DE1163075B - Selbsttaetige Einrichtung zur rationierten Fuetterung von Schweinen - Google Patents
Selbsttaetige Einrichtung zur rationierten Fuetterung von SchweinenInfo
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Classifications
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: A Ol k
Nummer:
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Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Deutsche Kl.: 45 h-5/02
1163 075
L 40598 III/45 h
1. Dezember 1961
13. Februar 1964
L 40598 III/45 h
1. Dezember 1961
13. Februar 1964
Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Einrichtung zur rationierten Fütterung von Schweinen, bei welcher
oberhalb eines oder mehrerer nebeneinander angeordneter Futtertröge ein allseitig geschlossener Zuführungskanal
mit einer Förderschnecke und mit einem sich über die ganze Länge des Zuführungskanals erstreckenden, zwecks Futterauswurf bewegbaren
Wandteil versehen ist.
Zur bestmöglichen Ausnutzung des Futters, insbesondere bei der Schweinemast, ist heutzutage die sogenannte
rationierte Fütterung üblich, d. h., den Schweinen wird bei jeder Fütterung eine bestimmte,
nach ernährungswissenschaftlichen Gesichtspunkten festgelegte Futtermenge gegeben. Diese Futtermenge
hängt einerseits vom Alter der Tiere und vom Nährwert und den sonstigen Eigenschaften des verwendeten
Futters ab.
Es sind schon selbsttätige Fütterungseinrichtungen bekannt. Bei einer derartigen-bekannten Einrichtung
sind an einem eine Förderfoeeke enthaltenden Zuführungskanal
mehrere Auslaufschächte angesetzt, welche jeweils einen in der Höhe einstellbaren Klappboden
enthalten. Die einzelnen Klappböden können in verschiedenen Höhen verriegelt werden, so daß sich
in den betreffenden Auslaufschächten jeweils eine bestimmte Futtermenge ansammelt. Weiterhin ist bei
dieser bekannten Einrichtung ein Hilfsauslaufstutzen vorgesehen, welcher nach Füllung sämtlicher Auslaufschächte
einen Schalter betätigt, der die Förderschnecke stillsetzt und die Auslösung der Auslaufschachtböden
veranlaßt. Auf diese Weise wird jedem Futterplatz das in dem zugehörigen Auslaufschacht
enthaltene Futter zugeschüttet.
Bei dieser bekannten Einrichtung erweist es sich als nachteilig, daß einerseits die Futtermenge in den einzelnen
Auslaufschächten nur in Stufen und nicht kontinuierlich eingestellt werden kann und daß andererseits
die Ausbringung des Futters in den Futtertrog nicht in gleichmäßiger Verteilung erfolgt, sondern so,
daß sich unmittelbar unter den einzelnen Auslaufschachten Futterhaufen ansammeln. Diese ungleichmäßige
Verteilung des Futters in den Futtertrögen ist insbesondere bei der Schweinemast sehr unerwünscht,
denn es hat sich gezeigt, daß man den besten Masterfolg dann erhält, wenn das für die einzelnen Tiere
zur Verfügung stehende Futter gleichmäßig über die Länge des Futtertroges verteilt ist, da sonst die einzelnen
Tiere verschiedene Mengen des Futters erhalten können.
Bei anderen bekannten Einrichtungen sind an einem eine Förderschnecke enthaltenden Zuführungskanal
Einfüllöffnungen vorgesehen, derea^^ße durch Ein-
c /y' lirtrtfr'n,
Selbsttätige Einrichtung zur rationierten
Fütterung von Schweinen
Fütterung von Schweinen
Anmelder:
Georg Langenegger, Petersdorf (Kr. Aichach) 24
Als Erfinder benannt:
Georg Langenegger, Petersdorf (Kr. Aichach) - -
schieben oder durch festen Einbau von Blenden einstellbar ist. Die Einstellung der Futtermenge an den
verschiedenen Futterstellen ist jedoch mit Hilfe von Blenden nicht mit der für die Schweinezucht notwendigen
Genauigkeit durchführbar. Auch wird bei derartigen Einrichtungen keine gleichmäßige Verteilung
des Futters längs des Futtertroges erzielt. Ein weiterer Nachteil der bekannten Einrichtungen besteht
bei der Anwendung zur rationierten Fütterung von Schweinen darin, daß die Schweine nicht genügend
vor bewegten Teilen und damit vor Verletzungen geschützt sind. Demnach müßte bei den bekannten
Einrichtungen ein besonderer Schutz vorgesehen sein, der die Anlage wiederum verteuert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die genannten Nachteile zu überwinden und eine gleichmäßige
Verteilung des Futters über die Länge des Futtertroges und eine stufenlose Einstellung der Futtermenge
zu gewährleisten.
Die Erfindung geht von einer selbsttätigen Einrichtung zur rationierten Fütterung von Schweinen aus,
bei welcher oberhalb eines oder mehrerer nebeneinander angeordneter Futtertröge ein allseitig geschlossener
Zuführungskanal mit einer Förderschnecke angeordnet und mit einem sich über die ganze Länge
des Zuführungskanals erstreckenden zwecks Futterauswurf bewegbaren Wandteil versehen ist. Die obengenannte
Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, daß dieser Wandteil aus einer oder mehreren um eine
zur Förderschneckenachse parallele Welle schwenkbaren Bodenklappen besteht, die im Schließbereich
mit ihren Außenkanten eine kreisbogenförmige zur Welle koaxiale Gegenwand bestreicht, und daß die
Bodenklappen hinsichtlich ihrer Winkellage zur Förderschnecke im Bereich der Gegenwand einstellbar
sind.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Bodenklappen an der Welle fest angebracht.
Außerdem trägt die Welle einen Hebelarm,
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an welchem eine in ihrer Länge verstellbare Zug- Das Futter wird über die Zuführungsvorrichtung 9
stange angelenkt ist. beispielsweise aus einem Silo zugeführt. Zur Einlei-Einzelheiten
der Erfindung sollen im folgenden an tung einer Fütterung wird der Schalter T betätigt, so
Hand der zugehörigen Zeichnungen beispielsweise daß der Elektromotor 7 anläuft und das Futter mittels
beschrieben werden. Es stellt dar 5 der Fördermittel 10 und der Schnecke 5 zugeführt
F i g. 1 eine teilweise geschnittene Ansicht einer wird. Der Zuführungskanal 3 wird sich also vollstänselbsttätigen
Fütterungseinrichtung nach der Erfin- dig mit Futtermittel füllen. Wenn der Zuführungsdung, kanal 3 gefüllt ist, wird der Kolben 20 unter dem
F i g. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II in F i g. 1, Druck des von der Schnecke 5 bewegten Futtermittels
F i g. 3 eine Ansicht einer weiteren Ausführungs- io mit seinem Kontaktglied 20' den Schalter 22 öffnen,
form der Erfindung und wodurch der Elektromotor 7 stillgesetzt wird und eine Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV in weitere Futterzufuhr unterbleibt. Gleichzeitig wird
Fig. 3. der Ruhekontakt r des Relais/? geschlossen, so daß
Fig. 1 zeigt einen Futtertrog 1 mit Seitenwänden 2. der Motor 18 anläuft und über die Welle 17 und mit-In
nebeneinanderliegenden Stallboxen kann eine Viel- 15 tels des Exzenterbetriebes 16, 16 a die Bodenklappe 14
zahl solcher Futtertröge nebeneinander angeordnet öffnet. Das im Zuführungskanal 3 enthaltene Futter
sein. Oberhalb der Futtertröge befindet sich ein Zu- entleert sich in die einzelnen Futtertröge. Die Bodenführungskanal
3, welcher eine auf einer Welle 4 ange- klappe 14 schließt bei weiterer Drehung des Motors
ordnete Förderschnecke 5 enthält. Die Welle 4 ist 18 wieder den Zuführungskanal 3 nach unten ab. Mitüber
eine Kupplung 6 mit einem Motor 7 verbunden 20 tels eines nicht dargestellten, an sich bekannten Kon-
und in an sich bekannter Weise in Lagern 8 und 8' taktgliedes wird der Stromfluß des Selbsthalterelais 5
gelagert. nach Ablauf einer vollen Umdrehung des Exzenter-Das Futter wird beispielsweise aus einem nicht dar- triebes 16 unterbrochen. Die selbsttätige Fütterungsgestellten
Silo entnommen und über eine Zuführungs- einrichtung steht somit nach Ausgabe des Futters in
vorrichtung 9 zugeführt, welche an sich bekannte For- 25 die Futtertröge wieder still und ist für den nächsten
dermittel 10 enthält. Die Fördermittel 10 sind über Fütterungsvorgang bereit.
einen Riementrieb 11 angetrieben. Mittels weiterer An Stelle des Kolbens 20 kann man auch andere
nicht dargestellter Kupplungen ist es möglich, jeweils Schaltmittel zur Stillsetzung des Motors 7 und zur
nur die Welle 4 oder die Fördermittel 10 anzutreiben. Ingangsetzung des Motors 18 verwenden. Es ist bei-Der
Zuführungskanal 3 wird nach unten einerseits 30 spielsweise möglich, am Ende des Zuführungskanals 3
durch eine feste Gegenwandung 12 abgeschlossen, eine Druckmembran anzuordnen, welche durch das
welche in bezug auf die Achse einer Welle 13 kreis- von der Schnecke 5 geförderte Futter eingedrückt
bogenförmig verläuft. Andererseits schließt eine fest wird und dadurch einen Schaltkontakt betätigt,
an die Welle 13 angelenkte Bodenklappe 14 den Zu- Eine weitere Ausführungsform einer Fütterungsführungskanal nach unten ab. Die Welle 13 kann mit- 35 einrichtung nach der Erfindung ist in den Fi g. 3 und tels einer an einem Arm 15 angreifenden Schubstange 4 dargestellt. Entsprechende Teile sind mit denselben 16 verstellt werden. Diese Stange 16 ist über eine Kur- Bezugsziffern wie in den F i g. 1 und 2 bezeichnet, bei 16 a und eine Welle 17 an einen Elektromotor 18 Fi g. 3 zeigt vier nebeneinander angeordnete Futterangeschlossen. Weiterhin ist die Länge der Stange 16 tröge la, Ib, Ic und Id, welche jeweils zu benachmittels an sich bekannter Spannglieder 19 veränder- 40 barten Stallboxen gehören. Es können selbstverständlich, lieh noch weitere Futtertröge vorgesehen sein. Die zu Am Ende des Zuführungskanales 3 ist ein Kolben verschiedenen Stallboxen gehörenden Futtertröge sind 20 angeordnet, welcher durch eine Druckfeder 21 in durch Trennwände 23, 23 α und 23 b voneinander ab-Stellung gehalten ist. Ein an dem Kolben 20 angesetz- geteilt. Der Zuführungskanal 3 erstreckt sich über ter Kontaktstift 20' dient zur Betätigung eines Schal- 45 sämtliche Futtertröge und ist im Bereich einer jeden ters 22. An die Anschlüsse α und b ist der Schalt- Futterboxe durch eine schwenkbare, jeweils mit der Stromkreis des Elektromotors 7 angeschlossen. Dieser festen Gegenwandung 12 zusammenwirkende Boden-Schaltstromkreis wird von einer Stromquelle 23 mit klappe 14 a, IAb, 14 c bzw. 14 d nach unten abgeelektrischer Energie versorgt. Ein Schalter T mit einem schlossen. Die Klappen 14 a bis 14 d sind jeweils an Selbsthaltekontakt dient zur Einschaltung des Elektro- 50 einer in Lagern 24 aufgehängten Welle 25 a, 25 b, 25 c motors 7. Weiterhin ist in dem Einschaltstromkreis ein bzw. 25 d befestigt. Oberhalb der Wellen 25 a bis 25 d Selbsthalterelais R vorgesehen, dessen Ruhekontakt r ist eine sich über die Länge sämtlicher Futtertröge ergeöffnet ist, solange der Elektromotor 7 läuft. Im streckende, in am Zuführungskanal 3 befestigten La-Schaltstromkreis des Elektromotors 18 findet sich gern 26 gelagerte Welle 13' vorgesehen. Zur Verdreweiterhin ein Selbsthalterelais S, welches unter der 55 hung der Welle 13' dient ein Arm 15', welcher mit Wirkung eines nicht dargestellten Kontaktgliedes den einer Schubstange 16' und einer Kurbel 16 a' zusam-Schaltstromkreis des Motors 18 öffnet, sobald die menwirkt. Die Welle 13' trägt im Bereich einer jeden Welle 17 des Exzentertriebes 16,16 a eine volle Um- Bodenklappe 14 a bis 14 d einen mit der Welle 13' fest drehung gemacht hat. verbundenen Arm 27 a, 21b, 27 c bzw. 27 d. Zur Ver-Die selbsttätige Fütterungseinrichtung nach der Er- 6° bindung einer jeden Bodenklappe mit dem zugehörifindung arbeitet in folgender Weise: Zunächst wird gen Arm dient jeweils ein Einstellglied in Form eines die Länge der Schubstange 16 mit Hilfe der Spann- Gewindestiftes 28 a, 28 b, 28 c bzw. 2Sd mit einem glieder 19 so eingestellt, daß der durch die verstell- kugelförmigen Endteil, z. B. 29 c, welches in ein mit bare Bodenklappe 14 bestimmte Querschnitt des Zu- der zugehörigen Bodenklappe, z. B. 14 c, verbundenes führungskanals der gewünschten rationierten Futter- 65 Kugelgelenk, z. B. 30 c, eingesetzt ist. Jeder Gewindemenge entspricht. Die gewünschte Futtermenge be- stift, ζ. B. 28 c, wird jeweils mittels zweier Muttern 31 stimmt sich, wie schon gesagt, nach dem Futterbedarf gegenüber dem zugehörigen Arm 27 c festgehalten, der Tiere und nach dem Nährstoffgehalt des Futters. Weiterhin sind im oberen Endteil einer jeden Zwi-
an die Welle 13 angelenkte Bodenklappe 14 den Zu- Eine weitere Ausführungsform einer Fütterungsführungskanal nach unten ab. Die Welle 13 kann mit- 35 einrichtung nach der Erfindung ist in den Fi g. 3 und tels einer an einem Arm 15 angreifenden Schubstange 4 dargestellt. Entsprechende Teile sind mit denselben 16 verstellt werden. Diese Stange 16 ist über eine Kur- Bezugsziffern wie in den F i g. 1 und 2 bezeichnet, bei 16 a und eine Welle 17 an einen Elektromotor 18 Fi g. 3 zeigt vier nebeneinander angeordnete Futterangeschlossen. Weiterhin ist die Länge der Stange 16 tröge la, Ib, Ic und Id, welche jeweils zu benachmittels an sich bekannter Spannglieder 19 veränder- 40 barten Stallboxen gehören. Es können selbstverständlich, lieh noch weitere Futtertröge vorgesehen sein. Die zu Am Ende des Zuführungskanales 3 ist ein Kolben verschiedenen Stallboxen gehörenden Futtertröge sind 20 angeordnet, welcher durch eine Druckfeder 21 in durch Trennwände 23, 23 α und 23 b voneinander ab-Stellung gehalten ist. Ein an dem Kolben 20 angesetz- geteilt. Der Zuführungskanal 3 erstreckt sich über ter Kontaktstift 20' dient zur Betätigung eines Schal- 45 sämtliche Futtertröge und ist im Bereich einer jeden ters 22. An die Anschlüsse α und b ist der Schalt- Futterboxe durch eine schwenkbare, jeweils mit der Stromkreis des Elektromotors 7 angeschlossen. Dieser festen Gegenwandung 12 zusammenwirkende Boden-Schaltstromkreis wird von einer Stromquelle 23 mit klappe 14 a, IAb, 14 c bzw. 14 d nach unten abgeelektrischer Energie versorgt. Ein Schalter T mit einem schlossen. Die Klappen 14 a bis 14 d sind jeweils an Selbsthaltekontakt dient zur Einschaltung des Elektro- 50 einer in Lagern 24 aufgehängten Welle 25 a, 25 b, 25 c motors 7. Weiterhin ist in dem Einschaltstromkreis ein bzw. 25 d befestigt. Oberhalb der Wellen 25 a bis 25 d Selbsthalterelais R vorgesehen, dessen Ruhekontakt r ist eine sich über die Länge sämtlicher Futtertröge ergeöffnet ist, solange der Elektromotor 7 läuft. Im streckende, in am Zuführungskanal 3 befestigten La-Schaltstromkreis des Elektromotors 18 findet sich gern 26 gelagerte Welle 13' vorgesehen. Zur Verdreweiterhin ein Selbsthalterelais S, welches unter der 55 hung der Welle 13' dient ein Arm 15', welcher mit Wirkung eines nicht dargestellten Kontaktgliedes den einer Schubstange 16' und einer Kurbel 16 a' zusam-Schaltstromkreis des Motors 18 öffnet, sobald die menwirkt. Die Welle 13' trägt im Bereich einer jeden Welle 17 des Exzentertriebes 16,16 a eine volle Um- Bodenklappe 14 a bis 14 d einen mit der Welle 13' fest drehung gemacht hat. verbundenen Arm 27 a, 21b, 27 c bzw. 27 d. Zur Ver-Die selbsttätige Fütterungseinrichtung nach der Er- 6° bindung einer jeden Bodenklappe mit dem zugehörifindung arbeitet in folgender Weise: Zunächst wird gen Arm dient jeweils ein Einstellglied in Form eines die Länge der Schubstange 16 mit Hilfe der Spann- Gewindestiftes 28 a, 28 b, 28 c bzw. 2Sd mit einem glieder 19 so eingestellt, daß der durch die verstell- kugelförmigen Endteil, z. B. 29 c, welches in ein mit bare Bodenklappe 14 bestimmte Querschnitt des Zu- der zugehörigen Bodenklappe, z. B. 14 c, verbundenes führungskanals der gewünschten rationierten Futter- 65 Kugelgelenk, z. B. 30 c, eingesetzt ist. Jeder Gewindemenge entspricht. Die gewünschte Futtermenge be- stift, ζ. B. 28 c, wird jeweils mittels zweier Muttern 31 stimmt sich, wie schon gesagt, nach dem Futterbedarf gegenüber dem zugehörigen Arm 27 c festgehalten, der Tiere und nach dem Nährstoffgehalt des Futters. Weiterhin sind im oberen Endteil einer jeden Zwi-
schenwand 23, 23 α, 23 b ein oder mehrere Löcher 32
vorgesehen.
Neben der festen, unteren Abschlußwand 12 des Zuführungskanals 3 ist ein zylindermantelförmiges
Teilstück 33 in Verlängerung der oberen zylinderförmigen Abschlußwand des Zuführungskanals 3 vorgesehen,
welches Teilstück sich bis etwa lotrecht unterhalb der Welle 4' der Schnecke 5' erstreckt und unter
anderem auch zur Abstützung der Schnecke 5' dient. Die einzelnen Zwischenwände 23, 23 α und 23 b erstrecken
sich jeweils etwa bis zur Fortsetzung des zylindermantelförmigen Teilstückes 33.
Diese Ausführungsform der Erfindung arbeitet in ähnlicher Weise wie die eingangs beschriebene Ausführungsform
der Erfindung. Bei der zuerst beschriebenen Ausführungsform der Erfindung kann jeder
einzelnen Stallboxe bzw. jedem einzelnen Futterplatz jeweils nur eine gleiche, einstellbare Futtermenge zugeführt
werden. Meist ist es jedoch so, daß in den verschiedenen Stallboxen Tiere verschiedenen Alters
mit einem verschiedenen Futterbedarf untergebracht sind. Die Ausführungsform der Erfindung nach den
F i g. 3 und 4 ermöglicht es, einer jeden Stallboxe eine bestimmte einstellbare Futtermenge zuzuführen,
welche von den Futtermengen der übrigen Stallboxen verschieden ist. Jede einstellbare Bodenklappe 14 α bis
14 d kann mittels der Einstellglieder 28« bis 28 c? so
eingestellt werden, daß der betreffenden Stallboxe eine gewünschte Futtermenge zugeführt wird. F i g. 3
zeigt eine Einstellung der einzelnen Bodenklappen, bei welcher der Querschnitt des Zuführungskanales
im Bereich des Futtertroges 1 d am größten ist, so daß damit bei jeder Fütterung dem Futtertrog 1 d jeweils
die größte Futtermenge zugeführt wird. Die Bodenklappe 14 c ist auf ihren Kleinstwert eingestellt, so daß
dem Futtertrog 1 c bei jedem Fütterungsvorgang die jeweils geringst mögliche Futtermenge zugeteilt wird.
Die beiden übrigen Bodenklappen 14« und 14 & sind auf Zwischenwerte eingestellt. Es ist auch möglich, die
Futterausgabe in einer bestimmten Stallboxe ganz zu unterbinden, wenn die betreffende Stallboxe nicht mit
Tieren belegt ist. Zu diesem Zweck wird das betreffende Einstellglied, z. B. 28 c, gelöst und die betreffende
Klappe, z. B. 14 c, wird in ihrer kleinsten Einstellung mittels in die Öffnungen 32 der benachbarten
Zwischenwände, z. B. 23 a und 23 b, eingehängter Haltestifte festgehalten, so daß in den betreffenden
Futtertrog 1 c keine Futterausgabe erfolgt.
Die Steuerung des Fütterungsvorganges erfolgt ebenfalls in der oben mit Bezug auf die Ausführung
nach den Fig. 1 und 2 beschriebenen Weise. Sobald der Zuführungskanal 3 vollständig mit Futter gefüllt
ist, wird beispielsweise mittels des Kontaktgliedes 20' der Schalter 22 geöffnet, so daß durch den Motor 18
über den Exzentertrieb 16 a', 16', 15' die verschiedenen Bodenklappen 14 α bis 14 d geöffnet werden.
Nachdem die Welle 17 eine Umdrehung gemacht hat, wird der Motor 18 selbsttätig stillgesetzt und die Bodenklappen
14 α bis 14 d befinden sich wieder in der zuvor eingestellten Lage.
Insbesondere bei der Anordnung sehr vieler Stallboxen nebeneinander hat die Schnecke 5 eine erhebliche
Länge, so daß ihre Lagerung Schwierigkeiten bereitet. Zu schwere Lager lassen sich dadurch vermeiden,
daß die Schnecke auf dem Zylindermantelförmigen Teilstück 24 des Zuführungskanales aufliegt.
In diesem Fall sind die Schneckengänge mit einem selbstschmierenden Kunststoffüberzug versehen.
Es genügen dann verhältnismäßig einfach und leicht gebaute Endlager für die Welle 4'.
Die Bodenklappen 14 bzw. 14 a bis 14 d müssen jeweils fest in ihrer eingestellten Lage gehalten sein.
Hierfür ist es vorteilhaft, beispielsweise an dem Arm bzw. 15', angreifende, in den Figuren nicht dargestellte
Zugelemente, beispielsweise Federn, vorzusehen, welche eine jeweils genaue Rückstellung der
einzelnen Klappen sicherstellen.
Eine selbsttätige Fütterungseinrichtung nach der Erfindung eignet sich insbesondere für die Schweinemast.
Die Einrichtung ist jedoch auch mit Vorteil bei der Silofütterung von Rindern zu verwenden.
Claims (9)
1. Selbsttätige Einrichtung zur rationierten Fütterung von Schweinen, bei welcher oberhalb eines
oder mehrerer, nebeneinander angeordneter Futtertröge ein allseitig geschlossener Zuführungskanal mit einer Förderschnecke angeordnet und
mit einem, sich über die ganze Länge des Zuführungskanals erstreckenden, zwecks Futterauswurf
bewegbaren Wandteil versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Wandteil aus
einer oder mehreren, um eine zur Förderschneckenachse parallelen Welle (13) schwenkbaren
Bodenklappen (14) besteht, die im Schließbereich mit ihren Außenkanten eine kreisbogenförmige,
zur Welle (13) koaxiale Gegenwand (12) bestreicht, und daß die Bodenklappen (14) hinsichtlich
ihrer Winkellage zur Förderschnecke (5) im Bereich der Gegenwand (12) einstellbar sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenklappen (14) an der
Welle (13) fest angebracht sind und die Welle (13) einen Hebelarm (15) trägt, an welchem eine
in ihrer Länge verstellbare Schubstange (16) angelenkt ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zu den einzelnen Futtertrögen
(la,lb,lc,ld) gehörenden Bodenklappen (14 a, 14 b, 14 c, 14 d) an Scharnieren angelenkt
sind und daß eine mit mehreren, jeweils mit der zugehörigen Klappe verbundenen Armen versehene,
über eine Exzenterstange (16) betätigte Welle (13') vorgesehen ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einem jeden Arm und
der zugehörigen Klappe (14 a, 14 b, 14 c, 14J) ein Einstellglied (28 a, 28 b, 28 c, 28 d) vorgesehen ist,
mittels welchem der Abstand zwischen Arm und zugehöriger Klappe einstellbar veränderlich ist.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch an dem Arm (15
bzw. 15') angreifende Rückstellfedern.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die, die Umhüllung
der Förderschnecke größtenteils bildende Zylinderwand bis lotrecht unterhalb der Welle (4)
geführt ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch einen Kunststoffüberzug auf den
Schneckengängen.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch einen am Ende des
Zuführungskanales (3) angeordneten, innerhalb desselben gegen die Wirkung einer Feder (21)
verschiebbaren Kolben (20), welcher einen Kon-
taktfinger (20') zur Betätigung eines Schalters (22) trägt.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch eine, am Ende des
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2 811 288, 2 940 639, 2 961126;
Zuführungskanales (3) angeordnete Membran, 5 Zeitschrift »Landtechnik«, H. 21 vom November
welche mit einem Druckkontakt zusammenwirkt. 1961, S. 738 bis 743.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 508/24 2.64 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL40598A DE1163075B (de) | 1961-12-01 | 1961-12-01 | Selbsttaetige Einrichtung zur rationierten Fuetterung von Schweinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL40598A DE1163075B (de) | 1961-12-01 | 1961-12-01 | Selbsttaetige Einrichtung zur rationierten Fuetterung von Schweinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1163075B true DE1163075B (de) | 1964-02-13 |
Family
ID=7269119
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEL40598A Pending DE1163075B (de) | 1961-12-01 | 1961-12-01 | Selbsttaetige Einrichtung zur rationierten Fuetterung von Schweinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1163075B (de) |
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1961
- 1961-12-01 DE DEL40598A patent/DE1163075B/de active Pending
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