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DE10227425A1 - Induktives Wegmessgerät - Google Patents

Induktives Wegmessgerät Download PDF

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DE10227425A1
DE10227425A1 DE2002127425 DE10227425A DE10227425A1 DE 10227425 A1 DE10227425 A1 DE 10227425A1 DE 2002127425 DE2002127425 DE 2002127425 DE 10227425 A DE10227425 A DE 10227425A DE 10227425 A1 DE10227425 A1 DE 10227425A1
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DE
Germany
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coil
magnetic
measuring device
inductive displacement
oscillator
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Ceased
Application number
DE2002127425
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English (en)
Inventor
Yungiang Dr.-Ing. Wang
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Werner Turck GmbH and Co KG
Original Assignee
Werner Turck GmbH and Co KG
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Publication date
Application filed by Werner Turck GmbH and Co KG filed Critical Werner Turck GmbH and Co KG
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Publication of DE10227425A1 publication Critical patent/DE10227425A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D5/00Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable
    • G01D5/12Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means
    • G01D5/14Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means influencing the magnitude of a current or voltage
    • G01D5/20Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means influencing the magnitude of a current or voltage by varying inductance, e.g. by a movable armature
    • G01D5/2006Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means influencing the magnitude of a current or voltage by varying inductance, e.g. by a movable armature by influencing the self-induction of one or more coils
    • G01D5/2033Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means influencing the magnitude of a current or voltage by varying inductance, e.g. by a movable armature by influencing the self-induction of one or more coils controlling the saturation of a magnetic circuit by means of a movable element, e.g. a magnet

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein induktives Wegmessgerät mit einem magnetischen Geber (1) und einem eine Oszillatorspule (3, 4) aufweisenden Wegaufnehmer (2), wobei die Oszillatorspule (3, 4) auf einem elektrisch nicht leitenden, vom magnetischen Geber (1) bei Annäherung in die magnetische Sättigung bringbaren, sich im Wesentlichen über den gesamten Weg erstreckenden Spulenträger (5) sitzt und dem Spulenträger (5) an einem oder an beiden Enden ein Magnet (7, 8) zugeordnet ist, dessen Stärke geringer ist als die Stärke des magnetischen Gebers, wobei der Spulenträger (5) ein Ferritstab ist oder einen Ferritstab trägt, und dass die Spule (3, 4) eine inhomogene Wicklungsdichte besitzt und insbesondere aus mindestens zwei Teilspulen (3, 4) mit unterschiedlichen Wicklungsdichten besteht.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein induktives Wegmessgerät mit einem magnetischen Geber und einem eine Oszillatorspule aufweisenden Wegaufnehmer.
  • Ein derartiges Wegmessgerät ist aus der DE 200 09 335 U1 vorbekannt. Dieses vorbekannte Wegmessgerät besitzt zwei auf einer Platine angeordnete Planarspulen, die eine im Wesentlichen dreieckige Wicklungsform haen.
  • Im Stand der Technik sind ferner induktive Näherungsschalter bekannt, die bei einem Annähern eines magnetischen Gebers beim Erreichen eines vorgegebenen Abstandes ihr Ausgangssignal ändern. Derartige Schalter können eine Spule aufweisen, welcher ein amorphes Metallband zugeordnet ist, welches eine hohe Permeabilität besitzt und in die magnetische Sättigung treibbar ist.
  • Im Stand der Technik sind ferner analoge Wegmessgeräte bekannt, die nach dem Tauchstangen-Prinzip arbeiten. Ein metallischer oder magnetischer Anker wird in eine Spule eingetaucht. Aus den sich dabei ändernden magnetischen Eigenschaften des Spulensystems kann eine Information über den Eintauchweg der Tauchstange gewonnen werden. Nachteilhaft ist die große erforderliche Baulänge einer derartigen Vorrichtung.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein analoges induktives Wegmessgerät gebrauchsvorteilhaft weiterzubilden.
  • Gelöst wird die Aufgabe durch die in den Ansprüchen angegebene Erfindung.
  • Der Anspruch 1 sieht zunächst und im Wesentlichen vor, dass die Oszillatorspule auf einem elektrisch nicht leitenden, vom magnetischen Geber bei Annä herung in die magnetische Sättigung bringbaren, sich im Wesentlich über den gesamten Weg erstreckenden Spulenträger sitzt. Diese Vorrichtung ist gegenüber der bekannten Tauchstangen-Vorrichtung erheblich platzgünstiger und somit universeller einzusetzen. Der magnetische Geber wird an dem Spulenträger vorbeibewegt. Dabei kann der magnetische Geber einen relativ großen Querabstand zum Spulenträger besitzen. Dies hat den Vorteil, dass der Magnet beispielsweise einem Kolben, einer Kolbenzylindereinheit zugeordnet werden kann. Der Wegaufnehmer kann dem Zylindergehäuse zugeordnet sein. Der Spulenträger wird vom Magneten bereichsweise in die magnetische Sättigung getrieben. Je nach Position des Magneten relativ zum Spulenträger ist der Spulenträger auf einer unterschiedlichen Länge in die magnetische Sättigung gebracht. Dies hat zur Folge, dass sich Permeabilität des vom Spulenträger gebildeten Spulenkerns und damit die Induktivität der Oszillatorspule ändert. Die Folge davon ist eine Änderung der Resonanzfrequenz des Oszillators. Je größer der Bereich des Spulenträgers ist, welcher in die magnetische Sättigung getrieben worden ist, desto geringer wird die Induktivität der Oszillatorspule und desto höher wird die Resonanzfrequenz des Oszillators. Aus dem Frequenzgang des Oszillators kann somit unmittelbar auf die Position des Wegaufnehmers, der sich parallel zur Erstreckungsrichtung des Spulenkörper bewegen kann, geschlossen werden. In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung besitzt der Spulenträger an einem oder an seinen beiden Enden Hilfsmagneten. Diese Magnete haben eine geringere Stärke als der Magnet des magnetischen Gebers. Ihre Stärke reicht nicht aus, um den Spulenträger in die magnetische Sättigung zu bringen. Diese beiden Magneten bewirken eine Steigerung der Empfindlichkeit des Systems, da sie zu einer Vormagnetisierung des Spulenträgers führen. In einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Spulenträger als dünner Stab ausgebildet ist. Er kann von einem Ferritstab ausgebildet sein, da dieser elektrisch nicht leitend ist und bei größeren Magnetfeldstärken in die Sättigung bringbar ist, so dass sich die Induktivität der Spule ändern kann. Der Spulenträger kann nicht nur, wie es bei der einfachsten Lösung der Fall ist, vom Ferritkern selbst ausgebildet werden. Es ist auch vorgesehen, dass der Spulenkörper beispielsweise von einem Kunststoffteil ausgebildet wird, in den der Ferrit dann lediglich hineingesteckt werden kann. Diese Lösung ist insbesondere für einen langen, dünnen Ferrit vorteilhaft. In einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Spule eine inhomogene Wicklungsdichte besitzt. Die Wicklungsdichte der Spule kann beispielsweise in Verlagerungsrichtung des Gebers bzw. in Erstreckungsrichtung des Stabes kontinuierlich und insbesondere gleichmäßig zunehmen. Es ist aber auch vorgesehen, dass die Wicklungsdichte entsprechend einer Funktion ungleichmäßig sich ändert. Durch eine derartige Maßnahme kann die Frequenz/Weg-Kennlinie des Wegaufnehmers linearisiert werden. Es ist besonders vorteilhaft, wenn die inhomogene Spule von zwei oder mehr Teilspulen mit definierter Wicklungsdichte gebildet wird. Dies ist herstellungstechnisch einfacher. Beispielsweise kann eine erste Teilspule eine geringe Wicklungsdichte besitzen und sich im Wesentlichen über den gesamten Weg erstrecken, den der Geber zurücklegen kann. Eine andere Teilspule besitzt eine erheblich höhere Wicklungsdichte und sitzt an einem Ende des Spulenkörpers. Die beiden Teilspulen haben bevorzugt den gleichen Wicklungssinn. Auch durch diese Maßnahme ist eine Linearisierung der Kennlinie möglich. Die Vorteile des erfindungsgemäßen Wegmessgerätes liegen u.a. darin, dass der Abstand des magnetischen Gebers zum Wegaufnehmer groß gewählt werden kann. Es sind Abstände von bis zu 20 mm möglich. Des Weiteren sind große Messlängen möglich. Messlängen von 120 mm und mehr sind durchaus verwirklichbar. Darüber hinaus eröffnet die Beeinflussung der Inhomogenität der Wicklungsdichte die Möglichkeit, die Kennlinie zu linearisieren. Außerdem ist es möglich, den Ferritstab sehr dünn zu gestalten, so dass er in enge Nuten einlegbar ist. Schließlich ist es auch möglich, den Ferritstab als Bogenkörper auszubilden, so dass mit dem Wegmessgerät auch Winkel gemessen werden können. Der magnetische Geber bewegt sich dann auch auf einer Bogenbahn, deren Bogen konzentrisch ist zum Bogen des Spulenträgers.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand beigefügter Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
    • 1 ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung in grob schematisierter Darstellung,
    • 2 die zugehörige Frequenz/Weg-Kennlinie,
    • 3 ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung in einer grob schematisierten Darstellung,
    • 4 die zugehörige Frequenz/Weg-Kennlinie,
    • 5 blockschaltbildlich den Aufbau eines Wegmessgerätes, 6 ein Anwendungsbeispiel in Form eines analogen Stellgliedes und
    • 7 einen Schnitt gemäß der Linie VII-VII in 6.
  • Das in der 1 dargestellte analoge induktive Wegmessgerät besitzt einen Spulenkörper 5, der von einem Ferritstab gebildet ist. Auf dem Spulenkörper 5 befindet sich eine Spulenwicklung 3, die mit einer Oszillatorschaltung 6 verbunden ist. Die Spule 3 erstreckt sich über die gesamte Länge des Ferritstabes 5. An den beiden Enden des Ferritstabes 5 befinden sich vor Kopf in berührender Anlage jeweils Hilfsmagnete 7, 8. Die Hilfsmagnete 7, 8 sind gleichsinnig polarisiert. Die Polachse der beiden Hilfsmagneten 7, 8 verläuft in Erstreckungsrichtung des Ferritstabes 5.
  • In einem Querabstand zum Ferritstab 5 befindet sich ein magnetischer Geber 1, der parallel zur Erstreckungsrichtung des Ferritstabes 5 verlagerbar ist. Die axiale Position von einem Ende des Ferritstabes 5 ist in den Zeichnungen mit D bezeichnet. Die magnetische Polausrichtung des Gebers 1 ist antiparallel zur Ausrichtung der Polachsen der beiden Hilfsmagneten 7, 8, so dass sich ein im Wesentlichen kreisgeschlossenes Magnetfeld durch die Magnete 1, 7, 8 einstellen kann.
  • Befindet sich der Magnet 1 im Bereich eines Endes des Ferritstabes 5, so ist nur der Endbereich des Ferritstabes 5 magnetisch in die Sättigung gebracht. Nur dieser kleine Bereich besitzt eine geringe Permeabilität. Der übrige Bereich des Ferritstabes besitzt eine erheblich größere Permeabilität. Dies hat zur Folge, dass der Oszillator, zu welchem die Oszillatorspule 3 gehört, eine niedrige Eigenfrequenz besitzt. Wird der magnetische Geber 1 in Parallelrichtung zur Erstreckungsrichtung des Stabes 5 entlang des Stabes in Richtung D bewegt, beispielsweise bis in die in 1 dargestellte Position, so verlängert sich diejenige Strecke des Spulenträgers 5, welche in die magnetische Sättigung gebracht ist. Zufolge dieses vergrößerten Volumenbereichs der in die magnetische Sättigung gebracht worden ist, verringert sich die Gesamtinduktivität der Oszillatorspule, was eine Steigerung der Frequenz zur Folge hat.
  • Der Frequenzgang über die Position des magnetischen Gebers ist in der 2 dargestellt. Man erkennt, dass die Frequenz von der Position des magnetischen Gebers abhängig ist. Zufolge des symmetrischen Aufbaus des Wegaufnehmers 2 ist auch die Frequenz/Weg-Kennlinie symmetrisch.
  • Mittels einer geeigneten Auswerteschaltung, die in 5 dargestellt ist, und die einen Frequenz-in-Spannungs-Umwandler 15 aufweist, dem ein Offset-Korrekturglied 9 angeschlossen ist, welches mit dem Eingang eines Verstärkers 10 verschaltet ist, lässt sich ein zur Position des Gebers analoges Ausgangs signal erzeugen. Mittels nicht dargestellten analogen oder digitalen Korrektureinheiten lässt sich das Ausgangssignal linearisieren.
  • Bei dem in der 3 dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel besteht die Oszillatorspule aus zwei Wicklungen. Die erste Wicklung 3 entspricht im Wesentlichen der Wicklung 3 des ersten Ausführungsbeispiels und erstreckt sich im Wesentlichen über die gesamte Länge des Ferritstabes 5. Diese erste Wicklung 3 besitzt eine relativ geringe Wicklungsdichte. Zusätzlich besitzt die Oszillatorspule eine zweite Teilspule 4, die lediglich an einem Ende des Ferritstabes 5 angeordnet ist, und die eine erheblich höhere Wicklungsdicke aufweist, als die erste Teilspule 3. Die beiden Spulen 3,4 können übereinander liegen. Bevorzugt ist jedoch, dass die Spulen 3, 4 in Serie hintereinander geschaltet sind, wie es im Schaltbild der 5 dargestellt ist. Die beiden Spulen 3, 4 haben dann bevorzugt den gleichen Wicklungssinn.
  • Zufolge der zweiten Oszillatorspule 4 ist dem gesamten Wegaufnehmer 2 die symmetrische Gestalt genommen. Infolge dessen ist auch die in 4 dargestellte Frequenz/Weg-Kennlinie nicht mehr symmetrisch. Mittelst der zweiten Oszillatorspule 4 lässt sich die Kennlinie sogar linearisieren.
  • In einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel können mehrere Teilspulen mit unterschiedlicher Wicklungsdichte an unterschiedlichen Positionen auf dem Ferritstab angeordnet werden, um so die Kennlinie weiter zu beeinflussen. Es ist auch vorgesehen, das Wegmessgerät mit nur einer einzigen Wicklung auszugestalten, deren Wicklungsdichte über die Erstreckungslänge des Ferritstabes 5 variiert. Auch hierdurch kann die Kennlinie in eine gewünschte Form gebracht werden.
  • Die 6 und 7 zeigen ein Anwendungsbeispiel des erfindungsgemäßen Wegmessgerätes. Es handelt sich dabei um ein analoges Stellglied mit einem Gehäuse 11, in welchem ein Stellorgan 12 linearverschieblich gelagert ist. Das Stellglied 12 ist lediglich angedeutet. Es kann sich um einen Kolben handeln. Das Gehäuse 11 bildet dann einen Zylinder aus. Der Kolben 12 kann beispielsweise pneumatisch oder hydraulisch hin- und herverlagert werden.
  • Das Stellorgan 12 besitzt einen Magneten 1. Dieser befindet sich an dem dem Gehäuse zugeordneten Ende des Stellorganes 12.
  • Parallel zur Erstreckungsrichtung des Stellorganes 12 besitzt das Stellgliedgehäuse 11 eine T-förmige Nut. In dieser T-förmigen Nut 14 1iegt ein dünner Ferritstab 5 ein. Um den Ferritstab sind die Wicklungen zweier Oszillator-Teilspulen 3, 4 in der Art gewickelt, wie sie zu den 3 und 4 beschrieben worden ist.
  • Wird das Stellorgan 12 in Richtung des Doppelpfeiles verlagert, so ändert sich die Position des Gebers 1 gegenüber dem Ferritstab. Dies hat zur Folge, dass sich die Induktivität der Oszillatorspulen 3, 4 ändert. Aus der Änderung des Frequenzganges, die entsprechend der 4 erfolgen kann, wird mittelst der in 5 dargestellten Schaltung ein analoges Ausgangssignal erzeugt. Das Ausgangssignal kann eine Spannung sein oder ein Strom. Der Wert der Spannung bzw. des Stroms kann Null sein, wenn das Stellorgan 12 vollständig eingefahren ist. Die Spannung bzw. der Strom erreicht ihren/seinen Maximalwert, wenn das Stellorgan 12 vollständig ausgefahren ist. Ansonsten entspricht der Wert der Ausgangsspannung der Vortrittsstellung des Stellorganes 12.
  • Alle offenbarten Merkmale sind (für sich) erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Prioritätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen.

Claims (7)

  1. Induktives Wegmessgerät mit einem magnetischen Geber (1) und einem eine Oszillatorspule (3, 4) aufweisenden Wegaufnehmer (2), dadurch gekennzeichnet, dass die Oszillatorspule (3, 4) auf einem elektrisch nicht leitenden, vom magnetischen Geber (1) bei Annäherung in die magnetische Sättigung bringbaren, sich im Wesentlichen über den gesamten Weg erstreckenden Spulenträger (5) sitzt.
  2. Induktives Wegmessgerät nach Anspruch 1 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass dem Spulenträger (5) an einem oder an beiden Enden ein Magnet (7, 8) zugeordnet ist, dessen Stärke geringer ist als die Stärke des magnetischen Gebers.
  3. Induktives Wegmessgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Spulenträger (5) ein Stab, insbesondere ein Ferritstab ist oder einen Ferritstab trägt.
  4. Induktives Wegmessgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Spule (3, 4) eine inhomogene Wicklungsdichte besitzt.
  5. Induktives Wegmessgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Spule aus mindestens zwei Teilspulen (3, 4) mit unterschiedlichen Wicklungsdichten besteht.
  6. Induktives Wegmessgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste Teilspule (3) eine geringe Wicklungsdichte besitzt und sich im Wesentlichen über den gesamten Weg erstreckt und eine zweite Teilspule (4) eine hohe Wicklungsdichte besitzt und nur einem Ende des Spulenkörpers (5) zugeordnet ist.
  7. Analoges Stellglied mit einem Gehäuse (11) und relativ zum Gehäuse (11) linear oder auf eine Bogenbahn verlagerbaren Stellorgan (12) sowie einem Wegmessgerät mit einem dem Stellorgan (12) zugeordneten magnetischen Geber (1) und einem dem Gehäuse (11) zugeordneten Wegaufnehmer (3, 4, 5), dadurch gekennzeichnet, dass der Wegaufnehmer (3, 4, 5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche ausgebildet ist.
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