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DE1061110B - Reibradfeuerzeug - Google Patents

Reibradfeuerzeug

Info

Publication number
DE1061110B
DE1061110B DEK35424A DEK0035424A DE1061110B DE 1061110 B DE1061110 B DE 1061110B DE K35424 A DEK35424 A DE K35424A DE K0035424 A DEK0035424 A DE K0035424A DE 1061110 B DE1061110 B DE 1061110B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing part
tank
flint
friction wheel
displaceable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK35424A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Kluss
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1061110B publication Critical patent/DE1061110B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q2/00Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
    • F23Q2/02Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure
    • F23Q2/04Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure with cerium-iron alloy and wick with friction ignition
    • F23Q2/06Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure with cerium-iron alloy and wick with friction ignition with friction wheel
    • F23Q2/08Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure with cerium-iron alloy and wick with friction ignition with friction wheel with ignition by spring action of the cover

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lighters Containing Fuel (AREA)

Description

  • Reibradfeuerzeug Gegenstand der Erfindung ist ein Reibradfeuerzeug, das aus einem eigenen Brennstoffbehälter, dem Zündmechanismus und einem zweiteiligen Gehäuse besteht, von welchem der den Zündmechanismus abdeckende, im Querschnitt U-förmige Gehäuseteil am den Brennstofftank enthaltenden Gehäuseteil zwecks Freilegung einer Öffnung im Zündsteinrohr zum Einlegen eines Zündsteines verschiebbar angeordnet ist, und zwar dadurch, daß die gegen den Tankgehäuseteil gerichteten Längskanten des verschiebbaren Gehäuseteiles nach innen zu Leisten abgebogen sind, die in Nuten des Tankgehäuseteiles verschiebbar eingreifen. Gegen den Boden des verschiebbaren Gehäuseteiles stützt sich die Zündsteinfeder ab, um nach dem Lösen der gegenseitigen Verriegelung der beiden Gehäuseteile den verschiebbaren Gehäuseteil auszuschieben.
  • Die Verriegelung der beiden Gehäuseteile erfolgte bisher in der Weise, daß ein Gehäuseteil einen Lappen mit einer gefederten Nase aufweist, die in eine Ausnehmung einer Wand des anderen Gehäuseteiles eingreift.
  • Beim erfindungsgemäßen Reibradfeuerzeug erfolgt die Verriegelung in der Weise, daß der verschiebbare Gehäuseteil hakenförmige Elemente gegenüber dem Tankgehäuseteil aufweist, der Ausnehmungen, Vorsprünge od. dgl. zum Verrasten der hakenförmigen Elemente entgegen dem Druck der Zündsteinfeder in eingeschobener Lage des verschiebbaren Gehäuseteiles besitzt. Um zum Entriegeln der hakenförmigen Elemente in der Richtung quer zu den Längsnuten etwas Spielraum zu haben, sind die Längsnuten zur Führung des verschiebbaren Gehäuseteiles nur unterhalb der Feuerzeugmitte vorgesehen. Vorzugsweise weist der verschiebbare Gehäuseteil oben an seinen beiden Seitenschilden in den zum Tankgehäuseteil gerichteten Kanten Blechvorsprünge mit Einschnitten als hakenförmige Elemente und der Tankgehäuseteil Einschnitte neben den oberen, die Reibradachse tragenden Seitenlaschen auf.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Reibradfeuerzeuges fallen die federnde Lasche samt Rastnase und Rastausnehmung beim Feuerzeug weg, und das Feuerzeug bekommt nach außen ein von keiner Ausnehmung unterbrochenes Aussehen. Die Verriegelungsorgane werden im Herstellungsvorgang der beiden Gehäuseteile ohne zusätzliche Arbeitsoperation oder Materialaufwand erzeugt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Fig.1 zeigt eine Ansicht des Tankgehäuseteiles samt Zündmechanismus, Fig. 2 eine Draufsicht, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in Fig.1. Fig. 4 eine Rückansicht des Feuerzeuges und Fig.5 ein Schaubild des verschiebbaren Gehäuseteiles.
  • Das Feuerzeug besteht aus dem Tankgehäuseteil 1, der einen in diesen von unten einfuhrbaren Brennstoffbehälter 2 (Tank) enthält, und einem den Zündmechanismus abdeckenden Gehäuseteil 3, dessen offene Kanten zum Teil zu Führungsleisten 4, 5 (Fig. 5) abgebogen sind, die in Nuten 6; 7 des Tankgehäuseteiles 1 lagern und in welchen der Teil 3 im Teil 1 verschiebbar ist. Die Nuten 6, 7 sind unterhalb der Feuerzeugmitte im Gehäuseteil 1 vorgesehen, um den nachstehend beschriebenen Verriegelungsorganen einen Spielraum quer zur Bewegungsrichtung des verschiebbaren Gehäuseteiles 3 zu ermöglichen.
  • Der Zündmechanismus besteht aus dem als Betätigungsglied ausgebildeten Dochtkappenhebel 11, seiner Lagerachse 12, dem Reibrad 13 mit seinem Kupplungsorgan 14, dem auf der Achse 12 lagernden Zündsteinrohr 17, dem Zündstein 18, den beiden am Dochtkappenhebe111 angreifenden seitlichen Abreißlenkern 21 mit ihrem gemeinsamen Verbindungsstück 22, das am Zündsteinrohr 17 geführt ist und sich gegen eine Schraubendruckfeder 23 abstützt. Der Zündmechanismus ist mit der Lagerachse 12 in Seitenlappen 15 des Tankgehäuseteiles 1 gelagert und mit von diesem abstehenden, das Zündsteinrohr 17 erfassenden Schelle 16 im Bereiche der Zündsteineinfüllöftnung 19 gehalten. Das die Schraubendruckfedern 23 abstützende, als Widerlager dienende Plättchen 24 ist in seitlichen Lappen 25 des Tankgehäuseteiles 1 befestigt. In einer Bohrung des Plättchens 24 ist das durchgesteckte Zündsteinrohr 17 in seiner Lage gesichert.
  • Die Nuten 6, 7 sind an der Übergangsstelle von Tankgehäuseteil 1 und den zu diesem schräg nach aufwärts geführten Lappen 25 in letztere eingeprägt und reichen nicht über die Feuerzeugmitte.
  • Im verschiebbaren Gehäuseteil 3 ist im Boden 3 c die Zündsteinfeder 29 befestigt, die sich mit dem Gehäuseteil 3 beim Verschieben desselben im Zündsteinrohr 17 mitbewegt und die Öffnung zum Einlegen eines neuen Zündsteines freimacht.
  • Der Gehäuseteil 3 weist erfindungsgemäß oben an seinen beiden Seitenschilden 3 a und 3 b in den zum Tankgehäuseteil gerichteten Kanten Blechvorsprünge 27 mit Einschnitten 28 als hakenförmige Verriegelungselemente auf, die im Tankgehäuseteil 1 in Einschnitte 31 eingreifen, welche oben neben den die Reibradachse 12 tragenden Lappen 15 vorgesehen sind, wie dies die Fig. 2 und 4 veranschaulichen.
  • Am Tankgehäuseteil 1 ist außen verschiebbar ein dessen Lufteintrittsöffnungen 32 abdeckender Windschutzmantel 33 vorgesehen, der durch eine im Teil 1 vorgesehene Ausbuchtung 34 nach unten begrenzt verschiebbar ist. In dieser unteren Grenzlage dient der von der Nut 6 bis zur Nut 7 um den Gehäuseteil 1 gebogene Windschutzmante133 mit seinen oberen Endkanten als Anschlag für die Vorsprünge 27 zur Begrenzung des Hubes des Gehäuseteiles 3.
  • Selbstverständlich kann die Begrenzung des Hubes beim Verschieben des Gehäuseteiles 3 bei Feuerzeugen ohne Windschutzmantel z. B. durch Körnermarken im Gehäuseteil 1 im Bereiche der Gleitbahn des Teiles 3 unmittelbar auch erreicht werden.
  • Das Einlegen des Zündsteines erfolgt derart, daß der Gehäuseteil 3 entgegen dem Druck der Feder 29 ein wenig gegen den Dochtkappenhebel 11 in Richtung des Pfeiles p verschoben wird und hierauf der Teil 3 im Bereiche des Dochtkappenhebels in der Richtung des Pfeiles p1 ganz geringfügig verschwenkt wird, bis der Haken 27 außerhalb des Mantels des Gehäuseteiles 1 liegt, worauf die Zündsteinfeder 29 den Gehäuseteil 3 in der Richtung des Pfeiles p. verschiebt, wodurch die Öffnung 19 zum Einlegen eines Zündsteines in das Zündsteinrohr 17 frei wird. Die geringfügige Verschwenkung des Gehäuseteiles 3 ist dadurch möglich, daß derselbe in der unteren Feuerzeughälfte geführt ist und die Breite der Nuten 6, 7 größer als die Blechdicke des Gehäuseteiles 3 und damit auch größer als die Dicke der Leisten 4 und 5 ist. Werden nach dem Einlegen des Zündsteines die beiden Gehäuseteile wieder gegeneinander entgegen dem Druck der Zündsteinfeder bewegt, so rasten die Haken 27,28 in ihre Rastausnehmungen 31 selbsttätig ein, insbesondere dann, wenn gegen die äußere Kante 3 d des Teiles 3 gedrückt wird.
  • Die Erfindung ist auf das dargestellte Ausführungsbeispiel nicht beschränkt. So ist es z. B. ohne weiteres möglich, die hakenförmigen Elemente etwas tiefer anzuordnen und in die Oberkanten der Schelle 16 einrasten zu lassen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Reibradfeuerzeug mit zweiteiligem Gehäuse, von welchem der den Zündmechanismus abdeckende, im Querschnitt U-förmige Gehäuseteil am den Brennstofftank enthaltenden Gehäuseteil zwecks Freilegung einer Öffnung im Zündsteinrohr zum Einlegen eines Zündsteines in Achsrichtung des Zündsteinrohres verschiebbar angeordnet ist, und zwar dadurch, daß die gegen den Tankgehäuseteil gerichteten Längskanten des verschiebbaren Gehäuseteiles nach innen zu Leisten abgebogen sind, die in Nuten des Tankgehäuseteiles verschiebbar eingreifen und daß gegen den Boden des verschiebbaren Gehäuseteiles der Druck der Zündsteinfeder wirksam ist, dadurch gekennzeichnet, daß der verschiebbare Gehäuseteil (3) oben an seinen beiden Seitenschilden (3 a, 3 b) in den zum Tankgehäuseteil (1) gerichteten Kanten Blechvorsprünge (27) mit Einschnitten (28) als Haken und der Tankgehäuseteil (1) Einschnitte (31) neben den oberen die Reibradachse (12) tragenden Seitenlaschen (15) zum Einrasten der Haken (27, 28) aufweist.
  2. 2. Reibradfeuerzeug nach Anspruch 1, mit einem am Tankgehäuseteil verschiebbaren, dessen Lufteintrittslöcher abdeckenden Windschutzmantel, dadurch gekennzeichnet, daß der Windschutzmantel (33) in bekannter Weise nach unten begrenzt verschiebbar ist und seine untere Grenzlage als Anschlag für die hakenförmigen Elemente (27, 28) am verschiebbaren Gehäuseteil dient.
DEK35424A 1957-08-02 1958-07-29 Reibradfeuerzeug Pending DE1061110B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT1061110X 1957-08-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1061110B true DE1061110B (de) 1959-07-09

Family

ID=3684839

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK35424A Pending DE1061110B (de) 1957-08-02 1958-07-29 Reibradfeuerzeug

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DE (1) DE1061110B (de)

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