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DE69712717T2 - Drehmomentwandler für Kraftfahrzeug - Google Patents

Drehmomentwandler für Kraftfahrzeug

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Publication number
DE69712717T2
DE69712717T2 DE69712717T DE69712717T DE69712717T2 DE 69712717 T2 DE69712717 T2 DE 69712717T2 DE 69712717 T DE69712717 T DE 69712717T DE 69712717 T DE69712717 T DE 69712717T DE 69712717 T2 DE69712717 T2 DE 69712717T2
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DE
Germany
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radially inner
radially outer
section
torque converter
flow
Prior art date
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DE69712717T
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DE69712717D1 (de
Inventor
Hideaki C/O Jatco Corporation Kosuge
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JATCO Corp
Original Assignee
JATCO Corp
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Publication date
Application filed by JATCO Corp filed Critical JATCO Corp
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Publication of DE69712717D1 publication Critical patent/DE69712717D1/de
Publication of DE69712717T2 publication Critical patent/DE69712717T2/de
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H41/00Rotary fluid gearing of the hydrokinetic type
    • F16H41/24Details
    • F16H41/26Shape of runner blades or channels with respect to function
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H45/00Combinations of fluid gearings for conveying rotary motion with couplings or clutches 
    • F16H45/02Combinations of fluid gearings for conveying rotary motion with couplings or clutches  with mechanical clutches for bridging a fluid gearing of the hydrokinetic type
    • F16H2045/0273Combinations of fluid gearings for conveying rotary motion with couplings or clutches  with mechanical clutches for bridging a fluid gearing of the hydrokinetic type characterised by the type of the friction surface of the lock-up clutch
    • F16H2045/0294Single disk type lock-up clutch, i.e. using a single disc engaged between friction members

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Fluid Gearings (AREA)
  • Hybrid Electric Vehicles (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Drehmomentwandler für ein Kraftfahrzeug.
  • Bekanntlich ist ein Drehmomentwandler im Prinzip aus drei Rädern aufgebaut, dem Pumpenrad, dem Turbinenrad und dem Leitrad, und sein Inneres ist mit Öl gefüllt. Das Pumpenrad, das mit der Eingangswelle des Drehmomentwandlers verbunden ist, wandelt die Drehkraft vom Motor in einen Fluß des Öls um, und das Turbinenrad, das mit der Ausgangswelle des Wandlers verbunden ist, nimmt den Fluß des Öls auf und wandelt ihn in ein Drehmoment um. Das Leitrad verändert dazwischen die Richtung des Ölflusses vom Turbinenrad derart, daß die Funktion des Erhöhens des übertragenen Drehmoments ausgeführt wird.
  • Da das Öl ein Übertragungsmedium ist, das zwischen der Eingangsseite und der Ausgangsseite des Drehmomentwandlers umläuft, können das Pumpenrad und das Turbinenrad, das mit der Eingangs- bzw. der Ausgangswelle des Wandlers verbunden ist, relativ zueinander einen Schlupf aufweisen und als Kupplung dienen, damit das Fahrzeug leicht anzufahren ist und um Schocks zu absorbieren. Wegen dieser Vorteile sowie wegen der genannten Drehmomenterhöhungsfunktion werden Drehmomentwandler in Personenkraftwagen und anderen Arten von Motorfahrzeugen viel verwendet. Andererseits besteht ein erhebliches Bedürfnis nach einer Verringerung der Größe des Drehmomentwandlers, damit der Wandler auch in einem Fahrzeug mit Frontantrieb eingesetzt werden kann, oder zum Beispiel nach dem Einbau einer Sperrkupplung. Deswegen weisen bereits viele Drehmomentwandler verringerte axiale Abmessungen auf und im Querschnitt eine flache Form. Dabei sollen die Leistungseigenschaften des Drehmomentwandlers bei einer Verringerung der Größe erhöht werden.
  • Die Fig. 13 und 14 sind schematische Ansichten zur Darstellung des Ölflusses in einem Drehmomentwandler. Wie in der Fig. 13 gezeigt, dient das Leitrad 53 dazu, um die Richtung des Ölflusses so zu ändern, daß das Pumpenrad 51 schnell rotiert, um dadurch das Drehmoment wie oben beschrieben anzuheben. Es kann somit ein großes Drehmomentverhältnis t ( = Drehmoment an der Ausgangswelle/Drehmoment an der Eingangswelle) erhalten werden, wenn das Geschwindigkeitsverhältnis der Ausgangswelle zur Eingangswelle (Drehzahl der Ausgangswelle/Drehzahl der Eingangswelle) klein ist.
  • Wenn das Geschwindigkeitsverhältnis 1 erreicht, wobei sich das Pumpenrad 51 und das Turbinenrad 52 im wesentlichen mit der gleichen Geschwindigkeit drehen, ändert sich die Richtung des Ölflusses in das Leitrad 53, wodurch ein Umkehreffekt bewirkt wird.
  • In diesem Fall wird daher das Leitrad durch eine Freilaufkupplung in einen Leerlaufzustand gebracht, damit sich das Drehmomentverhältnis nicht verringert. Im Ergebnis fließt das Öl im wesentlichen in der gleichen Richtung in das Leitrad 53 hinein und heraus, wie es in der Fig. 14 gezeigt ist. Da das Leitrad keine Kraft zu einer Änderung der Flußrichtung ausübt, erfolgt auch kein Anheben des Drehmoments. Dieser Betriebspunkt wird "Koppelpunkt" genannt.
  • Die Eigenschaften des Drehmomentwandlers können durch das oben erwähnte Geschwindigkeitsverhältnis e, das Drehmomentverhältnis t, den Übertragungs-Wirkungsgrad η ( = Leistung an der Ausgangswelle/Leistung an der Eingangswelle) und die Drehmomentleistung T ( = das für die Drehzahl der Eingangswelle erforderliche Drehmoment) dargestellt werden, diese Größen werden durch Kennlinien angezeigt, wie sie in der Fig. 15 gezeigt sind. Wenn sich das Geschwindigkeitsverhältnis e in dem Bereich unter dem Koppelpunkt befindet, führt der Drehmomentwandler die Drehmomenterhöhungsfunktion aus, so daß das Drehmomentverhältnis über 1 liegt, das sein Maximum von etwa 2 beim Blockieren erreicht, wenn die Ausgangswelle festgehalten wird. Mit diesem angehobenem Drehmoment erreicht der Übertragungs-Wirkungsgrad η sein Maximum knapp vor dem Koppelpunkt.
  • Beim normalen Betrieb des Fahrzeugs arbeitet der Drehmomentwandler allgemein in einem Bereich, in dem das Geschwindigkeitsverhältnis größer ist als das am Koppelpunkt. Wenn eine hohe Beschleunigungskraft erforderlich ist, wie in dem Fall, daß das Fahrzeug anfährt oder daß es zum Überholen eines anderen Fahrzeugs beschleunigt wird, arbeitet der Drehmomentwandler in einem Bereich, in dem das Geschwindigkeitsverhältnis klein ist, um eine Drehmomenterhöhung zu bewirken. Die Häufigkeit der Verwendung in diesem Bereich ist jedoch auch von der Drehmomentleistung abhängig.
  • Die Drehmomentleistung stellt das Drehmoment dar, das bei einer bestimmten Drehzahl erhalten wird. Wenn diese Drehmomentleistung klein ist, steigt die Häufigkeit des Betriebs im Bereich mit einem relativ großen Drehmomentverhältnis an, mit dem Ergebnis eines verbesserten Beschleunigungsverhaltens, die Kraftstoffwirtschaftlichkeit ist jedoch schlechter. Wenn die Drehmomentleistung groß ist, steigt andererseits die Häufigkeit des Betriebs im Bereich mit einem relativ hohen Übertragungs-Wirkungsgrad an, das Beschleunigungsverhalten ist jedoch schlechter.
  • Es werden nun die Änderungen in der Richtung des Ölflusses zu den einzelnen Schaufeln des Leitrades beschrieben. Beim Blockieren (wenn das Geschwindigkeitsverhältnis e gleich Null ist), strömt das Öl auf die Vorderseite (die konkave Seite) der Schaufeln 53A des Leitrades, wie es durch den Pfeil Na in der Fig. 16 gezeigt ist, und die Richtung des Ölflusses verändert sich um den maximalen Winkel. Wenn sich das Geschwindigkeitsverhältnis verändert, bis es den Koppelpunkt erreicht hat, strömt das Öl im wesentlichen unter dem gleichen Winkel in das Leitrad hinein und daraus heraus, wie es durch den Pfeil Nc in der Fig. 16 angezeigt wird. Wenn das Geschwindigkeitsverhältnis weiter bis nahe an 1 ansteigt, trifft der Ölfluß auf die Rückseite (konvexe Seite) der Schaufel 53A, wie es durch den Pfeil Nd in der Fig. 16 angezeigt wird, und das Leitrad wird in den Leerlaufzustand gebracht. Während dieser Änderungen in der Richtung des Ölflusses strömt das Öl am gleichmäßigsten an dem Punkt, an dem die Richtung des Ölflusses in das Leitrad hinein mit dem Einlaßwinkel der Schaufeln übereinstimmt, wie es durch den Pfeil Nb in der Fig. 16 angezeigt wird, wobei der maximale Übertragungs-Wirkungsgrad erreicht wird.
  • Um die Eigenschaften des Drehmomentwandlers zu verbessern, muß die Flußgeschwindigkeit des umlaufenden Öls erhöht werden, und der Koppelpunkt muß so weit wie möglich in den Bereich höherer Geschwindigkeiten verschoben werden, in denen ein größeres Geschwindigkeitsverhältnis erreicht wird.
  • Je größer das Geschwindigkeitsverhältnis am Koppelpunkt ist, um so größer ist der Winkel im Ölfluß vom Turbinenrad 52 zum Leitrad 53 relativ zur Rotationsachse R des Turbinenrades am Koppelpunkt. Das heißt, daß die Richtung des Ölflusses fast die Umfangsrichtung ist. Die Schaufeln 53A des Leitrades müssen daher so ausgerichtet werden, daß sie in Umfangsrichtung liegen, um den Ölfluß weich aufnehmen zu können.
  • Wenn die Schaufeln 53A des Leitrades in Umfangsrichtung liegen, steigt jedoch der Winkel der Schaufeln relativ zum Ölfluß in das Leitrad beim Blockieren an, wie es in der Fig. 17 gezeigt ist, und es tritt das Problem der Flußaufteilung auf. Im Ergebnis verringert sich die effektive Fläche des Flußweges und damit die Durchflußrate des umlaufenden Öls, mit der Folge einer Verringerung des Drehmomentleistungskoeffizienten. Wenn die Schaufeln des Leitrades in eine dünne, flügelartige Form gebracht werden, um die Fläche des Flußweges zu erhöhen, tritt die Flußaufteilung zum Zeitpunkt des Blockierens noch eher auf. Um dies zu vermeiden, kann die Anzahl der Schaufeln derart erhöht werden, daß sich die Fläche des Flußweges nicht wesentlich verringert und die Last an jeder Schaufel kleiner ist. In diesem Fall kann jedoch das Leitrad mit einer größeren Anzahl von Schaufeln nicht in axialer Richtung von der Form getrennt werden, sondern muß davon in radialer Richtung getrennt werden, mit dem Ergebnis eines komplizierteren Herstellungsprozesses und von erhöhten Herstellungskosten.
  • Zwar kann das Leitrad mit einem variablen Aufbau versehen werden, so daß der Winkel der Schaufeln in Abhängigkeit von den Betriebsbedingungen verändert werden kann, der Aufbau wird dadurch jedoch kompliziert, mit dem Ergebnis einer verringerten Zuverlässigkeit im Betrieb und von höheren Kosten.
  • Wenn ein Drehmomentwandler im Querschnitt eine flache Form hat, um wie oben angegeben so klein wie möglich gemacht zu werden, tritt die Flußaufteilung an den Stellen auf, an denen sich die Richtung des Ölflusses plötzlich ändert, wie es in der Fig. 18 durch x und y bezeichnet wird, mit der Folge einer Verringerung der effektiven Flußwegfläche und einer geringeren Drehmomentleistung.
  • Die US-A-2 821 839 beschreibt einen Drehmomentwandler, der für ein Kraftfahrzeug geeignet ist und der zur Ausbildung eines Zirkulationsweges für ein Öl und zum Übertragen einer Drehkraft ein Pumpenrad, ein Turbinenrad und ein Leitrad (Reaktor) umfaßt, wobei das Pumpenrad, das Turbinenrad und das Leitrad jeweils eine Anzahl von Schaufeln aufweisen. Jede Schaufel des Leitrades besitzt in der Radialrichtung des Zirkulationsweges einen radial inneren Abschnitt und einen radial äußeren Abschnitt; wobei der radial innere Abschnitt eine Vorderkante aufweist, die gegenüber der Vorderkante des radial äußeren Abschnitts zurückgesetzt ist, und wobei der radial innere Abschnitt bezüglich der Axialrichtung der Rotationsachse des Drehmomentwandlers um einen größeren Winkel geneigt ist als der radial äußere Abschnitt.
  • Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen verbesserten Drehmomentwandler für ein Kraftfahrzeug zu schaffen, mit dem die oben erwähnten Probleme gelöst oder zumindest verringert werden.
  • Die vorliegende Erfindung umfaßt einen Drehmomentwandler für ein Kraftfahrzeug mit einem Pumpenrad, einem Turbinenrad und einem Leitrad zum Ausbilden eines Zirkulationsweges für ein Öl und zum Übertragen eines Drehmoments, wobei das Pumpenrad, das Turbinenrad und das Leitrad jeweils mehrere Schaufeln aufweisen; und wobei jede Leitradschaufel folgendes aufweist: In Radialrichtung des Zirkulationsweges einen radial inneren Abschnitt und einen radial äußeren Abschnitt sowie einen an der konkaven Seite jeder Schaufel ausgebildeten gestuften Abschnitt am Übergang zwischen dem radial inneren und dem radial äußeren Abschnitt, um den Ölstrom so zu regulieren, daß keine Flußaufteilung am radial inneren Abschnitt auftritt; und wobei der radial innere Abschnitt eine Vorderkante aufweist, die gegen die Vorderkante des radial äußeren Abschnitts zurückgesetzt ist und die bezüglich der Axialrichtung der Rotationsachse des Drehmomentwandlers um einen größeren Winkel geneigt ist als der radial äußere Abschnitt.
  • Vorzugsweise ist der gestufte Abschnitt als gekrümmte Fläche ausgebildet, die im wesentlichen entlang der Mittellinie des Zirkulationsweges verläuft.
  • Alternativ verläuft der gestufte Abschnitt axial parallel zur Rotationsachse.
  • Vorteilhaft umfaßt mindestens entweder jede Schaufel des Pumpenrads oder des Turbinenrads einen radial inneren Abschnitt, einen radial äußeren Abschnitt und eine Einrichtung zum Regulieren des Ölstroms derart, daß keine Flußaufteilung am radial inneren Abschnitt der Pumpenrad- bzw. der Turbinenradschaufeln auftritt.
  • Vorzugsweise umfaßt die Einrichtung zum Regulieren des Ölstroms eine Übergangsbegrenzung, die entlang des Zirkulationsweges verläuft und die den radial inneren Abschnitt vom radial äußeren Abschnitt der Pumpenrad- bzw. Turbinenradschaufeln trennt.
  • Vorzugsweise ist die Übergangsbegrenzung als gestufter Abschnitt ausgebildet, der sich vom radial inneren Abschnitt zum radial äußeren Abschnitt jeder Schaufel erhebt, so daß der radial äußere vom radial inneren Abschnitt abgesetzt ist.
  • Zum besseren Verständnis der vorliegenden Erfindung werden nun beispielhaft einige Ausführungsformen davon mit Bezug zu den beiliegenden Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
  • Fig. 1 eine vertikale Querschnittansicht, die den Aufbau einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • Fig. 2 eine vergrößerte Ansicht der Leitradschaufeln, gesehen in Richtung der Pfeile A-A;
  • Fig. 3 eine vertikale Querschnittansicht, die den gestuften Übergangsabschnitt an einer Schaufel des Pumpenrades zeigt;
  • Fig. 4 eine Ansicht zur Erläuterung des Zustands des Ölflusses auf eine Schaufel des Leitrades;
  • Fig. 5 eine graphische Darstellung der Betriebskennlinien der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 6 eine graphische Darstellung der Betriebskennlinien eines bekannten Beispiels, bei dem die ganze Schaufel die gleiche Form hat wie der radial äußere Halbabschnitt der erfindungsgemäßen Schaufel;
  • Fig. 7 eine graphische Darstellung der Betriebskennlinien eines anderen bekannten Beispiels, bei dem die ganze Schaufel in der Umfangsrichtung des Zirkulationsweges liegt;
  • Fig. 8 eine graphische Darstellung der Betriebskennlinien der vorliegenden Ausführungsform und der bekannten Beispiele zum Vergleich;
  • Fig. 9 eine vertikale Schnittansicht, die den Aufbau der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • Fig. 10 eine Ansicht eines modifizierten Beispiels der zweiten Ausführungsform;
  • Fig. 11 eine vergrößerte Ansicht der Leitradschaufeln, gesehen in der Richtung der Pfeile B-B in der Fig. 10;
  • Fig. 12 eine Ansicht eines modifizierten Beispiels des Leitrades;
  • Fig. 13 eine Ansicht zur Darstellung des Zustands des Ölflusses im Bereich der Drehmomentzunahme;
  • Fig. 14 eine Ansicht zur Darstellung des Zustands des Ölflusses, wenn das Geschwindigkeitsverhältnis etwa 1 ist;
  • Fig. 15 eine Ansicht eines Beispiels der Betriebskennlinien eines Drehmomentwandlers;
  • Fig. 16 eine Ansicht zur Darstellung der Änderungen im Ölfluß auf eine Leitradschaufel;
  • Fig. 17 eine Ansicht zur Darstellung des Zustands des Ölflusses, wenn die Leitradschaufel in Umfangsrichtung liegt; und
  • Fig. 18 eine Ansicht zur Erläuterung des Auftretens der Flußtrennung in einem Drehmomentwandler mit flacher Form.
  • Die Fig. 1 ist eine vertikale Schnittansicht, die den Aufbau einer Ausführungsform der Erfindung zeigt. Das Wandlergehäuse 11 wird drehbar von einer Stützwelle 18 gehalten, die auf der Seite eines Getriebegehäuses vorgesehen ist. Am Wandlergehäuse 11 ist ein Pumpenrad 12 befestigt. Der Ausgang eines (nicht gezeigten) Motors wird zu einer Eingangswelle 13 des Wandlergehäuses 11 übertragen. Im Wandlergehäuse 11 ist ein Turbinenrad 14 derart angeordnet, daß seine Öleinlaßseite der Ölauslaßseite des Pumpenrades 12 in einem radial äußeren Abschnitt des Wandlergehäuses 11 gegenüberliegt. Dieses Turbinenrad 14 ist mit der Eingangswelle 16 eines Getriebes verbunden, die als Ausgangswelle des Drehmomentwandlers dient.
  • In einem radial inneren Abschnitt des Wandlergehäuses 11 ist zwischen der Ölauslaßseite des Turbinenrades 14 und der Öleinlaßseite des Pumpenrades 12 ein Leitrad 15 angeordnet. Das Leitrad 15 ist mittels einer Freilaufkupplung 17 auf der Stützwelle 18 gelagert. Die Schaufeln des Pumpenrades 12, des Turbinenrades 14 und des Leitrades 15 weisen im Grunde die bekannten dreidimensionalen Formen auf. Es wird somit ein Zirkulationsweg ausgebildet, durch den ein Öl in der Richtung der Pfeile in der Fig. 1 fließt, wenn das Pumpenrad 12 gedreht wird.
  • Am Pumpenrad 12 und am Turbinenrad 14 sind jeweils Kerne 21, 25 befestigt, die die Steifigkeit in der Anbringung der Schaufeln erhöhen und zum Teil den Ölzirkulationsweg 20 festlegen. Bei der Ausführungsform der Fig. 1 ist im Wandlergehäuse 11 ein Sperrkupplungsmechanismus 19 vorgesehen. Das Pumpenrad 12 und das Turbinenrad 14 sind flach ausgebildet, so daß die Sperrkupplung 19 im Wandlergehäuse 11 untergebracht werden kann, ohne daß sich die axiale Länge des Drehmomentwandlers erhöht.
  • Jede Schaufel 15A des Leitrades 15 weist in der Radialrichtung des Zirkulationsweges einen radial inneren Abschnitt 30 und einen radial äußeren Abschnitt auf. Bei der vorliegenden Ausführungsform ist jede Schaufel 15A des Leitrades 15 in der Radialrichtung in zwei Abschnitte mit jeweils etwa der halben Größe der Schaufel aufgeteilt. Diese beiden Abschnitte werden der radial innere Halbabschnitt oder der radial innere Abschnitt 30 und der radial äußere Halbabschnitt oder der radial äußere Abschnitt 40 genannt.
  • In der in der Fig. 11 gezeigten Modifikation weist jede Schaufel des Leitrades einen radial inneren Abschnitt, einen ersten radial äußeren Abschnitt und einen zweiten radial äußeren Abschnitt auf.
  • Der Übergang vom radial inneren Halbabschnitt 30 zum radial äußeren Halbabschnitt 40 ist als gekrümmte Fläche ausgebildet, die sich im wesentlichen längs der Mittellinie des Ölzirkulationsweges erstreckt, wie es im vertikalen Querschnitt der Fig. 1 gezeigt ist.
  • Die Fig. 2 ist eine vergrößerte Ansicht der Schaufeln 15A des Leitrades 15, gesehen in der Richtung der Pfeile A-A in der Fig. 1. Der radial äußere Halbabschnitt 40 besitzt eine Vorderkante 41, die in die gleiche Richtung zeigt wie die Rotationsachse R (die Eingangswelle 16) des Wandlers, und eine hintere Kante 42, die gegen die Richtung der Rotation des Pumpenrades 12 geneigt ist. Der radial äußere Halbabschnitt 40 hat daher eine flügelartige Form mit einer gewissen Krümmung zum Ändern der Richtung des Ölflusses. Andererseits besitzt der radial innere Halbabschnitt 30 eine Vorderkante 31, die von der Vorderkante 41 des radial äußeren Halbabschnitts 40 zurückgesetzt oder gestuft ist, und seine Rückseite (die konvexe Seite) erstreckt sich längs der Krümmung der Hinterseite des radial äußeren Halbabschnitts. Der radial innere Halbabschnitt 30 weist eine kleinere Dicke (bezüglich der Rotationsachse R in Umfangsrichtung) auf als der radial äußere Halbabschnitt 40. Der radial innere Halbabschnitt 30 bildet daher zur Umfangsrichtung des Ölzirkulationsweges einen kleineren Winkel als der radial äußere Halbabschnitt 40. Die Schaufel 15A weist auch einen hundezahnartig gestuften Abschnitt D an seiner Vorderseite (konkaven Seite) auf.
  • Jede Schaufel 12A, 14A des Pumpenrades 12 und des Turbinenrades 14 weist einen gestuften Übergangsabschnitt 22, 24 auf, der sich im vertikalen Querschnitt der Fig. 1 in der Richtung des Ölflusses im wesentlichen längs der Mittellinie des Ölzirkulationsweges erstreckt. Wie in der Fig. 3 gezeigt, weist jede Schaufel des Pumpenrades 12 und des Turbinenrades 14 einen radial inneren Abschnitt oder radialen inneren Halbabschnitt 26, 28 auf, an dem sich der gestufte Übergangsabschnitt 22, 24 an der Vorderseite (der konkaven Seite) der Schaufel zu einem radial äußeren Halbabschnitt oder radial äußeren Abschnitt 27, 29 erhebt. Der gestufte Abschnitt 22, 24 dient als Übergangsbegrenzung zum Versetzen des radial äußeren Halbabschnitts 27, 29 bezüglich dem radial inneren Halbabschnitt 26, 28 im Zirkulationsweg 20. Diese gestuften Übergangsabschnitte 22, 24 werden ausgebildet, wenn das Pumpenrad 12 und das Turbinenrad 14 durch Druckpressen hergestellt werden.
  • Es wird nun die Arbeitsweise des wie oben beschrieben aufgebauten Drehmomentwandlers beschrieben. Die Durchflußrate des umlaufenden Öls durch das Leitrad 15 wird im Bereich der Drehmomenterhöhung maximal, insbesondere wenn das Fahrzeug steht und das Geschwindigkeitsverhältnis Null ist. Dabei ist die Durchflußgeschwindigkeit natürlich im radial äußeren Abschnitt des Zirkulationsweges größer, weshalb der Ölfluß durch den radial äußeren Abschnitt des Leitrades im wesentlichen die Betriebseigenschaften bestimmt. Da die Vorderkante 41 des radial äußeren Halbabschnitts 40 jeder Leitradschaufel 15A im Vergleich zu der Vorderkante 31 des radial inneren Halbabschnitts 30 in die Richtung der Rotationsachse zeigt, tritt auch dann keine Flußaufteilung auf, wenn das Öl aus dem Turbinenrad 14 unter einem großen Winkel relativ zur Rotationsachse auf die Vorderseite der Schaufel 15A strömt, wie es durch den Pfeil Ma in der Fig. 4 angezeigt wird.
  • Die Vorderkante 31 des radial inneren Halbabschnitts 30 ist von der Vorderkante 41 zurückgesetzt, und die Dicke dieses Abschnitts 30 ist verringert, so daß der hundezahnartig gestufte Abschnitt D am Übergang vom radial inneren Halbabschnitt 30 zum radial äußeren Halbabschnitt 40 ausgebildet wird. Daher stellt, auch wenn das Auftreten einer Flußaufteilung am radial inneren Halbabschnitt 30 droht, der hundezahnartig gestufte Abschnitt D eine Wand zur Regulierung des Ölflusses dar, wodurch die Flußaufteilung verhindert wird. Es kann somit ein großes Stand-Drehmomentverhältnis und eine große Drehmomentleistung erreicht werden, ohne daß sich die effektive Flußwegfläche verringert.
  • Wenn der Drehmomentwandler mit zunehmenden Geschwindigkeitsverhältnis den Koppelpunkt erreicht, befindet sich der Koppelpunkt im Vergleich zu einem bekannten Wandler auf der Seite der höheren Geschwindigkeit, da der radial innere Halbabschnitt 30 der Leitradschaufeln 15A bezüglich der Umfangsrichtung einen kleineren Winkel bildet, was zu einem glatten Ölfluß vom Turbinenrad 14 führt, wie es durch den Pfeil Mb in der Fig. 4 angezeigt ist, mit dem Ergebnis eines verbesserten Übertragungs-Wirkungsgrades.
  • Der Drehmomentwandler der vorliegenden Ausführungsform weist die graphisch in der Fig. 5 dargestellten Kennlinien auf. Wie sich aus dieser Darstellung ergibt, wird der mit Sb bezeichnete verbesserte Übertragungs-Wirkungsgrad erhalten, während gleichzeitig ein ausreichend großes Stand-Drehmomentverhältnis sichergestellt ist, wie es durch Sa angezeigt ist.
  • Die graphische Darstellung der Fig. 6 zeigt die Kennlinien für ein bekanntes Beispiel, bei dem jede Schaufel des Leitrades insgesamt die gleiche Form hat wie der radial äußere Abschnitt der Leitradschaufeln der vorliegenden Ausführungsform, und die Fig. 7 zeigt die Kennlinien für ein anderes bekanntes Beispiel, bei dem jede Schaufel des Leitrades insgesamt im wesentlichen parallel zur Umfangsrichtung des Zirkulationsweges verläuft. Die Fig. 8 zeigt die Eigenschaften der vorliegenden Ausführungsform und der bekannten Beispiele, wobei die ausgezogenen Linien die Kennlinien für die vorliegende Ausführungsform darstellen und die strichpunktierten Linienzüge die Kennlinien des bekannten Beispiels, bei dem jede Schaufel insgesamt im wesentlichen in Umfangsrichtung liegt, während die die punktierten Linien die Kennlinien für das bekannte Beispiel sind, in dem jede Schaufel insgesamt die gleiche Form hat wie der radial äußere Abschnitt der Leitradschaufeln der vorliegenden Ausführungsform.
  • Am Pumpenrad 12 und am Turbinenrad 14 kann aufgrund ihrer flachen Form am Einlaßabschnitt des Pumpenrades 12 und des Turbinenrades 14, wo der Flußweg plötzlich seine Richtung ändert, eine Flußaufteilung auftreten. Auch in diesem Fall wird jedoch durch die flußregulierende Funktion der gestuften Übergangsabschnitte 22, 24, die sich als Übergangsbegrenzungen in Flußrichtung erstrecken, verhindert, daß sich in der Richtung vom radial inneren Abschnitt zum radial äußeren Abschnitt eine Geschwindigkeitskomponente entwickelt, wodurch das Auftreten einer Flußaufteilung vermieden wird. Auch wenn an den Kanten der radial inneren Abschnitte eine Aufteilung auftritt, erreicht der von einer solchen Aufteilung verursachte turbulente Fluß den radial äußeren Halbabschnitt 27, 29 nicht. Entsprechend sichern das Pumpenrad 12 und das Turbinenrad 14 mit im wesentlicher flacher Form ein ausreichend großes Drehmomentverhältnis und eine große Drehmomentleistung ohne Verringerung der effektiven Flußwegfläche.
  • Bei der wie oben beschrieben aufgebauten vorliegenden Ausführungsform ist jede Schaufel des Leitrades 15 derart in den radial inneren Halbabschnitt 30 und den radial äußeren Halbabschnitt 40 aufgeteilt, daß die Vorderkante 41 des radial äußeren Halbabschnitts 40 im Vergleich zu der Vorderkante 31 des radial inneren Halbabschnitts 30 im wesentlichen in die gleiche Richtung zeigt wie die Rotationsachse des Wandlers, und daß die Vorderkante 31 des radial inneren Abschnitts 30 gegenüber der Vorderkante 41 des radial äußeren Abschnitts 40 zurückgesetzt ist. Auch die Dicke in Umfangsrichtung der Achse R des inneren Abschnitts 30 ist geringer. Der Drehmomentwandler mit dem so aufgebauten Leitrad ergibt im Bereich großer Geschwindigkeitsverhältnisse einen hohen Übertragungs-Wirkungsgrad, während gleichzeitig ein großes Stand-Drehmomentverhältnis und eine große Drehmomentleistung sichergestellt ist.
  • Mit dem Pumpenrad 12 und dem Turbinenrad 14, die mit den Übergangsbegrenzungen (den gestuften Abschnitten) versehen sind, die sich in Flußrichtung erstrecken, wird verhindert, daß an den Stellen, an denen der Flußweg plötzlich seine Richtung ändert, eine Flußaufteilung auftritt, was an der flußregulierenden Funktion der Übergangsbegrenzung liegt. Entsprechend kann die axiale Länge des Drehmomentwandlers unter Sicherstellung des gewünschten Drehmomentverhältnisses und der Drehmomentleistung weiter verringert werden. Da die Übergangsbegrenzungen durch das Ausbilden der gestuften Abschnitte mittels Druckpressen hergestellt werden, erhöht sich auch die Steifigkeit der Schaufeln insgesamt.
  • Die Fig. 9 ist eine vertikale Schnittansicht einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Bei dieser Ausführungsform unterscheidet sich die Form der einzelnen Schaufeln des Leitrades 15' von der des Leitrad 15 der vorherigen Ausführungsform. Das heißt, daß jede Schaufel 15A' des Leitrades 15' so geformt ist, daß sich der Übergang vom radial inneren Halbabschnitt 30' zum radial äußeren Halbabschnitt 40' im Zirkulationsweg axial parallel zur Rotationsachse des Wandlers erstreckt. Die anderen Teile dieser Ausführungsform sind auf die gleiche Weise wie in der in der Fig. 1 gezeigten ersten Ausführungsform aufgebaut. Das Leitrad mit den so geformten Schaufeln 15A' läßt sich leicht von der Form trennen, wenn es durch Kunstharzformpressen oder Gießen hergestellt wird.
  • Auch wenn bei den gezeigten Ausführungsformen die einzelnen Schaufeln des Leitrades, des Pumpenrades und des Turbinenrades im Öl-Zirkulationsweg in einen radial inneren Abschnitt und einen radial äußeren Abschnitt aufgeteilt sind, ist die vorliegende Erfindung nicht auf diese Anordnung beschränkt, sondern es kann jede Schaufel auch in drei oder mehr Abschnitte unterteilt sein. Die Fig. 10 und 11 zeigen ein modifiziertes Beispiel der zweiten Ausführungsform, bei dem jede Schaufel in drei Abschnitte unterteilt ist. Zum Beispiel besteht jede Schaufel 15A" des Leitrades 15" aus einem radial inneren Abschnitt 30", einem mittleren Abschnitt (oder einem ersten radial äußeren Abschnitt oder einem zweiten radial inneren Abschnitt) 50 und einem radial äußeren Abschnitt (oder einem zweiten radial äußeren Abschnitt) 40", wobei die Abschnitte in der Radialrichtung des Zirkulationsweges angeordnet sind. Es sind das Pumpenrad 12" und das Turbinenrad 14" mit den gestuften Übergangsabschnitten 22a, 22b und 24a, 24b versehen. Bei dieser Anordnung wird der Öl-Zirkulationsweg in drei Flußwege aufgeteilt, das heißt in den radial inneren Weg, den mittleren Weg und den radial äußeren Weg.
  • Bei den gezeigten Ausführungsformen erstreckt sich die Rückseite (die konvexe Seite) des radial inneren Halbabschnitts jeder Schaufel des Leitrades längs der Kurve der Rückseite des radial äußeren Halbabschnitts, die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf diese Ausgestaltung beschränkt. Zum Beispiel kann der radial innere Abschnitt 30''' der Leitradschaufel 15''' längs der Mittellinie 5 des radial äußeren Abschnitts 40''' ausgebildet sein, wie es in der Fig. 12 gezeigt ist.
  • Bei dem gemäß den Ausführungsformen aufgebauten Drehmomentwandler ist jede Schaufel des Leitrades in der Radialrichtung des Zirkulationsweges in einen radial inneren Halbabschnitt und einen radial äußeren Halbabschnitt aufgeteilt, und die Vorderkante des radial inneren Halbabschnitts ist gegen die des radial äußeren Halbabschnitts zurückgesetzt oder nach hinten versetzt, so daß der innere Halbabschnitt relativ zur Rotationsachse des Wandlers einen größeren Winkel bildet als der äußere Halbabschnitt. Entsprechend bewirkt effektiv statt dem radial inneren Halbabschnitt mehr der radial äußere Halbabschnitt, dessen Vorderkante in die Richtung der Rotationsachse zeigt, die Änderung der Flußrichtung des Öls beim Stillstand, ohne daß eine Flußaufteilung ausgelöst wird, wodurch ein erhöhtes Stand-Drehmomentverhältnis und eine erhöhte Drehmomentleistung sichergestellt ist. Außerdem ist der radial innere Halbabschnitt der Leitradschaufeln so ausgerichtet, daß er im Bereich großer Geschwindigkeitsverhältnisse in Umfangsrichtung liegt, wodurch der Koppelpunkt mehr zu höheren Geschwindigkeiten verschoben wird und der Übertragungs-Wirkungsgrad ansteigt.
  • Gemäß einem Aspekt der Ausführungsformen hat der radial innere Halbabschnitt eine geringere Dicke als der radial äußere Halbabschnitt, und am Übergang vom radial inneren Halbabschnitt zum radial äußeren Halbabschnitt ist ein gestufter Abschnitt ausgebildet. In diesem Fall dient der gestufte Abschnitt als Wand zum Regulieren oder Ausrichten des Ölflusses, so daß eine Flußaufteilung vermieden wird, die ansonsten am radial inneren Halbabschnitt auftritt.
  • Gemäß einem anderen Aspekt der Ausführungsformen ist jede Schaufel des Pumpenrades oder des Turbinenrades mit einer Übergangsbegrenzung versehen, die den radial inneren Halbabschnitt vom radial äußeren Halbabschnitt trennt. In diesem Fall kann eine Flußaufteilung zum Großteil durch die Flußregulierungsfunktion der Übergangsbegrenzung verhindert werden, und sogar wenn eine Flußaufteilung am radial inneren Abschnitt des Zirkulationsweges auftritt, in dem sich die Richtung des Flusses plötzlich ändert, erreicht der turbulente Fluß der Flußaufteilung den radial äußeren Abschnitt des Zirkulationsweges nicht. Der Drehmomentwandler kann daher durch Verringern der axialen Abmessungen klein gemacht werden, ohne daß sich die effektive Flußwegfläche verringert, so daß ein ausreichendes Drehmomentverhältnis und eine ausreichende Drehmomentleistung sichergestellt ist.
  • Wenn die angegebene Übergangsbegrenzung als gestufter Abschnitt ausgebildet wird, der sich derart vom radial inneren Halbabschnitt jeder Schaufel des Pumpenrades oder des Turbinenrades zum radial äußeren Halbabschnitt erhebt, daß der radial äußere Abschnitt gegenüber dem radial inneren Abschnitt versetzt ist, können die Schaufeln mit der Übergangsbegrenzung leicht durch Druckpressen hergestellt werden. In diesem Fall erhöht sich auch vorteilhafterweise die Steifigkeit der Schaufeln.
  • Um die oben beschriebenen Ausführungsformen zusammenzufassen, es umfaßt jede einen Drehmomentwandler für ein Kraftfahrzeug mit einem Pumpenrad, einem Turbinenrad und einem Leitrad zum Ausbilden eines Zirkulationsweges für ein Öl und zum Übertragen eines Drehmoments, wobei das Pumpenrad, das Turbinenrad und das Leitrad jeweils mehrere Schaufeln aufweisen und wobei jede Schaufel des Leitrades in Radialrichtung des Zirkulationsweges in einen radial inneren Halbabschnitt und einen radial äußeren Halbabschnitt aufgeteilt ist, und wobei der radial innere Halbabschnitt eine Vorderkante besitzt, die gegen die Vorderkante des radial äußeren Abschnitts zurückgesetzt oder nach hinten versetzt ist und die bezüglich der Richtung der Rotationsachse des Drehmomentwandlers um einen größeren Winkel geneigt ist als der radial äußere Halbabschnitt.
  • Jede Ausführungsform umfaßt auch eine Einrichtung zum Regulieren des Ölflusses so, daß eine Flußaufteilung am radial inneren Halbabschnitt unterdrückt wird.
  • Nach einem vorteilhaften Aspekt der Ausführungsformen hat der radial innere Halbabschnitt eine kleinere Dicke als der radial äußere Halbabschnitt, und an der konkaven Seite jeder Schaufel ist ein gestufter Abschnitt am Übergang zwischen dem radial inneren Halbabschnitt und dem radial äußeren Halbabschnitt ausgebildet. Der gezeigte Übergang ist als gekrümmte Fläche ausgebildet, die im wesentlichen entlang der Mittellinie des Zirkulationsweges verläuft.
  • Nach einem anderen vorteilhaften Aspekt umfaßt mindestens entweder jede Schaufel des Pumpenrads oder des Turbinenrads einen radial inneren Halbabschnitt, einen radial äußeren Halbabschnitt und eine Übergangsbegrenzung, die sich längs des Zirkulationsweges erstreckt und die den radial inneren Halbabschnitt vom radial äußeren Halbabschnitt trennt. Die Übergangsbegrenzung ist wie gezeigt als ein gestufter Abschnitt ausgebildet, der sich vom radial inneren Halbabschnitt jeder Schaufel zum radial äußeren Halbabschnitt erhebt, so daß der radial äußere Halbabschnitt gegenüber dem radial inneren Halbabschnitt versetzt ist.
  • Bei dem wie oben beschrieben aufgebauten Drehmomentwandler gemäß den Ausführungsformen zeigt die Vorderkante des radial äußeren Halbabschnitts jeder Schaufel des Leitrades im Vergleich zur Vorderkante des radial inneren Abschnitts in die Richtung der Rotationsachse des Wandlers, um den Fluß des Öls im radial äußeren Abschnitt des Zirkulationsweges aufzunehmen, der die Betriebseigenschaften des Wandlers im Stand bestimmt. Entsprechend tritt nicht so schnell eine Flußaufteilung auf, und es kann ohne Verringerung der effektiven Flußwegfläche ein großes Stand-Drehmomentverhältnis und eine große Drehmomentleistung erhalten werden. Außerdem bildet der radial innere Halbabschnitt der Leitradschaufeln zur Umfangsrichtung des Zirkulationsweges im Bereich großer Geschwindigkeiten einen relativ kleinen Winkel, wodurch der Koppelpunkt mehr zu höheren Geschwindigkeiten verschoben wird und sich der Übertragungs-Wirkungsgrad erhöht.
  • Mit der Einrichtung zum Regulieren des Ölstroms kann die Flußaufteilung zum größten Teil verhindert werden, wodurch die effektive Flußwegfläche erhalten bleibt und eine große Drehmomentleistung erhalten wird.
  • Der radial innere Halbabschnitt hat eine kleinere Dicke als der radial äußere Halbabschnitt, und am Übergang vom radial inneren Halbabschnitt zum radial äußeren Halbabschnitt ist ein gestufter Abschnitt ausgebildet, wobei der gestufte Abschnitt als Wand zum Regulieren oder Ausrichten des Ölflusses dient, wodurch eine Flußaufteilung vermieden wird, die sonst am radial inneren Halbabschnitt auftritt.
  • Jede Schaufel des Pumpenrades oder des Turbinenrades ist mit einer Übergangsbegrenzung versehen, die wie beschrieben den radial inneren Halbabschnitt vom radial äußeren Halbabschnitt trennt, so daß eine Flußaufteilung zum Großteil durch die Flußregulierungsfunktion des Übergangsbegrenzung verhindert werden kann, und sogar wenn eine Flußaufteilung am radial inneren Abschnitt des Zirkulationsweges auftritt, in dem sich die Richtung des Flusses plötzlich ändert, erreicht der turbulente Fluß der Flußaufteilung den radial äußeren Abschnitt des Zirkulationsweges nicht.
  • Die angegebene Übergangsbegrenzung ist als gestufter Abschnitt ausgebildet, der sich vom radial inneren Halbabschnitt jeder Schaufel des Pumpenrades oder des Turbinenrades zum radial äußeren Halbabschnitt erhebt, so daß der radial äußere Abschnitt gegenüber dem radial inneren Abschnitt versetzt ist und die Übergangsbegrenzung leicht durch Druckpressen hergestellt werden kann. In diesem Fall erhöht sich auch die Steifigkeit der Schaufeln.

Claims (6)

1. Drehmomentwandler für ein Kraftfahrzeug mit einem Pumpenrad (12), einem Turbinenrad (14) und einem Leitrad (15; 15'; 15", 15'''), die einen Öl-Zirkulationsweg (20) bilden und ein Drehmoment übertragen, wobei das Pumpenrad, das Turbinenrad und das Leitrad jeweils mehrere Schaufeln aufweisen;
wobei jede Leitradschaufel (15A; 15A'; 15A"; 15A''') folgendes aufweist: in Radialrichtung des Zirkulationsweges einen radial inneren Abschnitt (30; 30'; 30", 50; 30'''); einen radial äußeren Abschnitt (40; 40'; 50, 40"; 40'''); und einen an der konkaven Seite jeder Schaufel ausgebildeten gestuften Abschnitt (D) am Übergang zwischen dem radial inneren und dem radial äußeren Abschnitt, um den Ölstrom so zu regulieren, daß keine Flußaufteilung am radial inneren Abschnitt auftritt; und
wobei der radial innere Abschnitt eine Vorderkante (41) aufweist, die von der Vorderkante (31) des radial äußeren Abschnitts zurückgesetzt ist und die bezüglich der Axialrichtung der Rotationsachse (R) des Drehmomentwandlers um einen größeren Winkel geneigt ist als der radial äußere Abschnitt.
2. Drehmomentwandler nach Anspruch 1, wobei der gestufte Abschnitt (D) als gekrümmte Fläche ausgebildet ist, die im wesentlichen entlang der Mittellinie des Zirkulationsweges (20) verläuft.
3. Drehmomentwandler nach Anspruch 1, wobei der gestufte Abschnitt (D) axial parallel zur Rotationsachse (R) verläuft.
4. Drehmomentwandler nach Anspruch 1, wobei mindestens entweder jede Schaufel (12A, 14A) des Pumpenrads (12; 12") oder des Turbinenrads (14; 14") einen radial inneren Abschnitt (26, 28), einen radial äußeren Abschnitt (27, 29) und eine Einrichtung (22, 24; 22a, 22b, 24a, 24b) zum Regulieren des Ölstroms derart umfaßt, daß keine Flußaufteilung am radial inneren Abschnitt der Pumpenrad- bzw. der Turbinenradschaufeln auftritt.
5. Drehmomentwandler nach Anspruch 4, wobei die Einrichtung (22, 24; 22a, 22b, 24a, 24b) zum Regulieren des Ölstroms eine Übergangsbegrenzung umfaßt, die entlang dem Zirkulationsweg (20) verläuft und die den radial inneren Abschnitt (26, 28) vom radial äußeren Abschnitt (27, 29) der Pumpenrad- bzw. Turbinenradschaufeln trennt.
6. Drehmomentwandler nach Anspruch 5, wobei die Übergangsbegrenzung als gestufter Abschnitt (22, 24; 22a, 22b, 24a, 24b) ausgebildet ist, der vom radial inneren Abschnitt (26, 28) zum radial äußeren Abschnitt (27, 29) jeder Schaufel verläuft, so daß der radial äußere vom radial inneren Abschnitt abgesetzt ist.
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