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Einrichtung zur Milchmessung c messung an Melkmaschinen Einrichtungen
zur Milchmessung an Melkmaschinen mit zwei an die Saugseite der Melkmaschine angeschlossenen
Kammern, die über ein schwimmergesteuertes Ventil kommunizieren, sind bekannt. Diese
bekannten Ausführungen haben den Nachteil, daß die Luft in die Milch gelangt und
Schaumbildung verursacht, besonders dann, wenn die Menge des Milchstromes klein
ist und wenn diese Menge während des Melkvorganges variiert, was wegen der individuell
verschiedenen Milchleistung der Kühe der Fall ist.
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Die Erfindung vermeidet diesen Nachteil dadurch, daß die eine Kammer
(Melkkammer) mit einem Satz üblicher Melkbecher der Melkmaschine in Verbindung steht
und das Ventil bei Füllung der zweiten Kammer (Meßkammer) den Zulauf aus der Melkkammer
auf ein vorbestimmtes Maß sperrt und daß die zweite Kammer (Meßkammer) mit einem
bei Schließung dieses Ventils wirksam werdenden engen Lufteinlaß ausgerüstet ist.
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Die erfindungsgemäße Ausführungsform gewährleistet auch ein gleichförmig
wirksames Arbeiten unter variierenden Bedingungen.
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Die Figuren erläutern die Erfindung an Beispielen.
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Es stellt Fig. l die erfindungsgemäße Einrichtung im Schrägriß von
hinten gesehen, Fig. 2 einen entsprechenden Schrägriß von vorn gesehen, Fig. 3 den
Aufriß, teilweise geschnitten, Fig. 4 den Schnitt nach Linie 4-4 zu Fig. 3, Fig.
5 die perspektivische Darstellung einer abgewandelten Ausführungsform, Fig. 6 den
Schnitt nach Linie 6-6 zu Fig. 5.
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Gemäß der Fig. 1 bis 4 ist ein Paar von übereinander angeordneten
Kammern 10 und 11 vorgesehen, die durch ein Rohr 12 von verhältnismäßig großem Durchmesser
verbunden sind. Die obere Kammer 10 (im folgenden als »Melkkammer« bezeichnet) nimmt
die Milch über einen Einlaßstutzen 13 auf, der durch eine nicht gezeichnete Saugleitung
mit den Melkbechern einer Melkmaschine in Verbindung steht. Die Kammer 10 ist über
eine Auslaßöffnung 14, die eine Luft-Nebenleitung bildet, an die Melkmaschine angeschlossen.
In diese Auslaßöffnung ist ein Rückschlagventil oder ein Flüssigkeits-Siphon eingebaut,
um den Rücklauf von Milch durch diese Öffnung zu verhindern.
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Die untere Kammer 11 ist die eigentliche Meßkammer und wird im folgenden
als solche bezeichnet.
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Diese Meßkammer hat ein vorbestimmtes Fassungsvermögen; sie ist mit
einem Auslaß 15 versehen, der durch eine Entleerungsleitung an die Melkmaschine
angeschlossen ist. Die Wandungen der Meßkammer 11 sind vorzugsweise ganz oder teilweise
aus durchsichtigem Werkstoff, wie Klarglas oder durchsichtigem
Kunststoff, um den
Milchstrom beobachten zu können, insbesondere gegen das Ende des Melkvorganges,
so daß das Ende des Milchstromes erkennbar ist. Alternativ kann die Kammer auch
opak sein. Sie ist zum Zwecke der Reinigung abnehmbar und durch Klemmen 19 in Arbeitsstellung
gehalten.
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Das Verbindungsrohr 12 zwischen den beiden Kammern 10 und 11 erstreckt
sich von unten nach oben in erstere hinein und ist an einer Seite mit einer Öffnung
16 versehen, durch welche die Milch von der Melkkammer 10 in die Meßkammer 11 eintreten
kann.
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Innerhalb der Meßkammer 11 befindet sich ein Schwimmer 17 der fest
verbunden ist mit einem darüberliegenden zweiten Schwimmer 18 in dem Verbindungsrohr
12. Der Schwimmer 18 wird in dem Rohr durch radial vorstehende Stifte 21 zentriert.
Die beiden Schwimmer können aber auch auf einer gemeinsamen Stange montiert sein
oder aus einem Stück bestehen. In jedem Fall muß ein ausreichender Ringraum vorhanden
sein, um den ungestörten Fluß der Milch von der Melkkammer in die Meßkammer und
das Entweichen von Luft und Schaum in entgegengesetzter Richtung zu gewährleisten.
An Stelle der Zentrierstifte 21 können andere Maßnahmen zur Zentrierung getroffen
sein.
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Der untere Schwimmer 17 trägt an seiner oberen Stirnseite einen Dichtungsring
22 aus Gummi oder anv
derem unschädlichen? Dichtungsmaterial; dieser
Ring ist so angeordnet. daß er die Austrittsöffnung des Verbindungsrohres 12 in
die Meßkammer 11 absperrt, wenn das Schwimmeraggregat 17, 18 seine höchste Stellung
einnimmt.
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Die Meßkarnmer 11 ist deckelseitig mit einem Belüftungsventil 23
ausgerüstet. Dieses ist selbstschliesend, steht aber unter der Einwirkung des Schwimmers,
so daß es öffnet, wenn dieser in seine höchste Stellung steigt. Das Ventil 23 besteht
aus einem schmalen Ventilglied 24 mit pilzförmigem Kopf; es ist frei mit Spiel in
einer Bohrung 25 beweglich. Wenn der Schwimmer 17 hochsteigt, dann wirkt er mit
einem seitlichen Ansatz 26 auf dasVentilglied und hebt dieses von seinem Sitz ab,
so daß das Innere der Meßkammer 11 durch die Bohrung 27 mit Atmosphäre in Verbindung
besteht. Eine abnehmbare Kappe 28 gestattet den Zugang zu dem Ventil zwecks Reinigung
desselben.
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Der Auftrieb des Schwimmeraggregates 17, 18 ist so bemessen, daß
die Schwimmer in der tiefsten Stellung bleiben, bis die Meßkammer gefüllt ist.
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Der erfindungsgemäßenEinrichtung ist ein Zähler 31 zugeordnet, der
selbsttätig in Abhängigkeit von der Bewegung des Schwimmers 18 anspricht; z. B.
durch Anordnung zweier permanenter Magnete, von denen der eine, 32, fest mit dem
Schwimmeraggregat verbunden ist, während sich der andere in einem Gehäuse 33 befindet
und oszillierend an einem Stift aufgehängt ist und über einSchaltrad auf denZeiger30
des Zählers 31 arbeitet. Einzelheiten des Zählermechanismus und der Anordnung des
zweiten Magneten sind nicht gezeigt, da diese Einzelheiten nicht Teile der vorliegenden
Erfindung und bekannt sind. Eine Führungsstange 34 erstreckt sich von dem Deckel
der Meßkammer 11 durch eine Bohrung in den seitlichen Vorsprung26 und verhindert
eine Drehung des Schwimmeraggregates 17,18 und damit eine Verschiebung des Magneten
32 relativ zu dem oszillierend aufgehängten anderen Magneten. Hierdurch ist ein
sicheres Funktionieren des Zäblermechanismus gewährleistet. Beim Betrieb der erfindungsgemäßen
Einrichtung wird durch die Melkmaschine in üblicher Weise ein Unterdruck erzeugt,
der auch im Inneren der Meßkammer 11 sowie über die Nebenleitung 14 in der Kammer
10 herrscht.
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Wenn infolge der Saugwirkung Milch und Luft von den Melkbechern her
durch den Einlaß 13 in die Kammer 10 einströmen, dann strömt die Milch unverzüglich
über das Verbindungsrohr 12 auch in die Meßkammer 11, während im wesentlichen alle
Luft durch den Auslaßstutzen 14 in die Melkmaschine abgezogen wird. Die seitliche
Öffnung 16 am oberen Ende des Verbindungsrohres 12 begünstigt den Eintritt der Milch
in dieses Rohr durch Schwerkraft im wesentlichen nur an einer Seite des Schwimmers
18; in der Milch enthaltene Luft, Schaum und Milch von geringerem spezifischem Gewicht
steigen hoch und entweichen aus der Meßkammer durch den verbleibenden Teil des Verbindungsrohres.
Das spezifische Gewicht der Milch in der Meßkammer wird daher nahe an den Normalwert
gebracht. Dies ist im besonderen der Fall, wenn der Milchstrom verhältnismäßig schwach
ist und die Bedingungen zur Schaumbildung besonders günstig sind. Wenn die Meßkammer
voll ist, wird der Auftrieb des Scbwimmeraggregates 17, 18 wirksam, d. h., die Schwimmer
steigen, bis der Dichtungsring 22 die untere Auslaßöffnung des Verbindungsrohres
12 in der Meßkammer abschließt. Beim Ansteigen des Milchspiegels in der Meßkammer
wird das selbstschließende Belfiftungsventil 23 durch Anheben des Ventilgiiedes
24
geöffnet; die in die Meßkammer durch die Bohrung 27 eintretende Luft füllt den Unterdruck
auf und treibt die Milch durch den Auslaß 15 in die Sammelkanne. Der in der Melkkammer
10 herrschende Unterdruck wirkt im Sinne des völligen Schließens des Dichtungsringes
und des Festhaltens desselben am unteren Rande des Verbindungsrohres 12. Die in
der Meßkammer 11 und in einem anschließenden Teil des Auslasses 15 enthaltene Milch
entspricht der während eines jeden einzelnen Arbeitszyklus der Einrichtung gemessenen
Milchmenge.
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Wenn die Entleerung der Meßkammer vollständig ist, wird aus dieser
Luft wesentlich schneller abgezogen, als der Eintritt von Luft durch die verhältnismäßig
schmale Bohrung 27 stattfinden kann, so daf der erforderliche Unterdruck in der
Meßkammer rasch wieder hergestellt wird mit der Folge, daß die Schwimmer 17, 18
nach unten fallen, das Verbindungsrohr 12 zwischen den beiden Kammern wieder freigegeben
und das Belüftungsventil 23 wieder geschlossen werden. In diesem Augenblick kann
der nächste Arbeitszyklus für die Messung beginnen.
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Während jedes Hubes der Schwimmer 17, 18 tritt der an dem Schwimmeraggregat
befestigte Magnet 32 in Wechselwirkung mit dem oszillierend aufgehängten zweiten
Magneten, so daß der Zeiger30 des Zählers 31 um einen Schritt vorgeschaltet wird.
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In dem beschriebenen Ausführungsbeispiel erfolgt die Steuerung des
Schwimmeraggregates 17, 18 vollständig durch Schwerkraft. Es ist jedoch möglich,
zusätzliche Mittel anzuwenden, um das Schwimmer aggregat etwas länger in der unteren
Totpunktstellung zu halten und die Aufwärtsbewegung in die Stellung, in welcher
das Verbindungsrohr 12 abgesperrt wird, zu beschleunigen. Eine solche Maßnahme ist
beispielsweise die Anordnung von Magneten in Stellungen, in welchen sie mit einem
oder mehreren des Schwimmeraggregates zusammenarbeiten.
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Zum Zwecke der Reinigung kann das Gerät zerlegbar sein. Beispielsweise
ist die Melkkammer 10 mit einer getrennten Rückwand 40 ausgerüstet, wobei ein Gummiring
41 zur gegenseitigen Abdichtung der Teile dient. Das ganze Gerät ist durch Klammern
43 an einer Trägerplatte 42 montiert. Fig. 3 zeigt in gestrichelten Linien, wie
das Gerät relativ zur Platte 42 gekippt werden kann, um aus dem Griffbereich der
Klammern 43 herauszugleiten. Ein Anschlag 44 dient zur Sicherung der Stellung des
Gerätes gegenüber dem Gehäuse 33.
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Bei der Ausführungsform der Fig. 5 und 6 ist die Zählvorrichtung
wesentlich vereinfacht; das Gerät wird dadurch billiger.
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Die Hauptmerkmale dieser abgewandelten Ausführungsform und die Wirkungsweise
sind ähnlich der schon beschriebenen Ausführungsform. Nachstehend sind daher die
Fig. 5 und 6 nur insoweit erläutert, als sie sich von jenen unter 1 bis 4 unterscheiden.
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Die Kammern 10a und 11 a sind durch ein Rohr 12a von verhältnismäßig
großem Durchmesser verbunden.
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In dem Rohr 12a befindet sich ein Schwimmer 18a.
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Dieser Schwimmer könnte aber auch in der oberen Kammer 10a angeordnet
sein. In jedem Fall wird das untere Ende des Verbindungsrohres durch eine Dichtung
22a am unteren Ende des Schwimmers 18a geschlossen, wenn der Milchspiegel eine vorbestimmte
Höhe über dem oberen Ende der Meßkammer 11 a erreicht.
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Ein Zählgerät 31, wie in den Fig. 1 bis 4, ist nicht vorhanden. Die
Meßkammer lla ist ein Zylinder mit einem ganz bestimmten Fassungsvermögen (z. B.
ein
Liter) an Milch. In der Verbindungsleitung von der Meßkammer
zur Milchleitung ist ein durchsichtiges Rohr 34a angeordnet. Dieses Rohr 34a befindet
sich dicht neben der Wandung der Meßkammer lla und parallel zu dieser. Es trägt
eine Eichskala fürVolumen-oder Gewichtseinheiten (z. B. (R,5 bis 5 kg); in dem Rohr
befindet sich ein farbiger Schwimmer in Form einer Kugel 35 aus unschädlichem Werkstoff,
wie z. B.
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Polyäthylen, der sich frei nach oben und unten mit Veränderung des
Milchpegels bewegen kann. Am oberen Ende des Rohres 34a ist eine Erweiterung 36
vorgesehen, derart, daß, wenn sich die Kugel in dieser Erweiterung befindet, die
Milch frei um die Kugel herum und in die Milchleitung strömen kann. t Das Füllen
der Meßkammer 11 a und deren Entleerung gesehen in der gleichen Weise, wie bei dem
erst erläuterten Ausführungsbeispiel. Jedoch muß sich die Bedienungsperson vermerken,
wie viele Entleerungen der Meßkammer beim Melken einer jeden Kuh stattgefunden haben.
Die Bedienungsperson weiß, daß jede Entleerung einem ganz bestimmten Volumen oder
Gewicht an Milch entspricht. Bei Beendigung des Melkens jeder Kuh wird die in der
Meßkammer zurückbleibende Milchmenge angezeigt durch den Höhenstand der Kugel 35
in dem Rohr 34a. Die Bedienungsperson hat diese Menge lediglich den vorher stattgefundenen
Entleerungen hinzuzuzählen, um den Gesamtertrag der betreffenden Kuh zu erhalten.
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Nachdem die Melkbecher von einer Kuh abgenommen und an der nächsten
Kuh angesetzt sind, hebt die Bedienungsperson mittels eines Griffes 37 im Deckel
der Meßkammerila den Schwimmer an, um das Milchventil zu schließen. Dabei öffnet
sich das Belüftungsventil23a, und der Inhalt der Meßkammer ila entleert sich. Sobald
dieser Vorgang beendet ist, fällt der Schwimmer 18 cd automatisch nach unten, und
die in der Melkkammer 10 cd während der Entleerung der Meßkammerlia gesammelte Milch
der nächsten Kuh strömt nunmehr in die Meßkammer. Der Prozeß des Melkens und Messens
kann somit kontinuierlich ohne Unterbrechung durchgeführt werden, mit Ausnahme des
Umsetzens der Melkbecher von einer Kuh zur nächsten.
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Der Auslaß der Meßkammer 11 a ist zweckmäßig so bemessen, daß ein
Uberfluten der Sammelkanne durch Aufspeichern ankommender Milch in der Melkkammer
ion vermieden wird.
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Das erfindungsgemäße Gerät kann in an sich bekannter Weise mit einer
Einrichtung zur Entnahme von Milchproben ausgerüstet sein. Eine solche Einrichtung
besteht beispielsweise aus einer mit dem Entleerungsrohr für die gemessene Milch
verbundenen Düse und einer Halterung für ein Probengefäß. Eine solche Haltevorrichtung
ist in Fig. 1 bei 20 angedeutet.
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Das erfindungsgemäße Gerät kann als Zusatzgerät zu einer Melkmaschine
ausgebildet oder mit einer Melkmaschine zu einem Aggregat vereinigt sein. Das Gerät
kann auch eine selbständig tragbare Einheit sein.
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Vorzugsweise ist es so ausgeführt, daß es zum Zwecke der Reinigung
oder aus anderen Gründen auf einfache Weise zerlegbar ist. Normalerweise wird jedoch
die Reinigung im Zuge der Reinigung der Melkmaschine vorgenommen, ohne daß eine
Zerlegung erforderlich ist.
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Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene und gezeichnete Ausführungsbeispiel
beschränkt. So kann der Antrieb des Zählers der erst erläuterten Ausführungsform
auf andere Weise, als magnetisch erfolgen, z. B. durch eine Membran, welche durch
ein Rohr mit dem Belüftungsventil oder der Meßkammer
selbst derart verbunden ist,
daß während des Betriebes Vakuum und atmosphärischer Druck abwechselnd auf die Membran
einwirken. Die Änderungen der Stellung der Membran werden auf den Zähler übertragen.
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Der Zähler gemäß Ausführungsbeispiel ist ein solcher mit Skalenscheibe
und intermittierend vor der Skala sich bewegendem Zeiger. Selbstverständlich kann
irgendein anderer Zählermechanismus Verwendung finden.
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Gemäß den Fig. 3 und 4 kann innerhalb der Melkkammer ein Leitblech
od. dgl. 38 vorgesehen sein, um den Milchstrom in der vorteilhaftesten Weise dem
Verbindungsrohr bzw. der seitlichen Eintrittsöffnung desselben zuzuführen.
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Bei der zweiten Ausführungsform der Erfindung soll die Meßkammer
verhältnismäßig groß sein, weil es bei kleinen Abmessungen für eine Bedienungsperson
schwierig ist, sich zu merken, wie oft die Kammer gefüllt und entleert wurde. Dieser
Schwierigkeit kann begegnet werden, wenn das Gerät der Fig. 5 und 6 in gleicher
oder ähnlicher Weise, wie das Ausführungsbeispiel der Fig. 1 bis 4 mit einem Zähler
kombiniert wird, der die Anzahl der Füllungen und Entleerungen der Meßkammer registriert.
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PATENTANSPROCHE; 1. Einrichtung zur Milchmessung an Melkmaschinen
mit zwei an die Saugseite der Melkmaschine angeschlossenen Kammern, die über ein
schwimmergesteuertes Ventil kommunizieren, dadurch gekennzeichnet, daß die eine
Kammer (Melkkammer 10) mit einem Satz üblicher Melkbecher der Melkmaschine in Verbindung
steht und das Ventil bei Füllung der zweiten Kammer (Meßkammer 11) den Zulauf aus
der Melkkammer (10) auf ein vorbestimmtes Maß sperrt und daß die zweite Kammer (Meßkammer
11) mit einem bei Schließung dieses Ventils wirksam werdenden engen Lufteinlaß (23)
ausgerüstet ist.