DE1073793B - Futtervorrichtung, insbesondere für Wild - Google Patents
Futtervorrichtung, insbesondere für WildInfo
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- DE1073793B DE1073793B DENDAT1073793D DE1073793DA DE1073793B DE 1073793 B DE1073793 B DE 1073793B DE NDAT1073793 D DENDAT1073793 D DE NDAT1073793D DE 1073793D A DE1073793D A DE 1073793DA DE 1073793 B DE1073793 B DE 1073793B
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K5/00—Feeding devices for stock or game ; Feeding wagons; Feeding stacks
- A01K5/02—Automatic devices
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Birds (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
- Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)
Description
Es ist bekannt, Geflügelfutter in der Weise selbsttätig
zuzuteilen, daß eine sich drehende Scheibe Futter aus einem Speisebehälter aufnimmt und es
dann im Umkreise verstreut. Eine nach allen Richtungen hin streuende Vorrichtung kann aber je nach
Korngewicht und Drehzahl der Scheibe das Futter nur in einem Umkreis von maximal 5 m Radius verteilen.
Es ist auch nicht neu, Geflügelfutter selbsttätig mittels einer aus einem Vorratsbehälter gespeisten
Wurfvorrichtung zuzuteilen, die aus einem an einem Arm befestigten Verteilerkegel besteht. Mit dieser
Vorrichtung kann das Futter aber nur in einem Umkreis abgeworfen werden, dessen Durchmesser praktisch
dem unteren Durchmesser des Verteilerkegels entspricht.
Die bekannten Vorrichtungen können zur Geflügelfütterung, für die sie auch bestimmt sind, brauchbar
sein, weil hierbei keine großen Wurfweiten verlangt werden. Anders verhält es sich dagegen mit den selbsttätigen
Wildfutter-Zuteilungsvorrichtungen, die erheblich höhere Wurfweiten erfordern.
Um diese Wurfweiten zu erreichen, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, das insbesondere für die
Fütterung von Wild bestimmte und hauptsächlich aus Aufbaustoffen bestehende Futter nicht nach allen
Richtungen, sondern nur in einer einzigen, von Fall zu Fall im voraus festgelegten Richtung abzuwerfen,
wobei dann Wurfweiten von 25 m und mehr erreicht werden können.
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Futtervorrichtung ist in der Zeichnung dargestellt.
Wie hieraus hervorgeht, ist im Futterbehälter e eine Welle/ angeordnet, die durch einen von einer
Batterie α gespeisten Schwachstromelektromotor c
über ein Sperradgetriebe d in Umdrehung versetzt wird. Dieser Motor steht mit einem Relais b in Verbindung,
das den Zeitpunkt der Inbetriebsetzung des Gerätes steuert.
An der Welle/ ist innerhalb des mit zwei Böden versehenen Behälters e eine Zellenradtrommel g mit
Einzelzelle zwischen den beiden Böden und außerhalb dieses Behälters ein Arm h befestigt, der die Futterabwurfschale
k trägt. An dieser Schale ist ein Anschlag k' vorgesehen, der beim Umlauf der Schale um
die Achse der Welle / mit einem am Behälter e angebrachten Kurvenstück i zusammenwirkt.
Zur Regelung der Wurfweite ist eine Feder m vorgesehen,
deren eines Ende an der Schale k angreift und deren anderes Ende je nach der gewünschten
Federspannung und infolgedessen der Wurfweite in die verschiedenen Kerben des Bogenstückes η eingreifen
kann.
Eine am Behälter angebrachte, in der Zeichnung Futtervorrichtung, insbesondere für Wild
Anmelder:
TECE Techn.-Chem. Erzeugnisse G.m.b.H.,
Erkrath (RhId.)
nicht dargestellte Ringbandage dient zur Befestigung des Gerätes an einem Baum oder einer sonstigen
Haltevorrichtung.
Hiernach ergibt sich folgende Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Futtervorrichtung:
Bei der Drehung der Welle/ durch den Elektromotor c nimmt die Einzelzelle der sich ebenfalls
drehenden Zellenradtrommel g über eine Durchbrechung im oberen Behälterboden eine der Größe der
Durchbrechung entsprechende Futtermenge aus dem Behälter e auf, die dann bei Erreichung einer im
unteren Behälterboden vorgesehenen Durchbrechung über diese Durchbrechung in die Wurfschale k gelangt,
welche unter der Einwirkung des Kurvenstückes i auf den Schalenanschlag k' in die waagerechte
Lage gebracht worden ist. Der Abschluß des Behälters e geschieht somit durch die Fehlzellen, der
Zellenradtrommel g.
Da der mit dem Kurvenstück i zusammenwirkende Anschlag k' lediglich beim Abwurf des Futters nicht
an diesem Kurvenstück anliegt, wechselt die Schale k von der waagerechten Spannlage am Ende einer
Kurve in die senkrechte Wurflage am Anfang der nächstfolgenden Kurve. Die Kraft beim Abwurf des
Futters und damit die Wurfweite wird hierbei durch eine Feder m geregelt, die je nach ihrer Einstellung
am Bogenstück η verschieden stark gespannt werden kann Und infolgedessen ein mehr oder weniger kräftiges
Emporschnellen der Schale k aus der waagerechten in die senkrechte Lage bewirkt.
Claims (5)
1. Futtervorrichtung, insbesondere für Wild, mit einer aus einem Vorratsbehälter gespeisten
Wurfvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der Futterbehälter (e) einen Doppelboden mit einer
oberen und einer unteren Durchbrechung besitzt, die beide von einer Zellenradtrommel (g) mit
Einzelzelle bestrichen werden und die die Trom-
909710/46
mel (g) antreibende \Velle (/) an ihrem unteren
Ende außerhalb des Behälters (e) einem Wurfarm (h) mit daran angebrachter, unter der Einwirkung
einer Feder (m) stehenden Wurfschale (k)
mit Anschlag (Jk') trägt, deren Futteraufnähme- und Futterabgabestellung durch ein mit dem Anschlag
(£') zusammenwirkendes Kurvenstück (i) gesteuert werden.
2. Futtervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (f) zusammen mit
der Zellenradtrommel (g) und dem Wurfarm (h)
durch einen von einer Batterie (α) gespeisten Schwachstromelektromotor (c) über ein Sperradgetriebe
(d) in Umdrehung versetzt wird.
3. Futtervorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch ein den Zeitpunkt der Inbetriebsetzung
des Gerätes steuerndes Zeitrelais (b).
4. Futtervorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine die Wurfweite des Gerätes
regelnde Feder (m), deren eines Ende an der Wurfschale (k) angreift und deren anderes Ende
zwecks Einstellung der Federspannung in die verschiedenen Kerben des Bogenstückes (ri) eingreifen
kann.
5 Futtervorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine am Behälter (e) angebrachte
Ringbandage.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2 538 413, 2 598 977.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909-710/46■ t. 60
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1073793B true DE1073793B (de) | 1960-01-21 |
Family
ID=597974
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1073793D Pending DE1073793B (de) | Futtervorrichtung, insbesondere für Wild |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1073793B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1147081B (de) | 1961-04-26 | 1963-04-11 | Arthur I Appleton | Automatische Fuetterungsvorrichtung |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2538413A (en) * | 1948-05-21 | 1951-01-16 | Chard Lew | Automatic poultry feeder |
| US2598977A (en) * | 1948-11-12 | 1952-06-03 | Furnace | Automatic poultry feeder |
-
0
- DE DENDAT1073793D patent/DE1073793B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2538413A (en) * | 1948-05-21 | 1951-01-16 | Chard Lew | Automatic poultry feeder |
| US2598977A (en) * | 1948-11-12 | 1952-06-03 | Furnace | Automatic poultry feeder |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1147081B (de) | 1961-04-26 | 1963-04-11 | Arthur I Appleton | Automatische Fuetterungsvorrichtung |
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