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DE1167745B - Schwimmdeckelabdichtung fuer Behaelter zur Lagerung fluechtiger Fluessigkeiten - Google Patents

Schwimmdeckelabdichtung fuer Behaelter zur Lagerung fluechtiger Fluessigkeiten

Info

Publication number
DE1167745B
DE1167745B DEC23673A DEC0023673A DE1167745B DE 1167745 B DE1167745 B DE 1167745B DE C23673 A DEC23673 A DE C23673A DE C0023673 A DEC0023673 A DE C0023673A DE 1167745 B DE1167745 B DE 1167745B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
seal
floating lid
filling body
floating
plates
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC23673A
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Reese
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Chicago Bridge and Iron Co
Original Assignee
Chicago Bridge and Iron Co
Filing date
Publication date
Application filed by Chicago Bridge and Iron Co filed Critical Chicago Bridge and Iron Co
Publication of DE1167745B publication Critical patent/DE1167745B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D88/00Large containers
    • B65D88/34Large containers having floating covers, e.g. floating roofs or blankets
    • B65D88/42Large containers having floating covers, e.g. floating roofs or blankets with sealing means between cover rim and receptacle
    • B65D88/50Large containers having floating covers, e.g. floating roofs or blankets with sealing means between cover rim and receptacle with resilient foam or stuffed seal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Schwimmdeckelabdichtung für Behälter zur Lagerung flüchtiger Flüssigkeiten Die Erfindung bezieht sich auf eine Schwimmdeckelabdichtung für Behälter zur Lagerung flüchtiger flüssigkeiten in Form eines im Ringraum zwischen dem Schwimmdeckel und dem Behältermantel angeordneten, aus einer gasundurchlässigen Umhüllung und einem elastischen Füllkörper aus schaumförmigem Material bestehenden Dichtungsschlauches.
  • Es ist eine Schwimmdeckelabdichtung bekannt, bei der die Sicherstellung des Abschlusses bei einem verhältnismäßig großen Randraum gegeben ist, wobei aber die Beanspruchung bei einem kleinen Randraum unannehmbar hoch wird. Auch ist bei der bekannten Anordnung der Abschluß nicht sichergestellt, wenn der Abschluß schmalen Randräumen angepaßt ist, die sich dann im Betrieb stark vergrößern.
  • Die Erfindung bezweckt einen bei allen Betriebsbedingungen wirksamen Abschluß, der sich automatisch einem weiteren Bereich verschieden großer Randräume anpaßt, wie sie beispielsweise entstehen, wenn sich der Schwimmdeckel etwas aus seiner Mittellage bewegt.
  • Das wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Füllkörper, aus ebenen Platten geformt, mit seinen Kanten in einem solchen gegenseitigen Abstand am Schwimmdeckel befestigt ist, daß er einen C-förmigen Querschnitt mit zum Schwimmdeckel hin gerichteter Öffnung annimmt.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Teil eines Schwimmdeckels mit einer Abdichtung gemäß der Erfindung, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 2-2 in Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 3-3 in Fig. 2, wobei die Abdichtung in der Form dargestellt ist, die sie bei der Bewegung des Schwimmdeckels nach oben annimmt, Fig. 4 einen Schnitt wie Fig. 3, aus der die Form der Abdichtung hervorgeht, wie sie sich bei der Bewegung des Schwimmdeckels nach unten ergibt, F i g. 5 eine Ausführungsart, bei der der Abschluß gleichzeitig ein Wetterschutz ist, als zweites Ausführungsbeispiel und F i g. 6 die Klemmvorrichtungen, mit denen die einzelnen Platten der Abdichtung miteinander verbunden werden.
  • Für gleiche Teile sind in allen Figuren die gleichen Bezugszeichen verwendet.
  • Gemäß den F i g. 1 bis 4 besteht der oberste Rand des Schwimmdeckels aus einem Winkel 10, an dessen waagerechtem Flansch mittels Schrauben 11 Bügel 12 befestigt sind, an denen die Abdichtung 13 aufgehängt ist. Die Abdichtung 13 liegt zwischen der Wand 15 des Schwimmdeckels und dem Behältermantel 14. Die Abdichtung 13 besteht im wesentlichen aus einer gasundurchlässigen nachgiebigen Umhüllung 17 und aus einem nachgiebigen Füllkörper 16, beispielsweise Polyätherurethanschaum, die beide derart eingeklemmt sind, daß sie, aus verhältnismäßig dünnen ebenen Platten geformt, ungefähr die Form eines »C« mit zum Schwimmdeckel hin gerichteter Öffnung einnehmen. Wäre die Tankwandung 14 nicht vorhanden, dann würde die Abdichtung 13 ungefähr eine kreisförmige Form annehmen. Der Durchmesser dieses Kreises wäre aber größer als der Abstand zwischen der Schwimmdeckelwand 15 und dem Behältermantel 14. Dadurch wird die äußerste Kante der Abdichtung deformiert, und diese preßt sich fest gegen den Behältermantel an, d. h., es ergibt sich ein gasdichter Abschluß. Unabhängig davon, in welcher Richtung sich der Schwimmdeckel bewegt, d. h. ob nach oben oder nach unten, bleibt die Funktion der Dichtung erhalten. Bewegt sich der Schwimmdeckel nach oben, dann nimmt die Abdichtungl3 die in Fig.3 gezeigte Form an, bewegt er sich nach unten, dann nimmt die Abdichtung die in F i g. 4 gezeigte Form an. In beiden Lagen ist die Dichtheit durch eine ausreichende Berührungsfläche sichergestellt.
  • Zur Befestigung der Abdichtung 13 an den Bügeln 12 dienen Klemmvorrichtungen, die nachstehend im einzelnen beschrieben werden.
  • Die Ränder des aus Polyätherurethanschaum bestehenden Füllkörpers 16 werden zwischen zwei Klemmplatten 18, 21 bzw. 19, 22 eingeklemmt und durch Schrauben 23, 24 gehalten, die die Platten und das nachgiebige Material durchdringen. Wie aus F i g. 1 ersichtlich ist, sind die Platten 18, 19, 21, 22 gekrümmt, und zwar etwa wie der Radius des Schwimmdeckels. Die beiden Befestigungskanten des Füllkörpers 16 werden durch Abstandsstangen 26 auf einem bestimmten gegenseitigen Abstand gehalten, wobei die Stangen 26 mit den Klemmvorrichtungen beispielsweise verschweißt sind. Die untere Platte jeder Klemmvorrichtung ist breiter als die obere. d. h., die Platte 21 ist breiter als die Platte 18, und die Platte 19 ist breiter als die Platte 22. Durch dieses Absetzen der oberen Klemmplatte nach innen entsteht ein Bund, der dem Füllkörper eine Durchbiegungsrichtung nach oben verleiht. Dadurch wird einem Durchsacken der Abdichtung vorgebeugt. Das letztere würde die Innigkeit des Kontaktes zwischen der Dichtung und dem Behältermantel und damit die Wirksamkeit der Abdichtung verringern. Um dieses Nachobenbiegen des Füllkörpers weiter zu unterstützen, ist vorzugsweise innerhalb der oberen Platten 18, 21 zusätzlich ein Schaummaterialstück 27 vorgesehen, und zwar unterhalb des eigentlichen Füllkörpers. Die gleiche Wirkung tritt ein, wenn man das freie Ende des Füllkörpers zurückbiegt, so daß sich innerhalb der Klemmvorrichtung eine doppelte Materiallage ergibt, oder indem man den Füllkörper bei seiner Herstellung mit einer Verdickung versieht.
  • Der Füllkörper erstreckt sich also nach innen durch die Klemmvorrichtungen. Auf diese Weise ergibt sich ein weicher nachgiebiger Abschluß gegenüber der Schwimmdeckelwand 15, so daß an dieser Stelle keine Gase entweichen können. Der Füllkörper 16 ist eingeschlossen in einer dünnen nachgiebigen Umhüllung 17, die aus Polyätherurethan oder aus einem plastischen Film bestehen kann oder aus einem Stoff, der mit einem natürlichen oder synthetischen Elastomer belegt ist, wie beispielsweise Polyvinylchlorid oder Buna N usw. Welches Material hierfür verwendet wird, ist nicht wichtig, es muß nur dicht, nachgiebig und gasundurchlässig sein sowie auch unempfindlich gegenüber den vorkommenden Gasen.
  • Die Schutzumhüllung 17 wird in der Weise befestigt, daß zuerst die eine ihrer Kanten unter die Platte 18 gelegt wird und daß dann die Umhüllung um den Füllkörper und die untere Klemmvorrichtung herumgelegt und die andere Kante unter die Platte 18 eingelegt wird, bevor die Schrauben 23 angezogen werden.
  • Nutzt sich irgendeine Stelle der Schutzumhüllung ab, dann wird die Dichtwirkung davon nicht betroffen. Wenn aber bei einem mit Flüssigkeit oder Druckgas gefüllten Dichtungsschlauch ein Loch entsteht, dann hat das einen Verlust an Flüssigkeit bzw.
  • Gas zur Folge, und die Abdichtung wird unwirksam.
  • Ein örtliches Loch in der erfindungsgemäßen Schutzumhüllung hat praktisch keinen Einfluß auf die Dichtwirkung. Die Abdichtung gemäß der Erfindung ist also über lange Zeit wirksam und braucht nicht so häufig inspiziert zu werden, wie dies bei den durch Flüssigkeit gefüllten Abdichtungen der Fall ist.
  • Das schaumförmige Material für den Füllkörper 16 wird gewöhniich angeliefert in Form von Platten, beispielsweise 1800 mm lang, 900 mm breit und 38 mm dick. Das Polyätherurethanmaterial hat eine Dichte von etwa 20 bis 40 kg/m3. Diese Platten des schaumförmigen Materials werden miteinander verbunden, ohne daß notwendigerweise die aneinanderstoßenden Enden miteinander verbunden werden, wobei man an den Stoßstellen eine längere Schaum platte verwenden muß als die Bolzenlänge zwischen den einzelnen Platten.
  • Wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, sind die einzelnen Klemmplatten 18, 19, 21, 22 mittels Winkel untereinander verbunden und bilden so zusammenhängende Klemmringe. Unten sind zwei gegenüberliegende Winkel 28, 29 beispielsweise durch Schweißung an den benachbarten Platten 22 befestigt und werden durch Schrauben 31 angezogen.
  • Oben ist eine ähnliche Konstruktion vorgesehen, die aus Winkeln 32,33, 36 und 37 besteht sowie aus Schrauben 34 und 38. Beim Zusammenbau der Ab dichtung werden zunächst nur die Verbindungen zwischen den Platten 21 und 22 hergestellt, und zwar um den ganzen Umfang des Behälters herum, und diese Verbindungen werden so eingestellt, daß die ganze Abdichtung am Schwimmdeckel anliegt und in den Ringraum zwischen dem Behältermantel und dem Schwimmdeckel herabgelassen werden kann. In dieser Lage wird die Abdichtung dann durch die Bügel 12 gehalten. Dann werden die Winkel 36, 37 befestigt und durch die Schrauben 38 angezogen, so daß sich die Platten 18 und 21 sowie das eingeklemmte Schaummaterial fest gegen die Schwimmdeckelwandl5 anlegen und an dieser Stelle einen Abschluß gegen das Entweichen von Gasen bewirken.
  • Die Abdichtung gemäß der Erfindung kann über der gelagerten Flüssigkeit etwas unterhalb der Schwimmdeckelkante liegen, wie aus F i g. 3 und 4 ersichtlich ist. Eine solche Anordnung erfordert noch eine übliche Regenwasserableitung über dem Ringraum zwischen dem Behältermantel und dem Schwimmdeckel.
  • Man kann aber auch die erfindungsgemäße Ab dichtung gleichzeitig als Wetterschutz benutzen, wie in Fig.5 gezeigt ist. Zu diesem Zweck wird die obere Kante des Füllkörpers 16 am Rand 10 des Schwimmers befestigt, so daß die nach oben gerichtete Schleife des Füllkörpers das Regenwasser zur Mitte des Schwimmdeckels hin ablenkt, wo es gesammelt und abgeführt wird. Die Abdichtung nach F i g. 5 entspricht im einzelnen der nach F i g. 3, mit der Ausnahme, daß die Bügel 12 fehlen.
  • Die Abdichtung gemäß der Erfindung ist billig herzustellen und erfordert ein Minimum an Überwachung. Die Benutzung einer ebenen nachgiebigen Platte, die sich deformiert und, wie beschrieben, festgeklemmt wird, ergibt eine nachgiebige Abdichtung und eine Selbstzentrierung des Schwimmdeckels, wobei die Abdichtung sich einem Ringraum von 75 bis 325 mm anpassen kann. Eine solche Anpaßbarkeit ist mit anderen Konstruktionen nicht erreichbar, weil dann unerwünscht hohe Beanspruchungen entstehen.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Schwimmdeckelabdichtung für Behälter zur Lagerung flüchtiger Flüssigkeiten in Form eines im Ringraum zwischen dem Schwimmdeckel und dem Behältermantel angeordneten, aus einer gasundurchlässigen Umhüllung und einem elastischen Füllkörper aus schaumförmigem Material bestehenden Dichtungsschlauches, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß derFüllkörper(16), aus ebenen Platten geformt, mit seinen Kanten in einem solchen gegenseitigen Abstand am Schwimmdeckel befestigt ist, daß er einen C-förmigen Querschnitt mit zum Schwimmdeckel hin gerichteter Öffnung annimmt.
  2. 2. Abdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Befestigung des Füllkörpers (16) Klemmvorrichtungen dienen, die aus je zwei Klemmplatten (18,21 bzw. 19,22) bestehen, wobei die unteren Platten (21 bzw. 19) jeder Klemmvorrichtung breiter ausgebildet sind als die oberen Platten (18 bzw. 22).
  3. 3. Abdichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Füllkörper (16) mit seiner oberen Kante am oberen Abschlußflansch (10) des Schwimmdeckels befestigt ist, so daß die Abdichtung gleichzeitig als Wetterschutz dient.
  4. 4. Abdichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Füllkörper (16) aus Polyätherurethanschaum besteht.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 060 791; deutsche Patentschrift Nr. 1029741; USA.-Patentschrift Nr. 2190 476; »Erdöl und Kohle«, vom Juni 1957, S. 384, vom Dezember 1958, S. 877.
DEC23673A 1961-03-17 Schwimmdeckelabdichtung fuer Behaelter zur Lagerung fluechtiger Fluessigkeiten Pending DE1167745B (de)

Publications (1)

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DE1167745B true DE1167745B (de) 1964-04-09

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ID=584040

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC23673A Pending DE1167745B (de) 1961-03-17 Schwimmdeckelabdichtung fuer Behaelter zur Lagerung fluechtiger Fluessigkeiten

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DE (1) DE1167745B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2190476A (en) * 1937-01-21 1940-02-13 Standard Oil Dev Co Resilient seal for floating roofs
DE1029741B (de) 1953-05-22 1958-05-08 Hammond Iron Works Vorratsbehaelter mit einem Schwimmdeckel
DE1060791B (de) * 1956-10-16 1959-07-02 Hammond Iron Works Abdichtungsring fuer Schwimmdeckel von Grossbehaeltern, insbesondere OElbehaeltern

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2190476A (en) * 1937-01-21 1940-02-13 Standard Oil Dev Co Resilient seal for floating roofs
DE1029741B (de) 1953-05-22 1958-05-08 Hammond Iron Works Vorratsbehaelter mit einem Schwimmdeckel
DE1060791B (de) * 1956-10-16 1959-07-02 Hammond Iron Works Abdichtungsring fuer Schwimmdeckel von Grossbehaeltern, insbesondere OElbehaeltern

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