentaster 124 (Fig. 19, 20) ist seitlich der von der Schachtelmaschine kommenden Transportbahn so angeordnet, daß er in einem für ihn vorgesehenen Ausschnitt der Transportbahn eingreift und gegen die Seite der betreffenden Schachtel, in diesem Falle der Innenschachtel 45 b anliegt und sie federnd gegen die gegenüberliegende Führung 125 der Transportbahn drückt. Auf diese Weise läßt sich mit Hilfe der Umschaltkontakte 126, deren Mittelkontakt am Seitentaster 124 angeordnet ist, die Schachtelbreite zwischen engen Grenzen kontrollieren. Im Falle der Unter- bzw Überschreitung des Sollmaßes wird der eine oder der andere Kontakt 126a bzw. 126 b geschlossen und der Stromkreis für den Zugmagneten 121 hergestellt. Dem Kontaktsatz 126 ist eine Bremsfeder 127 zugeordnet, die lediglich die Aufgabe hat, die Schachtel auszurichten und abzubremsen, bevor sie in die Abtaststellung gelangt.
  • Zur Höhenabtastung sind Kontakte 128, 129 (Fig. 20) vorgesehen. Die mittleren Kontaktfedern 128a und 129a tragen kufenförmige Taster 130 und 131, die gegen die Oberkante des Schachtelteiles durch die Federn 132 bzw. 133 leicht angedrückt werden, so daß die Schachteln unter den Tastern entlanggleiten können. Wird die Höhe in den vorgeschriebenen Grenzen nicht eingehalten, so sprechen ein oder beide Kontakte 128 und 129 an und schalten ebenfalls den Zugmagneten 121 für die Umstellung der Weiche 8 ein.
  • Die Seitentaster 124 und die Höhentaster 130, 131 können außer für die dargestellten Innenschachteln auch für Außenschachteln verwendet werden.
  • Für Innenschachteln wird gemäß Fig. 20 und 21 noch ein weiterer Kontakt, der den Boden der Schachteln abtastet, benötigt. Hierfür dienen zwei Kontakträder 134 und 135. Das Kontaktrad 134 ist als zylindrische Rolle ausgebildet. Das Kontaktrad 135, das den Boden von der Oberseite her abtastet, hat entsprechend der Länge der Schachtelteile an seinem Umfang mehrere Aussparungen 136, die entsprechend der Zargenhöhe der Schachtelteile tief sind.
  • Die unter den Schachtelteilen angeordnete Kontaktrolle 134 ist auf der ortsfest gelagerten Welle 137 drehbar. Die Gegenkontaktwalze 135 ist in einem offenen Lagerbock 138 gelagert und liegt unter Eigen--gewicht gegen den Schachtelboden an. Fehlt dieser, so wird zwischen den beiden Rollen 134 und 135 Kontakt gegeben.
  • In dem Schaltschema nach Fig. 22 sind die Kontakte 126, 128 und 129 und außerdem die Kontaktrollen 134 und 135 elektrisch parallel geschaltet.
  • Parallel zu diesen Kontakten liegt der Selbsthaltekontakt 139, der von dem Anker 121 « des Zugmagneten 121 mittels der Verbindungsstange 122a betätigbar ist.
  • Zieht der Zugmagnet infolge der durch eine fehlerhafte Schachtel ausgelösten Impulsgabe eines der parallel geschalteten Kontakte an, so hält er sich über den geschlossenen Kontakt 139 für die Zeit des Durchganges dieses einen Schachtelteiles, der einer Umdrehung des von der Schachtelmaschine drehangetriebenen Nockens 140 entspricht. Da die Ausbringung der Schachtelteile stoßweise erfolgt und ein Schachtelteil den anderen nachschiebt, erfolgt die Abtastung im jeweiligen Stillstand der betreffenden Schachtel, so daß die zur Verfügung stehende Zeit zwischen dem Weitertransport einer Schachtel für die Weichenverstellung ausreicht. In diesem Zeitintervall betätigt der Nocken 140 in Phase mit der Ausbringung der Schachtelteile den Ausschaltekontakt 141, der den Haltestromkreis für den Zugmagneten unterbricht, so daß der Haltekontakt 139 öffnet und der Anker 121 a des Zugmagneten unter Wirkung der Feder 123 abfällt und dabei die Weiche8 in die gezeichnete geschlossene Stellung wieder verstellt. Ein nächstfolgender fehlerloser Schachtelteil wird in Transportrichtung auf die Transportbänder 47 abgegeben. Ein fehlerhafter Schachtelteil bewirkt ein nochmaliges Ansprechen des Zugmagneten und damit ein nochmaliges Öffnen der Weiche, wie dies vorher beschrieben ist.
  • Die allseitig wirkenden Abtastmittel, welche die Weiche steuern, gewährleisten das selbsttätige Auswerfen irgendwie beschädigter Schachtelteile, gleichgültig, ob dies Innen- oder Außenschachtelteile sind, so daß sich ein nachfolgendes Aussortieren, wie dies bisher vor der Zusammenstoßvorrichtung von Hand notwendig war, erübrigt.
  • Die erfindungsgemäße Zuteilvorrichtung einer Anlage zur Herstellung und zum Zusammenstoßen von Zündholzschachteln arbeitet unter voller Ausnutzung der Kapazität der Herstellungs- und Zusammenstoßmaschinen vollautomatisch.
  • PATENTANSPROCHE: 1. Zuteilvorrichtung für Anlagen zur Herstellung und zum Zusammenstoßen und Füllen von Zündholzschachtelteilen, bei denen eine Gruppe von mehreren Innenschachtelmaschinen und eine Gruppe von mehreren Außenschachtelmaschinen je auf mehrere Transportstränge arbeiten und jeder Transportstrang in einer ebenfalls in Gruppen zusammengefaßten Zusammenstoßvorrichtung endet, wobei die Außen- und die Innenschachteln der Zusammenstoßvorrichtung mittels selbsttätiger Regelung der Zufuhr paarig zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schachtelmaschine einer Gruppe mittels einer ihr zugehörigen und alle Transportstränge (3, 4) bestreichenden Verteilvorrichtung alle Transportstränge ihrer Gruppe in einem gesteuerten Zyklus beschickt und in den Transportsträngen jeder Gruppe von Schachtelmaschinen auf die Speicherlänge ihrer Schachtelteile ansprechende und die Antriebsdrehzahlen regelnde Abtastmittel angeordnet sind, von denen die Abtastmittel (12 und 14) die Drehzahl der Schachtelmaschinen einer oder beider Gruppen im Sinne einer Verringerung bzw. Erhöhung ihrer Normal drehzahl, und auf kleinste Speicherlänge ansprechende Abtastmittel (15) den Antrieb der Zusammenstoßvorrichtung und etwaiger Zwischentransportmittel auf eine niedrigere Drehzahl regeln.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den die Antriebsdrehzahlen der Schachtelmaschinen regelnden Abtastmitteln (12 und 14) den Querausgleich innerhalb der Transportstränge steuernde Abtastmittel (13) angeordnet sind, welche auf die Steuerung der Verteilorgane wirken und den Zyklus derselben durch Anhalten in Richtung auf einen zu gering beschickten Strang unterbrechen.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß, in Transportrichtung gesehen, hinter den Abtastmitteln (14) quer zur Transportvorrichtung die auf kleinste Speicherlänge ansprechenden Abtastmittel (15) angeordnet sind, welche bei Betätigung eines ihrer Abtastmittel sowohl der Innenschachtel- wie der Außenschachtelgattung den Antrieb der Zusammenstoßvorrichtung und gegebenenfalls die Antriebe zwischengeschalteter Stationen, wie des Trockeuschrankes bzw. der Etikettiermaschine, herunterregeln.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Außen- und Innenschachtelmaschinen alle Transportmittel ihrer Gattung beschickende Zuführungen (5, 6) mit mit Weichen (7) versehenen Ableitungskanälen aufweisen und daß jede Schachtelmaschine eine mit dem Antrieb dieser verbundene ein- und auskuppelbare Nockenwalze (31 a) mit phasenversetzt angeordneten Steuerscheiben (31) zur zyklischen Betätigung der ihr zugeordneten Weichen aufweist, wobei das Auskuppeln nach dem Ansprechen eines der Abtastmittel (13) in der entsprechenden Phasenstellung der Nockenwalze (31a) erfolgt.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gei kennzeichnet, daß die Nockenwalze (31 a) mit einer elektrische Steuerkontakte (43) betätigenden, mit phasenversetzt angeordneten Nocken (44) ausgerüsteten Steuerwalze (44a) verbunden ist, welche beim Ansprechen eines der Abtastmittel (13) beim Schließen des entsprechenden Phasenkontaktes (43) die Nockenwalze (31a) in dieser Phasenstellung auskuppelt und anhält.
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenwalze (3in) und die mit ihr verbundene Steuerwalze (44a) von einem mit einer Sperrnase versehenen Schubklinkengetriebe (20 bis 24) antreibbar und durch eine beim Ansprechen eines der Abtastmittel (13) elektromagnetisch betätigbare Sperrnase (39) anhaltbar sind.
    7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb. der weichengesteuerten Zuführungen (5, 6), welche die von den Schachtelmaschinen kommenden Schachteln auf die Transportmittel abgeben, von je einer dieser Maschinen gesteuerte Stopper (46) angeordnet sind, welche die von den vorhergehenden Maschinen ankommenden Schachtelteile im Augenblick der Beschickung des betreffenden Transportmittels anhalten.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nebeneinander angeordneten Transportstränge (3, 4) der Außen- und der Innenschachteln vor einer mit einem senkrecht arbeitenden Heber (49) versehenen Zusammenstoß vorrichtung (11) paarig als übereinanderliegende Bahnen geführt und diese übereinanderliegenden paarigen Bahnen mit vorzugsweise elektromagnetisch betätigbaren, um lotrechte Achsen schwenkbaren Doppelweichen (89,90) versehen sind, von denen die außenliegenden Doppelweichen auf Reservestationen (92, 93) und die anderen Doppelweichen auf benachbarte Stationen der~Zusammenstoßvorrichtung stellbar sind.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Umschaltung der Doppelweichen (89, 90) betätigender Schalter (85 «) auf parallel geschaltete Elektromagnete (88, 83) für die Verstellung der Doppelweichen und für die Betätigung einer Sperre (80, 81) einer mit Nasen (77, 77 a) versehenen Sperrschiene wirkt, welche von Nocken (54, 66) bewegbare Hebel (57, 65), die die Zusammenstoßmittel (49, 63, 64) antreiben, in der Stellung ihr es größten Ausschlages festhält und dadurch den Antrieb der Zusammenstoßmittel dieser Station unterbricht.
    10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportstränge durch die einzelnen Stationen (91) der Zusammenstoßvorrichtung (11) hindurch zu einer Füllmaschine weitergeführt sind und daß die Füllmaschine mit der Gesamtanlage, insbesondere der Zusammenstoßmaschine, taktmäßig gekoppelt ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 566 006; USA.-Patentschrift Nr. 2 515 871.
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