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DE1073783B - Steuervorrichtung für landwirtschaftliche Maschinen, insbesondere Wurzelfruchterntemaschinen - Google Patents

Steuervorrichtung für landwirtschaftliche Maschinen, insbesondere Wurzelfruchterntemaschinen

Info

Publication number
DE1073783B
DE1073783B DENDAT1073783D DE1073783DA DE1073783B DE 1073783 B DE1073783 B DE 1073783B DE NDAT1073783 D DENDAT1073783 D DE NDAT1073783D DE 1073783D A DE1073783D A DE 1073783DA DE 1073783 B DE1073783 B DE 1073783B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control
drawbar
oil
cylinder
piston
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1073783D
Other languages
English (en)
Inventor
Mannheim-Lindenhof Kurt Bühler
Original Assignee
Heinrich Lanz Aktiengesellschaft, Mannheim
Publication date
Publication of DE1073783B publication Critical patent/DE1073783B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B69/00Steering of agricultural machines or implements; Guiding agricultural machines or implements on a desired track
    • A01B69/003Steering or guiding of machines or implements pushed or pulled by or mounted on agricultural vehicles such as tractors, e.g. by lateral shifting of the towing connection
    • A01B69/005Steering or guiding of machines or implements pushed or pulled by or mounted on agricultural vehicles such as tractors, e.g. by lateral shifting of the towing connection by an additional operator
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D27/00Machines with both topping and lifting mechanisms
    • A01D27/02Machines with both topping and lifting mechanisms with rigid tools

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Steuervorrichtung für landwirtschaftliche Maschinen, insbesondere Wurzeliruchterntemaschinen, die mittels einer in horizontaler Ebene schwenkbar angeordneten Zugdeichsel an eine Zugmaschine anhängbar sind. Die mit dem Erfindungsgegenstand zu lösende Aufgabe wird darin gesehen, die Bedienung der Wurzelfruchterntemaschine zu vereinfachen und deren Arbeitsweise zu verbessern.
Bei Wurzelfruchterntemaschinen nach dem Gattungsbegriff ist es bekannt, die Arbeitsgeräte mittels eines hydraulischen Druckzylinders anzuheben, ferner den auf die Maschine aufgesetzten Sammelbehälter durch eine hydraulische Hubvorrichtung in Kipp- bzw. Entladestellung zu bewegen. Zur Steuerung-der Maschine hat man sich bisher einer mechanischen Einrichtung, und zwar einer zwischen die Zugdeichsel und den Rahmen der Maschine eingebauten, von Hand zu betätigenden Lenkvorrichtung, bedient, mittels welcher die Maschine gegenüber ihrer Anhängedeichsel seitlich verstellbar ist. Die Lenkvorrichtung weist hierbei eine Spindel auf, die über ein Kugelgelenk an der Zugdeichsel angreift und mit einem mit entsprechendem Innengewinde versehenen Lenkrohr zusammenarbeitet, das auf dem Rahmen drehbar, jedoch axial verschiebbar lagert. Auf dem freien Ende des 'Lenkrohres sitzt ein Lenkrad, mit dessen Hilfe die Lenkeinrichtung betätigt werden kann. Diese bekannte mechanische Lenkeinrichtung hat den Nachteil, daß infolge der beim Ansammeln des Erntegutes im Sammelbehälter der Wurzelfruchterntemaschine zunehmenden Belastung die Steuerung bzw. Reihenführung der Maschine nur noch unter erheblichem Kraftaufwand der Bedienungsperson durchführbar ist, insbesondere dann, wenn die Laufräder der Maschine zusätzlich angetrieben werden. Als nachteilig hat sich bei der bekannten mechanischen Lenkeinrichtung noch erwiesen, daß der Lenkvorgang zuviel Zeit in Anspruch nimmt, wodurch die Korrekturen unnötigerweise verzögert werden, was wiederum zu Ernteverlusten führen kann.
Es ist eine Steuerung für Schlepperanhängegeräte bekannt, bei der ein Tastwerkzeug vorgesehen ist, das in einer Führungsrinne od. dgl. läuft, wodurch die Anbaugeräte selbsttätig steuerbar sind. Beim Abweichen des Anbaugerätes von der Führungslinie wirkt das in der Führung laufende Tastwerkzeug auf ein Steuerorgan, welches die Druckmittelzufuhr zu einem Arbeitszylinder in der Weise steuert, daß entweder die eine oder die andere Seite des Kolbens beaufschlagt wird. Durch die so entstehende Bewegung des Kolbens gegenüber dem Zylinder wird das Anbaugerät gegenüber dem Schlepper seitlich in der einen oder anderen Richtung verschoben. Hierbei handelt es sich also im Gegensatz zum Erfindungsgegenstand um eine auto-Steuervorrichtung
. für landwirtschaftliche Maschinen,
insbesondere Wurzelfruchterntemaschinen
Anmelder:
Heinrich Lanz Aktiengesellschaft,
Mannheim
,Kurt Bühler, Mannheim-Lindenhof,
ist als Erfinder genannt worden
matisch wirkende hydraulische Seitensteuerung von Schlepperanbaugeräten.
Bekannt ist schließlich ein hydraulischer Steuermechanismus für die Lenkräder von Kraftfahrzeugen. Aber auch dieser Steuermechanismüs ist gattungsfremd, da er nicht für mittels einer Zugdeichsel an eine Zugmaschine anhängbare landwirtschaftliche Maschinen· gedacht ist bzw. einem anderen Zweck dient.
Zur Beseitigung der oben angeführten Mangel sieht die Erfindung im wesentlichen vor, daß die "Deichsel der Wurzelfruchterntemaschine mittels eines doppelseitig oder mittels zweier entsprechend einseitig wirkender, durch einen Steuermechanismus wahlweise beaufschlagbarer hydraulischer oder pneumatischer Druckzylinder seitenverstellbar ist. Auf diese Weise ist eine wesentliche Verbesserung der Wurzelfruchterntemaschine hinsichtlich ihrer Reihenführung und ihrer Bedienung erreicht worden, da die Maschine mit Hilfe der hydraulischen und pneumatischen Steuervorrichtung nunmehr sicher und ohne nennenswerten manuellen Kraftaufwand in der Reihe gehalten werden kann, gleichgültig, ob die angetriebenen Lauf räder der Maschine hoch oder niedrig belastet sind. Auch lassen sich alle Korrekturen, die sich .bezüglich der Reihenführung als erforderlich erweisend augenblick-Hch durchführen, was dazu beiträgt, Ernteverluste herabzusetzen. Hinzu kommt ferner, daß die Bedienungsperson nunmehr ihre volle Aufmerksamkeit der Überwachung der Wurzelfruchterntemaschine schenken kann. Die Erfindung erhält um so mehr Bedeutung, als sie keinen Mehraufwand an Kosten zur Herstellung der Maschine verursacht, da einmal ein Steuerorgan zur Betätigung der der Aushebung der Arbeitsgeräte und der Bunkerentleerung dienenden Hubzylinder ohnehin vorhanden ist und zum anderen ein etwaiger
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Mehraufwand für den hydraulischen Steuermechanismus durch den Wegfall der Bauelemente der mechanischen Steuerung voll ausgeglichen ist.
Um eine selbsttätige Regelung des Steuermechanismus unabhängig von der Dauer der Verstellbewegung des Bedienungshebels zu erreichen, sieht die Erfindung ferner vor, daß der oder die Druckzylinder einenends am Maschinenrahmen, anderenends an der Zugdeichsel gelenkig angreifen, während der mittels Druckleitungen mit dem bzw. den Druckzylindern in Wirkungsverbindung stehende Steuermechanismus neben der Zugdeichsel am Rahmen befestigt ist und zwischen Deichsel und Steuermechanismus eine zwangläufige Verbindung in Form einer die Ausschläge der Deichsel auf den Steuermechanismus übertragenden Kuppelstange besteht. Ein wesentlicher Vorteil dieser Anordnung besteht darin, daß die Bedienungsperson den Bedienungshebel beispielsweise zum Zwecke kleiner Spurverlagerungen der Maschine lediglich um einen geringen Betrag nach links oder rechts zu verschwenken braucht, um ihn dann in dieser Stellung zu belassen, während die Maschine durch die Beaufschlagung des Druckzylinders in die neue Spur wandert, um sodann in dieser durch die Wahl der Hebelstellung vorbestimmten Spur zu verharren. Es ist also nicht erforderlich, daß die Bedienungsperson den Hebel des Steuermechanismus zwecks Unterbrechung des Zustromes von Drucköl in den Druckzylinder in die zuvor eingenommene Stellung zurückbewegt. Mit der erfindungsgemäßen Anordnung braucht die Bedienungsperson durch Verschwenken des Steuerhebels den Lenkvorgang nur mehr noch einzuleiten, den der Steuermechanismus nach Erreichen der durch die Hebelstellung vorbestimmten Stellung der Maschine selbsttätig wieder beendet.
Eine vorteilhafte Konstruktion des Steuermechanismus wird gemäß der Erfindung darin gesehen, daß dieser ein als Ölsammelbehälter ausgebildetes Rohr, ferner ein an dieses angeflanschtes Zwischengehäuse sowie einen an dessen freies Ende angeordneten, mit Anschlußstellen für die Ölleitungen versehenen Steuerzylinder aufweist, in dem eine gegen Axialverschiebung gesicherte Steuerbuchse und in dieser ein in axialer Richtung verschiebbarer Steuerkolben drehbar geführt ist, der mittels einer koaxial durch das Zwischengehäuse und das Rohr hindurchgeführten, am freien Ende einen Hebel aufweisenden Steuerstange einstellbar ist, während die Steuerbuchse ihrerseits durch einen drehfest mit ihr verbundenen Hebel und eine an diesem und an der Zugdeichsel angreifende Kuppelstange mit dieser gekuppelt ist. Diese Konstruktion ist einfach und mit dem geringstmöglichen Aufwand an Bauteilen zu verwirklichen.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß die Steuerbuchse am Umfang mehrere Ringnuten mit versetzt zueinander angeordneten Durchgangsbohrungen, ferner eine außerhalb der Ringnuten liegende, in einen ringförmigen Zwischenraum mündende Durchgangsbohrung aufweist, während im Steuerkolben außer einer zentralen, beidenends geschlossenen Längsbohrung drei mit den Durchgangsbohrungen der Steuerbuchse wahlweise in Deckung bringbare Querbohrungen, ferner eine in Höhe der Querbohrung angeordnete Ringnut sowie mehrere diametral sich gegenüberliegende Aussparungen vorgesehen sind, von denen die steuerstangenseitig angeordneten Aussparungen unmittelbar, die am freien Ende des Steuerkolbens vorgesehenen Aussparungen dagegen durch je einen längsverlaufenden Kanal in die Steuerbuchse übergehen. Ein Merkmal der Erfindung ist ferner darin zu sehen, daß die Aus-Sparungen mit Bezug auf die Querbohrungen ober- bzw. unterhalb dieser im Steuerkolben angeordnet sind.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung ist vorgesehen, daß zwischen der Steuerbuchse und dem Steuerkolben eine elastische Verbindung in Form einer mittelbar an der Steuerstange geführten, in das Zwischengehäuse eingebauten Drehfeder besteht, wodurch die Mittelstellung der Steuerbuchse festgelegt ist. Einzelheiten der Erfindung sind aus der nachstehenden Beschreibung und der Zeichnung ersichtlich, die ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt den vorderen Teil einer mit der neuen Steuervorrichtung ausgerüsteten Wurzelfruchterntemaschine im Aufriß;
Fig. 2 zeigt die Draufsicht von Fig. 1;
Fig. 3 veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Steuermechanismus der Vorrichtung im Längsschnitt und in größerem Maßstab;
Fig. 4 zeigt zwei Querschnitte durch den Steuermechanismus gemäß den Linien I-I und II-II in einer Stellung des Steuerkolbens, die der Beaufschlagung des hydraulischen Druckzylinders dient;
Fig. 5 zeigt einen Querschnitt durch den Steuermechanismus der Vorrichtung entlang der Linie III-III in vergrößertem Maßstab.
In der Zeichnung ist die Anhängeschiene 1 einer nicht weiter dargestellten Zugmaschine erkennbar, an der mittels der Zugdeichsel 4 eine Wurzelfruchterntemaschine angehängt ist, die einen im wesentlichen aus Längsholmen 5 und 6 sowie einem vorderen Querrohr 7 und einem hinteren Querrohr gebildeten Hauptrahmen aufweist, und von antreibbaren Laufrädern 2, 3 abgestützt ist. Die in horizontaler Ebene schwenkbare Zugdeichsel 4 ist an das vordere Querrohr 7 des Hauptrahmens angeschlossen, während an den Längsholmen 5 und 6 ein das Rodewerkzeug 8 tragender Hilfsrahmen 9 höhenbeweglich gelagert ist. Dem Rodewerkzeug 8 schließt sich, wie aus Fig. 1 ersichtlich, eine Förder- und Siebkette 10 an, die ebenfalls vom Hilfsrahmen 9 getragen wird. Mit Hilfe der Förderund Siebkette 10 werden die gerodeten Rüben beispielsweise über zwei weitere, in der Zeichnung nicht dargestellte Siebsterne sowie einen Höhenförderer dem in Fig. 1 angedeuteten Sammelbehälter 11 zugeführt, der zweckmäßig mittels einer einseitig wirkenden hydraulischen Hubeinrichtung 12 in Kipp- bzw. Entladestellung gebracht werden kann. Seitlich vom Hauptrahmen 5 bis 7 kann eine im wesentlichen aus einem Tastrad 13 und einem Messer 14 gebildete Köpfvorrichtung angeordnet und dieser ein die abgeschnittenen Rübenblätter aufnehmendes und weiterleitendes Förderorgan 15 nachgeschaltet sein. Zum Heben und Senken der Arbeitsgeräte dient ein in der Zeichnung nicht veranschaulichter hydraulischer Druckzylinder, an dessen Huborgan sowohl das Rodeais auch das Köpfgerät mittels Ketten angeschlossen ist. Angetrieben werden, die Treibräder 2 und 3 der Rübenerntemaschine sowie deren Köpfgerät in der üblichen Weise über eine Gelenkzwischenwelle von der Zapfwelle der Zugmaschine aus.
Um die Wurzelfruchterntemaschine trotz der angetriebenen Laufräder auch bei auftretender Belastung infolge Anhäufung von Erntegut im Sammelbehälter bequem und sicher in der Reihe halten zu können, ist erfindungsgemäß eine hydraulisch arbeitende Reihenansteuervorrichtung vorgesehen, die im Einsatz der Wurzelfruchterntemaschine von einer auf der Ma-
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schine sitzenden Person bedient wird. Zur Einstellung die den Ringnuten 41 und 45 zugeordneten Durchder Zugdeichsel 4 wird hierbei vorzugsweise ein gangsbohrungen 48 und 49, wie insbesondere aus doppelseitig wirkender Druckzylinder 20 angewandt, Fig. 5 ersichtlich, jeweils in einer symmetrisch zur der einerseits am Rahmen der Wurzelfruchternte- Horizontalen verlaufenden Ebene, die einen Winkel maschine, andererseits an der Zugdeichsel selbst an- 5 von etwa 60° miteinander einschließen. Hierdurch ergreift. Natürlich können auch zwei einseitig wirkende scheint die zur Ringnut 41 gehörige Durchgangsbohhydraulische Druckzylinder vorgesehen sein, die dann rung 48 im Schnittbild der Fig. 3 mit Bezug auf die links und rechts von der Zugdeichsel angeordnet sein Längsmittelebene des Steuerzylinders 22 oberhalb müßten. dieser und die Durchgangsbohrung 49 der Ringnut 45
Der zur Regulierung des hydraulischen Druckzylin- io unterhalb dieser liegend. Die Durchgangsbohrungen 50 ders 20 vorgesehene Steuermechanismus ist zu einer und 51 der schmalen Ringnuten 43 und 44 wiederum rohrförmigen Baueinheit zusammengeschlossen. Sie liegen mit den Durchgangsbohrungen 52 und 53 der umfaßt einen Steuerzylinder 22, ein Zwischengehäuse breiten Ringnut 42 in einer gemeinsamen Ebene, die 23 und einen zylindrischen Rohrteil 24. Zweckmäßig gegenüber der Durchgangsbohrung 48 der Ringnut 41 ist diese Baueinheit mit Bezug auf die Zugdeichsel 4 15 entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn um etwa weitere 30° auf der rechten Hälfte des Rohres 7 des Hauptrahmens versetzt ist, während die Durchgangsbohrungen 54 und stehend sowie in Fahrtrichtung gesehen etwas schräg 55 der breiten Ringnut 46 gegenüber den Durchgangsnach hinten geneigt angeordnet. Zwischen dem Steuer- bohrungen 50 bis 53 um etwa weitere 60° versetzt anmechanismus 22 bis 24 und der Zugdeichsel 4 besteht geordnet sind.
eine zwangläufige Verbindung in Form einer Kuppel- 20 Wie aus Fig. 3 ersichtlich, weist der Steuerzylinder stange 25, die einenends an die Zugdeichsel 4 und an- 22 innen eine zylindrische Aussparung 56 auf, woderenends an den Hebel 26 des Steuermechanismus an- durch nach dem Einbau der Steuerbuchse 40 in den gelenkt ist. Der Hebel 26 wiederum sitzt drehfest auf Steuerzylinder 22 ein ringförmiger Raum gebildet einer aus dem unteren stirnseitigen Ende des Steuer- wird, der mittels einer durchgehenden Bohrung 57 mit zylinders 22 herausragenden Welle 27. 25 dem zylindrischen, der Aufnahme eines Steuerkolbens
Vom S teuer zylinder 22 aus führen zum hydrauli- 58 dienenden Hohlraum 59, ferner mit der Ölrückschen Druckzylinder 20 außer den zwei Druck- bzw. führleitung 35 in Verbindung steht. Der ringförmige ölrückführleitungen 28 und 29 zwei weitere Ölleitun- Raum 56 des S teuer zylinders 22 ist außerdem über gen 31 und 32 zu den beiden der Aushebung der zwei rechtwinkelig zueinander verlaufende Kanäle 60 Arbeitsgeräte sowie dem Kippen des Sammelbehälters 30 und 61 mit dem in die Ringnut 42 mündenden Kanal dienenden Hubzylindern, von denen nur der Zylinder 62 der Zuführungsleitung 33 verbunden. Zwischen dem 12 gezeigt ist. einseitig mittels Kugel verschlossenen Kanal 60 und
Das zur Beaufschlagung der Druck- bzw. Hub- dem Kanal 61 ist ein unter der Wirkung einer Druckzylinder erforderliche Drucköl wird von einer in der feder 63 stehendes Überdruckventil 64 eingebaut, so Zeichnung veranschaulichten Ölpumpe geliefert, die 35 daß das von der Pumpe über die Druckleitung 33 dem das Drucköl über die Leitung 33 in den Steuerzylinder Steuerzylinder 22 zugeführte Drucköl bei entsprechen-22 fördert, das von hier aus entweder über die Ölrück- der Stellung des Steuerkolbens 58 über den Kanal 61, führleitung 35 und den Ölfilter 36 dem als Ölsammel- das Überdruckventil 64, den Kanal 60 in den ringbehälter ausgebildeten Rohr 24 oder aber durch ent- förmigen Raum 56 und von hier aus in die ölrücksprechende Einstellung des Steuermechanismus über 40 führleitung 35 bzw. den Ölfilter 36 in den Ölsammeleine der vier vom Steuerzylinder 22 abgehenden Lei- behälter des Rohres 24 gelangt.
tungen 28 bis 32 einem der drei hydraulischen Druck- Wie bereits angedeutet, ist in der Steuerbuchse 40
zylinder zugeleitet wird. ein Steuerkolben 58 axial verschiebbar sowie um seine
Was die nähere Ausbildung des Steuermechanismus Längsachse drehbar geführt und in Fig. 3 in der Noranbetrifit, so sieht die Erfindung vor, daß im Steuer- 45 malstellung gezeigt. Der Steuerkolben weist eine zylinder 22, gegen Axialverschiebung gesichert, eine beidenends geschlossene zentrale Bohrung 65, ferner Steuerbuchse 40 drehbar lagert. Drehfest verbunden drei diese durchdringende Querbohrungen 66, 67 und mit dieser Steuerbuchse ist die den Hebel 26 tragende 68 auf, die mit Bezug auf die Durchgangsbohrungen Welle 27. Die Steuerbuchse 40 weist am Umfang vier 48 bis 55 in der Steuerbuchse 40 so angeordnet sind, schmale und zwei breite Ringnuten 41 und 43 bis 45 50 daß die Querbohrung 66 durch entsprechendes Längsbzw. 42 und 46 auf. Von diesen stehen die schmalen Ring- verschieben bzw. Drehen des Steuerkolbens mit den nuten 41 und 43 bis 45 über je einen Durchlaßkanal 47 Durchgangsbohrungen 48, 52 und 53 der Ringnuten mit den an die Außenwand des Steuerzylinders 22 an- 41 und 42 und die Querbohrung 68 mit den Durchgeschlossenen Leitungen 28 bis 31 in Verbindung. gangsbohrungen 49, 54 und 55 in Deckung gebracht Und zwar ist der Ringnut 41 die Leitung 28, der Ring- 55 werden können, während die Querbohrung 67 im Benut 45 die zum gleichen Druckzylinder 20 führende reich einer am Umfang des Steuerkolbens 58 vorge-Leitung 29 zugeordnet, während von der Ringnut 43 sehenen Ringnut 69 liegt, die sich in der Normalsteleine Leitung 31 zu dem der Aushebung der Arbeits- lung des Steuerkolbens auf gleicher Höhe wie die gerate dienenden Druckzylinder und von der Ringnut Ringnut 43 der Steuerbuchse 40 befindet. 44 eine Leitung 32 zu dem den Sammelbehälter der 60 Der Steuerkolben 58 weist außerdem, in gleicher Wurzelfruchterntemaschine in Kippstellung bewegen- Ebene wie die Querbohrungen 66 bzw, 68 liegend, den Druckzylinder 12 führt. Jede der schmalen Ring- oberhalb und unterhalb derselben angeordnet, je eine nuten 41 und 43 bis 45 weist überdies wenigstens eine Aussparung 70 und 71 bzw. 72 und 73 auf. Die Ausradial verlaufende, die breiten Ringnuten 42 und 46 sparungen 70 und 71 haben längsverlaufende Kanäle dagegen zwei nebeneinander liegende, ebenfalls radial 65 75 und 76, die am stirnseitigen Ende des Steuerkolverlaufende, die Wand der Steuerbuchse 40 an je zwei bens 58 in den Innenraum der Steuerbuchse 40 mündiametral sich gegenüberliegenden Stellen durchdrin- den, während die Aussparungen 72 und 73 direkt in gende Durchgangsbohrungen 48 bis 51 bzw. 52 bis 55 den Innenraum der Steuerbuchse übergehen. Aus funkauf, die mit Bezug auf den Umfang der Steuerbuchse tionstechnischen Gründen ist die Innenwand der untereinander versetzt angeordnet sind. So liegen z. B. 70 Steuerbuchse 40 im Bereich der durchgehenden Boh-
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rung 57 geringfügig hinderdreht, so daß bei vorge- 75 und 76 in den von der Steuerbuchse 40 und dem
schobenem Steuerkolben 58 ein enger ringförmiger Steuerkolben 58 gebildeten Hohlraum 59 zu gelangen.
Raum gebildet wird. Die Durchgangsbohrung 57 ermöglicht es dem Drucköl
Zur Betätigung des Steuerkolbens 58 ist eine sodann, wirkungslos über den Ringraum 56 der an den
Steuerstange 79 vorgesehen, die drehfest mit dem 5 Steuerzylinder 22 angeschlossenen ölrückführleitung
Steuerkolben verbunden und koaxial durch das Zwi- 35 zuzufließen, von wo es nach Durchlaufen des öl-
schengehäuse 23 und den Ölsammelbehälter 24 hin- filters 36 in das Zylinderrohr 24 zurückkehrt, aus dem
durchgeführt, ferner in dem den ölsammelbehälter ab- es von der Pumpe erneut angesaugt wird,
schließenden Deckel 80 drehbar gelagert ist. Die Will man erreichen, daß die hinter der Zugmaschine
Steuerstange 79 ist außerdem so lang ausgeführt, daß ίο angehängte und mit der erfindungsgemäßen hydrau-
der Steuerkolben 58 durch entsprechendes Bewegen lischen Rübenreihenansteuervorrichtung ausgerüstete
des am freien überstehenden Ende der Steuerstange Wurzelfruchterntemaschine ihre Spur gegenüber der
angeordneten Steuerhebels 81 sowohl in Längsrichtung der Zugmaschine ändert und hierbei beispielsweise
in der Steuerbuchse 40 hin- und hergeschoben als auch von der in Fig. 2 mit ausgezogenen Linien veranschau-
um die Längsmittelachse verdreht werden kann. 15 lichten Stellung in die mit strichpunktierten Linien
Wie insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich, ist in das angedeutete wandert, so muß hierzu der zwischen der
Zwischengehäuse 23 eine mit der Steuerbuchse Stirn- Zugdeichsel 4 und dem Rahmen 5 bis 7 der Wurzel-
seitig in Winkungsverbindung stehende Kupplungs- fruchterntemaschine eingebaute Druckzylinder 20 mit
klaue eingebaut. Dieselbe besteht im wesentlichen aus Drucköl beaufschlagt werden, und zwar so, daß die
den beiden Teilen 82 und 83, wovon der Teil 82 mit 20 Zugdeichsel mit Bezug auf Fig. 2 im Uhrzeigerdreh-
seinen Klauen in entsprechende an der Steuerbuchse sinn verschwenkt wird. Zu diesem Zweck muß die auf
40 vorgesehene Klauen eingreift, während der Teil 83 der Wurzelfruchterntemaschine sitzende Bedienungs-
dureh eine Keilverbindung drehfest mit der Steuer- person den Steuerhebel 81 entgegen der Wirkung der
stange 79 verbunden, jedoch axial verschiebbar auf Feder 22 von der Mittelstellung in die mit C bezeich-
dieser sitzt. Die Teile 82 und 83 der Kupplungsklaue 25 nete Stellung drücken, was eine Verschiebung des
sind an ihren einander zugekehrten Enden mit je Steuerkolbens 58 zur Folge hat. Durch die Verschie-
einem radialen Ansatz 84 und 85 versehen, gegen die bung des Steuerkolbens 58 hat das Drucköl keine
sich die abgewinkelten Enden der unter Vorspannung Möglichkeit mehr, aus der Ringnut 42 auszutreten, da
eingebauten Drehfeder 86 so anlegen, daß die Span- der Zugang zu den Aussparungen 70 und 71 des
nung der Feder bei relativer Drehbewegung der Teile 3° Steuerkolbens versperrt ist. Dadurch wird erreicht,
82 und 83 erhöht wird. Umgeben ist die Drehfeder 86 daß der Druck im Ringkanal 42 und dem Zuführungs-
hierbei von einer glockenförmigen Haube 87, die sich kanal 62 derart ansteigt, daß das Überdruckventil 64
einenends gegen einen nach innen gerichteten Flansch anspricht, das dem Öl durch den Kanal 60 und den
88 des Zwischengehäuses anlegt. Zur selbsttätigen Ringraum 56 den direkten Weg in die ölrückführ-
Rückführung des Steuerkolbens 58 bzw. der Steuer- 35 leitung 35 freigibt.
stange 79 ist in das Zwischengehäuse ferner eine unter Sobald jedoch der Steuerhebel 81 im Uhrzeigerdreh-Vorspannung stehende Druckfeder 89 eingebaut, die sinn verschwenkt wird, kommt die im Steuerkolben 58 zwischen zwei Federtellern 90 und 91 sitzt. Die Feder- vorhandene Querbohrung 68 mit der Durchgangsbohteller90 und 91 sind hierbei so im Zwischengehäuse 23 rung 49 der Steuerbuchse 40 in Übereinstimmung, so angeordnet, daß sie sich mit ihrem äußeren abgebo- 40 daß das Drucköl nunmehr nicht wie zuvor über das genen Rand einerseits gegen den radial nach innen Überdruckventil 64 entweicht, sondern vom Kanal 62 gerichteten Flansch 88, andererseits gegen einen Be- aus wieder dem Ringraum 42 zufließt, um von hier aus festigungsflansch 93 des Gehäuserohres 24 anlegen, durch die Durchgangsbohrung 53 in den am Steuerwährend sie mit ihrem inneren Rand von zwei auf der kolben vorgesehenen Ringraum 69 zu gelangen. Von Steuerstange 79 angeordneten Sicherungsringen 94 45 hier aus strömt das Drucköl weiter in die zentrale und 95 gehalten sind, derart, daß sie innerhalb der Längsbohrung 65 des Steuerkolbens 58. Dadurch, daß Sicherung Relativbewegungen zur Steuerstange aus- die Querbohrung 68 des Steuerkolbens 58 und die führen können. Die Federteller 90, 91 sind mit öffnun- Durchgangsbohrung 49 der Steuerbuchse 40 durch die gen 96 und 97 versehen, um dem vom Steuerzylinder Betätigung des Steuerhebels 81 in Deckung gebracht
22 kommenden öl den Durchfluß in den Ölsammel- 50 worden sind, kann das Öl in den Ringraum 45 eindrinbehälter 24 zu ermöglichen. Zu dem gleichen Zweck gen, um von hier in die Leitung 29 überzuströmen, wosind auch in das der Klauenkupplung 82, 83 züge- durch die eine Seite des Druckzylinders 20 beaufkehrte Ende der Steuerbuchse 40 mehrere auf deren schlagt und die Kolbenstange 21 nach außen getrieben Umfang verteilt angeordnete Bohrungen 98 vorgesehen. wird, was wiederum zur Folge hat, daß die Zug-
Zur Befestigung des Steuermechanismus am Quer- 55 deichsel 4 ihre Lage gegenüber dem Rahmen 5 bis 7
rohr 7 des Hauptrahmens weist das Zwischengehäuse der Wurzelfruchterntemaschine verändert.
23 Stege 100 und 101 auf, die einen Bestandteil des Da zwischen der Zugdeichsel 4 und der Steuer-Zwischengehäuses 23 bilden und sowohl mit diesem buchse 40 eine zwangläufige Verbindung besteht, wird als auch mit dem Ouerrohr 7 verschweißt sein können. letztere beim Ausschwenken der Zugdeichsel 4 gleich-
Die Handhabung und Wirkungsweise der hydrau- 60 sinnig mitverschwenkt, wodurch sich die Steuerbuchse
lischen Reihenansteuervorrichtung ist folgendermaß en: 40 relativ zum Steuerkolben 58 verdreht, und zwar so
Befindet sich der Steuermechanismus, wie in Fig. 3 weit, bis die Durchgangsbohrung 49 der Steuerbuchse
gezeigt, in Normalstellung, so gelangt das von der 40 und die Querbohrung 68 im Steuerkolben außer
Pumpe geförderte Öl über die am Steuerzylinder 22 Deckung sind. Dies wiederum hat zu Folge, daß der
angeschlossene Leitung 33 durch den Kanal 62 in den 65 Leitung 29 und damit dem Druckzylinder 20 kein Öl
Ringraum 42 der Steuerbuchse 40. Da dieser über die mehr zufließen kann.
Durchgangsbohrung 52 mit den im Steuerkolben 58 In gleichem Maße wie dem Druckzylinder 20 über
vorgesehenen Aussparungen 70 und 71 in Verbindung die Ölleitung 29 einseitig Drucköl zugeführt wird,
steht, kann das Drucköl direkt in die Aussparungen muß dem auf der Gegenseite des Kolbens befindlichen
70 und 71 einströmen, um von hier aus über die Kanäle 70 öl Gelegenheit gegeben sein, über die Ölleitung 28 zu
ίο
entweichen, d. h. über den Steuerzylinder 22 in den ölsammelbehälter 24 zu gelangen. Zu diesem Zweck ist die Anordnung der Aussparung 70 und 71 im Steuerkolben 58 mit Bezug auf die Durchgangsbohrung 48 in der Steuerbuchse 40 so getroffen, daß das durch die Leitung 28 zurückfließende Öl durch die Kanäle 75 und 76 in den Raum 59 abfließen und von hier aus über den noch verbleibenden engen ringförmigen Spalt zwischen dem Steuerkolben 58 und der etwas hinterköpfer und Rodevorrichtung, möglich ist, während in der obersten, mit B bezeichneten Stellung des Steuerhebels 81 die Kippbewegung des Sammelbehälters eingeleitet, d. h. der hierzu dienende Druckzylinder 12 5 mit Drucköl beaufschlagt wird.
Sollen z. B. die Arbeitsgeräte mit Hilfe des auf sie einwirkenden, in der Zeichnung nicht dargestellten, einseitig wirkenden Druckzylinders angehoben werden, so muß hierzu lediglich der in der Mittelstellung A l lh Shb
drehten Lauffläche der Steuerbuchse 40 in den Bereich io bzw. Normalstellung befindliche Steuerhebel 81 so
der Durchgangsbohrung 57 durch letztere hindurch in den Ringraum 56 übertreten kann, aus dem das Öl über die Rückführleitung 35 wieder dem ölsammelbehälter zufließt.
weit entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn verschwenkt werden, daß das Drucköl von der Leitung 33 aus über den Kanal 62 in die Ringnut 42 der Steuerbuchse 40 einströmen und von dieser über die Querbohrung 66
.Soll die Wurzelfruchterntemaschine aus Gründen 15 des Steuerkolbens 58, ferner die Durchgangsbohrung der Reihenanpassung noch weiter in der gleichen 52 in die zentrale Längsbohrung 65 übertreten kann.
Durch die Bohrung 67 gelangt das Öl sodann in die Ringnut 69, die ihm über die Durchgangsbohrung 50
g gg
den Zufluß in die Ringnut 43 und damit über die Öl-
Richtung ausgelenkt werden, so geschieht dies dadurch,
daß die Bedienungsperson den Steuerhebel 81 noch
weiter im Uhrzeigerdrehsinn verschwenkt, wobei sich
im Steuerzylinder 22 dieselben Vorgänge abspielen, 20 leitung 31 in den nicht dargestellten Druckzylinder wie vorstehend bereits erläutert. Während also die ermöglicht, wodurch die Arbeitsgeräte angehoben Wurzelfrucherntemaschine durch die Schwenkbewe- werden.
gungen des Steuerhebels 81 im Uhrzeigerdrehsinn eine Zur Beendigung des Hubvorganges wird der Steuer-
Verlagerung gegenüber dem Zugpunkt nach links er- hebel 81 wieder in die Ausgangslage bewegt und dafährt, wird durch eine entgegengesetzt gerichtete 35 durch der Zufluß des Drucköls in die Querbohrung 66 Schwenkbewegung des Steuerhebels 81 in der nieder- des Steuerkolbens unterbrochen. Das Drucköl nimmt gedrückten Position eine Spuränderung der Wurzel- sodann wieder seinen Weg über das Überdruckventil 64. fruchterntemaschine in der entgegengesetzten Rieh- Zum Senken der Arbeitsgeräte muß der Steuerhebel
tung, also nach rechts, erreicht. Wird nämlich der 81 lediglich in entgegengesetzter Richtung verschwenkt Steuerhebel 81 entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn ver- 30 werden, so daß das in der Ölleitung 31 zurückfließende schwenkt, so wird dadurch die Querbohrung 66 im öl über die Ringnut 43, die Durchgangsbohrung 50, Steuerkolben 58 mit der Durchgangsbohrung 48 der die Ringnut 69 im Steuerkolben 58, die Querbohrung Steuerbuchse 40 in Übereinstimmung gebracht, so daß 67 der Läugsbohrung 65 des Steuerkolbens zufließen das Drucköl nach Eintritt in den Steuerzylinder 22 kann, um von hier aus dadurch, daß die Querbohrung durch den Kanal 62 dem Ringraum 42 zufließt, um von 35 68 des Steuerkolbens mit der Durchgangsbohrung 54 hier aus durch die Durchgangsbohrung 53 über den der Steuerbuchse 40 hierbei in Deckung gebracht wird, Ringkanal 69 in die zentrale Längsbohrung 65 des daß Öl in den Ringraum 46 einströmen kann, über die Steuerkolbens zu gelangen. Von hier aus durchfließt Bohrungen 98 und das Zwischengehäuse 23 in den das Drucköl die Querbohrung 66 des Steuerkolbens, ölsammelbehälter zu gelangen. In der Zwischenzeit um über die Durchgangsbohrung 48 in den Ringkanal 40 zirkuliert das von der Pumpe gelieferte Drucköl in der 41 und damit in die Druckölleitung 28 zu gelangen, bereits beschriebenen V/eise, da sich der Steuerkolben die das Drucköl dem Druckzylinder 20 zuleitet. Auch 58 in Normalstellung befindet.·
hierbei folgt die Steuerbuchse 40 infolge ihrer zwang- Will man den Sammelbehälter 11 der Wurzelfrucht-
läufigen Verbindung mit der Zugdeichsel 4 zum Zwecke erntemaschine in Kippstellung bringen, so hat die der Beaufschlagung des hydraulischen Druckzylinders 45 Bedienungsperson hierzu den Steuerhebel 81 in die dem um seine Längsmittelachse gedrehten Steuerkolben mit B bezeichnete Mittelstellung zu ziehen, wodurch 58 so lange, bis die Querbohrung 66 und die Durch- gleichzeitig die Ringnut 69 des Steuerkolbens 58 auf gangsbohrung 48 der Steuerbuchse nicht mehr in gleiche Höhe mit der Ringnut 44 der Steuerbuchse 40 Deckung sind bzw. der Zufluß des Drucköls in den gebracht wird. Noch wird hierbei das von der Ölpumpe Ringkanal 41 unterbrochen ist. Auch im vorliegenden 50 gelieferte Drucköl nach wie vor über die Ringnut 42, Fall muß in dem Maße wie dem hydraulischen Druck- die Aussparungen 70 und 71 des Steuerkolbens 58 und zylinder 20 einerseits Drucköl zugeführt wird, anderer- von hier aus über die Kanäle 75 und 76, die Durchseits dem sich im verkleinernden Zylinderraum gangsbohrung 57 dem Ringraum 56 und von hier aus befindlichen Öl die Möglichkeit gegeben werden, ent- der Ölrückführleitung 35 zugeführt. Sobald jedoch der weichen zu können. Das geschieht in analoger Weise 55 Hebel 81 entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn verschwenkt wie bei der Auslenkung der Wurzelfruchterntemaschine wird, kommt die Bohrung 66 des Steuerkolbens mit nach links, beim Steuervorgang nach rechts dadurch, der Durchgangsbohrung 53 der Steuerbuchse 40 in daß die Durchgangsbohrung 49 der Ringnut 45 Übereinstimmung, so daß nunmehr das Drucköl über geöffnet wird, so daß das Öl von der Leitung 29 in die diese beiden Bohrungen in die Längsbohrung 65 des Aussparungen 72 und 73 eintreten und von hier aus 60 Steuerkolbens 58 ein- und durch dessen Querbohrung direkt in den Zylinderraum abfließen bzw. durch die 67 wieder ausströmt, nachdem die Querbohrung 67 Bohrungen 98 in das Zwischengehäuse und von diesem mit der Durchgangsbohrung 51 der Steuerbuchse 40 in den ölsammelbehälter übertreten kann (s. Fig. 4 in Deckung gebracht worden ist. Über die Durchgangsund 3). bohrung 51 gelangt das Drucköl in die Ringnut 44 Außer der zur Beaufschlagung des hydraulischen 65 und von dieser aus in die Leitung 32, die das Drucköl Druckzylinders 20 vorgesehenen Stellung C sind noch dem Zylinder 12 des Sammelbehälters zuführt,
zwei weitere Stellungen A und B des Steuerhebels Zur Einleitung des Senkvorganges wird der in der möglich, wobei die Mittelstellung A zur Beaufschla- Vorwählstellung B befindliche Steuerhebel 81 lediggung des Druckzylinders vorgesehen ist, mit dessen lieh im Uhrzeigerdrehsinn verschwenkt. Dadurch kann Hilfe das Ausheben der Arbeitsgeräte, wie Rüben- 70 das zuvor in den Druckzylinder geförderte Drucköl
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über die Leitung 32 wieder dem Ringraum 44 und von diesem aus über die Durchgangsbohrung 51 der Ringnut 69 des Steuerkolbens zufließen. Von der Ringnut aus strömt das Drucköl sodann in die Längsbohrung 65 des Steuerkolbens ein, um über die Querbohrung 68 und die Durchgangsbohrung 55 der Steuerbuchse in die Ringnut 46 überzutreten. Von der Ringnut 46 aus kann das Öl sodann über das Zwischengehäuse 23 wieder dem Ölsammelbehälter zufließen, um erneut von der Pumpe abgesaugt zu werden.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Steuervorrichtung für landwirtschaftliche Maschinen, insbesondere Wurzelf ruchterntemaschinen, die mittels einer in horizontaler Ebene schwenkbar angeordneten Zugdeichsel an eine Zugmaschine anhängbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Deichsel (4) der Maschine mittels eines doppelseitig oder mittels zweier entsprechend einseitig wirkender, durch einen Steuermechanismus wahlweise beaufschlagbarer hydraulischer oder pneumatischer Druckzylinder (20) seitenverstellbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Druckzylinder (20) einenends am Maschinenrahmen (5 bis 7), anderenends an der Zugdeichsel (4) gelenkig angreifen, während der mittels Druckleitungen (28 und 29) mit dem bzw. den Druckzylindern in Wirkungsverbindung stehende Steuermechanismus neben der Zugdeichsel am Rahmen befestigt ist und zwischen Deichsel und Steuermechanismus eine zwangläufige Verbindung in Form einer die Ausschläge der Deichsel auf den Steuermechanismus übertragenden Kuppelstange (25) besteht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuermechanismus ein als ölsammelbehälter ausgebildetes Rohr (24), ferner ein an dieses angeflanschtes Zwischengehäuse (23) sowie einen an dessen freies Ende angeordneten, mit Anschlußstellen für die Ölleitungen versehenen Steuerzylinder (22) aufweist, in dem eine gegen Axialverschiebung gesicherte Steuerbuchse (40) und in dieser ein in axialer Richtung verschiebbarer Steuerkolben (58) drehbar geführt ist, der mittels einer koaxial durch das Zwischengehäuse und das Rohr hindurchgeführten, am freien Ende • einen Hebel (81) aufweisenden Steuerstange (79) einstellbar ist, während die Steuerbuchse ihrerseits durch einen drehfest mit ihr verbundenen Hebel (26) und eine an diesem und an der Zugdeichsel (4) angreifende Kuppelstange (25) mit dieser gekuppelt ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerbuchse (40) am Umfang mehrere Ringnuten (41 bis 46) mit versetzt zueinander angeordneten Durchgangsbohrungen (48 bis 55), ferner eine außerhalb der Ringnuten liegende, in einen ringförmigen Zwischenraum (56) mündende Durchgangsbohrung (57) aufweist, während im Steuerkolben (58) außer einer zentralen, beidenends geschlossenen Längsbohrung (65) drei mit den Durchgangsbohrungen der Steuerbuchse wahlweise in Deckung bringbare Ouerbohrungen (66 bis 68), ferner eine in Höhe der Querbohrung (67) angeordnete Ringnut (69) sowie mehrere diametral sich gegenüberliegende Aussparungen (70, 71 bzw. 72, 73) vorgesehen sind, von denen die steuerstangenseitig angeordneten Aussparungen (72 und 73) unmittelbar, die am freien Ende des Steuerkolbens vorgesehenen Aussparungen (70, 71) dagegen durch je einen längs verlauf enden Kanal (75 bzw. 76) in die Steuerbuchse übergehen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen (70 und 71 bzw. 72 und 73) mit Bezug auf die Querbohrungen (66 und 68) ober- bzw. unterhalb derselben im Steuerkolben (58) angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der S teuer buchse (40) und dem Steuerkolben (58) eine elastische Verbindung in Form einer mittelbar an der Steuerbuchse angreifenden, drehfest und längsverschiebbar auf der Steuerstange (79) geführten, in das Zwischengehäuse (23) eingebauten Drehfeder (86) besteht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 828 936;
USA.-Patentschrift Nr. 2134426.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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