DE1070879B - Verbrennungsmotor mit einem Vergaser mit eimer selbsttätigen Vorrichtung für das Anlassen und den Betrieb in kaltem Zustand - Google Patents
Verbrennungsmotor mit einem Vergaser mit eimer selbsttätigen Vorrichtung für das Anlassen und den Betrieb in kaltem ZustandInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
- F02M1/00—Carburettors with means for facilitating engine's starting or its idling below operational temperatures
- F02M1/04—Carburettors with means for facilitating engine's starting or its idling below operational temperatures the means to facilitate starting or idling being auxiliary carburetting apparatus able to be put into, and out of, operation, e.g. having automatically-operated disc valves
- F02M1/043—Auxiliary carburetting apparatus controlled by rotary sliding valves
-
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Description
Die Erfindung betrifft einen Verbrennungsmotor mit einem Vergaser, welcher mit einer Vorrichtung für
das Anhissen und den Betrieb in kältend Zustand versehen ist, welche eine Startklappe oder eine Vorrichtung
zur Ausgabe eines Startgeinisches aufweisen kann. Diese Vorrichtung für das Anlassen und den
Betrieb in kaltem Zustand bewirkt in der Ansaugeleitung des Vergasers das Vorhandensein eines reichen
Gemisches., welches aus Brennstoff und aus Startzusatzluft
besteht, wobei die Vorrichtung selbsttätig durch ein temperaturempfindliches Organ ein-' und
ausgeschaltet wird. z. B. eine Thermometerkapsel, einen Bimetallstreifen oder ein beliebiges anderes geeignetes
System, welches infolge der Inbetriebsetzung des Motors erwärmt wird. . ;
Es ist bereits vorgeschlagen worden, dieses temperaturempfindliche
Organ durch einen elektrischen Widerstand zu erwärmen und den Stromdurchgang durch diesen Widerstand durch ein durch das Arbeiten
des Motors ausgelöste Kontaktsystem zu steuern.
Hierfür ist die Benutzung einer Vorrichtung vorgeschlagen worden, welche z.B. entweder durch den
Druck des Schmieröls des Motors oder durch den Unterdruck in der Ansaugeleitung oder durch den
Ladestrom des dem Motor zugeordneten Dynamos oder as
durch die Temperatur der Auspuffgase oder des Kühlmittels gesteuert wird.
Von diesen Vorrichtungen scheinen am vorteilhaftesten die zu sein, welche zur Steuerung des Stroms in
dem Heizwiderstand den Schmieröldruck benutzen, und zwar um so mehr, als bei den meisten modernen
Motoren schon eine Vorrichtung vorhanden ist, welche unter der Einwirkung des Öldruckes steht und durch
das' Aufleuchten eines im allgemeinen an dem Instrumentenbrett angebrachten Leuchtzeichens nach Schließung
des Zündkontaktes des Motors anzeigt, daß der Öldruck Null oder kleiner als ein bestimmter Mindestwert
ist.
Die Erfindung sieht vor, daß der Öldruckschalter in bekannter Weise so ausgebildet ist, daß er den Speise-Stromkreis
des Widerstandes schließt, wenn der Öldruck den gewählten Mindes!wert übersteigt, wobei
neuerdings das Leuchtzeichen zur Anzeige des Fehlens oder des ungenügenden Wertes des Schmierdruckes an
•!en j en igen Leiter angeschlossen ist, welcher den Widerstand mit dem Schalter verbindet, so daß, wenn
der Schmierdruck den vorausbestimmten Mindestwert übersteigt, gleichzeitig die Speisung des Widerstandes
und das Erlöschen des Leuchtzeichens erfolgen, während unterhalb dieses Mindestwerts das Leuchtzeichen
aufleuchtet und de.r Widerstand nicht gespeist wird.
Gemäß der Erfindung wird also ein zweiter Schalter eingespart, was vor allem unter dem Gesichtspunkt zu
würdigen ist, daß es sich bei den Kraftfahrzeugen, für Verbrennungsmotor mit einem Vergaser
mit einer selbsttätigen Vorrichtung
für das Anlasse^ und den Betrieb
in kaltem Zustand
Anmelder:
Societe Industrielle de Brevets
■ et d'Etudes S. I. B. E., Paris
■ et d'Etudes S. I. B. E., Paris
Vertreter: Dr. F. Zumstein
und Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. E. Assmann,
Patentanwälte, München 2, Bräuhausstr. 4
und Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. E. Assmann,
Patentanwälte, München 2, Bräuhausstr. 4
Beanspruchte Priorität:
Frankreich, vom 7. Mai 1956
Frankreich, vom 7. Mai 1956
welche der Erfindungsgegenstand in erster Linie gedacht ist, um Massenartikel handelt, bei welchen auch
die kleinste Einsparung ins Gewicht fällt.
Die Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung beispielshalber erläutert.
Fig. 1 zeigt schematisch eine erfindungsgemäße Anlage; ■
Fig. 2 und 3 zeigen in größerem Maßstab und zum Teil geschnitten gewisse wesentliche Teile dieser
Anlage.
Die dargestellte Anlage enthält einen Kraftfahrzeugverbrennungsmotor
1 mit einem Vergaser 2, welcher mit einer selbsttätigen Vorrichtung für das Anlassen
und den Betrieb in kaltem Zustand ausgerüstet ist.
Beispielshalber ist angenommen, daß diese Vorrichtung in der in Fig. 2 und 3 dargestellten Weise ausgebildet
ist. ■■ .
Auf diesen Figuren bezeichnet 2 den Körper des Vergasers, 3 die Ansaugcleitung und 4 die Drosselklappe.
Der Vergaser weist einen Schwimmerbehälter 5 auf, welcher die Hilfsstartvorrichtung über eine kalibrierte
öffnung 6 Sf)cist. Diese Hilfsvorrichtung enthält
ihrerseits einen durch einen kalibrierten Durchlaß 8 belüfteten Schacht 7. Ein aufsteigender Kanal,
welcher durch ein seitlich mit Löchern versehenes Rohr 9 gebildet wird, taucht in diesen Schacht 7 ein
und steht an seinem oberen Teil mit 'einem in einen Flansch 11 mündenden absteigenden Kanal 10 in Verbindung. '■■'■■
■"■'...:■ 909688/125
Die Brennstofrorderung in die Hilfsvorrichtung wird durch einen drehbaren Verteiler 12 gesteuert,
welcher auf einer Achse 13 sitzt und miteinander in Verbindung stehende radiale Nuten 14 aufweist. Dieser
Verteiler kann je nach seiner Stellung entweder durch seine Nuten 14 den den Brennstoff zuführenden
Kanal 10 mit einem in die Ansaugeleitung 3 hinter der Drosselklappe 4 mündenden Kanal 15 in Verbindung
setzen oder die Verbindung zwischen diesen beiden Kanälen unterbrechen (Stellung der Fig. 3).
Der Verteiler 12 wird durch ein thermostatisches Glied 16 betätigt, welches durch eine Bimetallspirale
gebildet wird. Dieser Bimetallstreifen ist mit seinem inneren Ende an der Achse 13 befestigt, welche hierfür
mit einem Längsschlitz 17 versehen ist, in welchen die innerste Windung des Bimetallstreifens eingeführt ist.
Sein äuLieres Ende liegt zwischen zwei Lagerflächen 18 eines aus Isolierstoff bestehenden Deckels 19. Ein von
dem Körper des Vergasers getragenes Gehäuse 20 hält den Deckel 19 und führt die es durchdringende
Achse 13.
Es ist ferner aus der Zeichnung zu erkennen, daß ein Heizwiderstand 21 in dem Deckel 19 angeordnet
und über einen Schalter 23 entweder von der Akkumulatorenbatterie 22 des Fahrzeugs oder unmittelbar
von dem Dynamo der Anlage gespeist wird. Hierfür ist ein Ende des Widerstandes 21 durch einen. Leiter 24
mit einer Klemme der Batterie 22 verbunden (die andere Klemme hat 'Masseschluß)., wobei dann der
Zündkreis .^ des Motors zwischen den Leiter24 und
Masse geschaltet ist, während der Zündkontakt 25 zwischen der Batterie und der den Leiter 24 mit dem
Zündkreis verbindenden Leitung angeordnet: ist.
Schließlich ist gezeigt, daß der Schalte:: 23 durch einen Zylinder gebildet wird, in welchem entgegen der
Wirkung einer Feder 26 ein Kolben 27 gleitet, welcher auf seiner Rückseite unter dem auf Fig. 2 schematisch
durch den Pfeil F dargestellten Öldruck des Schmierkreises des Motors steht, wobei der Kolben 27, wenn
dieser Druck ausreichend ist, so weit zurückgedrückt wird, daß er auf eine isolierte Kontaktstange28 trifft,
welche durch einen Leiter 29 mit dem Ende des Widerstandes 21 verbunden ist, welches dem mit dem Leiter
24 verbundenen abgewandt ist. Bei dieser Ausbildung wird der Widerstand 21 gespeist, wenn der Schmierdruck den bestimmten Mindestwert erreicht.
Der der Vorderseite des Kolbens 27 gegenüberliegende Raum wird zweckmäßig mit der Belüftung des
Motorgehäuses verbunden, so daß das durch eine mangelhafte Abdichtung des Kolbens austretende öl in das
Gehäuse zurückfließt.
Außerdem wird zwischen Masse und Leiter 29 das Leuchtzeichen 30 geschaltet, welches dem Fahrer das
Fehlen oder den ungenügenden Wert des SchmierdriK'ks
anzeigen soll.
Die obige Vorrichtung arbeitet dann folgendermaikn. wobei zu berücksichtigen ist, daß die Widerstände
des Widerstandes 21 bzw. der Lampe des Leuchtzeichens 30. sehr verschieden sind (sie stehen
z.B. in dem Verhältnis 1:10).
Wenn der Motor stillsteht und kalt ist, nimmt der drehbare Verteiler 12 die Stellung ein, in welcher die
Verbindung zwischen den Kanälen 10 und 15 hergestellt ist. Wenn der Kontakt 25 offen ist, fließt weder
in dem Widerstand 21 noch in dem Schauzeichen 30 Strom. Wenn jetzt der Zündkontakt 25 geschlossen
wird, entsteht ein den Widerstand 21 und das Schauzeichen 30 enthaltender, sich über die Masse schlie-Bender
Stromkreis. Der Schalter 23 bleibt offen, da bei stillstehendem Motor kein-Öldruck in dem Schmierkreis vorhanden ist.
Infolge des verhältnismäßig großen Widerstandes der Lampe des Leuchtzeichens 30 reicht der in dem
ίο Stromkreis fließende Strom nicht aus, um eine merkliche
Temperaturerhöhung des Widerstandes 21 zu erzeugen. In der Praxis sind die Wärmeverluste des
thermost^tischen Systems so groß, daß seine Temperatur praktisch nicht ansteigt.
1S Sobald dagegen der Motor angelassen ist, wirkt der
Druck des Schmierkrcises auf den Kolben 27 und stellt den Masseschluß des Stromkreises über diesen Kolben
und die. Stange 28 her.
Der Stromkreis ist dann im wesentlichen über den Schalter 23 geschlossen, und der über das Leuchtzeichen
30 fließende. Strom wirdjso klein, daß die Lampe des Leuchtzeichens nicht mehr leuchtet.
Durch den Widerstand 21 fließt dagegen ein so starker Strom, daß seine Erwärmung merklich wird und
auf das thermostatische Glied 16 einwirkt, so daß dieses den Verteiler 12 in die Stellung verstellt, in welcher
die Startvorrichtung außer Betrieb gesetzt ist.
Wenn während des Arbeitens des Motors der Öldruck
ausbleibt, öffnet sich, der Schalter, und der Stromkreis hat nur noch über die Lampe des Leuchtzeichens
30 Masseschluß. Die Lampe leuchtet daher wieder auf, während die Heizung durch den Widerstand
21" praktisch unterbrochen wird.
Der ejnzige Schalter 23 erfüllt daher erfindungsgemäß
zwei getrennte Aufgaben, nämlich einerseits die In- oder Außerbetriebsetzung'des Widerstandes 21 zur
richtigen Zeit und andererseits das Aufleuchten oder Erlöschen des Leuchtzeichens 30.
Claims (1)
- Patentanspruch:Mit einem öldruckbetätigten Schalter, der bei niedrigem Schmieröldruck ein elektrisches Leuchtzeichen einschaltet, ausgerüstete Brennkraftmaschine, die einen Vergaser mit einer thermostatisch gesteuerten Anlaß vorrichtung besitzt, welch letztere einerseits bei kaltem bzw. andererseits bei. warmem Wärmefühler ein- bzw. ausgeschaltet ist, und bei welcher die allmähliche Erwärmung des Wärmefühlers durch eine elektrische Heizung erfolgt, die durch einen Schalter eingeschaltet wird, der auf den sich nach dem Anspringen der Maschine aufbauenden Schmieröldruck anspricht, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden genannten Schalter zu einem einzigen Schalter (23) zusammengefaßt sind, der mit dem elektrischen Heizwiderstand des Wärmefühlers über eine Leitung verbunden ist, von der die Speiseleitung für das Leuchtzeichen (30) abzweigt.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 759 149, 950 516;
schweizerische Patentschrift Nr. 169 449;
britische Patentschrift Nr. 673 537;
USA.-Patentschriften Nr. 2 071 633, 2 245 672.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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|---|---|---|---|
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|---|---|---|---|
| DENDAT1070879D Pending DE1070879B (de) | 1956-05-07 | Verbrennungsmotor mit einem Vergaser mit eimer selbsttätigen Vorrichtung für das Anlassen und den Betrieb in kaltem Zustand |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3037549A1 (de) * | 1979-10-06 | 1981-04-16 | Aisan Kogyo K.K., Obu, Aichi | Vorrichtung zur automatischen steuerung eines drosselventils eines vergasers fuer einen verbrennungsmotor mit innenverbrennung |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1109953B (de) * | 1957-05-02 | 1961-06-29 | Bosch Gmbh Robert | Elektrisch gesteuerte Kraftstoff-Einspritzanlage fuer Brennkraftmaschinen |
| US3291461A (en) * | 1965-02-11 | 1966-12-13 | John G Pope | Manually operated heating means for controlling automatic chokes |
| FR2194234A5 (de) * | 1972-07-31 | 1974-02-22 | Sibe |
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-
1956
- 1956-05-07 FR FR1150498D patent/FR1150498A/fr not_active Expired
-
1957
- 1957-05-02 GB GB14068/57A patent/GB799345A/en not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3037549A1 (de) * | 1979-10-06 | 1981-04-16 | Aisan Kogyo K.K., Obu, Aichi | Vorrichtung zur automatischen steuerung eines drosselventils eines vergasers fuer einen verbrennungsmotor mit innenverbrennung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| FR1150498A (fr) | 1958-01-14 |
| GB799345A (en) | 1958-08-06 |
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