-
Vorrichtung zum Transport von zu Paketen zusammengefaßten Zeitschriften-Teilprodukten
von Hochdruck-oder Tiefdruck-Rotationsmaschinen zu Heftmaschinen mittels Transportbehälter
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Transport von zu Paketen zusammengefaßten
Zeitschriften-Teilprodukten von Hochdruck- oder Tiefdruck-Rotationsmaschinen zu
Heftmaschinen mittels Transportbehälter.
-
In Zeitschriftenverlagen ist es wegen fehlender Einrichtungen üblich,
die zu einer Zeitschrift zusammengefaßten Teilprodukte, oftmals bis zu zwölf ver
schiedenen Teilprodukten, in Seitenstärken von vier bis achtzig Seiten aus den Rotations-Druckpressen
gefalzt auf eine Schuppe herauszugeben. Ein dahinter angeordneter Paketausleger
sammelt die Hefte in einer bestimmten Anzahl und bildet daraus ein Paket. Diese
Pakete werden manuell abgenommen und von Hand auf Paletten gestapelt. Sind alle
für eine Zeitschrift notwendigen Produkte gedruckt, werden diese in der Heftmaschine
zu Zeitschriften zusammengestellt.
-
Je nach der Produktzahl des jeweiligen Hefters werden bei der Heftmaschine
die entsprechende Anzahl von Anlegern benötigt. Auch das Anlegen der Teilprodukte
wird von Hand durchgeführt. An jeder Anlegestelle wird eine Palette mit dem jeweiligen
Teilprodukt abgestellt. Die Pakets werden einzeln von Hand entnommen und an den
Anleger gebracht.
-
Demgegenüber ist es das Ziel der Erfindung, die manuellen Tätigkeiten
zwischen den automatischen Arbeitsgängen der Rotationsmaschinen und der Sammelhefter
zu mechanisieren. Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine--Vorrichtung der eingangs
beschriebenen Art vorgeschlagen, die gemäß der Erfindung in der Weise ausgebildet
ist, daß eine die von den Rotationsmaschinen abgegebenen Pakete in die Transport
behält er einbringende Einrichtung, eine Einrichtung zum Entnehmen der Pakete aus
den Transportbehältern, eine Einrichtung zum Anlegen der Pakete an die HeNtma.s.chine
und ein.die Einlegeeinrichtung und die Entnahmeeinrichtung miteinander verbindendes
Transport band für die Transportbehälter vorgesehen sind.
-
Die Einrichtung zum Einlegen der Pakete in die Transportbehälter besteht
aus einem Maschinengestell, in dem ein Zuführband für die Pakete und am Ende des
Zuführbandes eine tiefergelegene Rollenbahn für kastenförmige Transportbehälter
für die Pakete angeordnet sind, wobei die Rollenbahn an ihrem der Zuführbahn benachbartem
Ende und im Bereich der Vorschubbahn der Transportbehälter eine Steuereinrichtung
und mindestens zwischen drei Rollen parallel zu diesen, verlaufende 'Uranspor-tbander
aufweist, die mit einer
Hubeinrichtung verbunden und die mittels
dieser zwischen den Rollen der Rollenbahn hindurchführbar und bis in den Bereich
des Zuführbandes anhebbar ausgebildet sind, während die obenseitig offen ausgebildeten
Transportbehälter mit einer der Anzahl der Transportbänder entsprechenden Anzahl
von Durchbrechungen im Behälterboden versehen sind,die zum Hindurchführen der Transportbänder
diesen entsprechende Abmessungen aufweisen.
-
Die Einrichtung zum Entnehmen der Pakete aus den Transportbehältern
ist ähnlich der Einrichtung zum Einlegen der Pakete ausgebildet; sie besteht ebenfalls
aus einem Maschinengestell, in dem ein aus mehreren im Abstand voneinander angeordneten,
gleichsinnig umlaufenden Transportbändern bestehendes Zuführband und an der hufgabeseite
des Zuführbandes eine zLm Zuführband tiefer gelegene Rollenbahn angeordnet sind,
die an ihrem der Zuführbahn benachbarten Ende im Bereich der Vorschubbahn der Transportbehälter
eine Steuereinrichtung und mindestens zwischen drei Rollen parallel zu diesen verlaufende
Transnortbänder aufweist die den Durchbrechungen im 3ehälterboden der Transportbehälter
entsprechende Abmessungen aufweisen, die mit einer Hub einrichtung verbunden und
die mittels dieser zwischen den Rollen der Rollenbahn hindurchführbar und bis in
den Bereich des Zuführbandes sowie durch die Durchbrechungen i.m Behälterboden der
Transportbehälter anhebbar ausgebildet sind.
-
Die Anlegeeinrichtung besteht aus einem in seitlichen Führungen parallel
zu den Transportbändern des Zuführbandes und unterhalb diesem verfahrbaren Wagen
mit einer Hubeinrichtung, die ein senkrechtes Lagergestell für zwei um waagerechte
Achsen verschwenkbare, stabförmige, waagerechte Auflagen aufweist, die als zweiarmige
Hebel ausgebildet sind und je einen länger bemessenen der Abgabeseite des Zuführbandes
zugekehrten Stababschnitt mit einem endseitig rechtwinklig nach oben abgebogenen
Abschnitt und je einen kürzer bemessenen, der Rollenbahn der Entnahmevorrichtung
zugekehrten Stababschnitt aufweisen, die zum Boden des Maschinengestells hin abgewinkelt
sind und an ihren freien Ende mit'Steuerstangen eines Hubgerätes, das mit der Hub-einrichtung
höhenverfahrbar ist, derart in Wirkverbindung stehen, daß in der hochgefahrenen
Stellung der Hub einrichtung das Paket mit waagerecht liegenden Teilprodukten von
dem Zuführband mittels der Auflagestäbe angehoben und mittels des Hubgerätes um
etwa 800 in die Anlegestellung verschwenkt wird.
-
Um die für die Sammelhefter erforderlichen, genau ausgerichteten Stapel
zu erhalten, stehen nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die Auflagestäbe der
Anlegevorrichtung mittels Rütteleinrichtungen in Verbindung. Darüber hinaus ist
zu beiden Seiten des Zuführbandes je eine die seitlichen Flächen der Pakete beaufschlagende
Rüttelplatte vorgesehen. Die Auflagestäbe sind bis in den Bereich der Kettenbänder
des Sammelhefters fahrbar ausgebildet.
-
Die Rollenbahnen der beiden Einrichtungen sind quer
zu
den Zuführbändern angeordnet und weisen an ihren Enden die Steuereinrichtungen auf,
die mit die Vorschubbewegung der Transportbehälter bei Deckungsgleichheit der Durchbrechungen
im Transportbehälterboden mit den Transportbändern unterbrechenden Endschaltern
in Verbindung stehen.
-
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an Ausführungsbeispielen
dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 schematisch die aus der Einlegeeinrichtung, der
Entnahmeeinrichtung und der Anlegeeinrichtung bestehende Vorrichtung, Fig. 2 die
Einlegeeinrichtung mit abgesenkter Hubeinrichtung und mit auf der Rollenbahn angeordnetem
Transportbehälter in der Stellung für das Einbringen eines Paketes in den Transportbehälter,
Fig. 3 die Einlegeeinrichtung in der Stellung mit angehobenen Transportbändern kurz
vor der Ubernahme des Paketes, l'ig. 4 die Einlegeeinrichtung in der Stellung, bei
der das Paket vom Zuführband auf die Transportbänder abgegeben worden ist, Fig.
5 die Einlegeeinrichtung mit abgesenktem, gefülltem Transportbehälter, in der s.bLeitstellung,
Fig. 6 die Einrichtung zum Entnehmen der Pakete aus den Transportbehältern bei
abgesenkter
Hubeinrichtung und mit auf der Rollenbahn angeordnetem mit einem Paket gefüllten
Transportbehälter, Fig. 7 die Entnahme einrichtung in der Stellung mit angehobenen
Transportbändern kurz vor der Übergabe des Paketes an die Anlegeeinrichtung, Fig.
8 die Entnahmeeinrichtung in der Stellung, bei der das Paket von den Transportbändern
auf das Zuführband abgegeben worden ist, Fig. 9 die Entnahmeeinrichtung mit abgesenkten
Trtnsportbändern und mit auf der.Rollenbahn angeordnetem, geleerten Transportbehält
er, Fig.io die Einrichtung zum Anlegen der Pakete an eine Heftvorrichtung in der
Endstellung eines Paketes auf dem Zuführband bei abgesenkter Hubeinrichtung, Fig.11
die Einrichtung gemäß Fig. lo im hugenblick des Anhebens des Paketes, Fig.12 die
Anlegeeinrichtung mit angehobenem, um etwa 80° verschwenkten Paket und mit seitlich
an das Paket zur Anlage gebrachten Rüttelplatten, Fig.43 die Ubergabe des Paketes
auf das Kettenband einer Sammelheftmaschine,
Fig. 14 das Absetzen
des Paketes auf die Kettenbänder der Sammelheftmaschine, und Fig. 15 die Anlegeeinrichtung
während der Rückführung in die Ausgangsstellung.
-
Die erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung zum Transportieren von
zu Paketen zusammengefaßten Zeitschriften-Teilprodukten von Rotationsmaschinen zu
Sammelheftern besteht nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung gemäß
Fig.1 aus einer einer Rotationsmaschine 6 nachgeschalteten Einrichtung 7 zum Einlegen
der Pakete P-in kastenförmige Transportbehälter 13, einer Einrichtung 8 zum Entnehmen
der Pakete aus den Transportbehältern 13, einer zwischen dieser Einrichtung 8 und
einem Sammelhefter 30 angeordneten Einrichtung 9 zum Anlegen der Pakete und einem
Transportband 5 zum Überleiten der gefüllten Transportbehälter 13 von der Einlegeeinrichtung
7 zur Entnahme einrichtung 8 vor der Anlegeeinrichtung 9.
-
Darüber hinaus kann noch eine Einrichtung zum Zurückführen der leeren
Transportbehälter 13 von der Entnahmeeinrichtung 8 zur Einlegeeinrichtung 7 vorgesehen
sein. Diese Einrichtung, die in Fig. 1 bei 4 angedeutet ist, kann als Rollenbahn
oder Transportband ausgebildet sein.
-
Die Einrichtung 7 zum Einbringen von Paketefr in Transportbehälter
besteht gemäß Fig.2 aus seinem in der Zeichnung nicht dargestellten Maschinengestell
angeordneten, in P.eilrichtung X umlaufenden Zuführband 70 und einer an -der Abgabeseite
des Zuführbatdes 1o und quer zu diesem angeordneten Rollenbahn 11 mit angetriebenen
Rollen 12 als Laufbahn für Transportbehälter 13 für die Paket-e P. Weist die
Rollenbahn
11 eine geringfügige Neigung auf, dann brauchen die Rollen 12 nicht angetrieben
zu sein Die Rollenbahn 11 ist mindestens um die Höhe der Transportbehälter 13 unterhalb
der von dem Zuführband 10, das aus mehreren nebeneinander und im Abstand voneinander
angeordneten umlaufenden Bander 10a, 10b,10c bestehen kann, gebildeten waagerechten
Ebene angeordnet. Die Transportbehälter 13 sind kastenförmig und oben offen ausgebildet.
Der Transportbehälterboden ist mit 14 bezeichnet. Die Transportbehälter 13 sind
so bemessen, daß die aufzunehmenden Pakete P von den Behälterwandungen fest umschlossen
werden, damit die einzelnen Hefte der Pakete sich nicht verschieben können.
-
Im Endbereich der Rollenbahn 11 ist unter dieser eine Hubeinrichtung
15 angeordnet, die mittels pneumatischer,hydraulischer oder elektromotorischer Antriebsmittel
angetrieben ist. Diese Hubeinrichtung 15 trägt drei Transportbänder 16,17, 18, die
in Pfeilrichtung X1 angetrieben sind (Fig.3).
-
Die Transportbänder 16,17,18 sind voneinander i einem Abstand angeordnet,
der dem Abstand der einzelnen Zwischenräume 19 zwischen je zwei Rollen 12 der Rollenbahn
11 entspricht, so daß beim Anheben der Hubeinrichtung 15 die Transportbänder 16,17,18
zwischen den Rollen 12 der Rollenbahn 11 hindurchführbar sind. Vorzugsweise sind
drei Transportbä.nder vorgesehen. Es können jedoch auch mehr als drei Transportbünder
zur Anwendung gelangen. Die Aiizahl der Transportbänder wird sich jeweils nacli
der Grundfläche der zu transportierenden Pakete P richteil.
-
Bei Paketen mit kleineren Grundflächen können auch zwei Transportbänder
verwendet werden.
-
Im Boden 14 des Transportbehälters 13 sind Durchbrechungen 20,21,22
vorgesehen, deren Anzahl der Anzahl der verwendeten: Transportbänder 16,17,18 entspricht
und die so angeordnet sind, daß, wenn die einzelnen Transportbehälter 13 ihre Endstellungen
auf der Rollenbahn 12 erreichen, die Durchbrechungen 2o,21,22 oberhalb der Zwischenräume
19 der Rollenbahn 12 mit den darin angeordneten Transportbändern 16,17,18 zu liegen
kommen; die Transportbänder 16, 17,18 sind so durch die Durchbrechungen 20,21,22
im Behälterboden 14 hindurchführbar.
-
Die Vorschubbewegung der Transportbehälter 13 auf der Rollenbahn 11
wird unterbrochen mittels einer Steuereinrichtung 25, die am Ende der Rollenbahn
11 und so angeordnet ist, daß die einzelnen Transportbehälter 13 so zum Stehen gebracht
werden, daß die Durchbrechungen 20,21,22 in den Behälterboden 14 oberhalb der Transportbänder
16,17,18 zu liegen kommen. Zur Steuerung können Endschalter, Lichtschranken od.dgl.
in der Vorschubbahn der Transport behälter 13 auf der Rollenbahn 11 angeordnet sein.
-
In der Steuereinrichtung 25 sind die Steuermittel für die Antriebe
für das Zuführband 1O, die Steuereinric:htung 15 und für die Transportbänder 16,17,
18 zusammengeführt. Auch der Antrieb für die Rollen 12 des Rollenbahn 11 ist uber
entsprechende Steuermittel mit der Steuereinrichtung 25 verbunden, so daß d die
einzelnen Arbeitsabläufe für das Anheben der Hubeinrichtung 15 mit den leeren Transportbehältern
13, das Absenken der Hubeinrichtung 15 mit den gefüllten Transportbehältern 13 sowie
der Umlauf er Transportbänder 16,17,18 des Zuführbandes 10
und
der Rollenbahn 11 in der jeweils richtigen Reihenfolge durchgeführt werden.
-
Die Einrichtung 8 zum Ausbringen der Pakete aus den Transportbehältern
13 besteht gemäß Fig. 6 bis 9 aus einem in Pfeilrichtung X umlaufenden Zuführband
11o und aus einer an der Abgabeseite des Zuführbandes 110 und quer zu diesem angeordneten
Rollenbahn 111 mit angetriebenen Rollen 112 als Laufbahn für die Transportbehälter
13 für die Pakete P. Weist die Rollenbahn 111 eine geringfügige Neigung auf, dann
brauchen die Rollen 112 nicht angetrieben zu sein. Die Rollenbahn 111 ist mindestens
um die Höhe der Transportbehälter 113 unterhalb der von dem Zuführband 11o, das
aus mehreren nebeneinander und im Abstand voneinander angeordneten umlaufenden Bänder
110a,110b,110c bestehen kann, gebildeten waagerechten Ebene angeordnet. Die Transportbehälter
13 sind kastenförmig und oben offen ausgebildet. Der Transportbehälterboden ist
mit 114 bezeichnet. Die Transportbehälter 13 sind so bemessen, daß die aufzunehmenden
Pakete P von den Behälterwandungen fest umschlossen werden1 damit die einzelnen
Hefte der Pakete sich nicht verschieben können (Fig.6).
-
Im Endbereich der rollenbahn 111 ist uSer dieser eine Hubeinrichtung
115 angeordnet1 die mittels pneumatischer, hydraulischer oder elektromótorischer
Antriebsmittel angetrieben ist. Diese Hubeinrichtung 115 trägt drei Transportbänder
116,1'7, 118, die in Pfeilrichtung Xl angetrieben sind (Fig.8).
-
Die Transportbänder 1 6,1l7,1^8 sind voneinander in einem Abstand
angeordnet, der dem Abstand der einzelnen Zwischenräume 119 zwischen je zwei Rollen
112
der Rollenbahn 111 entspricht, so daß beim Anheben der Hubeinrichtung
115 die Transportbänder 116,117,<18 zwischen den Rollen 112 der Rollen bahn 11'
hindurchführbar sind. Vorzugsweise sind drei Transportbänder vorgesehen. Es können
jedoch auch mehr als drei Transportbänder zur Anwendung gelangen. Die Unzahl der
Transportbänder wird sich jeweiis nach der Grundfläche der zu transportierenden
Pakete P richten. Bei Paketen mit kleineren Grurldflächen können auch zwei Transportbänder
verwendet werden.
-
Die Vorschubbewegung der Transportbehälter 13 auf der Rollenbahn 111
wird unterbrochen mittels einer Steuereinrichtung 125, die am Ende der Rollenbahn
111 und so angeordnet ist, daß die einzelnen Transportbehälter 13 so zum Stehen
gebracht werden, daß die Durchbrechungen 20,21,22 in dem Behälterboden 14 oberhalb
der Transportbänder 116,117,118 zu liegen kommen. Zur Steuerung können Endschalter,
Lichtschranken od.dgl. in der Vorschubbahn der Transportbehälter 13 auf der Rollenbahn
111 angeordnet sein.
-
In der Steuereinrichtung 125 sind die Steuermittel für die Antriebe
für das Zuführband 110, die Hubeinrichtung 115 und für die Transportbänder 116,117,
118 zusammengeführt. Auch der Antrieb für die Rollen 1 , der Rollenbahn 111 ist
über entsprechende Steuermittei mit der Steuereinrichtung 125 verbunden, so daß
die einzelnen Arbeitsabläufe für das Anheben der Hubeinrichtung 115 mit den Paketen,
das Absenken der Hubeinrichtung 115 sowie der Umlauf der Transportbänder 116,117,118,
des Zuführbandes und der Rollenbahn 111 in der jeweils richtigen Reihenfolge durchgeführt
werden.
-
Die Einrichtung 9 zum Anlegen der Pakete an eine in den Fig. 13 bis
15 bei 30 angedeutete Sammelheftmaschine mit dieser vorgeschalteten Kettenbändern
131 besteht aus einer Hubeinrichtung 132, welche mittels eines Wagens 133 in seitlichen
Führungen 134,135 parallel zu den Transportbändern 110a,110b110c des Zuführbandes
1to in Pfeilrichtung Y verfahrbar ausgebildet ist. Die Hubeinrichtung 132 weist
ein Lagergestell 144 mit Lagern 136,137 für zwei um waagerechte Drehachsen in den
Lagern 136,137 verschwenkbare Auflagestäbe 14o,141 auf. Die Anzahl der Auflagestäbe
140,141 richtet sich nach der Breite der den Sammelheftmaschinen zuzuführenden Paketen.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist von zwei Auflagestäben 140,141 ausgegangen
(Fig.15). Diese Auflagestäbe 14o,141 sind als zweiarmige Hebel ausgebildet, die
bei 136,137 in dem Lagergestell 144 drehbar gelagert sind. Jeder Auflagestab 140,141
weist einen dem Sammelhefter 30 zugekehrten längeren Stababschnitt 142 bzw. 143
auf. An diese länger bemessenen Stababschnitte 142,143 der Auflagestäbe 14-o,141
schließen sich rechtwinklig nach oben abgebogene Stababschnitte 142a,143a an. Die
Länge der Stababschnitte 142,143 entspricht der Breite der zu wendenden Pakete.
Die abgewinkelten Stababschnitte 142,143a sind etwa gleich lang bemessen ausgebildet,
wie die Stababschnitte 142,143 der Auflagestäbe 140,141. Die Hubeinrichtung 132
ist entsprechend der Hubvorrichtung 115 der Entnahmeeinrichtung 8 angetrieben.
-
Die der Rollenbahn 111 zugekehrten kürzeren Abschnitte 145,146 der
Auflagestäbe 140,141 sind zum Boden des Maschinengestells hin leicht abgewinkelt
ausgebildet
und stehen über Steuerstangen 147,148 mit einem weiteren
hubgerät 150 in Verbindung, und zwar derart, daß in der oberen Stellung der Hubeinrichtung
132 (Fig.11) das Paket P mit waagerecht liegendenTeilprodukten von dem Zuführband
1to angehoben und bei Betätigung des Hubgerätes 150 um etwa 800 in die Anlegestellung
verschwenkt wird. Während des Verschwenkvorganges werden die Steuerstangen 147,
148 mittels des Hubgerätes 150 abwärts bewegt, wobei gleichzeitig die Auflagestäbe
14o,141in Pfeilrichtung Y1 bewegt werden (Fig.17). In dieser angehobenen und verschwenkten
Stellung, die in Fig.12 gezeigt ist, werden die Auflagestäbe 14o,141 der Anlegeeinrichtung
mittels des Wagens 133 in Pfeilrichtung X2 vorwärtsbewegt, bis die Auflagestäbe
140,14@ mit dem Paket P mit senkrecht stehenden Teilprodukten oberhalb der Kettenbänder
131 des Sammelhefters 30 zu liegen kommen. Die Hubbewegungen der Hubeinrichtung
132 und des Hubgerätes 150 sind derart bemessen, daß das Paket P im Bereich des
Sammelhefters 30 oberhalb dessen Kettenbänder 131 zu liegen kommt.
-
Das Absetzen des Paketes P auf die Kettenbänder 131 des Sammelhefters
30 erfolgt durch Absenken in Pleilrichtung Y3 der gesamten Anlegeeinrichtung 9 (Fig.14).
-
Für eine einwandfrcie Arbeitsweise des Sammelhefters ist es erforderlich,
daß den Sammelheftern genau ausgerichtete Stapel zugeführt werden. Zu diesem Zweck
stehen die Auflagestäbe 14o,141 mit einer in der Zeichnung nicht dargestellten Rütteleinrichtung
in Verbindung, mittelt der die Auflagestäbe 14o,141 Rüttelbewegungen unterworfen
werden. Als Rütteleinrichtungen kijnn beispielsweise die Steuerstangen 147,148 mit
Antrieben über Exzenter in Verbindung
stehen. Das seitliche Ausrichten
der Teilprodukte eines jeden Paketes erfolgt mittels Xüttelplatten 151,152, die
an den beiden Seiten des Paketes zur Anlage gebracht werden (Fig.12.). Diese Rüttelplatten
151,152 stehen mit entsprechend ausgebildeten Antrieben zur Durchführung der Rüttelbewegungen
in Verbindung und sind gemeinsam mit diesen Antrieben in den Pfeilrichtungen Y4
und Y5 verfahrbar, so daß die Rüttelplatten 151,152 an die Seitenflächen des Paketes
P angelegt werden können, bevor das Paket P auf den Kettenbändern 131 des Sammelhefters
30 abgesetzt wird. Ein Lösen des auf den Auflagestäben 14o,141 liegenden Paketes
oder ein Abkippen einzelner Teilprodukte ist nicht möglich, da die Auflagestäbe
140,141 in der Anlegestellung des Paketes keine waagerechte Stellung einnehmen,
sondern leicht geneigt in Richtung zu den abgewinkelten Stababschnitten 143,144
sind, so daß das Paket an den abgewinkelten Stababschnitten 142a, 143a zur Anlage
kommt. Die Anlegeeinrichtung 9 ist so ausgebildet, daß mittels des Wagens 133 die
Hubeinrichtung 132 und das Hubgerät 150 bis in den Bereich der Kettenbänder 131
der Sammelhefter 30 herangefahren werden können, um die Pakete auf den Kettenbändern
abzusetzen.
-
Die erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung arbeitet wie folgt: Die
von den Rotationsmaschinen kommenden Pakete P werden auf dem Zuführband/der Einlegeeinrichtung
7 dem am Ende des Zuführbandes 10 auf der Rollenbahn ,,A nngeordlleten Transportbehälter
13 zugeführt (Fig.2). Kurz bevor das Paket da Zuführbandende erreicht hat, wird
die Hubeinrichtung 15 mit den Transportbändern 16"17,18 nach oben
bewegt
(Fig.3), bis die Transportbänder 16,17,18 mit dem Zuführband lo eine Ebene bilden.
Das Zuführband lo und die l'rar.sportbänder 16,17,18 laufen in gleicher Richtung
um, so daß das Paket P von dem Zuführband 10 auf die Transportbänder 16,17,18 abgegeben
wird (Fig.4). In den Endbereichen der Transportbänder 16,17,18 sind Endschalter
vorgesehen, die den Antrieb der Transportbänder 16,17,18 außer Betrieb setzen, wenn
die Endschalter von dem Paket P beaufschlagt werden.
-
Uber dieseEndschalter wird dann der Antrieb für die Hubeinrichtung
15 in Betrieb gesetzt; die Transportbänder 16,17,18 werden bis unter den Boden 14
des Transportbehälters 13 abgesenkt, so daß das Paket P auf dem Boden 14 des Transportbehälters
13 zu liegen kommt. Der so gefüllte Transportbehälter 13 wird dann in Pfeilrichtung
X2 auf der Rollenbahn 11 abgeleitet (Fig.5), nachdem die Steuereinrichtung 15 aus
der Vorschubbahn des Transportbehält ers 13 herausgeschwenkt worden ist.
-
Es kann auch eine Lichtschranke vorgesehen sein, die die Hubeinrichtung
15 wieder in Betrieb setzt, wenn der nichste Transl)ortbehälter oberhalb der Transportbänder
16,17,18 angeordnet ist.
-
Mittels der Transportbehälter 13 werden die Pakete P auf dem Transportband
4 der Entnahmeeinrichtung 8 zugeführt1 das die Rollenbahnen 11,111 verbindet.
-
Das Ausbringer der Pakete P aus den Transportbehältern 13 und das
Anlegen der Pakete P an den Sammelhefter 30 erfolgt mittels der Hinrichtungen 8
und 9 in der Weise, daß die in die Transportbehälter 13 maschinell eingebrachten
Pakete auf der Rollenbahn 111 in den Bereich der Hubeinrichntung 115 gefördert werden,
so daß
die nicht angetriebenen Transportbänder 116,117,118 der
Hubeinrichtung 115 unterhalb der Durchbrechungen 20,21,22 des Transportbehälters
13 zu liegen kommen (Fig.6 und 9). Hierauf werden die Transportbänder 116,117,118
mittels der Hubeinrichtung 115 angehoben, wobei das Paket P auf diesen Transportbändern
zu liegen kommt und gleichzeitig nach oben bewegt wird (Fig.7). Bei dieser Aufwärtsbewegung
wird das Paket P aus dem Transportbehälter 13 hinausgehoben. Sobald die Transportbänder
116,117,118 in der Ebene des Zuführbandes 1»o zu liegen kommen, wird die weitere
Aufwärtsbewegung gestoppt und die Transportbänder 116,117,118 in Betrieb gesetzt
(Fig.8). Das Paket P wird auf diese Weise von den Transportbändern 116,117, 118
auf die gleichsinnig mit den Transportbändern umlaufenden Bänder 110a,11Ob,11Oc
des Zuführbandes 11o übergeleitet (Fig. 8 und 9). Ist das Paket P mittels des Zuführbandes
110 aus der in Fig.9 gezeigten Stellung in die in Fig. 10 gezeigte Endstellung bewegt
worden, so wird der weitere Umlauf des Zuführbandes 11o gestoppt. Das Paket P befindet
sich somit im Bereich der Anlegeeinrichtung 9, dessen Auflagestäbe 14o,141 unterhalb
des Zuführbandes 11o liegen. Bei Inbetriebnahme der Hubeinrichtung 13 wird das Paket
i mittels der Auflagestäbe4o,14' angehoben (Fig.11). Das auf den Anlagestäben 140,141
ruhende Paket wird nunmehr mittels des Hubgerätes 150 um etwa 80° verschwenkt und
somit in die Lage gebracht, die zum Anlegen an den Sammelhefter 30 erforderlich
ist (Fig.12). In dieser Stellung des Paketes setzt die Rüttelbewegung der Auflagestäbe
140,141 ein.Die Rüttelplatten 151,152 werden seitlich an das Paket herangefahren,
so daß die einzelnen Teliprodukte des Paketes ausgerichtet werden.
-
Es werden so Pakete mit glatten Seitenflächen erhalten.
-
Der die Hubeinrichtung 132 und das Hubgerät 150 tragende
Wagen
133 wird nunmehr in Richtung zum Sammelhefter 30 vorwärtsbewegt. Die in einem Winkel
von etwa 800 angeordnete Hubeinrichtung 132 wird bei Erreichen der Endposition nach
unten abgesenkt und stellt dabei gleichzeitig das Paket auf die Kettenbänder 131
des Sammelhefters 3o ab (Fig,14). In der Zwischenzeit wurde ein neues Paket aus
dem Transportbehälter herausgebracht und an das Zuführband 11o abgegeben.
-
In der Endposition auf dem Zuführband 11o wartet dann das nächste
Paket auf die Hubeinrichtung 132 mit den Auflagestäben 140,141, die mittels des
Wagens 133 im abgesenkten Zustand unterhalb des Zuführbandes zurückgefahren werden.
Während der Zurückbewegung werden die Auflagestäbe 140,141 gleichzeitig in die horizontale
Stellung zurückgeschwenkt. Die Steuerung der Hubeinrichtung 132 des Hubgerätes 15o
und der Fahrbewegung des Wagens 133 erfolgt mittels der Steuereinrichtung 125 der
Entnahmeeinrichtung 8, so daß die einzelnen Arbeitsabläufe in der richtigen Reihe
vollzogen werden. Die Rückführung der leeren Transportbehälter 13 von der Entnahmeeinrichtung
8 zur Einlegeeinrichtung 7 erfolgt über ein Transportband 4 (Fig.1).
-
Die Steuereinrichtungen 25, 125 der Einlegeeinrichtung 7 und der Entnahmeeinrichtung
8 sind vorzugsweise in einem gemeinsamen Steuerwerk zusammengeführt, von dem aus
did einzelnen Arbeitsabläufe gesteuert werden.
-
Dieses Schaltwerk ist vorzugsweise als Programmschalt werk ausgebildet
und steht mit den Steuereinrichtungen der Rotationsmaschine 6 und dem Sammelhefter
30 in Verbindung, so det3 eir, kontinuierliches Uberleiten dei Pakete v(>n dei
Rotationsmaschine 6 zum Sammelhefter 30 gewährleistet
Die Zuführung
der Pakete von der Rotationsmaschine 6 bzw. von der Einlegeeinrichtung 7 zum Sammelhefter
30 braucht nicht über ein Transportband 4-nach der in Fig. 1 dargestellten bevorzugten
Ausführungsform zu erfolgen, vielmehr ist auch eine Zwischenstapelung der mit Paketen
gefüllten Transportbehälter möglich.
-
Auch kann der Transport der mit Paketen gefüllten Transportbehälter
13 mittels Gabelstapler erfolgen, nachdem die gefüllten, Transportkästen auf Paletten
von Hand gestapelt sind. Auch das Entstapeln kann von Hand erfolgen; wenn die Transportbehälter
13 mit den Paketen der Entn-ahmeeinrichtung.8 zugeführt werden.
-
Patentasprüche: