DE1056904B - Hydraulische Spannleiste zum Festspannen von Werkzeugen, insbesondere Gesenken, Schmiedesaetteln od. dgl. - Google Patents
Hydraulische Spannleiste zum Festspannen von Werkzeugen, insbesondere Gesenken, Schmiedesaetteln od. dgl.Info
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
- B21J13/00—Details of machines for forging, pressing, or hammering
- B21J13/02—Dies or mountings therefor
- B21J13/03—Die mountings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Forging (AREA)
Description
DEUTSCHES
Zum Festspannen beispielsweise eines Gesenkes auf der Schabotte bzw. auf dem Hämmerbaren eines Gesenksohmiedehammers
wird im allgemeinen ein Keil in den vom Gesenk auf dem Aufnahmebett frei gelassenen
Zwischenraum, der von einer der beiden Schwalbenschwanzflanken begrenzt wird, eingetrieben.
Dies ist umständlich und unzuverlässig. Außerdem werden durch den aus dem Aufnahmebett seitlich herausragenden
Kopf des Keiles häufig Unfälle verursacht.
Man hat bereits versucht, an Stelle eines Eintreibkeiles eine hydraulische Spannleiste zu verwenden, die
den obengenannten Zwischenraum ausfüllt. Bei der bekannten hydraulischen Spannleiste ist eine Vielzahl
kleiner kommunizierender Zylinder eng benachbart auf die Spannfläche verteilt Hierbei hat sich die Vielzahl
der Dichtmanschetten als nachteilig erwiesen. Bei den starken Erschütterungen, die beim Gesenkschmieden
auftreten, ist es mit der bekannten Spannteiste schwierig, auf längere Dauer den Druclc zu halten.
Außerdem ist die bekannte Spannleiste verhältnismäßig kompliziert und empfindlich.
Mit der Erfindung ist bezweckt, eine hydraulische Spannleiste zu schaffen, die die genannten Nachteile
nicht aufweist.
Gemäß der Erfindung besteht die Spamaleiste aus zwei einen aufweitbaren Hohlkörper zwischen sich
aufnehmenden, in Aufspreizrichtung gegeneinander verschiebbar geführten Leistenhälften.
Bei der erfindungsgemäßen Spannleiste treten keine Füfirungsteile oder sonstige empfindlichen Teile nach
außen. Ferner ist, da der Hohlkörper nur eine einzige Dichtung besitzt, die Gewähr einer zuverlässigen
Druckhaltung über längere Zeit gegeben.
In bevorzugter Ausführungsform kann der Hohlkörper eine mit einem Mundstück versehene, an den
Innenflächen der Leistenhälften anliegende, elastisch leicht dehnbare schlauchförmige Blase sein, wobei das
Mundstück durch eine der ungeteilten Anlageflächen hinaustritt. Für andere Spannzwecke eine leicht dehnbare
Schlauohformig-C Blase zu verwenden, ist bekannt. Bei den bekannten Anordnung1Cn ist jedoch nicht dafür
gesorgt, daß die Blase sich allseitig an feste Wandteile anlegen kann, wodurch infolge der verhältnismäßig
niedrigen Festigkeit der Blase nur solch geringe Spannkräfte ausgeübt werden können, daß sich Werkzeage
der eingangs bezeichneten Art nicht ausreichend festspannen lassen.
Die Blase kann aus einem Stoff in der Art von Gummi bestehen. Ist die Blase hohen Temperaturen
ausgesetzt, und ist der Spannhub der Leisten verhältnismäßig klein, so kann die Blase auch aus Metall,
vorzugsweise Leichtaietallj bestehen. Bei verhältnismäßig hoher Temperaturbeanspruchung der Spann-Hydraulische
Spannleiste
zum Festspannen von Werkzeugen,
insbesondere Gesenken,
Schmiedesätteln od. dgl.
zum Festspannen von Werkzeugen,
insbesondere Gesenken,
Schmiedesätteln od. dgl.
Anmelder:
Stahlwerke Brüninghaus G.m.b.H.,
Westhofen (Westf.)
Westhofen (Westf.)
Willy Kick, Werdohl (Westf,),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
leisten und normalem Hub kann bei Verwendung einer Gummiblase die zwischen der Blase und der Innenfläche
der dem Werkzeug benachbarten Leistenhälfte eine einen Wärmestau bewirkende Isolationsschicht
angeordnet sein.
Für die Aufnahme der Querkräfte können die Leistenhälften gegenseitig durch Paßbolzen geführt sein.
Zur Übertragung der Querkräfte, die ein »Wandern« des Gesenkes in der Längsrichtung der Spaniileisten
verhüten sollen, können die ungeteilten Anlageflächen der Spannleisten mit vorspringenden Teilen, vorzugsweise
mit Führungsleisten, versehen sein, die int entsprechende ISTuten sowohl des Werkzeugs als auch der
Schwalbenschwanzflanke eingreifen.
Der zwischen den Leistenhälften bestehende Spalt lcann durch eine an der Innenflläche der Hälfte anliegende
Deckleiste überbrückt sein- Die Deckleiste ist zweckmäßig mit einer Sicherungsnase versehen, die in
den Spalt hineintaucht.
Die Leistenhälfte, durch die das Mundstück der Blase hindurchtritt, kann mit einer das Mundstück an
ein Ventil anschließendem Verschraubung versehen sein. Das Mundstück der Blase kann einen Hals und
einen Flansch aufweisen, wobei der Hals durch, eine geteilte, in einer Bohrung der betreffendien Leistenhälfte
geführte Büchse ausgefüllt ist. Die Büchse ist zweckmäßig mit einem in eine- Ringnut federnd einschnappbaren
Hing versehen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 im Schnitt nach, der LLniie I-I der Fig. 2 die Hälfte eines Aufnaihmebettes mit einem darauf befestigten Gesenk und mit einer hydraulischen Spannleiste,
909 5091/246
Claims (8)
1. Hydraulische Spannleiste zum Festspannen von Werkzeugen, insbesondere Gesenken,
Schmiedesätteln od. dgl., in einem mit Schwalbenschwanzflanken versehenen Aufnahmebett, die wie
ein Eintreibkeil den zwischen dem Werkzeug und einer der beiden Schwalbenschwanzflanken bestehenden
Zwischenraum aufspreizbar ausfüllt, dadurch gekennzeichnet, daß zwei einen aufweitbaren
Hohlkörper (8) zwischen sich aufnehmende, in Aufspreizrichtung gegeneinander verschiebbar
geführte Leistenhälften (5, 6) vorgesehen sind.
2. Spannleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper eine mit einem
durch eine der Anlageflächen (10) hinaustretenden Mundstück (9) versehene, in Längsmulden an
den Innenflächen der Leistenhälften (5, 6) liegende, elastisch dehnbare, schlauchförmige
Blase (8) ist.
3. Spannleiste nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Blase (8) aus Gummi besteht.
4. Spannleiste nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Blase (8) aus Metall, vorzugsweise
aus Leichtmetall besteht.
5. Spannleiste nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Blase (8) und der
dem Werkzeug (2) benachbarten Leistenhälfte (5) eine Wärmeisolationsschicht (20) angeordnet ist.
6. Spannleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Leistenhälften
(5, 6) durch parallel zur Aufspreizrichtung liegende Paßbolzen (12) geführt sind.
7. Spannleiste nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlageflächen Vorspränge,
vorzugsweise mit Führungsleisten (13., 14), aufweisen, die in entsprechende Nuten (15, 16) des
Werkzeugs (2) und des Aufnahmebettes eingreifen.
8. Spannleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen
den Leistenhälften (5 und 6) bestehende Längsspalt (7) innen durch Deckleisten (18) überbrückt
Ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST13559A DE1056904B (de) | 1958-03-19 | 1958-03-19 | Hydraulische Spannleiste zum Festspannen von Werkzeugen, insbesondere Gesenken, Schmiedesaetteln od. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST13559A DE1056904B (de) | 1958-03-19 | 1958-03-19 | Hydraulische Spannleiste zum Festspannen von Werkzeugen, insbesondere Gesenken, Schmiedesaetteln od. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1056904B true DE1056904B (de) | 1959-05-06 |
Family
ID=7456076
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST13559A Pending DE1056904B (de) | 1958-03-19 | 1958-03-19 | Hydraulische Spannleiste zum Festspannen von Werkzeugen, insbesondere Gesenken, Schmiedesaetteln od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1056904B (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1106583B (de) | 1959-10-01 | 1961-05-10 | Langenstein & Schemann A G Mas | Hydraulischer Spannkeil zum Befestigen von Gesenken |
| DE1142746B (de) * | 1960-03-10 | 1963-01-24 | Simon Ltd Henry | Vorrichtung zum Schlitzen und Rillen von Karton, Pappe od. dgl. |
| DE1179901B (de) * | 1960-03-30 | 1964-10-22 | United States Steel Corp | Vorrichtung, um ein laufendes Metallband seitlich und in Laengsrichtung zu fuehren |
| DE1205360B (de) | 1961-02-17 | 1965-11-18 | Guenter Wuensche | Hydraulischer Spannkoerper zum Befestigen von Werkzeugen an Schmiedemaschinen und Pressen |
| DE1235333B (de) | 1964-01-29 | 1967-03-02 | Windmoeller & Hoelscher | Anilin-Druckmaschine |
| DE1400880B1 (de) * | 1962-09-27 | 1969-03-13 | P & O Res & Dev Co | Vorrichtung zum Erzielen einer vorbestimmten Zugspannung in einer Schraubverbindung |
| DE3538152C1 (en) * | 1985-10-26 | 1987-03-12 | Langenstein & Schemann Gmbh | Clamping wedge for a forging hammer |
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| US1312615A (en) * | 1919-08-12 | Method of and apparatus for | ||
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| DE1009893B (de) | 1954-07-22 | 1957-06-06 | Heyco Werk Heynen & Co | Hydraulische Spanneinrichtung zum Ausrichten und Festspannen von Werkzeugen, insbesondere von Hammergesenken |
-
1958
- 1958-03-19 DE DEST13559A patent/DE1056904B/de active Pending
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