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DE3118998C2 - Farbfernsehwiedergabesystem - Google Patents

Farbfernsehwiedergabesystem

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Publication number
DE3118998C2
DE3118998C2 DE3118998A DE3118998A DE3118998C2 DE 3118998 C2 DE3118998 C2 DE 3118998C2 DE 3118998 A DE3118998 A DE 3118998A DE 3118998 A DE3118998 A DE 3118998A DE 3118998 C2 DE3118998 C2 DE 3118998C2
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DE
Germany
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yoke
deflection
shaped
vertical
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DE3118998A
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William Henry Pennsauken N.J. Barkow
Josef Princeton N.J. Gross
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Original Assignee
RCA Corp
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Publication date
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J29/00Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
    • H01J29/46Arrangements of electrodes and associated parts for generating or controlling the ray or beam, e.g. electron-optical arrangement
    • H01J29/70Arrangements for deflecting ray or beam
    • H01J29/72Arrangements for deflecting ray or beam along one straight line or along two perpendicular straight lines
    • H01J29/76Deflecting by magnetic fields only
    • HELECTRICITY
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    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
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    • H04N9/16Picture reproducers using cathode ray tubes
    • H04N9/28Arrangements for convergence or focusing

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Abstract

Ein selbstkonvergierendes Ablenkjoch (13) mit toroidförmig gewickelten Vertikalablenkspulen (26) enthält ein Paar magnetisch permeable Feldformer (30, 31), die beiderseits des Joches (13) montiert sind. Die Feldformer (30, 31) überbrücken einen Teil des äußeren Feldflusses in der Nähe des Elektronenstrahlsystems (16), wo sie ein kissenförmiges Feld bilden, welches zur Vertikalkomakorrektur beiträgt.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Fernschwicdergabesystem gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs I und betrifft insbesondere eine neue selbstkonvergierende Jochanordnung, die im wesentlichen frei von Komafehlern ist
Ein Farbfernsehempfänger erzeugt ein Bild auf einem Leuchtstoffwiedergabeschirm einer Mehrstrahlfarbbildröhre, indem drei Elektronenstrahlen horizontal und vertikal in einem vorbestimmten Muster mittels eines magnetischen Ablenkjoches über den Schirm geführt werden. Jeder Elektronenstrahl trifft auf einen speziellen farberzeugenden Leuchtstoff, so daß die drei Einzelstrahlcn als Rot-, Grün- und Blaustrahl bezeichnet werden können. Mit Hilfe einer zwischen dem Elektronenstrahlsystem und dem Schirm angeordneten Maske oder Lochgitter werden die Strahlen so begrenzt, daß sie jeweils nur auf bestimmte Leuchtstoffe auftreffen. Das Ausmaß dieser Abschattung oder Abblendung bestimmt die Reinheit des von jedem Strahl überstrichenen Rasters. Es ist erwünscht, daß die drei Elektronenstrahlen auf dem Bildschirm dicht nebeneinander auftreffen, damit die Farben richtig wiedergegeben werden und keine Farbüberlagerungen im Bild auftreten. Die Nähe der Strahlauftreffpunkte bestimmt die Konvergenz der Strahlen auf dem Schirm.
Liegen bei einer Bildröhre die drei Elektronenstrahlen in einer horizontalen Ebene, dann läßt sich ein Ablenkjoch herstellen, welches die Strahlen an allen Punkten des Schirmes konvergieren läßt, ohne daß dynamische Konvergenzschaltungen benötigt werden. Solche Joche führen aber zu Komafehlern und Rasterverzeichnungen. Weil der Schirm relativ flach ist, überstreichen die Strahlen einen größeren Weg, wenn sie zu den Schirmecken laufen, als wenn sie zur Schirmmitte laufen. Ohne entsprechende Kompensation ergibt sich dann ein kissenförmiges Raster, dessen Ober-, Unterund Seiicnkanten in der Mitte nach innen gebogen sind. Zur Korrektur dieser Nord-Süd- und Ost-West-Kissenverzeichnung kann man ungleichförmige Ablenkfelder mit einem kisscnförmigen Quermuster verwenden.
Beim Entwurf eines selbstkonvergierenden Joches sollen die Horizontalablenkspulen ein Feld mit insgesamt negativem isotropen Astigmatismus erzeugen, wie es von einem kissenförmig verzerrten Ablenkfeld hervorgerufen wird, während die Vertikalablenkspulen ein Feld mit insgesamt positivem isotropen Astigmatismus erzeugen sollen, wie es ein tonnenförmig verzerrtes Ablenkfcld hervorruft. Das durch die Horizontalablenkspulen eines solchen Joches erzeugte kissenförmig verzerrte Feld neigt daher zur Korrektur der Kissenverzeichnung, während -diese durch das tonnenförmige Vertikalablenkfeld verstärkt zu werden sucht. Es ist daher bei selbstkonvergierenden Jochen leichter, Horizontalablenkspulen zu entwerfen, welche die Nord-Süd-Kissenverzeichnung korrigieren, anstatt die Ost-West-Kissenverzeichnung über die Vertikalablenkspulen zu korrigieren.
Berechnet man die Art der Elektronenstrahlablenkung mittels einer mathematischen Analyse unter Verwendung einer Theorie der Aberration dritter Ordnung, dann zeigt sich, daß das Ablenkfeld an verschiedenen Stellen längs seiner Längsachse eine stärkere Wirkung auf bestimmte Konvergenz- und Verzerrungseigenschaften als auf andere hat. Man weiß, daß die Kissenvcrzcichnung vom Ablenk'eld am stärksten am schirmseiten Ende des Joches beeinflußt wird, während Komafehler (GröBcnunterschiede zwischen den vom mittleren Strahl und von den äußeren Strahlen geschriebenen Rastern) empfindlicher gegen das strahlsystemseitige Ende des Jochfeldes sind. Wickelt man das Joch so, daß
an aufeinanderfolgenden Stellen entlang seiner Längsachse unterschiedliche Feldungleichmäßigkeiten auftreten, dann kann man eine Selbstkonvergenz und Komakorrektur sowie Rasterverzerrungskorrekturen erreichen, wie es im einzelnen in der DE-OS 30 32 322 mit Veröffentlichungsdatum vom 26. März 1981, entsprechend der US-PS 43 29 671 beschrieben ist. Bei einem Ablenkjoch mit Sattelspujen für die Horizontalablenkung und Toroidspulen für die Vertikalablenkung kann man den Horizontalwindungen leicht eine solche Form geben, daß sie die gewünschte Feldungleichförmigkeitsfunktinn ausüben, weiche zur Nord-Süd-Kissenkorreklur und komafreien Konvergenz an den Enden der Horizontalachse des Rasters führt. Die Vertikalspulen sind jedoch schwieriger so auszubilden, daß sie die gewünschte Ungleichförmigkeitsfunktion ausüben, welche zu einer Ost-West-Kissenkorrektur und komafreien Konvergenz an den Enden der Vertikalachsc des Rasters führen, und man muß oft zusätzliche Maßnahmen für die Vertikalkomakorrektur und Ost-Wesi-Kissenkorrektur vornehmen, um eine akzeptable Bildwiedergabe zu erhalten.
Das von dem Joch erzeugte Feld erstreckt sich über einen inneren und einen äußeren Bereich. Die beiden Bereiche werden begrenzt durch eine Oberfläche, die durch die Innenkontur des Jochkernes definiert ist. Diese Grenze reicht um einen Abstand über die Vorder- und Rückseite des Joches, der im wesentlichen gleich dem innerhalb des Joches ist. Das innere Feld umfaßt das von den Jochspulen begrenzte Hauptablenkfeld und die Eintritts- und Austrittsüberlagerungsfelder, die ebenfalls zur Ablenkung beitragen. Das äußere Streufeld leistet keinen Beitrag zur Ablenkung der Strahlen und äußert sich nur in einer Verlustleistung des Joches.
Man weiß, daß unter Vorspannung gewickelte Vertikalablenkspulen ein Vertikalablenkfeld erzeugen können, das nahe dem Eintrittsbereich des Joches eine ausgedehnte kissenförmige Ungleichmäßigkeit zeigt, welche korrigierend für ein solches Vertikalkoma wirkt, bei dem die Hohe des unkorrigierten Mittelstrahlrasters niedriger als die Höhen der Außenstrahlraster ist. Jedoch muß die vertikale Ungleichmäßigkeit des Feldes vorherrschend tonnenförmig sein, damit man die richtige Strahlkonvergenz erhält. Zur Kompensierung des ausgedehnten Komakorrektur-Kissenfeldes am Eingang des joches muß die Tonnenförmigkeit des Hauptfeldes vergrößert werden. Dadurch wird aber die Ost-West-Kissenverzeichnung des Rasters gravierender.
In der älteren DE-OS 31 06 846 ist ein Ablenkjoch beschrieben, das an seinem dem Strahlsystem zugewandten Teil mii magnetisch hochpermeablen Feldformern vergehen ist, die mit einem Ende in das äußere Streufeld der Vertikalablenkspulen hineinragen und einen Teil dieses Streuflusses zu ihren auf den Bildröhrenhals zu abgewinkelten anderen Enden leiten, so daß ein rechtwinklig zu den Elektronenstrahlen verlaufendes Magnetfeld im Inneren des Röhrenhalses gebildet wird. Dieses Feld hat eine tonnenförmige Verteilung und ergibt eine divergierende Wirkung auf die Elektronenstrahlen und dadurch wird eine auf die Ausbildung der Fokussierelektrode aus magnetisch permeablcm Material zurückführende Strahlüberkonvergen/ kompensiert. Der Grund für die Ausbildung der Fokussierelektrode aus einem Material hoher magnetischer Permeabilität liegt in einer Verringerung der Wechselwirkung zwischen den Elektronenstrahlen und dem Vcrtikalstreufeld, welches durch die so ausgebildete Fokussicrelcktrode von den Elektronenbündeln abgeleitet wird, so daß die durch den Streufeldanteil des Ablenkfeldes verursachte Defokussierung verringert wird
Ferner ist es aus der Zeitschrift »Funkschau« 198C. Heft 8, Seiten 67 bis 68 bekannt, Komafehler durch ein stärkeres 6-Po!-Feld an der Halsseite des Joches zu korrigieren, und da ein solcher Feldverlauf mit normaler Wickeltechnik nicht erreichbar ist. werden als Astigmatismusblech oder Komablech bezeichnete weichmagnetische Feldformer verwendet
ίο In der bekanntgemachten britischen Patentanmeldung 20 13 972A der Firma N. V. Philips Gtoeilampenf.abrieken ist eine Anordnung veranschaulicht, bei welcher an der Rückseite des Joches Feidformer vorgesehen sind, weiche einen Teil des Vertikalfeldes kissenförmig verzerren. Die veranschaulichten Feldformer sind jedoch so angeordnet, daß sie einen Teil des Hauptfeldes kurzschließen und damit die Gesamttonnenform des Vertikalablenkfeldes verringern. Zur Aufrechterhaltung der Strahlkonvergenzkorrektur muß daher die Kissenkomponeme des Feldes in kompensierender Weise vergrößert werden. Die Feldformer naen dieser Phiiips-Literaturstelle können außerdem Horizontalkomaerscheinungen hervorrufen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Ausbildung einer turoidförmigen Ablenkspule mit einem ungleichförmigen Feld, das sich am Eintrittsende von einer kissenförmigen Ausbildung zu einer tonnenförmigen Ausbildung im Jochinneren ändert, wobei die Feldverteilung im Mittel jedoch tonnenförmig ist.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Es ist außerordentlich schwierig, toroidförmige Ablenkspulen so zu wickeln, daß sich die Ungleichförmigkeit des erzeugten Feldes in dieser Weise verändert J5 Dieses Problem wird durch die Erfindung durch Verwendung magnetisch permeabler Elemente gelöst, die einen Teil des äußeren (Streu-)Feldes der Toroidwicklung zum Eintrittsende des Joches so kanalisieren, daß der Feldverlauf dort kissenförmig wird. Auf diese Weise lassen sich Komafehler korrigieren, jedoch kann ein solches Feld auch für weitere Zwecke mit Vorteil benutzt werden.
Gemäß der hier zu beschreibenden Erfindung ist eine Einrichtung zum Sammeln des äußeren Streuflusses von einer Ablenkspule und Kanalisierung dieses Flusses zur Rückseite des Joches zur Bildung eines lokalisierten kissenförmigen Feldes dort vorgesehen, um Komafehler zu korrigieren, die durch das Ablenkfeld der Ablenkspule entstehen. Diese Feldformer können benutzt werden zur Korrektur von vertikalem Koma, das durch das Ablenkfeld der Vertikalablenkspule verursacht wird. Sie lassen sich verwenden bei einem Joch mit einfach gewikkelten Ablenkspulen. Das Komakorrekturfeld wird nicht auf Kosten des Hauptablenkfeldes gebildet und verstärkt nicht din Ost-West-Kissenverzetehnung oder bewirkt Horizontalkomafehler. Bei einer bespielhaften Ausführungsform ist die Komakorrektureinrichtung mit einem selbstkonvergierenden Joch gekoppelt, welches für Koma- und Uord-Süd-Kissenkorrektur gewickelte bo sattelförmige Horizontalwicklungen und nichtradiale toroidförmig gewickelte Vertikalwicklungen zur Ost-West-Kissenkorrektur aufweist. Das resultierende Joch ist selbsikonvergierend, seine Konvergenzeigenschaft ist unempfindlich gegen Querverschiebungen auf dem b5 Röhrenhals und es erfordert keine zusätzliche Kissenoder Komakorrektur. Eine andere illustrative Ausführungsform führt zu ähnlichen Ergebnissen durch die Verwendung radial oder planar gewickelter Vertikal-
wicklungen (oder Windungen) zusammen mit Vorderseitenkreuzarmen für die Ost-West-Kissenkorrektur und komakorrigierenden Feldformern.
Gemäß einer bevorzugten Ausführung der Erfindung werden in einem Fernsehwiedergabesystem mit einer Bildröhre, die einen Halsteil und ein Strahlerzeugungssystem aufweist, drei Elektronenstrahlen erzeugt. Ein Ablenkjoch hat eine Ablenkwicklung, die loroidförmig um einen magnetisch permeablen Kern herumgewickelt ist, welcher die Wege der vom Strahlsystem ausgehenden Elektronenstrahlen umgibt. Eine Spule erzeugt ein Ablenkfeld in dem Bereich im Inneren des Kernes und erzeugt in einem Bereich außerhalb des Kernes ein äußeres Feld.
Eine Einrichtung zur Beeinflussung eines Magnetfeides enthält ein erstes und ein zweites magnetisch permeables Teil, die jeweils an entgegengesetzten Seiten des Joches angebracht sind. Jedes dieser Teile hat ein erstes Ende, das innerhalb des äußeren Feldes liegt, und ein zweites Ende, das an der Rückseite des Eintrittsendes des Ablenkjoches und am Halsteil der Bildröhre liegt. Jedes Teil kanalisiert einen Anteil des äußeren Feldes zu seinem zweiten Ende. Jedes der zweiten Enden ist so geformt, daß ein kissenförmigcs Feld innerhalb des Halsteiles in der Nähe des Eintrittsendes des Ablenkjoches gebildet wird. Dieses kissenförmige Feld hat eine solche Größe und Ausdehnung, daß Komafehler im wesentlichen korrigiert werden, die andernfalls durch das Ablenkfeld entstehen würden. In den Zeichnungen zeigt JO
F i g. I eine graphische Darstellung des ungleichförmigen Verlaufs der Vertikalablenkfelder zweier verschiedener Windungen zur Erläuterung der Prinzipien der Erfindung:
F i g. 2 einen Querschnitt durch ein mit einer Bildröh- j·; re kombiniertes joch gemäß der Erfindung;
Fig. 3 eine Seitenansicht der in Fig. 2 gezeigten Kombination aus joch und Bildröhre unter Veranschaulichung der Lage der erfindungsgemäßen Feldformcr hinsichtlich der übrigen Röhrenhalskomponentcn:
F i g. 4 einen Querschnitt durch die Kombination von Joch und Bildröhre aus F i g. 3 entlang der Linie 4-4;
F i g. 5 eine graphische Darstellung des ungleichförmigen Verlaufs der Vertikalablenkfelder zweier verschiedener Joche zur Erläuterung der Wirkung der in F i g. 4 gezeigten Feldformer;
F i g. 6 eine Seitenansicht eines Ablenkjoches mit vorderen und hinteren Feldformungsanordnungen gemäß einer speziellen Ausführungsform der Erfindung; und
Fig. 7 eine Seitenansicht eines Ablenkjoches mit einer rückwärtigen Fe^dformungsanordnung und nichtradialer Windungsverteilung der Vertikalspule gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung.
Es ist bereits darauf hingewiesen worden, daß für den notwendigen positiven isotropen Astigmatismus für die Elektronenstrahlkonvergenz die Vertikalablenkspulen so ausgebildet sein müssen, daß sie ein vorherrschend tonnenförmiges Feld erzeugen. Die Form des Ablenkfeldes wird durch die Feldungleichförmigkeitsfunktion H2 bestimmt Kurve 10 in F i g. 1 veranschaulicht die eo Ungieichförmigkeitsfunktion für einen Satz planar gewickelter Vertikalablenkspulen. Eine negative Ungieichförmigkeitsfunktion bedeutet ein tonnenförmiges Feld, während eine positive Ungleichförmigkcitsfunktion ein kissenförmiges Feld darstellt. Die Horizontal- es achse in Fig.! repräsentiert eine Distanz längs der Längsachse der Röhre, wobei die Positionen EN und EX die Eintritts- bzw. Austrittsebenen des Ablenkjoches angeben. Wie Fig. 1 zeigt, ergeben planar gewickelte Vertikalablenkspulen ein Ablenkfeld, das überall tonnenförmig ist. Ein solches Joch würde tatsächlich die notwendige Ungleichförmigkeit liefern, die für eine Strahlselbstkonvergenz notwendig ist, jedoch würde sie auch erhebliches Veirtikalkoma und Ost-West-Kissenverzeichnungcn ergeben. Daher erfordern planar oder radial gewickelte Vertikalablenkspulen zusätzliche Korrckturschaltungen oder Komponenten für die Erzeugung eines akzeptablen Fernsehbildes.
Kurve 11 in Fig. 1 veranschaulicht die Feldungleichförmigkcitsfunktion für Vertikalablenkspulen mit vorgespannter oder nichtradialer Windungsform. Die vorgespannten Windungen erzeugen ein kissenförmiges Feld im Ausgangsbereich des Joches, welches eine Ost-West-Kissenkorrektur ergibt. Die vorspannungsgewikkcltcn Vertikalspulen verursachen aber ebenso wie die planar gewickelten Spulen Vertikalkoma.
Es ist nun möglich, die Vertikalspulen mit nichtradialer Windungsform zu wickeln, um am Eingangsbereich des Joches zur Korrektur des Vertikalkomas ein kissenförmigcs Feld zu erhalten, jedoch erfordert dies eine Vorspannung, welche derjenigen entgegengerichtet ist, die für die Ost-West-Korrektur benötigt wird. Eine für Vertikalkomakorrektur gewickelte Jochvorspannung führt daher zu einer erheblichen Ost-Wcst-Kissenverzcichnung. Es ist schwierig. Vertikalspulen in einer Weise zu wicke'n, daß sowohl eine Koma- wie Ost-West-Kissenverzetchnungskorrektur erhalten wird, weil dazu breite Variationen der Ungleichmäßigkeitsfunktion notwendig sind. Dies kann zu übermäßigen Ungleichförmigkcitsamplituden führen, so daß die Strahlkonvergenz empfindlich gegen Querverschiebungen zwischen Joch und Röhrcnhals wird.
In Fig. 2 ist eine Bildröhre J2 veranschaulicht, auf der ein Ablenkjoch 13 montiert ist. Die Bildröhre 12 hat einen jochteil 14 und einen Konusteil 15, welcher sich zum Kolben der Röhre erweitert. An dem Kolben ist dann zur Vervollständigung der Röhre eine nicht dargestellte Kappe mit einem Bildschirm montiert. Im Übergangsbereich zwischen Halsteil 14 und Konusbereich 15 ist ein Joch 13 auf der Röhre 12 montiert. Innerhalb des Halsteiles der Röhre 12 befindet sich ein Elektronenstrahlerzeugungssystem 16 mit Kathoden 17,18 und 20 sowie Elektroden 21, 22, 23 und 24. Die elektrischen Zuleitungen zum Äußeren der Röhre für die Zuführung der notwendigen Heizleistung, elektrostatische Potentiale und Signale zum Strahlsystem sind nicht dargestellt.
Das Joch 13 weist einen magnetisch permeablen Kern 25 auf, um den die Vertikalablenkspule 26 toroidförr <g herumgewickelt ist. Die Horizontal-Sattelspulen 27 sind von den Vertikalwiclklungen durch einen Isolator 28 getrennt. F i g. 2 zeigt auch ein Paar magnetisch permeable Feldformer 30 und 31. die von einem Punkt neben dem Kern 25 in die Nähe des Austrittsbereiches des Elektronenstrahlsystems 16 ragen. Die Feldformer 30 und 31 verlaufen vom Kern 25 im allgemeinen in Ausrichtung mil der Röhrenlängsachse, sind aber vor ihrem Ende auf den Röhrenhals zu gerichtet. Auf diese Weise verläuft ein Teil der Feldformer 30 und 31 im wesentlichen rechtwinklig zur Ausbreitungsrichtung der Elektronenstrahlen vom Strahlsystem 16. Anhand der Fi g. 3 und 4 sei nun die Funktionsweise der Feldformer 30 und 31 beschrieben.
F i g. 3 zeigt eine Seitenansicht der Bildröhre 12 und des Joches 13 mit dem Feldformer 31, der zwischen den Vertikalablenkspulen 26 und dem Kern 25 angeordnet
ist. Auf dem Halsteil 14 der Bildröhre ist ein magnetischer Strahlablenker oder -bieger 32 vorgesehen, der eine Anzahl magnetischer Ringe umfaßt und für die statische Konvergenz der Elektronenstrahl sorgt. Das dem Kern 25 abgewandte Ende des Feldformcrs 31 ragt zwischen dem Isolator 28 des Joches 13 und dein Strahlablenker 32 in Richtung auf den Malsteil 14 der Röhre. Die F^ldformer 30 und 31 liegen so, daß sie einen Teil des äußeren Streuflusses sammeln, der von den Vertikalablenkspulen 26 erzeugt wird. Infolge ihrer Eigenschaften erzeugen toroidförmig gewirbelte Spulen mehr Streufluß an den Seiten und an der Jochrückseiie. Durch Positionierung der Feldformer 30 und 31 in diesem Streufluß läßt sich ein Teil dieses Flusses durch die Feldformer 30 und 31 kanalisieren. Auch ein Teil des Eintritts-Überlagerungsflusses wird in die Feldformer 30 und 31 kanalisiert. Ein Teil des im pcrmeablen Kern 25 vorhandenen Streuflusses kann ebenfalls in den Feldformern 30 und 31 kanalisiert werden. Die Fcldformer leiten diesen kanalisierten Fluß zur Rückseite des Joches zur Vergrößerung und Formung des dort vorhandenen Ablenkfeldes.
Der durch die Feldformer 30 und 31 aus dem äußeren Streufeld und vom Kern 25 gesammelte Fluß wird durch die Feldformer 30 und 31 zu den Enden der Feldformerarme 33 und 34 (die in F i g. 4 gezeigt sind) gesammelt. Zwischen entsprechenden Armen 33 des Feldformers 30 und entsprechenden Armen 34 des Feldformers 31 wird ein magnetisches Feld gebildet, das in F i g. 4 durch die Feldlinien 35 und 36 veranschaulicht ist. Beide Feldlinien 351 id 36 erscheinen sammelnd an den Enden der Arme 33 und 34 und verlaufen zwischen ihnen, so daß sie ein Paar tonnenförmiger Magnetfelder zwischen entsprechenden Armen 33 und 34 der Feldformer 30 und 31 bilden.
Der obere Bereich des durch die Feldlinien 35 dargestellten Feldes und der untere Bereich des durch die Feldlinien 36 dargestellten Feldes tendieren da/.u, aus den Bildröhrenhals 14 herauszufallen. In den Feldbereichen, die in den Bildröhrenhals hineinfallen, wird ein kissenförmiges Feld gebildet, wie dies F i g. 4 zeigt. Dieses lokalisierte kissenförmige Feld wirkt auf die das Strahlsystem verlassenden Elektronenstrahlen als Erweiterung des Hauptablenkfeldes. Das Kissenfeld sorgt für die Feldungleichförmigkeit, die für die Vertikalkomakorrektur notwendig ist, und befindet sich erwünschterweise an dem komaempfindlichen Eingangsbereich des Ablenkjoches. Dieses komakorrigierende Kissenfeld wird gebildet durch Kanalisierung des Streuflusses und andernfalls nutzlosen Flusses auf den Eingangsbereich des Joches. Durch Sammeln des Streuflusses tragen die Feldformer 30 und 31 zur Ablenkung der Elektronenstrahlen bei, und daher verringert dieses Komakorrekturfeld die durch das Hauptablenkfeld aufzubringende Leistung. Indem die Komakorrektur durch äußere Feldformer anstatt durch die Windungen bewirkt wird, wird außerdem die Größe der Feldungleichförmigkeit reduziert, und damit wird die Empfindlichkeit der Konvergenz gegen Jochquerbewegungen verringert
F i g. 5 zeigt die Ungleichförmigkeitsverteüung für ein planar gewickeltes Joch (Kurve 39) und ein unter Vorspannung gewickeltes Joch (Kurve 37) unter Verwendung von Feldformern der oben beschriebenen Art
Die durch die Kurve 39 dargestellte Vertikalwicklung zeigt die Tonnenungleichförmigkeit in der Jochmitte, die für die Konvergenz notwendig ist, und die Kissenungleichförmigkeit des Eingangsbereiches, die für die Ko makorrektur notwendig ist, jedoch fehlt die für die Ost-West-Kissenkorrektur erforderliche Kissenungleichförmigkeit am Ausgangsbereich. Fig.6 zeigt ein Ablenkjoch 38 mit planar oder radial gewickelten Vertikalspu-
■j lcn, mit einer frontsciligen Kreuzarmanordnung 40 und rückseitigen Feldformern 41 gemäß der Erfindung. Eine ähnliche frontseitige Kreuzarmanordnung befindet sich auf der anderen Seite des Joches 38. Die Kreuzarmanordnung 40 weist einen großen vertikal angeordneten
ίο Flußsammler 42 mit einem oberen Flußkanalisierungsarm 43 und einem unteren Flußkanaiisierungsarm 44 auf. Eine Froniseitenkreuzarmanordnung ist in der veröffentlichten britischen Patentanmeldung Nr. 20 10 005A (Tokyo Shibaura Denki Kabushiki Kai shii) beschrieben. Diese frontseitige Kreuzarmanord nung erzeugt ein kissenförmiges Feld im Bereich vor dem Joch 38 und sorgt für die Ost-West-Kissenkorrektur. F i g. 7 veranschaulicht pin Joch 45 mit vorgespannten oder nichtradial gewickelten Vertikalablenkspulen und mit rückwärtigen Feldformern gemäß der hier beschriebenen Erfindung. Aus F i g. 7 sieht man, daß die Vertikalwicklungswindungen auf dem Jochkern an den seiner Rückseiten näher liegenden Enden honzentriert sind und sich an der Ober- und Unterseite des Joches nahe seiner Vorderseite zunehmend konzentrieren. Eine solche Verteilung ergibt die notwendige Kissenungleichförmigkeit im Ausgangsbereich des Joches zur Korrektur der Kissenverzeichnung. Die Ungleichförmigkeits-
jo verteilung des Joches 45 ähnelt derjenigen gemäß Kurve 37 in F i g. 5.
Jedes der loche 38 und 45 in den F i g. 6 bzw. 7 ergibt daher die notwendige Ungleichförmigkeitsverteüung zur Erreichung der Elektronenstrahlkonvergenz und
J5 Korrektur von Vertikalkoma und Kissenverzeichnung bei verringertem Leistungsverbrauch und geringerer Empfindlichkeit gegen Jochquerverschiebungen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Fernsehwiedergabesystem mit einer Bildröhre, die einen Halsteil und ein darin befindliches Elektro- s nenstrahlsystem zur Erzeugung von drei Elektronenstrahlen enthält, ferner mit einem Ablenkjoch, das eine toroidförmig um einen magnetisch permeablen Kern gewickelte Ablenkspule enthält, weicher die Wege der drei von dem Elektronenstrahlsystem to ausgehenden Strahlen umgibt, wobei die Spule ein Ablenkfeld mit einem Bereich im Inneren des Kernes und einem äußeren Bereich außerhalb des Kernes erzeugt, mit einer ein magnetisches Feld beeinflussenden Einrichtung, welche erste und zweite magneiisch permeable Teile aufweist, die jeweils an entgegengesetzten Seiten des Joches angeordnet sind und deren jedes mit einem ersten Ende innerhalb des äußeren Feldes und mit einem zweiten Ende an der Rückseite des Eintrittsendes des Ablenkjoches und angt^szend an den Halsteil der Bildröhre so angeordnet ist daß jedes der Teile einen Teil des äußeren Flusses zu seinem zweiten Ende kanalisiert dadurch gekennzeichnet, daß jedes dieser zweiten Enden derart geformt ist, daß es in dem Halsteil (14) in der Nähe des Eintrittsendes des Ablenkjoches ein kissenförmiges Feld solcher Größe und solchen Ausmaßes bildet, daß im wesentlichen Komafehler korrigiert werden.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich- jo net, daß das zweite Ende jedes der magnetisch permeablen Teile (JO, 31; 41) einen oberen und einen unteren Arm (33, 34) definiert, v? jlchc im wesentlichen rechtwinklig zu dem Halsteil (54) angeordnet sind. j5
3. System nach Anspruch I dadurch gekennzeichnet, daß das erste Ende jedes der magnetisch permeablen Teile (30,31; 41) dem Kern (25) benachbart angeordnet ist zur Kanalisierung eines Teiles des Flusses im Kern (25) in das permeable Teil (30, 31; 41).
4. System nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die toroidförmig gewickelte Ablenkspule (26) die Vertikalablenkung der Strahlen bewirkt und daß das Ablenkjoch (13) zusätzlich eine Sattelabienkspule (27) für die Horizontalablenkung der Strahlen erhält, und daß das erste Ende jedes der permeablen Teile (30,31; 41) sich nur innerhalb des äußeren Feldes befindet.
5. System nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertikalablenkspule (26) im wesentlichen radiale Wicklungen aufweist und daß das Ablenkjoch (38) ein Paar Kreuzarmglieder (43,44) enthält, die auf jeder Seite des Joches (38) neben der Jochvorderseite zur Erzeugung eines kissenförmi- 5·5 gen Feldes in der Nähe der Jochvorderseite zu Korrektur der Ost-West-Kissenverzeichnung angeordnet sind.
6. System nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertikalablenk.wicklung (26) unradiale bo Windungen enthüllt, die im Sinne einer Korrektur der Ost-West-Kissenverzeichnung ausgebildet sind.
DE3118998A 1980-05-14 1981-05-13 Farbfernsehwiedergabesystem Expired DE3118998C2 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US06/149,681 US4357586A (en) 1980-05-14 1980-05-14 Color TV display system

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Publication Number Publication Date
DE3118998A1 DE3118998A1 (de) 1982-03-11
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DE3118998A Expired DE3118998C2 (de) 1980-05-14 1981-05-13 Farbfernsehwiedergabesystem

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