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DE1125481B - Schaltungsanordnung zum Verstaerken von Impulsen mit einstellbarer Dauer der Ausgangsimpulse - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Verstaerken von Impulsen mit einstellbarer Dauer der Ausgangsimpulse

Info

Publication number
DE1125481B
DE1125481B DES64544A DES0064544A DE1125481B DE 1125481 B DE1125481 B DE 1125481B DE S64544 A DES64544 A DE S64544A DE S0064544 A DES0064544 A DE S0064544A DE 1125481 B DE1125481 B DE 1125481B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnetic core
circuit arrangement
transistor
winding
arrangement according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES64544A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Helmuth Will
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES64544A priority Critical patent/DE1125481B/de
Publication of DE1125481B publication Critical patent/DE1125481B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/45Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of non-linear magnetic or dielectric devices

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • Dc-Dc Converters (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zum Verstärken von Impulsen mit einstellbarer Dauer der Ausgangsimpulse Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Verstärken von Impulsen mit einstellbarer Dauer der Ausgangsimpulse unter Verwendung eines über eine Wicklung mit der Emitter-Basis-Strecke eines Transistors verbundenen Magnetkernes mit annähernd rechteckförmiger Hystereseschleife.
  • Es ist bereits bekannt, als Impulsverstärker einen mit einem Magnetkern gekoppelten Transistor zu verwenden. Weiterhin ist es bekannt, zur Erzielung eines hohen Verstärkungsfaktors den vom Transistor gelieferten Stromimpuls über eine Magnetkernwicklung so auf die Emitter-Basis-Strecke des Transistors zurückzukoppeln, daß der Eingangsimpuls nurmehr den Rückkopplungsvorgang auslösen muß, während die vollständige Ummagnetisierung des Magnetkernes durch den Rückkopplungsstrom erfolgt. Diese bekannte Schaltungsanordnung liefert jedoch Impulse bestimmter fester Dauer und gestattet keine Einstellung derselben.
  • Es sind weiterhin Pulsdehner mit Magnetkernen annähernd rechteckigerHystereseschleife bekannt (USA.-Patentschrift 297 339), mit welchen vermittels einerlnduktionsspule, die der Eingangswicklung parallel liegt, Impulse gedehnt werden können. Es erfolgt jedoch keine Verstärkung, und die Impulse sind gegenüber dem Eingangsimpuls verzögert.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zu schaffen, mit der die Dauer der Ausgangsimpulse eingestellt werden kann. Zur Verminderung der erforderlichen Eingangsleistung einer solchen Schaltungsanordnung soll ihr Verstärkungsfaktor möglichst hoch sein. Derartige Schaltungsanordnungen werden zum Beispiel für die Ansteuerung mehrerer verschiedener Magnetkernspeicher, die aus Magnetkernen mit unterschiedlichen Eigenschaften aufgebaut sind und demzufolge für ihre Ummagnetisierung Impulse verschiedener Dauer benötigen, verwendet. Eine andere Anwendung einer solchen Schaltungsanordnung ergibt sich dort, wo die Zyklusdauer eines Magnetkernspeichers während seines Betriebes verändert werden soll. Dazu ist es unter Umständen erforderlich, daß die Dauer der Ansteuerimpulse einstellbar ist.
  • Erfindungsgemäß wird dies unter Verwendung eines Magnetkernes, der über eine Wicklung mit der Emitter-Basis-Strecke eines Transistors gekoppelt ist, dadurch erreicht, daß die Schaltzeit des Magnetkernes eingestellt wird und Mittel vorgesehen sind, die nur während der Ummagnetisierung des Magnetkernes einen Stromfluß im Transistor zulassen. Besonders vorteilhaft ist es, den nur während der Ummagnetisierung des Magnetkernes im Transistor fließenden Strom dadurch zu bestimmen, daß mit der Emitter-Basis-Strecke des Transistors und der zugehörigen Wicklung des Magnetkernes ein Widerstand in Serie geschaltet ist, der von einem Strom derart durchflossen wird, daß der an ihm auftretende Spannungsabfall den Transistor sicher sperrt, solange der Magnetkern nicht innmagnetisiert wird: Dieser Widerstand ist mit seinem am Emitter des Transistors liegenden Ende über einen Richtleiter an ein erstes und andererseits über einen weiteren Widerstand an ein zweites, gegenüber dem ersten positiven Potential angeschlossen. Die Anordnung des Widerstandes in Serie mt der Emitter-Basis-Strecke des Transistors bewirkt, daß der Transistor nach Abklingen des ihn über die mit der Emitter-Basis-Strecke verbundene Wicklung steuernden Impulses sofort wieder gesperrt ist und nicht infolge des Ladungsträger-Speichereffektes noch eine gewisse Zeitlang über den Steuerimpuls hinaus ein Strom abgegeben wird. So wird also erreicht, daß die Dauer eines abgegebenen Impulses nur von der Schaltzeit des Magnetkernes abhängt. Die Festlegung der Ausgangsimpulsdauer durch die Schaltzeit des Magnetkernes erweist sich besonders aus Gründen der Reproduzierbarkeit als zweckmäßig, da die Schaltzeit von Magnetkernen gleicher Größe und aus gleichem Material unter gleichen Arbeitsbedingungen sehr konstant ist, während die durch den Ladungsträger-Speichereffekt hervorgerufene Speicherzeit von Transistoren desselben Types bei gleicher Aussteuerung stark streut. Die Schaltzeit des Magnetkernes kann zum Beispiel dadurch verändert werden, däß der Magnetkern jeweils nach einer Ummagnetisierung nicht vollständig zurückmagnetisiert wird. Besonders einfach läßt sich dies dadurch erreichen, däß die Dauer der Rückstellimpulse so kurz ist, daß der Magnetkern nicht vollständig in seine Ausgangsremanenzlage zurückkehren kann. Eine ändere Ausführungsform der Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung geht von der Erkenntnis aus; daß die Schaltzeit eines Magnetkernes von der ihn erregenden Feldstärke abhängig ist und besteht darin, daß der zur Rückmagnetisierung des Magnetkernes über die Einstellwicklung fließende Strom auch während der Ummagnetisierung des Magnetkernes fließt und in seiner Größe veränderbar ist. Eine von der gleichen Erkenntnis ausgehende Ausführungsform besteht darin, daß eine zusätzliche, mit einem regelbaren Widerstand abgeschlossene Wicklung auf dem Magnetkern angebracht ist. Dadurch wird erreicht, daß in dieser Wicklung ein von der Größe des regelbaren Widerstandes abhängiger Strom fließt, der in dem Magnetkernrein dem erregenden Magnetfeld entgegengesetztes und dieses teilweise kompensierendes Magnetfeld erzeugt. Es ist aber nicht unbedingt notwendig, eine zusätzliche mit einem regelbaren Widerstand abgeschlossene Wicklung auf dem Magnetkern anzubringen. Der gleiche Erfolg kann nämlich auch dadurch erzielt werden, daß die mit der Emitter Basis-Strecke des Transistors verbundene Wicklung mit einem regelbaren Widerstand in Serie geschaltet ist. In diesem Fall erzeugt diese Wicklung, abhängig von der Einstellung des regelbaren Widerstandes, ein dem erregenden Magnetfeld entgegengesetzt gerichtetes und damit teilweise kompensierendes Magnetfeld.
  • An Hand der Fig. 1 bis 3 wird der Aufbau verschiedener Ausführungsformen der Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt eine aus einem Magnetkern M und einem Transistor T bestehende Schaltungsanordnung. Auf dem Magnetkern ist eine Eingangswicklung W1, eine Rückstellwicklung W2, eine mit der Emitter-Bäsis-Strecke des Transistors T verbundene Wicklung W 3 und eine Rückkopplungswicklung W 4, die mit dem Verbraucher Rv in Serie geschaltet ist, angebracht.
  • Erfindungsgemäß ist mit der Emitter-Basis-Strecke des Transistors T und der damit verbundenen Wicklung W 3 der Widerstand R 2 in Serie geschaltet, der von einem Strom derart durchflossen wird, daß der an ihm auftretende Spannungsabfall den Transistor sicher sperrt, solange der Magnetkern nicht ummagnetisiert wird. Zur Erzeugung dieses Stromes ist der Widerstand R 2 mit seinem am Emitter des Transistors T liegenden Ende über den Richtleiter D an ein erstes Potential U2 und andererseits über den ; Widerstand R 1 an ein zweites Potential U 1 angeschlossen, wobei das Potential U1 positiv gegenüber dem Potential U 2 ist.
  • Ist der Magnetkern vor dem Eintreffen eines Eingangsimpulses über die Rückstellwicklung W 2 in die i Einslage gebracht worden, so bewirkt ein Eingangsimpuls über die Eingangswicklung W 1 die Auslösung eines Schaltvorganges von der Einslage in die Nulllage. Während der Schaltzeit des Magnetkernes wird an der mit der Emitter-Basis-Strecke des Transistors T verbundenen Wicklung W 3 eine Spannung induziert, die den Transistor öffnet. Mit Hilfe des im Kollektorkreis über die Rückkopplungswicklung W 4 fließenden Stromes wird der Transistor so lange in seinem leitenden Zustand gehalten, bis der Magnetkern vollständig ummagnetisiert worden ist. Sofort nach Beendigung dieser Ummagnetisierung wird der Transistor infolge der mit Hilfe der Spannungsquelle U 2 über den Widerstand R 2 erzeugten Bäsisvorspannung gesperrt. Es fließt also nur während der Ummagnetisierung, das heißt also während der Schaltzeit des Magnetkernes, ein Kollektorstrom, der als Ausgangsimpuls bestimmter Dauer dem Verbraucher Rv zugeführt wird.
  • Die Dauer der an den Verbraucher Rv abzugebenden Ausgangsimpulse wird bei der in Fig. 1 dargestellten Schaltungsanordnung entweder durch Veränderung eines dauernd über die Wicklung W 2 fließenden und zur Rückstellung des Magnetkernes dienenden Gleichstromes oder durch Veränderung der Impulsdauer von über die Rückstellwicklung W 2 zugeführten Rückstellimpulsen erreicht, die so bemessen sind, daß der Magnetkern nicht vollständig in seine Ausgangsremanenzlage zurückkehrt.
  • Die in Fig. 2 dargestellte Schaltungsanordnung ist im wesentlichen genauso aufgebaut wie die Schaltungsanordnung nach Fig. 1. Sie unterscheidet sich von dieser Anordnung aber durch eine zusätzlich auf dem Magnetkern M angebrachte und mit einem regelbaren Widerstand R 3 abgeschlossene Wicklung W 5. Durch einen über die Wicklung W 1 in dem Magnetkern M wirksam werdenden Eingangsimpuls wird in der Wicklung W 5 eine Spannung induziert, die einen von der Einstellung des regelbaren Widerstandes R 3 abhängigen Strom verursacht. Dieser Strom in der Wicklung W 5 erzeugt in dem Magnetkern M ein Magnetfeld, das dem durch den Eingangsimpuls über die Wicklung W 1 hervorgerufenen Magnetfeld entgegengesetzt gerichtet und und diese teilweise kompensiert. Durch Einstellung des regelbaren Widerstandes R 3 kann somit die in dem Magnetkern M wirksam werdende Feldstärke und damit die Schaltzeit des Magnetkernes verändert werden.
  • In Fig. 3 ist schließlich eine Weiterbildung der in Fig: 2 dargestellten Schaltungsanordnung gezeigt. Bei dieser Anordnung konnte auf eine zusätzliche mit einem regelbaren Widerstand abgeschlossene Wicklung verzichtet werden, da die mit der Emitter-Basis-Strecke des Transistors T verbundene Wicklung W 3 mit einem regelbaren Widerstand R 4 in Serie geschaltet wurde. Die Wicklung W 3 wirkt in Verbindung mit dem regelbaren Widerstand R 4 ähnlich wie die Wicklung W 5 mit dem regelbaren Widerstand R 3 bei der Schaltungsanordnung nach Fig. 2.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung zum Verstärken von Impulsen mit einstellbarer Dauer der Ausgangsimpulse unter Verwendung eines über eine Wicklung mit der Emitter-Basis-Strecke eines Transistors verbundenen Magnetkernes mit annähernd rechteckförmiger Hystereseschleife, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltzeit des Magnetkernes eingestellt wird und Mittel vorgesehen sind, die nur während der Ummagnetisierung des Magnetkernes einen Stromfluß im Transistor zulassen.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Emitter-Basis-Strecke des Transistors und der damit verbundenen Wicklung des Magnetkernes ein Widerstand in Serie geschaltet ist, der von einem Strom derart durchflossen wird, daß der an ihm auftretende Spannungsabfall den Transistor sicher sperrt, so lange der Magnetkern nicht ummagnetisiert wird.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand mit seinem am Emitter des Transistors liegenden Ende über einen weiteren Widerstand an ein zweites, gegenüber dem ersten positiven Potential, angeschlossen ist.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltzeit des Magnetkernes dadurch verändert wird, daß der Magnetkern jeweils nach einer Ummagnetisierung nicht vollständig zurückmagnetisiert wird.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Dauer der Rückstellimpulse so kurz ist, daß der Magnetkern nicht vollständig in seine Ausgangsremanenzlage zurückkehrt.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Rückmagnetisierung des Magnetkernes über die Rückstellwicklung fließende Strom auch während der Ummagnetisierung des Magnetkernes fließt und in seiner Größe veränderbar ist.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine zusätzliche, mit einem regelbaren Widerstand abgeschlossene Wicklung auf dem Magnetkern angebracht ist. B. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Emitter-Basis-Strecke des Transistors verbundene Wicklung mit einem regelbaren Widerstand in Serie geschaltet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 797 339; »IRE Convention Record«, 1955, Part 4, S. 84 bis 94.
DES64544A 1959-08-21 1959-08-21 Schaltungsanordnung zum Verstaerken von Impulsen mit einstellbarer Dauer der Ausgangsimpulse Pending DE1125481B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1270098B (de) * 1965-11-27 1968-06-12 Telefunken Patent Schaltungsanordnung zur impulsgesteuerten unverzoegerten Abgabe eines in ein Magnetspeicherelement eingespeicherten Wertes

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2797339A (en) * 1954-09-24 1957-06-25 Sperry Rand Corp Pulse stretcher

Patent Citations (1)

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