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DE1147081B - Automatische Fuetterungsvorrichtung - Google Patents

Automatische Fuetterungsvorrichtung

Info

Publication number
DE1147081B
DE1147081B DEA37283A DEA0037283A DE1147081B DE 1147081 B DE1147081 B DE 1147081B DE A37283 A DEA37283 A DE A37283A DE A0037283 A DEA0037283 A DE A0037283A DE 1147081 B DE1147081 B DE 1147081B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
feed
feed carrier
driver
carrier
projections
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA37283A
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur I Appleton
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEA37283A priority Critical patent/DE1147081B/de
Publication of DE1147081B publication Critical patent/DE1147081B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K61/00Culture of aquatic animals
    • A01K61/80Feeding devices
    • A01K61/85Feeding devices for use with aquaria
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A40/00Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production
    • Y02A40/80Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production in fisheries management
    • Y02A40/81Aquaculture, e.g. of fish

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Marine Sciences & Fisheries (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)

Description

Es sind automatische Fütterungsvorrichtungen für Fische und andere, in Aquarien oder ähnlichen Behältern gehaltene Tiere bekannt, bei welchen eine Tragplatte mit Befestigungsmitteln und einer Futterabgabeöffnung vorgesehen ist; auf der Tragplatte ist ein Futterträger drehbar gelagert, der durch ein Zeitwerk angetrieben wird und mehrere im Winkel versetzte Futtertaschen aufweist, die nacheinander mit der Futterabgabeöffnung zur Deckung gebracht werden.
Bei den bekannten Fütterungsvorrichtungen dieser Art wird der Futterträger durch das Zeitwerk kontinuierlich angetrieben. Im Gegensatz dazu wird eine automatische Fütterungsvorrichtung der erwähnten Art gemäß der Erfindung in der Weise ausgebildet, daß zwischen dem Zeitwerk und dem Futterträger eine in vorbestimmten Zeitabständen wirksame Kupplung vorgesehen ist, so daß der Futterträger schrittweise angetrieben wird.
Der gemäß der Erfindung erzielte Vorteil ist verständlich, wenn man sich vergegenwärtigt, daß bei einer automatischen Fütterungsvorrichtung der bekannten Art, bei welcher der Futterträger kontinuierlich angetrieben wird und z. B. mit zwölf Fächern für je einen Tagesvorrat ausgestattet ist, der Futterträger pro Tag nur eine Zwölftelumdrehung ausführen kann. Bei dieser sehr geringen Umdrehungsgeschwindigkeit werden die Futterfächer nur sehr langsam geöffnet, was bei der Fütterung von mehreren Tieren zu Unannehmlichkeiten führen kann. Ein weiterer Nachteil ist der, daß für eine so geringe Umdrehungsgeschwindigkeit ein besonderes und kompliziertes Untersetzungsgetriebe erforderlich ist. Bei der durch die Erfindung geschaffenen Ausbildung wird jedoch ein Untersetzungsgetriebe im Verhältnis 1:12 in einfacher Weise vermieden, und es wird zugleich erreicht, daß die Futterfächer mit ausreichender Geschwindigkeit geöffnet werden.
Nach einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung wird auf der Abtriebswelle des Zeitwerks ein Mitnehmerarm befestigt, welcher mit dem Futterträger während eines vorbestimmten und begrenzten Teiles jeder Umdrehung der Abtriebswelle in einer Richtung zum Eingriff gebracht wird. Dabei kann an der Tragplatte ein Nocken vorgesehen sein, welcher den Mitnehmerarm auslenkt und dadurch vorübergehend zum Eingriff mit Vorsprüngen des Futterträgers bringt.
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Futterträger eine den Mitnehmerarm umschließende zentrale Kammer aufweist und mit mehreren nach innen vorspringenden, Automatische Fütterungsvorrichtung
Anmelder:
Arthur I. Apple ton,
Northbrook, 111. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. C. Wallach, Patentanwalt,
München 2, Kaufingerstr. 8
Arthur I. Appleton, Northbrook, 111. (V. St. Α.),
ist als Erfinder genannt worden
in Umfangsrichtung verteilten Vorsprüngen versehen ist, die je einer Futtertasche entsprechen und außerhalb der normalen Bahn des Mitnehmerarmes liegen.
Dabei kann die Anordnung so getroffen werden, daß die Vorsprünge radial nach innen zur Bewegungsrichtung des Futterträgers geneigt sind, daß sie von dem Mitnehmerarm an einer ebenen Fläche erfaßt werden.
Bei einer sehr zweckmäßigen Ausbildungsform ist der Futterträger auf der Tragplatte drehbar gelagert, und die Futteraufnahmetaschen sind in Winkelabständen verteilt. In diesem Falle kann die Zeitsteuereinrichtung eine Kraftabgabewelle aufweisen, mit der ein Antriebsarm verbunden ist, der sich zusammen mit der Welle dreht; ferner ist ein Organ vorgesehen, durch das der Antriebsarm in nur einer Drehrichtung zum Angreifen an dem Futterträger gebracht wird, und zwar während eines vorbestimmten und begrenzten Teils jeder Umdrehung der Welle der Zeitsteuereinrichtung. Bei diesem Organ kann es sich um einen Nocken handeln, der in der Bahn des Antriebsarms an der Tragplatte befestigt ist und den Antriebsarm zeitweilig so auslenken kann, daß er an einem Anschlag des Futterträgers angreift.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung mehrerer Ausführungsbeispiele an Hand der Zeichnungen.
Fig. 1 zeigt eine Ausbildungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Füttern von in einem Aquarium gehaltenen Fischen teilweise in einer Seitenansicht und teilweise in einem senkrechten Schnitt;
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Tasche 32 zum Aufnehmen eines Futtervorrates für einen Tag bestimmt, und die Zahl der Taschen entspricht die Zahl der Tage, während welcher die Fütterungsvorrichtung ein Arbeitsspiel durchläuft. Ge-5 maß Fig. 1 und 7 besitzt jede Tasche 32 Seitenwände 33 von sich nach unten verjüngender Form, so daß sich die Querschnittfläche jeder Tasche nach unten fortschreitend vergrößert. Diese Form gewährleistet, daß das Futter jedesmal dann, wenn eine Tasche 32
Fig. 2 und 3 zeigen die Vorrichtung nach Fig. 1 im Grundriß bzw. in einer Ansicht von unten;
Fig. 4 ist ein waagerechter Schnitt durch die Vorrichtung nach Fig. 1 längs der Linie 4-4 in Fig. 1;
Fig. 5 ist eine Seitenansicht der Vorrichtung nach Fig. 1;
Fig. 6 und 7 sind in größerem Maßstab gezeichnete Teilschnitte längs der gekrümmten Linie 6-6 in Fig. 4 bzw. längs der gekrümmten Linie 7-7 in Fig. 2;
Fig. 8 ist der in kleinerem Maßstab gezeichnete io zur Deckung mit der Abgabeöffnung 26 gebracht
Grundriß einer abgeänderten Ausbildungsform der wird, mit Sicherheit aus der Tasche herausfällt.
Erfindung; Damit der Futterträger 25 in der richtigen zeit-
Fig. 9 und 10 sind in größerem Maßstab gezeich- liehen Abstimmung auf den gewünschten Fütterungs-
nete senkrechte Teilschnitte, die bestimmte Konstruk- zyklus angetrieben werden kann, ist das Zeitwerk 24
tionsmerkmale der Ausbildungsform nach Fig. 8 er- 15 mit einem Untersetzungsgetriebe 34 ausgerüstet, des-
kennen lassen; sen Abtriebswelle 35 im vorliegenden Falle in
Fig. 11 ist eine in größerem Maßstab gezeichnete 24 Stunden eine Umdrehung ausführt. Mit der Ab-
Teilansicht der Ausbildungsform nach Fig. 8 bei Be- triebswelle 35 ist z. B. mittels einer Nabe 36 und einei
trachtung derselben von der Linie 11-11 in Fig. 9 aus; Klemmschraube 37 ein Antriebsarm 38 fest verbun-
Fig. 12 ist der in kleinerem Maßstab gezeichnete 20 den. Nahe seinem äußeren Ende trägt der Arm 38
Grundriß einer weiteren Ausbildungsform der Erfin- einen nach oben ragenden Mitnehmerfortsatz 39.
dung; Es sind Vorkehrungen getroffen, um den Futter-
Fig. 13 ist ein vergrößerter senkrechter Teilschnitt träger 25 schrittweise so anzutreiben, daß ein allmäh-
durch die Fütterungsvorrichtung nach Fig. 12; liches, jedoch zwangläufiges Abgeben des Futters aus
Fig. 14 und 15 zeigen in kleinerem Maßstab in 25 den einzelnen Taschen 32 gewährleistet ist. Zu diesem
Drauf- bzw. Druntersicht eine weitere Ausbildung^- Zweck sind Nockenmitnehmer vorgesehen, durch die
form der Erfindung; der Antriebsarm 38 periodisch so betätigt wird, daß
Fig. 16 ist eine vergrößerte Ansicht der Ausbil- er den Futterträger 25 während einer Zeitspanne
dungsform nach Fig. 14 und 15. — im vorliegenden Falle 2 Stunden lang — antreibt,
Es sei bemerkt, daß man bei den nachstehend be- 30 deren Länge ausreicht, um ein fortlaufendes Abgeben
schriebenen Ausführungsbeispielen die verschieden- von Futter aus der betreffenden Tasche 32 zu bewir-
sten Abänderungen und Abwandlungen vorsehen ken, während sich die Tasche in Richtung auf eine
kann, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen. Stellung bewegt, in der sie sich vollständig mit der
In Fig. 1 bis 5 ist ein Ausführungsbeispiel der Er- Abgabeöffnung 26 deckt. Gemäß Fig. 1, 3, 4, 6 und 7 findung in Form einer automatischen Fütterungsvor- 35 umfassen diese Nockenmitnehmer im vorliegenden richtung 20 für Fische und andere Tiere gezeigt, die Falle einen Nocken 40, der in der Umlaufbahn des sich an einer Fütterungsstelle, z. B. der Seitenwand Antriebsarms 38 an der Tragplatte 22 angebracht ist. 21 eines Aquariums oder Fischbehälters lösbar be- Der Nocken 40 kann den Antriebsann in Richtung festigen läßt. Diese Vorrichtung umfaßt allgemein der Längsachse der Welle 35 auslenken, da der Aneine Tragplatte 22 für ein darauf angeordnetes Zeit- 40 triebsarm zu diesem Zweck in dieser Richtung nachwerk 24, das einen Futterträger 25 mit einer Schritt- giebig ist. Wenn der Antriebsarm durch den Nocken schaltbewegung antreibt. Der Futterträger kann peri- 40 ausgebogen wird, wird das äußere Ende des Arms odisch abgemessene Mengen eines feinzerteilten oder so weit gehoben, daß der Mitnehmerfortsatz 39 in kornförmigen Futters durch eine öffnung 26 abgeben, Eingriff mit einem von mehreren Zähnen 41 kommt, die in der Tragplatte vorgesehen ist und über dem 45 die gemäß Fig. 1, 4 und 6 auf der Innenseite des Wasserspiegel des Aquariums oder Behälters liegt. oberen Randes einer relativ niedrigen zentralen Kamin ihrer Gebrauchsstellung wird die Fütterungs- mer 42 innerhalb des den Arm 38 überdeckenden vorrichtung 20 durch Haltearme 27 und 28 festge- Futterträgers ausgebildet sind. Dieses Eingreifen des halten, die von der Tragplatte 22 aus paarweise nach Mitnehmerfortsatzes in den Zahn 41 dauert etwa unten vorspringen. Für jedes Paar von Haltearmen 50 2 Stunden an, bis die zu entleerende Tasche 32 voll-
27 und 28 ist eine geeignete Flügelschraube 29 vor- ständig zur Deckung mit der Abgabeöffnung 26 gegesehen, die an ihrem inneren Ende ein nachgiebiges bracht worden ist. An diesem Punkt fällt das äußere Fußstück 30 trägt, mit dem sie an der Wand 21 des Ende des Arms 38 längs der senkrechten Stirnfläche Aquariums oder Behälters angreifen kann, ohne sie 43 des Nockens 40 herab, so daß der Fortsatz 39 zu beschädigen. Zwischen je zwei Haltearmen 27 und 55 ruckartig außer Eingriff mit dem Zahn 41 kommt
28 erstreckt sich ein Steg mit einer Unterkante 31, und der Arm 38 erst dann wieder an dem Futterdie mit der Oberkante der Aquariumwand 21 zusammenarbeitet, um die Lage der Vorrichtung zu bestimmen.
Bei der Fütterungsvorrichtung 20 sind Vorkehrun- 60
gen getroffen, um ein allmähliches, jedoch zwangläufiges Abgeben des Futters mit Hilfe einer besonders raumsparenden Konstruktion zu bewirken. Zu
diesem Zweck ist der Futterträger 25 als scheibenähnliches Bauteil mit mehreren Futteraufnahme- 65 bedeckt. Der Deckel wird in diesem Falle durch einen taschen 32 ausgebildet, wobei die Futteraufnahme- Knopf 45 und eine Vorspannfeder 46 lösbar festge-
längs
träger angreifen kann, wenn der Arm im wesentlichen eine weitere vollständige Umdrehung zurückgelegt hat.
Der Futterträger 25 läßt sich je nach den Wünschen des Benutzers auf mindestens zwei verschiedene Weisen füllen. Ein Verfahren besteht darin, daß man einfach den scheibenförmigen Deckel 44 abhebt, der auf der Welle 35 zentriert ist und den Futterträger 25
taschen in Winkelabständen längs des äußeren
Randes verteilt sind. Im vorliegenden Falle ist jede
halten. Nach dem Abschrauben des Knopfes 45 kann man den Knopf zusammen mit der Feder 46 und
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dem Deckel 44 entfernen, woraufhin man das Futter richtung vorgesehen sein. Im vorliegenden Falle beunmittelbar in alle Taschen 32 des Futterträgers ein- steht diese Haltevorrichtung aus einem mit der Tragschütten kann. platte 22 verbundenen Fortsatz 56, der an den Wän-
Man kann die Taschen 32 auch füllen, ohne den den eines geeigneten Ausschnitts 57 in der UnterDeckel 44 zu entfernen. Dies wird dadurch ermög- 5 kante des nach unten ragenden Mantels angreift, licht, daß eine Überholkupplungsverbindung zwischen In Fig. 12 und 13 ist eine weitere Ausbildungsform der Antriebswelle 35 und dem Zeitwerk 24 vorge- 20 B einer erfindungsgemäßen Fütterungsvorrichtung sehen ist, welche es ermöglicht, den Knopf 45 und dargestellt. Da die Vorrichtung 20 B der beschriebedie Welle 35 mit der Hand in der geeigneten Rieh- nen Vorrichtung 20 weitgehend ähnelt, sind gleiche tung — in diesem Falle im Uhrzeigersinne — zu io Teile wiederum mit gleichen Bezugsziffem bezeichnet, drehen, um den Antriebsarm 38 nacheinander in Ein- In diesem Falle besitzt die Fütterungsvorrichtung griff mit den Zähnen 41 des Futterträgers zu bringen 20 B einen Deckel 58 mit einem nach unten ragen- und so den Futterträger mit der Hand schrittweise den Mantel 59, der den äußeren Rand des Futterweiterzudrehen. Hierdurch werden alle Taschen 32 trägers 25 umschließt. Die Oberseite des Deckels ist nacheinander zur Deckung mit der Füllöffnung 47 in 15 ringförmig und weist nur eine große zentrale Öffdem Deckel 44 gebracht. Um das Füllen zu erleich- nung oberhalb des Mittelteils des Futterträgers 25 tern, kann der frei liegende Rand der Öffnung 47 ge- auf. Der Deckel 58 verdeckt somit die Futtertaschen maß Fig. 2 abgeschrägt sein. 32 des Futterträgers vollständig und schützt sie gegen
Man erkennt, daß man den Futterträger bei beiden das Eindringen von Fremdkörpern, während es die Füllverfahren mit Futtermitteln in jeder gewünschten 20 zentrale öffnung 60 ermöglicht, den Deckel leicht unKombination füllen kann. Ferner ermöglicht die Kon- abhängig von dem Knopf 45 zu entfernen, damit die struktion der Fütterungsvorrichtung eine so genaue Futtertaschen gefüllt werden können. Wenn man in Regelung der Zusammensetzung und der Menge der diesem Falle den Deckel entfernt, können sämtliche täglichen Futterzufuhr, daß das Abgeben von Futter Taschen gefüllt werden, ohne daß der Futterträger nach einem Fütterungsplan während der Dauer des 25 mit der Hand betätigt zu werden braucht, um die Arbeitsspiels erheblich erleichtert wird. Taschen nacheinander zur Deckung mit einer Füll-
In Fig. 8 bis 11 ist eine weitere Ausbildungsform öffnung zu bringen.
einer erfindungsgemäßen Fütterungsvorrichtung 20 A In Fig. 14 bis 16 ist eine weitere Ausbildungsform
dargestellt. Wegen der starken Ähnlichkeit zwischen 2OC einer erfindungsgemäßen Fütterungsvorrichtung
den Vorrichtungen 20 und 20 Λ sind die bei den Aus- 30 dargestellt. Auch diese Ausbildungsform hat zahl-
bildungsformen gemeinsamen Teile jeweils mit reiche Teile mit der Vorrichtung 20 gemeinsam, wes-
gleichen Bezugsziffem bezeichnet. halb diese Teile wiederum mit den gleichen Bezugs-
Die Fütterungsvorrichtung 20/1 ist so ausgebildet, ziffern bezeichnet sind.
daß sie gegen unbefugte Eingriffe weitgehend ge- Gemäß Fig. 16 läßt sich die Fütterungsvorrichtung schützt ist, um die Gefahr auszuschalten, daß ihr Be- 35 2OC mit Hilfe von Haltefortsätzen 62 und 63, einer trieb durch kleine Kinder oder unbefugte Personen Flügelschraube 29 und eines Druckstücks 30 lösbar gestört wird. Zu diesem Zweck ist die Vorrichtung an einer Aquarium oder Behälterwand 21 anbringen; 2OA mit einem Deckel 49 in Form einer umgekehr- die Haltefortsätze 62 und 63 ragen von einer Tragten Schale ausgerüstet, der sich auf die Welle 35 auf- platte 61 aus nach unten. In einem senkrechten Abschieben läßt, den Futterträger 25 überdeckt und 40 stand oberhalb der Tragplatte 61 erstreckt sich einen nach unten ragenden Mantel 50 aufweist, der waagerecht eine an letztere angearbeitete Befestiden äußeren Rand des Futterträgers 25 umschließt. gungsplattform 64, deren Form und Größe im wesent-Außerdem besitzt der Deckel eine Füllöffnung 47 mit liehen der Form und Größe der Unterseite des Untereinem abgeschrägten Rand 48 ähnlich der ent- Setzungsgetriebes 34 des Zeitwerkes entspricht. Das sprechenden Füllöffnung der vorher beschriebenen 45 Zeitwerk 24 und das Untersetzungsgetriebe 34 sind Vorrichtung 20. Der Deckel 49 wird im vorliegenden mit Schrauben 65 an der Oberseite der Plattform 64 Falle gemäß Fig. 10 auf der Welle 35 durch eine befestigt und so angeordnet, daß die Abtriebswelle 35 federnde Scheibe 51 und einen kleinen in eine Ring- des Zeitwerkes durch die Plattform 64 und die Tragnut 53 der Welle eingreifenden Sprengring 52 festge- platte 61 nach unten ragt. Bei dieser Anordnung behalten. 50 finden sich die Zeitsteuereinrichtung und das Unter-
Damit der Futterträger 25 zum Zwecke des Füllens Setzungsgetriebe in einem möglichst großen Abstand
mit der Hand gedreht werden kann, ist die Vorrich- von dem Aquarium, so daß diese Aggregate gegen
tung 20/4 mit einem Knopf 54 versehen, der auf einen Feuchtigkeit, Kondensatbildung und das Eindringen
nach oben vorspringenden Endabschnitt der Abtriebs- von Spritzwasser wirksam geschützt sind,
welle 35 der Zeitsteuereinrichtung aufgesetzt werden 55 Der Futterträger 25 ist auf der Welle 35 gelagert
kann und hierbei gegen Drehbewegungen gegenüber und ruht auf der Oberseite der Tragplatte 61; er kann
der Welle dadurch gesichert wird, daß die Welle ge- das Futter durch eine Abgabeöffnung 26 in der Trag-
mäß Fig. 10 eine Anflächung 55 aufweist und daß platte abgeben. Der Futterträger ist ebenso ausgebil-
die Bohrung des Knopfes dazu passend geformt ist. det wie bei den schon beschriebenen Ausführungs-
Diese Anordnung ermöglicht es dem Benutzer, den 60 beispielen und wird in der gleichen Weise von der
Knopf leicht zu entfernen, woraufhin es nur noch Welle 35 aus schrittweise angetrieben. Im vorliegen-
unter großen Schwierigkeiten möglich ist, die Welle den Falle ist der Futterträger 25 durch einen flachen
35 und den Futterträger 25 ohne besondere Werk- scheibenförmigen Deckel abgeschlossen, der durch
zeuge zu drehen. eine Halteschraube 67, die in einen Ausschnitt 68 am
Um eine unbeabsichtigte Drehbewegung des Dek- 65 Rand des Deckels eingreift, gegen Drehbewegungen
kels 49 zu verhindern, wenn der Futterträger 25 zum gesichert ist. Ferner besitzt der Deckel 66 eine Füll-
Zwecke des Füllens mit Hilfe des Knopfes 54 von öffnung 47, und er wird z. B. durch eine Feder 69
Hand gedreht wird, kann eine besondere Haltevor- nachgiebig gegen die Oberseite des Futterträgers 25
gedrückt. Die Feder ist auf eine ortsfeste Nabe 70 aufgeschoben, die von der Unterseite der Plattform nach unten ragt und die Welle 35 des Zeitwerkes umgibt.
Um den Futterträger 25 zum Zwecke des Füllens mit der Hand zu betätigen, kann man einen Knopf erfassen, der auf dem unteren Ende der Welle 35 der Zeitsteuereinrichtung sitzt, das über die Unterseite der Tragplatte 61 hinausragt. Abgesehen von den soeben beschriebenen konstruktiven Unterschieden arbeitet die Fütterungsvorrichtung 2OC grundsätzlich ähnlich wie die Vorrichtungen 20, 20,4 und 20 B.

Claims (8)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Automatische Fütterungsvorrichtung für Fische und andere, in Aquarien gehaltene Tiere, bei welcher eine Tragplatte mit Befestigungsmitteln und einer Futterabgabeöffnung vorgesehen ao ist, auf welcher ein Futterträger drehbar gelagert ist, der durch ein Zeitwerk angetrieben wird und mehrere im Winkel versetzte Futtertaschen aufweist, die nacheinander mit der Futterabgabeöffnung zur Deckung gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Zeitwerk (24) und dem Futterträger (25) eine in vorbestimmten Zeitabständen wirksame Kupplung vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Abtriebswelle (35) des Zeitwerks (24) ein Mitnehmerarm (38) befestigt ist, welcher mit dem Futterträger (25) während eines vorbestimmten und begrenzten Teiles jeder Umdrehung der Abtriebswelle in einer Richtung zum Eingriff gebracht wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Tragplatte (22) ein Nocken (40) vorgesehen ist, welcher den Mitnehmerann (38) auslenkt und dadurch vorübergehend zum Eingriff mit Vorsprüngen (41) des Futterträgers (25) bringt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Futterträger (25) eine den Mitnehmerann (38) umschließende zentrale Kammer (42) aufweist und mit mehreren nach innen vorspringenden, in Umfangsrichtung verteilten Vorsprüngen (41) versehen ist, die je einer Futtertasche (32) entsprechen und außerhalb der normalen Bahn des Mitnehmerarmes liegen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (41) der radial nach innen zur Bewegungsrichtung des Futterträgers (25) geneigt sind, daß sie von dem Mitnehmerarm (38) an einer ebenen Fläche erfaßt werden.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmerann (38) einen Mitnehmerfortsatz (39) aufweist und daß jeder der in Umfangsrichtung verteilten Vorsprünge (41) einen Teil aufweist, welcher von dem Mitnehmerfortsatz (39) an einer ebenen Berührungsfläche erfaßt wird.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Futterträger ein Deckel (44) mit einer Einfüllöffnung (47) aufliegt und eine Einrichtung (45) vorgesehen ist, mit deren Hilfe die Futtertaschen nacheinander von Hand zur Deckung mit der Einfüllöfmung gebracht werden können.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Betätigung des Futterträgers ein Handknopf (54) vorgesehen ist, der auf der Abtriebswelle (35) abnehmbar in der Weise befestigt ist, daß nach dem Entfernen des Handknopfes (54) die Welle (35) nur mit Hilfe eines besonderes Werkzeugs betätigt werden kann (Fig. 10).
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1073 793; USA.-Patentschrift Nr. 2500243.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 309 549/11 4.63
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DEA37283A DE1147081B (de) 1961-04-26 1961-04-26 Automatische Fuetterungsvorrichtung

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0022449A3 (de) * 1979-07-11 1981-06-03 Gunther Eheim Fabrik elektromechanischer Erzeugnisse Selbsttätige Fütterungsvorrichtung, insbesondere für Aquarien
USD355509S (en) 1992-02-25 1995-02-14 Pet Mate Ltd. Automatic feeder for fish or birds

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2500243A (en) * 1946-10-23 1950-03-14 Edward B Dixon Dog feeding device
DE1073793B (de) 1960-01-21 TECE Techn.-Chem. Erzeugnisse G.m.b.H., Erkrath (RhId.) Futtervorrichtung, insbesondere für Wild

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