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DE1235333B - Anilin-Druckmaschine - Google Patents

Anilin-Druckmaschine

Info

Publication number
DE1235333B
DE1235333B DEW36089A DEW0036089A DE1235333B DE 1235333 B DE1235333 B DE 1235333B DE W36089 A DEW36089 A DE W36089A DE W0036089 A DEW0036089 A DE W0036089A DE 1235333 B DE1235333 B DE 1235333B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
working
hydraulic
printing machine
piston
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW36089A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Friedric Brockmueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Windmoeller and Hoelscher KG
Original Assignee
Windmoeller and Hoelscher KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Windmoeller and Hoelscher KG filed Critical Windmoeller and Hoelscher KG
Priority to DEW36089A priority Critical patent/DE1235333B/de
Priority to FI18865A priority patent/FI46346C/fi
Priority to GB383765A priority patent/GB1096950A/en
Priority to JP475565A priority patent/JPS5110125B1/ja
Publication of DE1235333B publication Critical patent/DE1235333B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F31/00Inking arrangements or devices
    • B41F31/30Arrangements for tripping, lifting, adjusting, or removing inking rollers; Supports, bearings, or forks therefor
    • B41F31/32Lifting or adjusting devices
    • B41F31/36Lifting or adjusting devices fluid-pressure operated
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • B41F13/08Cylinders
    • B41F13/24Cylinder-tripping devices; Cylinder-impression adjustments
    • B41F13/26Arrangement of cylinder bearings
    • B41F13/30Bearings mounted on sliding supports

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rotary Presses (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

  • Anilin-Druckmaschine Es sind Anilin-Druckmaschinen mit einem in fest angeordneten Lagern gelagerten Klischeezylinder bekannt, bei denen zum Abrücken des Gegendruckzylinders und der Farbwalzen deren Lager als in Führungen bewegliche Schlitten ausgebildet sind, welche mittels doppeltwirkender hydraulischer Arbeitskolben aus der der einen Kolbenendstellung entsprechenden Arbeitsstellung in die Abrückstellung und umgekehrt verschiebbar sind. Durch die Abrückbarkeit des Gegendruckzylinders und der Farbwalzen bei Stillstand der Maschine soll einerseits ein Antrocknen des Klischees an der Papierbahn vermieden und andererseits ein langsamer Weiterlauf der Farbwalzen ermöglicht werden, um auch hier ein Antrocknen der Farbe zu verhindern.
  • Bei der bekannten Druckmaschine wird das Abrücken des Gegendruckzylinders und der Farbwalzen dadurch bewirkt, daß die doppeltwirkenden hydraulischen Arbeitskolben mit Exzenterverstelleinrichtungen zusammenwirken, die ihrerseits den Gegendruckzylinder und die Farbwalzen verschieben. Dies bedeutet, daß die auf den Gegendruckzylinder und die Farbwalzen einwirkenden Druckkräfte über die Exzenterverstellvorrichtungen unmittelbar auf das Maschinengestell übertragen werden und sich nicht auf die hydraulischen Arbeitskolben auswirken. Es gibt deshalb für den Gegendruckzylinder und für die Farbwalzen keine Möglichkeit zum Ausweichen, wenn Fremdkörper zwischen sie und den Klischeezylinder geraten oder wenn sich infolge Anklebens der Papierbahn am Klischee diese mehrfach um den Klischeezylinder wickelt, bevor die Druckmaschine abgestellt wird. Ferner besteht bei der bekannten Druckmaschine nicht die Möglichkeit, daß der Anpreßdruck der Farbwalzen einerseits und des Gegendruckzyhnders andererseits an dem Klischeezylinder jeweils für sich fein eingestellt werden kann.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die geschildertenNachteile der bekanntenDruckmaschine auf einfache und sichere Weise zu vermeiden und eine Anilin-Druckmaschine zu schaffen, bei welcher unkomplizierte Anstellvorrichtungen für den Gegendruckzylinder und die Farbwalzen vorhanden sind, die beim Auftreten der vorstehend geschilderten Betriebsstörungen nicht zerstört werden. Diese Aufgabe wird bei einer Anilin-Druckmaschine der eingangs geschilderten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Arbeitskolben in an sich bekannter Weise unmittelbar mit den Schlitten verbunden sind und ferner die Schlitten in ihrer angerückten Stellung mittels 'hydraulischer Klemmvorrichtungen kraftschlüssig gegen die Führungen festklemmbar sind, wobei die Zuleitung der in der angerückten Stellung der Schlitten druckbeaufschlagten Zylinderarbeitsräume mit .einer Druckbegrenzungseinrichtung versehen ist. Indem .die Arbeitskolben in an sich bekannter Weise und ferner die Schlitten in ihrer angerückten Stellung mittels hydraulischer Klemmvorrichtungen kraftschlüssig gegen die Führungen festklemmbar sind, wird erreicht, daß beim Zwischentreten von Gegenständen oder beim mehrmaligenHerumwickeln der Papierbahn um den Klischeezylinder keine Lager oder Verriegelungen zerstört werden, sondern einfach unter Überwindung der Reibungskraft der Klemmvorrichtungen die Schlitten mit dem Gegendruckzylinder einerseits und dem Farbwerk andererseits zurückgedrückt werden. Dieses Zurückdrücken wird durch die Anordnung einer Druckbegrenzungseinrichtung in der Zuleitung der in der angerückten Stellung der Schlitten: druckbeaufschlagten Zylinderarbeitsräume ermöglicht, ohne welche eine Verdrängung .der Arbeitskolben nicht möglich wäre.
  • Bekannt ist eine Verstellvorri.chtung für die Formzylinder einer Druckmaschine, bei welcher die Formzylinder oder die gestochenen Druckwalzen gegen einen Gegendruckzylinder gepreßt werden. Bei der bekannten Maschine, bei welcher die Formzylinder in verschiebbaren Schlitten gelagert sind, an welchen eine Verstellkolbenstange angreift, wird zur Anpressung eines Formzylinders an den Gegendruckzylinder die Kolbenfläche größeren Durchmessers eines. Differentialkolbens durch ein Druckmittel beaufschlagt, wodurch der Kolben entgegen dem ständig auf die Kolbenfläche kleineren Durchmessers wirkenden Druck nach vorn gedrückt wird. Die Vorbewegung des Kolbens wird auf die erwähnte Kolbenstange übertragen, die mit dem Lager des Formzylinders in Verbindung steht. Auf -diese Weise kommt durch Beaufschlagung der Kolbenfläche größeren Durchmessers der Formzylinder am Gegendruckzylinder zur Anlage und übt auf diesen einen der Differenz der beiden Kolbenflächen proportionalen Druck aus. Dabei ist der Kolben aber nicht bis in seine vordere Endstellung verschoben worden, sondern befindet sich in einer Mittelstellung. Hierauf wird die Druckmitielzufuhr zu dem hinteren Arbeitsraum des Zylinders durch Absperrung der Zuführleitung unterbrochen, so daß sich im hinteren Zylinderraum ein Flüssigkeitsblock bildet, an dem sich der Kolben und damit die mit dem Kolben verbundene Spindel der Kolbenstange bei deren Betätigung abstützen können. An der Spindel kann ndn der Druck zwischen Formzylinder und Gegendruckzylinder durch Vor- oder Zurückdrehen fein eingestellt werden, wie es zur Anpassung an das zu bedruckende Material, die Art der Gravierung und ähnliche Umstände :erforderlich ist. Wird jetzt eine Ab- und Anstellbewegung ,auf hydraulischem Wege durchgeführt, so herrscht zwischen dem Formzylinder und dem Gegendruckzylinder ungeachtet der Stellung der Spindel zunächst wieder der ursprüngliche, der Differenz der beiden Kolbenflächen proportionale hydraulische Druck, der, nachdem die Zuführleitung wieder geschlossen worden ist, von neuem durch Drehen der Spindel fein eingestellt werden muß. Hierdurch unterscheidet sich die bekannte Maschine grundlegend von dem erfindungsgemäßen Vorschlag, bei welchem die Einstellung des Gegendruckzylinders und der Farbwalzen auch bei Ab- und Anstellbewegungen unter Zu'hilfenahm'e des jeweiligen hydraulischen Arbeitszylinders erhalten bleibt, weil die Anstellbewegung des Kolbens stets bis zur vorderen Stirnfläche des Zylinders geht. Bei der bekannten Druckmaschine sind ferner keine Klemmeinrichtungen zum Festklemmen der Lagerschlitten in der angerückten Stellung vorhanden, und es fehlt auch eine Druckbegrenzungseinrichtung in dem der Kolbenfläche größeren Durchmessers zugeordneten Zylinderarbeitsraum. Vielmehr wird bei der bekannten Maschine der Kolben durch die inkompressible Druckflüssigkeit in unveränderlicher Lage gehalten. Ein Zurückschieben der Lagerschlitten unter Überwindung der Klemmkraft hydraulischer Klemmvorrichtungen und unter Überwindung des in der Druckmediumzuleitung eingestellten Höchstdruckes ist deshalb bei der bekannten Maschine nicht möglich.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können in an sich bekannter Weise die Schlitten durch Gewindespindeln zum Zweck der Feineinstellung und der Einstellung auf veränderte Klischeezylindergrößen in ihren Führungen verstellbar sein und können die Gewindespindeln in die Übertragung der durch die hydraulischen Arbeitszylinder bewirkten An- und Abrückbewegungen eingeschaltet sein. Die Gewindespindeln dienen also einerseits selbst als Verstellorgane für die rein mechanische Verstellung der Gegendruckzylinder und Farbwerke und andererseits auch als Übertragungsorgane für die mittels der hydraulischen Arbeitszylinder bewirkten Bewegungen. Besonders zweckmäßig ist es, wenn die Gewindespindeln die Kolben der hydraulischen Arbeitszylinder tragen und mit ihnen in Arbeitsrichtung der Kolben formschlüssig verbunden sind. Eine derartige Ausbildung ist besonders wenig aufwendig, weil die Spindeln die Kolbenstangen der hydraulischen Arbeitszylinder oder wenigstens einen Teil davon bilden. Die Gewindespindeln können dabei je in einer axialen Bohrung der Kolbenstange des hydraulischen Arbeitszylinders drehbar, aber axial unverschiebbar gelagert sein, wobei an einem Ende jeder Kolbenstange ein Lager für die Gewindespindel und ihre Betätigungseinrichtungen befestigt ist.
  • Für die automatische Herbeifü'hrung des Abrükkens, sobald die Maschine zum Stillstand gelangt, ist es insbesondere bei Anilindruckmaschinen mit mehreren Klischeezylindern in weiterer Ausbildung der Erfindung besonders vorteilhaft, wenn die Druckbeaufschlagung der Arbeitsräume der hydraulischen Arbeitszylinder und der hydraulischen Klemmvorrichtung mittels einer gemeinsamen Druckpumpe erfolgt und die Schaltventile in den zu den Zylinderarbeitsräumen und den Klemmvorrichtungen führenden Leitungen zwischen der Druckpumpe und den Verzweigungsstellen vorgesehen sind.
  • In der nachstehenden Beschreibung ist ein in der Zeichnung schematisch dargestelltes Ausführungsbeispiel der Erfindung eingehend erläutert. Die Zeichnung zeigt die Seitenansicht des Ausführungsbeispielsdes erfindungsgemäßen Druckwerkes, wobei einzelne Teile im Schnitt dargestellt sind und die Hydraulik einrichtung schematisch eingezeichnet ist.
  • Das Druckwerk für eine flexographische Druckmaschine umfaßt einen drehbar, aber ortsfest gelagerten Klischeezylinder 1, ein in seiner Gesamtheit mit 2 bezeichnetes Farbwerk und einen Gegendruckzylinder 3. Die zu bedruckende Bahn läuft über den Gegendruckzylinder und- ist mit 4 bezeichnet. Sie wird in Pfeilrichtung 5 durch das Druckwerk gezogen. Der Klischeezylinder trägt z. B. ein Klischee 6, das die Farbe an die Bahn 4 abgibt. Das Farbwerk 2 umfaßt eine Farbwanne 7, eine Tauchwalze 8 und eine Auftragwalze 9, die die Farbe an das Klischee 6 abgibt.
  • Die Welle des Gegendruckzylinders 3, der zwangläufig, aber auch nur von der Bahn aus angetrieben sein kann, ist an beiden Endzn in je einem Schlitten 10 frei drehbar und :axial unverschiebbar gelagert. Jeder Schlitten 10 ist zwischen zwei Führungsschienen 11, 12, die z. B. an nicht dargestellte Seitenwände des Maschinengestells angeschraubt sein können, quer zur Achsrichtung des Gegendruckzylinders verschiebbar. Die Wellenenden der in nicht dargestellter Weise angetriebenen Farbwerkwalzen sind in zwei Schlitten 13 drehbar gelagert. Den Schlitten 10 entsprechend sind auch die Schlitten 13 jeweils zwischen einem Führungsschienenpaar 14, 15 quer zur Achsrichtung der Farbwerkwalzen verschiebbar gelagert. Diese Führungsschienen können ebenfalls an den nicht dargestellten Seitenwänden des Maschinengestells entsprechend den Führungsschienen 11, 12 befestigt sein. Jeder Schlitten 10 ist mittels einer Spindel 16 und jeder Schlitten 13 mittels einer Spindel 17 zwischen seinen Führungsschienen verschiebbar. Zum Festklemmen der Schlitten 10, 13 in ihrer Arbeitsstellung dient eine in die obere Gleitfläche jedes Schlittens eingelassene Druckdose 18 bzw. 19, die je aus einem zylindrischen, im Querschnitt U-förmigen Klemmstück 20 und einem darin eingesetzten, ebenfalls zylindrischen und im Querschnitt U-förmigen Dichtungsstück 21 (für die Druckdose 18 dargestellt) gebildet sind. Der Innenraum jeder Druckdose 1.8 ist an eine Druckmittelleitung 22 und der Innenraum jeder Druckdose 19 an eine Druckmittelleitung 23 angeschlossen. Die gezeichnete Stellung des Druckwerks ist die Arbeitsstellung. Durch den Flüssigkeitsdruck in den Druckdosen werden deren Klemmstücke gegen die oberen Führungsschienen 12 bzw. 15 gedrückt, während durch den auf die Dichtungsstücke wirkenden Druck die Schlitten fest gegen ihre unteren Führungsschienen 11 bzw. 14 gedrückt werden. Eine Pumpe 24 fördert aus einem Druckmittelbehälter 25 die Druckflüssigkeit über ein Dreiwegeventil 26 in eine Leitung 27, von der die Leitungen 22, 23 ausgehen, Um den Druck der Druckflüssigkeit konstant zu halten, befindet sich in der Druckmittelleitung hinter der Pumpe 24 ein Druckbegrenzungsventil 28.
  • Jede Spindel 16, 17 ist mit einem gewindefreien Teil 29 in einer Axialbohrung einer Kolbenstange 30 drehbar gelagert. Die Kolbenstange besitzt einen doppeltwirkenden Kolben 31, der in einem Hydraulikzylinder 32 zwischen zwei Grenzstellungen verschiebbar ist. Die Kolbenstange ist ganz durch den Hydraulikzylinder hindurchgeführt. Die Hydraulikzylinder 32 auf der Seite des Gegendruckzylinders 3 sind je in ein Tragstück 33 eingeschraubt, das mit einem Führungsschienenpaar 11, 12 fest verbunden ist. Die Hydraulikzylinder 32 auf der Seite des Farbwerks 2 sind in gleicher Weise je in ein Tragstück 34 eingeschraubt, das mit einem Führungsschienenpaar 14, 15 fest verbunden ist. Der dem Tragstück 33 nächstgelegene Arbeitsraum der je mit einem Trastück 33 verbundenen Hydraulikzylinder 32 ist an eine Druckmittelleitung 35 angeschlossen und der andere Arbeitsraum dieser Hydraulikzylinder an eine Druckmittelleitung 36. Der dem Tragstück 34 nächstgelegene Arbeitsraum der mit je einem Tragstück 34 verbundenen Hydraulikzylinder 32 ist an eine Druckmittelleitung 37 angeschlossen, während der andere Arbeitsraum dieser Zylinder an eine Druckmittelleitung 38 angeschlossen ist. Inder gezeichneten Arbeitsstellung wird von der Pumpe 24 über ein Vi.erwegeventil 39 Druckflüssigkeit in eine Leitung 40 gefördert, von der die Leitungen 36 und 38 ausgehen. Die Leitungen 35 und 37 sind über eine Sammelleitung 41 mit dem zweiten ausgangsseitigen Anschluß des Vierwegeventils 39 verbunden.
  • Auf dem aus der Kolbenstange 30 herausragenden gewindefreien Teil jeder Spindel 16 bzw. 17 ist ein Schneckenrad 42 undrehbar befestigt, das mit einer Schnecke 43 im Zahneingriff steht. Die beiden Schnecken für die Schneckenräder der Spindeln 16 sind auf einer Welle 44 und die beiden Schnecken für die Schneckenräder der Spindeln 17 auf einer Welle 45 befestigt. Die Welle 44 trägt an ihrem bedienungsseitigen Ende ein Handrad 46 und die Welle 45 ein Handrad 47. Die Wellen 44, 45 sind nicht in Teilendes Gestells gelagert, sondern mittels je eines Lagers 48 mit dem nach außen aus den Hydraulikzylindern 32 herausragenden Ende der Kolbenstangen 30 verbunden. Beiderseits der Schneckenräder 42 sind auch die Spindeln 16, 17 drehbar, aber axial unverschiebbar in den Lagern 48 gelagert.
  • Nach dem Ausschalten der Druckmaschine wird das Dreiwegeventil 26 umgesteuert, so daß der Innenraum der Druckdosen 18, 19 drucklos und die Klemmverbindung der Schlitten 10, 13 mit ihren Führungsschienen 11, 12 bzw. 14, 15 gelöst wird. Anschließend wird das Vierwegeventil 39 umgesteuert, so daß Druckflüssigkeit durch die Leitungen 35 und 37 in die den Tragstücken nächstgelegenen Arbeitsräume der Hydraulikzylinder 32 geleitet wird, so d:aß sich die Kolben 31 mit ihren Kolbenstangen 30 und damit auch die Handverstelleinrichtungen beiderseits des Druckwerkes mit den Spindeln, den Schlitten und der Gegendruckwalze bzw. dem Farbwerk um den Hub der Kolben 31 nach außen bewegen. Hierdurch kommt einerseits die Bahn 4 und andererseits die Auftragwalze 9 außer Berührung mit dem Klischeezylinder 1. Beim Wiederinbetriebsetzen der Druckmaschine werden durch Umsteuerung des Vierwegeventils 39 zunächst die Bahn 4 und die Auftragwalze 9 wieder mit dem Klischeezylinder 1 in Berührung gebracht. Da die Verschiebebewegung der Schlitten 10,13 wieder genau dem Hub der Kolben 31 in den Hydraulikzylindern 32 entspricht, ist auch der Anstelldruck des Gegendruckzylinders 3 und der Auftragwalze 9 wieder der gewünschte, ursprünglich an den Handrädern 46 und 47 eingestellte. Nachdem die Schlitten wieder ihre Arbeitsstellung eingenommen haben, wird -das Dreiwegeventil 26 umgesteuert und Druckflüssigkeit in die Druckdosen 18,19 geleitet, so daß die Schlitten zwischen ihren Führungsschienen wieder festgeklemmt wurden.
  • Die Schlitten sind nicht in ihrer Arbeitsstellung blockiert. Sie lassen sich vielmehr durch eine Kraft, welche größer ist als die Summe der Reibungskraft der Druckdosen 19 und des Gegendruckes in den Zylindern 32, nach außen verschieben. Hierdurch ergibt sich gegenüber den bekannten Ausführungen der Vorteil, daß, wenn einmal die Bahn reißen und sich um den Klischeezylinder 1 aufwickeln sollte, der größer werdende Klischeezylinder die Schlitten nach außen verschiebt, so daß Beschädigungen von Wellen, Lagern oder Verriegelungen vermieden werden.
  • Ist der Druckvorgang beendet, d. h., handelt es sich nicht nur um eine Betriebsunterbrechung, so werden nach dem Lösen -der Klemmverbindung der Schlitten 10, 13 (durch Umsteuern des Dreiwegeventils 26) der Gegendruckzylinder 3 und das Farbwerk 2 an den Klischeezylinder 1 herangebracht, derart, daß die Auftragwalze 9 und der Gegendruckzylinder 3 mit dem gewünschten Druck gegen den Klischeezylinder drücken. Es soll nochmals besonders erwähnt werden, daß hierbei die Kolben 31 in den Hydraulikzylindern 32 ihre innere Grenzstellung einnehmen. Nach dem Anstellen des Gegendruckzylinders und der Auftragwalze an den Klischeezylinder wird das Dreiwegeventil 26 umgesteuert, und die Schlitten 10,13 werden in ihrer Arbeitsstellung festgeklemmt.
  • Im allgemeinen finden nun in flexographischen Druckmaschinen mehrere Druckwerke Verwendung. Für diesen Fall ergibt sich durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Druckwerke die Möglichkeit, daß unabhängig von der Anzahl der Druckwerke der Druckmaschine nur ein Dreiwegeventil 26 und ein Vierwegeventil 39 sowie eine Pumpe 24 erforderlich sind. Von der Leitung 27 zweigen dann die Leitungen zu den Druckdosen sämtlicher Druckwerke ab, während von den Leitungen 40 und 41 die Leitungen zu den Arbeitsräumen der Hydraulikzylinder 32 sämtlicher Druckwerke abzweigen.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Anilin-Druckmaschine mit einem in fest angeordneten Lagern gelagerten Klischeezylinder, wobei zum Abrücken des Gegendruckzylinders und der Farbwalzen deren Lager als in Führungen bewegliche Schlitten ausgebildet sind', welche mittels doppeltwirkender hydraulischer Arbeitskolben aus der der einen Kolbenendstellung entsprechenden Arbeitsstellung in die Abrückstellung und umgekehrt verschiebbar sind, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die Arbeitskolben (31) in an sich bekannter Weise unmittelbar mit den Schlitten (10,13) verbunden sind und ferner die Schlitten (10,13) in ihrer angerückten Stellung mittels hydraulischer Klemmvorrichtungen (18, 19) kraftschlüssig gegen die Führungen (11, 12, 14,15) festklemmbar sind, wobei die Zuleitung der in der angerückten Stellung der Schlitten (10, 13) druckbeaufschlagten Zylinderarbeitsräume mit einer Druckbegrenzungseinrichtung (28) versehen ist.
  2. 2. Anilin Druckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise die Schlitten (10,13) durch Gewindespindeln (16,17) zum Zweck der Feineinstellung und der Einstellung auf veränderte Klisch:eezylindergrößen in ihren Führungen (11, 12, 14, 15) verstellbar sind und daß die Gewindespindeln in die Übertragung der durch die hydraulischen Arbeitszylinder (30 bis 32) bewirkten An- und Abrückbewegungen eingeschaltet sind.
  3. 3. Anilin-Druckmaschine nach Anspruch 2, dadadurch gekennzeichnet, daß die Gewindespindeln (16,17) die Kolben (31) der hydraulischen Arbeitszylinder (32) tragen und mit ihnen in Arbeitsrichtung der Kolben formschlüssig verbunden sind.
  4. 4. Anilin-Druckmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindespindeln (16,17) je in einer axialen Bohrung der Kolbenstange (30) des hydraulischen Arbeitszylinders (30 bis 32) drehbar, aber axial unverschiebbar gelagert sind, wobei an einem Ende jeder Kolbenstange ein Lager (48) für die Gewindespindel (16, 17) und ihre Betätigungseinrichtungen (42 bis 47) befestigt ist.
  5. 5. Anilin-Druckmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckbeaufschlagung der Arbeitsräume der hydraulischen Arbeitszylinder (30 bis 32) und der hydraulischen Klemmvorrichtungen (18, 19) mittels einer gemeinsamen Druckpumpe (24) erfolgt und daß die Schaltventile (26,39) in den zu den Zylinderarbeitsräumen und den Klemmvorrichtungen führenden Leitungen zwischen derDruckpumpe und -den Verzweigungsstellen vorgesehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 599 732, 645 820, 879 535, 1056 904, 1081477, 1100 040; deutsche Auslegeschrift Nr. 1139 512; österreichische Patentschrift Nr. 141909; USA.-Patentschrift Nr. 2 569 034.
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