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B ogenzus ammentragmas chine Die Erfindung bezieht sich auf eine Bogenzusammentragmaschine,
die mit mehreren senkrecht übereinander schrägliegend angeordneten, je einen Stapel
von Bogen aufnehmenden und die letzteren je für sich unter Schwerkraftwirkung abgebenden
Behältern und mit die Einzelbogen fortführenden umlaufenden endlosen Förderriemen
versehen ist und bei welcher die Aufnahme- und Bewegungsvorrichtungen für die einzelnen
Behälter je gleich ausgeführte Baueinheiten bilden.
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Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, bei Maschinen dieser
Art, bei denen die Einzelbogen im Gegensatz zu den mit Unterdruckhaftwirkung für
die Bogenbeförderung arbeitenden Zusammentragmaschinen nicht durch einen Saugkopf
zwangläufig und zielrichtig von dem Stapelbehälter auf die Förderriemenfläche überschoben
und von dieser demnach in genau bestimmter Lage weiterbewegt werden, sondern lediglich
durch Gewichtswirkung vom Stapel abgleiten und auf dem Förderriemen sich selbst
überlassen sind, für diese Einzelbogen an den die störungsempfindlichsten Stellen
ihres Laufweges bildenden Förderriemenenden eine dauernd sichere und ununterbrochen
wirksame Führung zu gewährleisten, so daß sowohl ein glatter, gleichförmiger, absatzweise
genau geregelter Bogenübergang vom Stapelbehälter nach dem Förderriemen ohne Zuhilfenahme
irgendeines Haftträgers oder ähnlichen Haltemittels als auch am Förderriemenabgabeende
eine vollkommen übereinstimmende Ausrichtung der sämtlichen jeweils auf den übereinander
angeordneten Förderriemen befindlichen Einzelbogen erreicht, dabei aber auch das
notwendige Anhalten der Maschine bei Ausbleiben eines Bogens oder Ankunft eines
zu starken Bogens am Eintrittsende der Förderriemen gewährleistet ist.
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Dieser gerade bei Bogenzusammentragmaschinen der eingangs gekennzeichneten
Art mit Einzelbogenabnahme durch Schwerkraft von mehreren Stapeln und mit anschließenden
umlaufenden Förderriemen auftretenden Forderung wird nach der Erfindung dadurch
genügt, daß an dem behälternahen Ende jedes Förderriemens als Bewegungsvorrichtung
eine sich absatzweise drehende Bogenabzugwalze mit Druckrolle sowie eine dauernd
umlaufende Riemenantriebswalze mit Druckrolle und an dem behälterfernen Ende jedes
Förderriemens zum Ausrichten des Bogens auf diesem und zum anschließenden Freigeben
des Bogens eine mit der Riemenantriebswalze synchron bewegte selbsttätige Schranke
mit einem Abschluß glied angeordnet sowie daß von der Druckrolle bzw. der Riemenantriebswalze
der Bewegungsvorrichtungen an den behälternahen Förderriemenenden abhängige Mittel
zum Stillsetzen der Maschine bei Fehlen eines Einzelbogens bzw. bei Durchgang zu
starker Bogen vorgesehen sind.
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Die Abzugswalzen erfassen in Zusammenarbeit mit den zugehörigen Druckrollen
die ihnen vom Stapel durch Schwergewichtswirkung zugleitenden Bogen einzeln nacheinander
gleichmäßig in ganzer Breite und schieben sie auf die Förderriemen unter den bei
diesen vorgesehenen Druckrollen mit glatter Fläche und mit zur Riemenlaufrichtung
paralleler Längsrichtung auf. Am Freigabeende der Förderriemen werden etwaige Abweichungen
der jeweils gleichzeitig verschobenen Bogen von der für die Schichtung erforderlichen
Gleichlage durch die selbsttätige Schranke und das mit ihr zusammenwirkende Abschluß
glied berichtigt und die Bogen dann erst zum Aufeinanderliegen gebracht. Gleichzeitig
ist die am Aufnahmeende der Förderriemen befindliche Bewegungsvorrichtung schon
an dem Bogenaustrittsende der Stapelbehälter zum Verhindern eines Weiterlaufes der
Maschine bei fehlendem oder zu dickem Bogen wirksam.
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Im einzelnen kann die Bogenzusammentragmaschine nach der Erfindung
so ausgebildet sein, daß zum selbsttätigen Anlegen und Abheben der Druckrollen durch
Bewegen des ihre Schwenkwellen tragenden Lenkers eine Zugfeder sowie eine Nockenscheibe
vorgesehen und zum weiteren Hochhalten der von dieser Nockenscheibe für ein Arbeitsspiel
der Maschine nur kurzzeitig abgehobenen Druckrollen bei Fehlen eines Einzelbogens
während dieses und weiterer aufeinanderfolgender Arbeitsspiele eine mittels eines
Magneten in die Bewegungsbahn des den Lenker beeinflus-
senden Schwenkhebels
einführbares Zwischenstück angeordnet ist.
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Als Mittel zum Stillsetzen der Maschine bei Fehlen eines Einzelbogens
und bei deswegen abgehobenen Druckrollen kann je Behälter ein elektrischer Schalter
vorgesehen sein, der einen bei Hochlage der Druckrollen durch die Vorderkante des
Einzelbogens niederdrückbarem Fühler aufweist und bei fehlendem Bogen einen die
Maschine verzögert anhaltenden Stromkreis schließt, während zum selbsttätigen Stillsetzen
der Maschine nach drei Arbeitsspielen der Bogenabzugwalzen bei abgehobenen Druckrollen
im gleichen Stromkreis ein fortschaltbarer Stufenschalter angeordnet sein kann.
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Als Mittel zum Stillsetzen der Maschine bei Durchlauf von zu starken
Einzelbogen kann je Behälter ein elektrischer Schalter dienen, der mit einem durch
eine Mikrometerschraube in seinem Abstand von der Riemenantriebswalze einstellbaren
Fiihler versehen ist und bei einem diesen Abstand in der Dicke iiberschreitenden
Bogen einen die Maschine anhaltenden Stromkreis schließt.
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Zum - gegebenenfalls verzögerten - Stillsetzen der Maschine kann
erfindungsgemäß ein Hemmschalter im Erregerstromkreis ihres Antriebsmotors sowie
zum Schließen eines den Hemmschalter bei Fehlen eines Einzelbogens auslösenden Stromkreises
kann ein von einer Wechselstromquelle über einen Stromwandler gespeister Impulsschalter
vorgesehen sein, der durch die mit niederdrückbarem Fühler arbeitende Schalter beeinflußbar
ist. Der um 1200 bei Fehlen eines Einzelbogens in einem Arbeitsspiel fortschaltbare
Stufenschalter kann zum Schließen eines anderen, den Hemmschalter bei offenem Impuls
schalter nach insgesamt drei unter Fehlen eines Einzelbogens abgelaufenen Arbeitsspielen
endgültig auslösenden Stromkreises einen Arbeitskontakt sowie ferner einen Rückkehrkontakt
aufweisen.
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Das Abschlußglied der Schranke kann für das Anhalten der Vorderkante
des Einzelbogens bei dessen Durchgang unter Leitrollen angeordnet sein, die durch
Federwirkung auf den Förderriemen auflegbar und von diesem durch gleichzeitig mit
den Verschiebungen der Schranke gemeinsam drehbare Wellen abhebbar sind.
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Die Zeichnung veranschaulicht die Bogenzusammentragmaschine nach
der Erfindung beispielsweise in einer Ausführungsform. Es zeigt Fig. 1 die Maschine
in der einen Seitenansicht, die teilweise gebrochen ist, um bestimmte wesentliche
Teile der Maschine erkennen zu lassen, Fig. 1 A eine Einzelheit der Maschine in
einem vergrößerten senkrechten Schnitt nach der Linie 1 A-l A in Fig. 1, Fig. 2
eine vergrößerte, teilweise geschnittene Seitenansicht eines der einstellbaren Schalter,
welche den Antriebswalzen der Förderriemen zwecks Anhaltens der Maschine bei Austritt
eines Doppelbogens aus einem Bogenbehälter zugeordnet sind, Fig. 3 eine schaubildliche
Ansicht eines Teiles der senkrecht bewegbaren, in der Bahn der Bogen vorgesehenen
Schranke und der zugehörigen Stellglieder, Fig. 4 die andere Seitenansicht der Maschine
und Teile des Triebwerkes für die Bogenentnehmer und die Förderriemen, Fig. 5 eine
schaubildliche Wiedergabe eines Teiles der die Bogen von den Förderriemen abnehmenden
Vorrichtung, Fig. 6 eine zum Fortschalten der Bogen dienende federbelastete Druckrolle
im Schaubild als Einzelheit,
Fig. 7 eine schaubildliche Darstellung eines Teils einer
senkrecht verschiebbaren Zahnstange und des von dieser eine Hin- und Herdrehung
der Bogenantriebsrollen ableitenden Getriebes, Fig. 8 einen senkrechten Schnitt
durch den Träger einer Druckrolle und deren Wirkungsweise, Fig. 9 in einer Ansicht
im vergrößerten Maßstabe bestimmte Teile des Antriebes für die senkrecht verschiebbare,
die Drehung der Bogenfortschaltrollen steuernde Zahnstange, Fig. 10 einen senkrechten
Längsschnitt nach der Linie 10-10 in Fig. 7, Fig. 10A einen senkrechten Längsschnitt
nach der Linie 1OA-IOA in Fig. 10, Fig. 11 eine schaubildliche Darstellung der mit
drei Stoßkontaktschaltern arbeitenden Steuervorrichtung, welche die Maschine unter
ungewöhnlichen Betriebsbedingungen vor ihrem selbsttätigen Anhalten noch für drei
aufeinanderfolgende Arbeitsspiele weiterlaufen läßt, Fig. 12 im Schaubild die Lage
eines das Ausbleiben eines Bogens feststellenden Schalters in bezug auf die einen
Bogensatz aus den Bogenbehältern herausziehenden und weiterbefördernden Antriebsrollen,
Fig. 13 einen senkrechten Teilschnitt durch das Austrittsende eines Bogenbehälters
und die Arbeitsweise der beiden an diesem Behälterende vorgesehenen Bogenantriebsrollen,
Fig. 14 die Schaltanordnung der verschiedenen bei der Maschine verwendeten Schalter-
und Steuerstromkreise, Fig. 15 und 16 als Einzelheit je einen bei dieser Schaltanordnung
vorgesehenen Relaisschalter in seiner wirksamen Stellung, Fig. 17 die zur Neigungsrichtung
des obersten Förderriemens senkrechte Draufsicht auf die Maschine nach Fig. 1, Fig.
18 einen senkrechten Schnitt nach der Linie 18-18 in Fig. 2, Fig. 19 eine schaubildliche
Wiedergabe der Sicherungsvorrichtung zum Verhindern des Zuführens von eine gegebene
Dicke iibersteigenden Bogen zu den Förderriemen, Fig. 20 einen Bogen beim Verlassen
des untersten Förderriemens und die diesen Vorgang steuernden Teile in der dabei
von ihnen eingenommenen Stellung, Fig. 21 einen senkrechten Schnitt, welcher die
Anordnung der einzelnen, den Antriebswalzen der Förderriemen zugeordneten Leerwalzen
erläutert und in gestrichelten Linien die von ihnen unabhängig von ihren Steuerwellen
bei normalen Betriebsverhältnissen infolge ihrer Nachgiebigkeit eingenommene Lage
andeutet, Fig. 22 eine Endansicht der Leerwalze nach Fig. 21.
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Wie aus Fig. 1 und 4 ersichtlich, wird die Zusammentragmaschine nach
der Erfindung vorzugsweise als Vierfächermaschine ausgebildet und weist daher vier
schrägliegende, mit Bogenstapeln zu beschickende Behälter 2 und eine entsprechende
Zahl von Förderriemen 3 sowie die gleiche Zahl von zusammen mit federbelasteten
Druckrollen 5 die Bogen einzeln nacheinander aus den Behältern 2 herausziehenden
und den Förderriemen 3 zuführenden Walzen 4 auf. Zum zeitweiligen Abstützen der
Bogen bei deren Übergang von den Behältern 2 nach den Förderriemen 3 dienen zwischengefügte
Brückenplatten-6, welche die Bogen in den sie schlundartig erfassenden Spalt zwischen
Riemenantriebswalzen 7 und iiber diesen angeordneten federbelasteten Druckrollen
8 leiten, wodurch die Bogen aus den Behältern 2 rasch herausgezogen
werden,
bevor ihnen durch die einzelnen Förderriemen die ihr Zusammenlegen zu Sätzen bezweckende
Verschiebebewegung erteilt wird.
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Die Bogenbehälter 2 (Fig. 1 und 17) bestehen je aus einer Bodenplatte
2a mit abwärts gerichteten Seitenflanschen 2 b sowie aus zwei mit der Bodenplatte
2 a verbundenen abgewinkelten parallelen Seitenplatten 2 c. Letztere sind zwecks
Anpassens der Behälterbreite an Bogen unterschiedlicher Querabmessung auf verschiedene
gegenseitige Entfernungen an der Bodenplatte 2a einstellbar. Die Behälter 2 sind
an dem die Bogen abgebenden Ende mit zwei dreieckigen Platten 2 d versehen, die
an den abwärts gerichteten Seitenflanschen 2 b der Bodenplatte 2a befestigt und
um von senkrechten Seitenwänden 9 des Maschinenrahmens nach innen ragende Bolzen
2 e schwenkbar sind, so daß die Behälter 2 durch Drehen um diese Bolzen 2e in die
richtige Schräglage einstellbar und in dieser durch Anziehen von Flügelmuttern 2f
sicherbar sind. Letztere sitzen an von den Seitenwänden 9 des Maschinenrahmens ausgehenden
und bogenförmige Schlitze 2 g der Dreieckplatten 2 d durchquerenden Schraubenbolzen.
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Die den einzelnen Behältern 2 zugeordneten und die Bogen aus diesen
herausziehenden Walzen 4 (Fig. 4 und 17) sitzen fest auf an oder nahe ihren Enden
in den Seitenwänden 9 des Maschinenrahmens waagerecht gelagerten Wellen 10, die
während eines jeden Arbeitsspieles der Maschine in der entsprechenden Richtung um
eine bestimmte Zahl von Winkdgraden gedreht werden, um einen Bogen von den Behältern
2 durch die Walzen 4 nach den Förderriemen 3 überzuführen. Die Wellen 10 werden
durch eine senkrecht hin- und hergehende Zahnstange 11 gedreht (Fig. 7 und 10),
welche im Eingriff mit Ritzeln 12 steht, die auf den Wellen 10 lose sitzen, aber
mit ihnen mittels eines getrennten Klinkengesperres 13 in der einen Drehrichtung
kuppelbar sind. Das Verschieben der Zahnstange 11 (Fig. 9) wird durch eine Scheibe
14 bewirkt, welche auf eine Haupttriebwelle 15 aufgekeilt und mit der ein am unteren
Ende der Zahnstange 11 angreifender Lenker 16 außermittig verbunden ist. Bei ihrem
senkrechten Verschieben wird die Zahnstange 11 mit den Ritzeln 12 durch an den Schwenkwellen
10 abgestütze Führungsschienen 17 im Eingriff gehalten. Zum Sicherstellen eines
von einer senkrechten Geraden nicht abweichenden Hin- und Herganges ist sie an ihrem
unteren Ende an einen auch mit dem Lenker 16 verbundenen, mittels eines senkrecht
stehenden U-Eisens 19 am Maschinenrahmen geführten Gleitblock angeschlossen.
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Das Drehen der die Bogen den Behältern 2 entnehmenden Walzen 4 wird
durch die Abwärtsbewegung der Zahnstange 11 unter Vermittlung von Stoßklinken 20
herbeigeführt (Fig. 10 und 10A), welche schwenkbar an den entsprechenden Seiten
der Ritzel 12 angebracht sind und für gewöhnlich mit Klinkenrädern 21 durch ebenfalls
an den Ritzeln 12 befestigte Federn 22 im Eingriff gehalten werden. Die Klinkenräder
21 weisen verlängerte Naben 21 cd auf, welche mit den Wellen 10 der Walzen 4 verstiftet
sind, so daß sie auf diese die Drehbewegung der Ritzel 12 in der erforderlichen
Richtung iibertragen. Bei dem durch die Scheibe 14 veranlaßten Hin- und Hergang
der Zahnstange 11 werden die Ritzel 12 nach entgegengesetzten Richtungen gedreht
und verursachen dabei zuerst das Verschwenken der Wellen 10 mit Hilfe der Klinken
20 und der Klinkenräder 21 und dann ein Leerdrehen der Klinken 20 gegenüber den
Klinkenrädern 21 und damit die Rücklcehr der Klinkern 20 in ihre ursprüngliche Winkelstellung
an den Klinkenrädern 21. Da-
durch wird erreicht, daß die führenden Kanten der Bogen
von den Behältern 2 aus genügend weit vorgeschoben werden, um zwischen die Riemenantriebswalzen
7 und die zugehörigen Druckrollen 8 einzutreten. Diese Maßnahmen können, statt selbsttätig
bewirkt zu werden, bei Stillstand der Maschine von Hand mit Hilfe von gerändelten
Muttern ausgeführt werden, die auf den freien Enden der Welle 10 der Walzen 4 in
der Nähe der Ritzel 12 sitzen.
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Die Druckrollen 8 (Fig. 4, 12 und 17) sind in - je einem Förderriemen
3 zugeordneten - Paaren vorgesehen und in von Schwenkwellen 24 ausgehenden Armen
8 8a drehbar gelagert. Die Schwenkwellen 24 sind übereinander angeordnet und an
ihren Enden an den senkrechten Wänden 9 des Maschinenrahmens gelagert. Von den einen
Enden der Wellen 24 (Fig. 4) gehen Querarme 24a aus, die mit einem gemeinsamen senkrechten
Lenker 25 verbunden sind, der bei einem jeden Maschinenspiel entgegen der Wirkung
einer Zugfeder25a verschoben wird, wodurch die Wellen 24 ion entgegengesetzten Richtungen
gedreht werden.
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Wie näher aus Fig. 21 und 22 ersichtlich ist, sind die Tragarme8a
für die einzelnen Druckrollen 8 um die Wellen 24 frei drehbar und gehen in U-förmige
Verlängerungen 8 b über, welche auf rechteckige Blöcke 8 c aufgepaßt sind, die an
den Wellen durch längliche Klemmschrauben 8 d in ihrer Lage gehalten sind.
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Da die Druckrollen 8 sich zweckmäßig federnd nachgiebig an die Riemenantriebswalzen
7 anlegen sollen, damit sie ihre Aufgabe unabhängig von den Schwenkwellen 24 erfüllen
können, sind die U-förmigen Verlängerungen 8 b ihrer Tragarme 8 a mit hochstehenden
Bolzen 8e versehen, welche die Blöcke 8 c durchqueren und genügend weit aus diesen
hervorstehen, um eine Druckfeder 8 f und eine Klemmutter 8 g für das Regeln der
Spannung dieser Feder aufzunehmen. Zwischen den Bolzen 8e und Wellen 24 sind einstellbare
Anschlagschrauben 8 h vorgesehen, welche durch die Blöcke 8 c hindurchgehen und
aus diesen mit ihren unteren Enden herausragen, so daß sie die Rollen 8 durch Druck
auf den Mittelteil der U-förmigen Verlängerungen 8 b der Rollentragarme 8 ci entgegen
der Spannung der Federn 8 f in ihrer normalen Lage halten. Werden die Wellen 24
durch den senkrechten Lenker 25 gedreht, so werden die Druckrollen 8 für einen Augenblick
gemeinsam von den Riemenantriebswalzen 7 unter Überwinden der Gegenkraft der Zugfeder
25a abgehoben, so daß zwischen ihnen und den Walzen 7 der Vorschub von Bogen aus
den Behältern 2 durch die Bogenentnahmewalzen 4 erfolgen kann. Wenn dann die Druckrollen
8 wieder freigegeben werden, so stehen sie unter Ausschluß der Wirkung der Feder
25 a einzeln unter dem Einfluß der Spannung der zugehörigen Federn 8 f, welche das
Herausziehen von Bogen aus den Behältern 2 und das fortlaufende Weiterbewegen dieser
Bogen durch die Förderriemen 3 gewährleisten. Das Verschieben des senkrechten Lenkers
wird durch eine Nockenscheibe 26 gesteuert, welche an der Haupttriebwelle 15 sitzt,
und sein Anheben erfolgt mittels eines waagerecht angeordnet doppelarmigen Schwenkhebels
27, der an dem einen Ende mit dem unteren Ende des Lenkers 25 verbunden ist und
an seinem anderen Ende mit einer Rolle 27 cd an der Nockenscheibe 26 anliegt.
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Wird ein Bogen aus irgendeinem der Behälter 2 durch die zugehörige
Entnahmewalze 4 und die zugeordnete Druckrolle 8 nicht zum richtigen Zeitpunkt nach
dem entsprechenden Förderriemen 3 geliefert, so wird nach der Erfindung zuerst die
Abwesenheit des fehlenden Bogens ohne Unterbrechung des Arbeitsspieles
der
Maschine festgestellt und gleichzeitig das Weiterbewegen von Bogen nach ihrem Überführen
auf die anderen Förderriemen 3 in einem durch das absatzweise Drehen der Bogenentnahmewalzen
4 bestimmten Ausmaß verlangsamt, und dann wird die Fortdauer des Ganges der Maschine
bis zum Höchstmaß von zwei weiteren Arbeitsspielen ermöglicht.
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Wenn während dieses begrenzten Zeitraumes das Vorhandensein des fehlenden
Bogens festgestellt wird, so werden die Bogen selbsttätig veranlaßt, wieder ihre
normale Vorschubgeschwindigkeit anzunehmen, wie sie durch die Drehzahl der Riemenantriebswalzen
7 bestimmt ist. Bleibt andererseits der fehlende Bogen bis zum Ende dieses Zeitraumes
unentdeckt, so wird die Maschine selbsttätig für eine von Hand durchzuführende Nachforschung
angehalten.
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Zum Auslösen dieser Arbeitsvorgänge beim Fehlen eines Bogens ist
jeder Riemenantriebswalze 7 ein kleiner Schalter A zugeordnet (Fig. 1 und 12), der
durch die führenden Kanten der Bogen, wenn diese den einzelnen Förderriemen 3 zugeführt
werden, zur Wirkung gebracht wird. Jeder Schalter A ist mit empfindlichen Fühlfingern
a versehen, durch welche erreicht wird, daß, wenn durch die Abwesenheit eines Bogens
beim Beginn des Maschinenspieles irgendeiner der Schalter A nicht seine normale
Wirkungsweise ausübt, gemäß der Schaltanordung nach Fig. 14 durch Vermittlung eines
Magneten B ein Stromkreis zu einem Schnitt- oder Stufenschalter C geschlossen wird,
welcher seinerseits imstande ist, für zwei zusätzliche Arbeitsspiele die Auslösung
eines den Stillstand der Maschine herbeiführenden Hemmschalters D zu verzögern.
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Um den freien, aber langsamen Weitergang der nicht fehlenden Bogen,
welche den Förderriemen der Walzen 4 zugeleitet werden, zu ermöglichen, ist mit
dem einen Ende des Kernes b2 des Magneten B ein Zwischenstück b 1 (Fig. 4 und 9)
verbunden, das für einen Augenblick in die Bahn einer Nase 17 b an dem Schwenkhebel
27 eingeführt wird, wenn der Magnet B erregt ist. Auf diese Weise wird die Feder
25 a daran gehindert, den senkrechten Lenker 25 nach abwärts in seine Tiefstellung
zu ziehen, und infolgedessen bleiben die Druckrollen 8 an den Riemenantriebswalzen
7 in ihrer angehobenen Lage außer Eingriff mit den Bogen, wenn diese absatzweise
längs der Förderriemen 3 durch die Bogenentnahmewalzen 4 während der drei Arbeitsspiele
der Maschine oder bis zum Feststellen des Vorhandenseins des fehlenden Bogens abwärts
geschoben werden. Im letzteren Falle wird das Zwischenstück b 1 veranlaßt, seine
unwirksame Lage einzunehmen, und der Stufenschalter C kann in die Ausgangsstellung
zurückkehren, so daß die Maschine unterbrochen weiterlaufen kann.
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Diese Arbeitsvorgänge werden durch zwei aus Fig. 11 mld 14 ersichtliche
Stoßschalter El und E2 herbeigeführt, welche durch getrennte, auf der Antriebswelle
15 sitzende Nockenscheiben 30 und 31 gesteuert werden. Letztere sind mit einer nur
geringen gegenseitigen zeitlichen Versetzung bei jedem Arbeitsspiel der Maschine
wirksam, um die Magnetspule b 3 des Magneten B bei der Feststellung des Fehlens
eines Bogens zu erregen und so nicht nur das Zwischenstück bl in seine wirksame
Lage bringen, sondern gleichzeitig auch das Arbeiten des Stufenschalters C durch
Schließen eines über dessen Magnetwicklung und einen Umformer F sowie einen Gleichrichter
P 1 verlaufenden Stromkreises zu veranlassen. Wenn der fehlende Bogen indessen am
Ende des Zeitraums der drei Arbeitsspiele der Maschine noch nicht festgestellt ist,
so
schließt ein zum Stufenschalter C gehöriger Fehlkontakt C1 einen getrennten Stromkreis
vom Umformer E zum Hemmschalter D und hält dadurch die Maschine an. Die Schalter
El und E2 sind an den oberen Enden von senkrecht stehenden Armen e (Fig. 11) angebracht,
welche von einer Querleiste 9a des Maschinenrahmens ausgehen, und die Nockenscheiben
30 und 31 cd mit je einer einzigen erhöhten Nase 32 bringen die Schalter El und
E 2 in entsprechender gegenseitiger zeitlicher Beziehung zur Wirkung.
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Um den Gang der Maschine ferner erfindungsgemäß selbsttätig zu hemmen,
wenn etwa die Bogen nicht gleichzeitig den Förderriemen 3 bei in Ausgangsstellung
nach Fig. 14 befindlichen Stufenschalter C zugeleitet werden, ist ein dritter Impulsschalter
E3 vorgesehen, der ähnlich wie die Schalter El und E2 ausgebildet ist und wie diese
durch eine Nockenscheibe 33 auf der Welle 15 gesteuert wird. Durch den Impulsschalter
E3 wird ein Stromkreis von irgendeinem der Feststellschalter A zum Hemmschalter
D über einen zweiten, ebenfalls zum Schalter C gehörigen Kontakt C2 geschlossen.
In einer den drei Nockenscheiben 30, 31 und 33 ähnlichen Form sind die beiden Kontakte
C 1 und C 2 sowie auch ein Rückkehrkontakt C 3 (Fig. 14) durch mit nockenartigen
Erhöhungen oder Vertiefungen versehene Scheiben gebildet, die an der Welle c des
Schalters C angebracht sind und gemeinsam für drei aufeinanderfolgende Arbeitsspiele
der Maschine um je 1200 nach Einleitung der Wirksamkeit des Stufenschalters C gedreht
werden können.
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Das Drehen der Schalterwelle c wird durch einen senkrecht hin- und
herschiebbaren, an einem Ende klinkenartig gezahnten Kern c 1 eines Magneten C 4
(Fig. 14) hervorgerufen, der im Eingriff mit einem Klinkenrad c2 steht, weiches
auf das eine Ende der Welle c aufgekeilt ist. Infolgedessen wird bei Beginn des
ersten Arbeitsspieles der Maschine und bei Erregen des Magneten B ein Stromkrei
3 von dem Gleichrichter F 1 aus durch die Spule des Magneten C 4 geschlossen, wodurch
der gezahnte Kern cl zur Wirkung gebracht und somit der Kontakt C3 von seiner normalen
Stellung aus um den ersten Winkelschritt seiner Drehbewegung weitergeleitet wird.
Gleichzeitig wird der durch den Schalter E3 zum Hemmschalter D hergestellte Stromkreis
zeitweilig durch Drehen des Kontaktes C2 oder bis zur Rückkehr des Kontaktes C3
des Stufenschalters C in die Ausgangsstellung unterbrochen. Auf diese Weise können
die beiden Schalter C und E3 die ihnen obliegenden Aufgaben nicht nur selbsttätig,
sondern - wie erforderlich -auch unabhängig voneinander durchführen. Die Drehbewegung
der Welle c des Stufenschalters C wird dadurch absatzweise gestaltet, daß der Kern
c 1 des Magneten C 4 mit einer abstehenden Nase c 3 versehen ist (Fig. 14), welche
während seiner Aufwärtsbewegung einen für gewöhnlich geschlossenen Schalter C 5
öffnet und den Magneten C4 so für einen Augenblick abschaltet und damit dessen Kern
c l zurückfallen läßt.
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Der Hemmschalter D liegt in dem durch einen Handschalter G herstellbaren
und von einem elektrischen Motor oder Generator H ausgehenden Hauptstromkreis (Fig.
14, 15 und 16) und enthält sowohl eine primäre Magnetspule D 1 als auch eine ähnliche
Sekundärspule D 2. Wird die Spule D 1 durch Schließen des Handschalters G erregt,
so kommt ihr Kern d unter Überwinden der Gegenkraft einer nicht dargestellten Feder
mit einer an seinem einen Ende federnd angebrachten Klinke d 1 zum Eingriff mit
einem zurückziehbaren Kern d 2 der zweiten Magnetspule D 2, und gleichzeitig können
Kontaktplatten d 3 und d 4
(Fig. 15), welche an dem anderen Ende
des Kolbens d befestigt sind, getrennte Stromkreise für die Magnetspule D 1 von
dem Generator H aus durch den Steuerschalter G und für die Magnetspule D 2 des Schalters
D schließen. Wenn jedoch während des Zusammentragens Störungen der geschilderten
Art auftreten, so wird die Sekundärspule D 2 erregt. Sie löst ihren Kern d 2 aus
seinem Eingriff mit der Klinke dl und unterbricht dadurch die durch den Schalter
D hergestellten Stromkreise, so daß die Maschine selbsttätig stillgesetzt wird.
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Vorzugsweise an oder nahe dem die Bogen empfangenden Ende der Förderriemen
3 sind nach der Erfindung Sicherungsvorrichtungen angeordnet, welche bei den durch
die Walzen 4 den Förderriemen 3 zugeleiteten Bogen das Vorhandensein eines Doppelbogens
oder eines Bogens mit einer das gewählte Dickenmaß überschreitenden Dicke feststellen.
Dieser Feststellung dient gemäß Fig. 1, 2, 18 und 19 eine senkrecht angeordnete
Platte J, die an ihrem oberen Ende mit einem ebenfalls senkrecht stehenden Bolzen
11 gelenkig verbunden ist. Sie wird durch einen Bogen von übernormaler Dicke zum
Schließen eines kleinen Schalters J2 und damit zum Herstellen eines nach dem Hemmschalter
D gehenden und daher die Maschine stillsetzenden Stromkreises veranlaßt. Der Bolzen
J1 ist gemäß Fig. 2 in einem gegabelten, an einer Querleiste 9 b des Maschinenrahmens
befestigten Träger J3 senkrecht verstellbar, und die Platte J kann sich, wenn an
ihr ein unzulässig dicker Bogen angreift, auf Grund einer entsprechend nachgiebigen
Verbindung mit dem Bolzein 11 in der Bogenverschiebungsrichtung um ihr oberes Ende
verschwenken, während eine gegensinnige Drehbewgeung ihr nicht möglich ist.
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Damit jedoch die Platte 1 die ihr zugewiesene Aufgabe des Feststellens
vom Bogen übernormaler Dicke einwandfrei erfüllen kann, muß die Einstellung des
Abstandes des Bolzens J1 von dem darunter befindlichen Förderriemen 3 genau nach
der Dicke der zusammenzutragenden Bogen erfolgen. Zu diesem Zweck ist in den Bolzenträger
13 eine Druckfeder 1 eingebaut, welche an einem am Bolzen J1 nahe seinem unterem
Ende ausgebildete Bund jl angreift und sowohl den Bolzen 11 als auch die Platte
1 dauernd nach abwärts gegen die Riemenantriebswalze 7 hin zu verschieben sucht.
Das Einstellen der Platte 1 erfolgt mikrometrisch entgegen der Wirkung der Feder
j mit Hilfe eines Anhubgliedes j4, das innerhalb der Seitenwandungen des gegabelten
Bolzenträgers J3 angeordnet und mit dem oberen Ende des Bolzens 11 als davon abstehender
Teil durch eine Klemmutter i 2 verbunden ist. Eine aus Schlitz und Stift bestehende
Verbindung j3, welche zwischen dem Bolzenträger J 3 und dem Bolzenbund j 1 11 vorgesehen
ist, dient zum Führen des Bolzens 11 bei seinem axialen Bewegungen.
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Wie aus Fig. 18 und 19 näher ersichtlich ist, weist die Vorrichtung
zum senkrechten Einstellen der das Vorhandensein eines übernormal dicken Bogens
feststellenden Platte J eine waagerechte Spindel 15 auf, die im Gewindeeingriff
mit der einen Seitenwandung des gegabelten Bolzenträgers J3 steht und in einem vorspringenden
Ansatz 9 c der feststehenden Querleiste 9b des Maschinenrahmens drehbar gelagert
ist. An ihrem einen Ende ist die Spindel J5 mit einer gerändelten Mutter j4 und
an ihrem anderen Ende mit einer schwachkegeligen Nockenscheibe 15 versehen, welche
für gewöhnlich mit einer entsprechenden geneigten Fläche j6 an der unteren Stelle
des Anhubgliedes j4 für den senkrechten Bolzen 11 in Berührung ist.
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Zwischen ihren Enden trägt die Spindel 15 ein Klin-
kenrad J6, das
für gewöhnlich mit einer nachgiebigen Sperrklinke j7 kämmt, welche aus einer metallischen
Blattfeder geformt und an der feststehenden Querleiste 9 b des Maschinenrahmens
befestigt ist. Die Spindel J5 kann durch Drehen um eine bestimmte Zahl von Winkelgraden
in der einen oder der anderen Richtung axial vorgeschoben oder zurückgezogen werden.
Dementsprechend wird der Bolzen 11 durch Eingriff der kegeligen Nockenscheibe j5
mit der Schrägfläche des Anhubgliedes 14 gehoben oder gesenkt und die Platte 1 in
Übereinstimmung mit der Dicke der zum Satz zusammenlegenden Bogen in die richtige
Lage gegenüber der darunterliegenden Riemenantriebswalze 7 eingestellt.
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Die zum Ermitteln von Bogen mit übernormaler Dicke bei den einzelnen
Förderriemen 3 dienenden Platten 1 sind nahe ihrem unteren Ende so geformt (Fig.
2), daß sie eine nach oben geneigte, die Bogen lenkende Kante j8 aufweisen, und
nahe ihrem oberen Ende sind sie mit einem seitlich abstehenden Arm j9 versehen,
durch den, wenn die Platte 1 durch einen zu dicken Bogen verschwenkt wird, der kleine
Schalter J2 zur Wirkung gebracht werden kann. In diesem Fall verstellt der Arm j9-
infolge des Überganges der Platte 1 in die in Fig. 2 in gestrichelten Linien angedeutete
Lage einen senkrecht stehenden Schwenkhebel J7, welcher an der ruhenden Querleiste
9 b des Maschinenrahmens gelagert ist und das Arbeiten'des Schalters J2 unmittelbar
steuert.
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Um die Bogen an den behälterfernen Enden der Förderriemen 3 gerade
auszurichten und ihnen dann erst das Verlassen der Förderriemen zu gestatten, ist
nach Fig. 1,3 und 20 eine für gewöhnlich geschlossene, auf und ab bewegbare und
federbelastete Schranke K vorgesehen, durch welche die Bogen vor ihrem Abgang von
den Förderriemen 3 an ihren Vorderkanten angehalten und bei jedem Arbeitsspiel der
Maschine für das Zusammentragen zu Sätzen auf einem laufenden Band L oder einer
anderen Tragfläche am Austrittsende der Förderriemen 3 gleichzeitig einmal freigegeben
werden. Die Schranke K ist (vgl. Fig. 3) an ihren Enden gleitbar in feststehenden
Leitschienen 9 9d geführt und setzt sich aus mehreren in waagerechter Anordnung
einen gegenseitigen Abstand einhaltenden Abschluß gliedern k zusammen, welche den
Austrittsenden der einzelnen Förderriemen 3 benachbart sind.
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An ihren oberen Enden sind diese Abschlußglieder k der Schranke K
gemäß Fig. 3 mit in gleichem gegenseitigen Abstand liegenden, die Bogen anhaltenden
Vorsprüngen k 1 versehen.
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Zum richtigen Führen der Bogen bei ihrer Freigabe durch die Schranke
K ist die Maschine ferner mit einem Satz von flachen, waagerechten Querleisten 9,
ausgerüstet, welche ebenfalls in der Nähe der Austritt senden der Förderriemen 3
angeordnet und an ihren Enden durch kleine Bügel 9f an die aufrecht stehenden Seitenwände
9 des Maschinenrahmens angeschlossen sind. In den Querleisten 9e sind gemäß Fig.
3 und 20 in Abständen aufeinanderfolgende Öffnungen 9g ausgespart, welche den aufwärts
stehenden Vorsprüngen k 1 der Abschlußglieder k angepaßt sind und diese bei Überführen
der Schranke K in die Bogenhemmlage aufnehmen. Wie aus Fig. 10 näher erkennbar ist,
sind die Leisten 9 quer zu ihrer Länge schräg nach oben geneigt, so daß sie die
Bogen, wenn diese die Förderriemen3 verlassen, nach einer feststehenden, aus Fig.
l ersichtlichen Lenkplatte M hinleiten, welche ihrerseits beim Stapeln der Bogen
in Sätzen von vier Stück auf dem laufenden Band L mithilft. Das Band L kann am Ende
eines jeden Arbeitsspieles
der Maschine um eine bestimmte Strecke
weitergeschaltet werden, damit die Sätze in entsprechenden Abständen aufeinanderfolgen.
Auf diese Weise wird ihre Abnahme von dem Band L erleichtert.
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Zu diesem Zweck kann nach Fig. 4 zum Antrieb des Bandes L ein KlinkenradN
vorgesehen sein, das durch eine Klinke weitergeschaltet wird, die von einer gesonderten
Nockenscheibe N 1 der Hauptwelle 15 aus durch ein Lenkergestänge N2 entsprechend
gesteuert wird.
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Gemäß der Erfindung können die Förderriemen3 (Fig. 1) von ihren Aufnahmeenden
nach der Schranke K hin vorzugsweise zusammenlaufen und vorteilhafterweise an dieser
enden. Zum Unterstützen der Förderriemen 3 an diesen Enden dienen Walzen 3 3n, mit
denen Leitrollen 3 b für die Fiihrung der Bogen für gewöhnlich in Berührung sind.
Die Leitrollen 3b (Fig. 17) sind in - je einem Förderriemen 3 zugeordneten - Paaren
vorgesehen und zwischen Armen 3 c gelagert, welche frei schwenkbar auf waagerechten
Schwenkwellen 9h sitzen, die an ihren Enden in den aufrecht stehenden Seitenwänden
9 des Maschinenrahmens geführt und gehalten sind. Wie aus Fig. 5 und 6 ersichtlich
ist, dienen Blattfedern 3 d, welche an mit den Schwenkwellen 9 h verstifteten Blöcken
3 e befestigt sind und im Eingriff mit den die beiden Tragarme 3 c der einzelnen
Leitrollen 3b verbindenden Querstiften 3f stehen, für gewöhnlich dazu, die Leitrollen
3 b federnd nachgiebig in Berührung mit den Riementragwalzen 3a zu halten. An dem
einen Ende erstrecken sich die Schwenkwellen9h (Fig. 17) genügend weit über die
rechte Wand 9 des Maschinenrahmens hinaus, um je einen Kurbelarm 9 j zu tragen,
und ein gemeinsamer senkrecht stehender Lenker verbindet gemäß Fig. 5 alle Kurbelarme9;,
so daß die Schwenkwellen 9 lt zusammen mit den Blöcken 3e gemeinsam nach entgegengesetzten
Richtungen gedreht werden können, um die Leitrollen 3 b zuerst abzuheben und dann
von der auf sie durch die Blattfedern 3d ausgeübten Kraft zu befreien.
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Damit das Drehen der Schwenkwellen 9 h genau in Übereinstimmung mit
den senkrechten Bewegungen der Schranke K erfolgt, sind Stellglieder, welche von
der Hauptantriebswelle 15 aus gesteuert werden, zum Herbeiführen sowohl der Bewegungen
der SchrankeK wie auch der Schwenkungen der Wellen 972 in einer vorbestimmten Reihenfolge
vorgesehen. Gemäß Fig. 1 und 20 dient diesem Zweck ein Winkelhebel P, welcher an
dem einen Ende einer getrennten waagerechten Schwenkwelle Q befestigt und mit drei
auseinandergespreizten Armen Pl, P 2 und P 3 ausgebildet ist.
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Der Arm,P1 des Schwenkhebels P erstreckt sich von der Welle Q aus
nach vorn und ist mit einem senkrecht gerichteten einstellbaren Schraubenbolzen
p ausgerüstet, welcher unmittelbar unter dem benachbarten unteren Endteil der Schraube
angeordnet und in Berührung mit diesem ist. Eine Zugfeder k2, welche an der SchrankeK
angreift, sucht diese dauernd in ihre untere Lage (Fig. 20) zu ziehen, welche durch
den Eingriff des untersten Abschluß gliedes k mit der feststehenden darunterliegenden
Leitschiene 9 9d bestimmt ist. An ihrem unteren Ende trägt die Schwenkwelle Q einen
ähnlich ausgebildeten, nicht dargestellten Tragarm für die Schranke K, so daß die
darauf ausgeiibte Federkraft richtig ausgeglichen und ein weiches Arbeiten der Schranke
K erreicht ist.
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Der Arm P2 des Winkelhebels P, der sich von der Welle Q aus nach
rückwärts erstreckt, wirkt mit einem Nockensektor P 4 zusammen, welcher frei drehbar
auf der Welle Q sitzt und seinerseits das Schwenken der
mit den Leitrollen 3 b für
die Bogenführung verbundenen Wellen 9 9k steuert. Um die Wirkung der Leitrollen
3 b mit den senkrechten Hin- und Herverschiebungen der Schranke K zu synchronisieren,
ist Vorsorge getroffen, daß eine gegenseitige Bewegung zwizwischen dem Arm P2 und
dem Nockensektor P4 stattfinden kann, wenn der Hebel P verstellt wird. Zu diesem
Zweck ist der Nockensektor P 4 mit dem Winkelhebel P mittels einer aus Stift und
Schlitz bestehenden Verbindung pl gekuppelt. Infolgedessen werden die Leitrollen
3 b, wenn die Schranke K ihre angehobene aus Fig. 1 ersichtliche Lage einnimmt,
in ihrer normalen, die Bogen lenkenden Stellung durch den niedrigen, zur Welle Q
gleichmittigen Flächenteil p2 des Nockensektors p4 gehalten, mit dem in diesem Fall
eine Rolle p3 in Berührung ist, die an dem freien Ende eines WinkelarmesP5 angebracht
ist, der von der untersten Schwenkwelle 9 lt herabhängt. Wenn die Schranke K sich
jedoch unter der Steuerwirkung des Schwenkhebels P in ihre unwirksame, aus Fig.
20 ersichtliche Lage senken kann, so wird der Nockensektor p4 durch die Schlitzverbindung
pl genügend weit gedreht, um seinen erhöhten Flächenteil in Berührung mit der Rolle
p3 zu bringen. Infolgedessen wird auf die Leitrollen 3b eine Federkraft ausgeübt,
so daß diese ihre lenkende Wirkung auf die Bogen, wenn diese die Förderriemen 3
verlassen, in vollem Ausmaß ausüben können. Der Hebel P wird durch Hin- und Herbewegen
eines verhältnismäßig langen Lenkers P 6 verschwenkt, welcher an seinem vorderen
Ende mit dem dritten Arm P 3 des Winkelhebels verbunden und, wie in Fig. 1 in gestrichelten
Linien angedeutet, an seinem hinteren Ende an einen Schwjingarm 34 angeschlossen
ist, welcher nahe der Nockenwelle 15 gelagert ist. Der Arm 34 hängt an einem feststehenden
Bolzen 35 und trägt eine Rolle 34a, die mit einer auf der Welle 15 sitzenden Nockenscheibe
15a in Berührung ist.
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Um beim Herstellen und Zusammenbauen der verschiedenen zum Verschieben
und Führen der Bogen und zum Antrieb der Förderriemen dienenden Teile ein Höchstmaß
an Einfachheit und Wirtschaftlichkeit zu erreichen, sind diese, wie Fig. 1 und 4
zeigen, von gleicher Form und Anordnung und unmittelbar von dem elektrischen Motor
H angetrieben. So trägt die Welle 36 für die unterste Riemenantriebswalze 7 ein
Zahnrad 7 7a, welches von dem Motor H durch eine Zwischenwelle 37 und durch einen
die Wellen 36 und 37 verbindenden Riemenscheibenantrieb 37a und 7b in Umlauf versetzt
wird. Auf der Welle 37 sitzt ein verhältnismäßig kleines Ritzel, welches mit einem
viel größeren Zahnrad 38 kämmt, das in Fig. 1. in gestrichelten Linien angedeutet
ist und zum Antrieb der Welle 15 mit der geforderten Geschwindigkeit einer einzigen
Umdrehung je Arbeitsspiel dient. Das auf der Triebwelle 36 des untersten Förderriemens
sitzende Zahnrad 7 7a anderseits kann die anderen drei Förderriemen 3 mittels einer
Doppelübersetzung in Umdrehung versetzen, welche nicht nur Zahnräder 7 7a für die
übrigen Förderriemen, sondern auch größere, dazwischenliegende Zahnräder 7c für
die Leitrollen im Eingriff mit den Zahnrädern 7a umfaßt.
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Die ganze in der Zeichnung wiedergegebene Maschine arbeitet wie folgt:
Bogen von einer vorbestimmten Dicke und Größe können, wenn sie von den einzelnen
Behältern 2 durch die absatzweise Drehung der sie aus den Behältern 2 herausziehenden
Walzen 4 nach den Förderriemen 3 .geleitet werden, zuerst die kleinen Schalter A
zur Wirkung bringen, welche einzeln durch Auslösen des Hemmschalters D zwei elektrische
Stromkreise
für das selbsttätige Anhalten des Ganges der Maschine steuern. Einer dieser beiden
Stromkreise (Fig. 14) wird von dem Umformer F aus durch Vermittlung des Kontaktschalters
C2 und durch Schließen des Impulsschalters E3 geschlossen, so daß die Maschine augenblicklich
stillgesetzt wird, wenn die Bogen sich etwa nicht gleichzeitig bewegen, während
der andere Stromkreis durch Schließen der Stoßschalter El und E2 geschlossen wird,
wenn ein Bogen fehlt und der entsprechende kleine Schalter A ungestört in seiner
normalen Lage bleiben kann. Infolgedessen kommt der Stufenschalter C durch Erregen
des ihm zugeordneten Magneten C 4 zur Wirkung und verzögert das selbsttätige Anhalten
der Maschine für die beiden zusätzlichen erforderlichen Arbeitspiele.
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Während dieses Zeitraumes wird das Fördern der Bogen längs der anderen
Förderriemen 3 auf eine Geschwindigkeit verlangsamt, welche durch die absatzweise
Drehung der Bogenentnahmewalzen 4 bestimmt und im besonderen auf etwa 50 mm je Arbeitsspiel
der Maschine festgelegt wird. In der Zwischenzeit wird jedoch, wenn durch den Schalter
A das Fehlen eines Bogens entdeckt wird, die Magnetspule b 3 des Magneten B nicht
erregt, um ihre normale Arbeit auszuführen oder den elektrischen Stromkreis vom
Umformer F zu dem die Wirkung des Stufenschalters C steuernden Magneten C4 zu schließen.
Infolgedessen kann die Maschine weiterlaufen, und die Schranke K hindert in diesem
Zeitpunkt die Abgabe der drei fortgeschalteten Bogen von den Förderriemen, bis der
fehlende Bogen ankommt, worauf durch die Schranke K alle vier Bogen gleichzeitig
in richtiger gegenseitiger zeitlicher Beziehung freigegeben werden. Wie in Fig.
14 angedeutet, wird der Stromkreis von dem Umformer F nach dem Magneten C 4 durch
eine Schalterplatte b 4 gegebenenfalls unmittelbar gesteuert, welche an dem freien
Ende des Kerns b 2 des Magneten B angebracht ist und ein Paar von in diesem Stromkreis
liegenden und voneinander durch einen Abstand getrennten Kontakten c4 berühren kann.
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Nach dem Feststellen der fortdauernden Abwesenheit eines fehlenden
Bogens für zwei aufeinanderfolgende Arbeitsspiele der Maschine wird der Kontakt
C1 geschlossen und, wenn die Schalters und E2 während des dritten Arbeitsspieles
geschlossen sind, der vom Schalter E 2 ausgehende Impuls durch die Schalterplatte
b4 des Magneten B nach dem Stufenschalter C geleitet und die Maschine gleichzeitig
durch den Steuerkontakt C 1 und den Hemmschalter D stillgesetzt. Ein Anlaß- und
Hemmschalter R, der in diesem Stromkreis liegt, um einen Umgehungsweg für alle Sicherheitsvorrichtungen
zu schaffen, kann zum Überführen der Teile in irgendeine gewählte Stellung vorgesehen
sein. Wird der Schalter D für das Anlassen des Motors geschlossen, so wird eine
Klemme der Sekundärspule D 2 dieses Schalters selbsttätig mit dem Gleichrichter
F1 verbunden. Der so vorbereitete Stromkreis enthält einen für gewöhnlich offenen
Hemmschalter F2, welcher an den Gleichrichter F angeschlossen ist, so daß die Spule
D 2 in irgendeinem Zeitpunkt erregt werden kann, um den Kern cd der Primärspule
D 1 auszulösen und so den Gang der Maschine anzuhalten.
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PATENTANSPP\tJCHE 1. Zusammentragmaschine mit mehreren senkrecht
übereinander schrägliegend angeordneten, je einen Stapel von Bogen aufnehmenden
und die Bogen einzeln unter Schwerkraftwirkung abgebenden Behältern und mit die
Einzelbogen fort-
führenden umlaufenden endlosen Förderriemen, wobei die Aufnahme-
und Bewegungsvorrichtungen der einzelnen Behälter je gleich ausgeführte Baueinheiten
bilden, dadurch gekennzeichnet, daß an dem behälternahen Ende eines jeden Förderriemens
(3) als Bewegungsvorrichtung eine sich absatzweise drehende Bogenabzugswalze (4)
mit Druckrolle (5) sowie eine dauernd umlaufende Riemenantriebswalze (7) mit Druckrolle
(8), an dem behälterfernen Ende eines jeden Förderriemens (3) zum Ausrichten des
Bogens auf dem Förderriemen und zum anschließenden Freigeben des Bogens eine mit
der Riemenantriebswalze (7) synchron bewegte selbsttätige Schranke (K) mit einem
Abschlußglied (k) sowie zum Stillsetzen der Maschine bei Fehlen eines Einzelbogens
bzw. bei Durchgang von zu starken Bogen von der Druckrolle (5) bzw. der Riemenantriebswalze
(7) abhängige Mittel (A bzw. J2) vorgesehen sind (Fig. 1, 3, 4, 17, 20).