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DE1286617B - Einrichtung zum Synchronisieren und Aufrechterhalten des phasentreuen Gleichlaufs zweier Kommutatoren - Google Patents

Einrichtung zum Synchronisieren und Aufrechterhalten des phasentreuen Gleichlaufs zweier Kommutatoren

Info

Publication number
DE1286617B
DE1286617B DEC24443A DEC0024443A DE1286617B DE 1286617 B DE1286617 B DE 1286617B DE C24443 A DEC24443 A DE C24443A DE C0024443 A DEC0024443 A DE C0024443A DE 1286617 B DE1286617 B DE 1286617B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
commutator
commutators
motor
voltages
control
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC24443A
Other languages
English (en)
Inventor
Lavergne M Jean
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nokia Inc
Original Assignee
Nokia Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nokia Inc filed Critical Nokia Inc
Publication of DE1286617B publication Critical patent/DE1286617B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P5/00Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors
    • H02P5/46Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors for speed regulation of two or more dynamo-electric motors in relation to one another
    • H02P5/52Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors for speed regulation of two or more dynamo-electric motors in relation to one another additionally providing control of relative angular displacement
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L7/00Arrangements for synchronising receiver with transmitter
    • H04L7/0095Arrangements for synchronising receiver with transmitter with mechanical means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Multiple Motors (AREA)
  • Control Of Position Or Direction (AREA)

Description

  • Die Erfindung geht aus von einer Einrichtung zum Synchronisieren und Aufrechterhalten des phasentreuen Gleichlaufs zweier Kommutatoren, die durch zwei asynchron anlaufende Synchronmotoren angetrieben werden und je N (von 1 bis N durchnumerierte) Schaltstellungen in einem Abstand, der einen Schritt (d. h. eine Einheit zwischen den Ordnungszahlen ihrer jeweiligen Positionen) nicht überschreiten darf, aufweisen und jeweils abwechselnd um eine Position vorrücken, mit einer ersten Untereinheit zur Grobregulierung, die beim Anlassen einen Abstand sicherstellt, der kleiner als ein Schritt ist, und einer zweiten Untereinheit zur Feinregulierung, die den wechselnden Vorschub der Kommutatoren derart steuert, daß jeweils einer von ihnen in einem vorbestimmten Augenblick der stationären Periode des anderen um einen Schritt vorrückt.
  • Derartige Kommutatoren bezwecken bekanntlich, die Kodierung einer bestimmten Anzahl von Analogiegrößen im Laufe eines jeden ihrer Zyklen zu ermöglichen.
  • Ein Kodierungskommutator besitzt einen mechanischen Kommutator mit einem Kontaktarm, der in regelmäßiger Folge die Kontakte einer bestimmten Anzahl von Kommutierungseinheiten im Laufe eines vollständigen Zyklus betätigt, der während einer Zeit von T Sekunden abläuft. Die Kontakte, deren Zahl mit N bezeichnet sei, sind während einer Zeitdauer z geschlossen. Die Änderung der Verbindung über den Kontaktarm des Kommutators von einer Stellung in eine andere erfolgt in regelmäßig wiederkehrenden Zeitintervallen mit Hilfe eines Mechanismus für Schnellauslösung, der durch die Stellung einer von einem Motor angetriebenen Welle gesteuert wird. Ein solcher Mechanismus ist bereits in einer älteren Erfindung vorgeschlagen worden (deutsche Auslegeschrift 1183 330). In jeder einzelnen Stellung wird eine bestimmte Anzahl n von Größen kodiert, so daß während der Drehung des Kontaktarmes N - n Größen, d. h. je Sekunde kodiert werden.
  • Es ist bekannt (britische Patentschrift 842 340), zwei Motoren und zwei von diesen Motoren angetriebene rotierende Elemente nach Drehzahl und Phase zu synchronisieren, indem an jedem Motor in einer bestimmten Winkelstellung seiner Welle ein Markierungsimpuls erzeugt und die Lage der Markierungsimpulse zueinander festgestellt wird. Falls keine zeitliche Übereinstimmung zwischen den Impulsen besteht, bewirkt ein Grobregler, daß der Lauf eines der Motoren verzögert wird, bis die beiden Markierungsimpulse mindestens annähernd zeitlich übereinstimmen. Mit Hilfe eines Feinreglers werden dann die zwei Markierungsimpulse zeitlich in volle Deckung gebracht, indem der Stator eines der Motoren entsprechend verdreht wird. Diese bekannte Einrichtung ist jedoch insbesondere hinsichtlich ihrer Art der Grobmessung für sich schrittweise drehende Kommutatoren ungeeignet.
  • Es ist auch bei einer Drehzahl- und Phasenregelung stetig umlaufender Teile bekannt (deutsche Auslegeschrift 1057 869), rotierende Kommutatorlamellen, die auf um den Umfang sich ändernden Spannungen liegen, abzugreifen und auf Grund einer dabei festgestellten Spannungsdifferenz die Energiespeisung eines der Motoren zu steuern. Diese Regelung allein bringt jedoch nur einen für viele Zwecke unzureichenden Phasensynchronismus und ist für schrittweise Umdrehungen ungeeignet, bei denen der eine Kommutator bei halber Verweilzeit des anderen kommutiert werden soll.
  • Die Möglichkeit, zwei Kodierungskommutatoren miteinander zu verbinden, um über die gleichen Stromkreise die doppelte Anzahl von Informationen zu übertragen, bewirkt, daß die Zeit, die für den Übergang des Kontaktarmes über eine Stellung eines Kommutators benötigt wird, nicht in die Gesamtzeit bei der Messung und bei der Speicherung der Größen eingeht; es muß für den Zeitraum der Entstehung der Ströme in den Verstärkern und in den Filtern eine tote Zeit vorgesehen werden, so daß die für die Messung erforderliche Zeit merklich kleiner ist als . Dadurch wird es möglich, diese tote Zeit für die Messung und für die Speicherung in einem zweiten Kommutator zu verwenden, um .eine passende Phasenlage der Kontaktarme der beiden Kommutatoren zueinander herzustellen.
  • Da die verschiedenen Gruppen von Messungen in einer vorgeschriebenen Reihenfolge übertragen werden müssen, ergibt sich, daß die Stellung der beiden Kontaktarme so sein muß, daß der zweite Kontaktarm der Messung einer Gruppe des Kommutators I auf die Messung einer ganz bestimmten Gruppe des Kommutators II folgen muß und daß die für die Messung erforderliche Zeit an dem Kommutator II, die unmittelbar auf die Zeit für die Messung an dem Kommutator I folgt, in das Intervall der toten Zeit fällt, welches auf die Zeit zur Vornahme der Messung an dem Kommutator I erforderlich ist. Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit, daß auf eine erste grobe Regulierung für die Einstellung der Phasenlage eine zweite äußerst präzise Regulierung folgen muß.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese genauen Regulierungen zu bewerkstelligen.
  • Diese Aufgabe wird bei der eingangs genannten Einrichtung dadurch erreicht, daß erfindungsgemäß die Untereinheit zur Grobregulierung auf der Welle jedes Kommutators zum Feststellen der Winkelposition eine von einer Gleichspannungsquelle gespeiste Meßvorrichtung aufweist, die aus einem von der Gleichspannung gespeisten Spannungsteiler mit in Reihe geschalteten Widerständen und N von dem entsprechenden Kommutator nacheinander abgegriffenen Abgriffen besteht und die eine Vergleichsvorrichtung zum Vergleich der Spannungen umfaßt, die mittels einer Differenzschaltung die Differenz zwischen den von den beiden Kommutatoren abgegriffenen Spannungen bildet und einen elektrischen Impuls liefert, sobald die Differenz zwischen den durch die Meßvorrichtungen gelieferten Spannungen im Begriff ist, ihr Vorzeichen zu wechseln, daß dieser Impuls, wenn einer der beiden Kommutatoren zuvor angelassen worden ist, die Einschaltung des Motors des zweiten Kommutators hervorruft; weiterhin ist diese Einrichtung gekennzeichnet, daß die Untereinheit zur Feinregulierung für jeden Kommutator eine magnetische Meßvorrichtung umfaßt, die jeweils mit den die Kommutatorarme antreibenden Wellen verbunden ist und Impulse liefert, welche logische Kreise steuern, die in dem Fall, in dem die den Impulsen entsprechende Position nicht mit der vorbestimmten Einstellung übereinstimmt, Mittel betätigen, die vorübergehend den Motor des Kommutators verzögern, der dem anderen vorläuft, bis die genaue Einstellung erreicht ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird in der nun folgenden Beschreibung, in der auf die Figuren der Zeichnung Bezug genommen werden wird, erläutert. In der Zeichnung ist F i g.1 eine Zusammenstellung von Diagrammen, welche die Verteilung der Meßzeiten der beiden miteinander verbundenen Kodierungskommutatoren wiedergeben, F i g. 2 das Diagramm für die Phasenlage der beiden Kommutatoren zueinander, F i g. 31 und 32 schematische Darstellungen der Steuerwellen der beiden Kommutatoren mit ihren Folgestellungen, F i g. 4 eine schematische Darstellung der Vorrichtung für die Feinregelung, F i g. 5 eine schematische Darstellung der beiden Widerstandsketten, welche die Analogiespannungen liefern, die ihrerseits die Stellungsinformation der beiden Kommutatoren angeben, F i g. 6 bzw. 7 jeweils eine Zusammenstellung der Diagramme der Signale, die von den einzelnen Elementen der Vorrichtung zur Vorregelung geliefert werden, und F i g. 8 ein Schaltbild einer Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung.
  • Um die Beschreibung nicht unnötig zu belasten und das Verständnis der Erfindung zu erleichtern, wird im folgenden nur eine ganz bestimmte Auswahl der Größen T, N, n und v angegeben, wobei zu beachten ist, daß hier nur auf ein einziges Ausführungsbeispiel Bezug genommen ist.
  • Jeder der beiden Kommutatoren besitzt 164 Stellungen (N = 164), an denen neun Messungen (n T 9) vorgenommen werden. Die in jeder Stellung benötigte Zeit beträgt 400 Millisekunden, derart, daß die Periode T des Kontaktarms des Kommutators gleich 164 - 0,4 = 65,6 Sekunden ist, eine Periode, während der 1476 Messungen kodiert werden können.
  • Die Änderung der Stellung des Kontaktarms wird durch einen Mechanismus für rasche Auslösung bewirkt, der von der Stellung einer Welle gesteuert wird, die von einem Zahnradgetriebe (eine Umdrehung in 800 Millisekunden) über einen Motor angetrieben wird, der sich mit einer Drehzahl von 1500 Umdrehungen je Minute (eine Umdrehung in 40 Millisekunden) dreht. Zweimal je Umdrehung in Abständen von 400 Millisekunden bewirkt der Mechanismus für Schnellauslösung einen Stellungswechsel der Kommutatorwelle.
  • In F i g. 1 sind die Diagramme für eine ideale Verteilung der Meßzeiten der beiden miteinander verbundenen Kodierungskommutatoren dargestellt. In F i g. 1 a begrenzen die Kerben ml, n1, m1' und ni die Intervalle von 400 Millisekunden, die jeweils zu einer Stellung des Hebels des Kommutators I gehören. Die F i g. 1 b zeigt in den Bereichen p1 q1, p1' q1', pi" q," die toten Zeiten, während derer die Messungen durch die Übergangserscheinungen blockiert sind. Das Diagramm der F i g. 1 c zeigt in den Bereichen xi yi, xi' yi , xi" yi" die Zeiten, die für die Messungen und die Speicherung benötigt werden.
  • Die Diagramme der F i g. 1 d, 1 e, 1 f entsprechen den vorhergehenden Diagrammen für den Kommutator II. In F i g. 1 f sind zwei Meßperioden x2 y" xz y2' in aufeinanderfolgenden Stellungen in der idealen Stellung der Verschiebung von 200 Millisekunden gegenüber den Stellungen des K ommutators I gezeichnet.
  • Betrachtet man in F i g. 1 g die Augenblicke to und 01 zwischen den beiden aufeinanderfolgenden Kommutierungsintervallen des Kommutators I und den Bereichen von 40 Millisekunden, die bei to und 01 liegen, nämlich ho ko und hl k1, dann würde sich eine zufriedenstellende Phasenlage für die Trennung der Messungen ergeben, wenn die Kommutierungsaugenblicke m2 n2 innerhalb dieser Bereiche liegen würden. Da aber bei den beiden Kommutatoren eine bestimmte Reihenfolge der erhaltenen Messungen eingehalten werden muß, ergibt sich folgendes: Angenommen, das Kommutierungsintervall m1 n1 gehöre zu einer ganz bestimmten Stellung, beispielsweise der Stellung 164 an dem Kommutator I, und das Intervall m. n2 gehöre zu der entsprechenden Stellung an dem Kommutator II, dann müßte ein in dem Augenblick t2, in welchem der Kontaktarm des Kommutators II im Punkt n. die Stellung 164 verläßt, abgegebener Impuls in dem Intervall h1 k1 liegen. Unter diesen Bedingungen könnte man 2952 Messurigen in 65,6 Sekunden kodieren.
  • Ist to' der nach 800 Millisekunden auf to folgende Augenblick und ist eine Vorregelung auf weniger als ± 400 Millisekunden begrenzt, d. h. auf den denkbar größten Abstand zwischen der wirksamen Stellung des Kontaktarms des zweiten Kommutators und seiner idealen Stellung, dann ist man sicher, daß der Augenblick t2 notwendigerweise in dem Intervall to to liegt; angenommen A (F i g. 2) sei dif Zone to hl von 380 Millisekunden, dann ist B dar zentrale Intervall h1 k1 von 40 Millisekunden. Dif Phasenlage wäre korrekt, und die beiden Kommu. tatoren wären synchronisiert, wenn t2 in dem Bereich B läge. Liegt t2 in dem Bereich A, dann eilt der Kommutator I dem Kommutator II vor, und wenn er in der Zone G liegt, dann eilt er nach.
  • Die Augenblicke to to' und die der Zeit 01 zugeordnete Zone B, die zur Zeit t1 -Z- 01 - 20 ms beginnt, sind durch die im folgenden noch näher zu beschreibenden Hilfsmittel entsprechend gekennzeichnet. Hierbei ermöglichen es besondere Elemente, die Phasenlage der beiden Kommutatoren zueinander zu definieren.
  • Es wurde bereits oben kurz angedeutet, daß die Wellen, welche die schrittweise Fortschaltung des Kontaktarms eines jeden Kommutators bewirken, in 800 Millisekunden eine Umdrehung ausführen und über einen Nockenmechanismus die Fortschaltung des Kommutatorarms in zwei entgegengesetzten Stellungen auslösen, und zwar im Augenblick des Durchgangs eines Bezugsdurchmessers der beiden Wellen (F i g. 3) durch die zentralen Zonen über f1 und J; oder J2 und J2'.
  • Für die zu dem Kommutator I gehörende Welle (F i g. 31) entspricht die Stellung f1 in regelmäßiger Folge m1 m1' . . . und die Stellung J,' den Punkten n1 ni usw.
  • Die Augenblicke to to' sind gegeben durch den Durchgang des Bezugsdurchmessers durch die Stellung To, die in bezug auf J1 um im Sinne einer Drehung des Pfeiles verschoben ist (ein Augenblick, der 200 Millisekunden nach demjenigen von m1 liegt); die Augenblicke t1 und t1' = t1 + 800 ms sind gegeben durch den Durchgang desselben Durchmessers durch die Stellung T1, die gegenüber verschoben ist.
  • Impulse werden in den Augenblicken to to, t1 ... durch Einrichtungen gegeben, die im folgenden an einem Beispiel erläutert werden sollen, und der Bereich B ist gekennzeichnet durch die Änderung des Schaltzustands eines monostabilen Stromkreises, sobald zur Zeit t1 der Impuls an dessen Eingang ankommt, und durch seine Rückkehr in seinen vorhergehenden Zustand 40 Millisekunden später.
  • Für den zweiten Kommutator (F i g. 32), bei dem der Durchgang eines Bezugsdurchmessers durch J2 und J2 den Kommutierungsaugenblicken m2 m2 der F i g. 1 d entspricht, ist der Augenblick t2 durch den Durchgang des Bezugsdurchmessers durch die Stellung J2 definiert.
  • Um eine korrekte Phasenlage der beiden Kommutatoren zu erhalten oder herbeizuführen, sind Einrichtungen vorgesehen, die es ermöglichen, je nach Stellung des Impulses t2 des zweiten Kommutators in bezug auf die Intervalle A, B, C, die durch den ersten Kommutator definiert sind, die Verzögerungen des Motors zu bestimmen, welcher die Fortschaltung des einen oder des anderen der beiden Kommutatoren steuert, also des Kommutators 1I in dem Bereich A oder des KommutatorsI in dem BereichC, oder überhaupt keine Wirkung in dem Bereich B auszuüben.
  • Diese Vorgänge zur Verzögerung werden durch den Zustand der bistabilen Stromkreise BBZi, BBZ2 (F i g. 4) gesteuert, die auf entsprechende Weise mit den Organen verbunden sind, welche die Drehzahl der beiden Motoren steuern und deren Eingänge im Augenblick der Aussendung des Impulses zur Zeit t2 Signale empfangen, die von der Stellung dieses Impulses abhängig sind. Die Ankunft des Signals 1 an einem der Ausgänge, beispielsweise 0, bestimmt die Verzögerung des ersten bzw. des zweiten Motors.
  • Die logischen Stromkreise, welche dieses Resultat ermöglichen, sind in F i g. 4 dargestellt. Sie bestehen aus zwei logischen Kreisen »ODER« und vier logischen Stromkreisen »UND« mit Dioden bekannter Bauart. Mit Ao, A1, A2 sind Verstärker bezeichnet, welche an ihren entsprechenden Eingängen die in den Zeitpunkten to t1 t2 gegebenen Impulse empfangen. BBi ist ein bistabiler Stromkreis, dessen Eingänge mit den Ausgängen vonAo, A1 verbunden sind. Die binären Signale, die an den Ausgängen dieses bistabilen Stromkreises erscheinen, sind im folgenden mit a und ä bezeichnet; entsprechend den Bereichen nehmen sie folgende Werte an: Bereich A . . . . . . . . . . . . a = 1,-a = 0 Bereich B und C ...... a = 0, ä = 1 BM, ist ein monostabiler Stromkreis mit Zeitkippfunktion, auf dessen Eingang das Signal ä gegeben wird; der von dem Signal zur Zeit t1 registrierte negative Impuls ändert den normalen Zustand dieses Stromkreises für die Dauer von 40 Millisekunden, nämlich für die Dauer des Intervalls B. In dem Bereich B steht am Ausgang von BM, also ein Signal b = 1 an; in den anderen Bereichen ist b = 0.
  • Der Ausgang des Verstärkers A2 ist an den Eingang eines monostabilen Stromkreises BM, angeschlossen, dessen Ausgangssignal c den Wert 1 nur am Augenblick t2 des Impulses annimmt. Der logische »ODER«-Stromkreis und der inverse Stromkreis »In« liefern Ausgangssignale, welche die Werte (a+b) und a+ darstellen; die Stromkreise ET" ET., ET., ET4 liefern Ausgangssignale gemäß den Werten ac, ca, c (a+b), c (a-+-'5). Der bistabile Stromkreis BBZi empfängt an seinem Eingang 0 das Signal c (a+ b) und an seinem Eingang 1 das Signal c (a-+--5). Der bistabile Stromkreis BBZ2 empfängt an seinem Eingang 0 das Signal cä und an seinem Eingang 1 das Signal a - c.
  • Man sieht also, daß an den beiden Klemmen eines jeden dieser binärenStromkreise zurZeit der Impulse (t2) Signale empfangen werden, die immer entgegengesetzte binäre Zahlen darstellen, von denen logischerweise nur eine einzige wirksam ist.
  • In dem Bereich B stellen ca und c (a+b) den Wert 1 dar. Bei Eingabe eines Signals auf die Eingangsklemmen 0 erscheint das Signal 0 an den Ausgangsklemmen 0 der beiden bistabilen Stromkreise BBZi, BBZ2. Es wird daher überhaupt keine Verzögerungswirkung auf die Motoren ausgeübt, wie dies auch sein muß, um eine korrekte Stellung aufrechtzuerhalten.
  • In dem Bereich A ist ca = 1; dies hat zur Folge, daß auf den Null-Ausgang von BBZ2 ein Signal 1 gegeben wird und man erhält auf diese Weise die Verzögerung für den zweiten Motor. Andererseits wird, wenn c (a+b) = 1 bleibt, keinerlei Wirkung auf den ersten Motor ausgeübt.
  • In dem Bereich C stellt a+7 die binäre Ziffer 1 dar, die am Ausgang 0 von BBZ1 erscheint, woraus sich die Verzögerung des ersten Motors ergibt; da nun ca auf dem Null-Eingang von BBZ2 gleich 1 ist, wird keinerlei Wirkung auf den zweiten Motor ausgeübt.
  • Die beschriebenen logischen Stromkreise gestatten es daher, in einwandfreier Weise die gewünschten Gleichlaufwirkungen zu erzielen.
  • Im folgenden soll nun das Prinzip der Vorrichtung zur Vorregelung (der sogenannten Grobregelung) beim Anlassen der Motoren beschrieben werden, die außer Betrieb genommen wird, wenn ein genügend reduzierter Phasenabstand hergestellt worden ist, worauf die Vorrichtung zur Feinregelung an Stelle der Vorrichtung zur Grobregelung in Tätigkeit tritt.
  • Die Arbeitsweise ist folgende: Beim Anlassen der Motoren wird der zu dem Kommutator I gehörige Motor mit voller Leistung gespeist, während der zweite Motor überhaupt nicht gespeist wird. Die 164 Stellungen des Kommutators sind durch Spannungen gekennzeichnet, die sich von der Stellung 1 bis zu der Stellung 164 linear ändern. Da der Kontaktarm des Kommutators II angehalten ist, zeigt er eine feste Gleichspannung an, die seiner Stellung entspricht; der Kontaktarm des Kommutators I zeigt eine Stufenspannung an; eine Vergleichsvorrichtung löst im Augenblick der Gleichheit dieser Spannungen den Anlauf des Kommutators II aus.
  • Die Vorrichtung zur Feinregelung wird erst etwa 1 Sekunde nach dem Anlassen des zweiten Motors in den Stromkreis eingeschaltet, um es diesem zu ermöglichen, seine volle Drehzahl zu erreichen.
  • Im folgenden sollen nun Ausführungsbeispiele für die Feinregelung und die Vorregelung oder Grobregelung gegeben werden.
  • Für die Feinregelung werden die Impulse für die phasengerechte Steuerung der Kontaktarme der Kommutatoren aus der Bewegung eines magnetischen Hebelarmes vor magnetischen Köpfen gewonnen, die so angeordnet sind, daß sie sich für den ersten Kommutator in den mit To und T1 in der F i g. 31 gekennzeichneten Stellungen befinden und für den zweiten Kommutator in der Stellung, die in F i g. 32 mit J2 bezeichnet ist.
  • Die Vorrichtungen zur Verzögerung der Motoren hängen von der Art der benutzten Motoren ab, die voraussetzungsgemäß synchronisierte Asynchronmotoren sind. Da diese reichlich dimensioniert sind, bleiben sie im Tritt, wenn die Synchronisation erst einmal erreicht ist. Um die Synchronisierung herbeizuführen, wird der Schlupf des Motors, der verzögert werden soll, dadurch erreicht, daß man seinen Speisestrom durch Einsetzen einer Gruppe von Widerständen, die in jeder Phasenleitung in Reihe geschaltet sind, herabsetzt, wodurch die Nacheilung bewirkt wird.
  • Die Ausgänge der bistabilen Stromkreise BBZI, BBZZ sind an die Wicklungen zweier Relais angeschlossen, welche die Kornmutatoren steuern und die Einschaltung der Widerstände in die Speiseleitungen des betreffenden Motors bewirken.
  • Unter Bezugnahme auf F i g. 5 und die folgenden Figuren soll nun der Stromkreis zur Vorregelung oder Grobregelung näher beschrieben werden: F i g. 5 zeigt die beiden Sätze von 163 gleichen Widerstände R, welche die Analogiespannungen liefern, die ihrerseits die Information bezüglich der Stellung der beiden Kommutatoren geben. Diese beiden Sätze oder Gruppen werden aus der gleichen Stromquelle (beispielsweise 24 Volt) gespeist und werden von dem gleichen Strom durchflossen.
  • Widerstände r1 und r., liegen an den beiden Widerstandsgruppen auf der Seite der 24-Volt-Klemme; sie bringen die Spannungsdifferenz an den Klemmen der Widerstandssätze in die Gegend von 8 Volt, während ein Widerstand zwischen die Nullklemme und den Anfang des zweiten Satzes von Widerständen eingeschaltet ist.
  • Die Spannungsdifferenz zwischen zwei aufeinanderfolgenden Stellungen beträgt an den beiden Widerstandssätzen Volt, aber wegen des Vorhandenseins des zusätzlichen Widerstandes sind die entsprechenden Spannungsstufen in den beiden Kommutatoren um eine halbe Stufe gegeneinander verschoben.
  • F i g. 6 zeigt in dem Diagramm 6 a die Treppensignale, die man für Kommutatoren erhält, die für den Fall, daß es sich um die ideale Verstellung der Kontaktarme handeln würde, nur vier Stellungen haben würden.
  • Diese Signale werden auf den Eingang eines Differentialverstärkers AD (F i g. 8) gegeben, an dessen Ausgang man die Spannungskurve erhält, die in F i g. 6 b wiedergegeben ist; sie enthält Absätze von 200 Millisekunden, die gleiche und regelmäßige Abstände voneinander haben, ausgenommen den Augenblick der Rückkehr der Analogiespannungen auf Null, der jeweils einem leeren Zwischenraum entspricht.
  • In dem Diagramm 6c sind positive Impulse dargestellt, die an einem Eingang eines bistabilen Stromkreises anliegen, der mit dem Ausgang des Differentialverstärkers AD verbunden ist, wobei dieser bistabile Stromkreis nur auf die positiven Impulse anspricht. Diese Impulse haben einen Abstand von 400 Millisekunden voneinander mit Ausnahme des Rückgangs der Analogiespannungen auf Null, bei dem ein Abstand von 800 Millisekunden festzustellen ist.
  • Dieses Ergebnis ist nicht an das Beispiel von F i g. 6 gebunden und gilt auch für jede beliebige Anzahl von Stellungen des Kommutators.
  • In F i g. 7 erkennt man in den Diagrammen 7 a und 7 b die Änderung, die sich für diese Kurven bei einer Verschiebung von 800 Millisekunden bei dem zweiten Kommutator nach rückwärts in bezug auf seine ideale Stellung ergibt.
  • Das Diagramm 7 c zeigt die entsprechenden positiven Impulse, deren Zeit der Aufeinanderfolge gleich der Periode der Kommutatoren ist, ein Ergebnis, welches allgemeine Gültigkeit besitzt.
  • F i g. 8 zeigt die Schaltanordnung der ganzen Vorrichtung in ihrer bevorzugten Ausführungsform. MCl, MC2 bezeichnen die beiden Anordnungen aus Motoren und Kommutatoren. Der erste Motor wird aus den Klemmen 1, 2. 3 einer dreiphasigen Spannungsquelle an seinen Anschlußklemmen 11, 12, 13 gespeist. Der zweite Motor wird bei 31, 32, 33 aus den Ausgangskontakten eines Hauptkontaktgebers S1 gespeist.
  • Mit 4 und 5 sind die Klemmen der Anordnung MCl bezeichnet, an denen die Impulse in den Zeitpunkten to und t1 auftreten, die bei der Feinregelung zur Anwendung gelangen; mit 6 ist die Klemme der Anordnung MC2 bezeichnet, auf welche der Impuls zur Zeit t2 gegeben wird. 7 und 8 sind diejenigen Klemmen von MCl und MC2, an denen die Analogiespannungen auftreten, welche die Stellungsinformation geben.
  • Mit 9 ist die Vorrichtung zur Feinregelung bezeichnet, die in F i g. 4 dargestellt ist und deren Ausgänge 10 und 20 die Null-Ausgänge der bistabilen Stromkreise BBZl, BBZ2 sind, die über die Wicklungen der Relais 14 und 24 an den negativen Pol der Speisebatterie angeschlossen sind. Die Kontakte der Relais öffnen in ihrer Arbeitsstellung den Stromkreis zwischen den Punkten 32 und 33 und trennen damit die Wicklungen von Kontaktgebern 15 und 25 für die Verzögerung ab. Auf diese Weise wird die Einschaltung der Verzögerungswiderstände 16 und 26 bestimmt, die an die Kontakte der Kontaktgeber 15 bzw. 25 angeschlossen sind.
  • Die Schließung des Kontaktgebers S1 wird durch den Startknopf M bewirkt. Der Kontaktgeber, der eine Selbsthaltung besitzt, sichert die Speisung des ersten Motors dadurch, daß er den Nulleingang des bistabilen Stromkreises BB2 im Punkt 27 an Erde legt. Hierdurch wird eine Nullspannung an den Ausgang 1 von BB2 gelegt, das Relais 30 zwischen diesem Ausgang und dem negativen Pol der Spannungsquelle erregt und damit der Speisestromkreis des zweiten Motors über einen Kontaktgeber S2 unterbrochen.
  • Gleichzeitig bringt das Anlegen einer Klemme 34 der Vorrichtung 9 zur Feinregelung an Erdpotential die bistabilen Stromkreise BBZl, BBZ2 der Vorrichtung zur Feinregelung (F i g. 4) in diejenige Stellung, in der sich die Relais 14 und 24 in Ruhestellung befinden; dies hat wiederum zur Folge, daß die Verzögerungswiderstände 16 und 26 kurzgeschlossen werden. Die Klemmen 7 und 8 der Anordnungen MCl und MC2 werden an die Eingangsklemmen 7 bzw. 8 des Differentialverstärkers AD angeschlossen. Sobald die Analogiespannungen an den Eingangsklemmen des Differentialverstärkers AD gleich groß sind, zeigt die zinnenförmige Kurve 6 b (F i g. 6) eine Unstetigkeitsstelle; es erscheint ein Impuls am Ausgang 29 des Differentialverstärkers AD, der, wenn er positiv ist und auf den Eingang 1 des bistabilen Stromkreises BB2 gegeben wird, dessen Schaltzustand ändert (F f g. 6 c) und- die Rückkehr des Kontaktes des Relais 30 in die Ruhestellung bewirkt. Der Steuerstromkreis des Kontaktgebers S2 ist nunmehr geschlossen, hält sich selbst, und der zweite Motor und Kommutator MC2 läuft an. Gleichzeitig wird die Erdung bei 34 angehoben, so daß der Stromkreis für die Feinregelung 9 frei wird. Da dieser Stromkreis das Hochlaufen der Motoren auf ihre normale Drehzahl verzögern soll, ist eine Verzögerungsvorrichtung aus Ohmschem Widerstand und Kapazität vorgesehen, die eine Zeitkonstante von etwa 1 Sekunde hat.
  • Der präzise Synchronismus der Anordnungen MCl, MC2 wird durch Erlöschen einer roten Signallampe und das Aufleuchten einer grünen Signallampe angezeigt. Zu diesem Zweck empfängt ein bistabiler Stromkreis BB3 an seiner Eingangsklemme 1 etwa alle 800 Millisekunden Impulse (t2), während seine Null-Eingangsklemme mit dem Ausgang 29 des Differentialverstärkers AD verbunden ist. Der Ausgang 0 des bistabilen Stromkreises BB3 ist an den negativen Pol der Stromquelle über eine Verzögerungsvorrichtung 35 und die Wicklung eines Relais 36 angeschlossen, dessen Kontakt in seiner Ruhestellung eine grüne Signallampe Y und in seiner Arbeitsstellung eine rote Signallampe R speist.
  • Ein auf den Eingang 1 des bistabilen Stromkreises B B 3 gegebener positiver Impuls (t.) hat das Auftreten einer Spannung am Ausgang 0 von BB3 in der Nähe von Null zur Folge. Hierdurch wird die Wicklung 36 erregt und die rote Lampe R an Spannung gelegt. Ein auf den Eingang 0 von BB3 gegebener positiver Impuls, der bei 29 auftritt, ändert den Zustand des bistabilen Stromkreises BB3, ruft eine negative Spannung am Null-Ausgang von BB3 und hierdurch das Abfallen des Relais 36 und das Aufleuchten der grünen Signallampe V hervor.
  • Man sieht also, daß der Impuls t" in dem Augenblick entsteht, in welchem der Mechanismus für den raschen Anlauf des zweiten Kommutators zu wirken beginnt; t2 bewirkt also die Änderung der Stellung des zweiten Kommutators für eine Zeitdauer, die je nach Genauigkeit des Mechanismus 5 bis 25 Millisekunden betragen kann. Im Falle des genauen Synchronismus der Anordnungen MCi und MC2 (F i g. 6) folgt auf den Impuls t2 immer ein Impuls, der von dem Ausgang des Verstärkers AD in einem Zeitintervall herkommt, das nicht größer ist als 25 Millisekunden (F i g. 6 d). Die Verzögerungseinrichtung 35 verhindert das Ansprechen des Relais 36 während dieser Zeit, so daß die grüne Signallampe andauernd leuchtet.
  • Dagegen erscheinen bei fehlendem Synchronismus positive Impulse nur ein einziges Mal je Periode der Kommutatoren am Null-Ausgang von BB3, d. h. bei einer Periode von 65,6 Sekunden im Falle von 164 Stellungen; man sieht aus F i g. 7 d, daß der Zustand dieses bistabilen Stromkreises im allgemeinen durch die Impulse t2 gegeben ist, weil die positiven Impulse am Ausgang AD nur das Aufleuchten der grünen Signallampe während einer Zeitdauer hervorrufen können, die offensichtlich kleiner ist als 800 Millisekunden.
  • Ist kein echter Synchronismus vorhanden, so betätigt man den Druckknopf A für die allgemeine Stillsetzung der Vorrichtung und beginnt sämtliche Vorgänge von neuem. Dies ist natürlich eine Ausnahme und kann nur dann geschehen, wenn Störströme am Eingang des Verstärkers AD auftreten.
  • Die Kontakte 37 und 38, die von den Kontaktgebern 15 und 25 für die Verzögerung bei der Feinregelung geschlossen werden, bewirken das Aufleuchten einer orangefarbenen Signallampe 0r, die somit die Regulierungsperioden anzeigt.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zum- Synchronisieren und Aufrechterhalten des phasentreuen Gleichlaufs zweier Kommutatoren, die- durch zwei asynchron anlaufende Synchronmotoren angetrieben werden und je N (von 1 bis N durchnumerierte) Schaltstellungen in einem Abstand, der einen Schritt (d. h. eine Einheit zwischen den Ordnungszahlen ihrer jeweiligen Positionen) nicht überschreiten darf, aufweisen und jeweils abwechselnd um eine Position vorrücken, mit einer ersten Untereinheit zur Grobregulierung, die beim Anlassen einen Abstand sicherstellt, der kleiner als ein Schritt ist, und einer zweiten Untereinheit zur Feinregulierung, die den wechselnden Vorschub der Kommutatoren derart steuert, daß jeweils einer von ihnen in einem vorbestimmten Augenblick der stationären Periode des anderen um einen Schritt vorrückt, dadurch gekennzeichnet, daß die Untereinheit zur Grobregulierung auf der Welle jedes Kommutators zum Feststellen der Winkelposition eine von einer Gleichspannungsquelle gespeiste Meßvorrichtung aufweist, die aus einem von der Gleichspannung gespeisten Spannungsteiler mit in Reihe geschalteten Widerständen und N von dem entsprechenden Kommutator nacheinander abgegriffenen Abgriffen besteht und die eine Vergleichsvorrichtung zum Vergleich der Spannungen umfaßt, die mittels einer Differenzschaltung die Differenz zwischen den von den beiden Kommutatoren abgegriffenen Spannungen bildet und einen elektrischen Impuls liefert, sobald die Differenz zwischen den durch die Meßvorrichtung gelieferten Spannungen im Begriff ist, ihr Vorzeichen zu wechseln, daß dieser Impuls, wenn einer der beiden Kommutatoren zuvor angelassen worden ist, die Einschaltung des Motors des zweiten Kommutators hervorruft, weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß die Untereinheit zur Feinregulierung für jeden Kommutator eine magnetische Meßvorrichtung umfaßt, die jeweils mit den die Kommutatorarme antreibenden Wellen verbunden ist und Impulse liefert, welche logische Kreise steuern, die in dem Fall, indem die den. Impulsen entsprechende Position nicht mit der vorbestimmten Einstellung übereinstimmt, Mittel betätigen, die vorübergehend den Motor des Kommutators verzögern, der im anderen vorläuft, bis die genaue Einstellung erreicht ist. - 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur vorübergehenden Verzögerung eines der beiden Motoren durch den Betriebszustand binärer Kippstufen (9) gesteuert wird, die an ihren Ausgängen jeweils Organe (14,15, 24, 25) steuern, welche die Drehzahl dieses Motors vorübergehend erniedrigen, und deren Eingänge Signale aufnehmen, die von mit jedem Kommutator verbundenen Magnetarmen ausgehen und die zum Vergleich der Zwischenzeit zwischen den Kommutierungszeitpunkten mit einer vorbestimmten Bezugszeit dienen. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Steuerschalter (15, 25) für die vorübergehende Verzögerung eines Antriebsmotors umfaßt, dessen Steuerwicklungen an Relais angeschlossen sind, die von der Vorrichtung für die Feinregelung gesteuert werden. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannungsvergleichsvorrichtung einen Differenzverstärker (AD) enthält, auf den die abgestuften Spannungen gegeben werden, und daß an den Ausgang des Differenzverstärkers eine bistabile Kippstufe (BB2) angeschlossen ist, die das Relais (30) betätigt, welches den Steuerschalter (S2) des zweiten Motors steuert. 5. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß logische Stromkreise für die Kombination der Signale sowie zwei bistabile Kippstufen (BBZl, BBZ2) zum Empfang der Kombination von Signalen vorgesehen sind, die jeweils einen Strom für die Steuerung der Steuerschalter (15, 25) für die vorübergehende Verzögerung der Motoren liefern (F 1 g. 4).
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