DE1271787B - Relaisstellenverstaerker fuer eine Richtfunkstrecke - Google Patents
Relaisstellenverstaerker fuer eine RichtfunkstreckeInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
H04b
Deutsche Kl.: 21a4-55
Nummer: 1 271 787
Aktenzeichen: P 12 71 787.2-35 (S 79617)
Anmeldetag: 25. Mai 1962
Auslegetag: 4. Juli 1968
Relaisstellenverstärker für eine Richtfunkstrecke, bestehend aus einem ersten Frequenzumsetzer, an
dessen Ausgang ein Zwischenfrequenzverstärker angeschaltet ist, der einen zweiten Frequenzumsetzer
speist, dessen Ausgangsenergie nach weiterer Ver-Stärkung zur Aussendung gelangt, wobei die ausgestrahlten
Frequenzen ganzzahlige Vielfache einer wesentlich niedrigeren Grundfrequenz /0 sind, für welche
ein vorzugsweise mittels eines Schwingquarzes stabilisierter Grundoszillator vorgesehen ist.
Richtfunksysteme arbeiten in der Regel mit Überlagerungsempfängern
und Überlagerungssendern und erfordern daher in der Frequenz hochkonstante Oszillatoren zur Gewinnung dieser Überlagerungsfrequenzen. Die bekannten Systeme dieser Art arbei-
ten in der Weise, daß entweder eine Vielzahl einzelner Quarzoszillatoren vorgesehen wird oder daß aus
einem einzelnen mittels eines Schwingquarzes in der Frequenz stabilisierten Generator alle in dem gesamten
Übertragungssystem benötigten Trägerfrequenzen getrennt abgeleitet werden. Während das ersterwähnte
System bei jedem Frequenzwechsel auch einen Wechsel des entsprechenden Schwingquarzes mit den
damit verbundenen Schwierigkeiten nach sich zieht, ist das letztgenannte System außerordentlich aufwendig,
da es hohe Vervielfachungszahlen bei gleichzeitig zumindest auf der Sendeseite relativ hohem Ausgangsenergiepegel
voraussetzt. Es liegen z. B. der Veröffentlichung »The Bell System Technical Journal«,
November 1961, S. 1495 bis 1520, 1521 bis 1586, und der deutschen Patentschrift 973 119 derartige
Systeme zugrunde, bei denen die Hochfrequenzenergie mit den Oszillatorfrequenzen für einerseits
den Empfänger und andererseits den Überlagerungssender der Relaisstelle durch Vervielfachung
einer beiden gemeinsamen niedrigen Grundfrequenz gewonnen wird.
Eine ähnlich funktionierende Einrichtung ist in der USA.-Patentschrift 2 505 043 beschrieben, bei
der jedoch zusätzlich zu den Vervielfachern für die Empfangsüberlagerungsfrequenz und für die Sendefrequenz
noch eine Regelschleife für den Grundfrequenzoszillator vorgesehen ist, die diesen auf die
Empfangsträgerfrequenz stabilisieren soll.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Aufwand für die Trägerversorgung von Sender und
Empfänger einer Richtfunkstation gegenüber den obengenannten Systemen zu verringern und gleichzeitig
die Möglichkeit zu schaffen, zusätzliche Informationen mit geringem Aufwand in die Relaisstelle
einspeisen zu können.
Diese Aufgabe wird bei einem Relaisstellenverstär-Relaisstellenverstärker
für eine Richtfunkstrecke
Anmelder:
Siemens Aktiengesellschaft, Berlin und München, 8000 München 2, Witteisbacherplatz 2
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Dr. Hans Leysieffer,
8021 Icking-Walchstadt;
Egmont Gabler, 8000 München
Dipl.-Ing. Dr. Hans Leysieffer,
8021 Icking-Walchstadt;
Egmont Gabler, 8000 München
ker für eine Richtfunkstrecke, bestehend aus einem ersten Frequenzumsetzer, an dessen Ausgang ein
Zwischenfrequenzverstärker angeschaltet ist, der einen zweiten Frequenzumsetzer speist, dessen Ausgangsenergie
nach weiterer Verstärkung zur Aussendung gelangt, wobei die ausgestrahlten Frequenzen
ganzzahlige Vielfache einer wesentlich niedrigeren Grundfrequenz /0 sind, für welche ein vorzugsweise
mittels eines Schwingquarzes stabilisierter Grundoszillator vorgesehen ist, gemäß der Erfindung dadurch gelöst,
daß zusätzlich ein auf der für den Überlagerungssender erforderlichen Überlagerungfrequenz frei
schwingender Oszillator vorgesehen ist und daß ein vorzugsweise vernachlässigbar geringer Anteil der
Ausgangsenergie des frei schwingenden Oszillators sowie ein auf die für die Übertragung geforderte Frequenz
(Radiofrequenz) in der Frequenz vervielfachter Ausgangsenergieanteil des frequenzstabilisierten
Oszillators einer Überlagerungsstufe zugeführt werden, an deren Ausgang ein auf die Zwischenfrequenz
des Senders abgestimmter Zwischenfrequenzverstärker und Frequenzdiskriminator angeschaltet sind,
die eine Frequenznachstelleinrichtung des frei schwingenden Oszillators zur Nachregelung auf
seinen Frequenz-Sollwert betätigen.
Wenn in einer Relaisstelle die Sendefrequenz gegen die Empfangsfrequenz um einen vorgegebenen Frequenzwert
verschieden ist (Versetzerfrequenz) und diese Versetzerfrequenz ebenfalls ein ganzzahliges
Vielfaches der Grundfrequenz /0 ist, so ist es vorteilhaft,
wenn dem Grundoszillator ein weiterer Anteil seiner Ausgangsenergie entnommen und in der Frequenz
auf die Versetzerfrequenz vervielfacht wird und wenn die so gewonnene Hochfrequenzenergie
mit Versetzerfrequenz in einer weiteren Überlagerungsstufe mit einem Teil der Ausgangsenergie des
frei schwingenden Oszillators zur Überlagerungsfrequenz des Empfangsumsetzers in der Frequenz
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umgesetzt wird. Eine ebenfalls vorteilhafte Alternative hierzu besteht darin, daß ein weiterer frei schwingender
Oszillator zur Gewinnung der Umsetzfrequenz für den Empfangsüberlagerer vorgesehen
ist, dessen Frequenz in gleicher Weise wie für den anderen frei schwingenden Oszillator aus dem für
beide frei schwingenden Oszillatoren gemeinsamen Grundoszillator nachgestellt wird. Dies ermöglicht
eine vorteilhafte Weiterbildung des Systems in der Weise, daß vorzugsweise der für die Gewinnung der
Empfangsumsetzerfrequenz dienende frei schwingende Oszillator mit einem Frequenzmodulationszusatz
zur Einfügung zusätzlicher Modulationssignale versehen ist und daß in die Frequenznachregeleinrichtungen
beider frei schwingender Oszillatoren Tiefpässe eingefügt sind, deren obere Grenzfrequenz
unterhalb der niedrigsten Modulationsfrequenz liegt. Vorteilhaft ist es hierbei, wenn die Frequenznachstelleinrichtungen
beider frei schwingender Oszillatoren als motorische Frequenznachstellung ausgebildet
ist und in der Modulationsleitung des einen frei schwingenden Oszillators ein Hochpaß oder Bandpaß
liegt, dessen untere Grenzfrequenz höher als die aus der Regelzeitkonstante der motorischen Frequenznachstellung
sich ergebende höchste Frequenz ist.
Als vorteilhaft hat es sich weiterhin erwiesen, wenn die Frequenzvervielfachung der Ausgangsenergie des
Grundoszillators mit der Frequenz/0 mittels einer
Varactordiodenschaltung auf den geforderten Ausgangsfrequenzwert in einer Stufe erfolgt, in deren
Ausgang frequenzselektive Netzwerke zur getrennten Entnahme der erforderlichen Frequenzen vorgesehen
sind. In Weiterbildung der Erfindung kann diese Ausbildung in der Weise erfolgen, daß an den Grundoszillator
mit der Frequenz/0 getrennte Frequenzvervielfacher
für die einzelnen Frequenzen angeschaltet sind, die jeweils aus einer Varactordiodenschaltung
mit einem Netzwerk zur Aussiebung jeweils einer Frequenz versehen sind.
Nachstehend wird die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
In der F i g. 1 ist des besseren Verständnisses halber das Frequenzschema beispielsweise für den
6-GHz-Bereich nach der CCI-Norm schematisch wiedergegeben. Auf einer Skala sind zunächst das
Unterband α und das Oberband b aufgetragen. Jedes Band enthält acht Kanäle, die mit la, 2 a, 3 a, 4a,
Sa, 6a, la und 8a bzw. Ib bis 8b bezeichnet sind.
Der Abstand zweier benachbarter Kanäle eines Bandes beträgt 2 · /0. Beträgt der Frequenzabstand der
benachbarten Kanäle des Unterbandes und des Oberbandes 3 · /0, so ist der Abstand zwischen gleichbezifferten
Kanälen des Oberbandes und des Unterbandes 17 · f0. Diese Versetzerfrequenz 17 · /0 ist in
der Fig. 1 schematisch noch mit eingezeichnet. Es wird also in der Regel so gearbeitet, daß beispielsweise
im ersten Streckenabschnitt ein Kanal des Unterbandes als Sendefrequenz und der ziffernmäßig
gleiche Kanal des Oberbandes als Empfangsfrequenz vorgesehen ist, während im darauffolgenden Streckenabschnitt
eine Vertauschung erfolgt. Wenn der Frequenzabstand der Kanäle 8 α und 1 b verschieden von
3 · /0 ist, so ist die Versetzerfrequenz η ■ fQ entsprechend
verschieden zu wählen.
Der Frequenzwert von /0 ist beispielsweise für den
6-GHz-Bereich mit etwa 14,8 MHz festgelegt.
Ein Beispiel einer erfindungsgemäßen Schaltung, die das Arbeiten nach diesem Frequenzschema ermöglicht,
ist in der F i g. 2 gezeigt. Das Ausführungsbeispiel behandelt eine Zwischenstelle in einem
Richtfunksystem mit der Empfangsantenne AE und der Sendeantenne AS. Die empfangenen elektromagnetischen
Wellen, beispielsweise aus dem Kanal Ib des Frequenzschemas nach der Fig. 1, werden
über die üblichen Filter und sonstigen Schaltelemente einem Empfangsumsetzer 12 zugeführt, an dessen
Ausgang sich ein Zwischenfrequenzverstärker 13 anschließt. Die Zwischenfrequenzschwingungen stehen
am Ausgang 14 zur Verfügung und können unmittelbar an den Eingang 15 eines sendeseitigen Zwischenfrequenzverstärkers
16 durchgeschaltet werden, der seinerseits den Sendeumsetzer 17 zur Umsetzung der
Zwischenfrequenzspannung, beispielsweise in den Kanal la, speist. Die Ausgangsenergie dieses Frequenzumsetzers
wird zweckmäßig über einen Breitbandverstärker, wie einen Wanderfeldröhrenverstärker
18, unter Einschaltung der üblichen Laufzeitausgleichglieder, Richtungsleitungen, Filter usw. der
Sendeantenne AS zugeführt. Die Überlagerungsfrequenz erhält der Empfangsumsetzer 12 über die
Zuleitung 19 und der Sendeumsetzer 17 über die Zuleitung 20. Der an diese beiden Anschlüsse sich anschließende
Schaltungsteil der Zwischenstelle des Richtfunksystems stellt die Trägerversorgung der
Zwischenstelle dar.
Die Trägerversorgung der Richtfunkstelle umfaßt einen frei schwingenden Hochfrequenzgenerator 1,
der auf der für den Sendeumsetzer 17 erforderlichen Frequenz von z. B. 400 · /0 schwingt und mit einer
noch näher zu erläuternden Frequenznachstellung versehen ist. Die Ausgangsleistung dieses frei schwingenden
Generators 1 wird vorzugsweise über eine Gabelschaltung 2 oder einen 3-db-Richtungskoppler
aufgeteilt, und zwar einmal auf den Anschluß 17 und zum anderen auf eine Überlagerungsstufe 3. Die Frequenznachstellung
ist beim Ausführungsbeispiel motorisch. Es wird zu diesem Zweck von der Ausgangsleistung des frei schwingenden Oszillators 1 beispielsweise
kapazitiv ein geringer Anteil entnommen und einer Überlagerungsstufe 9 zugeführt. Als weitere
Eingangsspannung erhält diese Überlagerungsstufe einen Teil der Ausgangsenergie eines vorzugsweise
mittels eines Schwingquarzes in der Frequenz stabilisierten, auf der Frequenz/0 des Frequenzschemas
nach der Fig. 1 schwingenden Oszillators 5 nach vorausgehender Vervielfachung. Die Vervielfachung
erfolgt in einer Vervielfacherschaltung 6, die eine Reaktanzdiode enthält, in deren Ausgang ein beispielsweise
auf der Frequenz 405 · /0 selektives und nur in diesem Bereich durchlässiges Filter 8 enthalten
ist. Es bildet sich auf diese Weise im Ausgang der Überlagerungsstufe 9 unter anderem die Differenzfrequenz
von 5 · /0, die nach entsprechender Verstärkung und Amplitudenbegrenzung einem Frequenzdiskriminator
in der Schaltungsgruppe 10 zugeführt wird, dessen Mittenfrequenz (Ausgangsspannung 0)
dem vorgeschriebenen Wert 5 · /0 entspricht. Von diesem Diskriminator wird, gegebenenfalls unter Zwischenverstärkung,
der Frequenznachstellmotor 11 betätigt, der mechanisch die Frequenznachstellung des
frei schwingenden Oszillators 1 bewirkt.
Weiterhin wird beim Ausführungsbeispiel im Ausgang des Verstärkers 6 noch ein Teil der Ausgangsenergie
einem weiteren frequenzselektiven Netzwerk 7 zugeführt, welches aus dem Frequenzspektrum
des Vervielfachers 6 die Hochfrequenzenergie
mit Versetzerfrequenz, ζ. B. fvers = 17 · f, aussiebt und
als zweite Überlagerungsspannung der Überlagerungsstufe 3 zuführt. In deren Ausgang wird die Summenfrequenz,
das sind beim Ausführungsbeispiel 417·/0, mittels einer entsprechenden Siebschaltung 4 entnommen
und dem Empfangsumsetzeranschluß 19 zugeführt.
Beim Allsführungsbeispiel wird die Frequenzvervielfachung
in den Stufen 6, 7, 8 in der Weise vorgenommen, daß mittels einer Varactordiode in der
Stufe 6 eine starke Verzerrung der vorzugsweise sinusförmigen Ausgangsspannung des Grundoszillators
5 mit der Frequenz /0 vorgenommen wird. Aus der stark verzerrten Ausgangsschwingung der
Stufe 6 werden dann mittels der Filter 7 und 8 die gewünschten Frequenzen 17 · /0 und 405 · f0 entnommen.
Vor allem das Filter 8 ist durchstimmbar, wodurch eine Änderung der Frequenzen an den Anschlüssen
17 und 19 in folgender Weise erreichbar ist. Es wird z. B. das Filter 8 statt auf die 405. Oberwelle
von /0 auf die 407. Oberwelle abgestimmt. Es genügt dann ein Nachstimmen des frei schwingenden
Oszillators 1 bis zu dem Punkt, in dem die motorische Nachregelung 11 wirksam wird. Der Oszillator
1 fängt sich dann auf der vorgeschriebenen Frequenz und wird auf dieser durch die Frequenznachstellung
11 festgehalten. Empfehlenswert ist hierbei, daß der Nachstellbereich der Frequenznachstellung
geringer als der halbe Frequenzabstand benachbarter Kanäle im Frequenzschema nach der F i g. 1 gewählt
wird. Wenn sich der Oszillator 1 mit der Frequenznachstellung auf der Sollfrequenz gefangen hat,
stimmt man ihn zweckmäßig noch so weit nach, daß die Frequenznachstellung nach höheren und niederen
Frequenzen hin etwa den gleichen Regelbereich hat.
Die Frequenz 5 · /0 wurde beim Ausführungsbeispiel
deshalb gewählt, weil sie zugleich der Zwischenfrequenz des Richtfunksystems entspricht, die in den
Verstärkern 13 und 16 vorhanden ist. Das Frequenzverhältnis zwischen Schwingquarzfrequenz und Zwischenfrequenz
muß jedoch nicht ganzzahlig sein. Das System hat also den Vorteil, daß die Zwischenfrequenz
beim gegebenen Frequenzschema beispielsweise entsprechend der Fig. 1 innerhalb gewisser
Grenzen frei wählbar ist. In jedem Fall muß dagegen die Zwischenfrequenz im Richtfunksystem, also in
den Verstärkern 13, 16, gleich der Zwischenfrequenz in der Frequenznachstellschaltung, also im Verstärker,
Begrenzer und Diskriminator 10, sein.
Wird die Trägerversorgung nach der F i g. 2 in einer Endstelle (Empfang oder Senden) des Richtfunksystems
zum Einsatz gebracht, so können die Schaltungsgruppen 3, 4 und 7 und gegebenenfalls
auch 2 in Fortfall kommen. Es verbleibt dann als Anschluß für das Endgestell seitens der Trägerversorgung
nur der Anschluß 20.
Eine Weiterbildung der in der F i g. 2 gezeigten Trägerversorgung ist in der F i g. 3 wiedergegeben.
Dort wird für den Sende- und für den Empfangsumsetzer je ein eigener, nach dem an Hand der
F i g. 2 erläuterten Verfahren in der Frequenz kontrollierter Generator verwendet. Die entsprechenden
Geräte sind hinsichtlich der Bezugsziffer gleich bezeichnet und nur mit einem Strich unterschieden.
Die Kontroll-Grundschwingung /0 wird einem gemeinsamen Quarzgenerator 5 entnommen, so daß
auch hier, bis auf den Restfehler der Nachregelschaltung, eine feste Differenzfrequenz von z. B. fvers
-IT-J0 zwischen den beiden Trägerschwingungen
gewährleistet ist. Der Aufwand ist zwar in diesem Falle etwas größer, weil zwei Generatoren 1, 1' mit
Nachregeleinrichtung gebraucht werden. Es wird aber der Vorteil erhalten, daß einer der beiden Generatoren
z. B. mit Hilfe einer Reaktanzdiode 21 in der Frequenz moduliert werden kann, so daß sich im Gegensatz
zu bekannten Systemen auf Zwischenstellen zusätzlich Gesprächssignale über den Anschluß 22 in
ίο die Richtfunkstrecke einspeisen lassen. Der durch das
zusätzliche Modulationssignal beanspruchte Bereich des Basisbandes darf in diesem Fall am Anfangspunkt
der Richtfunkstrecke nicht belegt werden.
Vorteilhaft kann die Leistung der Überlagerungsschwingung für die Empfangsumsetzung wesentlich kleiner gewählt werden als die für die Sendeumsetzung. Es empfiehlt sich vor allem in diesem Fall, den Oszillator für die Empfangsumsetzung mit der kleineren Leistung in der Frequenz zu modulieren. Es
Vorteilhaft kann die Leistung der Überlagerungsschwingung für die Empfangsumsetzung wesentlich kleiner gewählt werden als die für die Sendeumsetzung. Es empfiehlt sich vor allem in diesem Fall, den Oszillator für die Empfangsumsetzung mit der kleineren Leistung in der Frequenz zu modulieren. Es
ao ist jedoch Vorsorge zu treffen, daß die Frequenznachstellschaltung
des modulierten Oszillators nicht auf die Modulation anspricht, wofür sich die Einfügung
eines Tiefpasses in die Regelschaltung empfiehlt, dessen obere Grenzfrequenz unterhalb der tiefsten
Modulationsfrequenz liegt. Beim Ausführungsbeispiel dient als derartiger Tiefpaß der Nachstellmotor
11'.
Claims (7)
1. Relaisstellen verstärker für eine Richtfunkstrecke, bestehend aus einem ersten Frequenzumsetzer,
an dessen Ausgang ein Zwischenfrequenzverstärker angeschaltet ist, der einen zweiten Frequenzumsetzer speist, dessen Ausgangsenergie
nach weiterer Verstärkung zur Aussendung gelangt, wobei die ausgestrahlten Frequenzen
ganzzahlige Vielfache einer wesentlich niedrigeren Grundfrequenz f0 sind, für welche ein
vorzugsweise mittels eines Schwingquarzes stabilisierter Grundoszillator vorgesehen ist, dadurchgekennzeichnet,
daß zusätzlich ein auf der für den Überlagerungssender erforderlichen Überlagerungsfrequenz frei schwingender
Oszillator (1) vorgesehen ist und daß ein vorzugsweise vernachlässigbar geringer Anteil der Ausgangsenergie
des frei schwingenden Oszillators sowie ein auf die für die Übertragung geforderte
Frequenz (Radiofrequenz) in der Frequenz vervielfachter Ausgangsenergieanteil des frequenzstabilisierten
Oszillators (5) einer Uberlagerungsstufe (9) zugeführt werden, an deren Ausgang ein
auf die Zwischenfrequenz des Senders abgestimmter Zwischenfrequenzverstärker und Frequenzdiskriminator
(10) angeschaltet sind, die eine Frequenznachstelleinrichtung (11) des frei schwingenden Oszillators (1) zur Nachregelung
auf seinen Frequenz-Sollwert betätigen.
2. Relaisstellenverstärker nach Anspruch 1, bei dem die Sendefrequenz gegen die Empfangsfrequenz um einen vorgegebenen Frequenzwert
(Versetzerfrequenz) verschieden ist und diese Versetzerfrequenz ebenfalls ein ganzzahliges Vielfaches
der Grundfrequenz /0 ist, dadurch gekenn-
zeichnet, daß dem Grundoszillator (5) ein weiterer Anteil seiner Ausgangsenergie entnommen
und in der Frequenz auf die Versetzerfrequenz vervielfacht wird und daß die so gewonnene
Hochfrequenzenergie mit Versetzerfrequenz in einer weiteren Überlagerungsstufe (3) mit einem
Teil der Ausgangsenergie des frei schwingenden Oszillators (1) auf die Überlagerungsfrequenz des
Empfangsumsetzers (12) umgesetzt wird.
3. Relaisstellenverstärker nach Anspruch 1, bei
dem die Sendefrequenz gegen die Empfangsfrequenz um einen vorgegebenen Frequenzwert
verschieden ist und diese Versetzerfrequenz ebenfalls ein ganzzahliges Vielfaches der Grundfrequenz
f0 ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer frei schwingender Oszillator (1) zur Gewinnung
der Umsetzfrequenz für den Empfangsüberlagerer (12) vorgesehen ist, dessen Frequenz
in gleicher Weise wie für den anderen frei schwingenden Oszillator (1) durch den für beide
frei schwingenden Oszillatoren gemeinsamen Grundoszillator (S) nachgestellt wird.
4. Relaisstellenverstärker nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß vorzugsweise der für
die Gewinnung der Empfangsumsetzerschwingung dienende frei schwingende Oszillator mit einem
Frequenzmodulationszusatz (21) zur Einfügung zusätzlicher Modulationssignale versehen ist und
daß in die Frequenznachregeleinrichtungen (10, 11, 10', 11') beider frei schwingender Oszillatoren
(1, V) Tiefpässe eingefügt sind, deren obere Grenzfrequenz unterhalb der niedrigsten Modulationsfrequenzen
liegt.
5. Relaisstellenverstärker nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenznachstelleinrichtungen
beider frei schwingender Oszillatoren als motorische Frequenznachstellung (11,
11') ausgebildet sind und in der Modulationsleitung des einen frei schwingenden Oszillators
(1') ein Hochpaß oder Bandpaß liegt, dessen untere Grenzfrequenz höher als die aus der Regelzeitkonstante der motorischen Frequenznachstellung
sich ergebende höchste Frequenz ist.
6. Relaisstellenverstärker nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Frequenzvervielfachung der Ausgangsenergie des Grundoszillators mit der Frequenz /0 mittels
einer Varactordiodenschaltung auf den geforderten Ausgangsfrequenzwert in einer Stufe (6) erfolgt,
in deren Ausgang frequenzselektive Netzwerke (7, 8) zur getrennten Entnahme der erforderlichen
Frequenzen vorgesehen sind.
7. Relaisstellenverstärker nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an
den Grundoszillator mit der Frequenz /0 getrennte Frequenzvervielfacher (6, 6') für die einzelnen
Frequenzen angeschaltet sind, die jeweils aus einer Varactordiodenschaltung mit einem Netzwerk
(8, 8') zur Aussiebung jeweils einer Frequenz bestehen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 973 119;
USA.-Patentschrift Nr. 2 505 043;
Zeitschrift »The Bell System Technical Journal«, November 1961, S. 1495 bis 1520 und 1521 bis 1586.
Deutsche Patentschrift Nr. 973 119;
USA.-Patentschrift Nr. 2 505 043;
Zeitschrift »The Bell System Technical Journal«, November 1961, S. 1495 bis 1520 und 1521 bis 1586.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE973119C (de) * | 1952-10-02 | 1959-12-03 | Standard Elek K Lorenz Ag | Dezimeterwellen-Relaisstation |
Also Published As
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| US3308379A (en) | 1967-03-07 |
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