DE1061112B - Reibradfeuerzeug - Google Patents
ReibradfeuerzeugInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q2/00—Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
- F23Q2/02—Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure
- F23Q2/04—Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure with cerium-iron alloy and wick with friction ignition
- F23Q2/06—Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure with cerium-iron alloy and wick with friction ignition with friction wheel
- F23Q2/08—Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure with cerium-iron alloy and wick with friction ignition with friction wheel with ignition by spring action of the cover
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Description
- Reibradfeuerzeug Es sind Reibradfeuerzeug.e bekannt, bei welchen zur Freilegung der C)ffnung des Zündsteinrohres zwecks Einlegens eines Feuersteines ein in der Achsrichtung des Zündsteinrohres verschiebbarer Feuerzeug- bzw. Gehäuseteil vorgesehen ist, der in eingeschobener Lage durch Verrastung einer an einer gefederten Zunge vorgesehenen Nase des einen Gehäuseteiles in einer Ausnehmung des anderen Gehäuseteiles fixiert ist. Das einfache Eintreten einer Nase in eine Ausnehmung zur Verrastung der beiden Gehäuseteile hat den Nachteil, daß sich die Verrastung ungewollt lösen kann, und zwar vorzugsweise dann, wenn die Federkraft der Zunge gering ist und ein Stoß das Feuerzeug trifft oder wenn das Feuerzeug in einer Tasche - Rock- oder Hosentasche - mit anderen Gegenständen, wie Schlüssel, Messer od. dgl., getragen wird, die bei einer ungünstigen Bewegung die Nase treffen und die Verrastung lösen.
- Um ein ungewolltes Lösen der Verrastung zu vermeiden, ist diese zusätzlich gesichert; und zwar erfindungsgemäß in der Weise, daß an der gefederten, in bekannter Weise mit einer durch eine Ausnehmung der Gehäusewand tretenden Drucktaste versehenen Zunge kurze Haken als Rastorgane vorgesehen sind, die Kanten des mit der Zunge nicht verbundenen Gehäuseteiles umfassen, so daß vor dem Lösen der Verrastung die beiden verschiebbaren Gehäuseteile zusätzlich entgegen ihrer eigentlichen Verschieberichtung gegeneinander zu verschieben sind, um die Haken vor dem Ausrasten freizulegen.
- In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele eines Reibradfeuerzeuges mit erfindungsgemäßen Ausbildungen der Verrastung veranschaulicht.
- Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht mit geschnittenem, verschiebbarem Gehäuseteil, Fig. 2 einen Horizontalschnitt nach der Linie II-II in Fig. 1 und Fig. 3 eine Seitenansicht des Reibradfeuerzeuges; Fig. 4 zeigt der, verschiebbaren Gehäuseteil in schaubildlicher Ansicht, wogegen Fig. 5 und 6 in der gleichen Darstellung zwei verschiedene Ausführungen der Zunge veranschaulichen. Das Feuerzeug besteht aus dem Tankgehäuseteil 1, der einen in diesen von unten einschiebbaren Brennstoffbehälter 2 (Tank) enthält, und einem den Zündmechanismus abdeckenden Gehäuseteig 3, dessen offene Kanten zu Führungsleisten 4, 5 (Fig. 4) abgebogen sind, die in Nuten 6, 7 der unteren Seitenlappen 8 des Tankgehäuseteiles 1 lagern und mit welchen der Gehäuseteil 3 im Gehäuseteil 1 verschiebbar ist. Mit den Oberkanten 4a, 5 a der Leisten 4, 5 greift der verschiebbare Gehäuseteil 3 in Ausnehmungen 9. der oberen, die Reibradachse 10 lagernden Seitenlappen 11 ein, um im eingeschobenen Zustand des Gehäuseteiles 3 diesen am Gehäuseteil 1 zu- sichern. Der auf der Reibradachse 10 gelagerte Dochtkappenhebel 12 wird über den Lenker 13 in seine beiden Endstellungen von der Druckfeder 14 geschnellt, : die sich gegen ein Quer-Plättchen 15 abstützt, das in den unteren Seitenlappen 8 befestigt ist und das Zündsteinrohr 16 in seiner Lage sichert. Der Boden 3 a des verschiebbaren Gehäuseteiles 3 ist von dessen Seitenwänden 3 b abgebogen, und die beiden Bodenlappen weisen je einen nach innen abgebogenen Haltelappen 3 c für die mit dem Boden 3 a verbundene Zündsteinfeder 19 auf. Die Seitenlappen 8 sind mit ihren gegen den Gehäuseteil 3 gerichteten Längskanten zu Führungsleisten 8a zur Feuerzeugmittelebene abgebogen.
- Für die Verräs.tung der beiden Gehäuseteile 1 und 3 ist eine gefederte Zunge21 vorgesehen, die zwischen den unteren Seitenlappen 8 angeordnet ist und deren Rastnasen als kurze Haken 21 a ausgebildet sind, die z. B_ von der ausgeschnittenen Oberkante der Zunge 21 abgebogen sind und im eingeschobenen Zustand des Gehäuseteiles 3 die Leisten 8 d an den Oberkarften umfassen. Unter den Haken 21 a ist an der Zunge 21 eine Drucktaste 22 befestigt, die durch eine Ausnehmung 23 im Gehäuseteil 3 nach außen ragt und mittels welcher die Zunge von ihrer Raststellung lösbar ist. Die Zunge 21 (Fig. 5) besteht aus einem L-förmigen Metallstreifen, dessen beide Schenkel einen größeren Winkel als 90° einschließen. Der kleinere Schenkel 21 b weist eine Ausnehmung 24 auf, durch welche.dre Haltelappen 3 c der Zündsteinfeder 17 gesteckt werden, welche gegen den Schenkel 21 b drückt, so daß dadurch einerseits die Zunge 21 durch den Druck der Zündsteinfeder mit ihren Halten 21 a ständig gefedert in der Richtung gegen die Rückwand 3 d des verschiebbaren Gehäuseteiles 3 liegt und anderseits die Haltelappen 3 c der Zündsteinfeder 17 am Boden 3 a zusätzlich zusammengehalten sind, um ein Auseinanderklaffen der einfach zueinandergebogenen Bodenteile 3 a zu verhindern.
- Um die Verschiebung des Gehäuseteiles 3 nach unten zu begrenzen, sind die Leisten, 8 a an ihrem unteren Ende selbst zu Anschlagnasen 8 b in Richtung zur Zunge 21 abgebogen, gegen welche die Haken 21 a anschlagen und den Hub des Gehäuseteiles 3 begrenzen.
- Zum Verschieben des Gehäuseteiles 3 zwecks Einlegen eines Zündsteines in die Öffnung 16a des Zündsteinrohres 16 wird vorerst zum Lösen der Verrastung der Gehäuseteil 3 in Richtung des Pfeiles p gegenüber dem Gehäuseteil 1 um ein ganz kleines Stückchen verschoben, um die Haken 21 a von der Oberkante der Leisten 8 a abzuheben, worauf erst durch Drücken der Taste 22 die Verrastung zwischen den Gehäuseteilen 3 und 1 durch das Zurückführen der Haken 21 a hinter die Leisten 8 a gelöst wird und die Zündsteinfeder 17 den Gehäuseteil 3 in der entgegengesetzten Richtung des Pfeiles p verschiebt, bis die Haken gegen die Nasen 8 b anschlagen. Hierautf wird der Zündstein in die Öffnung 16 a in das Zündsteinrohr 16 eingelegt und der Gehäuseteil 3 wieder in der Richtung des Pfeiles p verschoben, bis die Haken 21 a über die oberen Kanten der Leisten 8 a gleiten und diese wieder selbsttätig umfassen, so daß die Verrastung der beiden Gehäuseteile wieder gegeben ist.
- Bei dieser Ausführung kommt der Zündsteinfeder eine dreifache Funktion zu, nämlich das Andrücken des Zündsteines gegen das Reibrad, das Verschieben des Gehäuseteiles 3 nach dem Lösen der Verrastung und die Übertragung ihrer Federkraft auf die Zunge 21.
- Wird bei awsgeschobenem Gehäuseteil 3 auf die Taste 22 gedrückt, dann treten die Haken 21 a hinter die Nasen 8 b, und der Gehäuseteil 3 ist vom Feuerzeug lösbar. In umgekehrter Vorgangsweise ist bei der Montage durch einfaches Drücken auf die Taste 22 der Gehäuseteil 3 auf den Gehäuseteil 1 aufzuschieben.
- In Abänderung des Ausführungsbeispiels nach den Fig. 1 bis 5 kann die Zunge gemäß Fig. 6 in bekannter Weise aus einer Blattfeder 31 gebildet sein, von der die Verrastungshaken 31 a abgebogen sind und die die Drucktaste 32 trägt. Die in sich federnde Zunge 31 ist vorzugsweise innen an der Rückwand 3 d des verschiebbaren Gehäuseteiles 3 an der strichpunktierten Stelle 3 e (Fig. 4), z. B. durch Vernieten, Punktschweißen od. dgl., befestigt, wobei die Drucktaste 32 gleichfalls durch die Ausnehmung 23 nach außen tritt und die Haken gegen die Rückwand gerichtet sind, so daß sie die Oberkanten der Leisten 8 a zur Verrastung umfassen können. -Wie die beiden Ausführungsbeispiele zeigen, kann bei der erfindungsgemäßen Verrastung durch einfachen Druck auf die Drucktaste 22 bzw. 32 die Verrastung nicht gelöst werden, so daß ein unerwünschtes Lösen der-Verrastung vermieden ist.
- Selbstverständlich ist die erfindungsgemäße Verrastung bei verschiebbaren Feuerzeugteilen auf; die dargestellten Ausführungsbeispiele nicht beschränkt. So ist es ohne weiteres möglich, die Zunge im Bereich der Seitenwände im Feuerzeug anzuordnen und die Haken in Oberkanten von anderen Feuerzeugteilen einrasten zu lassen als in den abgebogenen Leisten der unteren Seitenlappen.
Claims (4)
- PATENTANSPRACHE: 1. Reibradfeuerzeug, das zur Freilegung der unterhalb des Reibrades angeordneten Öffnung des Zündsteinrohres zum Einlegen eines Feuersteines einen in der Achsrichtung des Zündsteinrohres begrenzt verschiebbaren Gehäuseteil aufweist, der in eingeschobener Lage durch Verrastung einer an einer gefederten Zunge vorgesehenen Nase des einen Gehäuseteiles am anderen Gehäuseteil fixiert ist, dadurch gekennzeichnet, daß an der gefederten, in bekannter Weise mit einer durch eine Ausnehmung (23) der äußeren Gehäusewand (3 d) tretenden Drucktaste versehenen und an einem Gehäuseteil (3) befestigten Zunge (21, 31) kurze Haken (21 a, 31 a) als Rastorgane vorgesehen sind, die Kanten des anderen Gehäuseteiles (1) umfassen, so daß vor dem Lösen der Verrastung die beiden verschiebbaren Gehäuseteile (1, 3) zusätzlich in ihrer Einschieberichtung (p) gegeneinander zu verschieben sind, um die Haken (21a, 31a) vor dem Ausrasten freizulegen.
- 2. Reibradfeuerzeug nach Anspruch 1, wobei der den Zündmechanismus abdeckende, im Querschnitt U-förmige Gehäuseteil am den Brennstofftank enthaltenden Gehäuseteil dadurch verschiebbar angeordnet ist, daß die gegen den Tankgehäuseteil gerichteten Längskanten des verschiebbaren Gehäuseteiles nach innen zu Führungsleisten abgebogen sind, die in Nuten des Tankgehäuseteiles verschiebbar eingreifen, und daß der Tankgehäuseteil beidseits untere Seitenlappen, einerseits zur Führung des verschiebbaren Gehäuseteiles und andererseits zur Abstützung der Abreißfeder für den Dochtkappenhebel aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die in Richtung zur Rückwand (3d) des verschiebbaren Gehäuseteiles (3) siegenden Haken (21a, 31a) der mit diesem Gehäuseteil (3) verbundenen und in bekannter Weise zwischen den unteren Seitenlappen (8) angeordneten Zunge (21, 31) die Oberkanten der zur Feuerzeugmittelebene abgebogenen Leisten (8a) der unteren Seitenlappen (8) umfassen, welche Leisten (8a) an ihren unteren Enden selbst zu Anschlagnasen (8 b) für die Haken (21 a, 31 a) in Richtung zur Zunge (21) abgebogen sind, die den Hub des verschiebbaren Gehäuseteiles (3) begrenzen.
- 3. Reibradfeuerzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (21) aus einem L-förmigen Metallstreifen besteht, dessen beide Schenkel (21, 21 b) einen größeren Winkel als 90° einschließen und von welchen der längere (21) an seinem Ende nach außen hakenförmig abgebogen ist und darunter die an ihm befestigte Drucktaste (22) trägt, wogegen der kürzere Schenkel (21 b) eine Ausnehmung (24) aufweist, durch welche die Haltelappen (3 c) des verschiebbaren Gehäuseteiles (3) zur Halterung der Zündsteinfeder (17) gesteckt sind, die gegen den kürzeren Schenkel (21 b) drückt, so daß dadurch einerseits die Zunge (21) durch den Druck der Zündsteinfeder (17) mit ihrem hakenförmigen Ende (21 a) ständig gefedert in Richtung gegen die Rückwand (3 d) des verschiebbaren Gehäuseteiles (3) liegt und andererseits die Haltelappen (3 c) außer durch die Zündsteinfeder (17) zusätzlich zusammengehalten sind, um ein Auseinanderklaffen der zueinander gebogenen Bodenteile zu verhindern.
- 4. Reibradfeuerzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (31) in bekannter Weise aus einer Blattfeder gebildet ist, von der die Verrastungshaken (31a) abgebogen sind und die die Drucktaste (32) trägt, wobei die Zunge (31) vorzugsweise an der Rückwand (3 d) des verschiebbaren Gehäuseteiles (3), z. B. durch Vernieten, Punktschweißen od. dgl., befestigt ist.
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