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DE1057595B - Verfahren zur Herstellung von Isophthalsaeuredimethylester - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Isophthalsaeuredimethylester

Info

Publication number
DE1057595B
DE1057595B DEN13152A DEN0013152A DE1057595B DE 1057595 B DE1057595 B DE 1057595B DE N13152 A DEN13152 A DE N13152A DE N0013152 A DEN0013152 A DE N0013152A DE 1057595 B DE1057595 B DE 1057595B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mother liquor
esterification
water
isophthalic acid
percent
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN13152A
Other languages
English (en)
Inventor
Christiaan Pieter Van Dijk
Jacobus Bastiaan De Jonge
Nikolaas Max
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bataafsche Petroleum Maatschappij NV
Original Assignee
Bataafsche Petroleum Maatschappij NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bataafsche Petroleum Maatschappij NV filed Critical Bataafsche Petroleum Maatschappij NV
Publication of DE1057595B publication Critical patent/DE1057595B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C69/00Esters of carboxylic acids; Esters of carbonic or haloformic acids
    • C07C69/76Esters of carboxylic acids having a carboxyl group bound to a carbon atom of a six-membered aromatic ring
    • C07C69/80Phthalic acid esters
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C67/00Preparation of carboxylic acid esters
    • C07C67/08Preparation of carboxylic acid esters by reacting carboxylic acids or symmetrical anhydrides with the hydroxy or O-metal group of organic compounds

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

DEUTSCHES
Aus der britischen Patentschrift 695 566 ist die nicht katalysierte Veresterung von Isophthalsäure bekannt. Nach den Beispielen wird die Veresterung bei erhöhtem Druck mit einem Alkoholüberschuß und bei einer Temperatur von über 150° C durchgeführt.
Ferner ist es aus der britischen Patentschrift 728 997 bekannt, feste aromatische Dicarbonsäuren mit überhitzten dampfförmigen Alkoholen in Gegenwart von nicht flüchtigen Veresterungskatalysatoren umzusetzen und dann die erhaltenen Ester in Dampfform abzuziehen. Die als Nebenprodukt anfallenden Äther müssen dann besonders abgetrennt werden.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird die Veresterung in bekannter Weise in flüssiger Phase vorgenommen. Man kühlt dann das Veresterungsgemisch und trennt den auskristallisierten Diester in bekannter Weise, z. B. durch Filtration, ab. Als Filtrat erhält man eine erhebliche Menge Mutterlauge, die hauptsächlich aus Alkohol besteht, und nur geringe Mengen an Wasser, Diester und Halbester enthält. Um ein wirtschaftliches Verfahren zu gewährleisten, ist es erforderlich die Mutterlauge in die Veresterung zurückzuführen.
Vor der Rückführung der alkoholischen Mutterlauge in die Veresterung wurde es bisher als notwendig erachtet, sie durch einfache oder mehrfache Destillation vom Wasser zu befreien. Besonders, wenn die Veresterung mit Methanol oder Äthanol durchgeführt wurde, war es notwendig, große Alkoholmengen zu fraktionieren, um den Alkohol in genügend wasserfreiem Zustand zu gewinnen. Die Anwesenheit von Wasser wurde nämlich bisher als sehr schädlich für die Veresterung angesehen.
Es wurde nun überraschenderweise gefunden, daß es nicht notwendig ist, das bei der Veresterung von Isophthalsäure in der Mutterlauge anfallende Wasser vor deren Wiederverwendung vollständig abzutrennen, wenn man erfindungsgemäß die Isophthalsäure mit Methanol im Überschuß und in Abwesenheit eines Katalysators bei erhöhtem Druck und einer Temperatür von über 150° C in flüssiger Phase erhitzt, den beim Abkühlen auskristallisierenden Ester abtrennt, und die so erhaltene alkoholische Mutterlauge direkt oder nach nur teilweiser Entfernung des Wassers erneut der Veresterung zuführt.
Diese Arbeitsweise ist von großem Vorteil bei der Veresterung der Isophthalsäure mit Methanol, bei der häufig ein 20- bis 40facher molarer Alkoholüberschuß verwendet wird.
Der Fortfall der Entwässerung der Mutterlauge bringt einen bedeutenden Vorteil mit sich. Auch bei einer nur teilweisen Abtrennung des Wassers werden die Destillationskosten gegenüber der bisherigen Arbeitsweise beträchtlich verringert. Geringe, in der Verfahren zur Herstellung von Isophthalsäuredimethylester
Anmelder:
N. V. De Bataafsche Petroleum Maatschappij, Den Haag
Vertreter: Dr.-Ing. F. Wuesthoff, Dipl.-Ing. G. Puls und Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. E. Frhr. v. Pechmann,
Patentanwälte, München .9, Schweigerstr. 2
Beanspruchte Priorität: Niederlande vom 6. Januar 1956
Christiaan Pieter van Dijk, Jacobus Bastiaan de Jonge
und Nikolaas Max,
Amsterdam (Niederlande),
sind als Erfinder genannt worden
Mutterlauge vorhandene Mengen an Monoester werden ohne Isolierung nach dem Zurückführen in die Veresterungsstufe in den Diester übergeführt.
Das Zurückführen der Mutterlauge kann natürlich mehrmals wiederholt werden, bevor das Verfahren wegen des überschüssigen Wassergehalts unvorteilhaft wird. Da der Wassergehalt des Veresterungsgemisches um so mehr zunimmt, je öfter der Veresterungsvorgang wiederholt wurde, wird allmählich weniger Diester und mehr Monoester erhalten.
Auf keinen Fall darf aber der Wassergehalt in der Mutterlauge 30 Gewichtsprozent übersteigen, weil dann eine weitere Wiederverwendung der Mutterlauge nicht möglich ist. Ist diese Grenze erreicht oder geringfügig überschritten, ist es erforderlich, unter Verwendung von frischem Alkohol neu zu beginnen oder das Wasser aus der Mutterlauge ganz oder teilweise abzutrennen. Dies kann in üblicher Weise durchgeführt werden. Ein besonders bevorzugtes Verfahren ist die sogenannte Expansionsdestillation (Flash-Destillation) des noch heißen Reaktionsgemisches unmittelbar nachdem es das Reaktionsgefäß verlassen hat. Der Vorteil dieses Verfahrens besteht darin, daß nur sehr wenig oder sogar
909 527/430>
1 057 695
keine Wärme zugeführt werden muß. und daß. sich hierbei auch das Reaktionsgemisch schnell·abkühlt.
Es ist nicht notwendig, das Wasser aus- der. gesamten Mutterlauge zu entfernen und letztere dann wieder zurückzuführen; es genügt, wenn das Wasser nur aus einem Teil der Mutterlauge abgetrennt1 wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird durch die folgenden Beispiele näher erläutert.
Beispiell
83 g Isophthalsäure wurden mit 640 g praktisch wasserfreiem Methanol (Wassergehalt ungefähr 0,1 Gewichtsprozent) 3 Stunden in einem Drehautoklav mit 2 1 Fassungsvermögen auf 225° C erhitzt, anschließend das Veresterungsgemisch auf 0° C gekühlt, der rohe Diester abgesaugt und dieser mit der
5. Menge Methanol gewaschen, die theoretisch notwendig ' ist, um ' weitere 83 g Isophthalsäure zu verestern. Dieser zweite Teil Isophthalsäure wurde dann der so erhaltenen Mutterlauge zugefügt und dieses Gemisch in der gleichen Weise wie oben beschrieben
ίο verestert. Die Veresterung wurde insgesamt sechsmal vorgenommen. Die erhaltenen Ergebnisse sind in der Tabelle 1 zusammengestellt.
Menge des rohen,
abgesaugten,
gewaschenen und
getrockneten
Dimethylesters
(ing)
Zusammen
Rea
(in(
Mono-
methylestcr
Tabelle 1 In der Mutterlauge
nach der Umsetzung
vorhandenes Wasser
(in Gewichtsprozent)
Ausbeute des isolierten
Diesters, bezogen auf
die je Veresterung
zugerügte Isophthal
säure
(in Molprozent)
Nr.
des Versuchs
65 2,0 etzung des ab
ktionsprodukt
Sewichtsprozei
Dimethyl- '
ester
gesaugten
es
It)
Isophthal
säure
2,5 65,7
1 92 2,0 98,0 0 4,9 93,0
2 92 2,1 98,0 0 7,3 92,8
3 93 3,1 97,9 0 9,5 93,0
4 94 3,5 96,9 0 11,5 93,4
5 96 8,0 96,5 0 13,4 91,0
6 92,0 0
Nach sechs Veresterungen wurden aus 498 g (3 Mol) Isophthalsäure 513,4 g (2,65 Mol) Diester und 18,6 g (0,10MoI) Monoester erhalten. Die Ausbeute an Diester und Monoester, berechnet auf die verbrachte Menge Isophthalsäure, betrug 88 bzw. 3,3 Molprozent.
Beispiel 2
Um die zulässige Wassermenge zu bestimmen, wurde eine Reihe weiterer Versuche in dem im Beispiel 1 beschriebenen Autoklav durchgeführt, wobei die Temperatur 200° C und die Verweilzeit 5 Stunden betrug, während durch Zugabe bekannter Mengen Wasser das gewählte Methanol-Wasser-Verhältnis zu Beginn jedes Versuchs verschieden war. Bei allen Versuchen ergab sich, daß nach einer Reaktionszeit von 5 Stunden, wobei die Reaktionsbedingungen aufrechterhalten wurden, die Zusammensetzung des Reaktionsproduktes unverändert blieb.
Tabelle 2
Die Ergebnisse dieser Versuche sind in der Tabelle 2 wiedergegeben.
Wassermenge
in der Mutterlauge
(in Gewichtsprozent)
0
5
10
20
Isophthal-
Zusammensetzung
des Reaktionsproduktes
(in Molprozent)
0
0
1
2
Monomethylester
4
12
17
31
Dimethyl-
96
88
82
67

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Isophthalsäuredimethylestern, durch Veresterung von Isophthalsäure mit Methanol im Überschuß in Abwesenheit eines Katalysators, bei erhöhtem Druck und einer Temperatur von über 150° C in flüssiger Phase, dadurch gekennzeichnet, daß man die wäßrige alkoholische Mutterlauge direkt oder nach teilweiser Abtrennung des bei der Veresterung entstandenen Wassers zur erneuten Veresterung verwendet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Mutterlauge so lange in das Reaktionsgefäß zurückführt, bis der Wassergehalt 30 Gewichtsprozent nicht übersteigt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man so viel Wasser aus der Mutterlauge oder einem Teil der Mutterlauge abtrennt, so daß der Wassergehalt 30 Gewichtsprozent nicht überschreitet.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschrift Nr. 728 997.
© 909 527/430 5.59
DEN13152A 1956-01-06 1957-01-04 Verfahren zur Herstellung von Isophthalsaeuredimethylester Pending DE1057595B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL203433A NL88247C (nl) 1956-01-06 1956-01-06 Werkwijze voor de verestering van isoftaalzuur

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1057595B true DE1057595B (de) 1959-05-21

Family

ID=19834469

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN13152A Pending DE1057595B (de) 1956-01-06 1957-01-04 Verfahren zur Herstellung von Isophthalsaeuredimethylester

Country Status (5)

Country Link
BE (1) BE553930A (de)
DE (1) DE1057595B (de)
FR (1) FR1163761A (de)
GB (1) GB793160A (de)
NL (1) NL88247C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3484478A (en) * 1966-01-11 1969-12-16 Pfizer & Co C Synthesis of monoesters of itaconic acid

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB728997A (en) * 1952-04-21 1955-04-27 Glanzstoff Ag Process for the esterification of dicarboxylic acids of high boiling and decomposition point with mono- or polyhydric alcohols

Patent Citations (1)

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GB728997A (en) * 1952-04-21 1955-04-27 Glanzstoff Ag Process for the esterification of dicarboxylic acids of high boiling and decomposition point with mono- or polyhydric alcohols

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Publication number Publication date
GB793160A (en) 1958-04-09
NL88247C (nl) 1958-04-17
FR1163761A (fr) 1958-09-30
BE553930A (nl) 1957-07-04

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