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DE727477C - Einrichtung zur Beseitigung der Verzerrung der bei einer Kathodenstrahlroehre vom Kathodenstrahl beschriebenen Figur - Google Patents

Einrichtung zur Beseitigung der Verzerrung der bei einer Kathodenstrahlroehre vom Kathodenstrahl beschriebenen Figur

Info

Publication number
DE727477C
DE727477C DEN41901D DEN0041901D DE727477C DE 727477 C DE727477 C DE 727477C DE N41901 D DEN41901 D DE N41901D DE N0041901 D DEN0041901 D DE N0041901D DE 727477 C DE727477 C DE 727477C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cathode ray
magnetic poles
magnetic
distortion
poles
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEN41901D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Johannes De Gier
Dr Arie Andries Kruithof
Dr Frans Michel Penning
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Philips Intellectual Property and Standards GmbH
Original Assignee
Philips Patentverwaltung GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Patentverwaltung GmbH filed Critical Philips Patentverwaltung GmbH
Priority to DEN41901D priority Critical patent/DE727477C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE727477C publication Critical patent/DE727477C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J29/00Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
    • H01J29/46Arrangements of electrodes and associated parts for generating or controlling the ray or beam, e.g. electron-optical arrangement
    • H01J29/56Arrangements for controlling cross-section of ray or beam; Arrangements for correcting aberration of beam, e.g. due to lenses

Landscapes

  • Cathode-Ray Tubes And Fluorescent Screens For Display (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Beseitigung der Verzerrung der bei einer Kathodenstrahlröhre vom Kathodenstrahl beschriebenen Figur Bei Kathodenstrahlenröhren können durch mehrere Ursachen Verzerrungen der vom Kathodenstrahlenbündel an der Prallstelle beschriebenen Figur entstehen. Eine dieser Ursachen ist bei elektrostatischer Ablenkung des Bündels die Einwirkung des elektrischen Feldes zwischen dem einen Plattenpaar auf das Feld zwischen dem zweiten Plattenpaar, wenn z. B. die eine Platte von einem Plattenpaar ein festes Potential mit Bezug auf die Kathode der Kathodenstrahlenröhre und die andere Platte ein schwankendes Potential hat.
  • Soll z. B. durch das Bündel ein Rechteck ausgefüllt werden, so wird durch die genannte bildverzerrende Ursache das Bildfeld statt einer rechteckigen eine trae-zförmige Gestalt zeigen. Auch durch geneigte Aufstellung des Prallschirmes zur Achse des Elektrodensystems, wie dies bei Röhren zur Bildzerlegung auf der Senderseite vorkommt, wird das Bild trapezförmig verzerrt.
  • Es ist für den letztgenannten Fall bereits bekannt, in der Nähe der Ablenkstelle einen permanenten Magneten anzuordnen, der unmittelbar hinter dem Biegepunkt des Strahlenbündels ein korrigierendes Magnetfeld erzeugt. Das feste magnetische Feld ergibt zusammen mit dem Felde der Ablenkspulen ein resultierendes magnetisches Feld, dessen Kraftlinien so gerichtet und verteilt sind, daB der Strahl in einer senkrecht zur Röhrenachse verlaufenden Ebene eine umgekehrt trapezförmige Fläche abtastet, die auf dem Bildschirm dann zufolge der geneigten Aufstellung desselben als Rechteck erscheint.
  • Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß es nicht günstig ist, solche korrigierenden Magnetfelder in der Nähe der Ablenkmittel auf das Strahlenbündel einwirken zu lassen. Diese Felder bedingen nicht nur die gewünschte Korrektion. sondern verursachen auch eine zusätzliche Abbiegung des ganzen Bündels, die sich auf dem Bildschirm in einer Verschiebung des ganzen Bildes auswirkt, die um so größer ist, je stärker das Korrektionsfeld ist.
  • Erfindungsgemäß sind für die Korrektion der Verzerrung der bei einer Kathodenstrahlröhre vom Kathodenstralilbündel beschriebenen Figur mit Hilfe von Magnetpolen diese Magnetpole voll der Ablenkstelle entfernt in der Nähe der Prallstelle angeordnet. Für die Korrektion kommt es nicht auf die mittlere Intensität des 'Magnetfeldes über das Bildfeld genommen, sondern auf die Intensitätsunterschiede an. Genügend große Intensitätsunterschiede lassen sich in der Nähe der Ablenkstelle nur durch starke magnetische Felder erzeugen, so daß hierbei eine bedeutende Bildverschiebung mit in Kauf genommen werden muß, wenn es überhaupt gelingt, eine hinreichende Inhornogenität des :Magnetfeldes zu erreichen. Gemäß der Erfindung wirken die korrigierenden Felder an einer Stelle, «-o der Bündelkanal einen verhältnismäßig großen Ouerschnitt hat, so daß es möglich ist, starke Intensitätsunterschiede bei geringer mittlerer Intensität zu schaffen.
  • Eine nähere Erklärung der Erfindung und Angabe von zweckdienlichen Weiterbildungen erfolgt mit Bezugnahme auf die ein Ausführungsbeispiel darstellende Zeichnung. In derselben zeigt: Fig. i schematisch eine Kathodenstrahlenröhre mit einer magnetischen Anordnung gemäß der Erfindung: Fig.2 ist eine Draufsicht auf den Bildschirm einer Kathodenstrahlenröhre nach der Kathode hin.
  • Die Kathodenstrahlenröhre hat eine evakuierte Glashülle mit einem zylindrischen Teil i und einem trichterförmig sich erweiternden Teil z. Für die Erzeugung des Kathodenstralilbündels dient die indirekt geheizte Kathode 3 mit der sie umgebenden Steuerelektrode .I, die Sauganode 5 und die Beschleunigungselektrode 6. Die Röhre enthält ferner zwei Paare Ablenkplatten 7, 8 und 9 und einen Leuchtschirm io.
  • Ein der Form der Hülle angepaßter Metallmantel i i aus Eisen umgibt die Röhre mit einem kleinen Zwischenraum und schützt sie gegen die Einwirkung von äußeren elektrischen oder magnetischen Feldern. Beim Betriebe wird von beiden Ablenkplattenpaaren je eine Platte mit der Beschleunigungselektrode 6 verbunden, und an die anderen Platten werden jeweils verschiedene. mit Bezug auf die Spannung der Elektrode 6 schwankende Potentiale angelegt. Wenn keine weiteren Mittel vorgesehen sind, wird zufolge der unsymmetrischen Potentialverteilung die Ablenkung, welche das Kathodenstrahlenbündel erhält, gestört, so daß sie nicht genau den zwischen den Platten herrschenden Spannungen entspricht. Wenn z. B. die Ablenkspannungen so gewählt werden, daß eine rechteckige Figur auf dein- Leuchtschirm io der Röhre erscheinen sollte, so ergibt sich, daß anstatt eines Rechteckes eine trapezförmige Figur aufgezeichnet wird. In Fig. 2 ist diese Figur mit ABCD angegeben.
  • Erfindungsgemäß werden in der Nähe der Prallstelle, also in der Nähe des Leuchtschirmes io, Magnetpole 12, 13, 14, 15, 16 und 17 angeordnet, die stark inhomogene 'Magnetfelder erzeugen. Diese Magnetfelder sind sog gerichtet und über die Bildfläche verteilt, daß sie auf die Kathodenstrahlen Kräfte ausüben, die eine Korrektion der verzerrten Teile herbeiführen. Diese Kräfte müssen z. B. an den Ecken .-i und B entgegensetzt gerichtet und das magnetische Feld muß, über die ganze Bildfläche genommen, stark inhomogen sein. Das kann man mit einem Korrektionsfeld nahe an der Ablenkstelle, an der der Querschnitt des Bündelkanals noch sehr klein ist. nicht erreichen. Um dort die nötige inhornogenität zu erhalten, würde man ein so starkes Feld brauchen, daß eine starke Verschiebung des Bündelkanals mit in Kauf genommen werden müßte. Die dadurch verursachte Störung würde größer sein als die durch das Magnetfeld zu beseitigende Verzerrung.
  • Die im Ausführungsbeispiel vorgesehenen 'Magnetpole sind an dem Schutzmantel i i befestigt, der als Magnetjoch dient. '-Man kann zu beiden Seiten der Grundlinie AB des Trapezes symmetrisch zur Mittellinie vi, je zwei Magnetpole verschiedener Polarität anordnen. Auf der einen Seite der Grundlinie liegen die Magnetpole 12 und 13 und auf der anderen Seite die Magnetpole 14 und 17. In vielen Fällen werden diese vier Pole genügen, und es wird hiermit eine befriedigende Korrektion der Bildverzerrung erhalten. In der Hauptsache ist der erzielte Effekt von der Aufstellung der beiden Pole 14. und 17 abhängig. Sind sie den Polen 12 und 13 zu nahe angeordnet, so ist das Streufeld dieser beiden Pole zu gering, und dieses kann die Verzerrung außerhalb des Bereiches des magnetischen Kraftstromes zwischen den Polen 12-17 und 13-4 nicht vollständig aufheben. Bei etwas größerer Entfernung findet eine :@bschwächung des direkten magnetischen Kraftstromes statt, und der Einfluß des Streufeldes -wird gesteigert. Wird nach diesen Hinweisen die Anordnung der Pole vorgenommen, so wird also das Feld zwischen den Polen 12 und 17 und das Feld zwischen den Polen 13 und 14 bedeutend stärker sein als das Feld zwischen 12 und 13 und zwischen 14 und 17, das möglichst wenig Einfluß haben soll.
  • Die Korrektion kann noch dadurch verbessert werden, daß auch die kurze Parallelseite des Trapezes CD zwischen vier Magnetpolen eingeschlossen wird. In Fig. 2 sind dies also die Pole 1q., 15, 16 und 17. Die eingezeichneten Kurven geben den Verlauf jeweils einer Kraftlinie an, die durch die Magnetfelder auf die Elektronen ausgeübten Kräfte sind dabei in der Figur durch Pfeile angedeutet. Es ergibt sich, daß durch diese Kräfte die stehenden Seiten des Trapezes etwas um ihre Mitte gedreht werden, so daß aus dem unerwünschten Trapez ein Rechteck entsteht.
  • In der Mitte der Seiten AD und BC dürfen keine Magnetkräfte wirken. Um die an dieser Stelle etwa noch vorhandenen Kräfte unschädlich zu machen, kann man die Magnetpole 1q. und 17, wie aus der Zeichnung ersichtlich, etwas gegen die anderen Pole in der Richtung der Röhrenachse über den Bildschirm hinaus verschieben, so daß das zwischen den genannten Polen bestehende magnetische Feld eine Komponente in der Strahlenrichtung bekommt, die keine Strahlablenkung verursacht, während die quer zur Strahlenrichtung gerichtete Komponente in der Mitte zwischen A und D bzw. B und C geringer wird oder sogar gleich Null werden kann.
  • Ein wichtiger Vorteil der Erfindung besteht darin, daß man für asymmetrisch zur Anodenspannung sich ändernde Ablenkspannungen dieselben Röhren verwenden kann wie für symmetrisch schwankende Ablenkspannungen. Man braucht nur die Röhrenhülle mit einem geeigneten Satz Magnetpolen zu versehen. Bei vielen Röhren, die nur mit asymmetrischen Ablenkspannungen betrieben werden, ist eine Platte der beiden Ablenkplattenpaare innerhalb der Röhre mit einer ein festes Potential aufweisenden Elektrode verbunden. Dadurch werden zwei Wanddurchführungen erspart. Auch sind die Korrektionsmittel zur Kompensierung der Verzerrung, wie z. B. Hilfselektroden, innerhalb der Röhre angeordnet. Wollte man eine für symmetrische Ablenkspannungen gebaute Röhre mit unsymmetrischer Spannung betreiben, so wären die Nachteile dieser Betriebsweise mit in Kauf zu nehmen, und diese Nachteile werden durch die Erfindung beseitigt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Beseitigung der Verzerrung der bei einer Kathodenstrahlröhre vom Kathodenstrahl beschriebenen Figur mit Hilfe von Magnetpolen, dadurch gekennzeichnet, daß diese Magnetpole von der Ablenkstelle entfernt in der Nähe der Prallstelle angeordnet sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, zum Ausgleichen einer trapezförmigen Verzerrung, dadurch gekennzeichnet, daß auf beiden Seiten wenigstens einer der Grundlinien des trapezförmigen Bildfeldes symmetrisch zur Mittelsenkrechten auf dieser Grundlinie zwei Magnetpole angeordnet sind.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den auf beiden Seiten der Grundlinie des Trapezes liegenden Magnetpolen größer ist als der Abstand zwischen zwei auf derselben Seite der Mittelsenkrechten auf dieser Grundlinie angebrachten Magnetpole.
  4. 4.. Einrichtung nach Anspruch 1,:2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die magnetischen Kraftlinien an Stellen, an denen keine korrigierenden Kräfte erwünscht sind, durch gegenseitige Verschiebung der Magnetpole in der Richtung der Kathodenstrahlen gebogen werden.
  5. 5. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetpole von einem als Magnetjoch dienenden, die Röhre umschließenden Schutzmantel aus Eisen getragen werden.
DEN41901D 1938-04-25 1938-04-26 Einrichtung zur Beseitigung der Verzerrung der bei einer Kathodenstrahlroehre vom Kathodenstrahl beschriebenen Figur Expired DE727477C (de)

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DEN41901D DE727477C (de) 1938-04-25 1938-04-26 Einrichtung zur Beseitigung der Verzerrung der bei einer Kathodenstrahlroehre vom Kathodenstrahl beschriebenen Figur

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DE210411X 1938-04-25
DEN41901D DE727477C (de) 1938-04-25 1938-04-26 Einrichtung zur Beseitigung der Verzerrung der bei einer Kathodenstrahlroehre vom Kathodenstrahl beschriebenen Figur

Publications (1)

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DE727477C true DE727477C (de) 1942-11-04

Family

ID=25760591

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DEN41901D Expired DE727477C (de) 1938-04-25 1938-04-26 Einrichtung zur Beseitigung der Verzerrung der bei einer Kathodenstrahlroehre vom Kathodenstrahl beschriebenen Figur

Country Status (1)

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DE (1) DE727477C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1041075B (de) * 1954-09-14 1958-10-16 Rca Corp Vorrichtung zur Korrektur der Richtungen eines Elektronenstrahles in einer Farbfernsehroehre
DE1062737B (de) * 1955-01-13 1959-08-06 Richard A Fisch Mehrteilige Isolierhuelle fuer eine Kathodenstrahlroehre mit Metallkolben fuer Farbfernsehen
DE976695C (de) * 1943-09-08 1964-03-05 Philips Nv Ablenkspulenanordnung fuer Kathodenstrahlroehren

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE976695C (de) * 1943-09-08 1964-03-05 Philips Nv Ablenkspulenanordnung fuer Kathodenstrahlroehren
DE1041075B (de) * 1954-09-14 1958-10-16 Rca Corp Vorrichtung zur Korrektur der Richtungen eines Elektronenstrahles in einer Farbfernsehroehre
DE1062737B (de) * 1955-01-13 1959-08-06 Richard A Fisch Mehrteilige Isolierhuelle fuer eine Kathodenstrahlroehre mit Metallkolben fuer Farbfernsehen

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