DE1064985B - Impulsgesteuerter Umsetzer - Google Patents
Impulsgesteuerter UmsetzerInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich, auf signalgesteuerte Umsetzungseinrichtungen und im besonderen auf
solche, die magnetische Erscheinungen zur Durchführung der gewünschten Umsetzung ausnutzen, und
auf logistische Schaltungen zu deren Anwendung.
Zum Betrieb von elektronischen Rechenednrichtungen oder ähnlichen bei sehr hohen Geschwindigkeiten
arbeitenden Geräten werden Verstärker zur Ausführung der verschiedenen logistiscben Aufgaben verwendet.
Mit Elektronenröhren, die die Ventilwirkung eines geladenen Gitters auf einen Elektronenstrom
benutzen, wird eine befriedigende Arbeitsweise als Verstärker erzielt. Ein Nachteil liegt jedoch bei
der Verwendung von Elektronenröhren in der ziemlich begrenzten Lebensdauer, die durch Röhrendefekte
und den zerbrechlichen Aufgaben der Röhre gegeben ist. Es wurde vorgeschlagen, Verstärkerelemente mit
Elektronenröhren durch feste und dauerhafte Elemente zu ersetzen, die den die Lebensdauer begrenzenden
Störungen der Elektronenröhren nicht ausgesetzt sind.
In solchen Verstärkern können ferromagnetische Materialien Verwendung finden. Sie weisen eine Hysteresisschleife
auf, und die auf derartige Materialien aufgebrachten Wicklungen zeigen beim Betrieb auf
den Schleifenstücken, deren zugehörige magnetische Induktion zwischen der positiven und der negativen
Remanenz liegt, eine hohe Impedanz und eine niedrige, wenn sich die Induktion von der positiven Remanenz
zur positiven Sättigung hin bewegt. Diese Effekte können zur Signalum iSetzung und Verstärkung
ausgenutzt werden. Eine Möglichkeit zur Verwendung dieses Effektes liegt darin, daß das gewünschte
Ausgangssignal erzeugt wird, während sich der Kern in dem Zustand, der dem Hysteresisschleifenstück
mit zugehöriger geringer Impedanz entspricht, befindet. Die Erfindung umfaßt Einrichtungen,
die diesen Effekt ausnutzen. Sie werden gewöhnlich als Signalumsetzer oder -verstärker in Serienschaltung
bezeichnet.
Der Gegenstand der Erfindung unterscheidet sich von dem bekannten Stand der Teclmik dadurch vorteilhaft,
daß der magnetische Signalumsetzer in Serienschaltung eine besonders wirksame und schnell
ansprechende Eingangsschaltung aufweist, in der ein selektiv zugeführtes Signal die Zuführung eines Stromes
von einer Stromquelle steuert, der den. Zustand des magnetischen Kernes bestimmt. Eine derartige
Schaltung hat den Vorteil eines Selbstschutzes gegen Wicklungsschäden infolge von Überströmen, und
gleichzeitig ist sie auch anwendbar, um eine Steuerung durch eine Anzahl von gleichzeitig auftretenden
Eingangssignalen zu ermöglichen.
Liegt die Arbeitsfrequenz im Megahertzbereich, so Impulsgesteuerter Umsetzer
Anmelder:
Sperry Rand Corporation,
Sperry Rand Corporation,
New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. W. Reichel, Patentanwalt,
ίο Frankfurt/M. 1, Parkstr. 13
ίο Frankfurt/M. 1, Parkstr. 13
Theodore Hertz Bonn, Merion Station, Pa.,
und Robert Dutilh Torrey, Philadelphia, Pa. (V. St. A.), sind als Erfinder genannt worden
und Robert Dutilh Torrey, Philadelphia, Pa. (V. St. A.), sind als Erfinder genannt worden
treten viele Schwierigkeiten auf, z. B. im Zusammenhang mit der Geschwindigkeit, mit der die Hysteresisschleife
von einem Stoff durchlaufen werden kann, mit der Übertragung unerwünschter Energie in die
Eingangsschaltungen und mit der Erzeugung falscher Ausgangssignale.
Ein Ziel der Erfindung liegt in der Schaffung neuer und neuartiger Geräte zur Signalumsetzung, die in
Serienschaltung arbeiten.
Ein weiteres Ziel der Erfindung liegt in der Schaffung neuer und neuartiger Geräte zur Signalumsetzung,
die bei hohen Frequenzen erfolgreich: arbeiten.
Ferner liegt ein Ziel der Erfindung in der Schaffung neuer und neuartiger Geräte zur Signalumset-•zung,
bei denen magnetische Erscheinungen zur Anwendung gelangen.
Ein anderes Ziel der Erfindung liegt in der Schaffung neuer und neuartiger Geräte zur Signalumsetzung,
die eine wirkungsvolle und schnell arbeitende Anordnung zur Eingabe von Signalen aufweisen.
Gemäß der Erfindung ist eine Stromquelle an die gleiche Wicklung angeschlossen wie die Signalimpulsquelle,
so daß ein Strom zwischen der Stromquelle und dieser Wicklung oder zwischen der Stromquelle
und der Signalimpulsquelle fließt, je nachdem, ob ein Signal von der Signalimpulsquelle zugeführt wird
oder nicht.
Andere Ziele der Erfindung werden zum Teil in der folgenden Beschreibung in. Verbindung mit den. Zeichnungen
erläutert, und zum Teil ergeben sie sich daraus von selbst. In den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 ein Diagramm eine idealisierten Hysteresisschleife;
Fig. 2 zeigt eine schematische Darstellung einer Ausführung der Erfindung;
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Fig. 2 a stellt die Arbeitsperiode der Ausführung der Fig. 2 dar;
Fig. 3 zeigt eine schematische Darstellung einer abgeändertenAusführung der Erfindung;
Fig. 3 a stellt die Arbeitsperiode der Ausführung der Fig. 3 dar;
Fig. 4 veranschaulicht einige charakteristische Kurvenformen der Ausgangssignale der Ausführung der
Fig. 3;
Fig. 5 veranschaulicht einige charakteristische Kurvenformen der Arbeitsimpulse der Ausführung der
Fig. 3;
Fig. 6 zeigt eine schematische Darstellung einer abgeänderten Eingangsschaltung;
Fig. 6 a veranschaulicht die Arbeitsperiode der Ausführung der Fig. 6;
Fig. 7 zeigt eine schematische Darstellung einer weiteren Eingangsschaltung;
Fig. 7 a stellt die Arbeitsperiode der Ausführung der Fig. 7 dar;
Fig. 8 zeigt eine schematische Darstellung einer anderen Eingangsschaltung;
Fig. 8 a stellt die Arbeitsperiode der Ausführung der Fig. 8 dar.
Fig. 9 zeigt eine schematische Darstellung einer abgeänderten Ausgangsschaltung;
Fig. 9 a stellt die Arbeitsperiode der Ausführung der Fig. 9 dar;
Fig. 10 zeigt eine schematische Darstellung einer weiteren Ausgangsschaltung;
Fig. 11 zeigt eine schematische Darstellung einer anderen Ausgangsschaltung;
Fig. IIa stellt die Arbeitsperiode der Ausführung der Fig. 11 dar;
Fig. 12 zeigt eine schematische Darstellung einer anderen Ausführung der Erfindung;
Fig. 12 a stellt die Arbeitsperiode der Ausführung der Fig. 12 dar;
Fig. 13 zeigt eine schematische Darstellung einer gegenüber der Fig. 12 abgeänderten Ausführung der
Erfindung;
Fig. 13 a stellt die Arbeitsperiode der Ausführung der Fig. 13 dar;
Fig. 14 zeigt eine schematische Darstellung einer weiteren Ausführung der Erfindung';
Fig. 14a stellt die Arbeitsperiode der Schaltung der Fig. 14 dar;
Fig. 15 zeigt eine schematische Darstellung einer gegenüber der Fig. 14 abgeänderten Ausführung der
Erfindung;
Fig. 15 a stellt die Arbeitsperiode der Schaltung der Fig. 15 dar.
Die Fig. 1 veranschaulicht eine idealisierte Hysteresisschleife eines Stoffes, der als Kern für den zu beschreibenden
festen und dauerhaften Signalumsetzer verwendet werden kann. Br bezeichnet die magnetische
Induktion der Remanenz und Bg die magnetische Induktion der Sättigung. Als Kernmaterial ist eine
große Anzahl von Stoffen verwendbar, wozu die verschiedenen Ferritsorten und die verschiedenen Arten
von Magnetbändern einschließlich Orthonik und 4-79-Moly-Permalloy gehören. Diese Stoffe können
durch unterschiedliche Wärmebehandlung abweichende Eigenschaften erhalten. Zu der großen Auswahl
der verwendbaren Stoffe kommt außerdem die Möglichkeit, die Kerne der Signalumsetzer in einer
Reihe verschiedener geometrischer Formen zu bauen, wozu sowohl geschlossene als auch offene magnetische
Kreise gehören. Sie sind z. B. Topfkerne, stab- und streifenförmige oder Toroidkerne möglich.
Die Erfindung ist, wie man sieht, nicht auf bestimmte geometrische Kernformen oder bestimmte
Kernmaterialien beschränkt. Die angeführten. Beispiele dienen, lediglich zur Erläuterung. Die einzige
Forderung geht dahin, daß der Stoff eine Hysteresisschleife aufweist, die sich der in der Fig. 1 gezeigten
idealisierten Hysteresisschleife möglichst nähert.
Die verschiedenen Arten der verwendeten elektrischen Impulse werden in der folgenden Weise bezeichnet:
Man unterscheidet Taktgeberimpulse und Signalimpulse. Die Signalimpulse tragen; Information und
werden in bestimmten Kombinationen eingegeben. Dabei hängt es von der zu übertragenden Information
ab, ob Impulse auftreten oder nicht. Im Gegensatz dazu werden die Taktgebeximpulse automatisch in
festen Zeitabständen eingegeben und enthalten keine Informationen. Sie können in Arbeitsimpulse und
Sperrimpulse eingeteilt werden. Die Arbeitsimpulse liefern gewöhnlich die Energie zum Betrieb des Umsetzers
oder öffnen zumindest ein Impulstor, so daß eine andere Quelle den Umsetzer betreiben kann. Die
Sperrimpulse verhindern die Einwirkung der Arbeitsimpulse auf die Schaltung des Signaleinganges und
bzw. oder die Einwirkung der Schaltung des Signalcinganges auf den Arbeitskreis.
Die Fig. 2 zeigt eine vereinfachte schematische Darstellung der Elemente eines magnetischen Signalumsetzers.
Das Teil C ist ein Kern aus ferromagnetischem Material. Die Wicklung 1 ist die Eingangs-
oder Signalwicklung und die Wicklung 2 die Ausgangs- oder Arbeitswicklung. Die Arbeitsweise dieses
Signalumsetzers wird unter Bezugnahme auf die idealisierte Hysteresisschleife der Fig. 1 beschrieben.
An die Klemme B der Arbeitswicklung wird eine Spannung der Kurvenform B der Fig. 2 a angelegt.
Ihre positive Hälfte stellt z. B. während der Zeit tt bis iä den Arbeitsimpuls dar und ihre negative Hälfte
z. B. während der Zeit t2 bis t3 einen Sperrimpuls, der
verhindert, daß in den Signalzeiten t2 bis i3 oder i4
bis ig usw. ein Strom der Wicklung 2 durch die DiodeD fließt. Das Signal wird während der Signalzeiten
in bestimmter Kombination auf die Klemme A gegeben. Während der Arbeitsimpulszeiten, also während
der Zeiten tt bis t2, J3 bis i4, ts bis f6 usw., wird
ein Sperrimpuls an die Klemme B1 der Signalwicklung gelegt, der die Diode ff sperrt und verhindert,
daß in der Signalwicklung Strom fließt. Das hat zur Folge, daß die Diode D nur während der Arbeitsimpulszeiten
leitet und die Diodeff nur während der Signalzeiten.
Während der Arbeitsimpulszeiten erzeugt die positive Hälfte der Spannung mit der KurveinformS
einen magnetischen Fluß im Kern in Richtung des am unteren Ende des Kernes angebrachten ausgezogenen
Pfeiles, und der Kern, der sich zur Zeit i, im Magnetisierungszustand Br befinden möge, ändert
diesen von + Br auf +Bs, das den Bereich niedriger
Tmpedanz darstellt. Das Ergebnis dieses Vorganges ist ein Ausgangssignal, worauf der Kern in den Zustand
+Br zurückkehrt. Wird während einer der Signalzeiten ein Signal eingegeben, so wird im Kern
ein Fluß in Richtung des am unteren Ende des Kerns angebrachten punktierten Pfeiles erzeugt, und der
Kern ändert seinen Magnetisierungszustand von + Br auf — Br, das den Bereich hoher Impedanz in der
der Taktgeberspannung entgegengesetzten Richtung darstellt. Der nächstfolgende Arbeitsimpuls läßt den
Zustand des Kernes nach +Br zurückkkehren, erzeugt aber keinen Ausgangsimpuls. Man sieht leicht,
daß diese Anordnung für jeden Arbeitsimzuls einen
1
Ausgangsimpuls liefert, sofern während der vorhergehenden Signalzeit kein Eingangssignal auf die
Klemmet gegeben wurde. Die Anordnung arbeitet deshalb als Komplementbildner, da das gewünschte
Ausgangssignal erscheint, wenn kein Eingangesignal 5 eingegeben wird.
Man beachte, daß die in der Fig. 2 gezeigte Anordnung wie auch die im folgenden zu beschreibende sogenannte »Serien-Umsetzer« darstellt. Das bedeutet,
daß der oder die Verbraucher mit dem Kern hinsiehtlieh der Arbeitsimpulsquelle in Serie geschaltet sind.
Die gewünschten Ausgangssignale kommen deshalb in der Regel dadurch zustande, daß der Kern vorübergehend
von der positiven Remanenz in die positive Sättigung magnetisiert wird, wie das für den Fall der
Fig. 2 erläutert wurde.
Ferner sei erwähnt, daß nicht nur die Anordnung der Fig. 2, sondern jeder »Serien-Umsetzer«, soweit
er in dieser Beschreibung erläutert wird, als Komplementbildner für Impulse arbeitet, die im folgenden
als »Umkehrimpulse« bezeichnet werden sollen. Unter der Einwirkung eines solchen Umkehrimpulses springt
der Magnetisierungszustand des Kernes von + Br auf — Br oder, allgemeiner gesagt, aus einer Lage auf der
Schleife, die der Zustand des Kernes als Folge eines Arbeitsimpulses erreicht hat, in die genau entgegengesetzte.
Der gewünschte' Ausgangsimpuls erscheint nicht, wenn, ein Umkehrimpuls eingegeben wird, da
dann der folgende Arbeitsimpuls den Kern im Magnetisierungszustand — Bh vorfindet und ihn über den
Bereich der Hysteresisschleife mit zugehöriger hoher Impedanz bringen muß. Das hat zur Folge, daß der
Magnetisierungszustand des Kernes bei +Br bleibt. Der übernächste Arbeitsimpuls magnetisiert den
Kern von +Br über den Teil der Hysteresisschleife mit niedriger Impedanz in Richtung auf +Bs, sofern
nicht ein den Vorgang störender Umkehrimpuls auftritt, und als Folge des fehlenden Umkehrimpulses
ergibt sich ein Ausgangssignal.
Wünscht man die Anordnung als Verstärker statt als Komplementbildner zu verwenden, so daß als
Folge eines eingegebenen Eingangssignals das gewünschte Ausgangssignal erzeugt wird, so kann man
dieses Eingangssignal nicht in Form eines Umkehrimpulses verwenden. Der Umkehrimpuls muß von 4-5
einer Quelle geliefert werden, die nicht die Signalquelle ist, und das Signal selbst muß benutzt werden,
um den Durchgang des Umkehrimpulses durch die Signal wicklung zu sperren. Ein Serienumsetzer kann
deshalb nur mit Hilfe einer doppelten Negation aus einem Komplementbildner in einen Verstärker verwandelt
werden.
Man beachte j edoch, daß die Bezeichnung »Verstärker«, so wie sie bisher und im folgenden in dieser
Beschreibung verwendet wird, nicht auf den Fall wirklicher Verstärkung beschränkt ist, sondern in der
Weise ausgedehnt wird, daß sie alle Anordnungen umfaßt, die als Folge eines eingegebenen Eingangssignals das gewünschte Ausgangssignal liefern, ohne
Rücksicht darauf, ob das Leistungs-, Strom- oder 5» Spannungsverhältnis größer, gleich oder kleiner als
Eins ist.
Die Fig. 3 zeigt einen Signalumsetzer, der die Umwandlung des Komplementbildners der Fig. 2 in einen
Verstärker gemäß der obigen Erläuterung veranschaulicht. Die Wicklung 2 der Fig. 3 entspricht
völlig der Wicklung 2 der Fig. 2. Die Umwandlung des Komplementbildners in einen Verstärker kommt
in den Unterschieden der Wicklungen 1 der beiden Zeichnungen und der an sie angelegten elektrischen
Impulse zum Ausdruck. Die an die Klemme B1 der Fig. 2 angelegten elektrischen Impulse wirken, wie
oben erläutert, als Sperrimpulse. Ihre einzige Aufgabe ist es, zu verhindern, daß während der Arbeitsimpulszeiten
ein Strom durch die Signal wicklung fließt. Im Gegensatz dazu wirken die an dieKlemmeS3
der Fig. 3 gelegten elektrischen Impulse sowohl als Sperr- als auch als Umkehrimpulse. Während der
Arbeitsimpulszeiten erfüllen sie die gleiche Au.fga.be wie die an die Klemme B der Fig. 2 angelegten Impulse.
Während der Signalzeiten springt der Magnetisierungszustand des Kernes unter ihrer Einwirkung,
wie schon gezeigt wurde, auf — BR zurück. Da diese Impulse in Form von Taktgeberimpulsen, eingegeben
werden, erfolgt das Zurückspringen des Kernzustandes auf —BR dauernd, und daher tritt der gewünschte
Ausgangsimpuls nicht auf, solange das Impulsventil G diese Umkehrimpulse durchläßt. Der gewünschte
Ausgangsimpuls läßt sich also1 nur dadurch erzeugen, daß man den Durchtritt der Umkehrimpulse durch
das Impulsventil G verhindert, und das geschieht mit Hilfe des Signalimpulses, der als Sperrimpuls zur
Sperrung des Impulsventils benutzt wird. Der gewünschte Ausgangsimpuls entsteht also als Folge eines
eingegebenen Signalimpulses. Die Arbeitsperiode der Fig. 3 ist in der Fig. 3 a gezeigt.
Solange ein Signalimpuls fehlt, wird das Kernmaterial in einem Magnetisierungszustand betrieben,
der dem Teil der Hysteresisschleife mit zugehöriger hoher Impedanz entspricht, und das erzeugte Ausgangssignal
ist klein. Ein charakteristisches Beispiel für diese Art von Ausgangssignalen zeigt die Kurve X
der Fig. 4. Solche Ausgangssignale treten während der Arbeitsimpulszeiten auf und werden als Restimpulse
bezeichnet.
Wird ein Signalimpuls eingegeben, so verhindert das sperrende Impulsventil, daß die an die Klemme B1 angelegten
Umkehrimpulse die Wicklung 1 erreichen. Tritt dieser Fall ein, so bleibt der Magnetisierungszustand
des Kernmaterials +BR, den er am Ende des vorhergehenden Arbeitsimpulses erreicht hatte, erhalten.
Der folgende Arbeitsimpuls wird nun das Material von +Br auf + Bs magnetisieren. Das entspricht
dem Teil der Schleife mit zugehöriger geringer Impedanz, die im Kern als niedrige Serienimpedanz
in Erscheinung tritt. An Rl erscheint ein Ausgangssignal von der Art des in der Kurve Y der
Fig. 4 gezeigten. Am Ende des Arbeitsimpulses kehrt dann das Material in den Zustand +Br zurück. Danach
kann es durch einen weiteren Umkehrimpuls an B1 auf —-Sfl ummagnetisiert werden, oder der Durchtritt
des Umkehrimpulses wird verhindert, und man erhält einen weiteren Ausgangsimpuls.
Die an den Verbraucher abgegebene Leistung kann ein Vielfaches der erforderlichen Leistung des Informationsimpulses
betragen. Man kann deshalb mit dem Signalumsetzer eine Leistungsverstärkung erzielen.
Auf die Größe der erzielten Leistung haben viele Faktoren Einfluß. Einer der wichtigsten hängt mit
dem Ausmaß zusammen, in dem der unerwünschte Restimpuls, den die Kurve X der Fig. 4 zeigt, in der
Praxis zugelassen werden kann. Einen weiteren wichtigen Faktor stellt das Verhältnis der Steigung des
steilen Teiles der Hysteresisschleife zwischen +BR und -Br zu der Steigung des flachen Teiles der
Hysteresisschleife zwischen +Br und +Bs dar. Für
den Signal umsetzer ist ein Stoff mit einer rechteckigen Hysteresisschleife erwünscht, doch keineswegs
unbedingt nötig.
In. der Fig. 3 a verlaufen die Kurven der an die
Klemmen B und B1 angelegten Spannungen spiegelbildlich
zur Zeitachse. Diese Bedingung braucht jedoch nicht streng erfüllt zu sein. Die Amplituden können
je nach Windungsdaten verschieden sein, und die Impulslängen können, sich je nachdem, wie weit man ein
Überschneiden und damit die Sperrung für notwendig oder wünschenswert hält, unterscheiden. Während der
Arbeitsimpulszeit sollte die an B1 gelegte Spannung gleich oder größer als die Amplitude des Impulses
sein, der in der Signal wicklung infolge des Durchlaufens der Hysteresisschleife während der Arbeitsimpulszeit
entsteht, und ferner sollte die an B gelegte Spannung während der Signalzeiten eine genügend
große Amplitude haben, um den Stromfluß in der Ausgangswicklung zu sperren.
tv i2, ts usw. stellen daher die Begrenzungen der
zu den Arbeits- und Signalimpulsen gehörigen Zeitabschnitte dar und geben keinesfalls die Länge dieser
Impulse an. Der Zeitabschnitt zwischen f2 und t3, also
eine Signalzeit, kann größer oder kleiner als der Zeitabschnitt zwischen t1 und i2, also eine Arbeitsimpulszeit,
sein. Die Möglichkeit, die Länge der entsprechenden Impulszeiten zu wählen, erlaubt es, diesen
signalgesteuerten Umsetzer als Speicher oder als Verzögerungseinrichtung zu benutzen.
In der bisherigen Beschreibung wurden die verschiedenen Arbeits-, Signal-, Umkehr- und Sperrspannungen
mit Rechteckschwingungen dargestellt. Das ist jedoch nicht notwendig. Die verschiedenen
Kurvenformen müssen lediglich folgenden Forderungen entsprechen:
1. Die Sperrspannung muß mindestens so groß sein wie die durch sie zu sperrende Spannung.
2. Die auf die Wicklungen gegebenen Impulse, die zur Folge haben, daß der Magnetisierungszustand
des Kernes Teile der Hysteresisschleife durchläuft, müssen so beschaffen sein, daß das Zeitintegral ihrer Spannung gegenüber der Größe des
gewünschten Ausgangssignals klein oder groß gewählt wird.
Berücksichtigt man, daß der ArbeitsimpuIs einer Quelle entnommen wird, die genau festgelegte Kurvenformen
liefern kann, so zeigt sich, daß die Ausgangsimpulse dieses Verstärkers ebenfalls einheitliche,
durch die Arbeitsimpulsquelle festgelegte Kurvenformen aufweisen. Der Verstärker dient deshalb
auch als Impulsformer.
Die Fig. 5 gibt einige charakteristische, zur Verwendung geeignete Formen von Arbeitsimpulsen wieder.
Fig. 5 a zeigt eine Sinushalbwelle, Fig. 5 b eine Dreieckskurve, Fig. 5 c einen Impuls mit einer Amplitudenspitze
am Anfang, einem stark abfallenden und einem nahezu konstanten Teil, dessen Verwendung
sich besonders empfiehlt, und Fig. 5 d zeigt einen trapezförmigen Impuls mit verschieden steilen
Flanken.
Die Beschreibung ging bisher dahin, daß das Kernmaterial von +Br auf — Br ummagnetisiert werden
muß. Die Aussteuerung über den ganzen Bereich Br ist aber in Wirklichkeit nicht nötig. Das Material
kann z. B. von +Br auf +1Z3Br herunter ausgesteuert
werden. Diese Aussteuerung über Teile der Hysteresisschleife hat eine Leistungsverminderung
zur Folge, ohne daß deshalb das beteiligte Kernmaterialvolumen verringert werden kann,
Ferner ist es möglich, das Kernmaterial über einen größeren Bereich als von — Br bis +Br auszusteuern.
In diesem Fall muß das Zeitintegral der Arbeitsimpulsspannung größer sein als der Wert, der nötig
ist, um den Kern von —BR auf +Br umzumagneti-
sieren. Der Magnetisierungszustand wird sich dann über +Br hinaus in Richtung auf Bs zu bewegen. Im
andern Falle würden für diesen Vorgang zwei Arbeitsimpulszeiten gebraucht, eine, in der der Kern
von — Br auf +Br ausgesteuert wird, und eine, um
seinen Magnetisierungszustand von +Br auf +Bs zu
bringen. Im betrachteten Fall erscheint immer ein Ausgangsimpuls. Seine Dauer hängt davon ab, ob
sich der Kernzustand bei — Br oder bei +Br befand.
Im folgenden werden einige Eingangsschaltungen zum Betrieb dieses Verstärkers sowohl mit Quellen
konstanten Stromes als auch konstanter Spannung erläutert. Eine Quelle konstanten Stromes hat theoretisch
den Innenwiderstand Unendlich, eine Quelle konstanter Spannung dagegen theoretisch den Innenwiderstand
Null. Diese Definitionen entstammen Idealisierungen und werden lediglich zur Vereinfachung
der Theorie der Schaltungen benutzt. Für die Praxis ist die Quelle konstanten Stromes eine Quelle,
deren Impedanz im Vergleich zur Belastung verhältnismäßig hoch ist, und eine Quelle konstanter Spannung
hat eine im Vergleich zur Belastung verhältnismäßig geringe Impedanz.
Die Fig. 6 zeigt ein Verfahren zur Verwendung einer Spannungsquelle niedriger Impedanz für die
Impulse der Eingangswicklung. Eine Spannung, wie sie das Liniendiagramm der Fig. 6 a zeigt,
wird einer Spannungsquelle geringer Impedanz entnommen und an die Klemme B1 gelegt. Die Signalzeit
ist in diesem Fall t1 bis i2. Wünscht man ein Ausgangssignal,
so- wird der Klemme A in der dargestellten Weise ein Signalimpuls zugeführt. Er verhindert,
daß die Quelle!^ den Kern von +Br auf — Br ummagnetisiert.
Das unterste Liniendiagramm der Fig. 6 a zeigt einen Arbeitsimpuls. Der Zeitabschnitt
i2 bis t3 ist die Arbeitsimpulszeit. Es ist ohne weiteres
klar, daß die Dioden, der Wickelsinn der Wicklung der Spule 1 und die Polarität der zugeführten Spannung
in ähnlicher Weise umgekehrt werden können, wie das weiter unten in Verbindung mit den Fig. 7,
7 a, 8 und 8 a erläutert wird.
Die Fig. 7 und 8 zeigen zwei Eingangsschaltungen, die für die Eingangsgrößen eine Spannungsquelle
hoher Impedanz verwenden. Die Spulen 1 und 2 eines Verstärkers sitzen auf einem Kern C aus ferromagnetischem
Material. Die der Klemme B zugeführte Spannung hat die bekannte und schon beschriebene
Kurvenform der wechselnden Arbeits- und Sperrimpulse. Im Beispiel der Fig. 7 und 7 a erhält die
Klemme B1 im Stromkreis der Signal wicklung während des Zeitabschnittes t1 bis t2 einen negativen
Sperrimpuls. Während des Zeitabschnittes i2 bis t3 wird die Klemme B1 positiv. Der Widerstand Rs ist
genügend hochohmig, um die OuelleS1, vom Verstärker aus gesehen, als Quelle konstanten Stromes
erscheinen zu lassen. Die Signaleingangsquelle wird auf positivem Potential gehalten. Wünscht man ein
Signal, so wird ein negativer Impuls an die Klemme A gelegt, um ihr Potential auf Null zu verringern.
Dadurch wird die Stromzuführung der Spule 1 von der Quelle S1 in festgelegter Reihenfolge unterbrochen.
In der folgenden Arbeitsimpulszeit entsteht dann ein großer Ausgangsimpuls. Diese spezielle Wahl der
Polungen sichert, daß der Verstärker einen positiven Ausgangsimpuls liefert, wenn er im Eingang einen
negativen Impuls erhält. Die Polarität des Eingangssignals läßt sich durch Umpolen der Dioden H1 und
H2, Änderung des Wickelsinnes der Spulenwicklung, Vertauschung der Polarität der der Klemme B1 zugeführten
Impulse und Verschieben des Signalspan-
nungsniveaus umkehren oder die des Ausgangssignals durch Umpolen der Diode D und Vertauschen der
Polaritäten der auf B gegebenen Impulse. Die Anordnung zur Umkehrung der Polung des Eingangssignals
wird in der Fig. 8 im Zusammenhang mit der Fig. 8 a dargestellt. Diese Anordnung liefert ein positives
Ausgangs signal, wenn dem Eingang ein positiver Impuls zugeführt wird. Die Arbeitsimpulszeit ist J1 bis
i2, und i2 bis i3 stellt wie in der Fig. 7 a die Signalzeit
dar. Der Wickelsinn der Spule 1 der Fig. 8 ist jedoch gegenüber dem der Spule 1 der Fig. 7 umgekehrt
und die Polarität der an die Klemmen B1 und A gelegten Spannungen vertauscht. Wird ein Ausgangssignal gewünscht, so muß der Klemme A ein positiver
Impuls zugeführt werden, um das Potential der Klemme A im Zeitabschnitt t2 bis t3 auf Null zu bringen,
wie das die Fig. 8 a zeigt. Der Verstärker hat dann sowohl positive Eingangs- als auch Ausgangssignale.
Die bereits im einzelnen dargestellte Gleichheit verschiedener Spannungen gilt nur für den Fall, daß das
Windungsverhältnis von Arbeits- zu Eingangswicklung Eins ist. Sind die Windungszahlen verschieden,
was vorkommen kann, so gilt die Gleichheit nur, wenn eine Spannung mit dem Windungsverhältnis
multipliziert wird. Ferner liegt der Beschreibung dieses Verstärkers eine bestimmte Festsetzung der
Impulspolungen zugrunde. Durch Ändern des Wickelsinnes können entweder die Signalpolung oder die
Polung des Arbeitsimpulses oder beide umgekehrt werden.
In Verbindung mit dem oben beschriebenen Verstärker ist die Beseitigung der Restausgangssignale
oder Restimpulse von Interesse. Die Fig. 9 zeigt eine Schaltung zu ihrer Unterdrückung. Die Wicklung 2
stellt die Ausgangsspule eines magnetischen Verstärkers dar. An die Klemme B wird ein positiver Arbeitsimpuls
gelegt, und gleichzeitig wird der KlemmeL ein negativer Impuls zugeführt, wie dies Fig. 9 a
zeigt. Der negative Impuls ist so groß, daß der Punkt E auf Nullpotential liegt, wenn vom Verstärker kein
Impuls zu erwarten ist. Die Spannung des Punktes L wird mit anderen Worten gleich dem Spannungsabfall
des Reststromes über dem Widerstand R gemacht. Bei einem erwünschten Ausgangssignal nimmt der
Punkt E ein positives Potential von der Kurvenform der an die Klemme B angelegten Spannung an. Eine
weitere Möglichkeit zur Unterdrückung eines Restimpulses besteht darin, eine positive Gleichspannungsquelle mit dem Punkt T der Verbraucherimpedanz zu
verbinden, anstatt der Klemme L einen negativen Impuls zuzuführen. In der Fig. 9 ist dieser Fall durch
punktierte Linien dargestellt.
Die Fig. 10 zeigt ein Verfahren mit einem nichtlinearen Siliziumkarbidwiderstand, bei dem an Stelle
der in der Fig. 9 dargestellten Diode ein Siliziumkarbidwiderstand verwendet wird. Das durchkreuzte
Widerstandssymbol bezeichnet einen Siliziumkarbidwiderstand. SeinWiderstand ist für die niedrige Spannung
des Restimpulses sehr hoch, wogegen er für Spannungen von der Größenordnung des Ausgangsimpulses einen sehr kleinen Widerstand bildet.
Die Fig. II und IIa veranschaulichen eine weitere Form einer Schaltung zur Unterdrückung von Restimpulsen.
Die Spule 2 ist die Ausgangsspule eines magnetischen Verstärkers. Der Klemme B werden, wie
die Figur zeigt, Arbeits- und Sperrspannungen zugeführt. Der Strom durch den Widerstand R ist gleich
dem Restimpulsstrom, der von Erde über, die Diode M und den Widerstand R zur Quelle — E fließt. Besteht
der Ausgangsimpuls des Verstärkers nur aus dem Restimpuls, so fließt der Restimpulsstrom über die
Serienschaltung der Diode D mit dem Widerstand R, und die Ausgangsspannung bleibt annähernd Null.
Tritt jedoch der gewünschte Ausgangsimpuls auf, so unterbricht die DiodeiW den Stromkreis, und die Ausgangsspannung
springt auf den Wert des Arbeitsimpulses. Der Arbeitsimpuls führt der Schaltung zur
Unterdrückung des Restimpulses, d. h. der Verbindung von R mit — E in diesem Fall eine Leistung zu,
die gleich dem Produkt aus Ausgangsspannung und Restimpulsstrom ist. Da das annähernd gleich der zur
Magnetisierung des Kernes erforderlichen Leistung ist, entzieht die Schaltung zur Unterdrückung des
Restimpulses der Ausgangsleistung einen Anteil von der Größe der Eingangsleistung. Ferner sei bemerkt,
daß der Widerstand R bei der Verwendung des Verstärkers zur Speisung von Impulsventilschaltungen
alle Ströme übernehmen kann, die der Verstärker zu liefern hat.
Ein Verstärker kann auch unter Verwendung· nur einer Spule und eines damit verbundenen Kernes aus
ferromagnetischem Material gebaut werden. Der Vorteil dieser Art von Verstärkern liegt in der einfacheren
Herstellung gegenüber einem Verstärker mit zwei Spulen. Seine Begrenzung findet er darin, daß der
Verstärkertyp zwar Strom-, aber keine Spannungsverstärkung zeigt. In dieser Beziehung ähnelt er dem
Kathodenverstärker der Röhrentechnik und kann deshalb als magnetischer Kathodenverstärker bezeichnet
werden.
Die Fig. 12 zeigt eine schematische Darstellung eines magnetischen Verstärkers nur einer Spule. Eine
einzige Spule sitzt auf einem Kern C aus ferromagnetischem Material. Der Klemme B wird eine Spannung
mit der im Liniendiagramm der Fig. 12 a dargestellten Kurvenform zugeführt, während die Klemme B1
auf Nullpotential gehalten wird. Im Zeitabschnitt tt bis t2 ist die Klemme B positiv, und es fließt ein Strom
von der KlemmeS über die Verstärkerwicklung, die Diode D1 und den Widerstand Rl nach Erde. In bezug
auf die Hysteresisschleife der Fig. 1 bedeutet dies eine Ummagnetisierung des Kernes von -S^ auf
+BR. Im Zeitabschnitt^ bis ta ist die KlemmeS
negativ gegen Erde, und der Strom fließt von der Klemme B1 über den Widerstand Rs, die Diode D2
und die Verstärkerwicklung zur Klemme B. Man beachte, daß sich Rs und Rl im allgemeinen unterscheiden,
und zwar wird Rs meistens größer sein. Die der Klemme B zugeführten positiven und negativen Spannungshalbwellen
brauchen deshalb nicht unbedingt die gleiche Größe zu haben.
Betreibt man den Verstärker unter diesen Bedingungen, so erhält man keine Ausgangssignale. Um die
in bestimmter Reihenfolge gewünschten Ausgangssignale zu erzeugen, gibt man eine Spannung mit der
in der Fig. 12 a dargestellten Kurvenform auf die Klemmet. Diese Spannung ist negativ und gleich
oder größer als die während des Zeitabschnittes t2 bis i3 an die Klemme B gelegte negative Spannung. Sie
sperrt die Diode D2 und verhindert die Ummagnetisierung des Kernes von +Br auf — BR. Der folgende
an der Klemme B erscheinende positive Impuls findet dann das Kernmaterial im Zustand geringer Impedanz
vor, und es entsteht ein großer Ausgangsimpuls. Da Rs im allgemeinen größer als Rl gewählt wird,
zeigt der Verstärker eine Stromverstärkung. Die wichtigste Eigenschaft des aus D2, Rs und der
Klemme A bestehenden Teiles der Schaltung ergibt sich daraus, daß der Zweig als Mittel zur
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Claims (3)
1. Umsetzer, der einen Kern aus ferromagnetischem Material mit zwei stabilen Zuständen der
magnetischen Remanenz enthält und der an eine Arbeitsimpulsquelle angeschlossen ist, die den
Kern in einem Zeitintervall in den einen dieser Zustände bringt, während eine Signalimpulsquelle
selektiv einer Wicklung des Kerns Signalimpulse zuführt, die den Kern während eines anderen Zeitintervalls
in den anderen Zustand bringen, und mit einem Verbraucher, der zwischen einer Wicklung
des Kerns und der Arbeitsimpulsquelle liegt, dadurch gekennzeichnet, daß eine Stromquelle {Bv
Rs in Fig. 7, 8, 12 und 13) an die gleiche Wicklung angeschlossen ist wie die Signalimpulsquelle
{A in Fig. 7, 8, 12 und 13), so daß ein Strom zwischen der Stromquelle und dieser Wicldung oder
zwischen der Stromquelle und der Signalimpulsquelle fließt, je nachdem, ob ein Signal von der
Signalimpulsquelle zugeführt wird oder nicht.
2. Umsetzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Fehlen von Signalimpulsen an
der Signalimpulsquelle der Strom zwischen der Stromquelle und der Wicklung fließt, während
beim Auftreten von Impulsen an der Signalimpulsquelle der Strom zwischen der Stromquelle
und der Signalimpulsquelle fließt (Fig. 7 und 12).
3. Umsetzer nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsimpulsquelle und
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES54763A DE1064985B (de) | 1957-08-16 | 1957-08-16 | Impulsgesteuerter Umsetzer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES54763A DE1064985B (de) | 1957-08-16 | 1957-08-16 | Impulsgesteuerter Umsetzer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1064985B true DE1064985B (de) | 1959-09-10 |
Family
ID=7490011
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES54763A Pending DE1064985B (de) | 1957-08-16 | 1957-08-16 | Impulsgesteuerter Umsetzer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1064985B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2729754A (en) * | 1954-10-27 | 1956-01-03 | Sperry Rand Corp | Monostable device |
-
1957
- 1957-08-16 DE DES54763A patent/DE1064985B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2729754A (en) * | 1954-10-27 | 1956-01-03 | Sperry Rand Corp | Monostable device |
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