DE2110128A1 - Verdrillter Gitterstab fur elek tnsche Maschinen - Google Patents
Verdrillter Gitterstab fur elek tnsche MaschinenInfo
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Description
Electric Corporation
Pittsburgh . Λ
26. Febr. 1971
Mein Zeichen: VPA 71/8377 D/Win
Verdrillter Gitterstab für elektrische Maschinen^
Für diese Anmeldung wird die Priorität aus der entsprechenden amerikanischen Patentanmeldung 5er.Fo. 22 475 vom 25.3.70
beansprucht.
Die Gitterstäbe elektrischer Maschinen bestehen im allgemeinen aus einer Vielzahl von gegeneinander isolierten Teilleitern, die
in nebeneinander liegenden Schichten angeordnet sind. Da sie in Buten eines lamellierten Blechpaketes liegen, treten, wenn in
ihnen Ströme fließen, infolge der mit ihnen verketteten Streuflüsse
induzierte Spannungen uiu Wirbelströme in den Teilleitern
auf. Dabei rufen sowohl der Nutenstreufluß, welcher den im Blechpaket
befindlichen Nutenteil des Gitterstabes durchsetzt, wie auch der Stirnstreufluß, der sich in den Stirnverbindungen außerhalb
des Blechpaketes ausbildet, Wirbelstromverluste durch Stromverdrängung hervor»
Zur Verminderung dieser Wirbelstromverluste ist es bekannt, die
Teilleiter eines Gitterstabes untereinander zu verdrillen. Dazu .durchlaufen die Teilleiter in jeder Schicht jeweils verschiedene,
meist alle Höhenlagen und werden dann von einer Schicht zur anderen abgekröpft· Diese Verdrillung kann sowohl im Nutteil, als
auch in den Stirnverbindungen des Gitteratabes durchgeführt
werden.
Eine Verdrillung in den Stirnverbindungen ist aber nur sinnvoll,
wenn die Teilleiter innerhalb der ganzen Wicklungsspule oder Spulengruppe, die jeweils aus mehreren Gitterstäben gebildet
wird, voneinander isoliert sind. In vielen Fällen ist es jedoch notwendig oder wünschenswert, die Teilleiter an jedem Ende
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eines Gitterstabes oder einer Spulenhälfte untereinander zu verbinden.
So ist es z.B. bei den Gitterstäben für elektrische Maschinen großer Leistung, in denen ein flüssiges Kühlmittel, wie
z.B. V/asser, durch die hohlen Teilleiter zirkuliert, wegen Fertigungsschwierigkeiten
unpraktisch, eine gesonderte Wasserzuleitung zu jedem Teilleiter zu führen. Man sieht ,vielmehr an jedem Ende
des Gitterstabes eine gemeinsame Ytessreranschlußkammer vor, um das
Wasser gleichzeitig allen Teilleitern des Gitterstabes zuzuführen.
Dies schließt die Teilleiter jedoch untereinander am Ende des Gitter Stabes kurz, so daß sie alle elektrisch innerhalb des Gitterstabes
parallel geschaltet sind und somit Verdrillungen in den Stirnverbindungen nicht wirksam sind. Dadurch bleiben die Teilleiterspannungen
in den Stirnverbindungen des Gitterstabes unausgeglichen und rufen unerwünscht große Ausgleichsströme und übermäßige
Erwärmungen hervor.
Nun ist aus der deutschen Patentschrift 1 104 049 ein Verfahren
bekannt, mit dem die unausgeglichenen Teilleiterspannungen in den Stirnverbindungen von Gitterstäben unterdrückt werden können. Bei
diesem Verfahren sind die- Teilleiter in den beiden Stirnverbindungen
des Gitterstabes gegeneinander um 180° verdreht. Dies wird dadurch erreicht, daß im Nutteil des Gitterstabes insgesamt
eine Verdrillung um 540° vorgenommen wird. Durch eine Verdoppelung der Abstände zwischen den Kröpfstellen in der mittleren
Hälfte des Nutteiles im Vergleich zu den Abständen in dem ersten und vierten Viertel ergibt sich eine Anordnung derart, daß jeder
Teilleiter alle Lagen innerhalb der Nut in gleichen Abständen einnimmt, so daß eine vollständig ausgeglichene Verdrillung innerhalb
der Nut erreicht wird. Durch die Umkehrung der -^agen der
Teilleiter in den Stirnverbindungen relativ zueinander ergibt
sich auch ein angenäherter Ausgleich der Teilleiterspannungen in den Stirnverbindungen, so daß dann die Teilleiter an beiden Enden
des Gitterstabes untereinander kurzgeschlossen werden können, was insbesondere für Gitterstäbe mit direkt flüssigkeitsgekühlten
Teilleitern vorteilhaft ist. Da aber der auf jeder Stirnseite
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einer elektrischen Maschine auftretende Streufluß nicht unbedingt gleich sein muß, ist es möglich, daß dieses bekannte Verfahren
nicht den gewünschten Ausgleich erzielt.
Daher ist im US-Patent 3 118 015 eine Abänderung dieses Verdrillungsschemas
angegeben, nach der die Teilleiter innerhalb der Nut mit einem Winkel zwischen 360°.und 540° verdrillt werden.,
i)ie Teilleiter in den Stirnverbindungen sind also nur teilweise gegeneinander verdreht und die Differenzen in den Stirnstreuflüssen
und in den induzierten Teilleiterspannungen an den entgegengesetzten Stirnseiten der Maschine können kompensiert werden.
Die Abstände zwischen den Kröpfstellen innerhalb des Nutteiles
sind dabei so gewählt, daß eine gleichmäßige Verdrillung innerhalb der Nut und eine Unterdrückung der dortigen Teilleiterspannungen
erreicht wird.
Es besteht jedoch noch ein anderes Problem, welches durch diesebekannte
Verfahren nicht gelöst werden kann. Da die in den Stirnverbindungen auftretenden induzierten Spannungen nur angenähert
ausgeglichen werden, treten Restwirbelströme oder Ausgleichs-Ströme in den Teilleitern auf und diese verteilen sich ungleichmäßig,
da in den Stirnverbindungen der Gitterstäbe keine Verdrillung vorgenommen ist«, Auf diese Weise führen die obenliegenden
Teilleiter des Gitterstabes wesentlich höhere Ströme als die mittleren Teilleiter, die nur einen geringen Strom
führen, während in den unteren Teilleitern des Gitterstabes Ströme mittlerer Größe fließen. Selbst wenn also die Verdrillung innerhalb
der Nut vollständig ist und die in den Stirnverbindungen induzierten Spannungen angenähert ausgeglichen sind, so daß die
Ausgleichsströme tatsächlich auf ein Minimum gebracht werden, besteht trotzdem eine ungleichmäßige Stromverteilung zwischen den
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Teilleitern, und es können örtliche Übererwärmungen in den
Teilleitern, welche die höchsten Ströme führen, auftreten.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen verbesserten verdrillten Gfitterstäb für elektrische Maschinen
zu schaffen, bei dem die induzierten Teilleiterspannungen im Nutteil und in den Stirnverbindungen tatsächlich ausgeglichen
sind und der bei einer möglichst gleichmäßigen Stromverteilung über die Teilleiter minimale Wirbelstromverluste und Ausgleichsströme führt.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind bei einem verdrillten Gitterstab für elektrische Maschinen, bestehend aus gegenseitig isolierten,
nebeneinander liegenden Schichten angeordneten Teilleitern mit einer im Nutteil und in den Stirnverbindungen durchgeführten
Verdrillung durch eine Abkröpfung der verschiedene Höhenlagen durchlaufenden Teilleiter von ei.ner Schicht zur anderen gemäß
der Erfindung die Verdrillung der Teilleiter auf besondere Ab-· schnitte beschränkt, von denen mindestens einer in jeder Stirnverbindung
liegt, und jeder verdrillte Abschnitt ist jeweils zwischen zwei unverdrillten Abschnitten angeordnet, wobei die ·.
unverdrillten Abschnitte paarweise so gewählt sind, daß in ihnen die Teilleiter relativ zueinander jeweils eine um 180° gedrehte
Lage einnehmen. Durch die unverdrillten Abschnitte im Gitterstab entstehen unausgeglichene Teilleiterspannungen sowohl im
Nutteil als auch in den Stirnverbindungen, die sich aber durch die gemäß der Erfindung vorgenommene paarweise Anordnung" der
unverdrillten Abschnitte gegenseitig kompensieren. Die in dem Gitterstab als Ganzes induzierten Teilleiterspannungen sind also
im wesentlichen ausgeglichen, so daß die Wirbelstromverluste und Ausgleichsströme wesentlich herabgesetzt sind. Da die unverdrillten
Abschnitte im Nutteil verhältnismäßig kurz sind, steht
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ein'ausreichender Raum innerhalb der Nut für die notwendige
Anzahl von Abkröpfungen zur Verfugung und die Herstellung des Gitterstabes ergibt keine mechanischen Schwierigkeiten.
'Außerdem ergibt die gemäß der Erfindung vorgenommene Anordnung
von Paaren unverdrillter Abschnitte angenähert gleicher Länge im Gitterstab, bei denen pro Paar die Teilleiter jeweils eine
um 180° zueinander verdrehte Lage einnehmen, nicht nur eine fast vollständige Kompensation der induzierten Teilleiterspannungen,
sondern auch die verbleibenden Ausgleichsströme, die in den Teilleitern fließen, sind fast vollständig ausgeglichen, so daß die
Stromverteilung zwischen den Teilleitern im wesentlichen gleichförmig
ist und eine lokale Übererwärmung von besonderen Teilleirtern
vermieden wird. Es ist zweckmäßig, die Länge der unverdrillten Abschnitte im Nutteil des Gitterstabes kleiner zu wählen
als die Länge der unverdrillten Abschnitte in den Stirnverbindungen. ' ürden diese nämlich genau die gleiche Länge aufweisen, so würde
bei der Betrachtung des Gitterstabes als Ganzes noch eine verbleibende unausgeglichene Spannung existieren, da die Änderungen
des Flusses oder der Flußdichte in radialer Richtung in den Nutabschnitten größer ist als in den Stirnverbindungen. Um die V/irkung
von allen unverdrillten Abschnitten aneinander anzugleichen und jegliche verbleibende Spannung zu vermeiden, ist daher die
Länge dieser Abschnitte den entsprechenden Flußwegen anzugleichen und ihr Verhältnis kann mit genügender Genauigkeit aus dem Verhältnis
der Nutbreite zu dem Abstand der Stabmitten im Wickelkopfbereich der Maschine bestimmt werden.
Im folgenden sei die Erfindung noch anhand der in den Figuren 1
bis 11 dargestellten AusfUhrungsbeispiele näher erläutert.
Pig. 1 zeigt scheinetisch den Aufbau eines gemäß der Erfindung
ausgebildeten Gitterstabes, die Fig. 2 bis 7 sind Querschnitte an bestimmten Stellen dieses Stabes. Das in Fig. 8 dargestellte
Diagramm zeigt im Schema die Lage eines Teilleiters innerhalb
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des Gitterstabes, während Pig. 9 ein Schaubild für die relative
Lage der im Gitterstab auftretenden unausgeglichenen Teilleiterspannungen ist. Für ein aweites Ausführungsbeispiel der Erfindung
zeigt die Fig. 10 in einem Diagramm die jeweilige Teilleiterlage innerhalb des Gitterstabes, und die Fig. 11 ist wiederum ein
Schaubild für die relative Lage der an diesem Gitterstab auftretenden unausgeglichenen Teilleiterspannungen.
Der·Gitterstab .1 einer elektrischen Maschine großer Leistung, insbesonderes
eines Turbogenerators, weist den mittleren gerade verlaufenden Nutteil 2 auf, der von den Nuten des Ständerblechpaketes
aufgenommen wird, dessen Begrenzung durch die strichpunktierten Linien 3 dargestellt ist. Zu beiden Seiten des Nutteils 2 erstrecken
sich jeweils die Stirnverbindungen 4. Der Gitterstab 1 ist"in üblicher v"eise in gegeneinander isolierte Teilleiter unterteilt,
die in zwei nebeneinanderliegenden Schichten angeordnet sind. Diese Teilleiter sind mit den Buchstaben a bis 1 bezeichnet.
Zur Vereinfachung der Darstellung sind in jeder Teilleiterschicht nur sechs Teilleiter dargestellt, obwohl die Wicklungsstäbe
normalerweise eine wesentlich größere Anzahl von Teilleitern in jeder Schicht enthalten.'
Die Teilleiter a bis 1 des Gitterstabes 1 sind in bekannter Weise dadurch verdrillt, daß die Teilleiter jeweils von einer
Teilleiterschicht zur anderen abgekröpft werden, nachdem sie in dieser sämtliche Höhenlagen durchlaufen haben. Die Verdrillung
der Teilleiter ist bei dem gemäß der Erfindung ausgebildeten
Gitterstab 1 jeweils auf besondere Abschnitte beschränkt, und jeder dieser verdrillten Abschnitte liegt jeweils zwischen zwei
unverdrillten Abschnitten. Der Gitfcerstab 1 weist in jeder Stirnverbindung
zwei unverdrillte gleich lange Abschnitte I, II bzw. V und VI auf, die jeweils durch einen verdrillten Abschnitt voneinander
getrennt sind. Im Nutteil 2 des Gitterstabes befinden
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sich ebenfalls zwei unverdrillte Abschnitte III und IV. Diese unverdrillten Abschnitte I bis VI sind einander paarweise zugeordnet,
in der Art, daß sich die Lage der Teilleiter in dem Abschnittpaar jeweils um 180° unterscheidet. Bei dem dargestellten
Gitterstab 1 gehören die unverdrillten Abschnitte I und VI, sowie II und V in den Stirnteilen 4 und die Abschnitte III und IV im
Nutteil 2 jeweils paarweise zusammen. Die Lage der Teilleiter in diesen unverdrillten Abschnitten ist in den Fig. 2 bis 7
dargestellt.
Die Verdrillung des Gitterstabes 1 ist wie folgt ausgeführt:
In der linken Stirnverbindung 4 ist eine Verdrillung um 60° vorgenommen,
die im entgegengesetzten Uhrzeigersinn erfolgt, wenn man von der linken Seite auf die Fig. 1 schaut. Im Nutteil 2 des
Gitterstabes sind die Teilleiter insgesamt um 540° verdrillt, derart, daß bei einer 120° entsprechenden Lage der unverdrillte
Abschnitt III und bei einer 300° entsprechenden Lage der unverdrillte
Abschnitt IV. vorgesehen ist, die beide die gleiche Länge aufweisen. Die Verdrillung des Nutteiles 2 erfolgt in umgekehrter
Richtung als im linken Stirnteil 4, dsfa, im Uhrzeigersinn. Der
rechte Stirnteil 4 enthält zwei unverörillte Abschnitte V und
VI, die untereinander durch eine angenähert 60° einschließende
Verdrillung der Teilleiter in der Mitte der Stirnverbindung getrennt
werden. Diese letzte Verdrillung erfolgt im gleichen Sinn wie die Verdrillung innerhalb des Nutteiles, d.h. im Uhrzeigersinn.
Die Art, in welcher die Teilleiter verdrillt sind, ergibt sich im übrigen aus dem in Fig. 8 dargestellten Diagramm, welches
die Winkellage der einzelnen Teilleiter und ihr Fortschreiten von dem einen Ende des Gitterstabes zu dem anderen zeigen, wobei
die Lage des Teilleiters .an dem linken Ende des Nutteiles 2 als
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Ausgangs- bzw. Nullage angegeben ist. Auf diese Weise ist der.in
dem unverdrillten Abschnitt I beginnende Teilleiter in der linken stirnverbindung gegen den Uhrzeigersinn um 60° zum unverdrillten
Abschnitt II verlagert« Bei Beginn des Nutteiles -wird der Teilleiter
im entgegengesetzten Sinn, d.h. im Uhrzeigersinn, über 120° bis zum Beginn des unverdrillten Abschnittes III verdrillt.
Zwischen dem Abschnitt III, der sich bei 120° und dem Abschnitt IV,
der sich bei 300° befindet, wird eine Verdrillung um 180° vorgenommen.
Dann ist der Teilleiter über einen weiteren Verdrillungswinkel von 240° im selben Verdrillungssinn zum rechten Ende des
Nutteiles 2 überführt,wodurch er dann um einen Gesamtwinkel von
540° in der Nut verdrillt wurde, wobei jedoch diese Verdrillung
durch die beiden unverdrillten Abschnitte III und IV unterbrochen ist.-An den Enden des Nutteiles 2 gehen die Teilleiter in den unverdrillten
Abschnitt V der rechten Stirnverbindung über und werden
dann in deren Mitte über einen zusätzlichen Winkel von 60 im gleichen Sinn wie der Nutteil 2 verdrillt, so daß die verdrillten
Abschnitte in den beiden Stirnverbindungen entgegengesetzten
Drillsinn aufweisen.
Innerhalb des Nutteiles 2 sind die Teilleiter auf diese Weise insgesamt um einen Winkel von 540° verdrillt, wobei die Abstände
zwischen den Kröpfstellen in passender Weise im mittleren Teil des Nutteiles 2 vergrößert sind. Die Teilleiter an den Enden des
Nutteiles 2 sind also jeweils um 180° zueinander verdreht. Da außerdem sich die unverdrillten Abschnitte III und IV innerhalb
des Nutteiles 2 ebenfalls um 180° unterscheiden, sind auch die Teilleiter in diesen Abschnitten hinsichtlich ihrer Lage' zueinander
vertauscht, wie dies in den Pig. 4 und 5 dargestellt ist. Die 60°-Verdrillung in den Stirnteilen 4 im entgegengesetzten
Sinn ergibt ebenfalls, wie dies in den Pig. 2 und 7 gezeigt ist, eine Vertauschung der relativen Lage der Teilleiter in den unverdrillten
Abschnitten I und· VI zueinander um 180°. Auf diese Weise
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hat man, wenn man den Gitterstab 1 als Ganzes betrachtet, sechs
unverdrillte Abschnitte, die jeweils in drei Paaren, nämlich I und VI, II und V, III und IV erhalten, und in den jeweiligen
Paaren ist die Lage der Teilleiter zueinander um 180° vertauscht.
Fig. 9 zeigt nun die bei einem derartig aufgebauten G-itterstab
1 auftretenden unausgeglichenen Teilleiterspannungen infolge der unverdrillten Abschnitte, wobei der Kreis die in der Nut mögliche
Verdrillung von 360° fur die Teilleiter a bis 1 des V/icklungsstabes 1 darstellt. Die Pfeile zeigen die jeweilige winklige
Lage und die Größe der an den unverdrillten Abschnitten I bis VI in dem Gitterstab auftretenden Teilleiterspannungen. Die Pfeile
sind jeweils mit dem Buchstaben V und den entsprechenden römischen Zahlen für die unverdrillten Abschnitte als Indizes bezeichnet.
Man sieht, daß die von jedem Paar von unverdrillten Abschnitten hervorgerufenen Spannungen jeweils entgegengesetztgerichtet
gleich groß sind. Außerdem sind die Spannungen jeweils gleichmäßig um 60° voneinander entfernt. Die Wirkung von dem Fluß, der
durch jeden unverdrillten Abschnitt fließt, d.h. die wirklich induzierte Spannung in diesem Abschnitt, ist also durch die
V/irkung des gleichen Flusses, der durch einen ähnlichen unverdrillten
Abstand, der gegenüber dem ersten umgekehrt ist, aufgehoben.,Die Paare der gegeneinander umgekehrten, unverdrillten
Abschnitte von gleicher Länge in den Nutteilen und in den Endteilen heben daher einander gegenseitig auf, wobei allerdings
beachtet werden muß, daß zur Berücksichtigung des Unterschiedes zwischen dem Fluß in dem Nutteil und in den Stirnteilen die
Länge von den unverdrillten Abschnitten in den Nutteilen etwas geringer ist als die der unverdrillten Abschnitte in den Stirnverbindungen.
Man hat auf diese V/eise einen Gitterstab 1 erhalten, bei dem die Teilleiterspannungen sowohl im Nutteil als
auch in den Stirnverbindungen vollkommen ausgeglichen sind und
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bei dem außerdem verbleibende Ausgleichsströme gleichmäßig über
die Teilleiter verteilt sind, so daß lokale übererwärraumgen besonderer
Teilleiter vermieden sind.
Bei dem vorstehend beschriebenen .Ausführungsbeispiel sind drei
Paare von unverdrillten Abschnitten in dem Gitterstab vorgesehen. Man kann aber auch eine beliebige andere Anzahl von unverdrillten
Abschnitten verwenden. So zeigt die Fig. 10 einen anderen gemäß der Erfindung ausgebildeten Gitterstab 5, bei dem vier
Paare von unverdrillten Abschnitten A bis II vorgesehen sind.
Bei diesem Gitterstab 5 sind von seiner linken Seite ausgehend
die Teilleiter zunächst in der linken Stirnverbindung über einen Winkel von 45° zwischen den unverdrillten Abschnitten A und B
verdrillt. Innerhalb des Nutteiles 2 ist der Teilleiter insgesamt wiederum um einen Winkel von 540° verdrillt, wobei jeweils bei
den lagen von 90° und 270° ein Paar von unverdrillten Abschnitten
C und E und ein zweites Paar von unverdrillten Abschnitten E und F bei den Winkeln von 135° und 315° vorgesehen sind. In der
rechten Stirnverbindung 4 sind die Teilleiter wiederum zwischen den unverdrillten Abschnitten G- und H um einen V/inkel von 45°
verdrillt. Dabei sind die Verdrillungen in den StirnvertoIndungen
4 wiederum im entgegengesetzten Sinn durchgeführt. In den Stirnverbindungen
sind die Abschnitte A und H sowie die Abschnitte B und G einander paarweise zugeordnet. Bei jedem der einander zugeordneten
Paaren von Abschnitten ist die Lage der Teilleiter jeweils um 180° voneinander verschieden.
Die in diesem Gitterstab 5 auftretenden unausgeglichenen Teilleiterspannungen
sind wiederum in Fig. 11 dargestellt, wobei sie als Indizes die jeweiligen Abschnittsbezeichnung tragen. Die
Länge der unverdrillten Abschnitte ist so gewählt, daß die
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induzierten Spannungen im wesentlichen untereinander gleich sind,
egal ob sie ira.Kuttell oder in den Stirnverbindungen auftreten.
Daher verhalten slcfe die - Langen der unverdrillten Abschnitte in
dem liutteul zu den längen der unverörillten Abschnitte in den
Stirnverbindungen wie das ¥erhältnis der-entspreehenden FluSwege.
Man erhält datier fsir Jedes Paar von «mrerdrillten Abschnitten
zwei entgegengesetzt gerichtete, aber gleich große Spannungen, .und insgesaist wird ein ausgeglichener Gitterstab 5 erhalten.
Infolge der größeren Jknzaiil von umrerdrilltsn Abschnitten im
Gitterstab lassen sieh die induzierten Spannungen noch besser
ausgleichen und die Verteilung der Ströme über die einzelnen Teilleiter ist ebenfalls gleichförmiger. Ein so ausgebildeter
Gitterstab verbessert daher den Wirkungsgrad der elektrischen Maschine. Ba axe unverdrillten Abselinitte in dem Kutteil 2 verhältnismäßig
kwrz gewählt sind, entsteht keine Schwierigkeit bei
der Wahl der Abstände swiseheri den einzelnen Abkröpfungen der
Teilleiter. Ein gessäB der Erfindung ausgebildeter Gitterstab
läßt sich also einfach herstellen·
6 Ansprüche
11 Figuren
11 Figuren
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Claims (6)
- VPA 71/8377 — 12 — ". PatentansprücheM .) Verdrillter Gitterstab für elektrische Maschinen, bestehend aus gegenseitig isolierten, in nebeneinander liegenden Schichten angeordneten Teilleitern mit einer im Nutteil und in den Stirnverbindungen durchgeführten Verdrillung durch eine Abkröpfung der verschiedene Höhenlagen durchlaufenden Teilleiter von einer Schicht zur anderen, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdrillung der Teilleiter (a - 1) auf besondere Abschnitte beschränkt ist, von den mindestens einer in jeder Stirnverbindung (4) liegt und daß jeder verdrillte Abschnitt jeweils zwischen zwei unverdrillten Abs-ehnitten (i - VI; A - H) angeordnet, ist, wobei die unverdrillten Abschnitte paarweise so gewählt sind, daß in ihnen die Teilleiter relativ zueinander jeweils eine um 180° gedrehte Lage einnehmen.
- 2. Verdrillter Gitterstab nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdrillung in den Stirnverbindungen (4) jeweils um den gleichen Betrag im entgegengesetzten Sinn vorgenommen ist.
- 3» Verdrillter Gitterstab nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der unverdrillten Abschnitte im Nutteil (2) des Gitterstabes (1,5) kleiner ist als die Länge der unverdrillten Abschnitte in den Stirnverbindungen (4).
- 4. Verdrillter Gitterstab nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilleiter (a - 1) im Nutteil (2) des Gitterstabes (1,5) insgesamt um einen Winkel von 540° verdrillt sind.- 13 -109842/1095YPA 7-1/8377- 13 -
- 5. Verdrillter Gitterstab nach Anspruch 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Nutteil (2) des Gitterstabes (1) zwei unver-.drillte-Abschnitte (III, IV) bei den einer Verdrillung urn 120° und 300° entsprechenden Lagen der Teilleiter vorgesehen sind und in den Stirnverbindungen (4) die Teilleiter jeweils um 60° im 'entgegengesetzten Sinn verdrillt sind.
- 6. Verdrillter Gitterstab nach Anspruch 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Nutteil (2) des Gitterstabes (5) jeweils bei den einer Verdrillung von 90° und 270° ,bzw. 135° und 315° entsprechenden Lagen der Teilleiter unverdrillte Abschnitte (C, D, E, P) vorgesehen sind und daß im verdrillten Abschnitt in den Stirnverbindungen (4) die Teilleiter jeweils um einen Winkel von 45° im entgegengesetzten Sinn verdrillt sind.109842/1095
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