DE3242980C2 - Zylinderbüchsen-Anordnung für eine Kolbenpumpe - Google Patents
Zylinderbüchsen-Anordnung für eine KolbenpumpeInfo
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Abstract
Um eine einfache Wartung und Kontrolle sowie einen leichten Aus- und Einbau einer Zylinderbüchse zu erreichen, ist ein an eine Schulter der Zylinderbüchse (15) anlegbares Joch (20) als einseitig offener Bügel ausgebildet und an einem feststehenden Pumpenteil (3) schwenkbar gelagert. Weiterhin ist ein die Anlagefläche (12) für die Zylinderbüchse (15) aufweisender Haltekörper (10) vorgesehen, der zusammen mit der Zylinderbüchse (15) um eine weitere, einem festen Pumpenteil (5) zugeordnete Achse (A) schwenkbar ist. Zweckmäßig verlaufen die beiden Schwenkachsen (A und B) für das Joch (20) und den Haltekörper (10) parallel zueinander.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zylinderbuchsen-Anordnung
für eine Flüssigkeils-Kolbenpumpc. insbesondere Hochdruckpumpe, mit einer Anlagefläche für
ein Ende der Zylinderbüchse, einem an eine Schulter der
Zylinderbüchse anlegbarcn Joch, das Durchtrittsöffnungen
für mit einem Ende in einen Pumpenkörper oder einen damit verbundenen Teil cinschraubbarc Bolzen
aufweist, auf deren anderen Enden Kraftaufbringungs-
clcmente vorgesehen sind.
Bei bekannten Ausführungen sind außerhalb der Zylinderbüchse
in den Pumpenkörper als Dehnschrauben ausgebildete Bolzen eingeschraubt, an deren Enden hülsenartigc
Muitemkörper als Widerlager aufgeschraubt
sind, die außenseitig mit Gewinde zum Aufschrauben von Andruckelementen in Form von hohlen Muttern
verschen sind. In einem als geschlossener Ring ausgebildeten
Joch, das sich an die Zylinderbüchse anlegt, befinden sich Durchgangslöcher für die Bolzen. Diese Durchgangslöcher
bilden mit erweiterten Bohrungsteilen zugleich Zylinder für ebenfalls jeweils mit einer Durchgangsbohrung
für den Bolzen versehene, verschiebbare Kolben, deren äußere Stirnseiten den Widerlagern zugewandt
sind. Den Zylinderräumen kann Druckmittel zugeführt werden, wodurch die Kolben beaufschlagt
werden und sich unter Aufbringung der Spannkraft an die Widerlager anlegen. Die die Andruckelemente bildenden
Muttern können dann bis zur Anlage an der Außenseite des ringförmigen Spannjoches geschraubt
werden, so daß dadurch mechanisch die Aufrechterhaltung der hydraulisch erzeugten Spannkraft übernommen
wird. Die Kolben können dann entlastet werden. Bei solchen Ausführungen ist somit das Spannjoch zugleich
Kraftaufbringungseinrichtung (US-PS 34 35 777). Vorrichtungen dieser Art können in vielen Fällen zufriedenstellend
eingesetzt werden. Jedoch gestaltet sich das Aus- und Einbauen einer damit festgelegten Zylinderbuchse
verhältnismäßig umständlich, weil das ge-W samte Joch mit den in dessen Zylinderräumen befindlichen
Kolben abgenommen werden muß, damit sich der erforderliche Durchtrittsweg für die zu montierende
Zylinderbüchse ergibt. Hinzu kommt, daß normalerweise
der an den betreffenden Stellen vorhandene Raum J5 sehr beschränkt ist. Dies beeinträchtigt u. a. die Zugänglichkeil
zu den einzelnen Teilen und die Betätigung derselben.
Alles dies ist besonders unangenehm, wenn ein häufiges Auswechseln der Zylinderbüchsen erforderlich
ist, wie dies z. B. für Pumpen zutrifft, mit denen stark schleißende Medien gefördert werden sollen, wie etwa
für Spülpumpen in der Bohrtechnik oder Pumpen für den Feststofftransport.
Aufgabe der Erfindung ist es, bestehende Nachteile und Unzulänglichkeiten zu überwinden und eine Anordnung
für Zylinderbüchsen zu schaffen, die neben anderen Vorteilen den Aus- und Einbau einer Zylinderbuchse
erleichtert und eine einfache Wartung und Kontrolle ermöglicht. Bei eine*. Kolbenstange, die lösbar mit einem
an sie anschließenden Teil verbunden ist, soll es die so Anordnung weiterhin auch gestatten, die Kolbenstange
zusammen mit der Zylinderbüchse auszubauen, ohne dab dazu beispielsweise in einem die Ventile enthaltenden
Pumpenkörper besondere Vorkehrungen getroffen werden müssen. Die Erfindung strebt zugleich eine günstige
Ausbildung der Zylinderbüchse und ihrer Halterung im einzelnen an. Weitere mit alledem in Verbindung
stehende Probleme, mit denen sich die Erfindung befaßt, ergeben sich aus der jeweiligen Erläuterung der
aufgezeigten Lösung.
bö Die Erfindung sieht bei einer Zylinderbüchsen-Anordnung
mil einem an eine Schulter der Zylinderbüchse anlegbaren Joch vor. daß dieses als einseitig offener
Bügel ausgebildet und an einem feststehenden Pumpenteil schwenkbar gelagert ist. wobei die Schwenkachse in
h1; einer die Längsachse der Zylinderbüchse im Einbauzusiiind
quercndcn F.benc liegt, und daß ein die Anlagefläche
für die Zylinderbüchse aufweisender Haltekörper für die letztere vorgesehen ist. der zusammen mit dieser
um eine weitere, einem feststehenden Pumpenteil zugeordnete Schwenkachse, die in einer die Längsachse der
Zylinderbüchse im Einbauzustand querenden Ebene liegt, schwenkbar ist
Hierdurch ist einerseits eine sichere Festlegung der Zylinderbüchse in der Betriebsposition erreicht und zugleich
die Möglichkeit geschaffen, die Zylinderbüchse in einfacher und platzsparender Weise auszubauen bzw.
jeweils zu kontrollieren. Nach dem Lösen der Befestigungsmittel für das Joch kann dieses von der Zylinderbuchse
weggeschwenkt werden, worauf der Haltekörper frei ist und zusammen mit der Zylinderbüchse in die
gewünschte Kontroll- oder Wechselposition geschwenkt werden.
Bei einer Kolbenstange, die lösbar mit einem Antriebsteil, insbesondere einer Kreuzkopfstange, verbunden
ist, kann die Kolbenstange nach Lösen der Verbindung zusammen mit der vom Haltekörper aufgenommenen
Zylinderbüchse in eine Kontroll- oder Wechselposition geschwenkt werden. Damit ergibt sich der weitere Vorteil,
daß auch die Kolben und die Kolbenstan.ee leicia überprüft oder gewechselt werden können, ohne daß
dazu wie bisher ein Durchgangsweg im Pumpenkörper vorgesehen werden muß.
Die Zylinderbuchse braucht nur an einem Ende der sie aufnehmenden Ausnehmung in der Halterung angepaßt
sein und läßt sich im übrigen so ausbilden, wie es dem jeweiligen Bedarfsfall am besten entspricht. Dies
gilt namentlich auch für die Wahl der Wandstärke.
Die Schwenkachsen für das Joch und den Haltekörper verlaufen vorteilhaft parallel zueinander, obgleich
auch andere Anordnungen, etwa eine räumliche Versetzung der Schwenkachsen um 90° zueinander, nicht
grundsätzlich ausgeschlossen sind.
Um den Haltekörper in einer Montageposition für die Zylinderbüchse zu unterstützen, ist zweckmäßig eine in
den Schwenkbereich des Haltekörpers hinein und aus diesem heraus bewegbare Auflage vorgesehen, insbesondere
in Fern eines schwenkbaren Armes.
Das Joch kann im Einbauzustand der Zylinderbüchse durch Muttern festgelegt werden, die auf die durch öffnungen
im Joch hindurchgehenden Bolzen aufgeschraubt werden. Anstelle von Muttern können erfindungsgemäß
aber auch hydraulisch-mechanisch arbeitende Krafwaufbringungselemente oder Spannorgane
vorgesehen sein. Diese können in verschiedener Weise ausgebildet sein, beispielsweise so, daß hydraulisch eine
Spannkraft aufgebracht wird, die dann durch als Mutter ausgebildete Andruckeleuiente aufrechterhalten wird.
Eine besonders vorteilhafte Ausführung besteht darin, daß eine K.'aftaufbringungseinrichtung eine Feder zur
Erzeugung der Spannkraft und eine Kolben-Zylinder-Einheit zur Erzeugung einer der Kraft der Feder entgegenwirkenden
Lösekraft aufweist. Dies ergibt eine unkomplizierte, verhältnismäßig wenig Raum beanspruchende
und in sich geschlossene Ausbildung. Als Feder kommt dabei insbesondere ein Tellerfederpaket in Betracht.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Erläuterung
eines Ausführungsbeispieles, aus der Zeichnung und aus den Ansprüchen. Es zeigt
F i g. 1 einen Schnitt nach der Linie l-l in F i g. 2 durch
einen die Zylinderbuchsen-Anordnung enthaltenden Teil einer Pumpe,
F i g. 2 eine Ansicht dt; Pumpenteiles in Richtung des
Pfeiles Xin Fig. I,
Fi E. 3 einen Schnitt nach der Linie 11 l-l 11 in F i g. 1.
F i g. 4 einen der F i g. 1 entsprechenden Schnitt mit der Zylinderbuchse in einer Montageposition und
F i g. 5 eine Ausführung einer Verbindung zwischen Kolbenstange und Kreuzkopfstange.
In der Zeichnung ist nur der mit der Zylinderbüchsen-Anordnung im Zusammenhang stehende Teil einer Pumpe wiedergegeben. Es handelt sich insbesondere um eine einfachwirkende Triplexpumpe, die beispielsweise für einen Betriebsdruck von 300 bar ausgelegt ist ίο und als Spülpumpe für Bohranlagen oder als Pumpe für den Feststofftransport bestimmt ist. Bei einer solchen Pumpe sind drei Zylinderanordnungen vorhanden, deren Kolbenstangen ihre Bewegung von einem im rückwärtigen Teil eines Pumpengestells bzw. Getrieberahmens untergebrachten Kurbeltrieb über Pleuelstangen, Kreuzköpfe und Kreuzkopfstangen erhalten.
In der Zeichnung ist nur der mit der Zylinderbüchsen-Anordnung im Zusammenhang stehende Teil einer Pumpe wiedergegeben. Es handelt sich insbesondere um eine einfachwirkende Triplexpumpe, die beispielsweise für einen Betriebsdruck von 300 bar ausgelegt ist ίο und als Spülpumpe für Bohranlagen oder als Pumpe für den Feststofftransport bestimmt ist. Bei einer solchen Pumpe sind drei Zylinderanordnungen vorhanden, deren Kolbenstangen ihre Bewegung von einem im rückwärtigen Teil eines Pumpengestells bzw. Getrieberahmens untergebrachten Kurbeltrieb über Pleuelstangen, Kreuzköpfe und Kreuzkopfstangen erhalten.
Mit der Ziffer 1 ist ein z. B. zum Pumpenrahmen gehörendes
oder mit einem solchen verbundenes Gehäuse bezeichnet, das eine obere öffnung 2 aufweist. An dem
in F i g. 1 und 4 rechten Ende befinden sich eine in das
Gehäuse 1 eingesetzte Anschlußplatte 5, d'.z mit einem nicht gezeigten Ventilgehäuse der Pumpe oder mit einem
die Ventile enthaltenden Pumpenkörper lösbar verbunden ist, insbesondere durch Schraubenbolzen
od. dgl. A.-, der Anschlußplatte 5 sind zwei Halterungen 6 für Lagerzapfen 7 angebracht, z. B. angeschraubt oder
angeschweißt, die eine Schwenkachse A für einen Haitekörper
10 definieren. Dieser weist eine Bohrung 9 auf, in welche die Enden der Lagerzapfen 7 unter Zwischenschaltung
von Lagerbüchsen 8 eingreifen.
Der Haltekörper 10 ist mit einer zylindrischen Ausnehmung 11 versehen, die ein Kopfende 14 einer Zylinderbüchse
15 aufnehmen kann und deren Grund eine Anlagefläche 12 für die Stirnseite der Zylinderbüchse 15
j5 bildet. In eine Nut dieser Stirnseite ist eine ringförmige
Dichtung 13 eingesetzt. Eine weitere Nut mit einer Dichtung 16, gegen die der Haltekörper 10 mit seiner
Rückseite anliegt, befindet sich in der Anschlußplaite 5. Den Übergang von dem dickeren Kopfende 14 der Zylinderbüchse
15 zu ihrem in der Wandstärke dünneren Hauptteil bildet eine Schulter 17, gegen die ein Joch 20
anlegbar ist. Dieses ist mit zwei Lageraugen 18 unter Zwischenschaltung von Lagerbüchsen 19 auf zwei Zapfen
23 gelagert, die von an einer Bodenplatte 1 des Gehäuses 1 befestigten Böcken 24 gehalten sind und
eine Schwenkachse B für das Joch 20 definieren. Diese Schwenkachse B verläuft bei dem dargestellten Beispiel
parallel zu der Schwenkachse A für den Haltekörper 10. Beide Schwenkachsen A und B liegen in die Längsachse
L der Zylinderbuchse 15 im Einbauzustand querenden Ebenen, durch die auch der Schnitt HI-IIl geführt isi.
Das Joch 20 ist als einseitig offener Bügel ausgebildet, wie insbesondere F i g. 2 erkennen läßt. Das lichte Innenmaß
seiner mittleren Ausnehmung ist geringfügig größer als das Außenmaß der Zylinderbüchse i5.
In die Anschlußplatte 5 sind zwei Bolzen 25 eingeschraubt, die durch öffnungen 22 in den Schenkeln 21
des Joches 20 hindivchgehen und auf deren mit Gewinde
versehene freie Enden Muttern 26 aufschraubbar bo sind. Damit kann im Einbauzustand der Zylinderbüchse
15 das Joch 20 gegen die Schulter 17 der litzferen und
damit die Zylinderbüchse 15 gegen ihre Anlagefläche 12 im Haltekörper 10 und dieser gegen die Anschlußplatte
5 gepreßt werden, wodurch die Zylinderbüchse 15 fest f.i eingespannt ist.
In der Zylinderbüchse 15 ist ein an einer Kolbenstange
28 befestigter Kolben 27 verschiebbar. Die Kolbenstange 28 is', bei einer Pumpe, die einen Kurbeltrieb mit
SZ
Kreuzkopf od. dgl. aufweist, lösbar mit einer Kreuzkopfstange verbunden. In Fig. 5 ist als Beispiel eine
solche Verbindung gezeigt. Die Kolbenstange 28 ist mit der Kreuzkopfstange 29 unmittelbar verbunden, also
ohne Distanzstücke oder sonstige dazwischenliegende Teile. Durch eine axial geteilte Klemmhülse 31, deren
Hälften durch nicht dargestellte Schrauben miteinander verspannbar sind, werden die Stangen umgriffen, wobei
sich konische Innenflächen 31,·* der Klemmhülse 31 gegen
konische Außenflächen 28a, 29a an den Enden der Kolbenstange 28 und der Kreu/kopfstangc 29 anlegen
und die Teile mit den Stirnflächen fest gegeneinander ziehen. Wird die Klemmhülse 31 durch Lösen der ihre
Hälften zusammenhaltenden Schrauben geöffnet und abgenommen, ist die Kolbenstange 28 sogleich frei für π
eine Bewegung, ohne daß es des Abmontierens sonstiger Teile bedarf.
Soll die Zylinderbuchse 15 kontrolliert oder ausgewechselt
werden, so werden die Muttern 2b von den Bolzen 25 abgeschraubt oder zumindest teilweise gelöst,
worauf sich das Joch 20 um die Achse B an der Zylinderbüchse 15 vorbei abschwenken läßt, bis sich ein
am Joch befindlicher Ansatz 20a auf die Bodenplatte 3 des Gehäuses 1 auflegt, wie aus Fig. 4 erkennbar ist.
Hierauf kann der Haltekörpcr 10 zusammen mit der 2s noch in seiner Ausnehmung 11 gehaltenen Zylinderbüchse
15 aufwärts geschwenkt werden, z. B. um etwa 90", so daß sich die Position nach F i g. 4 ergibt. In dieser
kann der Haltekörper 10 durch eine in seinen Weg hinein und aus diesem neraus bewegbare Auflage 32 unter- jo
stützt und gehalten werden. Die Auflage 32 ist insbesondere als Arm ausgebildet, der mittels Drehzapfen in
einer an einer Seitenwand 4 des Gehäuses 1 angebrachten Lagerung 33 schwenkbar gehalten ist. derart, daß er
aus einer parallel zur Wand 4 gerichteten Ruheposition y, gemäß Fig. 1 in eine lotrecht zur Wand 4 gerichtete
Siützposition gemäß F i g. 4 und umgeke'nri schwenkbar
ist.
Zusammen mit der Zylinderbüchse 15 wird auch der Kolben 27 mit der Kolbenstange 28 in die Montageposition
geschwenkt, nachdem zuvor die Verbindung der Kolbenstange 28 mit einem Antriebsteil gelöst wurde,
etwa einer Kreuzkopfstange 29, wie dies weiter oben mit Bezug auf Fig.5 erläutert wurde. Dies ist von besonderem
Vorteil, weil dadurch der bisher notwendige Ausbau des Kolbens mit der Kolbenstange durch den
die Ventile enthaltenden Pumpenkörper hindurch wegfällt. Statt der in F i g. 5 dargestellten Verbindung zwischen
der Kolbenstange und einem Antriebsteil können auch andere Verbindungselemente vorgesehen sein, die
geeignet sind, die Kolbenstange von den übrigen Antriebsteilen so abzutrennen, daß sie mit der Zylinderbüchse
geschwenkt werden kann.
In der in F i g. 4 gezeigten Montageposition können alle wesentlichen Teile kontrolliert und, falls erforderlieh,
ausgewechselt werden. Dies gilt nicht nur für die Zylinderbüchse oder den Kolben mit der Kolbenstange,
sondern u. a. auch für die Dichtung 13 an der Zylinderbüchse
15, für die Dichtung 16 in der Anschlußplatte 5 und andere Teile. ni
Im Haltekörper 10 kann wenigstens eine Bohrung, insbesondere Gewindebohrung 3Z vorgesehen sein. In
diese läßt sich ein Abdrückorgan einführen oder als Schraube einschrauben, um die Zylinderbüchse 15 im
Bedarfsfall aus ihrem Sitz in der Ausnehmung ii zu lösen bzw. aus der Ausnehmung herauszudrücken.
Die Zylinderbüchse 15 braucht nur in ihrem Kopfteil 14 an die Ausnehmung 11 des Haltekörpcrs 10 angepaßt
zu sein. Im übrigen besteht hinsichtlich ihrer Gestaltung und der Wahl ihrer Wandstärke weitgehende Freiheit.
Statt der Muttern 26 können auch andere geeigneti Kraftaufbringungselemente oder Spannorgane vornan
den sein. Insbesondere lassen sich in hydromechanisehe Weise arbeitend«: Spannköpfc od. dgl. an den Bolzenen
den vorsehen.
Alle in der vorstehenden Beschreibung erwähntei bzw. in der Zeichnung dargestellten Merkmale soller
sofern der bekannte Stand der Technik es zuläßt, fü sich allein oder ;iuch in Kombinationen als unter di
Erfindung fallend angesehen werden.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Zylinderbüchsen-Anordnung für eine Flüssigkeits-Kolbenpumpe,
insbesondere Hochdruckpumpe, mit einer Anlagefläche für ein Ende der Zylinderbüchse,
einem an eine Schulter der Zylinderbüchse anlegbaren Joch, das Durchtrittsöffnungen für mit
einem Ende in einen Pumpenkörper oder einen damit verbundenen Teil einschraubbare Bolzen aufweist,
auf deren anderen Enden Kraftaufbringungselemente vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet,
daß das Joch (20) als einseitig offener Bügel ausgebildet und an einem feststehenden Pumpenteil
(3) schwenkbar gelagert ist, wobei die Schwenkachse (B) in einer die Längsachse (L) der
Zylinderbüchse (15) im Einbauzustand querenden Ebene liegt, und daß ein die Anlagefläche (12) für die
Zylinderbuchse (15) aufweisender Haltekörper (10) für die letzvsre vorgesehen ist, der zusammen mit
dieser um eine weitere, einem feststehenden Pumpenteil (5) zugeordnete Schwenkachse (A), die in einer
die Längsachse (L) der Zylinderbüchse (15) im Einbauzustand querenden Ebene liegt, schwenkbar
ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachsen (B und A) für das
Joch (20) und den Haltekörper (10) parallel zueinander sind.
3. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltekörper (10)
aus einer dem Einbau« ustand Jer Zylinderbüchse
(15) entsprechenden Position zumindest um 90° schwenkbar ist
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine in den Schwenkbereich
des Haltekörpers (10) hineinbewegbare Auflage (32) für den letzteren.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltekörper (10)
im Bereich der Anlagefläche (12) wenigstens eine Bohrung (34) aufweist.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, mit einer Kolbenstange, die lösbar mit einem Antriebsteil,
insbesondere einer Kreuzkopfstange, verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange
(28) nach Lösen von dem Antriebsteil (29) zusammen mit der vom Haltekörper (10) aufgenommenen
Zylinderbüchse (15) schwenkbar ist.
7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange (28) unmittelbar mit
dem Antriebsteil (29) mittels einer Klemmhülse (31) verbunden ist.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche I bis 7, gekennzeichnet durch hydromechanische Kraftaufbringungselemente
an den Enden der Bolzen (25).
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- 1983-11-21 JP JP58217933A patent/JPS59105978A/ja active Pending
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