DE1068316B - - Google Patents
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B1/00—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
- H04B1/38—Transceivers, i.e. devices in which transmitter and receiver form a structural unit and in which at least one part is used for functions of transmitting and receiving
- H04B1/40—Circuits
- H04B1/54—Circuits using the same frequency for two directions of communication
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- Signal Processing (AREA)
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Sende-Empfangs-Anlage eines Vielkanalsystems, insbesondere
eines Richtfunksystams, für sehr kurze elektromagnetische Wellen, mit einem Zweifach-Überlagerungsemp
fänger.
Für Überlagerungsempfänger in den Sende-Empfangs-Anlagen eines Vielkanalsystems wird häufig die
Zweifach-Überlagerungsschaltung benutzt, weil diese eine größere Spiegelselektion zu erzielen ermöglicht.
Da derartige Anlagen meist im Gebiet der sehr kurzen elektromagnetischen Wellen, beispielsweise im
Bereich über 100 MHz arbeiten, ist es erforderlich, die Empfängeroszillatoren in Abhängigkeit von der
Frequenz der Empfangswellen derart nachzuregeln, daß das Empfangssignal unverzerrt wiedergegeben
wird. Um das Frequenzband in der jeweiligen Anlage gut auszunutzen, ist man jedoch gezwungen, den Frequenzabstand
benachbarter Kanäle, die auch als Radiofrequenzkanäle bezeichnet werden, möglichst gering
zu wählen.
Das führt jedoch zu einer Reihe von Schwierigkeiten. Wird nämlich der Empfänger erstmalig eingeschaltet,
so erreicht die Frequenz des Oszillators bzw. der Oszillatoren erst nach einiger Zeit ihren Sollwert,
und der Empfänger überstreicht mit seiner Empfangsfrequenz unter Umständen die zum gewünschten Empfangskanal
benachbarten Kanäle. Durch Einwirkung der im Empfänger vorgesehenen Frequenznachregelung
kann dies dazu führen, daß der Empfänger auf einem falschen Kanal gehalten wird. Ähnliche Verhältnisse
können sich auch dann ergeben, wenn der Empfänger bereits auf die gewünschte Frequenz eingestellt
ist, jedoch die Frequenz eines stärkeren Störsenders langsam über das Empfangsband läuft, und
dabei die Abstimmfrequenz des Empfängers infolge der Frequenznachregelung aus dem gewünschten
Kanal herauszieht, wobei sich diese unter Umständen auf einen anderen Kanal einstellt. Besonders unangenehm
ist dieses Verhalten derartiger Empfänger dann, wenn sie auf einer unbemannten Relaisstation +0
als Ersatzempfänger automatisch ferneingeschaltet werden.
Man könnte dieser Schwierigkeit in an sich bekannter Weise dadurch begegnen, daß auf eine Frequenznachregelung
verzichtet wird und sämtliche Oszillatoren in den Sendern und in den Empfängern der einzelnen
Anlagen mittels piezoelektrischer Quarze in ihrer Frequenz sehr genau festgehalten werden. Das
hat jedoch den Nachteil, daß die Sende- und Empfangsfrequenzen nicht ohne weiteres unabhängig voneinander
durchgestimmt werden können, sondern daß hierzu jeweils ein Auswechseln der piezoelektrischen
Schwinger erforderlich ist. Der hierfür erforderliche Aufwand ist außerdem sehr groß, und zwar deshalb,
Sende-Empfangs-Anlage
eines Vielkanalsystems,
insbesondere eines Richtfunksystems,
für sehr kurze elektromagnetische Wellen
eines Vielkanalsystems,
insbesondere eines Richtfunksystems,
für sehr kurze elektromagnetische Wellen
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Dipl.-Ing. Helmut Schröder
und Dipl.-Ing. Josef-Engelbert Gammel, München,
sind als Erfinder genannt worden
und Dipl.-Ing. Josef-Engelbert Gammel, München,
sind als Erfinder genannt worden
weil in den Oszillatoren für die Nachstimmung ein Raster benötigt wird und weil die absolute Frequenzkonstanz
der Einzeloszillatoren extrem hoch sein muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Weg zu weisen, auf dem es in einfacher Weise möglich
ist, diesen Schwierigkeiten zu begegnen.
Diese Aufgabe wird bei einer Sende-Empfangs-An-Iage eines Vielkanalsystems, insbesondere eines Richtfunksystems,
für sehr kurze elektromagnetische Wellen mit einem Zweifach-Überlagerungsempfänger gemäß
der Erfindung in der Weise gelöst, daß der erste Überlagerungsoszillator im Zweifach-Überlagerungsempfänger
und der Sender der Gegenstation in ihrer Frequenzgenauigkeit so hoch gewählt sind, daß die
Differenz zwischen der Sendefrequenz und der Abstimmfrequenz des Empfängers kleiner ist als der
halbe Frequenzabstand benachbarter Kanäle, und daß der zweite Überlagerungsoszillator des Empfängers
mit einer Scharfabstimmung versehen" ist, die die Frequenz des zweiten Überlagerungsoszillators derart,
vorzugsweise extrem rasch nachregelt, daß die Zwischenfrequenz des zweiten Überlagerers wenigstens
angenähert in der Bandmitte des daran anschließenden zweiten Zwischenfrequenzverstärkers liegt, und deren
Nachregelbereich auf einen geringfügig kleineren
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Wert als den des halben Abstands benachbarter Kanäle im Empfängereingang begrenzt ist.
Zweckmäßig wird der erste Überlagerungsoszillator mit einem Normalkreis über eine Frequenznachstimmung
frequenzstabilisiert. Außerdem empfiehlt es sich, die Begrenzung des Nachregelbereiches in der Weise
vorzunehmen, daß zur Scharfabstimmung des zweiten Überlagerungsoszillators eine Reaktanzröhre vorgesehen
wird, die ihrerseits den Nachregelbereich in der angegebenen Weise begrenzt.
Nachstehend wird die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels, das in der Zeichnung wiedergegeben
ist, näher erläutert. Die Zeichnung zeigt eine Sende-Empfangs-Anlage eines Vielkanalsystems, das
als Richtfunksystem ausgebildet ist und das im Bereich der sehr kurzen elektromagnetischen Wellen,
beispielsweise im Frequenzbereich zwischen 500 und 1000 MHz, arbeitet.
Im Sender wird die zu übertragende Nachricht, die in der Abbildung mit Modulationsband bezeichnet ist,
über eine Reaktanzschaltung 1 einem Oszillator 2 aufmoduliert, der beispielsweise bei einer Frequenz von
100 MHz arbeitet Die frequenzmodulierte Ausgangsschwingung dieses Oszillators wird über einen Frequenzumsetzer
3 auf eine höhere Ausgangsfrequenz umgesetzt, beispielsweise 800 MHz, und zwar mittels
eines durchstimmbaren Umsetzoszillators 4. Der Umsetzoszillator 4 kann beispielsweise auf einer Frequenz
von 700 MHz arbeiten. Die Ausgangsschwingung des Umsetzers 3 wird dann in einem ersten Verstärker 6
verstärkt über einen der Anpassungsbestimmung dienenden Richtkoppler 5 dem Ausgangsverstärker 6' zugeführt
und gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines Senderausgangsfilters 7 der Antennenweiche 8
zugeführt, die mit der gemeinsamen Richtantenne 9 der Sende-Empfangs-Anlage verbunden ist. DieAnlage
kann in an sich bekannter Weise auch derart ausgebildet sein, daß der Sender und der Empfänger mit je
einer Antenne verbunden sind.
Um den Umsetzoszillator 4 hinsichtlich seiner Frequenz zu stabilisieren, ist ein als Frequenznormal dienender
Resonanzkreis 10 (Normalkreis) vorgesehen, dessen Frequenzkonstanz für die angegebene Sendefrequenz von 800 MHz etwa 2 · IO-4 betrage. Die Abstimmfrequenz
dieses Normalkreises, der vorteilhaft als Koaxialleitungsresonator mit Temperaturkompensation
und Druckausgleich ausgebildet sein kann, wird von einer Quelle 11 niedriger Frequenz, beispielsweise
50 Hz, geringfügig in an sich bekannter Weise gewobbelt. Die gleiche Wöbbelfrequenz wird einem
Phasenvergleicher 12 zugeführt, der außerdem die im Gleichrichter 13 gleichgerichtete Ausgangsspannung
des Normalkreises 10 erhält. Die Ausgangsspannung des Phasenvergleichers 12 ist dann in an sich bekannter
Weise eine Funktion der Frequenzablage der Ausgangsfrequenz des Senders von der Abstimmfrequenz
des Normalkreises 10. Diese Ausgangsspannung wird über einen Regelverstärker 14 einem Nachstellmotor
15 zugeführt, der den Senderoszillator 4 in der erforderlichen Weise nachregelt.
Der Empfänger erhält die Empfangsenergie beim Ausführungsbeispiel ebenfalls über die Richtantenne 9
und die Antennenweiche 8 sowie über das den Empfangseingang bildende Empfangsfilter 16. Die Überlagerung
in der ersten Überlagerungsstufe 19 des Empfängers erfolgt additiv. Zu diesem Zweck wird
die Ausgangsspannung des ersten Überlagerungsoszillators 17 über einen Richtungskoppler 18 in die Eingangsleitung
des Empfängers eingespeist. Das Tiefpaßfilter 20 dient dazu, die Oberwellen des ersten
Überlagerungsoszillators 17 von der ersten Überlagerungsstufe 19 fernzuhalten.
Die Frequenznachregelung des ersten Überlagerungsoszillators 17 auf die Frequenz eines durchstimmbaren
Normalkreises geschieht gleichartig zu der des Umsetzoszillators 4 des Senders, weshalb die
der dortigen Anordnung entsprechenden Teile mit den gleichen Bezugszeichen, jedoch mit Strichen als Indizes,
versehen sind. Die Frequenzgenauigkeit des ersten Überlagerungsoszillators 17 sei wegen der Frequenznachregelung über den Normalkreis 10 bzw. 10'
gleichartig zum Umsetzoszillator etwa 2 · IO-4 bei der angegebenen Frequenz, die auch in der Größenordnung
von 800 MHz liege.
Die Ausgangsspannung der ersten Überlagerungsstufe 19 wird über einen der Entkopplung dienenden
Zwischenverstärker 21 der zweiten Überlagerungs#tufe 22 zugeführt. Die Zwischenfrequenz fZl der ersten
Überlagerungsstufe liege bei 50 MHz. Die Zwischenfrequenz /z2 der zweiten Überlagerungsstufe betrage
beispielsweise 35 MHz. Die zweite Zwischenfrequenz fz2 wird dann in an sich bekannter Weise in einem
zweiten Zwischenfrequenzverstärker 23 auf den erforderlichen Wert verstärkt und über einen Amplitudenbegrenzer
24 dem zur Demodulation dienenden Diskriminator 25 zugeführt, der aus Gründen geringen
Klirrgrades eine flache und möglichst lineare Kennlinie hat. Der zweite Überlagerungsoszillator 26, der
den zweiten Überlagerer 22 speist, ist mit einer rasch wirkenden Scharfabstimmung versehen. Diese umfaßt
einen an den Begrenzer 24 angeschalteten Nachstelldiskriminator 27, der eine steile Kennlinie im Vergleich
zu der des Diskriminators 25 hat und eine Ausgangsgleichspannung liefert, wenn die Zwischenfrequenz
fz2 außerhalb der Bandmitte des Zwischenfrequenzverstärkers
23 liegt. Mit der Ausgangsspannung dieses Nachstelldiskriminators wird eine Reaktanzröhrenschaltung
28 gespeist, die an den Oszillator 26 angeschaltet ist und diesen in der Frequenz in an
sich bekannter Weise nachregelt. Die Zeitkonstante der Nachregelung in dem Regelkreis 22, 23, 24, 27, 28,
26 ist sehr kurz gewählt, beispielsweise zu 20 oder 50 Millisekunden. Die Regelzeit in den Frequenznachstellungen
der anderen Oszillatoren, also des Senderoszillators 4 und des ersten Überlagerungsoszillators
17 ist demgegenüber wesentlich länger. Die Nachregeldauer in diesen Kreisen kann beispielsweise bei
mehreren Sekunden liegen.
Der Bemessungen des Empfängers und des Senders der jeweiligen Gegenstation liegen hinsichtlich der
Nachregelbereiche der Oszillatoren folgende Überlegungen zugrunde. Wird beispielsweise angenommen,
daß der Frequenzabstand der Mitten benachbarter Kanäle auf der Hochfrequenzseite 1 MHz beträgt, so
wird zunächst die Frequenzgenauigkeit des Senders, und zwar die Nachregelung des Umsetzoszillators 4,
und die Frequenzgenauigkeit des ersten Überlagerungsoszillators 17 des Empfängers über dessen zugehörige
Frequenznachregelung so hoch gewählt, daß bei zwei zusammenarbeitenden Stationen die Differenz
zwischen Sendefrequenz und der jeweils eingestellten Empfangsfrequenz kleiner ist als der Nachregelbereich
der für den zweiten Überlagerungsoszillator 26 vorgesehenen Scharfabstimmung. Unter der Differenz wird
dabei der Wert verstanden, der sich aus der Abstimmung des Senders und des Empfängers ergibt, wenn
man deren Sollfrequenzen betrachtet und davon die jeweils tatsächlichen AVerte abzieht. Sowohl der Sender
hat eine Einknopfabstimmung als auch der Empfänger. In der Zeichnung ist die Abstimmung jedes der
Claims (3)
1. Sende-Empfangs-Anlage eines Vielkanalsystems, insbesondere Richtfunksystems, für sehr
kurze elektromagnetische Wellen, mit einem Zweifach-Überlagerungsempfänger, dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Überlagerungsoszillator im Zweifach-Überlagerungsempfanger und der Sender
der Gegenstation in ihrer Frequenzgenauigkeit so hoch gewählt sind, daß die Differenz zwischen der
Sendefrequenz und der Abstimmfrequenz des Empfängers kleiner ist als der halbe Frequenzabstand
benachbarter Kanäle und daß der zweite Überlagerungsoszillator des Empfängers mit einer
Scharfabstimmung versehen ist, die die Frequenz des zweiten Überlagerungsoszillators derart, vorzugsweise
extrem rasch, nachregelt, daß die Zwischenfrequenz des zweiten Überlagerers wenigstens
angenähert in der Bandmitte des daran anschließenden zweiten Zwischenfrequenzverstärker
liegt, und deren Nachregelbereich auf einen geringfügig kleineren Wert als den des halben AbStandes
benachbarter Kanäle im Empfängereingang begrenzt ist.
2. Sende-Empfangs-Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Überlagerungsoszillator
mit einem Normalkreis frequenzstabilisiert ist.
3. Sende-Empfangs-Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scharfabstimmung
eine Reaktanzröhre enthält, die den Nachregelbereich begrenzt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 647/278 10.59
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR801215A FR1237349A (fr) | 1959-07-27 | 1959-07-27 | Installation émettrice réceptrice d'un système à canaux multiples, en particulier pour ondes électromagnétiques très courtes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1068316B true DE1068316B (de) | 1959-11-05 |
Family
ID=8717616
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1068316D Pending DE1068316B (de) | 1959-07-27 |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1068316B (de) |
| FR (1) | FR1237349A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2538349A1 (de) * | 1974-08-29 | 1976-03-11 | United Technologies Corp | Frequenzgesteuertes sendeempfangsgeraet mit nur einem oszillator |
-
0
- DE DENDAT1068316D patent/DE1068316B/de active Pending
-
1959
- 1959-07-27 FR FR801215A patent/FR1237349A/fr not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2538349A1 (de) * | 1974-08-29 | 1976-03-11 | United Technologies Corp | Frequenzgesteuertes sendeempfangsgeraet mit nur einem oszillator |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1237349A (fr) | 1960-07-29 |
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