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DE1044433B - Beschickungswaage - Google Patents

Beschickungswaage

Info

Publication number
DE1044433B
DE1044433B DED13039A DED0013039A DE1044433B DE 1044433 B DE1044433 B DE 1044433B DE D13039 A DED13039 A DE D13039A DE D0013039 A DED0013039 A DE D0013039A DE 1044433 B DE1044433 B DE 1044433B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
belt
wheel
beveled
loading
balance beam
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED13039A
Other languages
English (en)
Inventor
Ralph Mcconnell Wiley
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dow Chemical Co
Original Assignee
Dow Chemical Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dow Chemical Co filed Critical Dow Chemical Co
Priority to DED13039A priority Critical patent/DE1044433B/de
Publication of DE1044433B publication Critical patent/DE1044433B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G11/00Apparatus for weighing a continuous stream of material during flow; Conveyor belt weighers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Weight Measurement For Supplying Or Discharging Of Specified Amounts Of Material (AREA)

Description

  • Beschickungswaage Die Erfindung betrifft eine BeschicIrungswaage zum Aufrechterhalten eines gleichbleibenden Gutstromes, bei der das Gut auf ein tellerartiges Aufnahmeglied aufgeliefert wird, das sich in einer horizontalen Ebene zu drehen und das Gut über eine Fördervorrichtung an die Verwendungsstelle abzugeben vermag, und bei der Gegengewichte zum Tragen und Auswiegen des Aufnahmegliedes mit dem Gut und eine Steuervorrichtung vorgesehen sind, die auf die Wiegevorrichtung anspricht, um die Menge des aufgegebenen Gutes zu regeln.
  • Gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, daß das Aufnahmeglied aus einem Flachriemenrad mit abgeschrägtem Kranzteil sowie einem um seinen zylindrischen Umfangsteil und ein weiteres Flachriemenrad gelegten und mit den Rädern umlaufenden endlosen Flachriemen von solcher Breite besteht, daß eine V-förmige Kreisrinne zwischen der Oberfläche der Schrägung und der Innenseite des Riemens gebildet wird und die Rinne das an ihrem einen Ende aufgegebene Gut in dem Maße zu einer an ihrem anderen Ende angeordneten Abgabestelle zu befördern vermag, wie sich die Räder drehen.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Beschickungswaage wird ein einfacher Aufbau sowie eine große Gleichmäßigkeit und Genauigkeit hinsichtlich des eingestellten Mengenverhältnisses der Beschickung erreicht. Dies ist beispielsweise besonders wichtig bei der Herstellung von gefärbten plastischen Gußmassen.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung, in der an Hand der Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben wird.
  • Fig. 1 ist ein seitlicher Aufriß der Beschickungswaage; Fig. 2 ist eine Aufsicht derselben; Fig. 3 ist ein Horizontalquerschnitt längs der Linie 3-3 von Fig. 1; Fig. 4 ist ein Vertikalquerschnitt längs der Linie 4-4 von Fig. 2, und Fig. 5 ist eine vergrößerte Aufsicht eines Teiles des Waagetisches.
  • Nach den Zeichnungen wird der Waagetisch 1 von den Stützen 2 getragen. Die Stützen 2 werden von dem gegabelten Waagebalken 3 gehalten, in den sie mit Hilfe der Zapfen 4 drehbar eingesetzt sind. Der Waagebalken 3 liegt auf den Drehpunkten 5 der Säulen 6. Die Stützen 2 werden, während der Waagebalken 3 schwingt, durch die Schwingen 7 in waagerechter Lage gehalten, deren eines Ende drehbar in die Säulen 6 eingesetzt ist, während deren anderes Ende drehbar in die Stützen 2 eingesetzt ist, so daß die Schwingen parallel zum Waagebalken stehen. Um die Schwingungen des Waagebalkens abzudämpfen, ist ein Stoßdämpfer 8 vorgesehen. Er besteht aus einem Zylinder 9, in welchem sich ein Kolben 10 befindet, der mit dem Waagebalken 3 durch die Kolbenstange 11 verbunden ist. Der Kolben hat einen nur geringfügig kleineren Durchmesser als die Zylinderbohrung. Das äußere Ende 12 des Waagebalkens ist mit einem beweglichen Gegengewicht 13 versehen. Das äußere Ende 12 trägt ferner eine Feder 14, an deren unterem Ende sich eine Schaltvorrichtung 15, z. B. ein V-förmiges Metallstück, befindet, welches die Schaltkontakte 16 und 17 kurzschließt, wenn das äußere Ende des Waagebalkens nach unten kippt, um das V-förmige Metallstück in Berührung mit den beiden Kontakten 16 und 17 zu bringen.
  • Wie aus der Zeichnung ersichtlich, trägt der Waagetisch 1 einen Spindelhalter 18, der eine zentrale senkrechte Bohrung 19 besitzt, in welcher sich die Spindel 20 befindet und wie in einem Lager zu drehen vermag. Auf die Spindel 20 ist das Kammrad 21 aufgebracht, welches ein zum Teil abgeschrägtes Riemenscheibenrad 22 trägt und mit diesem durch die Dübel 23, die von der Nabe 24 des Kammrades bis zur Nabe 25 des Riemenscheibenrades 22 reichen, verdübelt ist. Das Kammrad wird durch den Zahnradantrieb 26 des Synchronmotors 27 angetrieben, der ebenfalls auf dem Waagetisch 1 angebracht ist.
  • Der Radkranz des Riemenscheibenrades 22 besteht aus einem konischen Teil bzw. einer Schrägung 28 und einem zylindrischen Teil 29. Die Schrägung bildet mit der Waagerechten einen Winkel, der wenigstens so groß ist wie der Gleitwinkel des zu handhabenden körnigen Stoffes. Auf dem zylindrischen Teil 29 läuft der biegsame endlose Flachriemen 30, welcher durch die Riemenspaunrolle 31 straff gehalten wird. Die Rolle ist auf der Spindel 32 befestigt.
  • Das untere Ende 33 läuft durch die Befestigungsflansche 34 und 35 und den Schlitz 36 in das Ende 37 des Waagetisches 1. Die Befestigungsflansche 34 und 35 sind auf der Ober- und Unterseite 38 bzw. 39 des Endes 37 des Waagetisches durch die Schraubenmutter 40 festgeklemmt. Der Gewindebolzen 4.1, dessetl eines Ende in den Klemmflanschen 34, 35 befestigt und dessen anderes Ende durch das Endstück 42 ge flihrt ist, wird mit Hilfe der Flügelmutter 43 benutzt, um -die Spannung des Riemens 30 einzustellen.
  • Die Innenseite 44 des Riemens 30 berührt den zylindrischen Teil 29 des Riemenscheibenrades 22, wodurch eine V-förmige Rinne 45 zwischen der Schrägung 28 des Riemenscheibenrades 22 und dem aufrecht stehenden Teil des Riemens gebildet wird, der auf dem zylindrischen Teil 29 des Riemenscheibenrades 22 läuft. über der V-förmigen Rinne 45 ist ein Vorratstrichter 46 zur Aufnahme eines Vorrats von körnigem Älaterial 47 angebracht, dessen Abgabegeschwindigkeit geregelt werden soll. Wie aus der Zeichnung ersiebilich, ist der Vorratstrichter mit einem Auslaß 48 versehen, der mit einem Fließregler, z. B. dem Sternradbeschicker 49, in Verbindung steht, der den Materialfluß aus dem Trichter regelt Der Sternradbeschicker wird durch den Motor 50 mit Hilfe des Riemens 51 und des Rades 52 angetrieben, das mit der Spindel 53 des Sternradbeschickers 49 verbunden ist Der über die Leitungen54 zugeführte Energie bedarf des Motors 50 wird durch das Relais 55 geregelt, welches seinerseits durch die Schaltkontakte 16 und 17 und das Element 56 über die Leitungen 57 in Gang gesetzt wird. Aus dem Trichter 46 freigelassenes körniges Material fließt durch die Zuführung 58, die mit dem Auslaß 59 versehen ist, der über der obengenannten V-förmigen Rinne 45 dicht an einer Stelle angebracht ist, die an einem der beiden Punkte liegt, an denen der Riemen 30 das Riemenscheibenrad tangiert, so daß aus dem Auslaß 59 herabfallendes körniges Material in das eine Ende der Rinne 45 gelangt, das, wie aus der Zeichnung ersichtlich, den Aufnahmeteil darstellt.
  • Eine Prallplatte 60, die von einem Ausleger 61 getragen wird, der auf dem Waagetisch 1 befestigt ist, ist in der V-förmigen Rinne 45 so angebracht, daß sie nur leicht anliegt, um zu verhindern, daß körniges Material 62, das in die Rinne rieselt, zwischen dem tangentiaIen Teil 63 des Riemens und dem konischen Teil des Riemenscheibenrades 22 hinabfällt.
  • Unter dem Riemen 30 ist auf der Seite des abgeschrägten Rades 22 gegenüber dem Auslaß 59 der Sammeltrichter 64 angebracht. Wie ersichtlich, ist der obere Teil 65 des Trichters mehr oder weniger rechteckig und mit der Offnung 66 zwischen dem tangentialen Teil 67 des Riemens und dem abgeschrägten Rad 22 am Entladungsende der Rinne 45 angeordnet.
  • Eine Prallplatte 68, die von dem auf dem Waagetisch 1 angebrachten Ausleger69 getragen wird, ist in der V-förmigen Rinne 45 in ähnlicher Weise wie die P'rallplatte 60 zwischen der Riemenspaunrolle und der Öffnung 66 angebracht, um die Führung des Materials von der Schrägung 28 zum Trichter 64 zu unterstützen.
  • Bei der beschriebenen Anordnung wird das gesamte Gewicht auf dem Waagetisch 1, das das Gewicht des Paares der Riemenscheibenräder, ihrer. Stützen, des Riemens 30 und der Prallplatten 60 und 68 wie auch das des in die Rinne 45 eingebrachten körnigen Materials einschließt, durch einen gemeinsamen Träger mit Hilfe der Zapfen 4 auf den kurzen linken Arm des Waagebalkens 3 übertragen, so daß es aus diesem Grunde durch den längeren rechten Arm des Waagebalkens und das Gegengewicht 13 ins Gleichgewicht gebracht werden kann. Das Gegengewicht 13 muß genügend schwer sein, um den Balken3 in praktisch horizontaler Lage halten zu können, wenn die Rinne 45 gefüllt ist. In dieser ausgewogenen Stellung, die der Tara entspricht, ist das Schaltelement 15 lediglich dazu bestimmt, die Kontakte 16 und 17 zu schließen. Wenn erwünscht, können die Skalenmarkierungen auf dem Waagebalken 3 so angebracht sein, daß sie das tatsächliche Gewicht des körnigen Materials in der Rinne 45 bei den verschiedenen Stellungen des Gegengewichtes anzeigen.
  • Bei der Inbetriebnahme wird der Motor 27 augelassen, indem man den Schalter 70 betätigt. Der Motor 27 versetzt die Zahnradübertragung 26 und dadurch das Kammrad 21 und das Riemenscheibenrad 22 in Umdrehung, wobei die Drehrichtung in Fig. 2 angegeben ist. Während sich das Riemenscheibenrad 22 dreht, läuft der Riemen 30, der infolge Reibung durch den zylindrischen Teil 29 des Riemenscheibenrades 22 bewegt wird, in gleicher Richtung sowohl um das Riemenscheibenrad 22 als auch um die Riemenspannrolle 31. Die sich ergebende Riemenbewegung bringt in Verbindung mit der Schrägung 2& eine Förderwirkung in der Rinne 45 hervor, wobei die Rinne eine Länge aufweist, die gleich der des Teiles des Riemens ist, der sich mit dem Rad 22 in Berührung befindet.
  • Das Gegengewicht 13 wird auf dem Waagebalken 3 bis zu einem Punkt bewegt, an welchem das Gewicht des Waagetisches 1 mit der darauf befindlichen, die Förderrinne 45 einschließenden Apparatur gerade im Gleichgewicht (Taralage) ist und das Schaltelement 15 die Kontakte 16 und 17 nicht kurzschließt. In dieser Gleichgewichtslage des Balkens 3 wird aus dem Trichter 46 kein Material abgegeben. Um den Materialfluß aus dem Vorratstrichter in Gang zu bringen, wird das Gegengewicht ein wenig auf dem rechten Arm des Waagebalkens nach rechts verschoben, so daß es hinter den eben erwähnten Gleichgewichtspunkt kommt, wodurch das Gewicht des Waagetisches 1 (mit der von ihm getragenen Apparatur) überwogen wird.
  • In dieser Übergewichtslage kippt das Ende 12 des Waagebalkens 3 nach unten, wodurch sich das Schaltelement 15 auf die Kontakte 16 und 17 legt und sie schließt. Durch das Schließen der Kontakte 16 und 17 schließt sich das Relais 55, wodurch der Motor 50 in Gang gesetzt wird. Der Motor 50 setzt den Sternradbeschicker 49 in Betrieb, der bewirkt, daß körniges Material 47 aus dem Trichter 45 freigegeben wird.
  • Das freigegebene Material dringt durch die Zuleitung 58 und fällt aus Öffnung59 in die Rinne 45. In dem Maße, wie körniges Material herabfällt, wird es längs der Rinne 45 verteilt, wobei die Verteilung sich aus dem Vorbeigleiten der Rinne 45 unter der Öffnung 59 der Zuführung ergibt, wie sich das Rad 22 dreht. Das so längs der Rinne verteilte körnige Material erhöht die Last auf dem Waagetisch 1 um eine Menge, die dem Gewicht des eingefüllten körnigen Materials entspricht, wenn keines durchfällt. Wenn die Gewichtszunahme genügt, um die Gleichgewichtswirkung des Gegengewichtes 13 zu überwinden, kippt das Ende 12 des Waagebalkens nach oben, wodurch das Element 15 gehoben wird und auf diese Weise die Kontakte 16 und 17 geöffnet werden, die ihrerseits das Relais 55 öffnen, wodurch der Motor 50 und der Sternradbeschicker 49 abgeschaltet werden. Wenn der Beschicker 49 auf diese Weise abgeschaltet ist, erhöht sich die Last des Waagetisches 1 nicht weiter. Unterdessen leitet die ununterbrochene Drehung des Rades 22 körniges Material in der Rinne 45 zur Öffnung 66 zwischen dem Rad 22 und dem tangentialen Teil 67 des Riemens. An diesem Punkt fällt Material von der Schrägung 28 des Rades 22 in den Sammeltrichter 64, aus dem es auf Grund seiner Schwere durch die Leitung 71, die als Rutsche wirkt, zu einer Stelle geführt wird, an der es verbraucht wird. In dem Maße, wie das Material von der Schrägung 28 herabfällt, nimmt die Last auf dem Waagetisch 1 entsprechend um einen Betrag ab, der dem Gewicht des herabfallenden Materials entspricht. Das sich ergebende Ungleichgewicht des Waagetisches 1 bewirkt, daß das Ende 12 des Waagebalkens nach unten kippt, wodurch das Schaltelement 15 in Kurzschluß lage zwischen die Kontakte 16 und 17 gebracht wird. Die Schließung der Kontakte 16 und 17 setzt den Motor 50 und den Beschicker 49 wieder in Gang, wodurch weiteres Material aus dem Vorratstrichter auf die Rinne 45 aufgegeben wird.
  • Diese Zuführung des Materials auf die Rinne setzt sich wie oben beschrieben fort, bis die Last auf dem Waagetisch 1 das Gegengewicht 13 iiberwiegt und bewirkt, daß das Schaltelement den Motor 50 und den Beschicker 49 wieder außer Betrieb setzt. Ersichtlich ist, daß der Stoßdämpfer 8 dazu dient, die Schwingungen der Waage zu dämpfen und so übermäßige Schwingungen zu verhindern.
  • In der Tat wird die erreichte regelmäßige Beschickung der Rinne 45 aus dem Vorratstrichter bei sich wiederholendem Arbeitszyklus auf Grund des Streueffektes infolge der Schwere, mit dem sich das Material in der Rinne ablagert, mehr oder weniger ausgeglichen, so daß sich ein verhältnismäßig gleichbleibender ununterbrochener Materialfluß aus dem Apparat mit einem festgesetzten Durchschnittsgewicht ergibt, das von der Stellung des Gegengewichtes auf dem Waagebalken abhängt. Es ist ersichtlich, daß, je mehr das Gegengewicht 13 nach rechts hinter dem Tarapunkt bewegt wird, das Gewicht des körnigen Stoffes in der Rinne 45 größer sein muß, bis das Ende 12 des Waagebalkens 3 nach unten kippt und so den Beschiclçer 49 abschaltet, und daß, da sich das Rad 22 mit einer konstanten Geschwindigkeit dreht, das Abgabegewicht des körnigen Stoffes in einer Zeiteinheit dabei größer ist. Auf diese Weise können durch geeignete Einstellung des Gegengewichtes und Wahl der Um drchungsgeschwindigleit des Rades 22 viele Abgabegeschwindigkeiten und Gewichte erreicht werden.
  • Die Beschickungsgeschwindigkeit oder Menge des Beschickers 49 kann durch geeignete Wahl der Größe des Riemenscheibenrades 52 oder der Geschwin,digkeit des Motors 50 so festgelegt werden, daß der Waagebalken im Betrieb vorzugsweise im gleichen Maße über und unter seinem Gleichgewichtspunkt schwingt, wodurch sichergestellt wird, daß die durchschnittliche Beschickungsgeschwindi,$keit der Stellung des Gegen-. gewichtes hinter dem Tarapunkt entspricht.
  • Die folgenden Angaben werden zur Erläuterung der Maße bei einer Entladungsgeschwindigkeit in der Größenordnung von 45 kg des körnigen Stoffes (dessen Dichte 1 oder größer ist) pro Stunde gemacht: Durchmesser des Riemenscheibenrades 22 etwa 30 cm; Neigung des konischen Teils 28 gegenüber der Waagerechten 37,5O; Umdrehungszahl des Riemenscheibenrades 22 pro Minute; Breite des Riemens 30 etwa 10 cm; Breite des zylindrischen Teils 29 etwa 2,5 cm.
  • Die besonderen Vorteile der Beschickungswaage liegen in ihrer hohen Empfindlichkeit und Genauigkeit auf Grund des verhältnismäßig geringen Gewichtes und der hohen Aufuahmekapazität der Förderrinne 45. die eine nützlichere Länge hat als die üblichen Beschickungswaagen, die horizontale Riemenfönderer oder Drehteller benutzen. Obwohl die besondere, vorstehend beschriebene Beschickungswaage die Aufgabe der Erfindung durchzuffihren vermag, ist es selbstverständlich, daß die Erfindung alle die Veränderungen und Abänderungen umfaßt, die in ihrem Rahmen liegen.
  • PATENTANSPRUCKE: 1. Beschickungswaage zum Aufrechterhalten eines gleichbleibenden Gutstromes, bei der das Gut auf ein tellerartiges Aufnahmeglied aufgeliefert wird, das sich in einer horizontalen Ebene zu drehen und das Gut über eine Fördervorrichtung an die Verwendungsstelle abzugeben vermag, und bei der Gegengewichte zum Tragen und Auswiegen des Aufnahmegliedes mit dem Gut und eine Steuervorrichtung vorgesehen sind, die auf die Wiegevorrichtung anspricht, um die Menge des aufgegebenen Gutes zu regeln, dadurch gekennzeichnet, daß das sich in einer horizontalen Ebene drehende Aufnahmeglied aus einem Flachriemenrad (22) mit abgeschrägtem Kranzteil (28) sowie einem um seinen zylindrischen Umfangsteil (29) und ein weiteres Flachriemenrad (31) gelegten und mit den Rädern (22, 31) umlaufenden endlosen Flachriemen (30) von solcher Breite besteht, daß eine V-förmige Kreisrinne (45) zwischen der Oberfläche der Schrägung (28) und der Innenseite des Riemens (30) gebildet wird, und die Rinne das an ihrem einen Ende aufgegebene Gut in dem Maße zu einer an ihrem anderen Ende angeordneten Abgabestelle zu befördern vermag, wie sich die Räder (22, 31) drehen.

Claims (1)

  1. 2. Beschickungswaage nach Anspruch 1, bei der von einem Waagebalken mit einem kurzen und einem langen Arm und mit einem Drehpunkt zwischen den beiden Armen ein Waagetisch von dem kurzen Arm getragen wird und ein Gegengewicht am langen Arm zum Auswiegen der Belastung auf dem Waagetisch dient, dadurch gekennzeithnet, daß auch das Flachriemenräderpaar (22, 31) von dem Waagetisch getragen wird.
    3. Beschickungswaage nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine erste Prallplatte (60), die in der Rinne (45) an dem Aufnahmeteil für das Gut angebracht ist und die zu verhindern vermag, daß in der Rinne befindliches Gut an diesem Ende herabfällt, und durch eine zweite Prallplatte (68) zwischen der Innenseite des Riemens und dem abgeschrägten Radkranz hinter dem Entladungsende der Rinne (45), die das Gut abzustreifen vermag, welches zwischen dem Riemen (30) und dem abgeschrägten Radkranz (28) hinter dem Entladungsende der Rinne steckenzubleiben droht.
    4. Beschickungswaage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der abgeschrägte Radkranz (28) des Rades (22) zur Waagerechten einen Winkel bildet, der wenigstens so groß ist wie der Gleitwinkel des körnigen Beschickungsgutes.
    5. Beschickungswaage nach Anspruch 1, 2 oder 4, gekennzeichnet durch eine Sammelvorrichtung (64) unter dem abgeschrägten Radkranz (28) in der Nähe des anderen Endes der Rinne (45) zum Sammeln des körnigen Gutes, das von der Schrägung an einer Stelle herabfällt, an der der Riemen (30) beim Umdrehen den abgeschrägten Radkranz verläßt.
    6. Beschickungswaage nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß das eine (22) der Räder (22, 31) einen Durchmesser besitzt, der wenigstens fünfmal so groß wie der des anderen Rades (31) ist, wobei das größere Riemenscheibenrad (22) den breiten abgeschrägten Radkranzteil (28) an der oberen Seite neben der riemenbelegten Oberfläche (29) aufweist.
    7. Beschickungswaage nach Anspruch 1 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das kleinere der Flachriemenräder (31) als Riemenspaanrolle ausgebildet ist.
    8. Beschickungswaage nach jedem der Ansprüche 1 und 2, gekennzeichnet durch einen vertikalen Träger (2), der in das Ende des kurzen Armes des Waagebalkens drehbar eingesetzt und drehbar mit einer Schwinge (7) verbunden ist, die den Träger bei schwingendem Waagebalken in vertikaler Lage hält.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 746388, 760098; französische Patentschrift Nr. 787 757; USA.-Patentschrift Nr. 2261 655.
DED13039A 1952-08-29 1952-08-29 Beschickungswaage Pending DE1044433B (de)

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