DE1068396B - - Google Patents
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F17/00—Fixed inductances of the signal type
- H01F17/04—Fixed inductances of the signal type with magnetic core
- H01F17/041—Means for preventing rotation or displacement of the core
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
- Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
Description
- Für Hochfrequenzspulen bestimmter magnetisierbarer Kern mit Gewindeabgleichkern Die für Hochfrequenzspulen bestimmten Magnetkerne können sowohl sögenannte Massekerne als auch gesinterte Kerne, beispielsweise aus Ferrit, sein. Zur Justierung eines bestimmten Induktivitätswertes sieht man häufig Abgleichbdlzen vor. die in eine Ausnehmung des magnetisierbarenKernes eingeführt werden. Zur Halterung, Führung und Fortbewegung des Abgleichl>alzens wird vorzugsweise eine Gewindeführung benutzt. Dies erfordert jedoch, daß sowohl der Abgleichbolzen als auch der Kern mit entsprechendem Gewinde ausgerüstet sein müssen.
- Zum Teil entstehen hierdurch Schwierigkeiten, beispielsweise läßt sich ein Gewinde bei der Herstellung eines Kernes nur dann ohne weiteres anbringen, wenn er aus einer preß- oder spritzfähigen Masse erstellt wird. Die Ausbildung von gesinterten Kernen mit einem Innengewinde ist jedoch mit so vielen Umständen verknüpft, daß man meist in einer glatten Bohrung einen beispielsweise thermoplatischen Stoff einspritzt oder auch eingießt, welcher die Gewindegänge bildet. Diese Maßnahme hat unter Umständen sogar elektrische Vorteile, insbesondere dann, wenn man zwischen Abgleichbolzen und Kern sowieso einen Luftspalt benötigt, der eine bestimmte Scherung bewirkt. Dadurch werden Kraftlinienkonzentrationen vermieden, welche nicht steuerbare und nicht vorhersehbare Scherungen und im Gefolge davon entsprechende elektrische Werte ergeben würden. Den Aufbau eines solchen Kernes zeigt die Fig. 1 in der Aufsicht. a stellt einen hohlzylindrischen Kern dar, der längs seiner Achse mit einer Bohrung versehen ist, in welche die Gewindehülse b eingespritzt ist, die ihrerseits den Abgleichbolzen aufnimmt.
- Diese bekannten Ausführungsformen haben gewisse Nachteile, da sich z. B. bei Bewegungen des verschraubbaren Abgleichbolzens die Gewindehülse lockern kann und dann ihrerseits in dem Kern verdreht wird.
- Es ist nun zwar bekannt, in Öffnungen magnetischer Formkörper Gewindehülsen anzubringen, die einen von der Kreisform abweichenden Querschnitt aufweisen. Da die Wandstärke dieser Hülsen überall von Null verschieden ist, kann - auf den hier vorliegenden Fall übertragen - die Scherung zwischen Abgleichbolzen und Kern nicht auf das geringstmögliche Maß gebracht werden. Dies führt, wie leicht erkennbar ist, insbesondere dann zu großen Schwierigkeiten, wenn es sich um räumlich kleine Abmessungen des Kernes und des Abgleichbolzens handelt und wenn die Öffnung im Kern beispielsweise nur einen Durchmesser von 2 bis 3 mm hat.
- Um diese Nachteile zu vermeiden, wird gemäß der Erfindung in einem solchen Kern, in dem also der Abgleichbolzen in einer aus leicht formbarem, vorzugsweise magnetisch nichtleitendem Stoff bestehenden, mit Innengewinde versehenen Hülse geführt wird, die mindestens auf einem Teil ihrer Länge vom Kreis abweichenden Querschnitt aufweist, die Hülse so. ausgebildet, daß die äußere Umfangslinie ihres Querschnitts den einbeschriebenen Gewindekreis an mindestens einer Stelle berührt, so daß die Wandstärke der Gewindehülse an dieser Stelle Null ist, und daß der restliche Teil des Querschnittumfangs das Gewinde trägt.
- Beispielsweise wird der Erfindungsgedanke dann verwirklicht, wenn der Querschnittsumfang der Gewindehülse eine Ellipse ist. Es ist jedoch auch jede andere Formgestaltung anwendbar, wobei sich jedoch zeigte, daß die Querschnittsverhältnisse dann besonders günstig liegen, wenn die äußere Umfangslinie des Gewindehülsenquerschnittes ein gleichseitiges Dreieck ist, das dem Gewindeloch unmittelbar umschrieben ist.
- Kommt es auf eine sehr kleine Scherung an, dann kann die äußere Umfangslinie der Gewindehülse das Gewindeloch auch an mehreren Stellen berühren. Eine solche Ausführungsform, die als Beispiel für den Ouerschnitt der Gewindehülse ein Dreieck benutzt, ist in der Fig. 2 dargestellt. Mit a ist wiederum ein hohlzylindrischer Kern in Aufsicht bezeichnet. Dieser Kern besitzt eine dreikantige Bohrung, die von der Gewindehülse ausgefüllt wird. Da das Gewindeloch der Gewindehülse genau eingeschrieben ist, entstehen Teile c mit dreieckförmigem Querschnitt, die das Gewinde tragen.
- Bei der Verwirklichung des Erfindungsgedankens an einem Schalenkern ergibt sich eine Ausführung, wie sie die Fig. 3 zeigt, die in perspektivischer Anisicht eine Halbschale wiedergibt, zu der nähere Erläuterungen nicht erforderlich sind. Die Gewindehülse kann in altbewährter Weise in den Kern eingespritzt oder eingegossen werden, wozu man sich der für diesen Zweck brauchbaren Thermoplaste oder Polyester bedienen. kann.
- Bei einem Magnetkern, der aus mehreren Teilen besteht, z. B. bei einem Schalenkern, der mindesten aus zwei Halbschalen aufgebaut ist, ist es bekannt, nur den einen Kernteil mit einem Innengewinde zu versehen und den oder die weiteren Kernteile lediglich mit einer dem Abgleichbolzen angepaßten Bohrung auszurüsten, die den Abgleichbolzen entweder eng umfaßt oder ihn auch mit Abstand umgibt. Auch in einer solchen Kernanordnung kann der Gegenstand der Erfindung mit Erfolg angewendet werden, indem der das Innengewinde aufweisende Kernteil mit einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Hülse versehen wird. Hierbei kann auch, wenn ein Abstand zwischen Bolzen und Kern gewahrt bleiben soll, in dem ohne Innengewinde ausgebildeten Kernteil der Zwischenraum zwischen Abgleichbolzen und Kerninnenwand mit einer einfachen hochzylindrischen Hülse ohne Gewinde ausgefüllt sein, die lediglich als Gleitführung für den Abgleichbolzen dient und für konstante Sc'herungsverhältnisse sorgt.
- So, wie in den erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen der Zeichnung die Erfindung an Hand von Gewindehülsen mit dreieckigem Querschnitt erläutert wurde, kann natürlich auch die Erfindung mit andersartigen Querschnitten, beispielsweise quadratischen oder mehreckigen Querschnitten, ausgeführt werden, ohne dabei den grundsätzlichen Gedanken der Erfindung zu verlassen.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Für Hochfrequenzspulen bestimmter magnetisierbarer Kern mit einer Bohrung beliebigen, mindestens auf einem Teil ihrer Länge vom Kreis abweichenden Querschnitts, einer diese Bohrung ausfüllenden Hülse mit Innengewinde aus leicht formbarem, vorzugsweise magnetisch nichtleitendem Werkstoff und einem in dieser Hülse verstellbaren Abgleichkern mit Gewinde, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Umfangslinie des Gewindehülsenquerschnitts den einbeschriebenen Gewindekreis an mindestens einer Stelle berührt, so daß die Wandstärke der Gewindehülse an dieser Stelle Null ist, und daß der restliche Teil des Querschnittsumfanges das Gewinde trägt.
- 2. Magnetisierbarer Kern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Umfangslinie des Gewindehülsenquerschnitts ein vorzugsweise gleichseitiges Dreieck ist.
- 3. Magnetisierbarer Kern nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindehülse eingespritzt oder eingegossen ist.
- 4. Magnetisierbarer Kern nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindehülse aus einem eingespritzten Thermoplast oder einem eingegossenen Polyester besteht.
- 5. Magnetisierbarer Kern aus mehreren Teilen, beispielsweise Schalenkern mit Abgleichkern im Mittelbutzen, dadurch gekennzeichnet, daß nur einer der Kernteile mit Gewindehülse nach einem der Ansprüche 1 bis 4 ausgerüstet ist, während die anderen Kernteile lediglich eine Bohrung mit kreisförmigem Querschnitt mit oder ohne Einlage einer hohlzylindrischen Hülse aus vorzugsweise magnetisch nichtleitendem Werkstoff aufweisen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 687 054; deutsche Patentanmeldung F 7022 VIII c/ 21 g (bekanntgemacht am B. 1. 1953) ; H en n i g, »Dauermagnettechnik«, 1952, S. 65; Druckschrift »Ferrocart« (Sammelmappe) der Fa. Vogt u. Co., Erlau. S. 2.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1068396B true DE1068396B (de) | 1959-11-05 |
Family
ID=593733
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1068396D Pending DE1068396B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1068396B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE687054C (de) * | 1934-05-29 | 1940-01-22 | Preh Elektro Feinmechanik | Selbstinduktionsspule veraenderlicher Induktivitaet mit in den Spulentraeger einschraubbarem Massekern |
-
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- DE DENDAT1068396D patent/DE1068396B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE687054C (de) * | 1934-05-29 | 1940-01-22 | Preh Elektro Feinmechanik | Selbstinduktionsspule veraenderlicher Induktivitaet mit in den Spulentraeger einschraubbarem Massekern |
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