DE1069977B - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H41/00—Rotary fluid gearing of the hydrokinetic type
- F16H41/24—Details
- F16H41/26—Shape of runner blades or channels with respect to function
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Schaufelrad für Flüssigkeitsgetriebe, insbesondere Leitrad für hydrodynamische
Drehmomentwandler,^fiiit einem eine Gruppe fest angebrachter Hilfsschaufeln tragenden,
gegenüber dem die Hauptschaufeln tragenden Schaufelrad drehbaren Hilfsschaufelrad, wobei das Auslaßende
jeder Hilfsschaufel in den Raum zwischen zwei benachbarten Hauptschaufeln ragt und durch
Relativdrehung der beiden Schaufelräder zur Anlage gegen die benachbarten Hauptschaufeln bewegbar ist.
Ein für. ein solches hydrodynamisches Getriebe bestimmtes Element besteht aus einer Anzahl Schaufeln
und einer Einrichtung, durch die bestimmte Schaufelgruppen gegen einseitige Bewegung gesichert und
zwischen anderen Schaufeln gelagert sowie als eine Einheit beweglich sind, so daß jede dieser bestimmten
Schaufeln mit zwei benachbarten anderen Schaufeln in Berührung gebracht werden kann. Des weiteren
besteht eine solche Einrichtung aus mit Schaufeln versehenen Antriebsorganen und getriebenen Elementen
sowie aus einem mit Schaufeln .bestückten Leitelement, die um eine Achse drehbar sind und ""einen
geschlossenen Flüssigkeitskreislauf begrenzen. Hier enthält das Leitelement zwei Gruppen von Schaufeln,
eine Einrichtung zum Tragen der einen Schaufelgruppe und eine Anordnung für die Verdrehung der
Trageinrichtung, so daß diese sich entsprechend den Winkeländerungen des aus dem einen Element in
das andere gelangenden Flüssigkeitsstromes dreht und die Schaufeln beider Gruppen zur Anlage kommen.
Die Vorrichtung nach der Erfindung ist also dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfsschaufelrad gegenüber
dem Hauptschaufelrad, wie an sich bekannt, durch den Druck der Betriebsflüssigkeit in beiden
Richtungen frei drehbar ist und die Profile derHaupt- und Hilfsschaufeln so aufeinander abgestimmt sind,
daß jede Hilfsschaufel sowohl bei Anlage an der Vorderseite als auch bei Anlage an der Rückseite der
einen bzw. anderen benachbarten Hauptschaufel mit dieser eine zusammengesetzte Schaufel mit annähernd
stetigem Stromlinienprofil bildet, deren Eintrittsende im wesentlichen in Richtung der ausströmenden Flüssigkeit
liegt.
Mit dieser Konstruktion wird also ein für solche Drehmomentwandler bestimmtes Element geschaffen,
dessen Schaufelaufbau unter dem Einfluß sich ändernder Strömungen die Einstellung veränderlicher Einlaßwinkel
ermöglicht und der Hauptschaufeln mit Hilfsschaufeln enthält, die relativ zueinander um eine
gemeinsame Achse drehbar sind, so daß die Hilfsschaufeln zur Anlage an den Einlaßabschnitten der
Hauptschaufeln kommen und dadurch der Einlaßwinkel dieses Schaufelaufbaues sich ändert. Dieser
weist Abschnitte auf, die durch Winkeländerungen
Schaufelrad für Flüssigkeitsgetriebe,
insbesondere Leitrad für hydrodynamische Drehmomentwandler
insbesondere Leitrad für hydrodynamische Drehmomentwandler
Anmelder:
Borg-Warner Corporation,
Chicago, III. (V.St.A.)
Borg-Warner Corporation,
Chicago, III. (V.St.A.)
Vertreter: Dr.-Ing. H. Ruschke, Berlin-Friedenau,
und Dipl.-Ing. Κ. Grentzenberg,
München 27, Pienzenauerstr. 2, Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 22. Mai 1951
Anthony C Mamoi Detroit (V.St.A.),
ist als Erfinder genannt worden
des in das Element gelangenden Flüssigkeitsstromes selbsttätig eingestellt werden, so daß der Einlaßwinkel
des Schaufelaufbaues in Übereinstimmung mit dem während der Drehmomentänderung auftretenden
verschiedenen Winkel des Flüssigkeitsstromes gebracht wird. Der erfindungsgemäße hydrodynamische
Drehmomentwandler enthält also eine Anzahl einen Flüssigkeitskreislauf umschließender Elemente, von
denen jedes gebogene Schaufeln aufweist. Das eine Element hat Hauptschaufeln mit in der Nähe ihrer
Einlaßabschnitte angeordneten Hilfsschaufeln, die von einer Einrichtung getragen werden, die sich als Einheit
unter dem Einfluß des unter verschiedenen Winkeln auf sie auftreffenden Flüssigkeitsstromes dreht,
so daß sie sich gegen die eine oder die andere Seite von gegenüberliegenden Seiten der Einlaßabschnitte
der Hauptschaufeln legt. Hierbei weisen die Hilfsschaufeln Umrißflächen auf, bei denen die an sie gelegten
Tangenten einen anderen Winkel aufweisen als der Winkel des gegen sie auftreffenden Flüssigkeitsstromes, sobald sie mit der einen Seite jedes Einzelabschnittes
der Hauptschaufeln zur Anlage kommen. Nach erfolgter Anlage beider Schaufelgruppen des
Elementes bilden sich im wesentlichen ununterbrochen verlaufende gekrümmte Flächen, deren Einlaßabschnitte
praktisch die gleiche Winkellage haben wie die Richtung der in das Element einströmenden Flüs-
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sigkeit während der Anfangsstufe des Drehmoment-Vervielfältigungsbereiches des Wandlers. In der Endstufe
kommen die Hilfsschaufeln, da sie bei Änderungen der Winkel der in das Element einströmenden
Flüssigkeit drehbar sind, mit anderen Teilen der Einlaßabschnitte der Hauptschaufeln zur Anlage und
bilden andere und im wesentlichen ebenfalls ununterbrochen verlaufende gekrümmte Flächen. Weiterhin
soll für einen hydraulischen Drehmomentwandler ein Element mit zwei oder mehr Gruppen von Schaufeln
geschaffen werden, bei denen die eine Gruppe andere gekrümmte Oberflächen aufweist als die Schaufeln der
anderen. Hierbei sind die Schaufeln der einen Gruppe als Einheit relativ zu denjenigen der zweiten Gruppe
drehbar und kommen mit der einen oder anderen von deren sich gegenüberliegenden Seiten zur Anlage, so
daß auf diese Weise abweichende Kombinationen der Oberflächen beider Gruppen erzielt werden.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines für einen hydraulischen Drehmomentwandler bestimmten
Elementes mit relativ zueinander um eine gemeinsame Achse drehbaren Schaufeltragkörpern,
von denen jeder eine Vielzahl Schaufeln trägt; bei jedem Element weisen diese sich senkrecht zur Drehachse
der Körper erstreckende Abschnitte auf, so daß während der in entgegengesetzten Richtungen erfolgenden
Drehung des einen Körpers relativ zum anderen die auf einem Körper angeordneten Schaufeln
mit denjenigen des anderen Körpers zur Anlage gebracht werden können. Auch wird ein solches Element
in Form eines Leitrades mit einer Vielzahl von Schaufeln bestückt, deren Einzelabschnitte so gestaltet sind,
daß sie sich den verschiedenen Winkeln des aus einem anderen Wandlerelement, z. ß. dem Turbinenrad,
austretenden Flüssigkeitsstromes während einer vorbestimmten Drehzahldifferenz anpassen. Hierbei hat
das Leitrad andere, zu den ersterwähnten Schaufeln relativ drehbare Schaufeln, die mit dem gegenüberliegenden
Seiten der Einlaßabschnitte der ersten Schaufelgruppe zur Anlage kommen können, so daß
am Schaufeleintritt Einlaßwinkel entstehen, die sich den abweichenden Winkeln des aus dem Turbinenrad
während anderer Drehzahlen der Pumpen- und Turbinenelemente austretenden Flüssigkeitsstromes anpassen.
Des weiteren soll ein Drehmomentwandler geschaffen werden, dessen Teile aus einem Pumpenrad,
einem Turbinenrad und aus einem Leitrad bestehen, die einen geschlossenen Flüssigkeitskreislauf
bilden. Hierbei enthält das Leitrad zwei in dem Flüssigkeitskreislauf liegende Schaufelgruppen, von
denen die eine über eine Freilaufkupplung und einen Träger mit einem stillstehenden Teil verbunden ist
und von denen die zweite Schaufelgruppe Krümmungen aufweist, die eine Drehung des Ringes infolge
Strömungsänderungen der aus der Turbine in das Leitrad einströmenden Flüssigkeit bei Änderungen
der Drehzahlen von Pumpe und Turbine hervorrufen, sobald die Freilaufkupplung eine Rotation des Trägers
und der einen Schaufelgruppe verhindert.
Fig. 1 ist ein Axialschnitt des Teiles eines hydraulischen Drehmomentwandlers mit einem mit Schaufeln
bestückten Pumpenrad und einem Turbinenrad sowie einem mit Schaufeln ausgerüsteten erfindungsgemäßen
Leitrad, das Haupt- und Hilfsschaufeln aufweist,
Fig. 2 eine schematische Darstellung der in Fig. 1 gezeigten Pumpen-, Turbinen- und Leitradschaufeln;
außerdem sind an den Schaufelprofilen die verschiedenen Strömungswinkel während unterschiedlicher
Stufen des Drehmomentvervielfachungs- und Kupp-
lungsbereichs des Wandlers vektoriell dargestellt. Fig. 2 zeigt außerdem die Hilfsschaufeln des Leitrades
in den verschiedenen Stellungen, die sie mit Bezug auf die Hauptschaufeln des Leitrades unter
dem Einfluß der verschiedenen Strömungswinkel der aus dem Turbinenrad strömenden Flüssigkeit einnehmen.
Zum Vergleich mit dem erfindungsgemäßen Leitradaufbau ist in die Fig. 2 auch eine bisher
übliche Leitradschaufel eingezeichnet.
Fig. 3 ist ein Schnitt des in Fig. 2 dargestellten Leitradaufbaues nach Linie 3-3 der Fig. 1, gesehen in
Pfeilrichtung,
Fig. 4 eine Ansicht zweier Haupt- und Hilfsschaufeln des Leitradaufbaues, gesehen nach Linie 4-4 der
Fig. 1.
Fig. 5 ist eine der Fig. 2 ähnliche Ansicht der Leitradschaufeln, zeigt jedoch die Schaufeln mehr im
Detail und die verschiedenen Stellungen der Haupt- und Hilfsschaufeln unter derri Einfluß der Änderungen
der Anströmwinkel des aus dem Turbinenrad austretenden Flüssigkeitsstromes.
Fig. 6 ist eine Seitenansicht der in Fig. 5 dargestellten Schaufeln,
Fig. 7 ein schematisch dargestelltes Vergleichsbild, das in seinem oberen Teil die üblichen feststehenden
Leitradschaufeln und im unteren Teil die Haupt- und Hilfsschaufeln des erfindungsgemäßen Aufbaus zeigt;
auch sind die relativen Strömungswinkel der aus dem Turbinenrad nach den Schaufeln zu strömenden Flüssigkeit
beim Leerlauf und während verschiedener Abschnitte des Drehmomentwandlungsbereichs zu erkennen.
Fig. 8 ist ein Schaubild für einen Vergleich zwischen den Drehmoment- und Leistungsverlaufkurven
von hydraulischen Drehmomentwandlern, welche die üblichen Leitradschaufeln nach Fig. 7 verwenden, und
den Drehmomenten- und Leistungsverlaufkurven eines Wandlers mit dem erfindungsgemäßen Leitradaufbau.
Fig. 9 ist ein schematisches Vergleichsbild von Querschnittsformen der üblichen Leitradschaufeln
und denjeigen des Leitrades nach der Erfindung,
Fig. 10 eine Abänderung der Anordnung, die zur Lagerung bzw. zum Tragen der Leitradschaufeln
dient.
In Fig. 1 bis 3 ist der mechanische Aufbau des erfindungsgemäßen hydraulischen Drehmomentwandlers
wiedergegeben. Dieser umfaßt ein mit Schaufeln bestücktes treibendes Element, nämlich ein Pumpenrad/;
ein mit Schaufeln versehenes getriebenes Element in Form eines Turbinenrades T und ein mit
Schaufeln ausgerüstetes Element in Form eines Leitrades S. Das Pumpenrad / wird von einer mit einem
Motor oder einer anderen Kraftquelle (nicht dargestellt) verbundenen Welle 10 angetrieben und überträgt
die Leistung auf eine in dem Drehmomentwandler vorhandene Flüssigkeit, aus der das Turbinenrad
das veränderte Drehmoment aufnimmt, während das Leitrad zur Richtungsänderung des durch die Turbine
hindurchfließenden Flüssigkeitsstromes dient.
Das Pumpenrad / besteht aus einem äußeren halbwulstförmigen, mit der Welle 10 mittels eines hohlen
trommelartigen Gehäuses 12 verbundenen Ringgehäuse 11. Dieses umgibt eine zur Aufnahme der getriebenen
Welle 14 dienende feststehende Muffe 13, auf der das Gehäuse 11 drehbar gelagert ist. Das Gehäuse 12 und
das Pumpengehäuse 11 bilden einen Mantel, der die Flüssigkeit enthält, in der das Turbinenrad und das
Leitrad liegen. Das Pumpenrad / weist außerdem einen Ringkern 15 auf, der zusammen mit dem Gehäuse
11 einen halbwulstförmigen Flüssigkeitsraum
begrenzt; in diesem liegen eine Vielzahl SchaufelnIv, die sich zwischen dem Gehäuse 11 und dem Ringkern
15 erstrecken und mit diesen beiden Teilen verbunden sind.
Das Turbinenrad T besteht aus einem äußeren Gehäuse 16 und einem Ringkern 17, die ebenfalls einen
halbwustförmigen Flüssigkeitsraum begrenzen, in dem die Schaufeln Tv liegen, die wiederum mit dem
Außengehäuse 16 und dem Ringkern 17 verbunden sind. ίο
Das Leitrad S besteht aus einer für die Hauptschaufeln bestimmte Abstützung, die eine radial nach
einwärts gerichtete ringförmige Nabe 18 und einen Ringkern 19 aufweist, die durch die Hauptschaufeln
Spy miteinander verbunden sind. Die" TTaBe 18" der ÄDstützung ist mittels einer Freilaufkupplung OW
mit der feststehenden Muffe 13 verbunden. Die Freilaufkupplung OW besteht aus einer Vielzahl von
Kippkörpern 21, die zwischen der äußeren Zylinderfläche 22 der Nabe 18 und einer inneren Zylinderfläche
23 der feststehenden Muffe 13 liegen. Die Freilaufkupplung OW verhindert eine Rotation der Leitradnabe
18 und damit der Schaufeln Spv in der durch den Pfeil in Fig. 3 dargestellten Richtung, läßt aber
eine Drehung der Leitradnabe in der entgegengesetzten Richtung zu. Das Leitrad S enthält weiter eine
zum Tragen von Hilfsschaufeln bestimmte ringförmige Lagerung, die aus einem Innenring 24 und einem
Außenring 27 besteht, die durch die Schaufeln Sayi m
miteinander fest verbunden sind. Der Inhenring 24 liegt in unmittelbarer Nähe der Leitradnabe 18 und
hat eine gebogene Außenfläche 25 gleichen Halbmessers wie die gebogene Fläche 26 der Leitradnabe 18.
In radialem Abstand vom Ring 25 ist ein Ring 27 vorgesehen, der bei 28 mit der einen Stirnfläche des
Ringkernes 19 in Berührung steht. Der Ring 27 besitzt mehrere seitlich sich erstreckende Leisten 29, die
bei der Zylinderfläche 30 gleitend auf den Ringkern 19 aufgepaßt sind, damit der Hilfsschaufelaufbau sich
relativ zum Hauptschaufelaufbau drehen kann und dadurch eine Rotation der Hilfsschaufeln Sav relativ
zu den Schaufeln Spv möglich" ist! Eme-Sxiale Bewegung der Hilfsschaufelabstützung relativ zur
Hauptschaufelabstützung wird durch Keile 31 verhindert, die in eine Ringnut 32 des Ringkernes 19 der
Hauptschaufelabstützung eingreifen und an den seitlich sich erstreckenden Leisten 29 des Ringes 27 mittels
Schrauben 33 befestigt sind, die durch die Keile 31 hindurchtreten und in den Ring 27 eingeschraubt
sind.
Die Hauptschaufeln Spv der Hauptschaufelabstützung werden also in der einen Richtung an einer
Drehung durch die Freilaufkupplung OW gehindert, jedoch läßt der Freilauf den Umlauf der Schaufeln
in der entgegengesetzten Richtung zu. Die Hilfsschaufeln Sav des Leitrades können sich in beiden
Richtungen um die Achse des Wandlers sowie relativ zu den Hauptschaufeln frei drehen.
DieHauptschaufel- und die Hilfsschaufelabstützung können einzeln als Gußstücke hergestellt werden.
Fig. 4 zeigt die Stellung der Hauptschaufeln und der Hilfsschaufeln des Leitrades nach Linie 4-4 der
Fig. 1 und die Hilfsschaufeln Sav in Anlage mit den Hauptschaufeln Spv in einer der beiden Grenzstellungen
der Bewegung der Hilfsschaufeln relativ zu den Hauptschaufeln, sobald diese am Umlauf durch
die Freilaufkupplung OW gehindert werden. Jede Hilfsschaufel liegt zwischen zwei Hauptschaufeln. Sobald
die Hilfsschaufeln sich als eine gemeinsame Einheit drehen, bewegen sie sich um einen Kreis-
bogen, der kleiner als der Abstand zwischen zwei benachbarten Hauptschaufeln ist (Fig. 5), so daß jede
Hilfsschaufel mit der einen Seite oder mit der anderen Seite der zwei benachbarten Seiten der Hauptschaufeln
zur Anlage kommen kann, welche die Begrenzung der Hilfsschaufel relativ zu den Hauptschaufeln
bilden.
Auf der linken Seite der Fig. 2, 5 und 7 befinden sich die Hauptschaufeln Spv in Anlage mit den Hilfsschaufeln
Sav1 die alle mit Bezug auf die Hauptschaufeln die gleiche Stellung einnehmen, sobald sie sich in
einer Grenzlage befinden. Die auf der rechten Seite dieser Figuren von den Hauptschaufeln und den
Hilfsschaufeln eingenommenen Stellungen geben die Lage der Hilfsschaufeln relativ zu den Hauptschaufeln
in der anderen möglichen Grenzlage der Hilfsschaufeln an. Sie drehen sich während der Drehmomentenwandlung in entgegengesetzten Richtungen,
so daß sie mit den Hauptschaufeln des Leitrades zur Anlage kommen und den aus dem Turbinenrad austretenden
Flüssigkeitsstrom stoßfrei aufnehmen und die Flüssigkeit durch das Leitrad hindurchführen.
Hierdurch werden die Stoßverluste des Flüssigkeits: kreislaufes vermindert, wie dies nachstehend ausführlich dargelegt wird.
Der erfindungsgemäße Drehmomentwandler hat gewisse vorteilhafte Eigenschaften, die am besten durch
Vergleich der Wirkungsweise eines mit den bisher üblichen Pumpen-, Turbinen- und Leitradschaufeln
ausgerüsteten hydraulischen Drehmomentwandler mit einem Drehmomentwandler erkennbar gemacht werden
können, der die gleichen Pumpen- und Turbinenschaufeln, jedoch die verbesserte erfmdungsgemäße
Leitradausgestaltung enthält. In hydraulischen Drehmomentwandlern zirkuliert die Flüssigkeit in einem
geschlossenen Kreislauf, der in Fig. 1 durch die gekrümmten Pfeile dargestellt ist. Die Pumpen- und die
Turbinenschaufeln drehen sich in Richtung des PfeilesL (Fig. 2). Während verschiedener Relativdrehzahlen
des Pumpen- und Turbinenrades strömt die Flüssigkeit aus dem Pumpenrad unter verschiedenen
Winkeln aus, die zwischen den mit »Leerlauf« und »Kupplungspunkt« bezeichneten Winkeln liegen.
Die Flüssigkeit strömt auch aus dem Turbinenrad in das Leitrad unter verschiedenen Winkeln, die zwischen
den mit den Pfeilrichtungen A und C bezeichneten Winkeln beim »Leerlauf« und beim »Kupplungspunkt«
liegen. Bei den üblichen Leiträdern, die nur eine einzige Gruppe feststehender Schaufeln Scv
(vgl. Fig. 2 und 7) aufweisen, kann eine leistungsfähige Drehmomentwandlung nur dann erzielt werden,
wenn der Drehzahlunterschied zwischen dem Pumpen- und Turbinenrad in einem vorbestimmten
Bereich liegt. Zur Erläuterung sei folgendes ausgeführt: Die Turbinenschaufeln müssen Krümmungen
aufweisen, um das von der durch das Pumpenrad strömenden Flüssigkeit erzeugte Moment aufzunehmen,
wobei die Turbinenschaufeln den das Turbinenrad verlassenden Flüssigkeitsstrom in einem großen
Bereich unter verschiedenen Winkeln dem Leitrad zuführen (Fig. 2). Bei feststehenden Leitradschaufeln
sind die Einlaßwinkel der Leitradschaufeln üblicherweise so gewählt, daß nur bei mittleren Turbinendrehzahlen
ein guter Wandlerwirkungsgrad erzielt wird, und zwar aus folgenden Gründen:
In Fig. 7 stellen die Pfeile A, B und C die Richtung der unter verschiedenen Winkeln aus dem
Turbinenrad nach den normalerweise feststehenden Leitradschaufeln Scv strömenden Flüssigkeit dar.
A ist die Strömungsrichtung aus der Turbine wäh-
1
rend niederer Turbinendrehzahlen, B zeigt die Strömungsrichtung bei mittleren Turbinendrehzahlen,
und C gibt die Richtung des Arbeitsmittels bei hohen Turbinendrehzahlen an. Die Leistung eines Drehmomentwandlers
steigt mit der Verminderung der hydraulischen Verluste. Zu diesen gehören unter anderem
die Stoßverluste, die beispielsweise dann auftreten, sobald der Winkel des aus der Turbine austretenden
Flüssigkeitsstromes von dem Einlaßwinkel der Leitradschaufeln wesentlich abweicht. Sobald der
Winkel des aus der Turbine austretenden Flüssigkeitsstromes von dem Einlaßwinkel der Leitradschaufeln
wesentlich abweicht, kann eine beträchtliche Störung in dem Flüssigkeitskreislauf des Drehmomentwandlers
auf Grund der verschiedenartigen Anströmwinkel der Flüssigkeit auf die Schaufeln des Leitrades
auftreten. Derartige hydraulische Verluste, insbesondere Stoßverluste, vermindern bekanntlich die
Leistung des Drehmomentwandlers. Bei den üblichen Drehmomentwandlern mit einer einzigen Gruppe feststehender
Leitradschaufeln wählt man den Einlaßwinkel der Leitradschaufeln Scvj wie Fig. 7 zeigt,
im allgemeinen so, daß die Flüssigkeit aus der Turbine bei mittleren Turbinendrehzahlen in Richtung
des Pfeiles B austritt. Eine Vergrößerung des Einlaßwinkels des Leitrades (gestrichelte Linien
bei K) eignet sich für Strömungszustände bei niederen Turbinendrehzahlen, eine Verkleinerung des
Einlaßwinkels ist beim Betrieb (gestrichelte Linien bei L) mit hohen Turbinendrehzahlen angebracht.
Die Kurve p in Fig. 8 zeigt das Antriebsdrehmoment eines Motors bei verschiedenen Drehzahlverhältnissen
des treibenden Pumpenrades und des getriebenen Turbinenrades. Die Kurven m, η und 0
zeigen Charakteristiken von Drehmomentwandlern mit den üblichen feststehenden Schaufeln, wobei verschiedene
Einlaßwinkel am Leitrad auftreten können, wie dies mit Bezug auf Fig. 7 beschrieben ist. Die
Kurve p zeigt die Charakteristik eines Drehmomentwandlers mit dem erfindungsgemäßen Leitradaufbau.
In Fig. 8 zeigt der Drehmomentverlauf nach der Kurve η ausschließlich Strömungsverhältnisse an der
Turbine bei niederen Turbinendrehzahlen, falls der Einlaßwinkel der üblichen feststehenden Leitradschaufeln
die in Fig. 7 bei K dargestellte Lage einnimmt. Die Kurve 0 zeigt ausschließlich Strömungszustände
an der Turbine bei hohen Turbinendrehzahlen, falls der Einlaßwinkel des Leitrades die in
Fig. 7 bei L dargestellte Größe hat. Die Kurve m bezieht sich ausschließlich auf aus der Turbine aus·
tretende Strömungen bei mittleren Turbinendrehzahlen, sobald die Leitradschaufel die in Fig. 7 durch
volle Linien dargestellte Stellung einnehmen.
Aus der Richtung des nach den Pfeilen A, B und C aus dem Turbinenrad austretenden Flüssigkeitsstromes
(Fig. 7) ist ersichtlich, daß die in Richtung des Pfeiles A strömende Flüssigkeit im wesentlichen
in gleicher Richtung fließt, die der Neigung der an den Leitradschaufeleinlaß gezogenen Tangente entspricht,
wenn die Schaufeln die bei K wiedergegebene Stellung einnehmen, die im Schaubild (Fig. 8) durch
die Kurven gekennzeichnet wird, aus der sich ergibt, daß kleine Stoßverluste auftreten und infolgedessen
ein hoher Wirkungsgrad des Drehmomentwandlers bei niederen Turbinendrehzahlen erzielt wird, daß
jedoch bei mittleren und hohen Turbinendrehzahlen (sobald die Flüssigkeit in den Richtungen der
Pfeile B und C strömt) der Flüssigkeitsstrom auf die Leitradschaufeln unter einem ungünstigen Winkel
auftrifft, so daß erhebliche Stoßverluste auftreten, 977
welche den Wirkungsgrad des Drehmomentwandlers schnell herabsetzen.
Nach Kurve 0 weist die in den Richtungen der Pfeile A und C strömende Flüssigkeit andere Richtungen
als der Einlaßwinkel der Leitradschaufeln (die vollausgezogen dargestellt sind), so daß hohe Stoßverluste
und eine Wirkungsgradminderung bei hohen und niederen Turbinendrehzahlen auftreten, daß
jedoch bei mittleren Drehzahlen die Richtung B den Einlaß winkeln der Schaufeln nahekommt; hierdurch
nehmen die Stoßverluste ab, und der Wirkungsgrad des Wandlers wird über einen beträchtlich größeren
Bereich der Turbinendrehzahlen erhöht, als dies die Leitradschaufeln bewirken könnten, wie die Kurven m
und η zeigen.
Fig. 7 zeigt schematisch die Leitradschaufeln Sav und Spv, Fig. 5 die Schaufeln im Detail. Die Hauptschaufeln
und Hilfsschaufeln des Leitrades an der linken Seite jeder dieser Figuren zeigen die Stellung
der Hilfsschaufel Sav mit Bezug auf die Hauptschaufeln Spv bei Leerlauf des Drehmomentwandlers,
sobald das Pumpenrad umläuft und das Turbinenrad stillsteht. Die auf der rechten Seite der Figuren
dargestellten Haupt- und Hilfsschaufeln zeigen die Stellung der Hilfsschaufeln mit Bezug auf
die Hauptschaufeln während der Endstufen der Drehmomentwandlung, sobald das Pumpenrad und das
Turbinenrad mit im wesentlichen der gleichen Drehzahl umlaufen, jedoch vor dem Freilauf der Leitradabstützung
durch Lösen der Einwegkupplung OW. In Fig. 7 werden die in der Mitte gelegenen Schaufeln
Spv und Sav in Abstand zueinander in denjenigen Stellungen gezeigt, die sie bei mittlerer Turbinendrehzahl
einnehmen.
Die durch die Pfeile A, B und C dargestellten verschiedenen Richtungen der aus dem Turbinenrad ausströmenden
Flüssigkeit entsprechen denen, die mit Bezug auf die üblichen Leitradschaufeln Scv in Fig. 7
dargestellt sind. Die Richtung der aus der Turbine bei niederer Turbinendrehzahl ausströmenden Flüssigkeit
ist mit dem Pfeil A, bei mittlerer Turbinendrehzahl mit dem Pfeil B und bei hoher Turbinendrehzahl
mit dem Pfeil C bezeichnet. Man sieht, daß der Einlaßwinkel der Hilfsschaufel Sav des Leitrades bei
niederer Turbinendrehzahl (sobald die Hilfsschaufeln mit der rechten Seite der führenden Kante
der Hilfsschaufeln, wie in Fig. 7 links dargestellt, zur Anlage kommt) im wesentlichen den gleichen Winkel
hat, wie die aus der Turbine ausströmende Flüssigkeit, so daß die bei niederer Turbinendrehzahl auftretenden
Stoßverluste vernachlässigbar sind.
Wird angenommen, daß jede Hilfsschaufel mit der rechtsliegenden Seite der führenden Kante einer
Hauptschaufel zur Anlage kommt, wie dies auf der linken Seite der Fig. 2, 5 und 7 dargestellt ist, so
fließt, wie die Fig. 5 und 7 zeigen, die aus dem Turbinenrad ausströmende Flüssigkeit aus dem
Turbinenrad in Richtung des Pfeiles A und berührt die Hilfsschaufeln unter einem Winkel, wodurch diese
Schaufeln in Richtung des Pfeiles R verdrängt und zur Anlage mit den Hauptschaufeln gebracht werden.
Da sich die Strömungsrichtung der aus dem Turbinenrad austretenden Flüssigkeit bei zunehmenden Turbinendrehzahlen
von der Richtung des Pfeiles A erst in Richtung des Pfeiles H und dann in Pfeilrichtung
B ändert, werden die Hilfsschaufeln durch diese Einwirkung der Flüssigkeit in Anlage mit den
Hauptschaufeln gehalten; hierbei stimmt die an den Einlaß der Hilfsschaufeln gezogenen Tangente im
wesentlichen mit den verschiedenen Richtungen der
aus dem Turbinenrad austretenden Flüssigkeit überein. Sobald die Turbinendrehzahl weiter ansteigt,
wenn die Richtung der aus dem Turbinenrad austretenden Flüssigkeit über die Richtung des Pfeiles B
weg in der Richtung des Pfeiles G wechselt, beginnt die Flüssigkeit, die Hilfsschaufeln in der Richtung
des Pfeiles / zu verdrängen, um sie als Einheit von den Hauptschaufeln weg zu verschieben, so daß die
Flüssigkeit nunmehr auf die rechtsliegende Seite der führenden Kante jeder Hauptschaufel auftrifft, die
(Fig. 7) so gebogen ist, daß sie im wesentlichen den in den Richtungen der Pfeile B bis G aus der Turbine
austretenden Flüssigkeitsströmen entspricht.
Sobald die Richtung des Flüssigkeitsstromes sich von der Pfeilrichtung G nach C ändert, verdrängt die
Flüssigkeit die Hilfsschaufeln in der Richtung des Pfeiles /, bis die rechtsliegenden Schaufelwände mit
den linksliegenden Wänden der führenden Kanten der Hauptschaufeln fluchten (rechts in den Fig. 2, 5
und 7). Die Richtungen des zwischen den Pfeilen G und C vorhandenen Flüssigkeitsstromes verlaufen im
wesentlichen unter den gleichen Winkeln wie diejenigen der auf der linksliegenden Seite der Hilfsschaufeln
vorhandenen Oberfläche Y.
Die Hauptschaufeln und Hilfsschaufeln des erfindungsgemäßen Leitrades bilden also veränderliche
Einlaßwinkel, die mit den verschiedenen Richtungen des aus der Turbine austretenden Flüssigkeitsstromes
übereinstimmen, wirksam die Stoßverluste verkleinern und infolgedessen den Wirkungsgrad über
den gesamten Umwandlungsbereich eines erfindungsgemäßen Drehmomentwandlers erhöhen. In den Vergleichskurven
vOn Fig. 8 stellt die Kurve ρ das Antriebsdrehmoment eines derartigen Wandlers dar.
Hier ist das Drehmoment während der Drehmoment-Umwandlungsstufen hoch und sinkt nach Erreichen
des Kupplungspunktes D ab. Daraus ergibt sich eine entsprechende Erhöhung der Leistung und eine
Heraufsetzung des Kupplungspunktes.
In Fig. 5 entspricht die Richtung des in der Riehtung des Pfeiles A aus der Turbine ausströmenden
Flüssigkeit dem Leerlauf des Wandlers, und das Drehzahlverhältnis ist zu diesem Zeitpunkt gleich
Null. Sobald die Richtung der aus der Turbine ausströmenden Flüssigkeit sich von der Richtung des
Pfeiles A nach der Pfeilrichtung H bei niederer Turbinendrehzahl ändert, erhöht sich das Drehzahlverhältnis
von Null auf 0,30. Sobald sich der Winkel der aus der Turbine ausströmenden Flüssigkeit von
der Richtung H nach B ändert, erhöht sich das Drehzahlverhältnis von 0,30 bei Ή auf 0,60 bei B, sobald
die Turbine mit einer mittleren Drehzahl umläuft. Sobald sich die Richtung des Flüssigkeitsstromes von
der Pfeilrichtung B nach C ändert, erhöht sich das Drehzahlverhältnis von 0,60 auf 0,75. Dann steigt das
Drehzahlverhältnis allmählich, bis ein Drehzahlverhältnis von 0.90 erreicht wird, sobald die Richtung
des aus dem Turbinenrad strömenden Flüssigkeitsstromes in Richtung des Pfeiies C verläuft, die einer
hohen Turbinendrehzahl und auch einer hohen Fahrzeuggeschwindigkeit entspricht. Dies ist der Kupplungspunkt,
an dem die Turbine mit ungefähr der gleichen Umfangsgeschwindigkeit umläuft wie das
Pumpenrad. Der Punkt X (oberhalb Fig. 6) zeigt den Drehpunkt, um den die Hilfsschaufeln gedreht werden,
sobald eine entsprechende Verdrängung durch die Flüssigkeit erfolgt. Somit drehen sich die Hilfsschaufeln
um einen kleineren Kreisbogen als einen Schaufelzwischenraum, bis der Kupplungspunkt bei
einem Drehzahlverhältnis von ungefähr 0,90 erreicht
ist. Zu diesem Zeitpunkt drehen sich die Hilfsschaufeln und die Hauptschaufeln gemeinsam in der
Richtung des Pfeiles /, und die Freilaufkupplung OW löst aus, so daß sich das Leitrad zusammen mit dem
Pumpenrad und der Turbine drehen kann, wobei diese drei Schaufelräder dann als eine gemeinsame Einheit
umlaufen.
Fig. 2 zeigt schematisch die Pumpenschaufeln, die Turbinenschaufeln und die Haupt- und Hilfsschaufeln
des Leitrades. In ihr ist auch die Richtung des aus den Schaufeln austretenden Flüssigkeitsstromes während
der verschiedenen Übersetzungsverhältnisse sowie im Kupplungspunkt des Wandlers dargestellt.
Die Leitradschaufeln verharren beim Leerlauf oder Stillstand in Ruhe oder drehen sich wenigstens so
lange nicht, wie die aus der Turbine austretende Flüssigkeit gegen die Schaufeln strömt. Eine Prüfung
des dargestellten Vektordiagramms zeigt das Verhältnis der Stoßverluste bei einem üblichen Leitrad mit
feststehenden Schaufeln Scv und einem Leitradaufbau der erfindungsgemäßen Ausführung. Die Stoßverluste
des üblichen Leitrades sind bei Leerlauf proportional dem Quadrat der Strecke U. Die Stoßverluste bei dem
erfindungsgemäßen Leitrad sind unter den gleichen Betriebsbedingungen proportional dem Quadrat der
kürzeren Linie V. Bei Verminderung der Stoßverluste der in das Leitrad eintretenden Flüssigkeit ergibt sich
ohne weiteres, daß der Drall der das Leitrad verlassenden Flüssigkeit größer ist. Diese Drallzunahme
wird wieder dem Pumpenrad zugeführt und steigert das Antriebsdrehmoment.
Im oberen Abschnitt der Fig. 9 sind zwei übliche feststehende Leitradschaufeln Scv dargestellt, die
einen bestimmten Auslaßwinkel F bei einem bestimmten Abstand voneinander haben. Mit diesen in dieser
Figur dargestellten üblichen Schaufeln werden zwei erfindungsgemäße Haupt- und Hilfsschaufeln verglichen,
die den gleichen Auslaßwinkel H aufweisen und im gleichen Abstand voneinander aufgestellt sind.
Der Flüssigkeitsstrom N zeigt, daß die üblichen Leitradschaufeln in dem dargestellten Arbeitsbereich
dem Flüssigkeitsstrom eine nur ungenügende Führung geben. Aus dem Verlauf des Flüssigkeitsstromes N in
den im unteren Abschnitt der Fig. 9 dargestellten erfindungsgemäßen Haupt- und Hilfsschaufeln des
Leitrades ergibt sich, daß durch diese konstruktive \^orkehrung eine bessere Flüssigkeitsführung in der
gewünschten Richtung erzielt wird.
Man kann zwar bei den üblichen Leitradschaufeln eine gleich gute Führung durch Einbau zusätzlicher
Schaufeln in das Leitrad erhalten. Dadurch wird jedoch nicht nur der Flüssigkeitsstrom eingeschnürt,
sondern die Erhöhung der Schaufelzahl bedingt auch eine Erhöhung der Stoßverluste. Wie angeführt, sind
die bei F und H dargestellten Auslaßwinkel gleich groß. Eine geometrische Nachprüfung des hydraulischen
Auslaßwinkels (vgl. die rechtsliegende Schaufel jedes Schaufelpaares) ergibt jedoch, daß der
Auslaßwinkel R größer als der Auslaßwinkel P ist. Die zugehörigen Leiträder laufen erst dann frei um,
wenn der Auslaßwinkel der das Turbinenrad verlassenden Flüssigkeit an dem Kupplungspunkt so
groß wie oder größer ist als der hydraulische Auslaßwinkel des Leitrades. Wie ersichtlich, gibt der erfindungsgemäße
Leitradaufbau noch dann eine Drehmomentvervielfachung. wenn das übliche Leitrad frei
rotiert. Es sind auch mehrteilige Leiträder bekannt, die z. B. aus zwei Leiträdern bestehen, von denen
jedes einen Freilauf und Schaufeln aufweist, die nacheinander eine Drehung der Leitradschaufeln auf
909 650/284
Claims (2)
1. Schaufelrad für Flüssigkeitsgetriebe, insbesondere Leitrad für hydrodynamische Drehmomentwandler,
mit einem eine Gruppe fest angebrachter Hilfsschaufeln tragenden, gegenüber dem die
Hauptschaufeln tragenden Schaufelrad drehbaren Hilfsschaufelrad, wobei das Auslaßende jeder
Hilfsschaufel in den Raum zwischen zwei benachbarten Hauptschaufeln ragt und durch Relativdrehung
der beiden Schaufelräder zur Anlage gegen die benachbarten Hauptschaufeln bewegbar
ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfsschaufelrad gegenüber dem Hauptschaufelrad,
wie an sich bekannt, durch den Druck der Betriebsflüssigkeit in beiden Richtungen frei drehbar
ist und die Profile der Haupt- und Hilfsschaufeln so aufeinander abgestimmt sind, daß
jede Hilfsschaufel sowohl bei Anlage an der Vorderseite als auch bei Anlage an der Rückseite
der einen bzw. anderen benachbarten Hauptschaufel mit dieser eine zusammengesetzte
Schaufel mit annähernd stetigem Stromlinienprofil bildet, deren Eintrittsende im wesentlichen in
Richtung der zuströmenden Flüssigkeit liegt.
2. Schaufelrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfsschaufelrad frei drehbar
auf dem Hauptschaufelrad gelagert ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 613 838, 616 042, 173;
Deutsche Patentschriften Nr. 613 838, 616 042, 173;
schweizerische Patentschrift Nr. 192 415;
USA.-Patentschriften Nr. 2 205 794, 2 440 825.
USA.-Patentschriften Nr. 2 205 794, 2 440 825.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
® 909 650/284 11.59
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1069977B true DE1069977B (de) | 1959-11-26 |
Family
ID=594970
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1069977D Pending DE1069977B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1069977B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1186298B (de) | 1961-12-23 | 1965-01-28 | Adolf Gustav Schneider | Beschaufelung fuer hydraulische Drehmomentwandler |
| DE2542972A1 (de) * | 1975-09-26 | 1977-03-31 | Daimler Benz Ag | Hydrodynamischer drehmomentwandler |
| DE2905738A1 (de) * | 1979-02-15 | 1980-08-28 | Daimler Benz Ag | Leitrad eines hydrodynamischen drehmomentwandlers |
-
0
- DE DENDAT1069977D patent/DE1069977B/de active Pending
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1186298B (de) | 1961-12-23 | 1965-01-28 | Adolf Gustav Schneider | Beschaufelung fuer hydraulische Drehmomentwandler |
| DE2542972A1 (de) * | 1975-09-26 | 1977-03-31 | Daimler Benz Ag | Hydrodynamischer drehmomentwandler |
| DE2905738A1 (de) * | 1979-02-15 | 1980-08-28 | Daimler Benz Ag | Leitrad eines hydrodynamischen drehmomentwandlers |
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