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DE1055049B - Fokussierungsanordnung fuer eine Vidikonroehre - Google Patents

Fokussierungsanordnung fuer eine Vidikonroehre

Info

Publication number
DE1055049B
DE1055049B DEF22068A DEF0022068A DE1055049B DE 1055049 B DE1055049 B DE 1055049B DE F22068 A DEF22068 A DE F22068A DE F0022068 A DEF0022068 A DE F0022068A DE 1055049 B DE1055049 B DE 1055049B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coil
focusing
ring
focusing coil
deflection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF22068A
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Harkensee
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch Fernsehanlagen GmbH
Original Assignee
Fernseh GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fernseh GmbH filed Critical Fernseh GmbH
Priority to DEF22068A priority Critical patent/DE1055049B/de
Priority to FR1188750D priority patent/FR1188750A/fr
Publication of DE1055049B publication Critical patent/DE1055049B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J29/00Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
    • H01J29/46Arrangements of electrodes and associated parts for generating or controlling the ray or beam, e.g. electron-optical arrangement
    • H01J29/58Arrangements for focusing or reflecting ray or beam
    • H01J29/64Magnetic lenses
    • H01J29/66Magnetic lenses using electromagnetic means only

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Image-Pickup Tubes, Image-Amplification Tubes, And Storage Tubes (AREA)

Description

DEUTSCHES
Bei Vidikonröhren sind die Ablenk- und Fokussierungseinrichtungen denjenigen von Superorthikons ähnlich. Der Abtaststrahl besteht aus verhältnismäßig langsamen Elektronen, und es wird eine die Ablenkspule umgebende Fokussierungsspule benutzt. Im Gegensatz zum Orthikon erfolgt jedoch nicht eine mehrfache, sondern nur einmalige Einschnürung des Elektronenstrahles durch das Fokussierungsf eld, dadie Röhre verhältnismäßig kurz gehalten ist. Auch unterscheidet sich die Ablenkanordnung von derjenigen des Superorthikons durch die Verwendung einer relativ kurzen Fokussierungsspule, die die Kathode im allgemeinen nicht umfaßt.
Es wurde nun gefunden, daß bei Vidikonanordnungen S-förmige Randverzerrungen auftreten, durch die die Qualität der Bildgeometrie gegenüber derjenigen von Superorthikons verschlechtert ist. Diese Verzeidhnunigen hängen offenbar mit der Länge und der Lage der Fokussierungsspule in bezug auf die Signalplatte des Vidikons zusammen. Wenn man nämlich die Fokussierungsspule in dem der Photokathode gegenüberliegenden Bereich verkürzt, so tritt eine Verminderung der S-förmigen Verzeichnung ein, die bei einem Abstand der Stirnfläche der Spule von der Photokathode von 20 mm ein Minimum aufweist. Allerdings wird durch diese Maßnahme die Fleckschärfe vermindert. Dies ist darauf zurückzuführen, daß der Vergrößerungsmaß stab ungünstiger wird, da durch die Verkürzung der Spule der Schwerpunkt der Elektronenlinse näher an die Strahlkathode heranrückt und somit eine höhere Vergrößerung des Kathodenflecks eintritt. Der letzteren Erscheinung kann man zwar entgegenwirken, wenn man die Spule auch an dem der Strahlkathode zugewandten Ende verkürzt, da dann die Hauptsymmetrieebene näher beim Auffangschirm liegt. Man erreicht dann jedoch nur eine hohe Schärfe im Mittelbereich des Bildes, während in den Randbereichen eine Fleckverzerrung auftritt, weil die Elektronen am Anfang der Strahlbahn zuwenig gebündelt werden und daher Abbildungsfehler durch die Kippfelder entstehen.
Durch die erfindungsgemäße Maßnahme wird die Abbildungsschärfe nicht verringert, aber zugleich die S-förmige Verzeichnung weitgehend unterdrückt.
Dieser Erfolg wird dadurch erhalten, daß gemäß der Erfindung bei der Ausdehnung der Spule von wenigstens dem kathodenseitigen Rand des Ablenksystems bis zu der Auffangelektrode ein massiver Ring aus ferromagnetischem Material, insbesondere 0,5 bis 1 mm starkem Eisen, an dem der Auffangfläche zugekehrten Ende der Fokussierungsspule zwischen die Röhrenwand und die Innenwand der Fokussierungsspule eingeschoben wird, der sich etwa von dem Ablenkspulensystem bis zur Auffangfläche erstreckt.
Fokussiemngs anordnung
für eine Vidikonröhre
Anmelder:
Fernseh G. m. b. H.,
Darmstadt, Am Alten Bahnhof 6
Georg Harkensee, Darmstadt,
ist als Erfinder genannt worden
Zur weiteren Verbesserung der erstrebten Wirkung kann eine Umwicklung des Ablenlcsystems mit Mumetalldraht zwecks Abschirmung der Streufelder des Ablenksystems vorgesehen werden; hierbei kann der Eisenring etwa den gleichen Durchmesser wie die Umwicklung aufweisen und mit seiner einen Stirnfläche an diese anstoßen.
Obwohl die geometrische Form der Felder nicht völlig definiert ist, kann eine Deutung der Wirkung der erfindungsgemäßen Maßnahme wie folgt gegeben werden:
Da, wie eingangs dargestellt, die S-förmige Verzeichnung durch Verkürzen der Spule an der Schirmseite vermindert werden kann, ist Grund zu der Annahme gegeben, daß der S-Fehler bereits im Innern des Fokussierungs- und Ablenkfeldes entstanden ist und durch die stärkere Krümmung der schirmseitigen Randfelder bei verkürzter Spule teilweise kompensiert wird. Durch den eingeschobenen Eisenring wird ein ähnlich gekrümmtes Randfeld weiter im Innern der Spule erzeugt, jedoch zugleich ein hinreichend starkes Führungsfeld bis zur Schirmfläche aufrechterhalten, so daß bei guter S-Korrektur keine Schärfeminderung eintritt. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand der Figur näher erläutert.
In dieser Figur wird eine Vidikonröhre 1 üblichen Typs, z. B. mit einem Durchmesser der Frontplatte von 25 mm, gezeigt, die einen lichtempfindlichen Schirm 2, eine Anode 3 und ein Strahlerzeugungssystem mit einer Kathode 4 enthält. Die Röhre ist von einem magnetischen Fokussierungs- und Ablenksystem umgeben, dessen Ausführung für die Abbildungsgüte von ausschlaggebender Bedeutung ist. Dieses System besteht aus einem Paar von Ablenkspulen 5 und 6, welches durch eine äußere Bewicklung 7 mit Mu-
- ,- 809 790/238

Claims (2)

metalldraht und durch einen Ring 8 aus Aluminium weitgehend abgeschirmt ist, und aus einer Fokussierungsspule 9. Die Mumetallbewicklung ist vorzugsweise auf einem frei drehbaren Zylinder aus Preßspan angebracht, damit durch Drehung der Wicklung eventuelle Unsymmetrien der Permeabilität in eine symmetrische Lage zu den Ablenkfeldern gebracht werden können. In den von der Fokussierungsspule umschlossenen Raum zwischen Ablenikspulen und photoempfindlichem Schirm ist der Ring 10 aus geglühtem Eisen eingeschoben, dessen Durchmesser etwa demjenigen der Mumetallwicklung gleich ist und dessen Wandstärke zwischen 0,5 und 1 mm liegt. Dieser Ring beseitigt die bei den bisherigen Spulensystemen störende S-förmige Verzeichnung des Bildes weitgehend, ohne die Fleckschärfe des Abtaststrahles zu verringern. Bei den Vorabbildungssystemen von Superikonoskopen hat sich zur Beseitigung von S-förmigen Verzeichnungen eine vor der Photokathode angebrachte flache durchbohrte Scheibe mit einem magnetischen Kontakt mit dem Eisenmantel der Fokussierungsspule bewährt. Die Verwendung dieser sogenannten Pol- schuhblende wurde für Vidikons versucht, erwies sich aber auf die S-förmige Verzeichnung ohne Einfluß. Patentansprüche:
1. Fokussierungsanordnung für eine Vidikonröhre, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Ausdehnung der Fokussierungsspule von wenigstens dem kathodenseitigen Rand des Ablenksystems bis zu der photoempfindlichen Auffangelektrode ein massiver Ring (10) aus ferromagnetischem Material, insbesondere 0,5 bis 1 mm starkem Eisen, an dem der Auffangfläche zugekehrten Ende der Fokussierungsspule zwischen die Röhrenwand und die Innenwand der Fokussierungsspule eingeschoben ist, der sich etwa von dem Ablenkspulensystem bis zur Auffangelektrode erstreckt.
2. Fokussierungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ablenksystem mit einer Umwicklung aus hochpermeablem Draht umschlossen ist und der Eisenring etwa den gleichen Durchmesser wie die Umwicklung aufweist und mit seiner Stirnfläche an diese anstößt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809· 790/238 4.59
DEF22068A 1957-01-04 1957-01-04 Fokussierungsanordnung fuer eine Vidikonroehre Pending DE1055049B (de)

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FR1188750D FR1188750A (fr) 1957-01-04 1957-12-17 Dispositif de concentration pour tube vidicon

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DEF22068A DE1055049B (de) 1957-01-04 1957-01-04 Fokussierungsanordnung fuer eine Vidikonroehre

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DE1055049B true DE1055049B (de) 1959-04-16

Family

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DEF22068A Pending DE1055049B (de) 1957-01-04 1957-01-04 Fokussierungsanordnung fuer eine Vidikonroehre

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DE (1) DE1055049B (de)
FR (1) FR1188750A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1195799B (de) * 1963-10-28 1965-07-01 Siemens Ag Anordnung zur Unterdrueckung der Stoersignal-spannungen in den Randzonen der Signalplatte bei Vidicon-Kameras od. dgl.
DE1202317B (de) * 1961-06-08 1965-10-07 Fernseh Gmbh Fokussiersystem fuer Fernsehaufnahmeroehren

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1202317B (de) * 1961-06-08 1965-10-07 Fernseh Gmbh Fokussiersystem fuer Fernsehaufnahmeroehren
DE1195799B (de) * 1963-10-28 1965-07-01 Siemens Ag Anordnung zur Unterdrueckung der Stoersignal-spannungen in den Randzonen der Signalplatte bei Vidicon-Kameras od. dgl.

Also Published As

Publication number Publication date
FR1188750A (fr) 1959-09-24

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