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DE1202317B - Fokussiersystem fuer Fernsehaufnahmeroehren - Google Patents

Fokussiersystem fuer Fernsehaufnahmeroehren

Info

Publication number
DE1202317B
DE1202317B DEF34107A DEF0034107A DE1202317B DE 1202317 B DE1202317 B DE 1202317B DE F34107 A DEF34107 A DE F34107A DE F0034107 A DEF0034107 A DE F0034107A DE 1202317 B DE1202317 B DE 1202317B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
focusing
coil
focusing coil
cathode
scanning beam
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF34107A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Herbert Baehring
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch Fernsehanlagen GmbH
Original Assignee
Fernseh GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fernseh GmbH filed Critical Fernseh GmbH
Priority to DEF34107A priority Critical patent/DE1202317B/de
Publication of DE1202317B publication Critical patent/DE1202317B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J29/00Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
    • H01J29/46Arrangements of electrodes and associated parts for generating or controlling the ray or beam, e.g. electron-optical arrangement
    • H01J29/58Arrangements for focusing or reflecting ray or beam
    • H01J29/64Magnetic lenses
    • H01J29/66Magnetic lenses using electromagnetic means only

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Details Of Television Scanning (AREA)

Description

  • Fokussiersystem für Fernsehaufnahmeröhren Bei mit langsamen Elektronen abgetasteten Bildaufnahmeröhren wird heute allgemein ein Ablenksystem verwendet, bei dem sich Fokussierfeld und Ablenkfeld durchdringen. Hierdurch wird angestrebt, daß der abgelenkte Elektronenstrahl möglichst an allen Stellen auf der Zielelektrode senkrecht landet. Bei diesen Orthogonalabtastsystemen wird der Strahl mehrmals fokussiert, z. B. beim Superorthikon fünfbis sechsmal. Man kann durch eine geeignete Bemessung der Länge der Ablenkspulen und einen geeigneten Abstand derselben von der Signalplatte in bezug auf die Knotenabstände ein hohes Maß an Auflösung erreichen, z. B. bei einem 3"-Orthikon bei 5 MHz etwa 80 °lo der bei 0,5 MHz erreichten Modulationstiefe.
  • Aus Versuchen konnte jedoch geschlossen werden, daß eine weitere Erhöhung der Auflösung durch elektronenoptische Abbildungsmängel im Bereich des Strahlsystems verhindert wird. Aufgabe der Erfindung ist es daher, durch eine Verbesserung der Abbildung des vor der Kathode des Strahlsystems entstehenden Strahlenüberkreuzungspunktes eine weitere Erhöhung der Auflösung zu erzielen.
  • Der Elektronenstrahl tritt aus dem überkreuzungspunkt mit einer gewissen Divergenz dl (etwa 3°) aus. Erstreckt sich das Fokussierfeld homogen über den gesamten Strahlenweg, so vereinigen sich die Elektronen im ersten und jedem weiteren Fokussierpunkt unter dem gleichen Divergenzwinkel b, = b1, und der Strahlquerschnitt im ersten Überkreuzpunkt bildet sich in jedem weiteren Fokussierpunkt im Maßstab 1 : 1 ab. Der Strahlengang ist in F i g. 1 durch ausgezogene Linien dargestellt. Zur Vereinfachung der elektronenoptischen Betrachtungen wurde zunächst das verteilte Feld etwa in der Mitte des ersten Knotenabstandes vor der Kathode zusammengefaßt.
  • Es verhalten sich dann die Divergenzwinkel b1 zu,)" wie die Abstände der Knoten von der Hauptebene a zu b. Ferner gilt B : A --- b : a (B und A sind die bildseitigen und dingseitigen Halbmesser des Elektronenstrahlknotens).
  • Durch Verschieben der Fokussierebene in den Punkt C (gestrichelter Strahlengang) erhält man eine Vergrößerung des Einfallswinkels b,', aber eine Verkleinerung der Abbildungsgröße B, d. h., der erste Strahlüberkreuzungspunkt wird in den folgenden Abbildungspunkten verkleinert abgebildet, so daß sich eine dünnere Abtastspur auf der Signalplatte ergibt. Dies erbringt eine größere Auflösung in Zeilenrichtung und, sofern sich die Zeilen nicht überlappen, auch in Bildrichtung. Die Vergrößerung der Divergenz des Einfallswinkels r5., ist im allgemeinen unerwünscht. Es können dadurch astigmatische Fehler, die durch ein inhomogenes Ablenkfeld und durch ein inhomogenes Fokussierfeld in der Ebene senkrecht zur Röhrenachse entstehen, vergrößert werden, und es müssen besondere, bereits bekannte Mittel angewandt werden, um die astigmatischen Fehler klein zu halten. Aus Versuchen konnte geschlossen werden, daß eine größere Punktschärfe auch eine größere Auflösung bringt. Die Verlagerung der Fokussierebene in die zweite Hälfte des ersten Knotenabstandes von der Kathode ist bei der langen Fokussierspule in geringem Maße erfüllt, da die Kraftlinien am Ende der Spule auseinanderlaufen.
  • Es sind bereits verschiedenartige Maßnahmen zur Beeinflussung der Feldstärke einer Fokussierspule für Kathodenstrahlröhren bekannt. Man hat bei Fokussierspulen, die sich über die ganze Länge des abzubildenden Kathodenstrahles erstrecken, zusätzliche Wicklungen an den Enden der Spule angebracht, um Randunschärfen und geometrische Verzerrungen der Abbildung zu vermeiden, die von der natürlichen Abnahme der magnetischen Feldstärke an den Enden der gleichmäßig bewickelten Fokussierspule herrühren.
  • Ferner hat man auch bei Spulensystemen zur magnetischen Konzentration der von einer großflächigen Fotokathode ausgehenden Elektronen eine den ganzen Strahlengang umhüllende Fokussierspule verwendet und diese auf ihrer gesamten äußeren Oberfläche mit einer Zusatzwicklung aus ferromagnetischem Draht umgeben. Zusatzwicklungen zur Verbesserung der Abbildungsgüte sind auch bei Braunschen Röhren für Oszillographen und Fernsehzwecke angegeben worden, bei denen der Röhrenhals zwischen der Kathode und dem kegelförmigen Teil des Kolbens von einer Fokussierspule umschlossen ist. Durch diese Zusatzwicklung soll erreicht werden, daß der Überkreuzungspunkt (cross-over) innerhalb des Ablenkraumes der Strahlablenkmittel abgebildet wird. Diese Zusatzwicklung befindet sich über der ersten Hälfte des Knotenabstandes zwischen dem Überkreuzungspunkt und dem ersten Knoten. Schließlich ist auch bereits eine Hilfsspule in dem Raum zwischen der Fokussierspule und der Röhrenhülle einer Superorthikonröhre angegeben worden, welche aus wenigstens zwei Teilwicklungen besteht und dazu dient, eine Zentrierung des Elektronenstrahles auf die Röhrenachse vorzunehmen und eine schraubenförmige Bewegung der Elektronen zu unterdrücken.
  • Keine der bekannten Anordnungen läßt demnach die dem Erfindungsgegenstand zugrunde liegende Aufgabe erkennen, eine Verbesserung der Abbildung des Überkreuzungspunktes am ersten Knotenpunkt im Sinne einer punktförmigen Konzentration vorzunehmen.
  • Zur Lösung der eingangs gestellten Aufgabe wird bei einem Fokussiersystem für Fernsehaufnahmeröhren mit lanssamein Abtaststrahl und mit einer langen Fokussierspule, innerhalb derer der Abtaststrahl in mehreren Knoten gebündelt wird und bei dem sich Fokussierfeld und Ablenkfeld durchdringen, erfindungsgemäß die Fokussierspule an ihrem der Kathode des Abtaststrahles zugewandten Ende so ausgebildet ist, daß der Gradient des durch dieses Ende erzeugten Feldes im Bereich des Abtaststrahles in der ersten Hälfte des ersten Knotenabstandes, vom Überkreuzungspunkt aus gesehen, flach steigend über einen steilen Anstieg im mittleren Bereich zu einer Abflachung in der zweiten Hälfte des ersten Knotenabstandes übergeht.
  • Eine beispielsweise Ausbildung der erfindungsgemäßen Fokussierspule wird in F i g. 2 gezeigt. Hier ist 1 die Fokussierspule des bisher verwendeten Typs. Die dick ausgezogene Kurve 2 stellt den dazugehörigen Feldverlauf dar. Mit 3 ist die nach der Erfindung verlängerte Fokussierspule und mit 4 die ferromagnetische Umhüllung bezeichnet. Sie erstreckt sich auf der Außenseite unmittelbar bis mindestens in die Nähe des ersten Knotenabstandes, auf der Innenseite von etwa der Hälfte bis drei Viertel des ersten Knotenabstandes und bedeckt auch die Stirnseite der Spule. Die punktiert ausgezogene Kurve 5 ergibt den verbesserten Feldverlauf. Das Feld nahe der Kathode K wird fast Null. Das Feld vor dem ersten Knoten K1 wird verstärkt.
  • Dadurch tritt eine Verlagerung der Fokussierebene nach dem ersten Knoten hin ein, und es wird ein kleineres Abbildungsverhältnis im ersten Knoten und somit eine erhöhte Auflösung der Bildaufnahmeröhre erreicht.
  • Mittel, um astigmatische Fehler der Ablenkspulen zu vermeiden, sind kosinusartige Strombelagverteilung oder gleichmäßige Strombelagverteilung über 60° des kreisförmig begrenzten Ablenkraums.
  • Mittel, um astigmatische Fehler der Fokussierspule, hervorgerufen z. B. durch Eisengehalt des Kupferspulendrahtes, zu vermeiden, sind mehr oder weniger lange Kompensationsbleche an der Innenseite der Fokussierspule oder Verwendung von sehr eisenarmen Draht.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Fokussiersystem für Fernsehaufnahmeröhren mit langsamem Abtaststrahl mit einer langen Fokussierspule, innerhalb derer der Abtaststrahl in mehreren Knoten gebündelt wird und bei dem sich Fokussierfeld und Ablenkfeld durchdringen, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung der Fokussierspule an ihrem der Kathode des Abtaststrahles zugewandten Ende, daß der Gradient des durch dieses Ende erzeugten Feldes im Bereich des Abtaststrahles in der ersten Hälfte des ersten Knotenabstandes, vom Oberkreuzungspunkt aus gesehen, flach steigend über einen steilen Anstieg im mittleren Bereich zu einer Abflachung in der zweiten Hälfte des ersten Knotenabstandes übergeht.
  2. 2. Fokussierspule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Spulenende der Raum zwischen Hauptfokussierspule und Röhrenhülle durch die Windungen einer Fokussierzusatzwicklung ausgefüllt ist.
  3. 3. Fokussierspule nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Fokussierspule bis wenigstens in Kathodennähe oder darüber hinaus reicht und daß die Außenseite der Fokussierspule mindestens bis zum ersten Knotenpunkt und über einen ferromagnetischen Verbindungsring auch die Innenseite der Fokussierspule bis etwa zur Hälfte bis drei Viertel des ersten Knotenabstandes, von der Strahlkathode aus gerechnet, aus ferromagnetischem Material besteht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 725 473, 738158; deutsche Auslegeschrift Nr. 1055 049; deutsche Patentanmeldungen F 1194 VIII c / 2l. g (bekanntgemacht am 12.4.1951), K 11110 VIII a / 21 ai (bekanntgemacht am 19. 6. 1952); USA: Patentschrift Nr. 2 533 073.
DEF34107A 1961-06-08 1961-06-08 Fokussiersystem fuer Fernsehaufnahmeroehren Pending DE1202317B (de)

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DEF34107A DE1202317B (de) 1961-06-08 1961-06-08 Fokussiersystem fuer Fernsehaufnahmeroehren

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DE1202317B true DE1202317B (de) 1965-10-07

Family

ID=7095414

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DEF34107A Pending DE1202317B (de) 1961-06-08 1961-06-08 Fokussiersystem fuer Fernsehaufnahmeroehren

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DE (1) DE1202317B (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE725473C (de) * 1935-07-23 1942-10-08 Fernseh Gmbh Elektronensammelspule
DE738158C (de) * 1940-02-17 1943-08-04 Fernseh Gmbh Spulensystem zur elektronenoptischen Abbildung einer grossflaechigen Photokathode bzw zur elektromagnetischen Konzentration des von ihr ausgehenden, nicht zu einem Strahl gebuendelten Elektronenstromes
US2533073A (en) * 1945-11-28 1950-12-05 Rca Corp Cathode beam tube
DE1055049B (de) * 1957-01-04 1959-04-16 Fernseh Gmbh Fokussierungsanordnung fuer eine Vidikonroehre

Patent Citations (4)

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