DE2208192A1 - Magnetischer Dichtungsstreifen - Google Patents
Magnetischer DichtungsstreifenInfo
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Description
- Magnetischer Dlchtungsstreifen.
- Die Erfindung betrifft magnetische Dichtungsstreiien, die zwischen der Tür und dem Körper. eines Schranks bzw. bei einem Zimmer verwendet werden können. Bevorzugt wird an eine Verwendung an einer Kühlschranktür gedacht. Der Dichtungsstreiferl besitzt einen Magnetverschluß, wodurch die Tür in der geschlossenen Lage gegen den Schrankkörper gehalten werden kann.
- Dichtungsstreifen mit einem magnetischen Elaterial, das im gesamten Grundmaterial oder in einem Teil des Grundmaterials gleicijiörmig verteilt ist, sind bekannt. Diese Streifen können direkt, beispielsweise durch Klebung, mit einer Tür oder einem federnden Element, beispielsweise zwischengelegtem Schaumgummi, verbunden werden.
- Es wird immer gebräuchlicher, Schranktüren, insbesondere Kühlschranktüren, derart zu konstruieren, daß getrennte innere und äußere Füllungen bzw. Platten verwendet werden, zwischen denen sich eine Isolierung oder eine andere Füllung befindet. Die Platten werden in ihrer Lage durch Kantenstreifen gehalten, in die sie eingepaßt sind.
- Es besteht daher ein größerer Bedarf an magnetischen Streifen, die leicht, und zwar vorzugsweise federnd, an der Kante einer derartigen Tür angebracht werden können, wobei der Streifen in einem Profil aufgenommen werden kann, das einen Teil des Kantenstreifens der Tür bildet oder vorzugsweise ein einstückiger Teil dieses Kantenstreifens ist.
- Die Erfindung geht daher von einem magnetischen Dichtungsstreifen mit einem magnetischen oder magnetisierbaren Material aus, das über wenigstens einen sich in Längsrichtung erstreckenden Teil des Streifens durch Zumischung mit dem biegsamen Grundmaterial des Streifens verteilt ist, wobei der Streifen eine Basis und eine Dichtfläche besitzt, an der er eine andere Fläche abdichtet. Dieser Dichtungsstreifen ist gem.der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß die Basis derart geformt ist, daß sie von einem Profil mit sich verhängender Öffnung eingeschlossen wird.
- Der Dichtungsstreifen kann durch Extrudieren eines Kunststoffs oder eines Elastomers geformt werden, welches Material Bariumferrit enthält. Das Bariumferrit kann gleichmäßig im Streifen verteilt sein oder es ist in einem Teil an der Fläche konzentriert, die dem Körper des Schranks gegenüberliegt. Der restliche Teil des Streifens enthält hierbei einen geringeren Anteil oder auch garkein Bariumferrit.
- Eine Federung kann vorgesehen sein, die Schultern der Basis gegen Flansche oder Absätze drückt, wenn der Streifen im Profil montiert ist. Das Profil kann aus einem Metall oder auch aus starrem Kunststoff hergestellt werden, z.B.
- aus starrem PVC, in welchem Fall es durch Extrusion hergestellt werden kann. Die Federanordnung kann durch Arme gebildet werden, die einstückig mit dem Streifen ausgebildet sind, und die sich nach hinten weg von den Schultern erstrecken, wobei die Enden der Arme sich an die Basis des U-Profils anlegen. Es kann auch ein Federelement vorgesehen sein, das zwischen dem Streifen und der Basis des U-Profils angeordnet ist. Hierfür ist ein federndes Kunststoffrohr geeignet.
- Das Profil kann Teile einschließen, die eine Türkante des Schranks ausbilden. Es kann auch Teil eines Gliedes mit Schlitzen sein, in die die Kanten zweier unter Abstand voneinander angeordneter Panele einer Tür eingreifen, wobei das Glied eine Dichtung zwischen den Panelen an wenigstens einer Türkante ausbildet.
- Das flexible Material des mrgnetiscllen Dichtungsstreifens besteht beispielweise aus Äthr1ell-Propylen-Miscllpolymerisatet oder TerpolynerisatOE die unter der Bezeichnung EPM oder EPDMßHYPANOL oder PVC bekannt sind.
- Es. kann auch durch eine doppelte Extrusion zweier verschiedener Zusamrnnsetzungen hergestellt werden, von denen eine Bariumferrit enthält, während die andere das Ferrit nicht enthält. Derjenige Teil der Extrusion, der das Ferrit enthält, wird am nächsten benachbart der Schranktür verwendet. Alternativ kann das Bariumferrit gleichförmig verteilt bei einer einzigen Extrusion verwendet werden.
- Als Beispiele für den Betrag an Polymer und Bariumferrit seien 80 biß 20 Gewichtsprozente Polymer und 20 bis 80 Gewichtsprozente Bariumferrit angeführt.
- Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert, aus denen sich weitere wichtige Merkmale ergeben. Es zeigt: Fig. 1 einen Schnitt durch einen magnetischen Dichtungsstreifen mit einem Profil, welche Anordnung an einer Kühlschranktür verwendet werden kann; Fig. 2 eine demgegenüber abgeänderte Ausführungsform; Fig. 3 einen Schnitt durch einen magnetischen Dichtungsstreifen mit einer Extrusion mit Flanschen, die eine Kante einer Kühlschranktür bilden.
- In Fig. 1 wird ein magnetischer Dichtstreifen durch Extrusion eines elastomeren oder plastischen Materials, beispielsweise Ätiiylen-Propylen mit beigemischten Teilchen aus Bariumferrit hergotellt. Dieser Streifen ist mit Position 10 bezeichnet. Er besitzt eine Dichtfläche 12, die zum Gehäuse eines Kühlschranks weist und das Gehäuse direkt abdichtet, wenn die Tür geschlossen ist. Die ])ichtfläche 12 ist flach, so daß eine gute Dichtungsberührung mit dem Gelläuse erreicht wird, obgleich bei anderen Beispielen auch ein anderes Profil des Dichtungsstreifens verwendet werden kann, wenn das Profil des Gehäuses geeignet ausgebildet wird. Die Basis 13 des Dichtungsstreifens ist so ausgebildet, daß sie in die Öffnung eines U-Profils eingesetzt werden kann. Bei dieser Ausführungsform sind unter Abstand von ar Dichtungsfläche 12 Schultern 14 vorgesehen, wodurch der Streifen in einem U-Profil 16 durch Flansche 18 gehalten wird, die hinterschnittene Absätze ausbildenanfiie sich die Schultern 14 anlegen Die Fläche 15, die sich an der der Dichtfläche 12 entgegengesetzten Seite des Streifens befindet, ist konkav ausgebildet und wirkt als Sitz für ein federndes Rohr 20, das als Feder zwischen dem Streifen und der Basis des U-Profils wirkt6 wodurch der Streifen von der Basis weggedrückt wird, so daß die Schultern an den Flanschen 18 anliegen. Das Rohr 20 wirkt auch als Dampf- und Wärme sperre für den Kühlschrank.
- Es kann z.B. aus Blockoopolyrner aus Butadien und Styren hergestellt werden. Dieses Copolymer kann unvulkanisiert verwendet werden, wenn es geruchs- und geschmacksfrei sein kann.
- Das Profil wird vorzugsweise aus starrem Kunststoff, z.B.
- PVC, extrudiert, obschon es auch aus geeignetem Metall hergestellt werden kann.
- Eine Spalte ist zwischen den Seiten der Schultern 14 und den Seiten des Profils 16 vorgesehen, wie es bei Position 22 dargestellt ist. Dadurch wird ein Ausrichten der Dicht£läche 12 des Streifens mit dem Kühlschrankkörper ermöglicht.
- Das Bariumferrit im Streifen 10 ist vor der Montage magnetisiert worden. Das Profil 16 wird mit der Schranktür verklebt oder auf andere geeignete Weise verbunden.
- Es wird bevorzugt, wenn der Streifen und das Montageprofil vollständig um die Kühlschranktür laufen; diese Anordnung kann alternativ aber auch lediglich an der der Angel entgegengesetzten Türkan-te vorgesehen sein, so daß die Tür magnetische geschlossen wird. In diesem Fall muß ftir eine Dichtung an den Stellen gesorgt werden, an denen sich kein magnetischer Dichtungsstreifen befindet.
- Bei einer anderen Alternative kann der Streifen 10 an der Seite magnetisch sein, die der angelenkten Seite en-tgegengesetzt ist, wobei an den anderen Kanten eine ähnliche Konstruktion verwendet wird, wobei der dort verwendete Streifen jedoch nicht magnetisch ist.
- Dis Profil und der Dichtungsstreifen können an den Türkanten mit einer geeigneten Gehrung versehen werden.
- Es wurde festgestellt, daß der Magnetismus im Streifen ausreicht, um die Tür geschlossen zu halten, wenn der Schrank aus Eisenmetall besteht. Wird nicht Eisenmetall oder Kunststo:£f ftir denjenigen Teil des Schranks verwendet, der in Berührung mit der Tür steht, so wird an der dem rnagnetischen Dichtungsstreifen gegenüberliegenden Stelle ein Stahstreifenam Gehäuse befestigt oder im Gehäuse eingebettet.
- In Fig. 2 bezeichnen dieselben P@sitionsziffern dieselben Teile. Der Streifen 10 ist ähnlich dem Streifen in Fig.1 wobei sein Profil an der der Dichtungsfläche gegenüberliegenden Seite jedoch abweichend ausgebildet ist. Die Kurve des den Streifen dort begrenzenden Profils besitzt einen kleineren Radius und erstreckt sich weiter als die entsprechende Kurve in Fig. 1. Federnde, biegsame Arme e lieder sind an beiden Seiten einer Aufnahme 26 an der Basis ausgebildet, und ergeben eine Feder für den Streifen, die ihn gegen die Flansche 18 drücken. Außerdem wird hierdurch eine hohle Dampf- und Wärmesperre in Querrichtung des Profils 16 ausgebildet. Es erübrigt sich somit das getrennte federnde Rohr zwischen der Basis des Streiofens 10 und der Basis des Profils 16.
- In Fig. 3 ist ein Streifen 10 und ein Rohr 20 ähnlich den in Fig. 1 gezeigten Teilen innerhalb eines U-Profils 28 aufgenommen, das einen Teil einer PVC-Extrusion 30 bildet.
- Die Extrusion bzw. der Spritzguß 30 schließt Flansche 32, 34 ein, die in geschlossener Lage der Tür vom Kühlschrankkörper wegweisen, sowie zwei Flanschpaare 36,37 und 38,39, die sich im allgemeinen parallel zur Kühlschranktür erstrecken. Jedes der Flanschpaare 36,37 und 38,39 bildet zwischen sich einen Schlitz aus, der die Kante einer von zwei Ttirpanelen aufnimmt und eine Dichtverbindung mit der Kante ausbildet. Die Panele für die Innentür ist bei 40 gezeigt und die Panele für die Außentür bei 42. Die Panele sind miteinander längs der Türkante durch die Extrusion 30 abgedichtet.
- Der Raum zwischen den Panelen 40,42 wird in geeigneter Weise mit einem Isolierschaum gefüllt, wobei der Flansch 34 der Extrusion 30 die Kante derTür bildet.
- Die im vorstehenden beschriebenen magnetischetl Dichtungsstreifen bilden eine wirtschaftliche Abdichtung für Kühlschranktüren und hoben den Vorteil, daß sie eingefärbt oder gestrichen werden können, urn dem Schrank bzw. dem Kühlschrank zu entsprechen. Sie können am Fließband leicElt in die Profile eingelegt werden.
- Es wird bevorzugt, wenn über die gesamte Länge des Streifens eine Berührung zwischen dem Streifen und dem Türrahmen besteht, um den Verschluß so gasdicht wie möglich zu machen, und um das Eindringen von Feuchtigkeit und anderen Dämpfen zu verhindern, so daß die magnetische Schließkraft der Tür so stark wie möglich ist.
- Die Biegsamkeit des Streifens kann durch Auswahl des Elastomeren- oder Kunststoffmaterials und durch Veränderung des Gehalts an Bariumferrit variiert werden.
- - Ansprüche
Claims (13)
- Ansprüche 1. Magnetischer Dichtungstreifen mit einem magnetischen oder magnetisierbarem Material, das über wenigstens einen sichin Lägsrichtung erstreckenden Teil des Streifens durch Zumischung mit dem biegsamen Grundmaterial des Streifens verteilt ist, wobei der Streifen eine Basis und eine Dichtfläche besitzt, an der er eine andere Fläche abdichtet, dadurch gekennzeichnet, daß die Basis (13) derart geformt ist, daß sie von einem Profil (16,28) mit sich verengender Öffnung eingeschlossen wird.
- 2. Dichtungsstreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Basis (13) breiter als die Dichtfläche (12) ist.
- 3. Dichtungsstreifen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Basis (13) eine konkave Oberfläche (15) besitzt, die der Dichtfläche (12) entgegengesetzt ist und die ein sich in Längsrichtung erstreckendes Federglied (20) aufnimmt.
- 4. Dichstungsstreifen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Basis (15) einstückig federnde Arme bzw. Glieder (24) angeformt sind, die von der Dichtungsfläche (12) weg gerichtet sind.
- 5. Dichtungsstreifen nach Anspruch 4, dadurch gekenn-bzw.Glieder zeichnet, daß die freien Enden der Arme/(24) Konvergieren und zwischen sich einen sich verjüngenden Kanal (26) mit einer Öffnung ausbilden.
- 6. Dichtungsstreifen nach einem der Ansprüche 1 bis g, dadurch gekemlzeichnet, daß er als kontinuierliches Spritzgußstück hergestellt ist.
- 7. Dichstungsstreifen nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß er an einer Schranktür als Dichtungsstreifen vorgesehen ist.
- 8.Dichtungsstreifen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsstreifen (10) gem. Anspruch 3 ausgebildet ist, und daß ein federndes Rohr (20) zwischen der Basis des U-Profils (16) und der konkaven Fläche (15) vorgesehen ist, das d-en Streifen nach außen aus dem Profil drückt und eine Dampfsperre im Profil ausbildet.
- 9. Dichtungsstreifen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Streifen (10) wie in Anspruch 4 oder 5.ausgebildet ist, wobei die freien Enden der Arme/(24) an der Basis des U-Profils (16) anliegen und den Streifen nach außen aus dem Profil drücken und eine Dampfsperre im Profil ausbilden.
- 10. Dichtungsstreifen nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Profil (16) mit einem Kaiitenstreifen einer Schranktür verbunden ist.
- 11. Dichtungsstreifen nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Profil (16) ein einstückiger Teil eines Kantenstreifens einer Schranktür ist.
- 12. Dichtungss Streifen nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Kantenstreifen (34) als Kantenstrdfen einer Schranktür mit zwei Panelen ausgebildet ist, wobei das intlere Panel (pro) und das äußere Panel (42) vom Kantenstreifen (34) gehalten werden.
- 13. Dichtungsstreifen nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß er an einem Kühlschrank vorgesehen ist.L e e r s e i t e
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| FR2566452A1 (fr) * | 1984-06-21 | 1985-12-27 | Sefna | Profile d'etancheite en matiere plastique |
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Also Published As
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| IT947750B (it) | 1973-05-30 |
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