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DE1284245B - Hydrokinetischer Drehmomentwandler - Google Patents

Hydrokinetischer Drehmomentwandler

Info

Publication number
DE1284245B
DE1284245B DE1964F0042288 DEF0042288A DE1284245B DE 1284245 B DE1284245 B DE 1284245B DE 1964F0042288 DE1964F0042288 DE 1964F0042288 DE F0042288 A DEF0042288 A DE F0042288A DE 1284245 B DE1284245 B DE 1284245B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pump
turbine
torque converter
vector
flow
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1964F0042288
Other languages
English (en)
Inventor
Gabriel Martin G
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ford Werke GmbH
Original Assignee
Ford Werke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ford Werke GmbH filed Critical Ford Werke GmbH
Publication of DE1284245B publication Critical patent/DE1284245B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/38Control of exclusively fluid gearing
    • F16H61/48Control of exclusively fluid gearing hydrodynamic
    • F16H61/50Control of exclusively fluid gearing hydrodynamic controlled by changing the flow, force, or reaction of the liquid in the working circuit, while maintaining a completely filled working circuit
    • F16H61/52Control of exclusively fluid gearing hydrodynamic controlled by changing the flow, force, or reaction of the liquid in the working circuit, while maintaining a completely filled working circuit by altering the position of blades
    • F16H61/56Control of exclusively fluid gearing hydrodynamic controlled by changing the flow, force, or reaction of the liquid in the working circuit, while maintaining a completely filled working circuit by altering the position of blades to change the blade angle
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H41/00Rotary fluid gearing of the hydrokinetic type
    • F16H41/04Combined pump-turbine units
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H41/00Rotary fluid gearing of the hydrokinetic type
    • F16H41/24Details
    • F16H41/26Shape of runner blades or channels with respect to function

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Control Of Fluid Gearings (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen hydrokinetischen Drehmomentwandler, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei dem im toroidalen Strömungskreislauf einer Pumpe mehrere Turbinen und Leiträder folgen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen solchen Drehmomentwandler so auszugestalten, daß über einen größeren Drehzahlbereich eine erhöhte Drehmomentvervielfachung vorhanden ist.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß jeweils zwischen zwei Turbinen eine weitere Pumpe angeordnet ist, die die Strömung aus einem der Turbinen folgenden Leitrad übernimmt, Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird eine Hauptpumpe und eine erste Turbine vorgesehen, die am Pumpenaustritt liegt. Am Austritt der ersten Turbine liegt ein Leitrad, und diesem folgt eine Hilfspumpe, die mit der Hauptpumpe verbunden ist. Der Hilfspumpe folgt eine zweite Turbine, auf die dann ein zweites Leitrad folgt. In dem Strömungskreis liegt außerdem eine dritte Turbine, und zwar vor dem Eintritt der Hauptpumpe. Es sind also zwei hydrokinetische Drehmomentwandler in einem gemeinsamen Strömungskreis in Reihe geschaltet, von denen ein jeder eine Pumpe, ein Leitrad und mindestens eine Turbine aufweist.
  • Bei einem derartigen hydrokinetischen Wandler steigert jede Pumpe den Impuls (Bewegungsgröße) der Flüssigkeit im Strömungskreislauf. Wenn die Flüssigkeit eine Turbine durchquert, sinkt der Impuls der Flüssigkeit, wobei an der Turbine ein Drehmoment entwickelt wird. Aus diesem Grunde wird die Strömung nach Verlassen der Turbine -über ein Leitrad geleitet, das im Strömungsaustrittsbereich angeordnet ist.
  • Weiterhin ist eine zweite Pumpe vorgesehen, die zwischen dem Strömungsaustritt des ersten Leitrades und dem Eintritt der zweiten Turbine liegt. Hierdurch entsteht eine Impulssteigerung der Flüssigkeit, bevor sie in die zweite Turbine eintritt. Dadurch ergibt sich ein höherer Betriebswirkungsgrad und ein höheres Drehmomentverhältnis sowie eine bessere Charakteristik des K-Faktors (Kennwert) des Drehmomentwandlers. Der K-Faktor ist definiert durch die Pumpengeschwindigkeit, geteilt durch die Quadratwurzel des Pumpendrehmomentes. Dabei steigt die Motordrehzahl beim Beschleunigen verhältnismäßig rasch an.
  • In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist eine dritte Turbine vorgesehen, die im Flüssigkeitseintrittsbereich der Hauptpumpe liegt. Der Schaufelwinkel dieser dritten Turbine ist einstellbar, so daß er immer dem Anströmwinkel der Flüssigkeit entspricht.
  • Bei einer zweiten Ausführungsform der Erfinding werden die Winkelstellungen der zweiten Pumpe einstellbar gemacht, so daß die Schaufelwinkel sich besser an die Geschwindigkeitsvektorenwinkel der absoluten Flüssigkeitsströmung bei verschiedenen Geschwindigkeitsverhältnissen anpassen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 einen Querschnitt durch einen Drehmomentwandler mit den Merkmalen der Erfindung, F i g. 2 eine schematische Schaufel- und Vektorendarstellung der Strömungsvektoren innerhalb des Strömungskreislaufes, F i g. 3 und 3 A schematisch einen Drehmomentwandler mit den Merkmalen der Erfindung, bei dem die Winkelstellung des zweiten Pumpenteiles einstellbar ist.
  • In F i g. 1 bezeichnet 10 den Flansch einer Kurbelwelle einer Verbrennungskraftmaschine eines Fahrzeuges. Dieser Flansch ist durch Bolzen 12 mit der Nabe einer Platte 14 verbunden. Die Platte ihrerseits ist durch Bolzen 16 mit dem äußeren Umfang 18 eines Gehäuseteiles 20 des Pumpenteiles verbunden. Ein zweiter Gehäuseteil 22 des Pumpenteiles ist am Umfang 24 mit dem Umfang 18 und dem Umfang der Platte, 14 verbunden. Der Gehäuseteil 22 kann ein Ringzahnrad 24 für den Anlasser der Maschine tragen.
  • Der Gehäuseteil 22 weist die Form eines Strömungskreislaufes auf und ist mit einer Nabe 26 versehen, die in üblicher Weise in einer Öffnung des Getriebegehäuses gelagert sein kann. Die Nabe des Gehäuseteiles 20 ist mit einer Führungsnabe 28 verschweißt, die ihrerseits in eine Öffnung 30 in dem Flansch 10 der Kurbelwelle eingreift.
  • Am Innendurchmesser des Gehäuseteiles 22 ist der Innenring 32 eines Pumpenmantels 34 befestigt. Der Außenring des Mantels 34 ist durch Punktschweißung am äußeren Teil der Innenfläche des Gehäuseteiles 22 bei 36 befestigt.
  • Die Pumpenschaufeln 40 werden nach innen von einem inneren Pumpenmantel 38 begrenzt und weisen radiale Ausflußkanäle auf. Ein erster Turbinenteil ist mit 42 bezeichnet. Er besitzt Schaufeln 44, die am Austritt der Schaufeln 40 angeordnet sind. Die Schaufeln 44 liegen zwischen einem inneren Mantel 46 und einem äußeren Mantel 48. Der innere Mantel 46 ist durch Schrauben 50 mit einer einen Drehmoment übertragenden Scheibe 52 verbunden. Diese Scheibe 52 ihrerseits ist mit einem ersten Mantel 54 für eine dritte Turbine 56 verbunden. Diese Turbine besitzt Schaufeki 58, die schwenkbar mit Wellen 60 verbunden sind.
  • Ein zweiter Mantel 62 der dritten Turbine, besteht aus einem Zylinder 64 und einem Teil 66. Der Ringzylinder und der Teil 66 sind durch Schrauben 68 miteinander verbunden. Die Wellen 60 sind in Bohrungen 70 zwischen den Trennflächen des Zylinders und des Teiles 66 gelagert.
  • Der Teil 66 besitzt eine Nabe 72, die über eine Büchse 74 auf einer feststehenden Leitradachse 76 gelagert ist. Diese Achse kann in der üblichen Weise mit dem Getriebegehäuse, welches nicht dargestellt ist, verbunden sein.
  • Die Teile 64 und 66 bilden zusammen einen Ringzylinder 78, in dem ein Ringkolben 80 verschiebbar ist. Dieser Kolben 80 und der Zylinder 78 bilden zusammen die Druckkammer 82, Die Druckkammer 82 ist über eine Öffnung 84 mit einem radial angeordneten Kanal 86 in der Leitradachse 76 verbunden. Der Kanal 86 steht mit einem Ringkanal 88 im Inneren der Leitradachse 76 in Verbindung. Dem Kanal 88 kann Flüssigkeitsdruck aus irgendeinem geeigneten Steuersystem, welches nicht dargestellt ist, zur Steuerung des Druckes in der Kammer 82 zugeführt werden.
  • Mittels eines Sicherungsringes 92 ist ein Verschlußteil 90 am offenen Ende des Zylinders 78 befestigt. Der Verschlußteil besitzt, wie bei 94 gezeigt, eine Öffnung, so daß der Druck aus dem Strömungskreislauf auf den Kolben 80 drücken kann, und zwar nach links in der F i g. 1. Durch Steuerung des Druckes am Kolben 80 kann die Stellung des Kolbens 80 je nach Wunsch geändert werden.
  • Die inneren Enden der Wellen 60 sind abgekröpft und greifen in eine Ringnut 96 des Kolbens 80 ein. Wird der Kolben 80 axial verschoben, so schwenken die Wellen 60 um ihre radialen Achsen und verstellen die Schaufeln 58, Zwischen dem Verschlußteil 90 und dem Nabenteil des Gehäuseteiles 22 des Pumpenteiles ist eine Lagerscheibe 98 angeordnet.
  • Der Mantel 48 des ersten Turbinenteiles 44 ist mit einem das Drehmoment übertragenden Teil 100 verbunden. Dieser Teil ist mit Stegteilen 102 verbunden, die den Strömungskreislauf durchqueren. Die inneren Enden der Teile 102 sind mit einem Vorsprung 104 durch Stützteile 106 verbunden. Der Stützteil ist an dem Vorsprung 104 durch Bolzen 108 befestigt.
  • Die Stegteile 102 besitzen einen aerodynamisch günstigen Querschnitt, um den Widerstand in dem Strömungskreislauf auf ein Minimum zu reduzieren.
  • Der Vorsprung 104 wird von dem inneren Mantel einer zweiten Turbine 112 getragen. Seine Schaufeln 114 sind mit ihren inneren Kanten an dem Mantelteil 110 und mit den äußeren Kanten an einem äußeren Mantel 116 befestigt, Die Mäntel 110 und 116 bilden zusammen mit den Schaufeln 114 radiale Einströmkanäle. Die Innenscheibe 118 des Mantels 116 ist durch Bolzen 120 mit einer Nabe 122 und einer zweiten Nabe 124 verbunden. Die Nabe 124 ist über eine Keilverzahnung mit dem Teil 126 einer Turbinenwelle 128 verbunden. Eine Scheibe 130 ist mittels einer Schraube 132 auf dem Ende der Welle 128 befestigt. Die Welle 128 ist in der feststehenden Leitradachse 76 durch Büchsen gelagert, von denen eine mit 134 bezeichnet ist.
  • Ein erstes Leitrad 136 sitzt am Austritt der ersten Turbine 44. Seine Schaufeln 138, die innerhalb des das Drehmoment übertragenden Teiles 100 angeordnet sind, sind mit einem inneren ringförmigen Mantel 140 verbunden. Der Mantel 140 sitzt an einem Steg 142, der am Ring 144 befestigt ist. Dieser Ring 144 seinerseits ist an den äußeren Enden von Stegen 146 befestigt.
  • Die Stege 146 besitzen einen Mantel in der Form eines Ringes 150, der durch Niete 152 mit der äußeren Spur 154 einer Freilaufkupplung 156 verbunden ist. Ein Außenring der Kupplung 156 bildet die Außenfläche der Leitradachse 76. Die Kupplung hat Rollen oder Klemmtelle 158. Der Außenring kann mit Nocken versehen sein, sofern die Teile 158 Rollen sind.
  • Am Ausgang der zweiten Turbine 112 liegt ein zweites Leitrad 160, das Schaufeln 162 besitzt. Diese sind zwischen einem ersten Mantel 164 und einem Mantel 166 angeordnet. Die Schaufeln 162 sitzen auf Stellwellen 168, die in Öffnungen der Mantelteile 164 und 166 gelagert sind. Der Mantel 166 besteht aus einem ersten Teil in Form eines Ringes 170 und einem zweiten Teil 172, die durch Bolzen 174 zusammengehalten sind. Die Stellwellen 168 sitzen in Öffnungen, die von den aneinander anstoßenden Flächen der Teile 172 und 170 frei gelassen sind.
  • Der Teil 1.72 bildet einen Außenring für eine zweite Freilaufkupplung 176. Diese Kupplung 176 kann Klemmteile oder Rollen 178 besitzen, die zwischen der Außenfläche der Hülse 76 und der Innenfläche des Außenringes angeordnet sind.
  • Die Freilaufkupplungen 156 und 176 verhindern eine Drehung der Leiträder in der einen Richtung und ermöglichen eine freie Drehung in der anderen Richtung, die der Richtung der Drehrichtung der Pumpe entspricht.
  • Die Pumpe besteht aus zwei Teilen 180 und 182. Der Teil 182 ist bei 184 mit der Innenwand des Pumpengebäuses 22 durch Bolzen 187 oder in anderer Weise verbunden.
  • Die Pumpenschaufeln 186 werden von dem Mantel 184 getragen und tragen ihrerseits einen inneren Mantel 188. Sie liegen direkt am Eintritt der Turbine 122.
  • Die F i g. 2 zeigt schematisch die Schaufeln eines Drehmomentwandlers nach F i g. 1. Sie sind in der Form eines Schaufelgitters durch Abwicklung des Strömungskreislaufes dargestellt. Der Flüssigkeitsstrom ist durch Vektoren dargestellt, die im Sinne der F i g. 2 nach rechts verlaufen, während die Drehrichtung der Pumpenteile und der Turbinenteile durch Vektoren dargestellt ist, die im Sinne der F i g. 2 abwärts verlaufen.
  • Die Richtung des Geschwindigkeitsvektors der absoluten Flüssigkeitsströmung am Eintritt des zweiten Pumpenteiles verändert sich abhängig von dem relativen Geschwindigkeitsverhältnis Pumpe zu Turbine. Bei Stillstand oder einem Geschwindigkeitsverhältnis Null wird dieser Vektor durch das Symbol A gemäß F i g. 2 dargestellt. Bei relativ hohem Geschwindigkeitsverhältnis dagegen ändert sich die Richtung des Vektors, wie es durch das Symbol B in F i g. 2 angegeben ist. Die optimalen Schaufelwinkel für minimale Stoßverluste liegen zwischen dem Winkel der Vektoren bei Stillstand und dem Winkel der Vektoren unter Fahrtbedingungen. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel beträgt der Schaufelwinkel etwa 900.
  • Der Impuls der Flüssigkeit ändert sich, wenn diese die zweite Turbine durchquert, und er ist seinerseits eine Funktion des Drehmomentes, das auf die zweite Pumpe einwirkt. Die Änderung des Impulses ist gleich der Differenz zwischen dem Impuls der Flüssigkeit, die die zweite Pumpe verläßt, und dem Impuls der Flüssigkeit am Austritt des vorhergehenden ersten Leitrades.
  • Die F i g. 2 zeigt weiterhin ein Vektordiagramm für die Geschwindigkeit eines Flüssigkeitsteilchens am Austritt des ersten Leitrades sowie am Austritt des zweiten Pumpenrades. Das Symbol F zeigt den Vektor für die Meridiangeschwindigkeit am Leitradaustritt. Der Vektor der relativen Flüssigkeitsgeschwindigkeit, bezogen auf die Leitradschaufel, wird durch den Vektor W dargestellt. Dieser ist außerdem gleich dem Vektor V' der absoluten Strömungsgeschwindigkeit, weil das Leitrad während des Betriebes als Drehmomentwandler bei niedrigen Geschwindigkeitsverhältnissen feststeht. Die senkrechte Komponente der Vektorsumme ist gleich dem bei S' dargestellten Vektor. Dieser Vektor stellt den Vektor der tangentialen Strömungsgeschwindigkeit (Umfangsgeschwindigkeit) am Leitradausgang dar.
  • Die entsprechenden Vektoren für den Austritt aus der zweiten Pumpe sind in F i g. 2 ebenfalls dargestellt. Der Vektor der Meridianströmung ist mit f bezeichnet. Da der Schaufelwinkel selbst etwa 900 beträgt, stellt dieser Vektor außerdem den Vektor für die relative Flüssigkeitsgeschwindigkeit w längs der Schaufel dar.
  • Der Vektor für die Umfangsgeschwindigkeit ist mit u bezeichnet. Die Vektorensumme ist mit v bezeichnet, der Austrittssehaufelwinkel ist mit 7 angegeben.
  • Die Umfangskomponente des Vektors der absoluten Strömungsgeschwindigkeit ist mit s dargestellt. Aus einem Vergleich der beiden Vektorendiagramme ergibt sich, daß die Umfangskomponente des Vektors der absoluten Strömungsgeschwindigkeit gesteigert wird, was für die zweite Turbine eine Drehmomentsteigerung ergibt. Hieraus folgt, daß der Eintrittsimpuls der Flüssigkeit, der am zweiten Turbinenteil größer ist, als es der Fall wäre, wenn der zweite Turbinenteil nicht in dieser Weise innerhalb des Strömungskreislaufs angeordnet wäre. Das Turbinendrehmoment wird also gesteigert, da die Impulsänderung der Flüssigkeit beira Durchqueren der zweiten Turbine infolge des gesteigerten Eingangsimpulses verstärkt wird.
  • Entsprechende Vektoren für das zweite Leitrad und die dritte Turbine sind in der F i g. 2 zusätzlich angegeben.
  • Am Austritt des zweiten Leitrades ist die Meridianströmung durch den Vektor F" dargestellt. Die Strömung in der Schaufelrichtung ist durch den Vektor W veranschaulicht. Die Vektorsumme ist gleich P",.
  • Die Umfangskomponente der absoluten Strömungsgeschwindigkeit ist mit S" bezeichnet.
  • Der Schaufelwinkel am Austritt des zweiten Leitrades ist mit 7' bezeichnet. Der entsprechende Winkel für das erste Leitrad ist mit 7' bezeichnet.
  • Wenn die Schaufeln des dritten Turbinenteiles die in der F i g. 2 gestrichelt dargestellte Stellung einnehmen, so kann die Umfangskomponente des Vektors der absoluten Strömungsgeschwindigkeit mit S dargestellt werden. Bei Stillstand und sehr niedrigen Geschwindigkeitsverhältnissen ist der Vektor S kleiner als der Vektor S". Hieraus folgt, daß auf die dritte Turbine ein positives Drehmoment abgegeben wird. Dieses Drehmoment ergänzt das Drehmoment der ersten Turbine, und das kombinierte Drehmoment der Turbine gelangt auf die Turbinenwelle 128.
  • Sobald das Geschwindigkeitsverhältnis steigt, verschiebt sich der Strömungseintrittsvektor am Einlaß der dritten Turbine zwischen zwei Extremwerten, die durch die Buchstaben C und D gekennzeichnet sind. Daraus erklärt sich, daß bei steigendem Geschwindigkeitsverhältnis der Impuls der Flüssigkeit, die die dritte Turbine durchquert, abnimmt. Wenn die Schaufeln festgehalten werden, würde ein negatives Drehmoment erzeugt, welches vom Turbinendrehmoment an der Welle 128 abgezogen werden müßte. Um das zu vermeiden, sind die Schaufeln der dritten Turbine einstellbar. Bei höheren Geschwindigkeitsverhältnissen können die Schaufeln in die in der F i g. 2 voll ausgezogene Winkeleinstellung verstellt werden.
  • Es können Vorkehrungen getroffen sein, um eine stufenlos veränderliche Verstellung der Schaufeln 58 der dritten Turbine zu erreichen. Auf diese Weise können optimale Verhältnisse über den gesamten Betriebsbereich erreicht werden, und die Notwendigkeit, konstruktive Kompromisse zu machen, wird vermieden. Die stufenlose Veränderung der Winkelstellung kann dadurch erreicht werden, daß ein gesteuerter Druck auf die Kammer 82 der die Schaufeln verstellenden Servovorrichtung gegeben wird. Dieser Druck kann durch ein Ventilsystem erzeugt werden, das auf die Dröhmomentanforderung der Maschine sowie auf die Geschwindigkeit des angetriebenen Teiles anspricht.
  • Durch Verwendung einer dritten Turbine, die am Eintritt der Pumpe liegt, wird die Pumpendrehzahl bei stehender Turbine (Bremspunkt des Drehmomentwandlers) auf irgendeinen gewünschten Wert verringert, der abhängig von der gewählten Geometrie der Schaufeln ist. Die Geschwindigkeit des Pumpenteiles steigt dagegen rasch, wenn das Geschwindigkeitsverhältnis ansteigt, und es ergibt sich ein verhältnismäßig rascher Anstieg der Charakteristik des K-Faktors (Kennwert).
  • Jede Drehmomenterhöhung, die durch den dritten Turbinenteil erzeugt wird, ergibt eine Senkung des Impulses der Flüssigkeit, die die dritte Turbine durchquert. Dies bedeutet, daß die Umfangskomponente des Vektors der absoluten Strömungsgeschwindigkeit in Richtung der Pumpendrehrichtung kleiner wird. Aus diesem Grunde wird die Geschwindigkeit der Pumpe in Richtung Null reduziert. Der Drehmomentzusatz der dritten Turbine schwindet indessen, wenn das Geschwindigkeitsverhältnis steigt. Der Einfluß des dritten Turbinenteiles auf die Größe des Vektors der absoluten Strömungsgeschwindigkeit am Eintritt des ersten Pumpenteiles vermindert sich progressiv. Der K-Faktor steigt bei gesteigerten Geschwindigkeitsverhältnissen rasch und bleibt nicht relativ gleichmäßig, wie bei üblichen Anordnungen, bevor der Kupplungspunkt erreicht ist. So kann das Spitzendrehmoment der Maschine während der Beschleunigung rasch erreicht werden.
  • In F i g. 2 stellt U den Umfangsvektor der Drehgeschwindigkeit des dritten Turbinenteiles dar. Der Schaufelwinkel ist mit dem Buchstaben T und die Vektorensumme des Drehvektors und der Strömung W in Schaufelrichtung ist mit Y bezeichnet. Der Meridianstrom hat das Symbol F.
  • In F i g. 3 ist eine andere Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Diese Ausführungsform ist derjenigen der F i g. 1 ähnlich, indessen kann die Winkelstellung der Schaufeln der zweiten Pumpe verändert werden. Die Einzelteile der Ausbildung nach F i g. 3 haben die gleichen Konstruktionselemente wie die F i g. 1 und sind durch gleiche Bezugszeichen bezeichnet, obgleich Zusätze verwendet wurden.
  • Die Schaufeln 182' der zweiten Pumpe sitzen auf einzelnen Wellen 200, die von dem Gebäuseteil 22' der Pumpe getragen werden. Der Gehäuseteil 22' trägt außerdem einen Servozylinder 202, der mit der inneren Fläche des Gehäuseteiles 22' zusammenwirkt sowie mit dem Ringkolben 204, um einen Druckraum 206 zu bilden. Der Kolben 204 ist mit einer gekröpften Kurbel 208 verbunden, die mit der Welle 200 verbunden ist. Es kann für jede Welle 200 eine besondere Kurbel 208 vorgesehen sein, die jeweils mit dem Kolben 204 verbunden ist. Diese Verbindung ist schematisch in der F i g. 3 mit 210 bezeichnet.
  • Die Kammer 206 kann in irgendeiner geeigneten Weise unter Flüssigkeitsdruck gesetzt werden.
  • F i g. 3 A zeigt zwei Stellungen der Schaufeln 186'. Diese Schaufeln können in die gestrichelt dargestellte Lage nach F i g. 3 A bei niedrigem Geschwindigkeitsverhältnis gestellt werden sowie bei Beschleunigungen, um ein maximales Startdrehmoment zu erzeugen. Wenn die Schaufeln 186' in die gestrichelte Lage nach F i g. 3 A eingestellt sind, werden die Vektoren relativ zu dem entsprechenden Vektor der Umfangsgeschwindigkeit am Eintritt der zweiten Pumpe vergrößert. Dies ergibt sich infolge der Steigerung des Impulses der Flüssigkeit beim Durchqueren der Pumpe.
  • Um den Kupplungswirkungsgrad aufrechtzuerhalten und um den Wirkungsgrad während des Betriebes bei höheren Geschwindigkeitsverhältnissen zu verbessern, müssen die Schaufeln 182' durch Veränderung des Druckes in der Kammer 206 in die voll ausgezeichnete Lage nach F i g. 3 A gestellt werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Hydrokinetischer Drehmomentwandler, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei dem im toroidalen Strömungskreislauf einer Pumpe mehrere Turbinen und Leiträder folgen, d a d u r c h g e - kennzeichnet, daß jeweils zwischen zwei Turbinen eine weitere Pumpe angeordnet ist, die die Strömung aus einem der Turbinen folgenden Leitrad übernimmt.
  2. 2. Drehmomentwandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung der ersten Pumpe (180) in der radial nach außen gerichteten Strömung des toroidalen Kreislaufes und bei Anordnung der zweiten Turbine (112) im radial nach innen gerichteten Strömungsbereich die erste Turbine (42), das erste Leitrad (136) sowie die zweite Pumpe (182) im radial äußeren Bereich des Strömungskreislaufes gelegen sind. 3. Drehmomentwandler nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Pumpen (180, 182) miteinander verbunden sind. 4. Drehmomentwandler nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß für das erste und das zweite Leitrad (136, 160) je eine Freilaufkupplung (156, 176) vorgesehen ist. 5. Drehmomentwandler nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkellage der Schaufeln (182') der zweiten Pumpe relativ zur Winkellage der Schaufeln der anderen Teile des Drehmomentwandlers verstellbar ist.
DE1964F0042288 1963-05-27 1964-03-12 Hydrokinetischer Drehmomentwandler Withdrawn DE1284245B (de)

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US28322863A 1963-05-27 1963-05-27

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GB990910A (en) 1965-05-05

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