DE1083120B - Anordnung zum Synchronisieren eines Filmprojektors mit einem Magnettongeraet - Google Patents
Anordnung zum Synchronisieren eines Filmprojektors mit einem MagnettongeraetInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B31/00—Associated working of cameras or projectors with sound-recording or sound-reproducing means
- G03B31/04—Associated working of cameras or projectors with sound-recording or sound-reproducing means in which sound track is not on, but is synchronised with, a moving-picture film
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Description
- .Anordnung zum Synchronisieren eines Filmprojektors mit einem Magnettongerät Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Synchronisieren eines Filmprojektors mit einem Magnettongerät, vorzugsweise unter Verwendung von Zusatzgeräten.
- Bei Filmprojektoren, insbesondere Schmalfilmprojektoren für Amateurzwecke, wird vielfach eine Vertonung des Filmes mit Hilfe von einfachen Magnettongeräten gewünscht. Zur Synchronisation des Projektors mit dem Magnettongerät ist es bekannt, beide Geräte in geeigneter Weise durch eine biegsame Welle mechanisch zu kuppeln. Diese Art der Synchronisation setzt oft jedoch eine besondere Konstruktion des Magnettongerätes voraus und erfordert ferner, daß beide Geräte unmittelbar nebeneinander aufgestellt werden müssen, was in vielen Fällen unerwünscht ist. Bei einer anderen bekannten Vorrichtung ist zum schlupffreien Antrieb der elektrischen Hilfsvorrichtung ein perforierter Tonträger erforderlich, also ein handelsübliches Tonbandgerät nicht verwendbar.
- Es ist ferner bekannt, die Synchronisation eines Projektors mit einem Magnettongerät auf elektrischem Wege durchzuführen. Hierzu wird das Magnetband durch ein neben dem Tonbandgerät aufgestelltes Zusatzgerät gezogen. Dieses enthält eine vom Tonband angetriebene Bandrolle, auf deren Welle ein Kollektor sitzt, dessen Bürsten elektrisch mit einem geteilten Schleifring des elektrischen Reglers im Projektor in Verbindung stehen. Eine andere bekannte Vorrichtung erzielt den Gleichlauf zwischen Bild- und Tonträger mittels elektrischer Steuerimpulse, die ein vom Tonträger angetriebener Kontaktgeber auslöst. Diese Anordnungen haben jedoch den Nachteil, daß bei der Filmbearbeitung, die ein mehrfaches Ein- und Ausschalten sowie in vielen Fällen auch den Rücklauf des Filmes erforderlich macht, der Synchronismus infolge gegenseitiger Verdrehung beider Geräte in stromlosem Zustand verlorengeht. Bei einer Anordnung gemäß einem älteren Vorschlag bewirkt zur Erhaltung des Synchronismus zwischen Bild- und Tonträger, auch nach Wiedereinschalten der Apparatur bei Betriebsunterbrechung, ein am Projektor angebrachtes und vom Bewegungszustand des Tonträgers abhängig betätigtes Steuerelement das Ein- und Ausschalten des Projektormotors sowie der Projektionslampe und regelt die Bildträgergeschwindigkeit so, daß das Verhältnis der Geschwindigkeit des Bildträgers zu der des Tonträgers gleichbleibt. Als Steuerelement kann hierfür ein an sich bekanntes Ausgleichsgetriebe dienen, bei dem der Getriebeeingang vom Tonträger, der Getriebeausgang vom Bildträger bewegt wird und der Getriebemittelteil den Schleifkontakt eines Regelwiderstandes betätigt. Diese Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß das Tonband in einer verhältnismäßig großen Schleife aus dem Tonbandgerät herausgeführt und am Projektor in die Steuereinrichtung eingelegt werden muß. Dadurch kann die Laufruhe des Tonträgers beeinflußt werden. Ferner besteht der Nachteil, daß Projektor und Tonbandgerät unmittelbar nebeneinander aufgestellt werden müssen.
- Zur Vermeidung dieser Nachteile der bekannten Anordnungen sieht die Erfindung vor, daß mittels einer entsprechend der Bandgeschwindigkeit rotierenden Kontaktscheibe elektrische Impulse erzeugt werden, die beim Projektor einem Schrittschaltwerk zugeführt werden, das seinerseits ein im Gewinde einer vom Projektormotor angetriebenen Spindel gelagertes Rad antreibt, welches sich bei Abweichungen vom Synchronismus längs der Spindel verschiebt und dabei Kontakte betätigt, die eine Drehzahländerung des Projektormotors im Sinne einer Rückkehr in den Synchronismus bzw. ein Stillsetzen des Antriebes bewirken. Die vom Tonband angetriebenen Kontaktscheiben können je nach der Bildwechselzahl des Projektors umschaltbar -oder auswechselbar sein. Gemäß einer zweckmäßigen Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist eine mit Schleppschaltern versehene oder Kippbewegungen ausführende Rolle vorgesehen, die am Tonband anliegt und die Drehrichtung des Projektormotors entsprechend der Laufrichtung des Tonbandes steuert. Die Verbindung zwischen dem Tonbandgerät und dem Rad, das sich auf der vom Projektor angetriebenen Spindel befindet, kann auch durch einen Drehfeldgeber bewirkt werden. Bei einer besonderen Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dient zum Antrieb des Projektors ein Einphaseninduktionsmotor, dessenDrehzahlregelungdurch Gleichstromeinspeisung in die Hilfsphase erfolgt. Die Anordnung wird hierbei zweckmäßig derart getroffen, daß der Projektor normalerweise schneller als das Tonbandgerät läuft und im synchronen Betrieb die Motordrehzahl durch Gleichspannungseinspeisung verringert wird. Zweckmäßig ist in manchen Fällen eine stetige Regelung des dem Projektormotor zugeführten Gleichstromes.
- An Hand eines in der Figur schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles ist der Erfindungsgegenstand und weitere Einzelheiten der Erfindung beschrieben.
- Mit 1 ist das Tonband bezeichnet, das über eine Rolle 2 geführt ist. Die Rolle 2 kann gegebenenfalls gleichzeitig als Antriebsrolle des Tonbandgerätes ausgebildet sein. Mit der Rolle 2 ist eine rotierende Kontaktscheibe 3 verbunden. Die auf der Kontaktscheibe 3 angeordneten Kontaktsegmente 4 sind miteinander verbunden und an einen Schleifring 5 geführt, auf dem der Schleifkontakt 6 schleift. Ein weiterer Schleifkontakt 7 schleift auf den Kontaktsegmenten 4. Diese als Impulsgeber wirkende Anordnung bildet mit der Stromquelle (Batterie oder Netzgleichrichter) 8 und dem Schrittschaltwerk 9 einen Stromkreis.
- Bei laufendem Tonband 1 wird synchron durch das Schrittschaltwerk 9 das Rad 10 angetrieben. Das Rad 10 ist seinerseits im Gewinde 11 der Spindel 12 gelagert. Die Spindel 12 steht über ein Wendegetriebe 13 mit dem Filmantrieb 14 des Projektors in Verbindung. Mit 15 ist der Antriebsmotor des Projektors, z. B. ein Einphasen-Synchronmotor, bezeichnet. Das Wendegetriebe 13 bewirkt selbsttätig, daß unabhängig von der Drehrichtung des Motors 15 die Spindel 12 in der gleichen Drehrichtung angetrieben wird. Die Übersetzung ist derart gewählt, daß bei genauem Synchronverlauf von Projektor und Tonband das Rad 10 über das Schrittschaltwerk 9 mit der gleichen Geschwindigkeit wie die Spindel 12 angetrieben wird. Bei Abweichung vom Synchronismus beginnt das Rad 10 auf der Spindel 12 zu wandern. Dabei wird durch eine Hebelanordnung 16 das Öffnen und Schließen von Kontakten 17 und 18 bewirkt. Die Kontakte 17 sind Ruhekontakte. Läuft der Projektor zu langsam, so werden die Kontakte 17 geöffnet und die Widerstände 19 und 20 in den Gleichstrom-Vormagnetisierungskreis 21 gelegt, in den bestimmte Wicklungen des Motors 15 einbezogen sind und der den Gleichrichter 22 enthält. Im dargestellten Ausführungsbeispiel wird Gleichstrom in die Hilfsphase des Motors 15 eingespeist. Der Kondensator der Hilfsphase ist dabei mit 23 bezeichnet. Läuft der Projektormotor zu schnell, so werden die Arbeitskontakte 18 geschlossen und die Widerstände 25, 26 überbrückt, wodurch der Vormagnetisierungsstrom erhöht und die Drehzahl des Motors 15 erniedrigt wird.
- Um eine Betätigung der gesamten Anordnung allein vom Tonbandgerät aus zu ermöglichen, werden zweckmäßig in der Zeichnung nicht dargestellte Einschalter vorgesehen, die beim Abschalten des Tonbandgerätes, bei Leitungsunterbrechung od. dgl. den Projektor bzw. das Tonbandgerät stillsetzen, sobald das Rad 10 eine extreme Verschiebung auf der Spindel 12 erfährt.
- Eine automatische Steuerung der Drehrichtung des Projektors erfolgt im dargestellten Ausführungsbeispiel derart, daß von der durch das Tonband 1 angetriebenen Rolle 2 ein Schleppschalter 27 betätigt wird, der den Stromkreis des Relais A schließt. Mit 28 sind die Netzanschlußklemmen bezeichnet. Beim Schließen des Schleppschalters 27 schalten die Relaiskontakte a die Drehrichtung des Motors 15 um. Auch das Ein- und Ausschalten des Projektors kann durch derartige Schleppschalter bewirkt werden.
- Das Einschalten des Projektors kann in an sich bekannter Weise durch auf dem Tonband aufgeklebte Startmarken automatisch erfolgen. Die erfindungsgemäße Anordnung ermöglicht ein beliebiges Ein- und Ausschalten sowie den Rückwärtslauf zur Wiederholung oder Verbesserung während der laufenden Tonaufnahme, ohne daß der Synchronismus verlorengeht. Kleinere Abweichungen beim Anlauf gleichen sich rasch aus, so daß die Aufnahme sofort nach einem kleinen Vorlauf begonnen werden kann.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Anordnung zum Synchronisieren eines Filmprojektors mit einem Magnettongerät, vorzugsweise unter Verwendung von Zusatzgeräten, dadurch gekennzeichnet, daß mittels einer entsprechend der Bandgeschwindigkeit rotierenden Kontaktscheibe (3) elektrische Impulse erzeugt werden, die beim Projektor einem Schrittschaltwerk (9) zugeführt werden, das seinerseits ein im Gewinde (11) einer vom Projektormotor (15) angetriebenen Spindel (12) gelagertes Rad (10) antreibt, welches sich bei Abweichungen vom Synchronismus längs der Spindel (12) verschiebt und dabei Kontakte (17, 18) betätigt, die eine Drehzahländerung des Projektormotors (15) im Sinne einer Rückkehr in den Synchronismus bzw. ein Stillsetzen des Antriebes bewirken.
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die entsprechend der Bandgeschwindigkeit rotierenden Kontaktscheiben (3), die im Tonbandgerät bzw. in einem Zusatzgerät enthalten sind, je nach der Bildwechselzahl des Projektors umschaltbar oder auswechselbar sind.
- 3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß vom Tonband (1) über eine mit einem Schleppschalter (27) versehene oder Kippbewegungen ausführende Rolle (2) die Drehrichtung des Projektormotors (15) entsprechend der Laufrichtung des Tonbandes gesteuert wird.
- 4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen Tonbandgerät und dem auf der Spindel (12) gelagerten Rad (10) an Stelle über ein impulsgesteuertes Schrittschaltwerk (9) über Drehfeldgeber bewirkt wird.
- 5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzahlregelung des Projektors durch Gleichstromeinspeisung in die Hilfsphase eines Einphaseninduktionsmotors vorgenommen wird.
- 6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung derart getroffen ist, daß der Projektor normalerweise schneller als das Tonbandgerät läuft und im synchronen Betrieb durch Gleichstromeinspeisung verlangsamt wird.
- 7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Projektormotor zugeführte Gleichstrom stetig veränderbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1032 665.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES55365A DE1083120B (de) | 1957-09-30 | 1957-09-30 | Anordnung zum Synchronisieren eines Filmprojektors mit einem Magnettongeraet |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES55365A DE1083120B (de) | 1957-09-30 | 1957-09-30 | Anordnung zum Synchronisieren eines Filmprojektors mit einem Magnettongeraet |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1083120B true DE1083120B (de) | 1960-06-09 |
Family
ID=7490415
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES55365A Pending DE1083120B (de) | 1957-09-30 | 1957-09-30 | Anordnung zum Synchronisieren eines Filmprojektors mit einem Magnettongeraet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1083120B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1247857B (de) * | 1963-07-03 | 1967-08-17 | Karl Erlenbeck | Einrichtung zur direkten synchronen Schmalfilmvertonung, vorzugsweise fuer 8 mm- und16 mm-Filme |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1032665B (de) * | 1955-12-19 | 1958-06-19 | Erich Fischer | Gleichlaufvorrichtung fuer Bild- und Tontraeger mit vom Tontraeger gesteuertem Antrieb |
-
1957
- 1957-09-30 DE DES55365A patent/DE1083120B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1032665B (de) * | 1955-12-19 | 1958-06-19 | Erich Fischer | Gleichlaufvorrichtung fuer Bild- und Tontraeger mit vom Tontraeger gesteuertem Antrieb |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1247857B (de) * | 1963-07-03 | 1967-08-17 | Karl Erlenbeck | Einrichtung zur direkten synchronen Schmalfilmvertonung, vorzugsweise fuer 8 mm- und16 mm-Filme |
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