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DE1060791B - Abdichtungsring fuer Schwimmdeckel von Grossbehaeltern, insbesondere OElbehaeltern - Google Patents

Abdichtungsring fuer Schwimmdeckel von Grossbehaeltern, insbesondere OElbehaeltern

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Publication number
DE1060791B
DE1060791B DEH31279A DEH0031279A DE1060791B DE 1060791 B DE1060791 B DE 1060791B DE H31279 A DEH31279 A DE H31279A DE H0031279 A DEH0031279 A DE H0031279A DE 1060791 B DE1060791 B DE 1060791B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sealing ring
jacket
containers
lid
seal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH31279A
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HAMMOND IRON WORKS
Original Assignee
HAMMOND IRON WORKS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HAMMOND IRON WORKS filed Critical HAMMOND IRON WORKS
Publication of DE1060791B publication Critical patent/DE1060791B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D88/00Large containers
    • B65D88/34Large containers having floating covers, e.g. floating roofs or blankets
    • B65D88/42Large containers having floating covers, e.g. floating roofs or blankets with sealing means between cover rim and receptacle
    • B65D88/50Large containers having floating covers, e.g. floating roofs or blankets with sealing means between cover rim and receptacle with resilient foam or stuffed seal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Abdichtungsring für Schwimmdeckel von Großbehältern, insbesondere Olbehältern Die Erfindung bezieht sich auf Vorratsbehälter für Flüssigkeiten, insbesondere zur Speicherung von und ÖIprodukten. Solche Behälter weisen einen auf der gespeicherten Flüssigkeit schwimmenden Deckel auf, der sich mit steigendem und fallendem Flüssigkeitsspiegel hebt und senkt. Bei derartigen Behältern ist die Abdichtung des Zwischenraumes zwischen dem Rand des Schwimmdeckels und dem Innenrand der Behälterwandung gegen Wettereinflüsse wichtig.
  • Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer verbesserten. gegebenenfalls elektrisch leitenden Abdichtung für diesen Zwischenraum.
  • Wetterabdichtungen für diesen Zwischenraum sitzen gewöhnlich am Schwimmdeckel und gleiten bei dessen Fallen und Steigen an der inneren Behälterwandung auf und ab. Solche Behälter weisen häufig ziemlich große Abmessungen auf, so daß die Innenwandung, längs der die Dichtung gleitet, häufig keine genaue Kreisform hat und außerdem auch noch nicht unerhebliche Unregelmäßigkeiten aufweist. Die erfindungsgefäße Wetterabdichtung ist deformierbar, so daß sie sich ohne Rücksicht auf Unregelmäßigkeiten der Oberfläche oder Änderung der Krümmung der Behälterwandung immer dicht an die Wandung des Behälters anschmiegt.
  • Neben den genannten Schwierigkeiten weisen Wetterdichtungen an Schwimmdeckeln häufig auch Taschen auf, in denen sich Wasser sammeln kann, das dann bei entsprechenden Außentemperaturen zu frieren beginnt. Die erfindungsgemäße Deckelabdichtung für die Auf- und Abwärtsbewegung des Deckels ist durchbiegbar ausgebildet, wobei sie immer mit der Behälterwandung in Berührung bleibt, so daß das Problem der Frostaufbrüche durch Verhinderung der Eisbildung beseitigt ist. Außerdem ist die erfindungsgemäße Abdichtung frei von Taschen und Höhlungen zwischen Wandung und Abdichtung, in denen sich merkliche Wassermengen sammeln könnten.
  • Die erfindungsgemäße Wetterabdichtung soll ferner frei von irgendwelchen mit der Behälterinnenwaudung in Berührung kommenden Metallteilen sein, die Ab rieb erzeugen könnten. Die erfindungsgemäße Abdich tung weist vielmehr ein kontinuierliches, biegsames, mit Luft gefülltes Kissen rings um den Deckel auf, welches sich fest gegen die Behälterwandung legt und die flüssigkeits- und gasdichte Abdichtung bildet.
  • Gleichzeitig kann diese Abdichtung ihre Form ändern und sich damit der Oberflächenform der Wandung beim Steigen und Fallen des Deckels infolge des sich ändernden Flüssigkeitsspiegels anpassen.
  • Schließlich soll sich die erfindungsgemäße Wetterabdichtung für Schwimmdeckel in einfacher Weise am Rand des Deckels befestigen lassen und ihn umgeben, wobei sie sich radial vom Deckel nach außen bis an die Innenfläche der Behälterwandung erstreckt und gleichzeitig die auf dem Deckel vorhandene statische oder sonstige Elektrizität von ihm ableitet, so daß ein Funkenüberschlag und damit die Gefahr der Entstehung eines Schadenfeuers verhindert ist.
  • Es sind bereits Wetterabdichtungen für Großbehälter, insbesondere Olbehälter bekannt, bei denen ein ringförmiger flacher Bauteil rings um den Deckel des Behälters verläuft und gegen die Behälterwandung gepreßt wird. Bei einer bekannten Ausführungsform dieser Art steht dieser ringförmige flache Bauteil unter Druckluft und drückt derart einen Abdichtungsteil gegen die Behälterwandung. Hierbei wird der flache Bauteil im größten Teil seiner Horizontalerstreckung durch feste Wandungen gehalten, so daß nur ein relativ geringer Spielraum zwischen Deckel und Behälterwandung möglich ist. Zudem besteht bei dieser Ausführungsform der Nachteil, daß der abdichtende ringförmige Bauteil unter Druckluft steht und damit entsprechend kompliziert und störanfällig ist.
  • Ferner sind Abdichtungen bekannt, die rings um den Deckel als hülsenartig gebogener Mantel verlaufen; jedoch besteht auch bei diesen Ausführungsarten nur ein sehr geringer Spielraum zwischen Behälterwandung und Deckel, da der hülsenartige Mantel ein weites Auskragen nicht gestattet. Bei der letztgenannten Ausführungsform hat man auch zur Verhütung einer Abquetschung des hülsenförmigen Abdichtungskörpers Begrenzungsrollen vorgesehen, die am Deckel befestigt sind und auf die Behälterwandung einwirken, wenn der Deckel sich der Wan- dung stark nähert. Die Nachteile solcher metallischen Teile sind bereits weiter oben ausgeführt.
  • Zur Vermeidung der Nachteile der bekannten Abdichtungsarten wird erfindungsgemäß ein wetterfester, aus elastischem Material bestehender Abdichtungsring für Schwimmdeckel von Großbehältern. insbesondere Oll)ehältern vorgeschlagen dessen Oher-und Unterwandung zusammengeführt außen am Schwimmdeckel befestigt sind, welcher dadurch gekennzeichnet ist, daß im Abdichtungsring sowohl ein im wesentlichen flacher, horizontal angeordneter Abstandskörper aus elastischem Material. der an Ober-und Unterteil des Mantels des Abdichtungsringes anliegt. als auch eine ringförmige Luftkammer zwisden dem Abstandskörper und dem zur vorzugsweisen Anlage an die Behälterwand bestimmten Verbindungsteil des Mantels vorhanden ist und daß an der Zusammenführungsstelle des Ober- und des Unterteils des Mantels vorzugsweise zusätzliche Verstärkungsteile vorgesehen sind. so daß ein gegenüber dem übrigen Mantel vergleichsweise steifer Flansch zur Befestigung am Schwimmdeckel gebildet ist.
  • Vorzugsweise besteht der Mantel des Abdichtungsringes aus elektrisch leitendem. ölbeständigem Gummi und der Abstandskörper aus einem elastischen Material. z. B. Schaumgummi.
  • Gegenüber den bekannten Ausführungsformen besteht der wesentliche Vorteil des erfindungsgemäßen Abdichtungsringes darin. daß durch die Anordnung des Ahstandskörpers zwischen Ober- und Unterwandung des Mantels dem gesamten Abdichtungsring eine solche Steifigkeit verliehen wird, daß er relativ weit horizontal auskragen kann, wodurch ein relativ großes Spiel zwischen Behälterwandung und Deckel ermöglicht wird, wobei gleichzeitig infolge der Luftkammer zwischen Abdichtungskörper und Verbindungswandung des Mantels eine gute streifenförmige Dichtungszone schon bei geringer Anpressung des Deckels an die Behälterwandung vorhanden ist.
  • Bei stärkerer Annäherung des Deckels an die Behälterwandung kantl der Abdichtungsring zudem leicht nach ollen oder unten unter Erhaltung einer guten Dichtwirkung umgebogen werden, ohne daß die Gefahr einer AlKuetschung desselben besteht. Vergrößert sich der Ahstand zwischen Deckel und Wandung wieder. dann kehrt auch der Abdichtungsring wieder in seine normale horizontale Lage zurück.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Behälters wird an Hand der Zeichnungen näher beschrielien. Diese zeigen in Fig. 1 einen Horizontalschnitt durch einen Teil eines Behälters. in Richtung des Schwimmdedels gesehen.
  • Fig. 2 eine größere Ansicht eines Teiles der ringförmigen Abdichtung vor ihrem Zusammenbau mit den anderen Teilen am Schwimmdeckel.
  • Fig. 3 eine größere Ansicht der Stoßstelle zweier Aldichtungsteile.
  • Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie 4-4 der Fig. 3, Fig. 5 einen Schnitt durch die Abdichtung und die anschlielSellde Deckelkante.
  • Fig. 6 einen Querschnitt der Dichtungsteile vor ihrem Zusammenbau.
  • Fig. 7 eine Schnittdarstellung im wesentlichen längs der Fig. 7-7 der Fig. 1, Fig. 8 einen der Fig. 7 entsprechenden Schnitt zur Daritellung des Anliegens der Dichtung an der Behälterinnenwanduig unter größerem Druck, Fig. 9 einen der Fig. 7 entsprechenden Schnitt zur Darstellung des Anliegens der Dichtung für den Fall, daß der Zwischenraum zum Dach und Behälter auf ein Minimum zusammengeschrumpft ist, Fig. 10 die Befestigung des Abdichtbandes am schwimmenden Deckel.
  • Das Bezugszeichen 10 hezeichnet einen Vorrats-Behälter mit einer zylindrischen vertikalen Wandung 12, um deren oberen Teil gegebenenfalls ein Gurt 14 gelegt sein kann. Der Behälter ist mit einem Boden versehen.
  • Der Schwimmdeckel 16 ist im Inneren des Behälters angeordnet. Er weist eine Randwandung 18 sowie eine obere Abschlußfläche 20 auf. die unterhalb der Oberkante der Wandung 18 liegt oder mit ihr knapp abschneidet. Gegebenenfalls kann dieser Deckel auch mit einem hier nicht gezeichneten Unterdeckel versehen sein. so daß eine allseits abgedichtete, hohle kreisförmige Kastenform entsteht. die auf der im Behälter befindlichen Flüssigkeit schwimmt.
  • Die Wandung 18 des Schwimmdeckels trägt an der Oberkante einen vorzugsweise nach außen gerichteten Ringflansch 21. Zwischen dem Rand dieses Flansches 21 und der Behälterwandung 12 ist ein größerer Abstand (Fig. 7, 8 und 9), so daß zwischen dem Schwimmdeckel 16 und der inneren Behälterwandung ein Ringspalt 22 verbleibt.
  • Die Wetterabdichtung gemäß der Erfindung ist am Ded<elflansdi 21 befestigt und im ganzen mit 23 bezeichnet. Sie hat die Form eines in Abschnitte unterteilten Ringes, der sich in radialer Richtung erstreckt (Fig. 5 und 7 bis 9).
  • Der Abdichtungsring 23 besteht aus mehreren miteinander verhundenen Einzelstücken 24. Jedes Stück 24 des Abdichtungsringes besteht aus einem länglichen, im wesentlichen flachen Mantel 25, der aus einer einzigen Länge oder einem Streifen aus svnthetischem Gummi oder anderem ölbeständigem Material besteht, welches in später beschriebener Weise in Längsrichtung auf sich selbst gefaltet ist. Innerhalb des Mantels befindet sich ein länglicher Abstandskörper 26 aus Schaum- oder Schwammgummi, der Ober-und Unterwandung 27 bzw. 28 des Mantels in vertikaler Richtung im Abstand und unter Normalbedingungen im wesentlichen parallel zueinander hält.
  • Der Mantel 25 aus synthetischem Gummi läßt sich dadurch elektrisch leitfähig machen. daß man ihn aus folgenden Substanzen herstellt, deren Bezeiclmungen weiter unten erläutert sind: NA-22 Beschleuniger .. ........ 0,12°/o Leichte kalzinierte Magnesia 1,67°/o Zinkoxyd ................. 1.7601o Vulcan SC 72 ............. 35,03% Leicht flüchtiges Öl Marke Circo l3,590/o Stearinsäure ..... ........... 0,25 % Neophax A 10,98°/o Neopren W ..... ..... ... 36,60 % 100,000/o In dieser Tabelle bedeutet NA-22 einen Beschleuniger (2-Merkaptan-Imidazolin der Firma Dupont; Circo-Ol, ein geruchloses, hellfarbiges Petroleumöl der Firma Sun Oil Co. mit einem spezifischen gewicht von 0.92 und einer Sayboldt-Viskosität bei 1000 C von etwa 155 Sekunden: Neophax A ist ein vulkanisiertes pflanzliches Öl der Firma Stamford-Rubeer-Supply Company mit einem Ascheanteil von 0,5 0/i, Acetonauszug 32 bis 340/o, in Azeton lösbarer Schwefel 2.8 % und mit einem spezifischen Gewicht von 1,04; Neopren Äv ist ein elastisches Material, das von Dupont durch Polymerisation von Chloropren her- Luftpolsters abflacht. Somit wird eine vergleichsweise breite Fläche 47 (Fig. 7) aus Abdichtgummi gegen die Wandung angepreßt.
  • Bei der Auf- und Abwärtsbewegung des Schwimmdeckels infolge der Zu- bzw. Abnahme des Flüssigkeitsinhalts des Behälters rufen Unregelmäßigkeiten in der Krümmung der Behälterwandung verschiedene Drücke an der Abdichtung entweder am ganzen Deckel oder wenigstens an einigen Stellen hervor, wodurch die Abdichtung verbogen und gleichzeitig zusammengepreßt wird. Die Abdichtung erhält ihre Deformierbarkeit einmal von dem in ihr enthaltenen Schaugummi.
  • Zum anderen liefert die Kombination von Gummihülse und deformierbarem Schaumgummiabstandskörper die verformbaren Lufträume. Nach Fig. 8 und 9 kann sich die Abdichtung vollständig gegen ihren Träger anlegen, ohne daß der innere Druck steigt oder die Biegsamkeit verlorengeht.
  • Nach Fig. 8 wird bei einer Verkleinerung des Abstandes 22 die Abdichtung derart gegen die Behälterwandung gepreßt, daß die Schaumgummiabstandskörper an den äußeren Randflächen 31 gegen die Innenseite der Wandung der Kammer 29 anliegen und die Luftkammer nach oben und unten in zwei Teile 29a unterteilt wird.
  • Bei weiterer Abnahme des Abstandes22 während einer Aufoderabbewegung des Schwimmdeckels legt sich die Abdichtung um und an die Behälterwandung an, so daß die obere Seite 27 gegen die Behälterwandung zu liegen kommt, wenn die Abdichtung nach unten abgebogen ist, bzw. bei einer Abbiegung nach oben, wie es gestrichelt in Fig. 9 angedeutet ist, wenn die Unterseite 28 an der Behälterwandung anliegt.
  • Im Bereich der kleinen Luftkammer 39 ist die Abdichtung derart ausgebildet, daß sich die Mantelwandungen und das Verstärkungsgewebe vollständig abbiegen können und der Schaumgummikörper leicht zusammengedrückt werden kann, so daß sich die Abdichtung, wie aus Fig. 2 ersichtlich, voll nach oben oder unten umlegen kann, während gleichzeitig die erforderliche Festigkeit und Elastizität vorhanden ist, um die Abdichtung in ihre normale, horizontale Stellung nach Fig. 7 zurückkehren zu lassen, sobald die Normalabmessungen des Abstandes 22 wieder hergestellt sind. Die Biegsamkeit der erfindungsgemäßen Abdichtung ist ein besonders wertvolles Merkmal, das insbesondere dann von Bedeutung ist, wenn große Unregelmäßigkeiten in der Behälterwandung vorhanden sind. Außerdem mindert der verformbare Luftraum 29 den Verschleiß. der bei Abdichtungen dieser Art unweigerlich auftritt. wenn die Abdichtung von der Verwendung von Zusammendrückung oder Kräfte erzeugenden Vorrichtungen, beispielsweise Federn oder Hebel. abhängig ist.
  • Bei der erfindungsgemäßen biegsamen Abdichtung zwischen dem metallenen schwimmenden Deckel und der Metallwandung des durch den Deckel abgedeckten Behälters ist gleichzeitig eine einstellbare, gleitende, Elektrizität erdende Verbindung vorhanden; die Abdichtung ist gegen Kohlenwasserstoffe und Wettereinflüsse widerstandsfähig und weist keine funkensprühende oder korrosive Eigenschaften auf. Die elektrisch leitende Gummidichtung kann frei, d. h. ohne Bindung an einen Isolator, verwendet werden, ist verschleißfest. gegen Kohlenwasserstoffe und deren Dämpfe unempfindlich und liefert eine gleitende Abdichtung zwischen Deckel und Behälterwandung.
  • PATENTANSPRUCHE: 1. Wetterfester, aus elastischem Material bestehender Abdichtungsring für Schwimmdeckel von Großbehältern, insbesondere Ölbehältern, dessen Ober- und Unterwandung zusammengeführt außen am Schwimmdeckel befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß im Abdichtungsring (23) sowohl ein im wesentlichen flacher, horizontal angeordneter Abstandskörper (26) aus elastischem Material, der an Ober- und Unterteil (27, 28) des Mantels (25) des Abdichtungsringes (23) anliegt, als auch eine ringförmige Luftkammer (29) zwischen dem Abstandskörper (26) und dem zur vorzugsweisen Anlage an die Behälterwand (12) bestimmten Verbindungsteil (30) des Mantels (25) vorhanden ist und daß an der Zusammenführungsstelle des Ober- und des Unterteils (27, 28) des Mantels (25) vorzugsweise zusätzliche Verstärkungsteile (35) vorgesehen sind, so daß ein gegenüber dem übrigen Mantel (25) vergleichsweise steifer Flansch (34) zur Befestigung am Schwimmdeckel (16) gebildet ist.
  • 2. Abdichtungsring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sein Mantel (25) aus elektrisch leitendem, ölbeständigem Gummi besteht.
  • 3. Abdichtungsring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstandskörper (26) aus einem elastisch zusammenpreßbaren und deformierbaren Material, z. B. Schaumgummi, besteht.
  • 4. Abdichtungsring nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß er aus mehreren Einzelstücken (24) besteht, deren die Ober-, Unter- und Außenwände bildenden Teile (27, 28, 30) jeweils ein einziges langes Stück aus gefaltetem, elastischem Material bilden. dessen Längskanten unter Bildung des Flansches (34) aufeinandergelegt sind und das mit dem benachbarten Stück (24) teleskopartig ineinandergeschoben ist. wobei jeweils der Abstandskörper (26) etwas kürzer als der zugehörige Mantel (25) ist und dabei an einem Ende (39a) mit dem Mantel (25) abschneidet, während jeweils am anderen Ende eine Muffe (40) zur Aufnahme des Endes (39a) des benachbarten Einzelstückes (24) gebildet ist.
  • 5. Abdichtungsring nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet. daß der Abdichtungsring (23) zusätzlich eine ringförmige Luftkammer (39) zwischen Abstandskörper (26) und Befestigung am Deckel (16) aufweist.
  • 6. Abdichtungsring nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungsstreifen (35) auf ihrer einen Längsseite einander gegenüber zwischen den Flanschen (34) des Mantels (25) und auf ihrer anderen Längsseite zwischen der Ober- bzw. Unterwandung (27, 28) des Mantels (25) und dem Abstandskörper (26) befestigt sind.
  • 7. Abdichtungsring nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel (25) des Abdichtungsringes (23) neben andern Stoffen wie Ölen etwa zu einem Drittel aus dem elastischen Kunststoff Neopren und etwa aus einem Drittel Ruß besteht.
  • In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 072 798, 2 190 476, 2523292,2664220. gestellt wird; mit Vulkan SC-72 ist ein feinstkörniger Ölofenruß der Firma Cahot-Company hezeichnet.
  • In der angegebenen Mischung sind kalzinierte Magnesia und Zinkoxyd Härtungsmittel. Das Öl, die Stearinsäure und Xeophax A sind Erweichungsmittel.
  • Neopren ist ctie Basis-Gummiverbindung, während XA-22 als Beschleuniger wirkt. 07ulkan SC-72 ist Ruß in feiner Verteilung und bildet den elektrisch leitenden Bestandteil.
  • Neopren macht etwa ein Drittel der Gesamtmischung au, und auch der elektrisch leitende Bestandteil wird ungefähr in der gleichen Menge verwendet. während die Erweichungsmittel in Mengen von etwa 25e/o vorliegen. Die Niischung wird in Blättern vulkanisiert, aus denen der Mantel 25 hergestellt wird. Der elektrisch leitende feinstkörnige Bestandteil ist derart gewählt. daß die elektrischen Ladungen vom Schwimmdeckel zu den Behälterwandungen wandern können. selbst wenn sie in der Wetterdichtung in hochdispergierter Form eingebettet sind.
  • Die Breite des Schaumgummiabstandskörpers 26 ist wesentlich kleiner als die maximale radiale Erstrekkung des ihn umgehenden Mantels. Der Körper liegt zwischen dem äußeren Teil des Mantels und den inneren Randteilen. so daß eine Kammer 29 entsteht, die vollständig abgedichtet und mit Luft gefüllt ist.
  • Die obere und untere Wandung 27 und 28 des Mantels gehen in den gerundeten äußeren Randteil 30 iiber. und die äußere Begrenzungsfläche 31 des Abstandsblockes weist vom gerundeten äußeren Teil 30 des Mantels einen Abstand auf, wodurch die oben erwähnte Kammer 29 gebildet wird.
  • Der Schwamm- oder Schaumgummikörper 26 ist derart auf den Mantel gesetzt, daß die innere Begrenzungsfläche 32 des Körpers erst in Abstand von den Innenkanten 33 des Mantels liegt; zwischen diesen Kanten 33 und der inneren Begrenz«ngsfläche 32 des Körpers 26 verbleiben Teile 34 des Mantels, die beim Befestigen des AbdidltabschIlittes auf dem Deckel 21 zusammengezogen werden.
  • Die Innenfläche jedes Teiles 34 ist durch einen Streifen 35 aus schwerem Gewebe verstärkt. deren eine Längskante 36 parallel zu der Kante 33 und mit ihr abschließend verläuft. während die innere Randkante 37 des Verstärkungsstreifens innen zwischen dem Abstaiidskörper 26 und dem Mantel (Fig. 4 und 5) abgedichtet ist.
  • Zur Befestigung des Abdichtringes auf dem Flansch 21 werden die Niantelteile 34 und die Verstärkungsbänder 35 zusammengedrückt, so daß sie längs der Innenkanten des Schaumgummiabstandskörpers zusammenlaufen und hei 38 und 38a Schultern bilden.
  • Längs der Innenkante des Abstandskörpers entsteht dabei ein kleiner Hohlraum 39. Die Schulter 38 befindet sich am Oberteil des Mantels, während die Schulter 38a sich an der Unterseite bildet und eine etwas stärkere Kriimmung aufweist.
  • Der Schaum- oder Schwammgummiabstandskörper 26 und die Gewebestreifen sind kürzer als der Gummistreifen. aus dem der Mantel 25 hergestellt ist, und an dem Mantel derart angebracht, daß sie mit dem einen Ende des Maiitels 39a (Fig. 2) abschließen, während am anderen Ende eine ungefüllte Muffe 40 verbleibt.
  • Fig. 6 zeigt den Ahdichtungsteil 24 vor seinem Zusammenhau. Der Streifen aus ölbeständigem, Elektrizität leitendem Gummi zur Herstellung des Mantels 25 ist flach ausgelegt. Die Breite des Gummistreifens ist derart gewählt, daß er beim Falten um eine Mittellinie einen Mantel 25 mit den gewünschten radialen Abmessungen liefert. Auf der ausgelegten, unverstärk- ten, elektrisch leitenden Mantelschicht wird an jeder Kante ein Verstärkungsstreifen 35 festgeklebt. Dann wirdderAbstandsblock28 so aufgeklebt. daß er einseitig den einen Verstärkungsstreifen 35 etwas überdeckt.
  • Nunmehr wird der Gummistreifen zurückgefaltet, über den Abstandskörper gelegt und verklebt, so daß an der Innenkante des Streifens vier Schichten übereinanderliegen.
  • Die einzelnen Abdichtteile weisen einheitliche Längen auf. Außerdem sind die Mantelteile 34 und die Verstärkungsstreifen 35 mit Löchern 41 zur Aufnahme der in den Deckelflansch 21 einzusetzenden Befestigungsschrauben versehen (Fig. 2).
  • Die derart verstärkten Abdichtteile 24 haben eine so große Festigkeit, daß sie in geraden Bahnen (Fig. 2) hergestellt und über die gekrümmte Kante des schwimmenden Deckels gebogen werden können, ohne daß Unregelmäßigkeiten oder Verwerfungen entstehen.
  • Beispielsweise können die Gummistreifen zur Herstellung des Mantels 25 eine Ausgangsbreite von etwa 45 cm und eine Ausgangsdicke von etwa 3 mm aufweisen und etwa 3 m lang sein. Der Schaumgummiblock 26 hat eine Dicke von etwa 2,5 cm und eine Breite von annähernd 10 cm; das Verstärkungsgewebe besteht vorzugsweise aus Baumwollsegeltuch mit einem Gewicht von etwa 475 g/m2.
  • Bei der Herstellung des ringförmigen Abdichtbandes unter Verwendung der Teile 24 wird das Ende 39 a jedes Teiles in die Muffe40 des nachfolgenden Teiles eingeschoben, so daß eine durchgehende, an der Behälterwandung anliegende Dichtfläche entsteht.
  • Fig. 3 zeigt vergrößert das Einsetzen des Endes 39 a des einen in die Muffe 40 des anderen Abdichtungsteiles. Die Verstärkungsstreifen 35 sind dabei, ähnlich wie der Abstandskörper 26, zurückversetzt, so daß die Kante 42 (Fig. 2) auf die Kante 39 a des einzusteckenden Teiles trifft.
  • Aus Fig. 4 erkennt man, daß die unverstärkten Teile 34 des einen Mantels als Muffe über den verstärkten Teilen 34 des anderen Mantels liegen.
  • Die gelochten Innenteile der Ringabschnitte werden auf der oberen Abschlußfläche des Deckelflansches 21 befestigt (Fig. 4 und 7 bis 9). Die Befestigung der Teile untereinander kann auf verschiedene Weise erfolgen, beispielsweise mittels elektrisch leitender Metallbolzen 43, die sich durch Löcher 44 im Flansch 21, durch die I,öcher 41 und durch eine ringförmige elektrisch leitende Metallverschraubungsschiene 41 a erstrecken und oben Metallmuttern 45 aufnehmen, die gegen die Schiene angezogen werden.
  • Die Köpfe der Schrauben werden vorzugsweise durch Schweißen auf der Unterseite des Flansches fixiert. so daß die Muttern 45 ohne Schwierigkeiten angezogen werden können und gleichzeitig die Ableitung elektrischer Ladungen vom Metall deckel sichergestellt ist.
  • Ein anderes Verfahren zur elektrisch leitenden Befestigung der Teile des Abdichtringes am Flansch 21 ist die Verwendung von Stiftbolzen nach Fig. 10, in der beinteil des Dach- oder Deckelflansches bei 21' dargestellt ist. Nach dieser Konstruktion ist ein Bolzen 46 auf dem Oberteil des Flansches festgeschweißt und erstreckt sich durch das Loch 41 im Abdichtband und dann durch die Verschraubungsschiene 41 b.

Claims (1)

  1. Bei dem erfindungsgemäßen Verschlußdeckel ist die radiale Erstreckung des Abdichtringes derart gewählt. daß bei konzentrischer Lage des Schwimmdeckels 16 zur Wandung des Behälters der Zwischenraum 22 überall die gleiche Breite aufweist und damit der Außenrand des Ringes so fest gegen die innere Wandfläche angepreßt wird, daß sich der äußere Teil des
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