DE1482484A1 - Einstellvorrichtung an einem Dreipunktgestaenge eines landwirtschaftlichen Schleppers - Google Patents
Einstellvorrichtung an einem Dreipunktgestaenge eines landwirtschaftlichen SchleppersInfo
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Description
H82A8A
PATENTANWALT
DIPL-ING. W. GRÄMKOW 7 Stuttgart- Bad Cannstatt, den 21.10.1965 Gr/Bt
Bonkkonttn ι
D.vtldi« Bonk AG., Filial· Bed Confute«, Nr. 219915 „ .-„
Maschinenfabrik Rau oHG, Weilheim-Teck, Johannes-Hau-Straße
"Einstellvorrichtung an einem Dreipunktgestange eines
landwirtschaftlichen Schleppers"
Zusatz zu Patent (Az.: M 66 376 IIl/45a)
Das Hauptpatent bezieht sich auf eine Einstellvorrichtung an einem Dreipunktgestänge zum Anbau eines landwirtschaftlichen
Gerätes an einen Schlepper, bei der durch einen Verstellmechanismus der Abstand der freien Enden der unteren
Lenker des Dreipunktgestänges voneinander mittels einer Fernbedienungevorrichtung - insbesondere vom Fahrersitz
aus - einstellbar ist und gleichzeitig ebenfalls durch eine Fernbedienung die Anbaukupplungen zum Ankuppeln des
Gerätes an den Schlepper betätigt werden.
In dem Ausführungsbeispiel dee Hauptpatentes erfolgt die
Abstandseinstellung der unteren Lenker durch ein Scherengestänge, weIohes mittels einer zwischen den oberen Enden
der Seherenarme angeordneten Drehhülse betätigt wird, wobei
die Drehhülse mittels mit Hechts- und Linksgewinde versehener querversohiebbarer Stellglieder auf die Enden der Sohe-
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renarme wirken. Zur Fernbetätigung der Anbaukupplungen an den unteren Lenkern dient ein als Handgriff ausgebildetes
Querglied, welches in den oberen Enden der Scherenarme beiderseits in lotrechter Richtung geführt ist und je mittels
eines an die Enden des Quergliedes angeschlossenen Seiles das Öffnen und Schließen der Anbaukupplungen vermittelt·
Eine solche Einstellvorrichtung ermöglicht es, das Ankuppeln des landwirtschaftlichen Gerätes an den Schlepper ausschließlich
vom Fahrersitz aus vorzunehmen. Infolge der Übereinanderanordnung der Handhaben für die Abstandseinstellung einerseits
und die Betätigung der Anbaukupplungen andererseits ist jedoch die Bauhöhe verhältnismäßig groß. Auch kann bei nicht
genau gleichmäßigem Verstellen des die Anbaukupplungen betätigenden, als Handhabe dienenden Quergliedes eine ungleichmäßige
Betätigung der Anbaukupplungen an den beiden unteren Lenkern stattfinden, was unter Umständen das Ankuppeln des
Gerätes an den Schlepper ersohwert.
Aufgabe der Erfindung ist es vor allem, die vorgenannten Nachteile zu beheben. Demgemäß besteht die Erfindung im wesentlichen
darin, daß die zu betätigenden Bedienungsorgane für die
Abstandseinstellung der unteren Lenker und die Fernbedienung der Anbaukupplungen zu einer Baueinheit mit unmittelbar nebeneinander
oder gleichachsig zueinander angeordneten Bedienungsorganen vereinigt sind·
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In einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung
sind die beiden Bedienungsorgane um eine Achse quer zur
Fahrtrichtung konzentrisch und drehbar ineinander, und zwar vorzugsweise das Bedienungsorgan für die Anbaukupplung in
dem z.B. als Drehhülse ausgebildeten Bedienungsorgan für die Abstandseinstellung gelagert. Vorteilhaft ist hierbei ein
als Bedienungsorgan für die Anbaukupplungen dienender Hebel
auf einer Querwelle angeordnet, die eine drehbare, ζ·Β· ein
Gestänge zur Abstandseinstellung der unteren Lenker mittels Reohts- und Linksgewindes verstellende Hülse durchsetzt und
deren aus der Hülse herausragende Enden Hebelarme zur Betätigung von Gestängen oder Zugmitteln, z.B. Seilen, zur
Fernbedienung der Anbaukupplungen tragen·
Anstelle der sichelnander überkreuzenden Scherenarme'des
Hauptpatentes wird des weiteren vorzugsweise ein Paar von
Lager-Winkelhebeln verwendet, deren gegeneinander gerichtexe/üinden
gelenkig miteinander verbunden sind, während die jeweils einen, vorzugsweise aufwärtsgerichteten Hebelarme an die
landen von durch das drehbare Bedienungsorgan querversohiebbaren
Stellgliedern und die jeweils anderen, vorzugsweise seitlich auswärts gerichteten Hebelarme an mit den unteren
Lenkern zu deren Abstandeeinstellung verbundenen Stellarmen angeschlossen sind.
Infolge der Drehbetätigung der Bedienungsorgane, der insbesondere
gleichachsigen Anordnung derselben sowie auch infolge
der Aneinanderanlenkung der das Betätigungsgestänge
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bildenden Winkelhebel kann der Raumbedarf für die Bedienungsvorrichtung in Höhenrichtung sehr niedrig gehalten werdene
Da die Zugmittel für die Betätigung der Anbaukupplungen in Betätigungsrichtung zwangsläufig durch ein Drehglied miteinander
verbunden sind, wird ein ungleichmäßiges Bedienen der Anbaukupplungen vermieden· Das Ankuppeln des landwirtschaftlichen
Gerätes an den Schlepper kann unter gleichzeitiger Betätigung der hydraulisohen Hubvorrichtung schnell
und einfach vorgenommen werden, wobei auch eine verhältnismäßig starke Versetzung der Mittelachsen von Schlepper und
landwirtschaftlichem Gerät ein Ankuppeln noch ohne wesentliche Schwierigkeiten zuläßt.
Das zwischen den Bedienungsorganen und den unteren Lenkern vorgesehene Gestänge ist nach einem weiteren Merkmal der
Erfindung vorzugsweise sowohl in Querrichtung als auch in Höhenrichtung einstellbar, so daß die Einstellvorrichtung
je nach den verschiedenen Typen des Dreipunktgestänges sowie auch der Schlepper bzw« der Anbaugeräte unterschiedliche
Grundeinstellungen erhalten kanne
Vorteilhaft sind des weiteren die zur Abstandseinstellung der unteren Lenker dienenden Stellarme rohrförmig auegebildet,
wobei die Zugglieder zur Betätigung der Anbaukupplungen," insbesondere Zugseile, durch das hohle Innere dieser Stellarme
hindurchgeführt sind. Sie sind dadurch gegen Beschädigen geschützt und ermöglichen eine noch geschlossene Bauart.
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Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles
zu entnehmen. Hierbei zeigen
Fig. 1 eine Gesamtansicht der Einstellvorrichtung, in
Fig. 1 eine Gesamtansicht der Einstellvorrichtung, in
Längsrichtung des Schleppers von hinten gesehen, Fig. 2 eine Seitenansicht zu Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht auf das Hebelgestänge nach
Fig. 1 und 2,
Fig. 4 eine TeilansicLt des oberen Teils der Vorrichtung entsprechend Fig. 2, jedoch bei gegenüber Fig. 2
Fig. 4 eine TeilansicLt des oberen Teils der Vorrichtung entsprechend Fig. 2, jedoch bei gegenüber Fig. 2
verstelltem Bedienungsorgan für die Anbaukupplungen, Fig. 5 einen Schnitt nach Linie 5-5 der Fig. 1,
Fig. 6 einen Schnitt nach Linie 6-6 der Fig. 5, Fig. 7 einen gleichen Schnitt, jedoch bei verstelltem
Bedienungsorgan für die unteren Anbaukupplungen, Fig. 8 (einschließlich Fig. 8a) die Lagerung der Stellarme
für die Abstandseinstellung der unteren Lenker an diesen Lenkern,
Fig. 9 eine Draufsicht auf Fig. 8 und
Fig.10 eine Längsansicht in Pfeilrichtung 10 der Fig· 8.
An denunteren Lenkern 110 des Dreipunktgestänges sind in
gelenken
KugeljGStSfltXK 111 die Stellarme 112 gelagert, welohe in der nachfolgend noch beschriebenen Weise zur Änderung des Abstandes A der beiden unteren Lenker des Dreipunktgestängee dienen. Diese können im einzelnen entsprechend dem Hauptpatent bzw« entsprechend der älteren Anmeldung M 65 737 IIl/45a ausgebildet sein.
KugeljGStSfltXK 111 die Stellarme 112 gelagert, welohe in der nachfolgend noch beschriebenen Weise zur Änderung des Abstandes A der beiden unteren Lenker des Dreipunktgestängee dienen. Diese können im einzelnen entsprechend dem Hauptpatent bzw« entsprechend der älteren Anmeldung M 65 737 IIl/45a ausgebildet sein.
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Der obere lenker des Dreipunktgestanges ist der Übersichtlichkeit
wegen nicht dargestellt. Er ist vorzugsweise entsprechend dem Hauptpatent (Pig· 3a) bzw. entsprechend dem
älteren Patent (......Az.: M 66 183 IIl/45a) ausgebildet·
Um die Stellarme 112 gegen Kippen in Längsrichtung des Fahrzeuges
zu sichern, werden dieselben bzw· einer derselben je
durch einen ösenförmigen Halter 113 gehalten (Pig. 8 und 9)» der mittels eines bügeiförmigen Armes 114 und eines mit Müttern
versehenen Gegenbügels 115 an einer der Hubstangen 117
festgeklemmt ist, die durch Gelenke 116 an den unteren Lenkern 110 angelenkt und vom Fahrersitz aus in vertikaler Richtung
h-,hp durch die Hydraulik des Schleppers verstellbar sind.
Die Stellarme 112 sind als Rohre ausgebildet und an ihren
oberen Enden an die Winkelhebel 118,119, und zwar je an den
einen Hebelarm 120 bzw· 121 derselben, angeschlossen. Die Lagerteile 122 bzw. 123 der beiden Winkelhebel sind durch ein
Scharniergelenk 124 miteinander verbunden, so daß beide Hebel 118,119, deren zweite Hebelarme 125,126 aufwärts gerichtet
sind, und die mit den Hebeln fest verbundenen Stellarme 112 um eine in Fahrtrichtung verlaufende Achse k gegeneinander
verschwenkt werden können.
Wie insbesondere aus Fig. 3 hervorgeht, ist jeder der beiden Winkelhebel 118,119 zweiteilig ausgebildet, bestehend je
aus den Teilen 118a,118b bzw, 119a,119b. Die Hebelarme 120
bzw. 121 werden hierbei im wesentlichen durch die Hebelteile
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118a,119a gebildet, während die Lagerteile 122,123 der Hebel
sowie die aufwärts gerichteten Hebelarme 125 bzw. 126 durch die Hebelteile 118b bzw. 119b gebildet werden. Beide Hebelteile
118a,118b bzw. 119a,119b sind je mit einer Reihe von
Bohrungen 127 versehen, die dazu dienen, Klemmschrauben 128, 129 aufzunehmen. Die Länge der Hebelarme 120,121 der Winkelhebel
118 bzw, 119 lassen sich dadurch in Querrichtung des
Fahrzeuges verändern und ermöglichen es, den Abstand der Stellarme 112 in Anpassung an die jeweilige Bauweise der Schlepper
bzw. der Dreipunktaufhängung zu regeln· Die auswärts gerichteten Hebelarme 120,121 sind hierbei mit flansohartigen Ansohlußteilen
130 fest verbunden, welche lagerartig die oberen .binden der Stellarme 112 umgreifen und an diesen mittels Bügel
131 und Schraubenmuttern· 132 festgeklemmt sind, woduroh α ie
Winkelhebel 118,119 mit den jeweils zugeordneten Stellarmen 112 eine starre Einheit bilden. Durch Verschieben der Anschlußteile
130 nach Lockern der Muttern 132 kann die Lage der Winkelhebel 118,119 in Höhenrichtung kontinuierlich eingestellt
werden.
Die oberen Arme 125,126 der Winkelhebel 118 bzw» 119 sind an
Grelenkza]$Bn 133*134, deren Achsen parallel zur Gelenkaohse k
liegen, an die querversohiebbaren Stellglieder 135,136 ange-
(Fig.5) , schlossen, die in einer Drehhülse 137 in Pfeilrichtung γ-,Υρ/
längenversohraubbar gelagert und zu diesem Zweck mit der Drehhülse
137 durch Eechts- und Linksgewinde 138 bzw. 139 verbunden sind, derart, daß durch Drehen der Hülse 137 in einer
Richtung beispielsweise das Stellglied 135 in Pfeilrichtung y*
und das Stellglied 136 in Pfeilrichtung y2 verstellt wird·
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Im Innern der als Bedienungsorgan für die AId stand sei ns te llung
der unteren Lenker dienenden Drehhülse 137 sowie im Innern der von dieser verstellten Stellglieder 135,136 sind die beiden
Hebel 140,141 mittels der Lagerstücke 142,143 in den Ansohlußstücken 135a,136a der Stellglieder 135»136 drehbar
gelagert und miteinander durch ein Aohsglied 144 verbunden© ·
Das Achsglied 144 ist teleskopartig ausgebildet und besteht aus einem mit dem Anschlußstück 142 fest verbundenen Zapfen
145 und aus einem mit dem Ansehlußstüek 143 fest verbundenen
gegenüber
hülsenförmigen Teil 146, der m* dem Zapfen 145 in geeigneter.
hülsenförmigen Teil 146, der m* dem Zapfen 145 in geeigneter.
Weise, ζ·Β· durch Vierkantausbildung des Zapfens 145 und der
Hülse 146, gegen Drehen gesichert ist. Dagegen können die beiden Teile 145 und 146 und damit die beiden Hebel 140 und 141
in Pfeilriohtung y^,y2 sich gegeneinander verschieben. Sie
werden hierbei jeweils durch einen Mitnehmerzapfen 147 in den Ansohlußstüoken 135a,136a mitgenommen, wenn diese bei Betätigung
der Drehhülse 137 in Pfeilrichtung y-fy2 bewegt werden·
Die Drehbewegung der Lagerstücke 142,143 bzw· der Hebel 140, 141 mit Bezug auf die Anschlußstücke 135a,136a ist hierbei
jeweils, wie dieses insbesondere in Fig. 6 und 7 dargestellt ist, durch einen Schlitz 148 begrenzt, innerhalb dessen sich
der Mitnehmerzapfen 147 um die Achse a-a bewegen kann· Zur Betätigung der Hebel 140 und 141 mit dem Aohsgliede 144
dient ein Handgriff 149, der z.B. an den Hebel 141 angeschweißt ist·
Das Aohsglied 144 weist einen Außendurchmesser auf, der kleiner ist als der Innendurchmesser der Stellglieder 135 und 136,
so daß zwischen diesen ein Ringraum 150 verbleibt, der ebenso
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wie der mit ihm durch Bohrungen 151 in dem Hülsenteil 146
des Aohsgliedes 144 verbundene Innenraum 152 mit Schmierstoff
gefüllt ist. Zum Einführen des Schmierstoffes, ζ·Β. Schmieröles, dient ein Schmiernippel 153 in der Drehhülse 137·
Mit den Enden der Hebel 140,141 ist je durch Schrauben und Muttern 154 ein Seil 155 fest verbunden, welches durch je
eines der beiden rohrförmigen Stellarme 112 nach unten und am unteren Ende des Stellarmes je durch eine rohrförmigei
am Lagerbook 111a für das Kugelgelenk 111 angeschweißte Umlenkbogenführung 156 zu jeweils einem Anbaulager des zugeordneten
unteren Lenkers geführt ist·
Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende»
Soll ein landwirtschaftliches Gerät an den Schlepper angebaut
werden, fährt der Schlepper rückwärts an das Gerät heran, so daß die geöffneten Anbaukupplungen der unteren Lenker
unter die Kugelzapfen am landwirtschaftlichen Anbaugerät zu liegen kommen«
Stimmt hierbei der Abstand A zwischen den beiden unteren Lenkern 110 nicht mit dem Abstand der Kugelzapfen am Anbaugerät
überein, kann durch Betätigen der Drehhülse 137 der Abstand der Zapfen 133,134 und damit der Abstand A geregelt
werden. Wird beispielsweise die Drehhülse 137 derart gedreht, daß sich der Abstand der beiden Zapfen 133,134 vergrößert,
indem die Stellglieder 135*136 in Pfeilrichtung Jr1 ,y2 be-
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wegt werden, schwenken die Winkelhebel 118,119 um ihr gemeinsames
Gelenk 124- in Pfeilrichtung W1 ,W2 und nähern dadurch
die beiden unteren Lenker 110 einander. Sobald der Abstand A der unteren Lenker mit demjenigen der Kugelgelenke des Aibaugerätes
übereinstimmen, werden mittels der Hydraulik des Schleppers die Hubstangen 117 und damit auch die freien ilnden
der unteren Lenker 110 gehoben, bis die geöffneten Anbaukupplungen mit den Kugelzapfen des Anbaugerätes in Eingriff kommen.
Die Anbaukupplungen können sich hierbei automatisch schließen, wobei auf die Seile 155 eine Zugkraft Z^ ausgeübt
wird· Hierbei wird entweder eine Feder, z.B. im Bereiche der Anbaukupplungen, gespannt, oder es werden die Hebel 140,141
zusammen mit dem Handgriff 149 aus der Lage nach Figo 4 in
die Lage nach Figβ 2 verschwenkte
Nachdem hierauf auch noch der obere Lenker des Dreipunktgestänges mit dem oberen Kugelzapfen des Anbaugerätes in Eingriff
gebracht worden ist - etwa entsprechend der älteren Anmeldung M 66 183 IIl/45a - ist das Anbaugerät mit dem
Schlepper fest gekuppelt. Alle diese vorbeschriebenen Handgriffe können hierbei vom Fahrersitz aus vorgenommen werden,
ohne daß es notwendig ist, daß eine weitere Person zu Hilfe genommen wird.
Zum Abkuppeln des Gerätes vom Schlepper wird zunächst wieder der obere Lenker entkuppelt« Hierauf werden durch Schwenken
des Hebels 149 aus der Lage nach Fig. 3 in diejenige nach Fig. 4 die Anbaukupplungen an den freien Enden der unteren
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Lenker 110 durch Spannen von Federn an den Anbaukupplungen entriegelt und mittels der Hydraulik des Schleppers die
unteren Lenker 110 gesenkt. Die unteren Anbaukupplungen öffnen sich hierbei selbsttätig unter der Wirkung der zuvor
gespannten Federn, wie dieses im Hauptpatent und in der älteren Anmeldung M 65 737 IIl/45a beschrieben ist. Der
Schlepper kann nach vorn wegfahren, während das Anbaugerät am Platze bleibt*
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Claims (13)
- Ansprüche ;!.^Einstellvorrichtung an einem Dreipunktgestänge zum Anbau eines landwirtschaftlichen Gerätes an einen Schlepper mit Ferneinstellung des Abstandes der freien Enden der unteren Lenker voneinander sowie mit Fernbedienung derAnbaukupplungen nach Patent „(Az.: M 66 376 IIl/45a),dadurch gekennzeichnet, daß die insbesondere vom Fahrersitz aus zu betätigenden Bedienungsorgane (137»149) für die Abstandseinstellung der unteren Lenker (110) und die Fernbedienung der Anbaukupplungen zu einer Baueinheit mit unmittelbar nebeneinander angeordneten bzw. gleichachsig zueinander gelagerten Bedienungsorganen vereinigt sind.
- 2. Einstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Bedienungsorgane (137»149) um eine Achse (a-a) quer zur Fahrtrichtung drehbar konzentrisch ineinander, und zwar vorzugsweise das Bedienungsorgan (149) für die Anbaukupplung in dem z.B. als Drehhülse ausgebildeten Bedienungsorgan (137) für die Abstandseinstellung, gelagert sinde
- 3. Einstellvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein als Bedienungsorgan für die Anbaukupplungen dienender Hebel (149) auf einer Querwelle (144) angeordnet ist, die eine drehbare, z.Bo ein Gestänge zur909815/0420Abstandseinstellung der unteren Lenker mittels Stellglieder (135,136) mit Rechts- und Linksgewinde (138,139) verstellende Hülse (137) durchsetzt und deren aus der Hülse herausragenden Enden Hebelarme (140,141) zur Betätigung von Gestänge- oder Zugmitteln, z.B· Seilen (155), für die Fernbedienung der Anbaukupplungen tragen·
- 4. Einstellvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge zur Abstandseinstellung der unteren Lenker ein Paar Winkelhebel (118,119) aufweist, deren gegeneinander gerichtete Lagerenden (122,123) gelenkig (124) miteinander verbunden sind, während die jaweils einen, vorzugsweise aufwärts gerichteten Hebelarme (125, 126) an die Anschlußstücke (135a,136a) von durch das drehbare Bedienungsorgan (137) quer versohiebbaren Stellgliedern (135,136) und die jeweils anderen, vorzugsweise seitlich auswärts gerichteten Hebelarme (120,121) an mit den unteren Lenkern zu deren Abstandseinstellung verbundenen Stellarmen (112) angeschlossen sind.
- 5* Einstellvorrichtung nach Anspruch 4, daduroh gekennzeichnet, daß die Winkelhebel (118,119) gelenkig mit den quer verschiebbaren Stellgliedern (135,136) und starr mit den an die unteren Lenker (110) universalgelenkig (111) angeschlossenen Stellarmen (112) verbunden sind.909815/0420
- 6. Einstellvorrichtung nach Anspruch 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge (118,119,112) zur Abstandseinstellung der unteren Lenker (110) unabhängig von der Handbedienung durch das Bedienungsorgan (137) in Querrichtung und/oder in Höhenrichtung einstellbar ist.
- 7. Einstellvorrichtung nach Anspruch 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkelhebel (118 bzw. 119) aus einemteil den einen Hebelarm (123,126) bildenden Winkelhebel/(H8b, 119b) und einem an diesen - zeB. mittels einer Bohrungsreihe und Schrauben (127»128,129) - verstellbar angesetzten, mit einem Stellarm (112) verbundenen anderen Hebelarmteil (118a,119a) besteht·
- 8. Einstellvorrichtung nach Anspruch 4 bis 7» dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung des Winkelhebels (118 bzw, 119) mit dem Stellarm (112) der auswärts gerichtete Hebelarm (120 bzw. 121) mit einem Anschlußflansch (130) versehen und mit dem Stellarm (112) durch zwei den Stellarm umgreifende bügelartige Schraubbolzen (131) verbunden ist.
- 9. Einstellvorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Fernbedienung der Anbaukupplungen vorgesehenen Zugmittel, insbesondere Seile (155), durch die hohlen, etwa rohrförmigen Stellarme (112) hindurchgeführt sind.909815/0A20U8248A
- 10· Einstellvorrichtung nach Anspruch 1 "bis 9, cladur^gekennzeichnet, daß die zur Fernbedienung der Anbaukupplungen vorgesehenen Zugmittel, insbesondere Seile (115) ι mittels gebogener rohr- oder rinnenförmiger Umlenkführungen (156) aus einer im wesentlichen vertikalen in eine im wesentlichen horizontale Richtung umgelenkt werden»
- 11· Einstellvorrichtung nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die die Hebelarme (140,141) für die Betätigung
/der Anbaukupplungen verbindende Querwelle (144) aus zwei teleskopartig ineinanderschiebbaren, jedoch gegen Drehen gesicherten Teilen (145»146) besteht, die in den quer verschiebbaren Stellgliedern (135>136) für die Abstandseinstellung der unteren Lenker (110) gelagert sind und bei Verschiebung derselben von diesen (135»136) mitgenommen werden· - 12· Einstellvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß zur Mitnahme der Teleskopteile (145,146) der Querwelle (144) bzw. der zugeordneten Hebelarme (140, 141) durch die genannten Stellglieder (135,136) mit den Teleskopteilen verbundene kitnahmezapfen (147) vorgesehen sind, die in Umfangsschlitzen (148) der Stellglieder eingreifen und die Schwenkbewegung der genannten Hebelarme (140,141) begrenzen.90 98 15/0420
- 13. Einstellvorrichtung nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der die quer verschiebbaren Stellglieder (135,136) aufnehmende und von der Querwelle (144) des Bedienungsorgans (149) für die Anbaukupplungen der unteren Lenker durchsetzte Innenraum (150,152) des als Drehhülse ausgebildeten Bedienungsorgans (137) für die Abstandseinstellung der unteren Lenker geschlossener Schmiermittelraum ausgebildet ist, wobei z.Be in der Drehhülse zwischen den beiden inneren Enden der quer verschiebbaren Stellglieder ein Einfüllnippel (153) für das Schmiermittel angeordnet isteEinstellvorrichtung nach Anspruch 1 bis 13t dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Sicherung gegen Kippen in Fahrzeuglängsrichtung durch mindestens einen, an einer der Hubstangen (117) für das Heben und Senken der unteren Lenker (110) des Dreipunktgestänges, z.B· mittels Klemmbügel (117,115), befestigten ösenförmigen Teil (113) mit einem in Fahrzeugquerrichtung verlaufenden Schlitz gehalten wird·909315/0420
Applications Claiming Priority (7)
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|---|---|---|---|
| DEM0065737 | 1965-06-29 | ||
| DEM66183A DE1295903B (de) | 1965-07-31 | 1965-07-31 | Schnellkupplung zum gelenkigen Anschluss eines landwirtschaftlichen Geraetes an das Kupplungsgestaenge eines Schleppers |
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| DEM0067015 | 1965-10-22 | ||
| DEM0067636 | 1965-12-15 | ||
| DEM0069241 | 1966-04-22 |
Publications (1)
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| DE19651482482 Pending DE1482482A1 (de) | 1965-06-29 | 1965-08-19 | Einstellvorrichtung an einem Dreipunktgestaenge zum Anbau eines landwirtschaftlichen Geraetes an einen Schlepper |
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| DE19651482488 Pending DE1482488A1 (de) | 1965-06-29 | 1965-12-15 | Einstellvorrichtung an einem Dreipunktgestaenge zum Anbau eines landwirtschaftlichen Geraetes an einen Schlepper |
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