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AT201906B - Reibradfeuerzeug - Google Patents

Reibradfeuerzeug

Info

Publication number
AT201906B
AT201906B AT201906DA AT201906B AT 201906 B AT201906 B AT 201906B AT 201906D A AT201906D A AT 201906DA AT 201906 B AT201906 B AT 201906B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
housing part
flint
friction wheel
lighter
tank
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Kluss
Original Assignee
Ernst Kluss
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ernst Kluss filed Critical Ernst Kluss
Application granted granted Critical
Publication of AT201906B publication Critical patent/AT201906B/de

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  • Lighters Containing Fuel (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Reibradfeuerzeug 
Gegenstand der Erfindung ist ein Reibradfeuerzeug, das aus einem eigenen Brennstoffbehälter, dem Zündmechanismus und einem zweiteiligen Gehäuse besteht, von welchem der den Zündmechanismus abdeckende, im Querschnitt   U-förmige   Gehäuseteil am den Brennstofftank enthaltenden Gehäuseteil zwecks Freilegung einer Öffnung im Zündsteinrohr zum Einlegen eines Zündsteines verschiebbar angeordnet ist, u. zw. dadurch, dass die gegen den Tankgehäuseteil gerichteten Längskanten des verschiebbaren Gehäuseteiles nach innen zu Leisten abgebogen sind, die in Nuten des Tankgehäuseteiles verschiebbar eingreifen. 



  Gegen den Boden des verschiebbaren Gehäusteiles stützt sich die Zündsteinfeder ab, um nach dem Lösen der gegenseitigen Verriegelung der beiden Gehäuseteile den verschiebbaren Gehäuseteil auszuschieben. 



   Die Verriegelung der beiden Gehäuseteile erfolgte bisher in der Weise, dass ein Gehäuseteil einen Lappen mit einer gefederten Nase aufweist, die in eine Ausnehmung einer Wand des andern Gehäuseteiles eingreift. 



   Beim erfindungsgemässen Reibradfeuerzeug erfolgt die Verriegelung in der Weise, dass der verschiebbare Gehäuseteil oben an seinen beiden Seitenschilden in den zum Tankgehäuseteil gerichteten Kanten Blechvorsprünge mit Einschnitten als hakenförmige Elemente und der Tankgehäuseteil Einschnitte neben den oberen die Reibradachse tragenden Seitenlaschen aufweist. 



   Durch die erfindungsgemässe Ausbildung des Reibradfeuerzeuges fallen die federnde Lasche samt Rastnase und Rastausnehmung beim Feuerzeug weg und das Feuerzeug bekommt nach aussen ein von keiner Ausnehmung unterbrochenes Aussehen. Die Verriegelungsorgane werden im Herstellungsvorgang der beiden Gehäuseteile ohne zusätzliche Arbeitsoperation oder Materialaufwand erzeugt. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Fig. 1 zeigt eine Ansicht des Tankgehäuseteiles samt Zündmechanismus, die Fig. 2 ist eine Draufsicht, die Fig, 3 ein Schnitt nach der Linie   III - III   der Fig. 1, die Fig. 4 veranschaulicht eine Rückansicht des Feuerzeuges und die Fig. 5 ein Schaubild des verschiebbaren   Gehäuseteiles.   



   Das Feuerzeug besteht aus dem   Tankgehäuseteil l, der   einen in diesen von unten einführbaren Brennstoffbehälter (Tank) 2 enthält, und einem den Zündmechanismus abdeckenden Gehäuseteil 3, dessen offene Kanten zum Teil zu Führungsleisten 4,5 (Fig. 5) abgebogen sind, die in den Nuten 6,7 des Tankgehäuseteiles 1 lagern und mit welchem der Teil 3 im Teil 1 verschiebbar ist. Die Nuten 6,7 sind unterhalb der Feuerzeugmitte im Teil 1 vorgesehen, um den nachstehend beschriebenen Verriegelungsorganen einen Spielraum quer zur Bewegungsrichtung des verschiebbaren Gehäuseteiles 3 zu ermöglichen. 



   Der Zündmechanismus besteht aus dem als Betätigungsglied ausgebildeten Dochtkappenhebel 11, seiner Lagerachse 12, dem Reibrad 13 mit seinem Kupplungsorgan 14, dem auf der Achse 12 lagerndem Zündsteinrohr 17, dem Zündstein 18, den beiden am Dochtkappenhebel 11 angreifenden seitlichen Abreisslenkern 21 mit ihrem gemeinsamen Verbindungsstück 22, das am Zündsteinrohr 17 geführt ist und sich gegen eine Schraubendruckfeder 23 abstützt. Der Zündmechanismus ist mit der Lagerachse 12 in Seitenlappen 15 des Tankgehäuseteiles 1 gelagert und mit einer von diesem abstehenden, das Zündsteinrohr 17 erfassenden Schelle 16 im Bereiche der Zündsteineinfüllöffnung 19 gehalten. Das die Schraubendruckfedem 23   abstützende, als   Widerlager dienende Plättchen 24 ist in seitlichen Lappen 25 des Tankgehäuseteiles 1 befestigt.

   In einer Bohrung des Plättchens 24 ist das durchgesteckte   Zündsteinrohr   17 in seiner Lage gesichert,
Die Nuten 6, 7 sind an der   Übergangsstelle''-on Tankgehäuseteil l   und den zu diesem schräg nach 

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 aufwärts geführten Lappen 25 in letzere eingeprägt und reichen damit nicht über die Feuerzeugmitte. 



   Im verschiebbaren Gehäuseteil 3 ist im Boden 3c die Zündsteinfeder 29 befestigt, die sich mit dem Teil 3 beim verschieben desselben im Zündsteinrohr 17 mitbewegt und die Öffnung zum Einlegen eines neuen Zündsteines freimacht. 



   Der Teil 3 weist erfindungsgemäss oben an seinen beiden Seitenschilden 3a und 3b in den zum Tankgehäuseteil gerichteten Kanten Blechvorsprünge 27 mit Einschnitten 28 als hakenförmige Verriegelungselemente auf, die im   Tankgehäuseteil l   in Einschnitte 31 eingreifen, welche oben neben den die Reibradachse 12 tragenden Lappen 15 vorgesehen sind, wie dies die Fig. 2 und 4 veranschaulichen. 



   Am   Tankgehäuseteil 1   ist aussen verschiebbar ein dessenLufteintrittsöffnungen 32 abdeckender Windschutzmantel 33 vorgesehen, der durch eine im Teil 1 vorgesehene Ausbuchtung 34 nach unten begrenzt verschiebbar ist. In dieser unteren Grenzlage dient der von der Nut 6 bis zur Nut 7 um den Gehäuseteil 1 gebogene Windschutzmantel 33 mit seinen oberen Endkanten als Anschlag für die Vorsprünge 27 zur Begrenzung des Hubes des Gehäuseteiles 3. 



   Selbstverständlich kann die Begrenzung des Hubes beim'Verschieben des Gehäuseteiles 3 bei Feuerzeugen ohne Windschutzmantel z. B. durch Körnermarken im   Gehäuseteil-, l   im Bereiche der Gleitbahn des Teiles 3 unmittelbar auch erreicht werden. 



   Das Einlegen des Zündsteines erfolgt derart, dass der Gehäuseteil 3 entgegen dem Druck der Feder 29 ein wenig gegen den Dochtkappenhebel 11 in Richtung des Pfeiles p verschoben wird und hierauf der Teil 3 im Bereiche desDochtkappenhebels in der Richtung des Pfeiles    pl   ganz geringfügig verschwenkt wird, bis der Haken 27 ausserhalb des Mantels des Gehäuseteiles 1 liegt, worauf die Zündsteinfeder 29 den Teil 3 in der Richtung des Pfeiles P2 verschiebt, wodurch die Öffnung 19 zum Einlegen eines Zündsteines in das Zündsteinrohr 17 frei wird. Die geringfügige Verschwenkung des Teiles 3 ist dadurch möglich, dass derselbe in der unteren Feuerzeughälfte geführt ist und die Breite der Nuten 6,7 fabrikatorisch grösser als die Blechdicke des Teiles 3 und damit gleich der Dicke der Leisten 4 und 5 ist.

   Werden nach dem Einlegen des Zündsteines die beiden Gehäuseteile wieder gegeneinander entgegen dem Druck der Zündsteinfeder bewegt, so rasten die Haken 27,28 in ihre Rastausnehmungen 31 selbsttätig ein, insbesondere dann, wenn gegen die äussere Kante 3d des Teiles 3 gedrückt wird. 



   PATENTANSPRÜCHE ; 
1. Reibradfeuerzeug mit zweiteiligem Gehäuse, von welchem der den Zündmechanismus abdeckende, im Querschnitt U-förmige Gehäuseteil am den Brennstofftank enthaltenden Gehäuseteil zwecks Freilegung einer Öffnung im Zündsteinrohr zum Einlegen eines Zündsteines in Achsrichtung des Zündsteinrohres verschiebbar angeordnet ist, u. zw.

   dadurch, dass die gegen den Tankgehäuseteil gerichteten Längskanten des verschiebbaren Gehäuseteiles nach innen zu Leisten abgebogen sind, die in Nuten des Tankgehäuseteiles verschiebbar eingreifen, und dass gegen den Boden des verschiebbaren Gehäuseteiles der Druck der Zündsteinfeder wirksam ist, dadurch gekennzeichnet, dass der verschiebbare Gehäuseteil (3) oben an seinen beiden Seitenschilden (3a, 3b) in den zum Tankgehäuseteil   (1)   gerichteten Kanten Blechvorsprünge (27) mit Einschnitten (28) als Haken und der Tankgehäuseteil   (1)   Einschnitte (31) neben den oberen die Reibradachse (12) tragenden Seitenlaschen (15) zum Einrasten der Haken (27, 28) aufweist.

Claims (1)

  1. 2. Reibradfeuerzeug nach Anspruch 1, mit einem am'Tankgehäuseteil verschiebbaren, dessen Lufteintrittslöcher abdeckenden Windschutzmantel, dadurch gekennzeichnet, dass der Windschutzmantel (33) in bekannter Weise nach unten begrenzt verschiebbar ist und seine untere Grenzlage als Anschlag für die hakenförmigen Elemente (27,28) am verschiebbaren Gehäuseteil dient.
AT201906D 1957-08-02 1957-08-02 Reibradfeuerzeug AT201906B (de)

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AT201906T 1957-08-02

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AT201906B true AT201906B (de) 1959-02-10

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ID=3669498

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AT201906D AT201906B (de) 1957-08-02 1957-08-02 Reibradfeuerzeug

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