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DE1145541B - Vorrichtung zum Steuern des Durchlaufes von Werkstuecken durch Bearbeitungsmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Steuern des Durchlaufes von Werkstuecken durch Bearbeitungsmaschinen

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Publication number
DE1145541B
DE1145541B DE19581145541D DE1145541DA DE1145541B DE 1145541 B DE1145541 B DE 1145541B DE 19581145541 D DE19581145541 D DE 19581145541D DE 1145541D A DE1145541D A DE 1145541DA DE 1145541 B DE1145541 B DE 1145541B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
speed
workpieces
piston
machines
switch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19581145541D
Other languages
English (en)
Inventor
Sidney Theodore Carter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
George J Meyer Manufacturing Co
Original Assignee
George J Meyer Manufacturing Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by George J Meyer Manufacturing Co filed Critical George J Meyer Manufacturing Co
Publication of DE1145541B publication Critical patent/DE1145541B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/34Devices for discharging articles or materials from conveyor 
    • B65G47/46Devices for discharging articles or materials from conveyor  and distributing, e.g. automatically, to desired points
    • B65G47/51Devices for discharging articles or materials from conveyor  and distributing, e.g. automatically, to desired points according to unprogrammed signals, e.g. influenced by supply situation at destination
    • B65G47/5104Devices for discharging articles or materials from conveyor  and distributing, e.g. automatically, to desired points according to unprogrammed signals, e.g. influenced by supply situation at destination for articles
    • B65G47/5109Devices for discharging articles or materials from conveyor  and distributing, e.g. automatically, to desired points according to unprogrammed signals, e.g. influenced by supply situation at destination for articles first In - First Out systems: FIFO
    • B65G47/5145Devices for discharging articles or materials from conveyor  and distributing, e.g. automatically, to desired points according to unprogrammed signals, e.g. influenced by supply situation at destination for articles first In - First Out systems: FIFO with recirculation means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Branching, Merging, And Special Transfer Between Conveyors (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Steuern des Durchlaufes von Werkstücken durch Bearbeitungsmaschinen Dic Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Steuern des Durchlaufes von Flaschen und anderen Werkstücken durch an einer gemeinsamen Zuführbahn, d. h. parallel zueinander liegende Bearbeitungsmaschinen, von der die zu bearbeitenden Werkstücke einer oder mehreren von den Maschinen zugeteilt werden und der ein Rücklaufförderer zugeordnet ist, der zur Aufnahme derjenigen Werkstücke bestimmt ist, die an der letzten Bearbeitungsmaschine der Reihe ohne Bearbeitung vorbeigegangen sind, und der diese wieder in den Zustrom am Eingangsende der Vorrichtung zurückleitet.
  • Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art sind zwar Mittel vorgesehen, um die Geschwindigkeit der Förderer stufenlos zu ändern, und es ist auch möglich, die einzelnen Bearbeitungsmaschinen je für sich in und außer Betrieb zu setzen; diese Einstellungen müssen aber von Hand vorgenommen werden, wobei auch keine Möglichkeit besteht, bei Ausfall einer Bearbeitungsmaschine die Gesamtkapazität der Anlage aufrechtzuerhalten bzw. eine vergrößerte Zulieferung von Werkstücken durch der Anlage etwa vorgeschaltete Maschinen auf die Dauer aufzunehmen und auszugleichen. Für den Fall einer zu großen Überfüllung der Anlage ist lediglich vorgesehen, die Zufuhr zur Anlage ganz abzusperren.
  • Bei aus einer Reihe mehrerer Bearbeitungsmaschinen mit zwischengeschalteten Fördereinrichtungen bestehenden Anlagen ist es auch schon bekanntgeworden, die einzelne Bearbeitungsmaschine je nach der ihr zugeförderten Werkstückmenge selbsttätig zu steuern. Auch diese Anlagen sind jedoch nicht geeignet, bei durch Reparatur od. dgl. bedingtem Ausfall einer Maschine oder einer erhöhten Werkstückzufuhr zur Gesamtanlage einen Ausgleich herbeizuführen und den erhöhten Werkstückanfall zu verarbeiten.
  • Bei Anlagen mit verschiedenen Fertigungsstufen angehörenden Bearbeitungsmaschinen ist es auch schon bekanntgeworden, eine weiter hinten im Herstellungsgang angeordnete Bearbeitungsmaschine je nach der Geschwindigkeit der Zuführung der Werkstücke auf eine entsprechende Betriebsgeschwindigkeit einzustellen. Diese Art der Steuerung führt aber dort nicht zu der wirtschaftlichsten Arbeitsweise, wo mehrere Maschinen parallel zueinander von dem gleichen Förderer aus beschickt werden, dem die Werkstücke aus einer Quelle gleichmäßig und ohne Unterbrechung zugeführt werden.
  • Dem Erfindungsgegenstand liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Steuern des Durchlaufes von Werkstücken durch eine Reihe von Bearbeitungsmaschinen der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der die Bearbeitungskapazität der Gesamtanlage immer genau auf den jeweiligen Werkstückanfall eingestellt wird, so daß also beispielsweise bei Ausfall einer Maschine die anderen Maschinen deren Arbeit mitübernehmen und bei Erhöhung oder Verringerung der Werkstückzufuhr eine entsprechende Erhöhung oder Verringerung der Bearbeitungskapazität erfolgt. Die Anlage soll also möglichst immer mit dem bestmöglichen Wirkungsgrad arbeiten.
  • Um das zu erreichen, wird eine Vorrichtung zum Steuern des Durchlaufes von Flaschen oder anderen Werkstücken durch an einer gemeinsamen Zuführbahn, d. h. parallel zueinander liegende Bearbeitungsmaschinen, von der die zu bearbeitenden Werkstücke einer oder mehreren von den Maschinen zugeteilt werden und der ein Rücklaufförderer zugeordnet ist, der zur Aufnahme derjenigen Werkstücke bestimmt ist, die an der letzten Bearbeitungsmaschine der Reihe ohne Bearbeitung vorbeigegangen sind, und der diese wieder in den Zustrom am Eingangsende der Vor- richtung zurückleitet, erfindungsgemäß so gestaltet, daß jede einzelne Bearbeitungsmaschine eine Einzelsteuerungsvorrichtung für die Arbeitsgeschwindigkeit aufweist, die die zugehörige Maschine jeweils bei Werkstückmangel durch Verlagerung eines Einstellgliedes von ihrer jeweiligen normalen Betriebsgeschwindigkeit auf Leerlaufgeschwindigkeit umschaltet, und daß zusätzlich eine auf die Häufigkeit des Anfalles von Oberschußwerkstücken an dem Rücklaufförderer ansprechende, gemeinsame Steuer rungsvorrichtung vorgesehen ist, die bei Uberschreitung einer bestimmten Häufigkeit eine an jeder der Maschinen vorgesehene Sperre der einer Höchstgeschwindigkeit dieser Maschinen zugeordneten Einstellung des Einstellgliedes freigibt, welche alsdann die der Höchstgeschwindigkeit zugeordnete Einstellung des Einstellgliedes gestattet.
  • Die Erfindung ist in einem weiten Bereich der Fertigungstechnik für die Bearbeitung der verschiedensten Fertigungserzeugnisse anwendbar, unabhängig davon, ob die Fertigungseinheiten der Gruppe die gleichen Funktionen haben oder nicht. Im folgenden ist die Erfindung an Hand des Beispieles einer Gruppe von Etikettiermaschinen zum Etikettieren von Flaschen dargestellt. Die Fertigungseinheiten der Gruppe sind einander gleich, und in der Förderanlage werden endlose Gliederbandförderer verwendet, auf deren waagerechter Oberfläche die Flaschen aufrecht stehend zu den einzelnen Etikettiermaschinen hin- bzw. abgeführt werden. Es sei betont, daß die Erfindung nicht auf die zur Veranschaulichung der Grundgedanken gewählte Etikettieranlage beschränkt wird. Die Förderbänder können, abgesehen von der erfindungsgemäßen Geschwindigkeits-Regelvorrichtung, allgemein bekannte Ausführungen sein.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung stellt sicher, daß sich auf dem Förderband auch dann keine Stauungen ergeben können, wenn eine Fertigungseinheit der Gruppe z. B. zur Reparatur angehalten wird oder wenn die Werkstückzufuhr überhaupt ansteigt. Wenn andererseits durch das Zubringerförderband zuwenig Werkstücke bei den Fertigungseinheiten angeliefert werden, so wird zur Vermeidung eines unwirtschaftlichen Energieverbrauches die Arbeitsgeschwindigkeit derjenigen Fertigungseinheit gedrosselt, die keine Werkstücke mehr zugeteilt erhält. Diese Drosselung dauert so lange, bis die Werkstücke wieder in einer solchen Anzahl durch das Förderband angeliefert werden, daß eine tätigkeit aller Einheiten mit voller Kapazität gerechtfertigt ist.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die auf die Häufigkeit des Anfalles von Überschußwerkstücken am Rücklaufförderer ansprechende, allen Maschinen gemeinsame Steuerungsvorrichtung ein bei Anfall von Oberschußwerkstücken durch einen Tastschalterstromkreis betätigtes Verzögerungsschütz auf, welches seinerseits eine Schaltvorrichtung zur Freigabe der Sperre steuert. Die Verwendung von Verzögerungsschützen ist an sich bekannt.
  • Das Einstellglied zur Einstellung der Maschinen auf eine ihrer drei Geschwindigkeiten ist vorteilhafterweise ein in einem Zylinder geführter Kolben, dessen Kolbenstange an den einzustellenden Teil des Antriebs aggregates der zugehörigen Maschine angeschlossen ist, wobei dem Kolben als Sperre für seine der Höchstgeschwindigkeit zugeordnete Einstellung ein zweiter Kolben gegenüberliegt, der die Sperre trägt. Solche Dreistufenverstellantriebe sind an sich bekannt.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung des genannten Ausfü-hrungsbeispieles an Hand von Zeichnungen. In den Zeichnungen zeigt Fig. 1 einen Ausschnitt aus einer Draufsicht einer Maschinengruppe mit den ersten beiden und der letzten Fertigungseinheit der Gruppe; jede dieser Fertigungseinheiten besitzt einen eigenen Antriebsmotor, außerdem sind die Zubringer- bzw. Abführförderbänder der Anlage dargestellt, Fig. 2 einen Ausschnitt der Vorderansicht der Anlage von Fig. 1, Fig. 3 eine Seitenansicht der Anlage mit ihren wesentlichsten Bauteilen (Fig. 1 von der rechten Stirnseite betrachtet), Fig. 4 eine Teilansicht bzw. einen Teilschnitt 4-4 gemäß Fig. 1 vom Antrieb einer Fertigungseinheit in vergrößertem Maßstab, Fig. 5 einen Teilschnitt 5-5 von Fig. 4; die Steueranlage ist auf Normalgeschwindigkeit geschaltet, Fig. 6 einen Teilschnitt entsprechend Fig. 5; die Steueranlage ist auf Leerlauf geschaltet, Fig. 7 einen Teilschnitt entsprechend Fig. 5; die Steueranlage ist auf Höchstgeschwindigkeit geschaltet, Fig. 8 einen senkrechten Schnitt 8-8 am Antrieb der Förderbänder gemäß Fig. 1, Fig. 9 eine Draufsicht im Ausschnitt 9-9 von Fig. 8, Fig. 10 ein Prinzipschaltbild des elektrischen Stromkreises der Anlage.
  • Eine zweckmäßige Ausführung der Erfindung ist schematisch in Fig. 1 und 2 dargestellt. Zur Verdeutlichung der Grundgedanken der Erfindung sei, ohne damit die Erfindung einzuschränken, angenommen, daß es sich bei den zu bearbeitenden Werk- oder Fertigungsstücken um Flaschen handelt, die zu einer Gruppe von Etikettiermaschinen geleitet werden, während des Durchlaufens dieser Maschinen mit Etiketten beklebt und anschließend an diesenArbeitsgang aufgenommen und abtransportiert werden. Die Etikettiermaschinen eignen sich zur Veranschaulichung der Erfindung besonders gut, da sie untereinander die gleichen Eigenschaften aufweisen und den gleichen Arbeitsgang an den durch die Förderanlage herangeschafften Fertigungsstücken vornehmen. Wenn im folgenden von einer Etikettiermaschine die Rede ist, so ist diese Bezeichnung lediglich zur Veranschaulichung gewählt und ist auf alle in derartigen Anlagen verwendbaren Fertigungseinheiten auszudehnen. Das gleiche gilt für die Fertigungsstücke, die ebenfalls zur Veranschaullchung durch Flaschen vertreten werden.
  • In Fig. 1 sind die Maschinen oder Fertignngseinheiten mit pl, p2 bis Pn bezeichnet, die alle den gleichen Arbeitsgang ausführen, von denen jedoch nur drei in der Zeichnung dargestellt sind. Die beschriebene Anlage ist nach entsprechender Änderung der Größenordnung für eine sehr viel größere Anzahl von Fertigungseinheiten verwendbar. Die Förderanlage, mit der die Werkstücke an die Fertigungseinheiten herangeführt werden, ist zusammenfassend mit S bezeichnet, die Förderanlage, mit der die Stücke hinter den Maschinen aufgenommen und abtransportiert werden, mit D. Die Zubringerförderanlage S enthält im gewählten Beispiel ein hinteres, waagerecht laufendes Förderband 30, ein mittleres, gleichfalls waagerecht laufendes Förderband 31 sowie ein vorderes, als Werkstückspeicher in Form eines Rücklaufförderers dienendes Förderband 32, das in entgegengesetzter Richtung läuft wie die beiden vorangegangenen Bänder. Die Förderbänder sind zweckmäßig Gliederbandförderer, auf deren glatter Oberfläche, z. B. Metallplatten, die Stücke leicht nach seitwärts gleiten können, ohne zu kippen. Die Förderbänder 30 und 31 laufen in der gleichen Richtung, d. h. in Fig. 1 nach rechts, während das Förderband 32 in entgegengesetzter Richtung läuft, d. h. in Fig. 1 nach links.
  • Je ein feststehender AbstreiferD1, D2 bis D7z ist mit einer der Fertigungseinheiten verbunden und greift in der Weise über das hintere Förderband 30, daß jedes der auf diesem Band stehenden Werkstücke, die sich dem Abstreifer nähern, von diesem vom Transportband 30 abgelenkt und in die entsprechende Fertigungseinheit geleitet wird.
  • Beide Förderbänder 30 und 31 sind zusammen so breit bemessen, daß sie am Eingang der Anlage eine ausreichend große Anzahl von Fertigungsstücken aufnehmen können, um alle Fertigungseinheiten gleichmäßig zu beliefern, wenn diese mit ihrer maximalen Kapazität arbeiten. Das Aufsetzen der Stücke auf die Zubringerförderbänder kann in ungeordneter Stellung erfolgen, d. h., es ist keine besondere Vorrichtung zum Ordnen der Werkstücke in gerade Reihen auf den Bändern 30 und 31 erforderlich. Zwischen den beiden Bändern 30 und 31 sind keinerlei Trennungskanten vorgesehen, mit Ausnahme eines noch später zu beschreibenden Falles, so daß die Werkstücke, die auf den Eingangsseiten der Bänder aufgesetzt werden, sich in Querrichtung frei von einem auf das andere Band bewegen können.
  • Um den Abstreifern Di, D" usw. eine ausreichende Menge von Werkstücken zuführen zu können, so daß die Fertigungseinheiten mit ihrer maximalen Kapazität arbeiten können, sind etwas nach vorn versetzt zu den Abstreifern UmlenkerR1, R2 usw. angeordnet, die normalerweise schräg über das Band 31 ragen, so daß die durch das Band 31 geförderten Werkstücke, wenn sie an dem jeweiligen Umlenken angelangt sind, durch diesen in schräger Richtung vom Band 31 auf das innere Band 30 umgelenkt werden. Diese Ablenker sind so gestaltet, daß sie bei einem Überdruck der auf sie auftreffenden Werkstücke federnd aus ihrer Normallage in Parallellage zu der Bewegungsrichtung der Förderbänder gedreht werden. Dieser Überdruck tritt dann auf, wenn die Anzahl der auf den Ablenker auftreffenden Zahl der Werkstücke die Anzahl überschreitet, die durch den Abstreifer maximal aufgenommen werden kann.
  • Tritt dieser Fall ein, so schwingt der Ablenker nach hinten und gibt damit den nachfolgenden Werkstücken den Weg frei, so daß diese nicht mehr in Richtung auf das Band 30 abgelenkt werden, sondern auf dem Band 31 die betreffende Fertigungseinheit passieren, deren Kapazität in diesem Fall voll ausgelastet ist.
  • Am Ende des Zubringerbandes, d. h. hinter dem letzten Abstreifer Dn der letzten Fertigungseinheit der Maschinengruppe, ist eine Umlenkung (Fig. 1) angeordnet, die als eine feststehende, gekrümmte Führung 33 ausgeführt ist und in welche die noch auf dem Band 31 befindlichen Werkstücke, die den letzten Abstreifer Dn passiert haben, ohne daß sie einer der Fertigungseinheiten zugeführt wurden, auf- genommen werden. In dieser gekrümmten Führung werden die Werkstücke auf das gegenläufige Förderband 32 umgelenkt, das in entgegengesetzter Richtung zu den Bändern 30 und 31 läuft. Wie aus Fig. 1 deutlich wird, wandert das auf Band 32 gelangte Werkstück bis in die Nähe des Eingangs der Anlage zurück, wo es durch eine diagonal über das Band 32 angeordnete Umlenkschiene 34 wieder auf das Band 31 übergeführt wird, um sich dort mit den vom Bandeingang kommenden Werkstücken zu mischen und aufs neue die Förderstrecke an den Fertigungseinheiten vorbei zu durchlaufen.
  • Fig. 1 zeigt weiter die Förderbänder 35 und 36, mit denen die bearbeiteten Werkstücke der Fertigungseinheiten pt, p2 USW. abgenommen und zum Ausgang der Anlage befördert werden. Abgesehen von einer Regelvorrichtung, mit der ein Zweistufenbetrieb der Bänder durchgeführt wird, unterscheiden diese sich nicht von den allseits bekannten Fördermitteln, so daß eine entsprechende Beschreibung der Bänder 35 und 36 überflüssig ist.
  • Bei der in Fig. 1 dargestellten Anlage, von der lediglich Anfang und Ende dargestellt sind, befindet sich zwischen den Zubringerbändern 31 und 32 eine feststehende Schiene 38, die parallel zu den Bändern und in gleicher Höhe mit ihnen angeordnet ist. Der Vorschub sowie die Einteilung der Zwischenräume zwischen den einzelnen Fertigungsstücken auf ihrem Wege von dem jeweiligen AbstreiferD1, D2 usw. in die Fertigungseinheit werden mit den umlaufenden, verzahnten Zuteilrädern 40 und 41 bewerkstelligt.
  • Der Antriebsmotor M mit dem Untersetzungsgetriebe G zum Antrieb der verschiedenen Förderketten ist auf einem an dem Maschinenrahmen angesetzten Tisch 56 aufgesetzt.
  • Wie Fig. 8 zeigt, ist der Fördermotor M auf einem Spannschlitten 57 angeordnet, der auf dem Sockel 58 gleitend in Querrichtung zur Anlage bewegt werden kann. Mit Hilfe einer Vorrichtung, deren Wirkungsweise nachstehend ausführlich beschrieben wird, kann durch eine Querbewegung des Motors der eine Umschlingungsradius des Treibriemens 60, der über die Riemenscheibe 61 auf der Motorwelle und über die Riemenscheibe 62 am Untersetzungsgetriebe G läuft, verändert werden. Dafür sind die Riemenscheiben 61 und 62 als Kegeltrommeln ausgeführt, wie sie bei stufenlosen Getrieben verwendet werden, so daß durch eine Veränderung des Achsabstandes der Riemenscheiben 61, 62 die Umdrehungsgeschwindigkeit der Riemenscheibe 62 geändert werden kann.
  • Die Abtriebwelle des Untersetzungsgetriebes treibt über eine zwischengeschaltete Rutschkupplung mit der Feder 63 ein Zahnrad, über das eine endlose Treibkette 64 läuft. Abtriebsseitig wird durch die Treibkette ein auf der Welle 65 aufgesetztes Zahnrad angetrieben. Die Welle ist auf den beiden Längsträgern des Maschinenrahmens gelagert.
  • Auf der Welle 65 ist an der Seite des vorderen Rahmenträgers 56x ein weiteres Zahnrad 66 angeordnet, das einen Teil des das rückläufige Förderband 32 antreibenden Kettentriebes ist. Auf dem anderen Ende der Welle 65 sitzen die Antriebszahnräder 67 und 68, die zu den Kettentrieben gehören, mit denen die Förderbänder 35 und 36 getrieben werden.
  • Am entgegengesetzten rechten Ende der Anlage sind die Kettentriebe für die Förderbänder 30 und 31 angeordnet, deren Antriebszahnräder gleichfalls auf einer quer zum Anlagerahmen verlaufenden Welle aufsitzen, die über ein Getriebe und eine längs zum Maschinenrahmen verlaufende Welle gleichfalls von einem Förderantriebsmotor angetrieben werden. Diese Förderbänder 30 und 31 laufen in entgegengesetzter Richtung zu den Förderbändern 32, 35 und 36.
  • Der als stufenloses Getriebe ausgebildete Riementrieb kann zusätzlich von Hand geregelt werden durch das auf der Spindell27 aufgesetzte Handrad 59, mit dem der Motor auf seinem Schlitten vor- und zurückbewegt wird. Durch diese Verschiebung des Motors wird, wie bereits erwähnt, die Umdrehungsgeschwindigkeit der Riemenscheibe 62 verändert. Die Bohrung in dem Lagerarm 128, durch welche die Spindel 127 geführt wird, ist erweitert, so daß sich die Spindel frei darin bewegen kann. Das Handrad 59 ist entlang des Schraubgewindes der Spindel 127 bewegbar und bildet ein Schaltelement, dessen Funktion noch ausführlich dargelegt wird. An der einen Seite des Spannschlittens 57 ist eine verhältnismäßig lange Spannfeder 129 (Fig. 8) angebracht, deren anderes Ende mit dem feststehenden Sockel 58 verbunden ist. Diese Feder ist bestrebt, den Schlitten 57 nach rechts zu ziehen, um auf diese Weise die Umdrehungsgeschwindigkeit der Abtriebscheibe 62 zu erhöhen.
  • Das rechte Ende der Spindel 127 ragt in einen Druckluftzylinder 130, der fest mit dem Tisch 56 der Anlage verbunden ist. Innerhalb des Zylinders gleitet ein Kolben (nicht dargestellt), der auf die Spindel aufgeschraubt ist. Das Spindelende ragt durch eine Öffnung des rechten Zylinderdeckels hinaus. An den rechten Zylinderdeckel ist eine Rohrleitung 134 (Fig. 1) angeschlossen, durch die verdichtete Luft mit einem Druck von etwa 1,5 at über ein Ventil 134 a in den rechts vom Kolben gelegenen Zylinderraum geführt wird. Wird die Druckluft in den Zylinder eingelassen, so drängt sie den Kolben mit der Spindel 127 nach links, wodurch gleichzeitig der Motor M auf einem Spannschlitten nach links gezogen wird, was wiederum zur Folge hat, daß die Umdrehungsgeschwindigkeit der Abtriebscheibe 62 herabgesetzt wird. Eine beweglich auf dem Schraubgewinde der Spindel 127 angeordnete Mutter N (Fig. 8) wirkt als Anschlag, mit dessen Einstellung die Mindestgeschwindigkeit festgelegt werden kann.
  • Die Regelung der Luftzuführung zu dem Zylinder 130 wird im folgenden noch genauer beschrieben.
  • Die gemäß der Erfindung ausgeführte Anlage sieht einen Antrieb der einzelnen Fertigungseinheiten wahlweise auf einer von drei Geschwindigkeitsstufen, den Antrieb der Förderbänder wahlweise auf einer von zwei Antriebsstufen vor. Der Umschaltvorgang von einer auf die andere Geschwindigkeitsstufe geht während des Betriebes der Anlage selbsttätig vor sich.
  • Lediglich die Geschwindigkeitsstufen müssen vor Inbetriebnahme der Anlage auf das gewünschte Maß durch entsprechende Vorrichtungen eingestellt werden.
  • Die selbsttätige Umschaltung der einzelnen Fertigungseinheiten von einer auf die andere Geschwindigkeitsstufe geschieht im ausgeführten Beispiel mit Hilfe eines Zylinders, dem durch entsprechende elektische Einstellung vorgeschalteter Ventile verdichtete Luft zu- oder abgeführt wird. Da die Geschwindigkeits-Regelvorrichtungen bei allen Fertigungseinheiten die gleichen sind, ist es zur Verdeutlichung des Schaltvorganges ausreichend, ihn an Hand der letzten Fertigungseinheit pn zu beschreiben.
  • Die Fertigungseinheit pn wird durch den Elektromotor M' (Fig. 1 und 2) angetrieben. Der Elektromotor M' ist auf einem Spannschlitten 131 (Fig. 5, 6 und 7) aufgesetzt, der gleitend auf Lagerschlenen 132 nach rechts und links bewegt werden kann. Die Lagerschienen 132 wiederum sind fest mit dem Maschinenrahmen verbunden. Auf der Motorwelle ist eine Riemenscheibe 133 aufgesetzt, über die ein endloser Treibriemenl34' gespannt ist (Fig. 1 und 5).
  • Die Antriebsscheibe 135 des Riementriebes treibt dann über die Welle 136 die Maschineneinheit an.
  • Die Riemenscheiben 133 und 135 sind zweckmäßig als Kegeltrommeln auszuführen, wie sie in stufenlosen Getrieben verwendet werden. Bei einer derartigen Ausführung des Riementriebes wird durch Spannen bzw. Lockern des Treibriemens, ausgelöst durch eine Verschiebung des Motors, eine Regelung der Umdrehungsgeschwindigkeit der die Fertigungseinheit antreibenden Abtriebsscheibe des Riementriebes ausgelöst. Selbstverständlich können an Stelle des stufenlosen Riemengetriebes auch entsprechende andere Getriebebauarten zwischen der Motorwelle und der Welle 136 der anzutreibenden Fertigungseinheit eingeschaltet werden.
  • Die selbsttätige Umschaltung der Fertigungseinheit auf die jeweilige Geschwindigkeitsstufe wird bei dem dargestellten Beispiel mit Hilfe eines als Einstellglied in einem Zylinder 137 befindlichen Kolbens 140 be wirkt (Fig. 5, 6 und 7), der unterhalb der Lagerschienen 132 angeordnet ist. Der Zylinder wird an beiden Seiten durch Zylinderdeckel 138 und 139 abgeschlossen. Durch eine Mittelbohrung verläuft mit einem gewissen Spiel eine Kolbenstange 139 a, auf die der im Zylinder bewegliche Kolben 140 aufgeschraubt ist. Das andere Ende der Kolbenstange 139 a ist über einen Winkelarm 141 fest mit dem Motorschlitten 131 verbunden, so daß eine Bewegung des Kolbens im Zylinder 137 eine Verschiebung des Motors auf seinem Schlitten zur Folge hat, wodurch wiederum der Treibriemen 134' des Getriebes ge spannt oder gelockert wird. Der andere Zylinder deckell39 weist eine von außen mittig aufgesetzte Lagerbuchse 139 b auf, in der eine zweite Kolbenstange 142 geführt wird. Die Kolbenstange 142 wird in der Lagerbuchse durch eine Dichtungspackung 143 abgedichtet, um ein Austreten des unter Druck stehenden Arbeitsmittels aus dem Zylinder zu vermeiden. Die zweite Kolbenstange 142 trägt einen Kolben 144 im Zylinder 137, endet jedoch nicht in dem Kolben, sondern ist über den Kolben hinaus zu einem als Sperre dienenden Anschlag 142 a verlängert. Am anderen Ende ist die Kolbenstange 142 mit einem Schraubgewinde versehen zur Aufnahme einer Kontaktscheibel45, die durch Gegenmutternt46 auf der Kolbenstange in ihrer Lage festgelegt wird.
  • Zwischen dem Ende der Kolbenstange 142 und einem feststehenden Bolzen 148 ist eine kräftige Feder147 gespannt, die bestrebt ist, die Kolbenstange 142 mit dem Kolben 144 in die in Fig. 7 aufgezeigte Stellung zu ziehen. Der Zylinder 137 ist mit zwei Bohrungen in der Seitenwand versehen, von denen die erste Bohrung 149 zwischen den beiden Kolben 140 und 144 in einem Abstand von etwa zwei Fünfteln der Zylinder länge vom Zylinderdeckel 139 entfernt angeordnet ist, während die zweite Bohrung 150 sich direkt an den Zylinderdeckel 139 anschließt (Fig. 5, 6 und 7). Durch eine Feder K (Fig. 5) wird der Kolben 144 einschließlich des Motorschlittens 131 nach rechts gezogen.
  • Über eine Rohrleitung 151 (Fig. 1) wird den Zylindern 137 sämtlicher Fertigungseinheiten verdichtete Luft mit einem Druck von etwa 1,5 at durch die Bohrung 149 zugeführt. Die Preßluftzufuhr zu diesen Zylindern wird durch ein entsprechendes elektrisch betätigtes Dreiwegeventil 152 gesteuert. Zu einem weiteren elektrisch betätigten Dreiwegeventil 154 wird über die Rohrleitung 153 Preßluft mit einem Druck von annähernd 3 at zugeführt. Bei geöffneter Stellung dieses Ventils strömt die Luft aus der Leitung 153 in die mit Abzweigungen versehene Leitung 155, deren Abzweigungen zu den Öffnungen 150 der Zylinder 137 bei sämtlichen Fertigungseinheiten geführt werden. Die Ventile 152 bis 154 sind zweckmäßig elektromagnetisch auszulösen.
  • Mit den Abstreifern D1 bis D" der jeweiligen Fertigungseinheiten ist je ein Schalter 156, 157 und 158 (Fig. 1) verbunden und in der Weise angeordnet, daß eine Flasche, d. h. ein Fertigungsstück, beim Eintritt in eine der Fertigungseinheiten den entsprechenden Schalterkontakt öffnet. Jeder dieser Schalter liegt im Stromkreis mit einem der elektromagnetisch betätigten Ventile 152 und bildet zusammen mit diesem Ventil 152 eine der je Bearbeitungsmaschine Pl, p2 ... Pn vorgesehenen Einzelsteuerungsvorrichtungen.
  • Ferner ist ein Schalter 159 (Fig. 1) an den letzten Ablenker" der Maschinengruppe angeschlossen; ein weiterer Schalter 160 ist so angeordnet, daß er durch ein die Umlenkführung 33 passierendes Fertigungsstück ausgelöst wird, während dieses sich von Band 31 auf Band 32 bewegt. Darüber hinaus ist jeder der Regelzylinder 137 mit einem Schalter 161 (Fig. 5, 6 und 7) mit Kontaktknopf 161a ausgerüstet.
  • Der Kontaktknopf 161 a wird durch die Kontaktscheibe 145 auf der Kolbenstange 142 betätigt.
  • Schließlich ist an dem Zylinder 130, mit dem die Bandgeschwindigkeit geregelt wird, ein letzter Schalter 162 angebracht (Fig. 1 und 9). Der Kontaktknopf 163 dieses Schalters wird durch einen kurzen Hebelarm 164, der drehbar auf dem Bolzen 165 gelagert ist, betätigt. Die Schaltbewegung des Hebelarmes 164 wird von einer Rolle 169 über einen Hebelarm 166 ausgelöst. Die Rolle 169 wiederum läuft auf einen Ansatz des Handrades 59 auf, wenn der Motor M einschließlich des Spannschlittens und der Spindel seine vorbestimmte Rechtslage (Fig. 8 und 9) erreicht hat.
  • Wird der Schalter 156 geschlossen, weil keine Stücke mehr in die Fertigungseinheit Pt eintreten, so schließt sich der Stromkreis zu dem entsprechenden elektromagnetisch betätigten Ventil 152, so daß dieses geöffnet wird und die Preßluft in den Zylinderraum zwischen den Kolben 140 und 144 eintreten kann. Die Folge davon ist, daß sich der Kolben 140 nach links in seine Leerlaufstellung bewegt (Fig. 6).
  • Treten jetzt wieder Werkstücke in die Fertigungseinheit P' ein, so wird der Schalter 156 wieder geöffnet und der Stromkreis zu dem betreffenden Ventil 152 unterbrochen. Dadurch wird das Ventil 152 so geschaltet, daß die Luft aus dem Zylinderraum zwischen den Kolben 140, 144 ausströmen und die Feder K den Kolben 140 einschließlich des Motors M' nach rechts in die Dauerbetriebslage für normale Geschwindigkeit (Fig. 5) bewegen kann. In der Zwischenzeit wird über den normalerweise geschlossenen Schalter 161 das Ventil 154 in den Stromkreis einbezogen und in einer Stellung gehalten, in der es die Preßluft in den Zylinderraum rechts von dem Kolben 144 einströmen läßt, so daß die Preßluft den Kolben in die der Normalgeschwindigkeit entsprechende Stellung (Fig. 6) schiebt. Der Anschlag 142a begrenzt hierbei die Bewegung des Kolbens 140. Die Linksbewegung des Kolbens 144 (Fig. 5 und 6) ist abgeschlossen, wenn die Schaltscheibe 145 auf die Buchse 139 b auftrifft.
  • Sobald ein Fertigungsstück einen der normale weise geöffneten Schalter 159 und 160 passiert, werden entweder einer oder beide Schalter geschlossen, so daß das elektromagnetisch betätigte Ventill34a (Fig. 1) in den Stromkreis einbezogen wird. Dabei wird das Ventil in eine Stellung geschaltet, daß es die Preßluft aus dem Zylinder 130 (Fig. 8) des Bandgeschwindigkeitsreglers ausströmen läßt und somit die Feder 129 den Motor M in die der Höchstgeschwindigkeit entsprechende Stellung ziehen kann.
  • Hat der Motor M diese Stellung erreicht, so wird der normalerweise geöffnete Schalter 162 (Fig. 9) infolge des Auflaufens der Rolle 169 auf den Ansatz des Handrades 59 geschlossen und das Ventil 154 in den Stromkreis einbezogen. Nach erfolgter Umschaltung dieses Ventils werden die in die Öffnung 150 mündenden Rohrleitungen der Zylinder sämtlicher Fertigungseinheiten zur umgebenden Atmosphäre geöffnet, so daß die jeweiligen Federn 147 (Fig. 1) die Kolben 144 und somit die Federn gleichzeitig die Kolben 140 nach rechts ziehen können. Da die Motoren M' dieser Bewegung folgen, werden die Fertigungseinheiten auf Höchstgeschwindigkeit geschaltet. Erschöpft sich infolge der beschleunigten Tätigkeit der Fertigungseinheiten der Vorrat an Fertigungsstücken, so daß keines von ihnen mehr den Schalter 159 und 160 passiert, so wird der- Stromkreis zum Ventil 154 unterbrochen, so daß infolge der neuen Schaltstellung dieses Ventils Preßluft in jeden der Zylinder 137 geleitet wird, wodurch sich selbsttätig jede Fertigungseinheit auf die normale Dauergeschwindigkeit zurückschaltet. Da alle Schalter 161 im Stromkreis parallel liegen (Fig. 10), müssen sämtliche Fertigungseinheiten auf Normalgeschwindigkeit zurückgeschaltet sein, bevor der Stromkreis zum Ventil 134 a unterbrochen werden kann, um den Förderbandmotor auf seine normale Geschwindigkeit zu verlangsamen. Wenn bei geschlossenen Schaltern 159 und 160 die gesamte Maschinengruppe auf Höchstgeschwindigkeit läuft und einer der Schalter 156 geöffnet wird, so kann diese betreffende Fertigungseinheit bis auf Leerlauf geschwindigkeit zurückgeschaltet werden, bevor die Arbeitsgeschwindigkeit der anderen Fertigungseinheiten gleichfalls verlangsamt wird.
  • Die verschiedenen Schaltstellungen der Geschwindigkeits - Regelvorrichtung der Fertigungseinheiten sind in Fig. 5 als normale Dauergeschwindigkeit, in Fig. 6 als Leerlaufgeschwindigkeit und in Fig. 7 als Höchstgeschwindigkeit dargestellt.
  • Angenommen, daß beiden Rohrleitungen 151 und 153 Preßluft zugeführt wird - der Druck in der Leitung 153 ist zweckmäßig annähernd doppelt so hoch wie in der Leitung 151 - und daß jedes der elektromagnetisch betätigten Ventile 152 geöffnet ist, so kann die Preßluft aus der Leitung 151 mit dem niedrigeren Druck von 1,5 at durch die Öffnung 149 in den Zwischenraum zwischen Kolben 140 und Kolben 144 in jedem der Zylinder 137 eintreten. Der Druck dieser Preßluft schiebt den Kolben 140 nach links, um damit den Motor auf seinem Schlitten in Leerlaufstellung zu ziehen. Der auf den Kolben wirkende Druck ist groß genug, um die Federkraft der Feder K zu überwinden (Fig. 5). Die Feder K gemeinsam mit einer zum stufenlosen Riemengetriebe gehörenden Feder (in der Zeichnung nicht dargestellt) sind darauf gerichtet, den Motor in die der Höchstgeschwindigkeit entsprechende Stellung zu zie hen. Der Kolben 140 kann sich so weit nach links bewegen, bis er den Zylinderdeckel 138 berührt.
  • Gleichzeitig kann über das elektromagnetisch betätigte Ventil 154 die höher verdichtete Preßluft durch jede der Öffnungen 150 in die Zylinder 137 eintreten, so daß die Kolben 144 nach links, d. h. in Richtung auf die Leerlaufstellung, bewegt werden.
  • Diese Bewegung findet ihren Abschluß, wenn die Schaltscheibe 145 auf die Buchse 139 b auftrifft. Bei dieser Schaltstellung befinden sich sämtliche Fertigungseinheiten im Leerlaufbetrieb.
  • Wird das elektromagnetisch betätigte Ventil 152 umgeschaltet, so daß die Preßluft von der Zuführungsleitung abgesperrt und gleichzeitig die Öffnung 149 zur umgebenden Atmosphäre geöffnet wird, so wird der zwischen beiden Kolben bestehende Luftdruck abgebaut, und die Feder K befördert gemeinsam mit der Feder des Riemengetriebes den Motor mit seinem Schlitten nach rechts, d. h. in Richtung auf die Höchstgeschwindigkeitsstellung. Die Fertigungseinheit wird so lange beschleunigt, bis die Bewegung des Kolbensl40 durch den Anschlag 142 a aufgehalten wird. Es sei daran erinnert, daß der rechts vom Kolben 144 herrschende Preßluftdrnck nach wie vor aufrechterhalten bleibt. Die Anlage arbeitet jetzt mit ihrer normalen Dauergeschwindigkeit.
  • Wird jetzt das Ventil 154 umgeschaltet, so daß die Preßluft aus den Zylindern durch die Öffnungen 150 über die Leitung 153 in die umgebende Atmosphäre austreten kann, so ziehen die Federn 147 die Kolben 144 nach rechts, bis die Ansätze der Kolben auf die jeweiligen Zylinderdeckel 139 auftreffen. Dadurch kann der Kolben 140, angetrieben durch die Feder K und die im Riemengetriebe enthaltene Feder, seine Rechtsbewegung fortsetzen, bis die Kontermuttern O' auf den Zylinderdeckell38 auftreffen (Fig. 7) und sich der Motor M' in seiner Höchstgeschwindigkeit befindet.
  • Auf diese Weise können lediglich durch Regelung der Ventile 152 und 154 die Fertigungseinheiten mit drei verschiedenen vorbestimmten Geschwindigkeiten, d. h. Leerlaufgeschwindigkeit, Normalgeschwindigkeit und Höchstgeschwindigkeit, betrieben werden.
  • Wie bereits ausgeführt wurde, sind am Eingang zu jeder Fertigungseinheit die Schalter 156, 157 und 158 in der Weise angeordnet, daß sie durch die in die Fertigungseinheit eintretenden Werkstücke ausgelöst werden. Jeder dieser Schalter ist in Reihe mit entsprechenden elektromagnetisch betätigten Ventilen 152 geschaltet. Wenn also einer der Schalter 156,157 oder 158 durch eine vorbeiwandernde Flasche geschlossen wird, so wird das entsprechende elektromagnetische Ventil in die Stellung umgeschaltet, die der Preßluft ein Austreten aus dem Zwischenraum zwischen den Kolben der betreffenden Regelvorrichtung erlaubt, wodurch die jeweilige Fertigungseinheit auf Normalgeschwindigkeit geschaltet wird. Solange die Flaschen in ständigem Strom in die Fertigungseinheit befördert werden, bleibt die Geschwindigkeit dieser Einheit unverändert. Wird jedoch die Zufuhr der Flaschen zu irgendeiner der Einheiten unter- brochen, so öffnet sich der entsprechende Schalter 156, 157 oder 158, so d'aß die Preßluft durch das entsprechende elektromagnetische Ventil in den Zwi schenraum zwischen den Kolben eintreten kann und der betreffende Motor M' in die Leerlaufstellung zum rückgefahren wird.
  • Während des Leerlauf oder Normalbetriebes der Fertigungseinheit ist das Ventil 154 geöffnet, so daß" der Druck auf der rechten Seite des Kolbens 144 er halten bleibt. Tritt der Fall ein, daß die Flasche; die den Ablenker Rn passieren oder die Urn1 führung33 durchlaufen, nachdem sie die letzte ES heit gleichfalls passiert haben, ohne durch deren Abstreifer vom Band 32 abgenommen worden zu sein, eine bestimmte Anzahl pro Zeiteinheit überschreiten, so schließt einer der Schalter 159 oder 160. Dadurch wird das elektromagnetisch betätigte Ventil 134 a -geschaltet und läßt die Preßluft aus dem Zylinder 190 austreten, so daß die Feder 129 gemeinsam mit der Feder des Riemengetriebes den Motor in die Höchstgeschwindigkeitsstellung ziehen kann. Gleichzeitig mit diesem Schaltvorgang werden die Förderbänder, die normalerweise mit ihrer MindestgeschwindigkeIt umlaufen, beschleunigt. Bei der Schaltbewegung des Fördermotors wird der Schalter 162 ausgelöst und mit ihm das Ventil 154 so umgeschaltet, daß die Preßluft aus den Zylindern sämtlicher Geschwia,di,lgX keits-Regelvorrichtungen der Fertigungseinheiten aus treten kann. Es sei daran erinnert, daß das Ventil 154 über die Leitung 155 mit allen Fertigungseinheiten in Verbindung steht. Dementsprechend werden jetzt alle Fertigungseinheiten auf Höchstgeschwindigkeit -geschaltet. Nach und nach werden alle auf den Bändern angesammelten Flaschen durch die mit Höchstgeschwindigkeit arbeitenden Fertigungseinheiten verarbeitet. Die Folge davon ist, daß nur noch vewinzelte Flaschen den Ablenker Rn oder die Umlenlcrinne 33 passieren, so daß die Schalter 159 und 160 wieder geöffnet werden und den Stromkreis über das elektromagnetische Ventil 154 unterbrechen, so daß über die Öffnungen 150 wieder Preßluft in die Regelzylinder der einzelnen Fertigungseinheiten eintreten kann und die Kolben 144 in die in Fig. 5 gezeigte Stellung zurückdrängt. Diese gegen die Kraft der Feder K durchgeführte Bewegung befördert als Motor wieder in seine Dauerbetriebsstellung. Die Förderanlage verharrt zunächst bei der Höchstgeschwindigkeit, da das elektromagnetisch betätigte Ventill34a, mit dem die Umschaltung der Förderbänder auf Normalgeschwindigkeit durchgefiihrt wird, erst dann ausgelöst werden kann, wenn alle parallel stehenden Schalter 161 geöffnet sind, d. h. sämtliche Fertigungseinheiten wieder zu ihrer NoF malgeschwindigkeit zurückgekehrt sind.
  • Der durch die Schalter 159 und 160 gesteuerte Stromkreis enthält ein Verzögerungsschütz V (Fig. 10), mit dem verhindert wird, daß die Anlage bereits auf ihre Höchstgeschwindigkeit geschaltet wird, wenn nur wenige Flaschen den letzten AWenkerRv b. die Umlenkführung 33 passieren. Übersteigt die Anzahl dieser Flaschen jedoch ein bestimmtes Maß, so wird die durch das Schütz bewirkte Blockierunglka gehoben und die Anlage zur Umschaltung auf Höchstgeschwindigkeit freigegeben. - -Da das Umschalten der Fertigungseinheit age7 lauf unabhängig von den übrigen Fertigungseinheiten vorgenommen werden kann, ist es möglich, die mit Höchstgeschwindigkeit arbeitende Maschine a a9tSdt Flaschenstrom herauszunehmen, ohne die gesamte Maschinengruppe vorher auf Normalgeschwindigkeit zurückführen zu müssen. Sobald eine Fertigungseinheit keine Flaschen mehr zugeführt erhält, schaltet sie sich selbsttätig auf Leerlauf zurück.
  • Eine Zusammenfassung der Schaltvorgänge ergibt in Verbindung mit Fig. 10 foIgendes Bild: Zum Umschalten der Fertigungseinheiten von Normalgeschwindigkeit - während dieser Betriebsperiode ist der Schalter 161 dauernd geöffnet - auf Höchstgeschwindigkeit ist der Ablauf der Schaltvorgange folgender: Wird der Schalterl59 oder 160 durch vorbeiwandernde Werkstücke geschlossen, so wird das Verzögerungsschütz V in den Stromkreis einbezogen und spricht nach einer gewissen Verzögerungszeit an. Erst durch dieses Schütz und seinen Kontakt V1 wird das Ventil 134a in die Stellung umgeschaltet, in der es die Preßluft aus dem Zylinder 130 austreten läßt, wodurch der Fördermotor M in seine Höchstgeschwindigkeitslage bewegt wird. Sobald die Beschleunigung der Förderbänder abgeschlossen ist, wird der Schalter 162 durch das Handrad 59 des Motors M geschlossen und damit das Ventil 154 umgeschaltet. Dadurch werden sämtliche Zylinder 137 der Fertigungseinheit zur umgebenden Atmosphäre geöffnet, so daß die Preßluft aus den Zylindern entweichen kann und die Antriebsmotoren in die Höchstgeschwindigkeitslage gezogen werden.
  • Während dieser Betriebsperiode sind die jeweiligen Kontaktscheiben 145 von dem Kontaktknopf 161 a abgerückt und die Schalter 161 geschlossen.
  • Der Ablauf der Schaltvorgänge bei der Umschaltung der Anlage von Höchstgeschwindigkeit auf Normalgeschwindigkeit ist folgender: Beim Öffnen der Schalter 159 und 160 wird der Stromkreis über das Verzögerungsschütz V geöffnet und damit durch das Abfallen des Schützes über dessen Kontakt V2 das Ventil 154 aus dem Stromkreis gezogen. Die Fertigungseinheiten kehren darauf zur Normalgeschwindigkeit zurück. Bei dieser Bewegung der Motoren werden durch die jeweiligen Kontaktscheiben 145 die Schalter 161 geöffnet. Da sie alle parallel miteinander verbunden sind, müssen sämtliche Schalter 161 geöffnet sein, bevor die Stromzufuhr zu dem Ventil 134a unterbrochen wird, um auf diese Weise auch die Förderbänder auf ihre Normalgeschwindigkeit zu verlangsamen.
  • Bei dieser Schaltbewegung des Förderbandmotors M wird der Schalter 162 wieder geöffnet, und die gesamte Anlage arbeitet mit Normalgeschwindigkeit. Während dieses Betriebszustandes sind sämtliche Schalter 161 sowie der Schalter 162 geöffnet, im Gegensatz zum Höchstgeschwindigkeitszustand, in dem alle Schalter 161 sowie der Schalter 162 geschlossen sind.
  • Die Dauer- oder Normalgeschwindigkeit der Förderanlage ist zweckmäßig so niedrig wie möglich anzusetzen, jedoch muß das Abförderband schnell genug laufen, um die Werkstücke in dem Maße, wie sie die Fertigungseinheiten verlassen, aufnehmen und abtransportieren zu können. Selbstverständlich muß die Geschwindigkeit des Abförderbandes erhöht werden, wenn die Fertigungseinheiten beschleunigt wer- den Umgekehrt darf das Förderband erst nach Verlangsamung der Fertigungseinheiten auf die Normalgeschwindigkeit zurückgeführt werden, um einen einwandfreien Abtransport der bearbeiteten Stücke sicherzustellen. Es ist nicht erforderlich, daß die Zubringerförderbänder gleichzeitig mit den Abförderbändern beschleunigt werden. Bei Anlagen mit einer größeren Anzahl von Fertigungseinheiten werden die Zubringerbänder aus wirtschaftlichen Gründen von einem eigenen Motor angetrieben, und dann kann auch die Beschleunigung beider Fördersysteme gegebenenfalls getrennt durchgeführt werden.

Claims (8)

  1. PATENTANS PRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Steuern des Durchlaufes von Flaschen oder anderen Werkstücken durch an einer gemeinsamen Zuführbahn, d. h. parallel zueinander liegende Bearbeitungsmaschinen, von der die zu bearbeitenden Werkstücke einer oder mehreren von den Maschinen zugeteilt werden und der ein Rücklaufförderer zugeordnet ist, der zur Aufnahme derjenigen Werkstücke bestimmt ist, die an der letzten Bearbeitungsmaschine der Reihe ohne Bearbeitung vorbeigegangen sind, und der diese wieder in den Zustrom am Eingangsende der Vorrichtung zurückleitet, dadurch gekennzeichnet, daß jede einzelne Bearbeitungsmaschine (pol, p2 ... pn) eine Einzelsteuerungsvorrichtung (156, 152 bzw. 157, 152 bzw. 158, 152) für die Arbeitsgeschwindigkeit aufweist, die die zugehörige Maschine jeweils bei Werkstückmangel durch Verlagerung eines Einstellgliedes (140) von ihrer jeweiligen normalen Betriebsgeschwindigkeit auf Leerlaufgeschwindigkeit umschaltet, und daß zusätzlich eine auf die Häufigkeit des Anfalles von Überschußwerkstücken an dem Rücklaufförderer (32) ansprechende, gemeinsame Steuerungsvorrichtung (159, 160, 134 a, 130, 162, 154) vorgesehen ist, die bei Überschreitung einer bestimmten Häufigkeit eine an jeder der Maschinen vorgesehene Sperre (142 a) der einer Höchstgeschwindigkeit dieser Maschinen zugeordneten Einstellung des Einstellgliedes (140) freigibt, welche alsdann die der Höchstgeschwindigkeit zugeordnete Einstellung des Einstellgliedes (140) gestattet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf die Häufigkeit des Anfalles von Überschußwerkstücken am Rücklaufförderer ansprechende, allen Maschinen gemeinsame Steuerungsvorrichtung ein bei Anfall von Überschußwerkstücken durch einen Tastschalterstromkreis (159, 160) betätigtes Verzögerungsschütz (V) aufweist, welches seinerseits eine Schaltervorrichtung (134a, 130, 162, 154) zur Freigabe der Sperre (142 a) steuert.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2 mit geschwindigkeitsveränderlichemAntrieb der Förderbänder, dadurch gekennzeichnet, daß das Verzögerungsschütz (v) ein Stellglied (127, 130) für die Geschwindigkeit der auf zwei Geschwindigkeiten einstellbaren Antriebsvorrichtung (56 bis 62) für die die Werkstücke von den Maschinen abnehmenden Abförderbänder (35, 36) steuert, wobei in der der höheren Geschwindigkeit der Abförderbänder (35, 36) zugeordneten Stellung des Stellgliedes (127, 130) ein durch das Stellglied schaltbarer Schalter (162) angeordnet ist, der in einem die Sperre (142 a) betätigenden Stromkreis liegt und so nach Erreichen der höheren Geschwindigkeit der Abförderbänder (35, 36) die Freigabe der Sperre (142a) bewirkt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Sperre (142 a) ein bei ihrer Betätigung auslösbarer Schalter (161) zugeordnet ist, der in dem Steuerstromkreis eines Elektromagnetventils (134a) liegt, welches der Verstellung des Stellgliedes (127, 130) dient, wo bei die Schalter (16» aller Sperren (142a) in der Weise parallel geschaltet sind, daß eine Unterbrechung des Steuerstromkreises zwecks Herabsetzung der Geschwindigkeit des Förderers erst möglich ist, wenn alle Sperren (142a) für die Höchstgeschwindigkeit der einzelnen Maschinen wieder in ihrer Sperrstellung sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Einstellglied zur Einstellung der Maschinen auf eine ihrer drei Geschwindigkeiten ein in einem Zylinder (137) geführter Kolben (140) ist, dessen Kolbenstange (139 a) an den einzustellenden Teil (141) des Antrieb aggregates der zugehörigen Maschine angeschlossen ist, und daß dem Kolben (140) als Sperre für seine derHöchstgeschwindigkeit zugeordnete Einstellung ein zweiter Kolben(144) gegenüberliegt, der die Sperre (Anschlag 142a) trägt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben(140) über seine Kolbenstange (139 a) mit einem Schlitten (141, 131) verbunden ist, auf welchem eine Riemenscheibe (133) für einen an sich bekannten Riementrieb mit stufenlos veränderbarer Übersetzung gelagert ist.
  7. 7. Vorrichtung nach AnspruchS oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß in den Zuleitungen zu den Druckmitteleinlässen (149 und 150) des Zylinders (137) elektromagnetisch betätigte Ventile (152 und 154) angeordnet sind, von denen daiL dem Einlaß (149) für das unter niedrigerem Druck stehende Druckmittel zugeordnete Venfill (152) jeweils von einem der an jeder Maschine angeordneten, auf die Anwesenheit von Flaschen ansprechenden Tastschalter (156 bzw. 157 bzw 158) gesteuert wird, während das im Einlaß (150) für das unter höherem Druck stehende Druckmittel zugeordnete Ventil (154) in Abhängigket von dem Verzögerungsrelais (V) gesteuert wird.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verstellung der Geschwindigkeit der Abförderbänder (35, 363 ein druckmittelb etätigter Kolbenantrieb (130) dient und daß der von diesem Kolbenantrieb betätigte Schalter (162) in dem Stromkreis zur Betätigung des Ventils (154) liegt und in der der höheren Geschwindigkeit der Abförderbinder (35, 36) zugeordneten Stellung der Kolbenstange (127) von dieser geschlossen wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 301531, 061, 566 006, 966 169, 1 077 146; britische Patentschrift Nr. 749 235; USA.-Patentschriften Nr. 2 604 878, 2 615 5S5.
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