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DE1186298B - Beschaufelung fuer hydraulische Drehmomentwandler - Google Patents

Beschaufelung fuer hydraulische Drehmomentwandler

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Publication number
DE1186298B
DE1186298B DESCH30748A DESC030748A DE1186298B DE 1186298 B DE1186298 B DE 1186298B DE SCH30748 A DESCH30748 A DE SCH30748A DE SC030748 A DESC030748 A DE SC030748A DE 1186298 B DE1186298 B DE 1186298B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
blades
blade
flow
tabs
channels
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH30748A
Other languages
English (en)
Inventor
Adolf Gustav Schneider
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ADOLF GUSTAV SCHNEIDER
Original Assignee
ADOLF GUSTAV SCHNEIDER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ADOLF GUSTAV SCHNEIDER filed Critical ADOLF GUSTAV SCHNEIDER
Priority to DESCH30748A priority Critical patent/DE1186298B/de
Publication of DE1186298B publication Critical patent/DE1186298B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H41/00Rotary fluid gearing of the hydrokinetic type
    • F16H41/24Details
    • F16H41/26Shape of runner blades or channels with respect to function

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Fluid Gearings (AREA)

Description

  • Beschaufelung für hydraulische Drehmomentwandler Die Erfindung bezieht sich auf eine Beschaufelung für hydraulische Drehmomentwandler, die aus einem Kranz von relativ geraden Hauptschaufeln und einem Kranz von gekrümmten Hilfsschaufeln besteht, welche nahe den Eintrittsabschnitten der Hauntschaufeln derart angeordnet sind, daß sie sich in Abhängigkeit vorn Strömungszustand des Betriebsmittels den Hauptschaufeln anschmiegen oder von diesen entfernen und durchströmbare Kanäle freigeben.
  • Bei einer bekannten Beschaufelung dieser Art sind als Hilfsschaufeln starre Schaufelkörper auf einem Ring angeordnet, welcher gegen den Hauptschaufelkranz verdreht werden kann. Diese starren Hilfsschaufeln vermögen sich jedoch den wechselnden Anströmverhältnissen - die sich keineswegs sprunghaft ändern - nicht kontinuierlich anzupassen; zwar können die Kanäle zwischen den Haupt- und Hilfsschaufeln unterschiedlich weit geöffnet werden, jedoch ist die Hilfsschaufel selbst immer nur einem bestimmten Strömungszustand angepaßt. Ferner erfolgt bei der älteren Anordnung mit dem Öffnen der Kanäle keine Freigabe zusätzlichen Strömungsquerschnittes, vielmehr erfolgt lediglich eine andere Verteilung der freien Einlaßquerschnitte vor den Hauptschaufeln. Schließlich ist eine Ringanordnung der bekannten Art störanfällig, da Verkantungen und Reibungseinflüsse zwischen Hauptschaufelring und Hilfsschaufelring nie gänzlich auszuschalten sind.
  • Die gestellte Aufgabe besteht darin, die erwähnten Störanfälligkeiten wie Verkantungen und Reibungseinflüsse weitgehendst auszuschalten.
  • Diese Nachteile werden dadurch vermieden, daß die Hilfsschaufeln in an sich bekannter Weise von festen Schaufelkörpern und daran befestigten Laschen gebildet sind und daß deren freie, sich in Strömungsrichtung erstreckende Enden durch Federkraft an die Druckseite der Hauptschaufeln gedrückt werden, sich aber unter dem Druck der Strömung nachgiebig abheben und die Kanäle mehr oder weniger freigeben können. Auf diese Weise wird eine erhebliche Verringerung der Stoß- und Turbulenzverluste an den Eintrittsabschnitten der Schaufeln erzielt, so daß der Betriebsbereich hohen Wirkungsgrades entsprechend verbreitert wird. überdies ist die neue Anordnung einfach und billig herstellbar.
  • Es ist grundsätzlich bekannt, Schaufeln für einen hydraulischen Drehmomentwandler aus einem raumfesten Schaufelkörper und einer daran befestigten, flexiblen Lasche herzustellen, jedoch dienten die bekannten Schaufeln nur als unabhängig im Strömungskreislauf angeordnete Leitglieder oder als Hauptschaufeln, deren Austrittsabschnitte demgemäß flexibel ausgebildet waren. Sie dienten nicht im erfindungsgemäßen Sinne als Hilfsschaufeln am Eintrittsabschnitt der Hauptschaufeln derart, daß ihre flexiblen Laschen nach Art eines Ventils strömungsführende Kanäle zwischen den Hilfs- und Hauptschaufeln freigeben bzw. schließen.
  • Vorzugsweise ist jeder Hilfsschaufelkörper und die zugehörige Hauptschaufel Primär- bzw. Sekundärabschnitt einer Schaufel mit gekrümmtem Eintrittsabschnitt und relativ geradem Eintrittsabschnitt, wobei zwischen Primär- und Sekundärabschnitt im gekrümmten Abschnitt der Kanal vorgesehen ist. Jedem Hauptschaufelabschnitt können ferner mehrere in Strömungsrichtung hintereinanderliegende Hilfsschaufelabschnitte zugeordnet sein, und die dazwischenliegenden Kanäle werden von einer gemeinsamen oder mehreren einzelnen Laschen abgedeckt.
  • Von Vorteil für die Strömungsführung ist ferner eine derartige Befestigung der aus blattförmigem Material bestehenden Laschen, daß diese die Hilfsschaufeln bzw. Primärabschnitte umfassen und sich druckseitig von diesen abheben, wenn sie die Kanäle freigeben.
  • Zur Veranschaulichung der Erfindung werden Ausführungsbeispiele an Hand der Zeichnungen im folgenden näher beschrieben, und zwar zeigt F i g. 1 einen Axialabschnitt eines erfindungsgemäßen hydraulischen Drehmomentwandlers, der im Interesse eines größeren Maßstabes nur mit seiner oberen Hälfte dargestellt ist, F i g. 2 und 2 a Schnitte nach der Linie 2-2 der F i g. 1 mit der Darstellung der Primär- und Sekundärschaufeln, wobei die an der Primärschaufel angebrachte flexibel-elastische Blattfederlasche an der Sekundärschaufel anliegt, um auf der Druckseite der beiden Schaufeln eine kontinuierliche Stromlinie bei niedriger Geschwindigkeit vorzusehen, F i g. 3 und 3 a ähnliche Ansichten mit der Darstellung der Lasche in Abstand von der Sekundärschaufel bei einem geänderten Eintrittswinkel B, wie beispielsweise bei Betrieb mit höherer Geschwindigkeit, wodurch die Primär- und Sekundärschaufeln im wesentlichen völlig unabhängig werden, F i g. 4 einen weiteren Schnitt nach Art der F i g. 1 mit der Darstellung von Primär- und Sekundärschaufeln mit flexiblen, elastischen Blattfederlaschen an der Pumpe, der Turbine und dem Reaktionsglied, F i g. 5 eine mehr oder weniger schematische Schnittansicht der drei Schaufelsätze mit der Darstellung von deren Form entlang der mittleren, in F i g. 4 strichpunktiert angedeuteten Stromlinie, wobei die Schaufeln alle einen durch Guß hergestellten stromlinienförmigen Querschnitt haben und wobei die an der Eintrittsseite jedes der drei Elemente vorgesehenen Laschen bei niedriger Geschwindigkeit die durch ausgezogene Linien angegebene Stellung und bei höherer Geschwindigkeit die gestrichelt angegebene Stellung einnehmen, F i g. 6 eine der F i g. 5 ähnliche Ansicht, bei der die Schaufeln jedoch aus Metallblech und nicht aus Gußmaterial hergestellt sind, F i g. 5 a und 6 a zwei den F i g. 5 und 6 jeweils entsprechende, jedoch eine Pumpenbeschaufelung mit geänderten Einlaß- und Auslaßwinkeln zeigende Darstellungen, F i g. 7 einen Schnitt einer anderen, geformten Metallblechschaufel mit einer größeren Öffnung am Eintrittsabschnitt der Schaufel, um eine größere Winkeländerung der Strömung an der Eintrittsseite zu gestatten, wobei die Öffnung der Schaufel geteilt und für jeden Abschnitt der Öffnung eine getrennte Lasche vorgesehen ist, F i g. 8 eine in die Zeichenebene gelegte Draufsicht auf die Schaufel in F i g. 7 ohne Laschen, F i g. 9 eine der F i g. 7 ähnliche Ansicht der Darstellung einer anderen Schaufel, in die am Eintrittsabschnitt eine Mehrzahl von fensterförmigen öffnungen gestanzt ist, zwischen denen sehr schmale Rippen verbleiben, die als Auflage oder Anschlag für die als Abdeckung dieser Öffnungen angeordnete Lasche dienen, und F i g. 10 ist eine in die Zeichenebene gelegte Draufsicht auf die Schaufel in F i g. 9 ohne Lasche.
  • In den Zeichnungen ist ein hydraulischer Drehmomentwandler 7 der Föttinger-Bauart dargestellt. Das Pumpenrad 8 des Wandlers ist der übersichtlichkeit wegen mit P bezeichnet. Es ist bei 10 mit dem fliegend gelagerten Rad 9 verbunden, das sich mit der Antriebswelle 11 dreht.' Das Reaktionselement oder Leitrad 12 ist mit R bezeichnet, das Turbinenrad 13 mit T. Bei 14 ist eine Freilauf- oder Öberholkupplung angedeutet, über die das Leitrad 12 mit einer Hülse 15 verbunden ist, die von der ortsfesten Rückwand 16 eines nicht dargestellten Gehäuses getragen wird. Das Gehäuse umschließt den Drehmomentwandler 7. Die Abtriebswelle 17 wirkt in der Hülse 15 als Lager und ist mit dem Turbinenrad 13 bei 18 durch eine Paßfeder verbunden. Die Strömungsrichtung der vom Pumpenrad P durch das Turbinenrad T und dann durch das Leitrad R strömenden Flüssigkeit ist durch Pfeile angegeben. Mindestens das Reaktionselement oder Leitrad R ist in einer verbesserten, neuartigen Konstruktion hergestellt, die den Betriebsbereich hohen Wirkungsgrades durch Verringerung der Stoß- und Turbulenzverluste an den Eintrittsseiten der Schaufeln dieses Leitrades erhöht. Diese neue Konstruktion ist in den F i g. 2 bis 3 a dargestellt. Jeder Schaufelkörper des Leitrades ist in Form eines Primärflügels oder Primärschaufelabschnittes 19 (im folgenden kurz als Primärschaufel bezeichnet) und eines Sekundärflügels oder Sekundärschaufelabschnittes 20 (ebenfalls kurz als Sekundärschaufel bezeichnet) gegossen, die beide stromlinienförmigen Querschnitt aufweisen. Das dünne, verjüngte Schwanzende der Primärschaufel weist einen Abstand von der breiten, gerundeten Eintrittsseite der Sekundärschaufel auf, so daß zwischen ihnen ein relativ beschränkter Kanal oder Durchlaß 21 gebildet ist. Die Primärschaufel trägt eine relativ dünne, flexible, elastische Blattfederlasche 23, die als automatisches Ventil wirkt, welches durch Anliegen an der Vorder- oder Druckseite der Sekundärschaufel bei niedrigen Turbinengeschwindigkeiten geschlossen (vgl. F i g. 2 und 2 a), aber derart angeordnet ist, daß es bei höheren Turbinengeschwindigkeiten mehr oder weniger von der durch den Durchlaß 21 strömenden Flüssigkeit aufgedrückt wird (vgl. F i g. 3 und 3 a). Auf diese Weise sind für niedrigere Drehzahlverhältnisse und höhere Drehzahlverhältnisse unterschiedliche Eintrittswinkel der Schaufeln gebildet, und der Eintrittswinkel ändert sich automatisch, um mit dem Strömungswinkel der Flüssigkeit während der Drehmomentübersetzung übereinzustimmen. In der geschlossenen Stellung wirkt die Lasche 23 mit den Primär- und Sekundärschaufeln zusammen und bildet auf der Vorder- oder Druckseite der beiden Schaufeln eine durchgehende Stromlinie, wie deutlich aus den F i g. 2 und 2 a hervorgeht. Falls man es wünscht, kann der hintere Randabschnitt der Lasche 23 verjüngt sein, um die geringe, von diesem Rand gebildete Stufe auszuschalten, aber die geringe Stärke des verwendeten Metalls macht diese Vorsichtsmaßnahme in den meisten Anwendungsfällen überflüssig. Der Ansatzabschnitt 24 der Lasche 23 ist in geeigneter Weise um die Primärschaufel geschlungen, an dieser befestigt und bildet deren stromlinienförmige Außenhaut. Der zusammengesetzte, aus drei Abschnitten bestehende Schaufelaufbau hat daher sowohl in der offenen als auch in der geschlossenen Stellung der Lasche 23 Stromlinienform, so daß sich für alle Betriebsbedingungen kleinste Stoßverluste ergeben.
  • Durch die verbesserte Schaufelkonstruktion des Reaktionselementes oder Leitrades R, wie es in den F i g. 2 bis 3 a dargestellt ist, ist der Betriebswirkungsgrad infolge der Verringerung von Stoß- und Turbulenzverlusten an den Eintrittsseiten der Schaufeln des Leitrades R stark erhöht, wobei durch die Laschen 23 der Schaufeln für verschiedene Drehzahlverhältnisse verschiedene Eintrittswinkel erzielt werden. Die flexiblen und elastischen Blattfederlaschen 23 bilden auf der Druckseite der Primär- und Sekundärschaufeln 19 und 20 eine kontinuierliche Stromlinie, wenn sich die Laschen in der für geringe Drehzahl vorgesehenen Stellung befinden. Während dieses Betriebes ist der in den F i g. 2 und 2 a mit A bezeichnete Eintrittswinkel von höchstem Wirkungsgrad für geringere Drehzahlverhältnisse. Die Laschen lösen sich bei höheren Drehzahlverhältnissen von der Schaufel 20, öffnen den Durchlaß 21 und bewirken damit automatisch einen Wechsel des Schaufeleintrittswinkels zum Strömungswinkel hin, der mit B in den F i g. 3 und 3 a bezeichnet ist, was zu geringeren Stoßverlusten bei Betriebsbedingungen mit höherer Drehzahl führt.
  • In -den F i g. 4 und 5 sind die Laschen 23 am Hauptabschnitt der Schaufeln des Reaktionselementes oder Leitrades R1 die gleichen wie in den F i g. 1 bis 3 a, und entsprechend sind die Primär- und Sekundärschaufelabschnitte mit 19 bzw. 20 bezeichnet, desgleichen der dazwischenliegende Durchlaß mit 21. Ähnliche Laschen 23 a und 23 b sind an den Eintrittsseiten der Schaufelkörper des Pumpenrades 1 bzw. des Turbinenrades T1 vorgesehen. Jeder Schaufelkörper des Pumpenrades P1 enthält eine Primärschaufel 19 a und eine Sekundärschaufel 20 a, zwischen denen sich ein Durchlaß 21a befindet. Ebenfalls enthält jeder Schaufelkörper des Turbinenrades T1 eine Primärschaufel 19b und eine Sekundärschaufel 20 b mit einem dazwischenliegenden Durchlaß 21 b. In F i g. 5 sind die Laschen 23, 23 a und 23 b in ihrer geschlossenen Stellung bei Betrieb mit niedriger Drehzahl in vollen Linien ausgezogen, während ihre offene Stellung beim Betrieb mit höherer Drehzahl gestrichelt dargestellt ist. Das Ausmaß der Öffnung hängt natürlich von der Zunahme der Drehzahl beim Betrieb ab, und der Strömungseintrittswinkel ist bei geringerer Drehzahl durch die Pfeile A und bei höherer Drehzahl durch die Pfeile B dargestellt. Falls alle drei Elemente R1, P1 und T, des Drehmomentwandlers mit Schaufeln nach der in F i g. 5 dargestellten Konstruktion ausgestattet, d. h. mit Primär- und Sekundärschaufelabschnitten stromlinienförmigen Querschnittes mit dazwischenliegenden Durchlässen und auf der Druckseite der Schaufeln angeordneten Laschen versehen sind, welch letztere die Durchlässe unter dem Strömungsdruck schließen, um damit praktisch in jedem Fall einstückige Schaufeln stromlinienförmigen Querschnittes zu bilden, dann ist infolge der Verringerung der Stoß- und Turbulenzverluste ein Betrieb mit höchstem Wirkungsgrad erzielbar. Dies insbesondere, da die Laschen nach ihrem Öffnen in übereinstimmung mit der Änderung der Strömungswinkel bei Änderungen der Betriebsdrehzahlen eine Strömung zwischen den Primär- und Sekundärschaufeln jeden Elementes gestatten, die ebenfalls mit der Änderung des Strömungswinkels bei Änderungen der Betriebsdrehzahl in übereinstimmung steht.
  • Obgleich in den F i g. 1 bis 5 gegossene Schaufelkonstruktionen dargestellt sind, ist die vorliegende Erfindung selbstverständlich nicht auf die Anwendung bei solchen Konstruktionen beschränkt. Demgemäß sind in F i g. 6 die Laschen 23 c, 23 d und 23 e, die in ihrer geschlossenen Stellung bei Betrieb mit geringer Geschwindigkeit A mit ausgezogenen Linien und in ihrer offenen Stellung beim Betrieb mit höherer Drehzahl B gestrichelt dargestellt sind, an Schaufeln 8", 12" und 13" befestigt, deren Schaufelkörper aus entsprechend geformtem Metallblech besteht. Selbstverständlich bedeutet die Abweichung von stromlinienförmigem Querschnitt ein Zugeständnis hinsichtlich des Betriebswirkungsgrades im Vergleich mit den vorbeschriebenen und in den anderen Zeichnungen dargestellten Ausführungen, aber ein so aufgebauter Drehmomentwandler stellt trotzdem immer noch eine beträchtliche Verbesserung gegenüber früheren Ausführungen dar, und zwar infolge der Laschen 23 c, 23 b und 23 e, durch die veränderliche Schaufeleintrittswinkel vorgesehen sind. Die Laschen bilden dabei in ihrer geschlossenen Stellung auf der Druckseite der Primärschaufeln a und Sekundärschaufeln b der Schaufeln 8", 12" und 13" eine kontinuierliche Stromlinie während des Betriebes mit niedriger Drehzahl - wie dies mit ausgezogenen Linien in F i g. 6 gezeigt ist -, aber wechseln ihre Stellungen bei höheren Drehzahlverhältnissen entsprechend der Änderung der Strömungswinkel, um eine Strömung durch die Durchlässe 21" zwischen den Primär- und Sekundärschaufeln a und b zu ge- statten, was ähnlich wie bei den zuvor beschriebenen Ausführungen zu verringerten Stoßverlusten bei höheren Drehzahlverhältnissen führt. Ansatzabschnitte der Laschen 23 c, 23 d und 23 e sind jeweils um die Primärschaufelabschnitte der Schaufeln 8", 12" und 13" geschlungenen und beispielsweise durch Vernieten, Schweißen oder Umbiegen befestigt.
  • Die F i g. 5 a und 6 a zeigen Schnitte durch Schaufeln 8 a und 8 b von Pumpenelementen P3 bzw. P4, deren Schaufelkörper im Verhältnis zu den Schaufeln 8" der F i g. 5 und 6 jeweils gegenläufige Krümmung haben, so daß die Laschen 23 f und 23 e im Verhältnis zu den zwischen den Primär- und Sekundärschaufeln a bzw. b auf der Druckseite der Schaufeln bei Hochtourenbetrieb gebildeten Durchlässen 21 c geschlossen sind. Die Laschen 23 f und 23g sind jedoch so angeordnet, daß sie bei Betriebsbedingungen geringerer Drehzahl sich gemäß den unterschiedlichen Strömungswinkeln (z. B. gemäß Pfeil A in den F i g. 5 a und 6 a) mehr oder weniger öffnen, was zu verringerten Stoßverlusten bei den niedrigeren Drehzahlverhältnissen führt. Mit anderen Worten: Die vorliegende Erfindung ist gleich gut anwendbar auf solche Drehmomentwandler, die für einen höchsten Wirkungsgrad bei niedrigeren Drehzahlverhältnissen ausgelegt ist.
  • In den F i g. 7 und 8 ist eine Schaufel 12 a für ein Reaktionselement oder Leitrad R3 dargestellt, dessen Schaufelkörper in einem einzigen Stück aus Metallblech mit zwei parallelen Öffnungen 21 d und 21 e hergestellt ist. Die Öffnungen bzw. Durchlässe sind in den Eintrittsabschnitt des Schaufelkörpers derart parallel gestanzt, daß enge, parallele Stege 25 und 26 verbleiben, auf denen Laschen 23 h und 23 i bei 27 in F i g. 7 befestigt und normalerweise durch Federkraft in ihre geschlossene Stellung, nämlich in Anschlag auf der Druckseite der Schaufel, gepreßt sind. Dadurch werden die Durchlässe 21 d und 21 e während des Betriebes mit niedriger Geschwindigkeit, wenn die Strömung unter dem Winkel A eintritt, geschlossen. Bei höheren Drehzahlen, wenn die Strömung unter dem Winkel B1 eintritt, öffnet die Lasche 23 a, während die Lasche 231 geschlossen bleibt. Bei einer noch höheren Drehzahl, wenn die Strömung unter dem Winkel B., eintritt, öffnet auch die andere Lasche 23 i. Auf diese Weise ist es möglich, zwischen den Schaufelabschnitten einen großen Spalt vorzusehen und eine größere Winkeländerung an der Eintrittsseite zu gestatten, ohne zu große Biegungen der Lasche 23 h und 23 i hervorzurufen, die schließlich in bleibender Verformung der Laschen resultieren könnten. In F i g. 8 deuten die strichpunktierten Linien 28 die inneren und äußeren Kreisringe (Toren) des Drehmomentwandlerrades an, wobei die Randabschnitte 29 der Schaufeln durch Vergießen, Verschweißen oder Vernieten mit den entsprechenden Abschnitten der Räder verbunden sind, um die Räder mit ihren Beschaufelungen zu versehen.
  • Die in den F i g. 9 und 10 dargestellte Schaufel 12d des Reaktionselementes oder Leitrades R4 ist der Schaufel 12a ähnlich, hat aber drei Reihen fensterähnlicher Öffnungen 21f, 21 e und 21 h, die derart in den Eintrittsabschnitt des Schaufelkörpers gestanzt sind, daß schmale Rippen 30 zwischen ihnen verbleiben, die Stützanschläge für die Lasche 23j bilden, welche normalerweise durch Federdruck in Anlage auf der Druckseite der Schaufel gepreßt ist. Die Lasche verschließt damit die fensterartigen Öffnungen und verbleibt in dieser Stellung während eines Betriebes mit niedriger Drehzahl, wenn also der Eintrittswinkel dem Pfeil A entspricht. Bei höherer Drehzahl, wenn der Eintrittswinkel der Strömung B entspricht, öffnet sich die Lasche 23 j mehr oder weniger je nach der Betriebsdrehzahl und dem Winkel der eintretenden Strömung. Der größere Spalt, den diese fensterartigen Öffnungen zwischen den Schaufelabschnitten bilden, erlaubt eine größere Variation des Eintrittswinkels ohne Deformation der Lasche. Die strichpunktierten Linien 28 und die Randabschnitte 29 haben die gleiche Bedeutung wie in F i g. B.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Beschaufelung für hydraulische Drehmomentwandler, die aus einem Kranz von relativ geraden Hauptschaufeln und einem Kranz von gekrümmten Hilfsschaufeln besteht, welche nahe den Eintrittsabschnitten der Hauptschaufeln derart angeordnet sind, daß sie sich in Abhängigkeit vom Strömungszustand des Betriebsmittels den Hauptschaufeln anschmiegen oder von diesen entfernen und durchströmbare Kanäle freigeben, dadurchgekennzeichnet, daßdieHilfsschaufeln in an sich bekannter Weise von festen Schaufelkörpern (19) und daran befestigten Laschen (23) gebildet sind und daß deren freie, sich in Strömungsrichtung erstreckende Enden durch Federkraft an die Druckseite der Hauptschaufeln (20) gedrückt werden, sich aber unter dem Druck der Strömung nachgiebig abheben und die Kanäle (21) mehr oder weniger freigeben können. z. Beschaufelung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Hilfsschaufelkörper und die zugehörige Hauptschaufel Primär- bzw. Sekundärabschnitt (19 bzw. 20) einer Schaufel mit gekrümmtem Eintrittsabschnitt und relativ geradem Eintrittsabschnitt ist, wobei zwischen Primär- und Sekundärabschnitt im gekrümmten Abschnitt der Kanal (21) vorgesehen ist. 3. Beschaufelung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Hauptschaufel (Sekundärabschnitt [12a; 12b]) mehrere in Strömungsrichtung hintereinanderliegende Hilfsschaufeln (Primärabschnitte) zugeordnet sind, deren federnde Lascheneinrichtungen (23 h, 23 i; 23 j) mehrere Kanäle (21 d, 21 e; 21 f, 21 g, 21 h) freigeben können. 4. Beschaufelung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Primärabschnitt (25, 26) mit einer eigenen Lasche (23 h, 23 i) versehen ist, deren freie Enden die jeweils nachfolgenden Laschen in bei festen Schaufeln bekannter Weise überlappen (F i g. 7). 5. Beschaufelung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß allen Primärabschnitten (30) einer Schaufel eine Lasche (23j) gemeinsam ist, die die Kanäle (21f bis 21h) nacheinander freigibt (F i g. 9). 6. Beschaufelung nach den Ansprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamtschaufel aus Blech geformt ist und die Primärabschnitte Stege sind, zwischen denen die Kanäle ausgestanzt sind. 7. Beschaufelung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Primärabschnitte untereinander und mit dem Sekundärabschnitt durch zusätzliche Stege in Schaufellängsrichtung verbunden sind, die die Kanäle in Reihen fensterförmiger Öffnungen von im wesentlichen gleicher Größe unterteilen, die Laschen stützen und eine Verformung der Laschen unter dem Strömungsdruck verringern. B. Beschaufelung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die aus blattförmigem Material bestehenden Laschen (23) die Hilfsschaufeln bzw. Primärabschnitte (19) umfassen und derart daran befestigt sind, daß sie sich druckseitig von diesen abheben, wenn sie die Kanäle (21) freigeben. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 275 474, 511494, 1069 977; USA.-Patentschriften Nr. 1855 967, 2168 862, 2 222 618, 2 327 647, 2 351516, 2 440 825.
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