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DE1053651B - Anordnung zur Unterdrueckung zusaetzlicher Stromwaermeverluste in gewendelten Transformatorenwicklungen - Google Patents

Anordnung zur Unterdrueckung zusaetzlicher Stromwaermeverluste in gewendelten Transformatorenwicklungen

Info

Publication number
DE1053651B
DE1053651B DEG21942A DEG0021942A DE1053651B DE 1053651 B DE1053651 B DE 1053651B DE G21942 A DEG21942 A DE G21942A DE G0021942 A DEG0021942 A DE G0021942A DE 1053651 B DE1053651 B DE 1053651B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
points
arrangement
groups
conductors
sub
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG21942A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Habil Franz Heiles
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Garbe Lahmeyer and Co AG
Original Assignee
Garbe Lahmeyer and Co AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Garbe Lahmeyer and Co AG filed Critical Garbe Lahmeyer and Co AG
Priority to DEG21942A priority Critical patent/DE1053651B/de
Publication of DE1053651B publication Critical patent/DE1053651B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/28Coils; Windings; Conductive connections
    • H01F27/2871Pancake coils

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Coils Of Transformers For General Uses (AREA)

Description

  • Anordnung zur Unterdrückung zusätzlicher Stromwärrneverluste in gewendelten Transformatorenwicklungen Transformatorenwicklungen für große Stromstärken, die dementsprechend große Leiterquerschnitte erfordern, müssen so entworfen werden, daß die unter der Einwirkung des magnetischen Streufeldes entstehenden zusätzlichen Verluste in erträglichen Grenzen bleiben. Eine bekannte Maßnahme, dieses Ziel zu erreichen, besteht darin, den gesamten Leiterquerschnitt in eine gewisse Zahl von parallelen Teilleitern aufzuteilen und diese im Zuge der Wicklung an einzelnen Stellen so umzuschichten, daß eine möglichst gleichmäßige Verkettung der einzelnen Teilleiter mit dem magnetischen Streufluß erreicht wird.
  • Es gibt zwei verschiedene Arten einer solchen Umschichtung. Bei der einen Art, die als Verdrillung bezeichnet werden soll, -wird an der Verdrillungsstelle der Gesamtleiter um 180° gedreht. Hinter der Verdrillungsstelle ist dann die Reihenfolge der Einzelleiter die umgekehrte wie vor der Verdrillungsstelle. Hinter einer etwaigen zweiten Verdrillungsstelle ist die ursprüngliche Reihenfolge wieder vorhanden. Solche Verdrillungen lassen sich zwar in verhältnismäßig einfacher Weise und entweder ohne oder mit nur geringfügigem zusätzlichem Raumbedarf ausführen, erfüllen aber die Forderung nach gleichmäßiger Verkettung der Teilleiter mit dem Streufluß nur sehr unvollkommen. Sie werden daher nur selten und auch dann nur bei Wicklungen für mäßige Stromstärken angewandt.
  • Bei der zweiten Art der Umschichtung, die als Wendelung bezeichnet wird, wird die Reihenfolge der Teilleiter an den Wendelstellen zyklisch vertauscht. Die Zahl der Wendelstellen steht dann in direktem Zusammenhang mit der Zahl der parallelen Teilleiter. Meistens werden (m-1) Wendelstellen vorgesehen, wenn m Teilleiter vorhanden sind. Es sind auch Ausführungen mit m Wendelstellen bekannt, bei denen die Abstände zwischen Wicklungsanfang und erster Wendelstelle sowie zwischen letzter Wendelstelle und Wicklungsende nur halb so groß sind wie die Abstände zwischen benachbarten Wendelstellen. Die gebräuchlichste Ausführungsart von Wicklungen, bei denen solche zyklische Vertauschungen vorgenommen werden, ist die sogenannte Wendelwicklung. Die Wicklung mit Wendelstellen erfüllt zwar die Forderung nach gleichmäßiger Verkettung der Teilleiter mit dem Streufluß sehr vollkommen, doch erfordert jede Wendelstelle einen zusätzlichen Raumbedarf. Auch ist der Arbeitsaufwand zur Herstellung einer Wendelstelle wesentlich größer als der zur Herstellung einer Verdrillungsstelle. Raumbedarf und Arbeitsaufwand wachsen also mit der Zahl der Wendelstellen und daher mit der Zahl der parallelen Teilleiter. Bei Wicklungen für sehr große Ströme, die einen großen Querschnitt des Gesamtleiters erfordern, muß aber eine große Zahl von Teilleitern vorgesehen werden, wenn die zusätzlichen Verluste hinreichend klein bleiben sollen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, trotz einer kleineren Zahl von Wendelstellen die zusätzlichen Verluste hinreichend klein zu halten. Sie schlägt deshalb vor, die m Teilleiter in n Gruppen aufzuteilen. Jede Gruppe enthält also n Teilleiter. Die Wendelung entsprechend dem bisher bekannten Verfahren wird dabei so durchgeführt, als ob jede Teilleitergruppe ein einzelner Teilleiter wäre. Die Zahl der Wendelstellen ist daher nicht (m-1), sondern (n-1). Je nach Größe der durch diese Wendelung der Gruppen für sich allein nicht ausreichend unterdrückten zusätzlichen Verluste werden erfindungsgemäß zusätzlich Verdrillungen vorgenommen.
  • Zahl und Lage dieser Verdrillungsstellen richten sich nach den jeweils vorliegenden Verhältnissen und sind so zu wählen, daß sich ein möglichst kleiner Wert für die zusätzlichen Verluste ergibt. Weder der Zahl noch der Lage nach brauchen die Verdrillungen der einzelnen Gruppen unter sich übereinzustimmen. Mit Rücksicht auf den Raumbedarf wird man die Verdrillungen zweckmäßig an den Wendelstellen vornehmen, doch können-in besonderen Fällen auch Verdrillungen an anderer Stelle erfolgen.
  • Um die wirksamsten Verdrillungen der Gruppen zu finden, bedient man sich zweckmäßig eines bekannten Verfahrens, das Widerstandsverhältnis k zu bestimmen. Nach diesem Verfahren kann man setzen: k=T (e) +AB Y' (e), (1) wobei cp und T bestimmte Funktionen der »reduzierten Leiterhöhe« e sind, welche ihrerseits im wesentlichen von der wirklichen Leiterhöhe und der Wechselstromfrequenz abhängt. Als wirkliche Leiterhöhe ist im vorliegenden Fall die Höhe des Wicklungsmetalls (Kupfer) aller Teilleiter einer Gruppe einzusetzen. Die Faktoren A und B hängen von dem Mittelwert der magnetischen Feldstärke ab, die an der unteren und oberen Grenzschicht einer Gruppe herrscht, wenn diese durch die ganze Wicklung durchlaufen werden. Es ist an sich bekannt, das Produkt A - B durch Verdrillungen zu beeinflussen; zweckmäßig ist ein negativer Wert dieses Produktes anzustreben. Von der Kombination der an sich bekannten Verdrillung mit der an sich bekannten Wendelung ist jedoch bisher kein Gebrauch gemacht worden. Diese Kombination, die das Wesen der vorliegenden Erfindung ausmacht, bringt aber bei der Wendelwicklung wesentliche Vorteile, die nicht ohne weiteres zu erwarten waren.
  • An Hand eines Beispiels sei dies näher erläutert: Die Zahl der Teilleiter sei ssz=15, die Zahl der Gruppen n.=5. Jede Gruppe enthält also drei Teilleiter. Die »reduzierte Leiterhöhe« des einzelnen Leiters sei 5=0,2; dann ist die reduzierte Leiterhöhe der Gruppe 5g=3 - 5 =0,6. In bekannter Weise findet man p (e) =1,000142; Tf (e) = 0,000533; 9p (eg) =1,01146; Tf (eg) = 0,04282.
  • An Hand der Zeichnung seien nacheinander drei Ausführungsarten einer Zylinderwicklung betrachtet. 1. Anordnung (Fig. 1) : Vollkommene Wendelung mit (m-1)= 14 Wendelstellen in der bisher bekannten Ausführung.
  • Das Widerstandsverhältnis ist _ () @' 3 (m2-1) Y' (e) =10394. (2) Die zusätzlichen Verluste betragen also 3,94°/0 der Gleichstromverluste.
  • 2. Anordnung (Fig. 2) : Wendelung der Gruppen allein mit (zz-1) = 4 Wendelstellen.
  • Das Widerstandsverhältnis ist k = (p (eg) -f-3 (iz2-1) F (eg) =1,354. (3) Die zusätzlichen Verluste betragen also 35,40/m der Gleichstromverluste. Dieser Wert ist so, hoch, daß man eine Wicklung in dieser Anordnung nicht durchführen wird.
  • 3. Anordnung (Fig. 3) : Wendelung der Gruppen mit vier Wendelstellen und zusätzlicher Verdrillung innerhalb der Gruppen an einzelnen Wendelstellen. Bei dieser Anordnung treten zunächst zusätzliche Verluste auf, die man aus dem Widerstandsverhältnis nach Gleichung (1) erhält. In jeder der fünf Gruppen läßt sich z. B. für das ProduktAB in dieser Gleichung der Wert AB= -0,24 erreichen, wenn man verdrillt: die erste Gruppe an den Wendelstellen 2 und 4, die zweite Gruppe an der Wendelstelle 3, die dritte Gruppe an den Wendelstellen 1 und 4, die vierte Gruppe an der Wendelstelle 2, die fünfte Gruppe an den Wendelstellen 1 und 3. Es ergibt sich dann ein Widerstandsverhältnis k = p (eg) -0,24 Yf (eg) =1,0012. (4) Die darin zum Ausdruck kommenden zusätzlichen Verluste (zusätzliche Verluste erster Ordnung) betragen 0,12"/o der Gleichstromverluste. Hinzu kommen hier allerdings noch die gleichen zusätzlichen Verluste (zusätzliche Verluste zweiter Ordnung), wie sie in der 1. Anordnung auftreten, also 3,94'°/a. Mit hinreichender Genauigkeit können die gesamten zusätzlichen Verluste als Summe derjenigen der ersten und zweiten Ordnung gesetzt werden; sie betragen also für die 3. Anordnung 4,060/m.
  • Die 3. Anordnung der Wicklung führt also zu zusätzlichen Verlusten, die nur ganz unwesentlich höher sind als diejenigen, die bei der 1. Anordnung auftreten. Sie werden aber bei der 3. Anordnung mit einem Wicklungsaufbau erreicht, der wesentlich einfacher und billiger ist als derjenige der 1. Anordnung. Da die Verdrillungsstellen mit den Wendelstellen zusammenfallen, erfordern sie keinen zusätzlichen Raumbedarf.
  • Von besonderem Vorteil ist der Aufbau der Wicklung nach der vorliegenden Erfindung, wenn die Wicklung durch wahlweise Reihen- oder Parallelschaltung für zwei oder mehr Nennspannungen verwendet werden soll. Dann ist es aus isoliertechnischen Gründen notwendig, die Teilleiter in Gruppen zusammenzufassen und zunächst die Gruppen zu wendeln. In dem betrachteten Beispiel ist das der Fall, wenn die Gruppen nicht nur parallel geschaltet werden, wie in Fig. 2 und 3 dargestellt, sondern auch in Reihe, wenn die Wicklung für die fünffache Nennspannung verwendet werden soll.
  • Wollte man in diesem Fall das für gegebene Leiterabmessungen erreichbare Minimum der zusätzlichen Verluste anstreben (im Beispiel 3,94°/0 der Gleich stromverluste), so müßte man nach den bisher bekannten Verfahren neben den (iz-1) Wendelstellen der Gruppen in jedem Wicklungsabschnitt noch Wendelstellen für die Teilleiter jeder einzelnen Gruppe vorsehen. In dem betrachteten Beispiel hätte man also insgesamt vier Wendelstellen der Gruppen und 5 - 5 - 2=50 Wendelstellen der Teilleiter innerhalb der Gruppen auszuführen.
  • Die Erfindung gestattet es jedoch, nach Fig.3 mit vier Wendelstellen der Gruppen und acht Verdrillungen auszukommen, wobei die Verdrillungsstellen räumlich mit den Wendelstellen zusammenfallen.

Claims (3)

  1. PATENTANSP$UCHE: 1. Anordnung zur Unterdrückung zusätzlicher Stromwärmeverluste in gewendelten Transformatorenwicklungen mit m quer zur Streufeldrichtung übereinanderliegenden Teilleitern, dadurch gekennzeichnet, daß n Gruppen von je Teilleitern gebildet und Wendelungen in an sich bekannter Weise so hergestellt werden, als ob die Gruppen Teilleiter wären, und daß darüber hinaus in an sich bekannter Weise Verdrillungen der Gruppen an geeigneten Stellen vorgenommen werden.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdrillungsstellen räumlich mit den Wendelstellen zusammenfallen. In Betracht_- _gezogene Druckschriften: R. Richter : Elektrische Maschinen,
  3. 3. Band, Ausg. 1954, S.208./209; R. Küchler: Die Transformatoren, Ausg. 1956, S. 274 bis 276.
DEG21942A 1957-04-18 1957-04-18 Anordnung zur Unterdrueckung zusaetzlicher Stromwaermeverluste in gewendelten Transformatorenwicklungen Pending DE1053651B (de)

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DEG21942A DE1053651B (de) 1957-04-18 1957-04-18 Anordnung zur Unterdrueckung zusaetzlicher Stromwaermeverluste in gewendelten Transformatorenwicklungen

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Publications (1)

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DE1053651B true DE1053651B (de) 1959-03-26

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DEG21942A Pending DE1053651B (de) 1957-04-18 1957-04-18 Anordnung zur Unterdrueckung zusaetzlicher Stromwaermeverluste in gewendelten Transformatorenwicklungen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1282168B (de) * 1962-02-06 1968-11-07 Smit Nijmegen Electrotec Mehrgaengige Wendelwicklung mit parallelen Leitern fuer Transformatoren und Drosselspulen grosser Stromstaerke

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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None *

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1282168B (de) * 1962-02-06 1968-11-07 Smit Nijmegen Electrotec Mehrgaengige Wendelwicklung mit parallelen Leitern fuer Transformatoren und Drosselspulen grosser Stromstaerke

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