DE1071560B - - Google Patents
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B11/00—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
- B28B11/14—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting
- B28B11/16—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting for extrusion or for materials supplied in long webs
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Devices For Post-Treatments, Processing, Supply, Discharge, And Other Processes (AREA)
Description
bundesrepublik deutschland
DEUTSCHES
PATENTAMT
an ueldetag:
bekanntmachung
der anmeldung
und ausgabe deb
ausle ge s chri ft:
ausgabe deb
patentschrift:
IIBF J 071 560
kl. 80a 37
internat. kl. B 28c 20. a u g u s t 1957
17. dezember 1959 9.juni 1960
stimmt Oberein mit adslegeschrift
1 071 560 (V 12972 XVc / 80 a)
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Abschneiden einzelner Formlinge von
dem aus dem Mundstück einer Tonpresse austretenden Tonstrang.
Die bekannten Abschneider besitzen eine sogenannte Meßwalze, von der aus über ein kompliziertes Getriebe
der Antrieb des Abschneiders auf Grund der durch den Massestrang zurückgelegten Strecken gesteuert wird.
Trotz dieser Einrichtung wurde der Schnitt häufig ungenau, so daß Größendifferenzen bei den geschnittenen
Formlingen auftraten. Es ist aber bekannt, mit einem Hub mehrere Schnitte auszuführen, indem der Abschneidebügel
mi,t mehreren Schneiddrähten od. dgl. ausgerüstet wurde. Das verlangt aber eine Erhöhung
der Stranggeschwindigkeit und bringt somit weitere ge'triebetechnische Schwierigkeiten mit sich; denn der
Abschneidebügel muß während des.Schneidvorganges mit dem Strang mitlaufen:
Es ist auch bekannt, abgeschnittene Formlinge gruppenweise um einen geringen Winkel abzukippen, nachdem
die Formlinge ein Stück von der Schnittstelle entfernt sind, so daß sie gruppenweise weiterbefördert
werden. Diese Einrichtung konnte jedoch nicht die bereits geschilderten Nachteile hinsichtlich
der durch den Schnitt auftretenden .Differenzen as beheben.
Des weiteren ist bekannt, den Tonstrang von einem, in Abhängigkeit mit der Strangbewegung arbeitenden
Abschneider zunächst in größere, einer Mehrzahl Formlinge entsprechende Längsstücke zu teilen. Das
vom Tonstrang abgetrennte Längsstück wird hierbei von einem endlosen Band weitergeführt. Am Ende des
Förderbandes wird das Strangstück vermittels Stempel durch die Schneiddrähte gestoßen.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die Einhaltung der Maßgenauigkeit der Formlinge bei erhöhter
Arbeitsgeschwindigkeit zu erreichen.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß der aus dem Mundstück einer Tonpresse austretende
Tonstrang von einem in Abhängigkeit mit der Strangbewegung arbeitenden Abschneider zunächst in größere,
einer Mehrzahl Formlinge entsprechende Längsstücke und diese noch von einem zweiten Abschneider
in Formlinge zerteilt werden, wobei der Schnitt der Längsstücke an einem stillstehenden Strangstück erfolgt.
Dies hat den Vorteil, daß eine genaue Maßhaltigkeit der Formlinge auch bei hoher Arbeitsgeschwindigkeit
gewährleistet ist. Während des Schneidvorganges werden die Formlinge auf Trocknungsabstände auseinandergezogen.
Diese lockere, unter sich Zwischenräume aufweisendeForm ermöglicht ein raschesTrocknen
der Formlinge.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt, an Hand welcher das neue
Verfahren und Vorriditung zum Abschneiden einzelner Formlinge
von dem aus dem Mundstück einer Tonpresse austretenden Tonstrang
Patentiert für: VEB-KEMA Keramikmaschineri, Görlitz
Kurt Franz, Görlitz, ist als Erfinder genannt worden
Verfahren und die Vorrichtung im nachstehenden erläutert wird.
Abb. 1 zeigt den Doppelabschneider in der Seitenansicht, teilweise im Schnitt;
Abb. 2 ist eine Draufsicht zu Abb. 1 und
Abb. 3 eine Stirnansicht mit teilweisem Querschnitt, auf der Linie C-D der Abb. 2.
An das Mundstück 1 der Strangpresse2 schließt sich der übliche Rollentisch 3 an, über und hinter welchem
der Doppel abschneider 4, 5 angeordnet ist. Dem Schneidetisch 6 des zweiten Abschneiders 5 ist ein
Quertransporteur 7 vorgelagert, der als endloses Band ausgebildet ist.
Im Gestell 16 des Doppelabschneiders 4,5 ist ein Schlittenwageniy auf Rollen 18 in Laufschienen 19
verschiebbar. Der Schlittenwagen 17 bildet mit dem aus den Trageleisten 20 bestehenden Schlittentisch die
Auflauffläche für den aus dem Pressenmundstück 1 tretenden Tonstrang 21. Die Trageleisten besitzen am
Ende Anschläge 22. Die vom Strang 21 bewirkte Mitnahme des Schlittenwagens 17 wircl in geeigneter, an
sich bekannter Weise auf die Welle 23 übertragen, welche im geeigneten Zeitpunkte . eine im Getriebekasten
24 angeordnete KupplungI zum Antrieb des Strangabschneiders 4 betätigt. Der Abschneider 4
trennt jeweils ein größeres, einer Mehrzahl von Mauersteinen entsprechendes Längsstück vom Strang21 ab.
Die Laufschienen 19 des Schlittenwagens 17 liegen auf Exzentern 26 auf, die. im Abschneidergestell 16
drehbar gelagert sind und ihren Antrieb ebenfalls aus dem Getriebekasten 24 heraus erhalten. Durch entsprechende
Verdrehung der Exzenter 26 kann der Schlittenwagen 17 gehoben und gesenkt werden. Die Verdrehung
der Exzenter 26 erfolgt mittels einer am Schlittenwagen 17 befestigten Zahnstange 27, in welche ein
009 52w153
Claims (10)
1. Verfahren zum Abschneiden einzelner Steinformlinge von dem aus dem Mundstück einer Tonpresse austretenden Tonstrang, bei welchem der
Tonstrang von einem in Abhängigkeit- mit der Straiigbewegung arbeitenden Abschneider zunächst
in größere, einer Mehrzahl Formlinge entsprechende Längsstücke und diese noch von einem
zweiten Abschneider in Formlinge zerteilt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnitt der Längsstücke an einem stillstehenden Strangstück erfolgt.
2. Verfahren zum Abschneiden einzelner Mauersteine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet;
daß die Formlinge während des Schneidvorganges auf Trocknungsabstände auseinändergezogen
werden.
3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen
Doppelabschneider (4, 5) mit zwei Schnittstellen, deren erste aus einem von der Strangbewegung
mitgenommenen Schlittentisch (17, 20) und deren zweite aus einem feststehenden Schneidetisch (6)
besteht.
4. Vorrichtung nach Ansprucli 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlittemvagen (17) mit
seiner Auflagefläche über die Ebene seines Schlittentisches (20) anhebbar und herausfahrbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Betätigung der Abschneider
(4, 5) und. des Schlittenwagens (17) miteinander verbundene Kupplungen (I, II, III) vorgesehen sind, deren erste (I) jeweils von dem sich
vorbewegenden Strangende (21) einzuschalten ist, während das weitere Ein- und Ausschalten in bestimmten Zeitabschnitten mechanisch durch die in
sich zusammenarbeitenden Getriebe der Kupplungen auszulösen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein unabhängig von der Strangbewegung angetriebenes Zahnrad (29) in eine am
Schlittenwagen (17) befestigte Zahnstange (27) eingreift und ihm zeitweilig eine zusätzliche, die
Stranggeschwindigkeit übersteigende Vorwärtsbewegung erteilt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufschienen (19) des
Schlittenwagens (17) auf verstellbaren Exzentern (26) aufliegen.'
8. Vorrichtung nach Anspruch 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß am Schlitten wagen (17) nach
vorn ausladende Steinträger (30) vorgesehen sind, welche auf ihren 'Tragestangen (25) ausziehbar
sind.
9. \Orrichtung nach Anspruch 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Steinträgersatz (30) mit
dem vorderen Ende auf seiner Tragestange (25)
befestigt ist und am hinteren losen Ende einen mit einem ortsfesten Anschlag zusammenarbeitenden
Fortsatz (31) trägt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die den feststehenden Schneidetisch (6) des zweiten Abschneiders (5) in Ausnehmungen durchsetzenden Steinträgerstangen (25) so
lang sind, daß sie in ihrer vorgeschobenen Stellung in die Bahn eines Quertransporteurs (7) reichen,
zwischen dessen lattcnförmige Glieder (35) sie einzuschieben sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 631 265.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Q SO» 12.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1071560B true DE1071560B (de) |
Family
ID=596216
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1071560D Pending DE1071560B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1071560B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1262223B (de) * | 1963-01-08 | 1968-03-07 | Rueegg Naegeli & Cie Ag | Anzeigetraeger zur Aufnahme von verschiebbaren Merkzeichen |
| DE2712057A1 (de) * | 1977-03-18 | 1978-09-21 | Fuchs & Co Ag | Verfahren und vorrichtung zum gruppieren von ziegelrohlingen zu einer setzlage |
| FR2383766A1 (fr) * | 1977-03-18 | 1978-10-13 | Fuchs & Co Ag | Procede et dispositif pour grouper des ebauches de briques en lits de chargement |
| DE2758848A1 (de) * | 1977-12-30 | 1979-07-05 | Fuchs & Co Ag | Vorrichtung zum gruppieren von ziegelrohlingen zu einer setzlage |
-
0
- DE DENDAT1071560D patent/DE1071560B/de active Pending
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1262223B (de) * | 1963-01-08 | 1968-03-07 | Rueegg Naegeli & Cie Ag | Anzeigetraeger zur Aufnahme von verschiebbaren Merkzeichen |
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| DE2759422C3 (de) * | 1977-03-18 | 1983-02-10 | Fuchs & Co Aktiengesellschaft für Elektrodraht-Erzeugung und Maschinenbau, Graz | Vorrichtung zum Abschneiden von Ziegelrohlingen |
| DE2758848A1 (de) * | 1977-12-30 | 1979-07-05 | Fuchs & Co Ag | Vorrichtung zum gruppieren von ziegelrohlingen zu einer setzlage |
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