DE1050395B - - Google Patents
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- 230000001629 suppression Effects 0.000 claims description 2
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- VYPSYNLAJGMNEJ-UHFFFAOYSA-N silicon dioxide Inorganic materials O=[Si]=O VYPSYNLAJGMNEJ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03B—GENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
- H03B21/00—Generation of oscillations by combining unmodulated signals of different frequencies
- H03B21/01—Generation of oscillations by combining unmodulated signals of different frequencies by beating unmodulated signals of different frequencies
- H03B21/02—Generation of oscillations by combining unmodulated signals of different frequencies by beating unmodulated signals of different frequencies by plural beating, i.e. for frequency synthesis ; Beating in combination with multiplication or division of frequency
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03D—DEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
- H03D7/00—Transference of modulation from one carrier to another, e.g. frequency-changing
- H03D7/16—Multiple-frequency-changing
- H03D7/161—Multiple-frequency-changing all the frequency changers being connected in cascade
-
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- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03B—GENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
- H03B5/00—Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input
- H03B5/30—Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input with frequency-determining element being electromechanical resonator
- H03B5/32—Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input with frequency-determining element being electromechanical resonator being a piezoelectric resonator
-
- H—ELECTRICITY
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- H03D—DEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
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- H03D7/163—Multiple-frequency-changing all the frequency changers being connected in cascade the local oscillations of at least two of the frequency changers being derived from a single oscillator
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Superheterodyne Receivers (AREA)
Description
BUN
Die Erfindung betrifft einen stetig abstimmbaren Frequenzumsetzer, insbesondere Überlagerungsempfänger
mit hoher Treffsicherheit der Frequenzeinstellung durch Verwendung eines quarzstabilisierten Oberwellenspektrums
unter Vermeidung von abstimmbaren Filtern in den umgesetzten Frequenzlagen und mit
eingriffiger Bedienung (grob und fein).
Für diese Aufgabe ist eine Lösung bekannt, welche an Hand des Sahaltschemas von Fig. 1 erläutert wird.
Das von der Antenne 11 aufgenommene Empfangsband und ein Teil des in der quarzstabilisierten Anordnung
12 gebildeten Oberwellenspektrum eines Quarzes werden mittels eines gemeinsamen, durcihstinimbaren
Oszillators^ 13 je in eine erste Zwischenfrequenzilage oberhalb des Ernpfangsbandes umgesetzt
(Mischstufen A1 und B1). Die umgesetzten Empfangssignale durchlaufen dätui ein Filter 14, dessen Breite
mindestens dem Oberwellenabstand des Oberwellen-Spektrums entspricht, während das umgesetzte Oberwellenspektrum
selbst einem so schmalen Filter 15 zugeführt wird, daß nur eine Oberwelle durchgelassen
wird.
Das in der Mischstufe A1 umgesetzte und durch das Filter 14 herausgesiebte Empfangsband und die in der
Mischstufe B1 umgesetzte und durch das Filter 15 herausgesiebte Oberwelle des Oszillators 12 werden
miteinander gemischt (Mischstufe C1) und ergeben eine Zwisohenfrequenz in tiefer Frequenzlage, in der
mittels eines Interpolationsoszillators 16 die Signale in der Mischstufe 19 in eine feste endgültige Frequenzlage
umgesetzt werden (Klemme 10).
Diese bekannte Lösung weist erhebliche Nachteile auf:
1. Vor der letzten Umsetzung in der Mischstufe 19 mittels des Interpolationsoszillators 16 muß ein
scharfes (mehrkreisiges) Filter 17 vorgesehen werden, welches durchstimmbar ist und dessen
Abstimmung in Abhängigkeit bzw. im Gleichlauf mit dem Interpolationsoszillator 16 durchgeführt
wird.
2. Um in der ersten (Ihohen) ZF-Lage eine ausreichende Nebenwellendampfung der umgesetzten
Oberwelle aus dem Oberwellenspektrum zu ermöglichen, muß ein relativ großer Oberwellenabstand
vorausgesetzt werden, d. h., die Grundfrequenz des Oberwellenspektrums muß relativ
hoch sein (z. B. 1 MHz). Dies ist einmal nachteilig, weil der Interpolationsoszillator 1 b einen Frequenzbereich
von der Größe der Grundfrequenz aufweisen muß (z. B. 1 MHz), was für seine Einstellgenauigkeit
nachteilig ist. Da andererseits der durchstimmbare Oszillator 13 in Stufen abzustimmen
ist, die der Grundfrequenz des Oberwellenspektrums entsprechen, und da vor der
^ : S 2.
Stetig abstimmbarer Frequenzumsetzer,
insbesondere Uberlagerungsempfänger
- ras j) f-: test
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Dipl.-Ing. Dieter Leypold, München-Solln,
und Peter Schucht, München,
sind als Erfinder genannt worden
ersten Umsetzung des Empfangsbandes wenigstens eine grobe Vorselektion (z. B. in Form eines einzelnen
abgestimmten Kreises 18) notwendig ist, so ergibt sich, daß eine eingriffige Bedienung von
Vorselektion und durchstimmbaren Oszillator nur mit erheblichem Aufwand durchführbar ist.
Es ist bekannt, daß zur Vermeidung des zuletzt erwähnten Nachteiles die Schaltung nach Fig. 1 sich auch so durchbilden läßt, daß die erste Umsetzung des Empfangsbandes und die des Oberwellenspektrums in eine Frequenzlage unterhalb des Empfangsbereichs gelegt wird. In diesem Fall kann zwar eine tiefere Rastergrundfrequenz (z. B. 100 kHz) benutzt werden, aber diese Umsetzung in eine erste tiefe Frequenzlage hat andere schwerwiegende Nachteile zur Folge, auf die weiter unten näher eingegangen wird.
Es ist bekannt, daß zur Vermeidung des zuletzt erwähnten Nachteiles die Schaltung nach Fig. 1 sich auch so durchbilden läßt, daß die erste Umsetzung des Empfangsbandes und die des Oberwellenspektrums in eine Frequenzlage unterhalb des Empfangsbereichs gelegt wird. In diesem Fall kann zwar eine tiefere Rastergrundfrequenz (z. B. 100 kHz) benutzt werden, aber diese Umsetzung in eine erste tiefe Frequenzlage hat andere schwerwiegende Nachteile zur Folge, auf die weiter unten näher eingegangen wird.
Eine weitere bekannte Lösung für die genannte Aufgabe ist in Fig. 2 schematisch, dargestellt. Diese
Lösung arbeitet in folgender Weise:
Das von der Antenne 21 zugeführte Empfangsband und das von der quarzstabilisierten Oszillatoranordnung
22 gelieferte Oberwellenspektrum werden nach Durchlaufen je einer abstimmbaren Vorselektion 28
bzw. 29 mittels des gemeinsamen, durchstimmbaren Oszillators 23 in je eine erste ZF-Lage unterhalb des
809 749/264
Empfangsbandes umgesetzt (Mischstufen^2 und B2).
Die umgesetzten Empfangssignale durchlaufen dann ein Filter 24, dessen Breite mindestens dem Oberwellenabstand
des Oberwellenspektrums (Oszillator 22) entspricht, während das umgesetzte Oberwellen-Spektrum
selbst einem so schmalen Filter 25 zugeführt ist, daß nur eine Oberwelle durdhgelassen wird. Daran
anschließend wird die herausgesiebte Oberwelle des Oberwellenspektrums mit eimern Interpolationsoszillator
26 moduliert (Mischstufe C2) und die sich daraus ergebende veränderbare Frequenz über ein Filter
27 mit den umgesetzten Empfangssignalen gemischt (Misahstufe D2), wobei sich eine endgültige feste
Zwischenfrequenz ergibt (Klemme 20).
Auch diese bekannte Lösung ist mit Nachteilen verbunden, die die praktische Anwendung sehr behindern.
Die erste tiefe Zwischenfrequenz ermöglicht zwar eine verhältnismäßig tiefe Rastergrundfrequenz (z. B.
100 kHz). Dies wird aber mit der Notwendigkeit erkauft, zur Spiegelwellenunterdrückung durchstimmbare
Vorselektionskreise 28 und 29 vorzusehen, die im Gleichlauf mit dem durchstimmbaren Oszillator 23
abzustimmen sind. Dies bedeutet auf der Seite des Oberwellenspektrums, abgesehen vom Aufwand, keine
besonderen Schwierigkeiten. Dagegen muß bei der Vorselektion 28 auf der Seite der Empfangssignale als
erschwerend berücksichtigt werden, daß einerseits ein Frequenzband von etwa der Breite der Rastergrundfrequenz
übertragen werden muß und daß andererseits der Spiegelwellenabstand wegen der
tiefen Zwisohenfrequenzlage sehr gering ist. Man hat bisher diese Schwierigkeiten nur dadurch umgehen
können, daß durch einen zusätzlichen Bedienungsgriff eine scharfe Abstimmung der Vorselektion 28 erfolgt.
Ein weiterer Nachteil der tiefen ZF-Lage bei der Schaltung nach Fig. 2 ist dadurdh bedingt, daß die
Frequenzvariation der Vorselektion 28 und des durchstimmbaren Oszillators 23 sehr groß ist. Daraus ergibt
sich die Notwendigkeit, Wellensahalter und mehrere Skalen zu verwenden. Außerdem muß als
nachteilig angesehen werden, daß der Empfangsfrequenzbereich nach tiefen Frequenzen dadurch beschränkt
ist, daß er nicht über die Zwischenfrequenz reichen darf, welche aber zur Erzielung einer möglichst
guten Spiegelwellendämpfung möglichst hoch gewählt werden muß.
Außerdem erfordert die Einmischung C2 des Interpolationsoszillators
26 in der tiefen Zwischenfrequenz-Iage (also einer Frequenzlage in der gleichen Größenordnung
wie die Frequenz des Interpolationsoszillators), daß mindestens eines der Filter der tiefen ZF-Lage
(Filter 24 bzw. 27) im Gleichlauf mit dem Interpolationsoszillator 26 mit abgestimmt wird.
Die an Hand von Fig. 2 erläuterte Schaltung ist auch in der Art bekanntgeworden, dall zur Realisierung
einer sehr tiefen Rastergrundfrequenz (z. B. 10 kHz), das heißt eines so feinstufigen Oberwellenspektrums,
daß eine Heraussiebung der Oberwellen mittels des Filters 25 in Fig. 2 nicht möglich ist, nach
der ersten Umsetzung in einer ZF-Lage unterhalb des Empfangsbandes eine zweite Umsetzung in eine noch
tiefere Frequeruzlage mittels eines fest abgestimmten Oszillators sowohl für das Oberwellenspektrum als
auch für das Frequenzband erfolgt. An den obenerwähnten Nachteilen der Schaltung nach Fig. 2
ändert sich dadurch jedoch nichts wesentliches. Außerdem ist diese Schaltung nur sehr schwer zu realisieren,
weil in diesem Fall an die Frequenzkonstanz des durchstimmbaren Oszillators 23 ungewöhnlich
hohe Forderungen" gestellt werden müssen.
Die Erfindung, welche einen stetig abstimmbaren Frequenzumsetzer, insbesondere einen Überlagerungsempfänger
mit hoher Treffsidherheit der Frequenzeinstellung durch Verwendung eines quarzstabilisierten
Oberwellenspektrums betrifft, unter Vermeidung von abstimmbaren Filtern in den umgesetzten Frequenzlagen
und mit eingriffiger Bedienung (grob, fein), \rermeidet die erwähnten Nachteile der bekannten
Lösungen durch die gleichzeitige Anwendung der folgenden Merkmale, die an Hand des in der Fig. 3 schematisch
dargestellten Schaltbildes erläutert werden: Das von der Empfangsantenne an die Klemme
31 gelieferte Empfangsband und das von der quarzstabilisierten Anordnung 32 gelieferte Oberwellenspektrum
werden mittels eines gemeinsamen, durchstimrnjiaiien_05zillatörs^3_in je ejne_erste_-
Zwiscnenfrequenzlage oberhalb des. .Empiangsbandes umgesert"/>---(Mts"clisfufen A3 und B3). Die
umgese^en~EnTpiangssignale durchlaufen dann ein Filter 34, dessen Breite mindestens dem Oberwellenabstand
des Oberwellenspektrums entspricht, während das umgesetzte Oberwellenspektrum selbst einem so schmalen Filter 35 zugeführt wird,
daß nur ein kleiner Teil des Oberwellenspektrums durchgelassen wird.
Daran anschließend werden das herausgesiebte Empfangsband und die herausgesiebten Oberwellen
mittels eines gemeinsamen, fest abgestimmten Oszillators 1 in je eine tiefe Frequenzlage umgesetzt
(Mischstufen E3 und F3), in der sowohl die Empfangssignale als auch die gewünschte Oberwelle
je ein schmales Filter 4 bzw. 5 durchlaufen. Dabei wird die Frequenz des fest abgestimmten
Oszillators 1, soweit sie für die Transponierung der Empfangssignale benutzt wird, vorher mit der
Frequenz eines um den Abstand zweier Oberwellen des Oberwellenspektrums veränderbaren
Interpolationsoszillators 36 moduliert (Mischstufe G3), so daß die zur Transponierung der
Empfangssignale benutzte Frequenz um den gleichen Betrag variabel ist.
Zwischen den Misdhstufen E3 und Gil liegt ein fest abgestimmtes Filter 2 mit einer Bandbreite
entsprechend dem Abstand zweier Oberwellen des Oberwellenrasters, wodurch die bei der Mischung
in G3 entstehenden unerwünschten Nebenwellen unterdrückt werden.
Die ausgesiebten Empfangssignale werden anschließend mit der ausgesiebten Oberwelle des
Oberwellenspektrums moduliert (Mischstufe C3). Daraus ergibt sich eine dritte Zwischenfrequenz
(Klemme 30). Dabei fällt die Frequenzungenauigkeit des durchstimmbaren, 33, und des festen Oszillators,
1, heraus, und die Frequenzkonstanz dieser endgültigen ZF ist — außer von der Frequenzkonstanz
des zu empfangenden Senders — nur noch von der Frequenzkonstanz der benutzten
Oberwellen 32 und des Interpolationsoszillators 36 abhängig.
Ein besonderer Vorteil der erfindun'gsgernäßen Schaltung gegenüber den erwähnten bekannten Schaltungen
ergibt sich daraus, daß sich die Frequenzen des fest abgestimmten Oszillators 1 und des Interpolationsoszillators
36 um etwa eine Größenordnung unterscheiden. Nur dadurdh ergibt sich die Möglichkeit,
den Interpolationsoszillator einzufügen, ohne daß in irgendeiner ZF-Lage abstimmbare Filter erforderlich
sind.
Die Verwendung einer ersten ZF-Lage oberhalb des Empfangsbereiches ergibt zunächst den (an sich
Claims (4)
- bekannten) Vorteil, daß zur Spiegelwellenunterdrückung ein einfädler Tiefpaß in der Antennenzuleitung oder — zur gleichzeitigen Berücksichtigung anderer empfangstechnischer Gesichtspunkte — ein einzelner HF-Kreis genügt. Da andererseits als Folge der zweiten Umsetzung in eine tiefere Frequenzlage ein feinstufiges Oberwellenspektrum (das heißt eine tiefe Rastergrundfrequenz) möglich ist, so ergibt sich der weitere wesentliche Vorteil, daß -der einzelne HF-Kreis in der Antennenzuleitung so breitbandig sein kann, daß er ohne besondere Schwierigkeiten zur Erzielung einer eingriffigen Abstimmung mit der Abstimmung des (in Stufen) durchstimmbaren Oszillators 33 gekuppelt werden kann. Eine zusätzliche Feinabstimmung der Vorselektion, wie sie z. B. bei der bekannten Schaltung nach Fig. 2 notwendig ist, entfällt hierbei.Da bei einer ersten ZF-Lage oberhalb des Empfangsbereiehs nur eine kleine Frequenzvariation des Oszillators 33 (weniger als 1:2 erforderlich ist, um einen großen Empfangsbereich (z. B. 1 : 20) zu überbrücken, so kann in einem einzigen Bereicli ohne Verwendung eines Wellenschalters durchgestimmt werden. Um die Abstimmung des Vorkreises 37 in der Antennenzuleitung mit der Abstimmung des durchstimmbaren Oszillators zu kuppeln, ist es erwünscht, auch den Vorkreis 37 mit einer großen Frequenzvariation (z. B. 1 : 20) in einem Bereich ohne Verwendung eines Wellenschalters abzustimmen. Gemäß einer vorteilhaften' Durchbildung der Erfindung wird daher der Vorkreis 37 aus einem Drehkondensator in Verbindung mit einem Variometer aufgebaut, deren Variationen gleichzeitig erfolgen. Der Verwendung von Variometern bei abgestimmten Kreisen mit Gleichlaufforderungen und großem Variationsbereich steht im allgemeinen die geringe Fabrikationsgenauigkeit von Variometern entgegen. Da jedoch bei dem hier vorliegenden Fall die Anforderungen an . die Gleichlaufgenauigkeit verhältnismäßig gering sind, so ist es ohne besondere Schwierigkeiten möglich, eine gleichzeitige Variation von Kapazität und Induktivität beim Vorkreis 37 durchzuführen.
■—-©er Frequenzumsetzer nach Fig. 3 ist nicht nur als Empfänger, sondern auch als Sender, z. B. als Steuersender, verwendbar. Die in Fig. 3 beispielsweise dargestellte Schaltung eines Frequenzumsetzers kann in der Weise als Steuersender angewandt werden, daß die in einer tiefen Frequenzlage aufbereitete Nachricht an Klemme 30 zugeführt wird und in der Endfrequenzlage an Klemme 31 abgegeben wird.Besondere Vorteile ergeben sich durch Verwendung des Frequenzumsetzers gemäß der Erfindung für Sende-Empfangs-Geräte. In diesem Fall können die Filter und Modulatoren sowohl für den Sender als auch für den Empfänger ausgenutzt werden.Um die Filter 4 und 5 schmalbandig ausführen zu können, ist es notwendig, die Frequenzkonstanz und Einstellgenauigkeit des durchstimmbaren Oszillators 33 entsprechend groß zu wählen, wodurch jedoch die Bedienung erschwert und der Aufwand für den durchstimmbaren Oszillator 33 verhältnismäßig groß wird.Dies kann z. B. dadurch vermieden werden, daß hinter Filter 5 ein Frequenzdiskriminator vorgesehen wird, dessen Ausgangsspannung in an sich bekannter Weise eine Nachstimmeinrichtung zur selbsttätigen Nachstimmung des durchstimmbaren Oszillators 33 steuert. In Verbindung damit kann gegebenenfalls eine Wobbeleinrichtung angewendet werden, welche die Frequenz des durchstimmbaren Oszillators 33 etwa um den Oberwellenabstand des Oberwellen-spektrums nach jeder Seite so lange wobbelt, bis der Wirkungsbereich der selbsttätigen Frequenznachstimmung erreicht ist. Die Frequenzkonstanz und Einstellgenauigkeit des durchstimmbaren Oszillators braucht in diesem Falle nur so groß zu sein, daß die Frequenzabweichung des durchstimmbaren Oszillators 33 den Betrag des halben Oberwellenabstandes des Oberwellenspeiktrums nicht überschreitet.Patentansprüche:1 Stetig abstimmbarer Frequenzumsetzer, insbesondere Überlagerungsempfänger mit hoher TreficSicherheit der Frequenzeinstellung durch Verwendung eines quarzstabilisierten Oberwellenspektrums, unter Vermeidung von abstimmbaren Filtern in den umgesetzten Frequenzlagen und mit eingriffiger Bedienung (grob und fein), dadurch gekennzeichnet, daß das von der Empfangsantenne (31) gelieferte Empfangsband und das von der quarzstabilisierten Anordnung (32) gelieferte O be r wel lensp ek trum mittels eines gemeinsamen, durchstimmbaren Oszillators (33) in je eine erste Zwischenfrequenzlage oberhalb des Empfangsbandes umgesetzt werden (Mischstufen A3 und Bs), daß die umgesetzten Empfangssignale sodann ein Filter (34), dessen Breite mindestens dem Oberwellenabstand des Oberwellenspektrums entspricht, durchlaufen, während das umgesetzte Oberwellenspektrum selbst einem so schmalen Filter (35) zugeführt wird, daß nur ein kleiner Teil des Oberwellenspektrums durchgelassen wird, daß anschließend das herausgesiebte Empfangsband und das herausgesiebte Oberwellenspektrum mittels eines gemeinsamen, fest abgestimmten Oszillators (1) in je eine tiefe Frequenzlage umgesetzt werden (MischstufenjB3 und F3), in der sowohl die Empfangssignale als auch die gewünschte Oberwelle je ein schmales Filter (4 bzw. 5) durchlaufen, wobei die Frequenz des fest abgestimmten Oszillators (1), soweit sie für die Transponierung der Empfangssignale benutzt wird, vorher mit der Frequenz eines um den Abstand zweier Oberwellen des Oberwellenspektrums veränderbaren Interpolationsoszillators (36) moduliert wird, so daß die zur Transponierung der Empfangssignale benutzte Frequenz um den gleichen Betrag variabel ist, und daß die ausgesiebten Empfangssignale mit der ausgesiebten Oberwelle des Oberwellenspektrums in eine dritte ZF-Lage umgesetzt werden (Mischstufe C3). - 2. Stetig abstimmbarer Frequenzumsetzer, insbesondere Überlagerungsempfänger, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Antennenzuleitung ein einzelner abstimmbarer Hochfrequenzkreis (37) liegt, dessen Abstimmung mit der Abstimmung des durchstimmbaren Oszillators (33) gekuppelt ist.
- 3. Stetig abstimmbarer Frequenzumsetzer, insbesondere Überlagerungsempfänger, nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der HF-Kreis (37) durch gleichzeitige Kapazitätsund Induktivitätsvariation und ohne Wellenschalter abgestimmt wird.
- 4. Stetig abstimmbarer Frequenzumsetzer, insbesondere Überlagerungsempfänger, nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandbreite des abstimmbaren HF-Kreises (37) mindestens so groß wie die Rastergrundfrequenz ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1957S0055683 DE1050395B (de) | 1957-10-28 | 1957-10-28 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1957S0055683 DE1050395B (de) | 1957-10-28 | 1957-10-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1050395B true DE1050395B (de) | 1959-02-12 |
Family
ID=590812
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1957S0055683 Pending DE1050395B (de) | 1957-10-28 | 1957-10-28 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1050395B (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1087184B (de) * | 1959-04-30 | 1960-08-18 | Telefunken Gmbh | Einstell- bzw. Messanordnung zur genauen Abstimmung eines UEberlagerungsempfaengers |
| DE1105921B (de) * | 1960-01-14 | 1961-05-04 | Sueddeutsche Telefon App Kabel | Frequenzstabiler Vielkanal-UKW-UEberlagerungsempfaenger |
| DE1179611B (de) * | 1958-10-24 | 1964-10-15 | Telefunken Patent | Schaltung zur Erzeugung einer auszusendenden modulierten hochfrequenten Traegerschwingung |
| DE1270129B (de) * | 1963-07-16 | 1968-06-12 | Rohde & Schwarz | Kombinierter Senderí¬Empfaenger |
| DE2431766A1 (de) * | 1974-03-15 | 1975-09-18 | Adret Electronique | Frequenzsynthetisator |
-
1957
- 1957-10-28 DE DE1957S0055683 patent/DE1050395B/de active Pending
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1179611B (de) * | 1958-10-24 | 1964-10-15 | Telefunken Patent | Schaltung zur Erzeugung einer auszusendenden modulierten hochfrequenten Traegerschwingung |
| DE1087184B (de) * | 1959-04-30 | 1960-08-18 | Telefunken Gmbh | Einstell- bzw. Messanordnung zur genauen Abstimmung eines UEberlagerungsempfaengers |
| DE1105921B (de) * | 1960-01-14 | 1961-05-04 | Sueddeutsche Telefon App Kabel | Frequenzstabiler Vielkanal-UKW-UEberlagerungsempfaenger |
| DE1270129B (de) * | 1963-07-16 | 1968-06-12 | Rohde & Schwarz | Kombinierter Senderí¬Empfaenger |
| DE2431766A1 (de) * | 1974-03-15 | 1975-09-18 | Adret Electronique | Frequenzsynthetisator |
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