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DE1073014B - Befestigungsvor richtung fur Schienen auf Holzschwellen insbesondere bei Grubenbahnen - Google Patents

Befestigungsvor richtung fur Schienen auf Holzschwellen insbesondere bei Grubenbahnen

Info

Publication number
DE1073014B
DE1073014B DENDAT1073014D DE1073014DA DE1073014B DE 1073014 B DE1073014 B DE 1073014B DE NDAT1073014 D DENDAT1073014 D DE NDAT1073014D DE 1073014D A DE1073014D A DE 1073014DA DE 1073014 B DE1073014 B DE 1073014B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clamping piece
base plate
rail
wedge
rails
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1073014D
Other languages
English (en)
Inventor
Gitt Dortmund Marten Walter
Original Assignee
Gelsenkirchener Bergwerks Ak tiengesellschaft Essen
Publication date
Publication of DE1073014B publication Critical patent/DE1073014B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B9/00Fastening rails on sleepers, or the like
    • E01B9/02Fastening rails, tie-plates, or chairs directly on sleepers or foundations; Means therefor
    • E01B9/28Fastening on wooden or concrete sleepers or on masonry with clamp members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

  • Befestigungsvorrichtung für Schienen auf Holzschwellen, insbesondere bei Grubenbahnen Die Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung für Schienen auf Holzschwellen, die insbesondere für Grubenbahnen gedacht ist. Bei Grubenbahnen kommt es darauf an, das Befestigen und Lösen der Schienen oft, schnell und mit einfachsten Mitteln durchführen zu können. Schwellenschrauben und Schienennägel sind zwar heute noch die vorherrschenden Befestigungsmittel für Schienen, aber ihrer verschiedenen Nachteile wegen sind vor allem für Grubenbahngleise bereits Befestigungsvorrichtungen bekannt, bei denen als Spannmittel ein Keil verwendet wird.
  • Eine derartige bekannte Vorrichtung besitzt eine die eine Seite des Schienenfußes umgreifende Unterlagsplatte und ein die andere Seite des Schienenfußes übergreifendes, zugleich die Unterlagsplatte haltendes Klemmstück. Das Klemmstück wird ebenso wie ein Ansatz -der Unterlagsplatte von oben in ein gemeinsames Sackloch in der Holzschwelle hineingesteckt und durch einen von oben in eine Durchbrechung der Unterlagsplatte einzuschlagenden Keil gesichert. Durch das Einschlagen des Keils werden Unterlagsplatte und Klemmstück einerseits gegen den Schienenfuß und andererseits gegen die Wandungen des Sackloches in der Schwelle gepreßt.
  • Die besondere Ausbildung dieser Schienenbefestigung bringt es mit sich, daß an der Schwellenoberseite im Bereich der hochbeanspruchten Randfasern ein verhältnismäßig breites Loch vorgesehen werden muß und daß die in die Wand des Loches in Faserrichtung eindringenden Krallen des Klemmstückes das Holz verletzen. Ferner ist das Lösen des Keiles verhältnismäßig umständlich. Diese Nachteile trachtet die Erfindung zu beheben.
  • Gemäß der Erfindung wird dies erreicht, indem man das Klemmstück mit einem Schaft versieht, der durch eine Öffnung der Unterlagsplalte in das Loch der Schwelle hineingesteckt und durch einen Einsteckkeil gesichert ist, der die Schwelle parallel zur Schiene durchdringt.
  • Die Befestigungsvorrichtung nach der Erfindung sieht zwar auch ein den Schwellenquerschnitt schwächendes Loch vor, dasselbe ist aber im Querschnitt wesentlich kleiner als bei der bekannten Vorrichtung; die Lochwandutig wird auch nicht durch Krallen od. dgl. verletzt. Das bei der Erfindung für den Einsteckkeil vorgesehene andere Loch liegt im biegeneutralen Bereich des Schwellenquerschnittes.
  • Das Merkmal, das Klenimstück zum Halten des Schienenfußes mit einem Schaft zu versehen, der durch einen Einsteckkeil gesichert ist, ist bekannt. Es ist auch schon bekannt, den Einsteckkeil so. anzuordnen, daß er die Schwelle parallel zur Schiene durchdringt. Durch die Kombination der verschiedenen Merkmale wird jedoch eine Befestigungsvorrichtung erreicht, die zum Befestigen von Schienen auf Holzschwellen, insbesondere bei Grubenbahnen, besonders geeignet ist und eine lange Lebensdauer der Holzschwellen erwarten läßt.
  • In einer zweckmäßigen Ausführungsform sieht die Erfindung weiter vor, die Öffnung in der Unterlagsplatte rechteckig auszubilden, so daß sich das im Schaft entsprechend ausgebildete Klemmstück darin nicht drehen kann. Ferner ist es herstellungstechnisch vorteilhaft, das Klemmstück aus Flachstahl zu schmieden; es wird dazu an seinem oberen Ende zum Übergreifen des Schienenfußes hakenförmig abgebogen und in seinem Schaftteil an einer im eingebauten Zustand unterhalb der Unterlagsplatte liegenden Stelle um 90-' verwunden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine Schiene mit Befestigungsvorrichtung und Holzschwelle im Schnitt nach Linie IJ und Fig. 2 die Anordnung nach Fig. 1 in der D raufsicht. Auf einer Holzschwelle 1 liegt eine Unterlagsplatte 2 und auf dieser eine Schiene 3. Die Unterlagsplatte 2 besteht aus einem Blech, das an einem Ende 4 umgebogen ist und eine rechteckige Öffnung 5 besitzt. In der Öffnung sitzt ein aus Blech bzw. Flachstahl bestehendes Klenimstück 6, das an einem Ende 7 hakenförmig abgebogen ist. Das Klemmstück 6 ist an der Stelle 8 um 90' verwunden. Am unteren Ende ist das Klemmstück mit einem Langloch 9 versehen, in da,s ein Einsteckkeil 10 hineingetrieben ist. Die Schwelle 1 besitzt ein rundes, verhältnismäßig eng passendes Loch 11 für das Klemmstück 6 und quer zu diesem Loch ein nicht gezeichnetes Rechteckloch für den Keil 1.0.
  • Bei der Verlegung eines Gleises wird die Unterlagsplatte 2 auf die Schwelle l und darauf die Schiene 3 aufgelegt. Die Schiene wird in die Abbiegung des einen Endes4 der Unterlagsplatte hineingeschoben. Alsdann wird das Klemmstück 6 durch die Öffnung 5 der Unterlagsplatte hindurch in das bereits fertige Loch 11 der Schwelle hineingesteckt. Beim Passieren der Verwindung erfährt da§ Klemmstück eine 90'-Drehung. Die hakenförmige Abbiegung 7 legt sich dabei auf den Schienenfuß auf. Hiernach wird der Keil 10 eingetrieben, der die Befestigungsvorrichtung verspannt.
  • Das Klemmstück 6 braucht nicht an der Innenseite der Schiene zu sitzen. Es kann auch an der Außenseite nahe dem Schwellenende sitzen. Das hat gegebenenfalls den Vorteil, daß die Schwelle gerade dort, wo sie große Biegemomente aufzunehmen hat, nicht durch Löcher geschwächt wird.
  • Ferner liegt es innerhalb, der Erfindung, an Stelle des Flachkeiles einen Rundkeil zu verwenden. Selbst ein einfacher zylindrischer Sicherungsbolzen läßt sich verwenden, wobei allerdings die Schienenbefestigung nicht vorgespannt wird, es sei denn, man- bewirke die Vorspannung durch federnde Elemente. Die zweckmäßige Ausbildung des Einsteckkeiles 10 hängt von der Art des jeweiligen Gleises und von der Art der verwendeten Schwellen ab.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Befestigungsvorrichtung für Schienen auf Holzschwellen, insbesondere bei Grubenbahnen, mit einer die eine Seite des Schienenfußes umgreifenden Unterlagsplatte und mit einem die andere Seite des Schienenfußes übergreifenden, zu-2#, elleich die Unterlagsplatte haltenden Klemmstück, welches in die Schwelle hineingesteckt und durch einen Keil gesichert ist, dadurch gekennzeichne4 daß das Klemmstück (6) einen Schaft hat, der durch eine Öffnung (5) der Unterlagsplatte (2) in das Loch (11) der Schwelle (1) hineingesteckt und in an sich bekannter Weise durch einen Einsteckkeil (10) gesichert ist, der die Schwelle parallel zur Schiene (3) durchdringt.
  2. 2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (5) in der Unterlagsplatte (2) rechteckig ist, so daß sich das im Schaft entsprechend ausgebildete Klemmstück (6) nicht drehen kann. 3. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das aus einem Flachstahl hergestellte Klemmstück (6) an seinem oberen Ende zum Übergreifen des Schienenfußes hakenförmig abgebogen und in seinem Schaftteil an einer im eingebauten Zustand unterhall> der Unterlagsplatte liegenden Stelle um 90' verwunden ist.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1000 416; USA.-Patentschriften Nr. 1030 896, 1489 374.
DENDAT1073014D Befestigungsvor richtung fur Schienen auf Holzschwellen insbesondere bei Grubenbahnen Pending DE1073014B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1073014B true DE1073014B (de) 1960-01-14

Family

ID=597367

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1073014D Pending DE1073014B (de) Befestigungsvor richtung fur Schienen auf Holzschwellen insbesondere bei Grubenbahnen

Country Status (1)

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DE (1) DE1073014B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1030896A (en) * 1912-02-23 1912-07-02 Antoni Kozaczka Tie and rail-fastener.
US1489374A (en) * 1923-10-12 1924-04-08 Thompson Collin Railroad tie and rail fastener
DE1000416B (de) * 1953-12-15 1957-01-10 Wilhelm Hammer K G Schienenbefestigung, insbesondere fuer Gruben- und Feldbahngleise

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US1030896A (en) * 1912-02-23 1912-07-02 Antoni Kozaczka Tie and rail-fastener.
US1489374A (en) * 1923-10-12 1924-04-08 Thompson Collin Railroad tie and rail fastener
DE1000416B (de) * 1953-12-15 1957-01-10 Wilhelm Hammer K G Schienenbefestigung, insbesondere fuer Gruben- und Feldbahngleise

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