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DE968000C - Elastischer Dalben aus mehreren Stahlrammpfaehlen - Google Patents

Elastischer Dalben aus mehreren Stahlrammpfaehlen

Info

Publication number
DE968000C
DE968000C DEP10033A DEP0010033A DE968000C DE 968000 C DE968000 C DE 968000C DE P10033 A DEP10033 A DE P10033A DE P0010033 A DEP0010033 A DE P0010033A DE 968000 C DE968000 C DE 968000C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piles
coupling
disc
elastic
dolphins
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP10033A
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Wedekind
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HANS JUERGEN WEDEKIND DIPL ING
Original Assignee
HANS JUERGEN WEDEKIND DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HANS JUERGEN WEDEKIND DIPL ING filed Critical HANS JUERGEN WEDEKIND DIPL ING
Priority to DEP10033A priority Critical patent/DE968000C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE968000C publication Critical patent/DE968000C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B3/00Engineering works in connection with control or use of streams, rivers, coasts, or other marine sites; Sealings or joints for engineering works in general
    • E02B3/20Equipment for shipping on coasts, in harbours or on other fixed marine structures, e.g. bollards
    • E02B3/28Fender piles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Piles And Underground Anchors (AREA)

Description

  • Elastischer Dalben aus mehreren Stahlrammpfählen Die Erfindung betrifft einen elastischen Dalben aus mehreren Stahlrammpfählen, die durch eine Kuppelvorrichtung derart lose miteinander verbunden sind, daß die Pfähle bei seitlichem Schub nacheinander zum Tragen kommen.
  • Die Notwendigkeit, das immer knapper werdende schwere Bauholz für Dalben durch einen anderen Baustoff zu ersetzen, hat bereits seit längerer Zeit zur Verwendung von Stahlpfählen geführt. Stahlbeton konnte sich wegen seiner mangelnden Durchbiegungsfähigkeit nicht durchsetzen. Bei Verwendung von S,ta.hl@ra@mmpfählen wurden diese zunächst nach dem Vorbild der hölzernen Dalben fest durch Nietung, Verschraubung oder Schweißung miteinander verbunden. Diese feste Verbindung ergibt gegenüber den Holzdalben eine viel zu große Starrheit, d. h. ungenügende Aufnahmefähigkeit für die auf dem Wasser unvermeidlichen Schiffsstöße. In Erkenntnis dieser Tatsache hat man. in neuerer Zeit Pfahlverbindungen durch dünne Horizontalbleche hergestellt, die aber bei Druck- oder Stoßbelastung zu Brüchen führende Formänderungen erleiden.
  • Eine weitere bekannte Bauart, nach der deutschen Patentschrift 640058, versucht, für ringförmige Dalben die Versteifung infolge Zusammenrosten der Profile mit Hilfe von lose angebrachten Zwischenstücken zu vermeiden; außerdem wird angestrebt, ein Nacheinander im Wirksamwerden der Pfähle durch Zugstangen, die nach Art der Fahrradspeichen wirken, zu erzielen. Die letztere Wirkung ist allerdings zweifelhaft, vor allem, wenn durch eine Ummantelung mit keilförmigen Hölzern durch deren Gewölbewirkung ein Nacheinanderansprechen der Pfähle unmöglich gemacht wird.
  • Bei einer weiteren bekannten Bauart, nach der deutschen Patentschrift 723 810, liegen die Pfähle zwischen sich kreuzenden und gelenkig miteinander verbundenen Profileisen. Diese Bauart verlangt eine in der Praxis nicht zu erreichende Genauigkeit der Rammung, wenn Klemmungen und unkontrollierbare Spannungen vermieden werden sollen. Die bei dieser Bauart eintretende Pressung zwischen Pfahl und Profil beeinträchtigt die freie Durchbiegung der Einzelpfähle, eine Verminderung der Starrheit kann deshalb nur teilweise erreicht werden. Durch die Scherenwirkung der Profile ist ein gleichzeitiges Wirksamwerden der von den Scheren umfaßten Pfähle bedingt. Es fehlt also, ebenso wie bei anderen bekannten Ausführungsformen, die für das ruhige Liegen der Schiffe besonders wichtige Anfangsweichheit des Dalbens.
  • Gemäß der Erfindung werden die geschilderten Nachteile dadurch beseitigt, daß zwischen den Pfählen mit Abstand von diesen eineKuppelscheibe mit Ausschnitten für die Pfähle angeordnet ist, welche an die Pfähle mit einem Spiel angeschlossen ist, das die Berührung zwischen Pfählen und Kuppelscheibe ohne Beanspruchung der Anschlußmittel gewährleistet.
  • Durch diese Ausbildung des Dalbens wird erreicht, daß einen beliebigen Rammpfahl treffende Druckkräfte oder Stöße den Pfahl so weit durchbiegen, bis er nach Überwindung seines Abstandes die Kuppelscheibe berührt. Unter zunehmender Durchbiegung schiebt der Pfahl dann die Kuppelscheibe vor sich her, bis sie nacheinander an die übrigen Pfähle anstößt und diese zur Mitwirkung heranzieht. Bei dieser Belastungsart wirken die Anschlußmittel nur insoweit mit, als sie das Abgleiten seitlich zur Kraftrichtung stehender Pfähle aus ihrem Ausschnitt der Kuppelscheibe verhüten.
  • Dieses Nacheinander des Wirksamwerdens der Einzelpfähle erzeugt die erforderliche Anfangsweichheit. Durch geeignete Bemessung bzw. entsprechende Berechnung der Pfahlprofile und der Abstände der Pfähle von der Kuppelscheibe ermöglicht die Erfindung eine Anpassung der Dalbenreaktion an die jeweils in Betracht kommenden Kräfte.
  • Andererseits wird die Kuppelscheibe durch Zugkräfte, die an dieser Scheibe angreifen, zunächst an den in der Zugrichtung stehenden Pfahl herangezogen, ohne daß dabei irgendein Anschlußmittel zwischen Scheibe und diesem Pfahle beansprucht wird. Der von der Kuppelscheibe berührte Pfahl wird dann durchgebogen. Dabei werden die Anschlußmittel der bisher unbeteiligten Pfähle nacheinander beansprucht und wirksam. Erst dann werden alle Pfähle gleichzeitig zum Tragen herangezogen und durchgebogen. Ein ähnlicher Vorgang unter Mitwirkung der Anschlußmittel findet statt, wenn die Zugkraft statt an der Kuppelscheibe an einem Pfahl angreift.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele für die Kupplung der Dalbenpfähle nach der Erfindung dargestellt.
  • Ein Ausführungsbeispiel für einen Dalben mit drei Pfählen ist in Abb. r a im Schnitt und in Abb. z b im Grundriß dargestellt; Abb.2 zeigt den Grundriß für einen 5pfähligen Dalben mit Rohrpfählen. Die Konstruktion kann aber für jede der heute gebräuchlichen Querschnittsformen verwendet werden.
  • Zwischen den drei Pfählen a ist eine waagerechte Kuppelscheibe b angeordnet mit drei Rippen c, die gleichzeitig der Aussteifung der Kuppelscheibe und der Befestigung der (nicht eingezeichneten) Vertäuketten dienen. Die Rammpfähle d liegen mit einem Teil ihres Umfanges in Randausschnitten der Kuppelscheibe. An jedem Pfahl sind übereinander die Konsolen d und, d' angebracht, auf der unteren Konsole liegt die Kuppelscheibe b auf. Eine lose Verbindung zwischen Pfahl und Kuppelscheibe wird durch den Bolzen e gebildet, der in die Löcher der beiden Konsolen paßt, die Kuppelscheibe aber in dem Loch f faßt, das so groß gehalten ist, daß der Bolzen nach allen Seiten erhebliche Bewegungsmöglichkeiten vorfindet. Zwischen jedem Pfahl und dem Rand der Kuppelscheibe bleibt ein ,erheblicher Abstand g, der jedoch so gehalten ist, daß bei einer waagerechten Bewegung der Kuppelscheibe auf den Pfahl zu eine Berührung dieser beiden Teile eintritt, ohne daß der zugehörige Bolzen schon gegen den Rand seines Loches in der Kuppelscheibe stößt.
  • In Abb. 3 und-4 sind weitere Möglichkeiten zur Verbindung der Einzelpfähle mit der Kuppelscheibe zur Darstellung gebracht, und zwar Abb. 3 Anschluß des Pfahles mit einem an den Konsolen d angebrachten kräftigen Bügel h, der inein entsprechend großes Rundloch f der Kuppelscheibe eingreift; Abb. q. Anschluß des Pfahles mit zwei seitlich angebrachten Ketten i, die in ein auf der Unterseite der Kuppelscheibe angebrachtes Auge k eingeschäkelt werden.
  • Die Ausführungsarten nach Abb. 3 und q. ermöglichen dieselbe freie Bewegung wie die Bolzenverbindung.
  • Bei großen Schiffen mit hoher Bordwand greift die Zugkraft der Schiffstrossen schräg nach oben gerichtet an. In diesem Falle legt sich die Kuppelscheibe gegen die oberen Konsolen und verteilt die Vertikalkomponente des Trossenzuges auf mehrere benachbarte Pfähle.
  • Der lichte Raum zwischen der oberen und der unteren Konsole ist so groß gewählt, daß auch bei größter Gesamtdurchbiegung die Kuppelscheibe nicht eingeklemmt werden kann.
  • Weitere Vorteile dieser neuartigen Bauweise der Dalben sind: Klare statische Verhältnisse, ohne jede Möglichkeit zu Klemmungen oder unkontrollierbaren Spannungen.
  • Völlig freie Bewegung der Einzelpfähle, damit größte Durchbiegung und Arbeitsfähigkeit. Einfache Montage ohne Tide-Arbeit (Arbeit unter Mittel-Hochwasser).
  • Erhebliche Baustoffersparn.is durch Anordnung nur eines Verbandes, der gleichzeitig als Vertäuvorrichtung dienen kann und gut zugänglich liegt. Einfache und kräftige Konstruktion, die dem rauhen Schiffahrtsbetrieb angemessen ist.
  • Völliger Schutz der Verbindung des Pfahles mit der Kuppelscheibe vor Beschädigung durch die Vertäukette.
  • Leichter Ausgleich größerer Fehlrammungen durch einfache Änderung der Befestigungsmittel, ohne Ausziehen des verrammten Pfahles.
  • Havarierte Einzelpfähle und ihre Befestigung können ohne Schwierigkeit ausgewechselt werden. Leichte Lösbarkeit der Verbände, wenn der ganze Dalben durch Havarie unter Wasser gedrückt sein sollte.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elastischer Dalben aus mehreren Stahlrammpfählen, die durch eine Kuppelvorrichtung lose miteinander verbunden sind und nacheinander zum Tragen kommen, gekennzeichnet durch eine zwischen den Pfählen (a) mit Abstand von diesen angeordnete Kuppelscheibe (b) mit Ausschnitten für die Pfähle, welche Scheibe an die Pfähle mit einem Spiel angeschlossen ist, das die Berührung zwischen Pfählen und Kuppelscheibe ohne Beanspruchung der Anschlußmittel gewährleistet.
  2. 2. Elastischer Dalben nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kuppelscheibe (b) zwischen an den Pfählen (a) befestigten Konsolen (d, d') liegt und in diesen befestigte Bolzen (e) oder Bügel (h) als Anschlußmittel durch Löcher (f) der Kuppelscheibe mit einem Spiel greifen, welches den Abstand zwischen den Pfählen und der Kuppelscheibe übertrifft.
  3. 3. Elastischer Dalben nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Anschlußmittel zwischen der Kuppelscheibe (b) und den Pfählen (a) seitlich an diesen befestigte Ketten (i) dienen, deren andere Enden in ein Auge (k) an der Unterseite der Kuppelscheibe (b) eingeschäkelt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 640 058, 723 810; »Die Bautechnik«, 1939, Heft 3, S. 42,:2. Absatz, und S.43; »Der Bauingenieur«, 1942" Heft 27/28, S. 208; »Peiner Kastenspundwand«, Katalog 1942, S.277.
DEP10033A 1948-10-02 1948-10-02 Elastischer Dalben aus mehreren Stahlrammpfaehlen Expired DE968000C (de)

Priority Applications (1)

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DEP10033A DE968000C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Elastischer Dalben aus mehreren Stahlrammpfaehlen

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DEP10033A DE968000C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Elastischer Dalben aus mehreren Stahlrammpfaehlen

Publications (1)

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DE968000C true DE968000C (de) 1958-01-02

Family

ID=7362631

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP10033A Expired DE968000C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Elastischer Dalben aus mehreren Stahlrammpfaehlen

Country Status (1)

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DE (1) DE968000C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE975224C (de) * 1949-08-12 1961-10-05 Mannesmann Ag Elastischer staehlerner Dalben

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE640058C (de) * 1933-05-11 1936-12-19 Ilseder Huette Dalben aus im Grundriss ringfoermig angeordneten eingerammten Walztraegern
DE723810C (de) * 1938-01-30 1942-08-11 Krupp Ag Elastischer Dalben aus mehreren, im Abstand voneinander angeordneten, eisernen Rammpfaehlen

Patent Citations (2)

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