DE1065676B - - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H55/00—Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
- F16H55/02—Toothed members; Worms
- F16H55/06—Use of materials; Use of treatments of toothed members or worms to affect their intrinsic material properties
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Gears, Cams (AREA)
Description
DEUTSCHES
Zahnräder, die nicht besonders stark beansprucht sind, z. B. solche in elektrischen Tarif- oder Registriergeräten,
kann man aus Kunststoff, also beispielsweise härtbarem Kunstharz, pressen oder spritzen.
Man erspart dadurch das Fräsen der Zähne. Der Kunststoff muß aber standfest sein, darf also nicht
thermoplastisch sein oder sich verziehen. Wohl aber kann er etwas gummielastisch sein, um ein Ausbrechen
der meist feinen Zähne zu vermeiden. Es sind eine Reihe von Kunststoffen für solche Zwecke bekannt,
die durch Vernetzung ihrer Monomeren standfest sind, aber beispielsweise durch Weichmacherzusatz in gewissem
Grade Gummielastizität haben.
Bei solchen Rädern besteht die Gefahr, daß sie nach dem Herausnehmen aus der Preß- oder Spritzform
schrumpfen bzw. sich verziehen. Dies tritt besonders an der Tragwand zwischen Zahnkranz und
Nabe auf, wobei es auch zu einer Verformung des Zahnkranzes selbst kommen kann. Die Erfindung setzt
es sich zum Ziele, diese Nachteile mit einfachen Mitteln zu beseitigen.
Es ist bereits ein Vorschlag bekanntgeworden, bei der Herstellung eines Zahnrades aus Preßmasse eine
Metallschicht mit einzupressen. Dies hat aber verschiedene Nachteile. So bildet die Verbindung zweier
Stoffe mit derart unterschiedlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten bereits beim Herstellungsvorgang
nicht unerhebliche Schwierigkeiten. Demgegenüber wird durch den Gegenstand der vorliegenden Erfindung
ein Weg aufgezeigt, um derartige Schwierigkeiten zu umgehen und auf überraschend einfache Weise
eine für die vorliegenden Bedürfnisse ausreichend sichere Verstärkung des Zahnrades zu erreichen.
Nach der Erfindung ist zwischen Zahnkranz und Nabe eine nachträglich . eingefügte Verstärkungsscheibe angebracht, vorzugsweise druckknopfartig eingedrückt.
Zahnkranz und Nabe können dabei einstückig sein und durch eine dünne Kunststoffschicht
zusammenhängen. Statt dessen kann aber auch nur der Zahnkranz, gegebenenfalls auch die Nabe, aus Kunststoff
bestehen, der übrige Teil des Rades aus Metall. Er kann dabei druckknopfartig in den Zahnkranz bzw.
über die Nabe geschoben sein. Durch solche und ähnliche Maßnahmen erhält das Stirnrad eine größere
Steifigkeit, ohne daß man den Vorteil verliert, unter Vermeidung des Fräsens die Verzahnung zu spritzen
oder zu pressen.
Eine aus dem oben genannten Kunststoff bestehende Nabe hat, wie sich aus früheren Vorschlägen ergibt,
noch den besonderen Vorteil, daß sie bei entsprechender Durchmesserabstimmung ihrer Bohrung auf eine
Welle aufgeschoben werden kann und dort auch ohne Anwendung von Schrauben od. dgl. verdrehungs- und
verschiebungssicher festsitzt.
Gepreßtes oder gespritztes Stirnrad
mit Verzahnung aus in beschränktem Maße gummielastischem Kunststoff
Anmelder:
Siemens-Schuckertwerke
Aktiengesellschaft,
Berlin und Erlangen,
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Friedrich Schmidt und Georg Mohr, Nürnberg, sind als Erfinder genannt worden
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 zeigt ein einstückiges, aus Kunststoff gepreßtes oder gespritztes Zahnrad mit Versteifung
durch eine Metallscheibe;
Fig. 2 zeigt ein dreiteiliges Stirnrad, bei dem Nabe und Zahnkranz aus Kunststoff bestehen;
Fig. 3 zeigt ein Rad, bei dem nur der Zahnkranz aus Kunststoff hergestellt ist.
In der Fig. 1 ist die Radscheibe 1, die samt Zahnkranz
2 und Nabe 3 aus Kunststoff besteht, sehr dünn gehalten, dafür aber durch eine Metallscheibe 4 versteift.
Die Metallscheibe 4 kann druckknopfartig in den Kunststoffkörper eingedrückt werden. Zu diesem
Zweck ist der innere Umfang des Zahnkranzes 2 bei 5 etwas konisch geformt. Man wird natürlich mit der
Konizität nur so weit gehen, daß das Rad noch leicht aus der Form genommen werden kann. Unter Umständen
kann auch der Nabenumfang am Sitz der Metallscheibe 4 etwas konisch ausgeführt sein. Diese Ausführungsform
zeichnet sich durch hohe Steifigkeit aus, außerdem können Zahnkranz und Nabe in einem Arbeitsgang
hergestellt werden. Zahnkranz und Nabe sind dadurch auch in der richtigen gegenseitigen Lage
gesichert, so daß das Eindrücken der Metallscheibe keinerlei Ausrichten erfordert. Natürlich wird man die
Angriffszone der Metallscheibe 4 an jene Stelle des inneren Zahnkranzumfangs verlegen, daß er nach dem
Eindrücken der Metallscheibe nicht aus seiner Sollage verbogen wird.
In der Fig. 2 besteht die Scheibe 1 aus Metall, Hartpapier od. dgl., und nur der Zahnkranz 2 und die
Nabe 3 sind aus Kunststoff hergestellt.
909 628/205
In der Fig. 3 besteht außerdem auch noch die Nabe 3 aus Metall.
Claims (3)
1. Gepreßtes oder gespritztes verzahntes Stirnfad aus in beschränktem Maße gummielastischem
■; Kunststoff, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
Zahnkranz und Nabe eine nachträglich eingefügte
;l : Verstärkungsscheibe/vorzugsweise aus Metall, angebracht
ist.
2. Stirnrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungsscheibe (7 in Fig. 1)
zwischen Zahnkranz und Nabe druckknopfartig eingedrückt ist.
3. Stirnrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nur der Zahnkranz, gegebenenfalls
auch die Nabe, aus Kunststoff besteht und der übrige Teil des Rades aus Metall und dieser vorzugsweise
druckknopfartig in den Zahnkranz eingedrückt bzw. über die Nabe geschoben ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1065676B true DE1065676B (de) | 1959-09-17 |
Family
ID=591947
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1065676D Pending DE1065676B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1065676B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1291687B (de) * | 1963-04-03 | 1969-03-27 | D Ebauches De Fleurier S A Fab | An einem Ansatz in einem Uhrwerk anbringbares Rad |
| DE3212720A1 (de) * | 1982-04-05 | 1983-10-13 | Volkswagenwerk Ag, 3180 Wolfsburg | Bauteil mit innenkonus, insbesondere synchronring fuer kraftfahrzeug-wechselgetriebe |
-
0
- DE DENDAT1065676D patent/DE1065676B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1291687B (de) * | 1963-04-03 | 1969-03-27 | D Ebauches De Fleurier S A Fab | An einem Ansatz in einem Uhrwerk anbringbares Rad |
| DE3212720A1 (de) * | 1982-04-05 | 1983-10-13 | Volkswagenwerk Ag, 3180 Wolfsburg | Bauteil mit innenkonus, insbesondere synchronring fuer kraftfahrzeug-wechselgetriebe |
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