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DE1299352B - Einrichtung zum Synchronisieren und Aufrechterhalten des phasentreuen Gleichlaufs zweier Kommutatoren - Google Patents

Einrichtung zum Synchronisieren und Aufrechterhalten des phasentreuen Gleichlaufs zweier Kommutatoren

Info

Publication number
DE1299352B
DE1299352B DEC31096A DEC0031096A DE1299352B DE 1299352 B DE1299352 B DE 1299352B DE C31096 A DEC31096 A DE C31096A DE C0031096 A DEC0031096 A DE C0031096A DE 1299352 B DE1299352 B DE 1299352B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
commutator
commutators
pulse
relay
gate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC31096A
Other languages
English (en)
Inventor
Lavergne Jean
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nokia Inc
Original Assignee
Nokia Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nokia Inc filed Critical Nokia Inc
Publication of DE1299352B publication Critical patent/DE1299352B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P5/00Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors
    • H02P5/46Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors for speed regulation of two or more dynamo-electric motors in relation to one another
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P5/00Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors
    • H02P5/46Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors for speed regulation of two or more dynamo-electric motors in relation to one another
    • H02P5/50Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors for speed regulation of two or more dynamo-electric motors in relation to one another by comparing electrical values representing the speeds

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Motors That Do Not Use Commutators (AREA)

Description

  • Die Hauptpatentanmeldung geht von einer Vorrichtung zum Synchronisieren und Aufrechterhalten des phasentreuen Gleichlaufs zweier Kommutatoren aus, die durch zwei asynchron anlaufende Synchronmotoren angetrieben werden und je N (von 1 bis N durchnumerierte) Schaltstellungen in einem Abstand, der einen Schritt (d. h. eine Einheit zwischen den Ordnungszahlen ihrer jeweiligen Positionen) nicht überschreiten darf, aufweisen und jeweils abwechselnd um eine Position vorrücken, mit einer ersten Untereinheit zur Grobregulierung, die beim Anlassen einen Abstand sicherstellt, der kleiner als ein Schritt ist, und einer zweiten Untereinheit zur Feinregulierung, die den wechselnden Vorschub der Kommutatoren derart steuert, daß jeweils einer von ihnen in einem vorbestimmten Augenblick der stationären Periode des anderen um einen Schritt vorrückt.
  • Eine solche Vorrichtung ist gemäß der Hauptpatentanmeldung dadurch gekennzeichnet, daß die Untereinheit zur Grobregulierung auf der Welle jedes Kommutators zum Feststellen der Winkelposition eine von einer Gleichspannungsquelle gespeiste Meßvorrichtung aufweist, die aus einem von der Gleichspannung gespeisten Spannungsteiler mit in Reihe geschalteten Widerständen und N von dem entsprechenden Kommutator nacheinander abgegriffenen Abgriffen besteht und die eine Vergleichsvorrichtung zum Vergleich der Spannungen umfaßt, die mittels einer Differenzschaltung die Differenz zwischen den von den beiden Kommutatoren abgegriffenen Spannungen bildet und einen elektrischen Impuls liefert, sobald die Differenz zwischen den durch die Meßvorrichtungen gelieferten Spannungen im Begriff ist, ihr Vorzeichen zu wechseln, daß dieser Impuls, wenn einer der beiden Kommutatoren zuvor angelassen worden ist, die Einschaltung des Motors des zweiten Kommutators hervorruft, weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß die Untereinheit zur Feinregulierung für jeden Kommutator eine magnetische Meßvorrichtung umfaßt, die jeweils mit den die Kommutatorarme antreibenden Wellen verbunden ist und Impulse liefert, welche logische Kreise steuern, die in dem Fall, in dem die den Impulsen entsprechende Position nicht mit der vorbestimmten Einstellung übereinstimmt, Mittel betätigen, die vorübergehend den Motor des Kommutators verzögern, der dem anderen vorläuft, bis die genaue Einstellung erreicht ist.
  • Es ist bekannt (britische Patentschrift 842 340), zwei Motoren und zwei von diesen Motoren angetriebene rotierende Elemente nach Drehzahl und Phase zu synchronisieren, indem an jedem Motor in einer bestimmten Winkelstellung seiner Welle ein Markierungsimpuls erzeugt und die Lage der Markierungsimpulse zueinander festgestellt wird. Falls keine zeitliche übereinstimmung zwischen den Impulsen besteht, bewirkt ein Grobregler, daß der Lauf eines der Motoren verzögert wird, bis die beiden Markierungsimpulse mindestens annähernd zeitlich übereinstimmen. Mit Hilfe eines Feinreglers werden dann die zwei Markierungsimpulse zeitlich in volle Deckung gebracht, indem der Stator eines der Motoren entsprechend verdreht wird. Diese bekannte Einrichtung ist jedoch insbesondere hinsichtlich ihrer Art der Grobmessung für sich schrittweise drehende Kommutatoren ungeeignet.
  • Es ist auch bei einer Drehzahl- und Phasenregelung stetig umlaufender Teile bekannt (deutsche Auslegesehrift 1057 869), rotierende Kommutatorlamellen, die auf um den Umfang sich ändernden Spannungen liegen, abzugreifen und auf Grund einer dabei festgestellten Spannungsdifferenz die Energiespeisung eines der Motoren zu steuern. Diese Regelung allein bringt jedoch nur einen für viele Zwecke unzureichenden Phasensynchronismus und ist für schrittweise Umdrehungen ungeeignet, bei denen der eine Kommutator bei halber Verweilzeit des anderen kommutiert werden soll.
  • Zur Erhöhung der Genauigkeit des Meßwertes beim Gegenstand der Hauptpatentanmeldung schlägt der vorliegende Zusatz vor, daß die Stellungen der Arme der zwei Kommutatoren durch in binären Zahlen ausgedrückte Größen dargestellt sind, deren Ziffern paarweise an »ODER-EXCLUSIV«-Gatter in der Weise abgegeben werden, daß, wenn der Kommutator Nr. 1 allein in Betrieb ist, durch einen von einem magnetischen Impulsgeber in der Hälfte des Intervalls zwischen zwei Stellungsänderungen des Kommutators Nr. 1 abgegebenen Bezugsimpuls eine bistabile Kippschaltung (Flip-Flop) in Nulleinstellung geht und nach einer sehr kurzen Zeitdauer beim Erhalt eines zweiten Impulses umkippt, der durch einen Koinzidenz-Stromkreis unter der Wirkung der vorerwähnten »ODER-EXCLUSIV«-Gatter weitergeleitet wird, wenn die veränderliche Größe der Stellung des Kommutators Nr. 1 Ziffer für Ziffer mit der gleichbleibenden Angabe der Stellung des stillstehenden Kommutators Nr. 2 identisch ist, und ein erstes Relais steuert, das über ein zweites Relais den Anlauf des Motors des Kommutators Nr. 2 _hervorruft.
  • Die Erfindung wird nachstehend im einzelnen an Hand der Figur der Zeichnung erläutert; in ihr ist ein Ausführungsbeispiel der Grobsynchronisierungsvorrichtung gemäß der Erfindung wiedergegeben. Die mit der Hauptpatentanmeldung übereinstimmenden Elemente und die entsprechenden Organe werden vorausgesetzt und sind in dem vorliegenden Zusatz mit denselben Bezugszeichen wie dort bezeichnet. Es zeigt F i g. 1 das Funktionsdiagramm der Grobsynchronisierungsvorrichtung und F i g. 2 ein Zeitdiagramm, das das Verständnis der Betriebsweise erleichtert.
  • Die dargestellte Vorrichtung enthält acht »ODER-EXCLUSIV«-Gatter 11, die durch zwei Eingänge jede der acht Binärziffern erhalten, die die Abbildung jeder Armlage jedes Kommutators a/1 und a12, b/1 und b/2 ... hll und h2 darstellen. Hierbei geht die eine Abbildung vom Kommutator Nr.1 und die andere vom Kommutator Nr.2 aus. Die logischen Ausgangssignale der Stromkreise 11 werden auf acht entsprechende Eingänge g eines - »UND«-Gatters 16 gegeben. Wenn alle binären Ziffern paarweise gleich sind, nämlich all = a12, b11= b/2 ... hll = h12, d. h., wenn zwei Abbildungen identisch sind (und nur in diesem Fall), trifft man an allen Eingängen des Gatters 16 Signale des logischen Wertes »1« an. Unter diesen Bedingungen wird ein auf den Eingang f des Gatters 16 gegebener Impuls an den Ausgang s weitergeleitet und von hier als Einschaltimpuls zum Eingang g einer bistabilen Kippschaltung 19 (Flip-Flop) gegeben. Die Kippschaltung 19 (Flip-Flop) ist mit der Spule 25 des Relais 26 eines Motors 33 des Kommutators Nr. 2 verbunden.
  • Wenn man auf den Anlaßschalter des Antriebsmotors des Kommutators Nr. 1 (nicht dargestellt) drückt, so erfolgt durch D die Nulleinstellung der Kippschaltung 19. Das Relais 26 ist in Ruhestellung, sein Kontakt 24 steht offen. Im Schütz 23 des Antriebsmotors 33 des Kommutators Nr. 2 ist der Kontakt 30 geöffnet; infolgedessen ist die Speisung des Motors 33 aus der dreiphasigen Leitung 32 unterbrochen, und dieser Motor ist somit im Augenblick des Anlaufs des Kommutators Nr. 1 in Ruhestellung.
  • Gleichzeitig wird eine Gleichspannung Vo durch den Ruhekontakt 21 des Schützes 23 (Schließstellung) an einen RC-Verzögerungsstromkreis 20 gelegt. Es ergibt sich ein Logiksignal »X«, das auf ein »UND«-Gatter 18 und eine Umkehrstufe 17 gegeben wird. Letztere gibt ein Ausgangssignal X ab. Bei den dargestellten Bedingungen ist: X = 1, X = 0. Folglich ist das »UND«-Gatter 18 durchlässig, während das mit der Umkehrstufe 17 verbundene »UND«-Gatter 12 nicht durchlässig ist. Gleichzeitig wird das Signal des logischen Wertes X = 0 durch eine Verbindung C auf die bistabilen Kippschaltungen BBZ1 und BBZ2 der Feineinstellungsvorrichtung gegeben, wodurch für den Augenblick der Betrieb dieser Vorrichtung (s. F i g. 4 der Hauptpatentanmeldung) blockiert wird.
  • Ist das »UND«-Gatter 18 durchlässig, so werden die Einstellungsimpulse toll, t111, die seinem Eingang g zugeführt werden und die durch die Bewegung eines magnetischen Armes vor den am Umfang des Kommutators angebrachten festen Magnetköpfen entstehen, zum Eingang f des »ODER«-Gatters 13 übertragen. Dem Eingang g dieses Gatters wird dagegen kein Impuls zugeführt, da das »UND«-Gatter 12 blockiert ist. Die aus dem »ODER«-Gatter 13 austretenden Impulse werden an eine monostabile Kippschaltung 14 weitergeleitet, die wie ein Impulsformer wirkt. Am Ausgang m der monostabilen Kippschaltung 14 werden die Impulse dem Eingang f der bistabilen Kippschaltung 19 zugeführt, um Null auf dem Ausgang s dieser Kippschaltung zu bestätigen.
  • Die durch die monostabile Kippschaltung 14 abgegebenen Impulse werden ebenfalls über den Punkt m einem A t2-Verzögerungsstromkreis 15 (Verzögerung von 4 us im Ausführungsbeispiel) zugeleitet. Die verzögerten Impulse gelangen zum Eingang f des »UND«-Gatters 16. Im Fall der Identität der beiden durch die zwei Kommutatoren abgegebenen Größen wird der Impuls durch den Ausgang s des Gatters 16 auf den Eingang g der bistabilen Kippschaltung 19 übertragen. Infolgedessen wird die Spule 25 des Relais 26 an die Spannung V2 gelegt. Der Kontakt 24 des Relais 26 schließt sich, und die Wicklung 29 des Schützes 23 wird durch die Stromquelle Vi erregt. Der ursprünglich geschlossene Ruhekontakt 21 öffnet sich, und der ursprünglich geöffnete Arbeitskontakt 22 schließt sich und hält die Spule 29 selbst. Gleichzeitig gelangt der Kontakt 30 in Arbeitslage, und der Motor 33 des Kommutators Nr. 2 wird an eine Spannungsquelle V4 gelegt.
  • Durch die Unterbrechung des Kontakts 21 erfolgt nach dem Zeitabschnitt A t1 (1 Sekunde im Ausführungsbeispiel) die Umkehrung des Logiksignals X in X = 0, die Umkehrstufe 17 gibt unter diesen Bedingungen ein Signal X = 1 ab. Somit wird das »UND«-Gatter 18 blockiert und das »UND«-Gatter 12 geschlossen.
  • Das Signal, das das »UND«-Gatter 12 nun an das »ODER«-Gatter 13 am Ende der Sperraufhebung des »UND«-Gatters 16 weiterleitet, ist im Verhältnis zu den zuvor verwendeten Signalen toll, t111 verschoben. Tatsächlich liegt die Zeitdauer für die Synchronisierungsgeschwindigkeitseinstellung des Motors 23 bei ungefähr 100 ms. Somit ist es vorteilhaft, den Anlaufbefehl während einer Dauer wie toll oder t1,1 freizugeben: der Kommutator Nr. 2 hat somit genügend Zeit, seine Geschwindigkeit während der Stillstandsdauer des Kommutators Nr. 1 zu erreichen. Wenn dagegen die beiden Kommutatoren in Bewegung sind, muß man die Kontrolle von deren Meßgrößen in einem späteren Augenblick ausführen. Dies ergibt sich sogleich aus dem Diagramm der F i g. 2. Es sei angenommen, daß der Kommutator Nr. 1 in dem Intervall A/11 B/1 in der Lage 25/1 ist. Der Kommutator Nr. 2 befindet sich während des Intervalls A/21 B/2 in der Lage 25I2. Der günstigste Augenblick zum Vergleichen der Stellungen ist die Zeit t',111 die im Verhältnis zu toll um 100 ms verschoben ist, oder t'111, die um 100 ms im Verhältnis zu t111 verschoben ist. Dies ist der Grund, warum durch einen bekannten Verzögerungsstromkreis 34 die Signale toll und t1,1 um die Dauer A t3 verzögert werden und so zu den an den Eingang des »UND«-Gatters 12 abgegebenen Kontrollsignalen t'oli und t'111 werden.
  • Sind die Stellungen im Moment der Kontrolle identisch, d. h. im Augenblick toll oder t'1,1, so wird die durch den Impuls, der vom Punkt m auf den Eingang f der Kippschaltung 19 geleitet wurde, auf Null eingestellte Kippschaltung 19 durch den 4 Mikrosekunden später an ihrem Eingang g ankommenden Impuls (Kontrollimpuls) auf 1 eingestellt.
  • Das Relais 26 ist daher praktisch dauernd erregt. Der Ruhekontakt 27 ist geöffnet, und eine Signallampe 28 leuchtet, da sie von der Quelle V, nicht gespeist wird, nicht auf.
  • Ist infolge eines falschen Betriebes der Vorrichtung die Synchronisierung zwischen den beiden Kommutatoren nicht einwandfrei verwirklicht, so wird man durch die Signallampe 28 darüber informiert. Durch Öffnen eines handbetätigten Kontakts 31 wird dann der Motor 33 abgestellt und durch Schließen ein neuer automatischer Anlauf wieder eingeleitet.
  • Die Erfindung wird dann angewendet, wenn man zwei Kommutatoren zusammenschaltet, um ihr Abtastungsvermögen zu verdoppeln. Dies ist insbesondere bei einer Vorrichtung zur wiederkehrenden Abtastung einer Größengesamtheit der Fall, die zur Steuerung eines Atommeilers dient. In einem Atommeiler befinden sich bekanntlich Uranbarren, deren Temperatur fortdauernd überwacht werden muß. Die Temperatur jedes Barrens muß in periodischen Intervallen in numerischer Form kodiert werden, um in einer Matrix von Magnetkernen gespeichert zu werden.
  • Jeder Barren ist mit seiner Adresse (Nummer des Speicherfaches, in das die Temperatur in numerischer Form eingetragen ist) bezeichnet. Um die Temperatur eines gegebenen Barrens in einem Speicherfach, das seine Zahl besitzt, eintragen zu können, ist es notwendig, daß die Arme der zwei Kommutatoren eine regelmäßig wechselnde und synchronisierte Bewegung ausführen, wobei die Winkelstellung des Armes des Kornmutators Nr. 2 z. B. nach Bewegung eines Schrittes mit jener Stellung, die der Arm des Kommutators Nr. 1 in diesem Moment innehat, gleich ist.
  • Ist der Kommutator Nr. 1 einmal angelaufen, so muß man den Kommutator Nr.2 im gegebenen Augenblick anlassen, damit die relative Winkelstellung der Arme korrekt ist. Da die Antriebsmotoren Synchronmotoren sind, muß die Synchronisierung im Prinzip beibehalten werden.
  • Die Armlage jedes Kommutators ist durch eine numerische Größenangabe identifiziert. Der Kommutator Nr. 2 wird nach dem Anlauf des Kommutators Nr. 1 angelassen, in dem Augenblick, in dem die Angaben der Stellungen der beiden Arme identisch sind.
  • Kommt durch einen unvorhergesehenen Zufall der Synchronismus nicht zustande, so besteht keine Parität zwischen den Angaben der Stellungen der zwei Arme, und die Vorrichtung läßt die gewollten Steuerungen ablaufen, um den Kommutator, der im Verhältnis zum anderen einen Vorsprung besitzt, zu verzögern.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zum Synchronisieren und Aufrechterhalten des phasentreuen Gleichlaufs zweier Kommutatoren, die durch zwei asynchron anlaufende Synchronmotoren angetrieben werden und je N (von 1 bis N durchnumerierte) Schaltstellungen in einem Abstand, der einen Schritt (d. h. eine Einheit zwischen den Ordnungszahlen ihrer jeweiligen Positionen) nicht überschreiten darf, aufweisen und jeweils abwechselnd um eine Position vorrücken, mit einer ersten Untereinheit zur Grobregulierung, die beim Anlassen einen Abstand sicherstellt, der kleiner als ein Schritt ist, und einer zweiten Untereinheit zur Feinregulierung, die den wechselnden Vorschub der Kommutatoren derart steuert, daß jeweils einer von ihnen in einem vorbestimmten Augenblick der stationären Periode des anderen um einen Schritt vorrückt, nach Patentanmeldung P 12 86 617.0-32, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellungen der Arme der zwei Kommutatoren durch in binären Zahlen ausgedrückte Größen dargestellt sind, deren Ziffern paarweise an »ODER-EXCLUSIV«-Gatter (11) in der Weise abgegeben werden, daß, wenn der Kommutator Nr. 1 allein in Betrieb ist, durch einen von einem magnetischen Impulsgeber in der Hälfte des Intervalls zwischen zwei Stellungsänderungen des Kommutators Nr.1 abgegebenen Bezugsimpuls eine bistabile Kippschaltung (19) (Flip-Flop) in Nulleinstellung geht und nach einer sehr kurzen Zeitdauer beim Erhalt eines zweiten Impulses umkippt, der durch einen Koinzidenz-Stromkreis unter der Wirkung der vorerwähnten »ODER-EXCLUSIV«-Gatter weitergeleitet wird, wenn die veränderliche Größe der Stellung des Kommutators Nr. 1 Ziffer für Ziffer mit der gleichbleibenden Angabe der Stellung des stillstehenden Kommutators Nr, 2 identisch ist, und ein erstes Relais (26) steuert, das über ein zweites Relais (23) den Anlauf des Motors des Kommutators Nr. 2 hervorruft.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß, wenn der Kommutator Nr. 2 seine Betriebsgeschwindigkeit erreicht hat, der Bezugsimpuls durch einen Kontrollimpuls ersetzt wird, der im selben Stromkreis wie der Bezugsimpuls arbeitet und durch dasselbe Verfahren wie dieser, jedoch mit einer Verzögerung im Verhältnis zum Bezugsimpuls um ungefähr ein Viertel des Intervalls zwischen zwei Stellungsänderungen des Kommutators Nr. 1 abgegeben wird und dazu bestimmt ist, sobald eine korrekte Synchronisierung besteht, das Einschalten einer Alarmlampe (28) durch die Kippschaltung (19) über einen Ruhekontakt des ersten Relais (26) zu verhindern.
  3. 3, Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die bis zum Anlauf des Kommutators Nr.2 blockierte Vorrichtung zur Feinsynchronisierung danach durch eine Befreiungssteuerung freigegeben wird, die mit der Umwandlung des Bezugsimpulses zum Kontrollimpuls durch die Öffnung eines Kontakts (21) des zweiten Relais (23) hervorgerufen wird, was mit einer durch einen RC-Stromkreis erreichten bestimmten Verzögerung eine Polaritätsumsetzung eines Logiksignals bewirkt.
DEC31096A 1962-10-09 1963-10-09 Einrichtung zum Synchronisieren und Aufrechterhalten des phasentreuen Gleichlaufs zweier Kommutatoren Pending DE1299352B (de)

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US3383656A (en) 1968-05-14

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