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DE1052739B - Einrichtung zur Milchmessung an Melkmaschinen - Google Patents

Einrichtung zur Milchmessung an Melkmaschinen

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Publication number
DE1052739B
DE1052739B DEB48275A DEB0048275A DE1052739B DE 1052739 B DE1052739 B DE 1052739B DE B48275 A DEB48275 A DE B48275A DE B0048275 A DEB0048275 A DE B0048275A DE 1052739 B DE1052739 B DE 1052739B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
measuring chamber
float
milk
chamber
milking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB48275A
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas Clark Builder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
THOMAS CLARK BUILDER
Original Assignee
THOMAS CLARK BUILDER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by THOMAS CLARK BUILDER filed Critical THOMAS CLARK BUILDER
Publication of DE1052739B publication Critical patent/DE1052739B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J5/00Milking machines or devices
    • A01J5/04Milking machines or devices with pneumatic manipulation of teats
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J5/00Milking machines or devices
    • A01J5/007Monitoring milking processes; Control or regulation of milking machines
    • A01J5/01Milkmeters; Milk flow sensing devices
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F3/00Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
    • G01F3/36Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with stationary measuring chambers having constant volume during measurement
    • G01F3/38Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with stationary measuring chambers having constant volume during measurement having only one measuring chamber

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Level Indicators Using A Float (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Milchmessung c messung an Melkmaschinen Einrichtungen zur Milchmessung an Melkmaschinen mit zwei an die Saugseite der Melkmaschine angeschlossenen Kammern, die über ein schwimmergesteuertes Ventil kommunizieren, sind bekannt. Diese bekannten Ausführungen haben den Nachteil, daß die Luft in die Milch gelangt und Schaumbildung verursacht, besonders dann, wenn die Menge des Milchstromes klein ist und wenn diese Menge während des Melkvorganges variiert, was wegen der individuell verschiedenen Milchleistung der Kühe der Fall ist.
  • Die Erfindung vermeidet diesen Nachteil dadurch, daß die eine Kammer (Melkkammer) mit einem Satz üblicher Melkbecher der Melkmaschine in Verbindung steht und das Ventil bei Füllung der zweiten Kammer (Meßkammer) den Zulauf aus der Melkkammer auf ein vorbestimmtes Maß sperrt und daß die zweite Kammer (Meßkammer) mit einem bei Schließung dieses Ventils wirksam werdenden engen Lufteinlaß ausgerüstet ist.
  • Die erfindungsgemäße Ausführungsform gewährleistet auch ein gleichförmig wirksames Arbeiten unter variierenden Bedingungen.
  • Die Figuren erläutern die Erfindung an Beispielen.
  • Es stellt Fig. l die erfindungsgemäße Einrichtung im Schrägriß von hinten gesehen, Fig. 2 einen entsprechenden Schrägriß von vorn gesehen, Fig. 3 den Aufriß, teilweise geschnitten, Fig. 4 den Schnitt nach Linie 4-4 zu Fig. 3, Fig. 5 die perspektivische Darstellung einer abgewandelten Ausführungsform, Fig. 6 den Schnitt nach Linie 6-6 zu Fig. 5.
  • Gemäß der Fig. 1 bis 4 ist ein Paar von übereinander angeordneten Kammern 10 und 11 vorgesehen, die durch ein Rohr 12 von verhältnismäßig großem Durchmesser verbunden sind. Die obere Kammer 10 (im folgenden als »Melkkammer« bezeichnet) nimmt die Milch über einen Einlaßstutzen 13 auf, der durch eine nicht gezeichnete Saugleitung mit den Melkbechern einer Melkmaschine in Verbindung steht. Die Kammer 10 ist über eine Auslaßöffnung 14, die eine Luft-Nebenleitung bildet, an die Melkmaschine angeschlossen. In diese Auslaßöffnung ist ein Rückschlagventil oder ein Flüssigkeits-Siphon eingebaut, um den Rücklauf von Milch durch diese Öffnung zu verhindern.
  • Die untere Kammer 11 ist die eigentliche Meßkammer und wird im folgenden als solche bezeichnet.
  • Diese Meßkammer hat ein vorbestimmtes Fassungsvermögen; sie ist mit einem Auslaß 15 versehen, der durch eine Entleerungsleitung an die Melkmaschine angeschlossen ist. Die Wandungen der Meßkammer 11 sind vorzugsweise ganz oder teilweise aus durchsichtigem Werkstoff, wie Klarglas oder durchsichtigem Kunststoff, um den Milchstrom beobachten zu können, insbesondere gegen das Ende des Melkvorganges, so daß das Ende des Milchstromes erkennbar ist. Alternativ kann die Kammer auch opak sein. Sie ist zum Zwecke der Reinigung abnehmbar und durch Klemmen 19 in Arbeitsstellung gehalten.
  • Das Verbindungsrohr 12 zwischen den beiden Kammern 10 und 11 erstreckt sich von unten nach oben in erstere hinein und ist an einer Seite mit einer Öffnung 16 versehen, durch welche die Milch von der Melkkammer 10 in die Meßkammer 11 eintreten kann.
  • Innerhalb der Meßkammer 11 befindet sich ein Schwimmer 17 der fest verbunden ist mit einem darüberliegenden zweiten Schwimmer 18 in dem Verbindungsrohr 12. Der Schwimmer 18 wird in dem Rohr durch radial vorstehende Stifte 21 zentriert. Die beiden Schwimmer können aber auch auf einer gemeinsamen Stange montiert sein oder aus einem Stück bestehen. In jedem Fall muß ein ausreichender Ringraum vorhanden sein, um den ungestörten Fluß der Milch von der Melkkammer in die Meßkammer und das Entweichen von Luft und Schaum in entgegengesetzter Richtung zu gewährleisten. An Stelle der Zentrierstifte 21 können andere Maßnahmen zur Zentrierung getroffen sein.
  • Der untere Schwimmer 17 trägt an seiner oberen Stirnseite einen Dichtungsring 22 aus Gummi oder anv derem unschädlichen? Dichtungsmaterial; dieser Ring ist so angeordnet. daß er die Austrittsöffnung des Verbindungsrohres 12 in die Meßkammer 11 absperrt, wenn das Schwimmeraggregat 17, 18 seine höchste Stellung einnimmt.
  • Die Meßkarnmer 11 ist deckelseitig mit einem Belüftungsventil 23 ausgerüstet. Dieses ist selbstschliesend, steht aber unter der Einwirkung des Schwimmers, so daß es öffnet, wenn dieser in seine höchste Stellung steigt. Das Ventil 23 besteht aus einem schmalen Ventilglied 24 mit pilzförmigem Kopf; es ist frei mit Spiel in einer Bohrung 25 beweglich. Wenn der Schwimmer 17 hochsteigt, dann wirkt er mit einem seitlichen Ansatz 26 auf dasVentilglied und hebt dieses von seinem Sitz ab, so daß das Innere der Meßkammer 11 durch die Bohrung 27 mit Atmosphäre in Verbindung besteht. Eine abnehmbare Kappe 28 gestattet den Zugang zu dem Ventil zwecks Reinigung desselben.
  • Der Auftrieb des Schwimmeraggregates 17, 18 ist so bemessen, daß die Schwimmer in der tiefsten Stellung bleiben, bis die Meßkammer gefüllt ist.
  • Der erfindungsgemäßenEinrichtung ist ein Zähler 31 zugeordnet, der selbsttätig in Abhängigkeit von der Bewegung des Schwimmers 18 anspricht; z. B. durch Anordnung zweier permanenter Magnete, von denen der eine, 32, fest mit dem Schwimmeraggregat verbunden ist, während sich der andere in einem Gehäuse 33 befindet und oszillierend an einem Stift aufgehängt ist und über einSchaltrad auf denZeiger30 des Zählers 31 arbeitet. Einzelheiten des Zählermechanismus und der Anordnung des zweiten Magneten sind nicht gezeigt, da diese Einzelheiten nicht Teile der vorliegenden Erfindung und bekannt sind. Eine Führungsstange 34 erstreckt sich von dem Deckel der Meßkammer 11 durch eine Bohrung in den seitlichen Vorsprung26 und verhindert eine Drehung des Schwimmeraggregates 17,18 und damit eine Verschiebung des Magneten 32 relativ zu dem oszillierend aufgehängten anderen Magneten. Hierdurch ist ein sicheres Funktionieren des Zäblermechanismus gewährleistet. Beim Betrieb der erfindungsgemäßen Einrichtung wird durch die Melkmaschine in üblicher Weise ein Unterdruck erzeugt, der auch im Inneren der Meßkammer 11 sowie über die Nebenleitung 14 in der Kammer 10 herrscht.
  • Wenn infolge der Saugwirkung Milch und Luft von den Melkbechern her durch den Einlaß 13 in die Kammer 10 einströmen, dann strömt die Milch unverzüglich über das Verbindungsrohr 12 auch in die Meßkammer 11, während im wesentlichen alle Luft durch den Auslaßstutzen 14 in die Melkmaschine abgezogen wird. Die seitliche Öffnung 16 am oberen Ende des Verbindungsrohres 12 begünstigt den Eintritt der Milch in dieses Rohr durch Schwerkraft im wesentlichen nur an einer Seite des Schwimmers 18; in der Milch enthaltene Luft, Schaum und Milch von geringerem spezifischem Gewicht steigen hoch und entweichen aus der Meßkammer durch den verbleibenden Teil des Verbindungsrohres. Das spezifische Gewicht der Milch in der Meßkammer wird daher nahe an den Normalwert gebracht. Dies ist im besonderen der Fall, wenn der Milchstrom verhältnismäßig schwach ist und die Bedingungen zur Schaumbildung besonders günstig sind. Wenn die Meßkammer voll ist, wird der Auftrieb des Scbwimmeraggregates 17, 18 wirksam, d. h., die Schwimmer steigen, bis der Dichtungsring 22 die untere Auslaßöffnung des Verbindungsrohres 12 in der Meßkammer abschließt. Beim Ansteigen des Milchspiegels in der Meßkammer wird das selbstschließende Belfiftungsventil 23 durch Anheben des Ventilgiiedes 24 geöffnet; die in die Meßkammer durch die Bohrung 27 eintretende Luft füllt den Unterdruck auf und treibt die Milch durch den Auslaß 15 in die Sammelkanne. Der in der Melkkammer 10 herrschende Unterdruck wirkt im Sinne des völligen Schließens des Dichtungsringes und des Festhaltens desselben am unteren Rande des Verbindungsrohres 12. Die in der Meßkammer 11 und in einem anschließenden Teil des Auslasses 15 enthaltene Milch entspricht der während eines jeden einzelnen Arbeitszyklus der Einrichtung gemessenen Milchmenge.
  • Wenn die Entleerung der Meßkammer vollständig ist, wird aus dieser Luft wesentlich schneller abgezogen, als der Eintritt von Luft durch die verhältnismäßig schmale Bohrung 27 stattfinden kann, so daf der erforderliche Unterdruck in der Meßkammer rasch wieder hergestellt wird mit der Folge, daß die Schwimmer 17, 18 nach unten fallen, das Verbindungsrohr 12 zwischen den beiden Kammern wieder freigegeben und das Belüftungsventil 23 wieder geschlossen werden. In diesem Augenblick kann der nächste Arbeitszyklus für die Messung beginnen.
  • Während jedes Hubes der Schwimmer 17, 18 tritt der an dem Schwimmeraggregat befestigte Magnet 32 in Wechselwirkung mit dem oszillierend aufgehängten zweiten Magneten, so daß der Zeiger30 des Zählers 31 um einen Schritt vorgeschaltet wird.
  • In dem beschriebenen Ausführungsbeispiel erfolgt die Steuerung des Schwimmeraggregates 17, 18 vollständig durch Schwerkraft. Es ist jedoch möglich, zusätzliche Mittel anzuwenden, um das Schwimmer aggregat etwas länger in der unteren Totpunktstellung zu halten und die Aufwärtsbewegung in die Stellung, in welcher das Verbindungsrohr 12 abgesperrt wird, zu beschleunigen. Eine solche Maßnahme ist beispielsweise die Anordnung von Magneten in Stellungen, in welchen sie mit einem oder mehreren des Schwimmeraggregates zusammenarbeiten.
  • Zum Zwecke der Reinigung kann das Gerät zerlegbar sein. Beispielsweise ist die Melkkammer 10 mit einer getrennten Rückwand 40 ausgerüstet, wobei ein Gummiring 41 zur gegenseitigen Abdichtung der Teile dient. Das ganze Gerät ist durch Klammern 43 an einer Trägerplatte 42 montiert. Fig. 3 zeigt in gestrichelten Linien, wie das Gerät relativ zur Platte 42 gekippt werden kann, um aus dem Griffbereich der Klammern 43 herauszugleiten. Ein Anschlag 44 dient zur Sicherung der Stellung des Gerätes gegenüber dem Gehäuse 33.
  • Bei der Ausführungsform der Fig. 5 und 6 ist die Zählvorrichtung wesentlich vereinfacht; das Gerät wird dadurch billiger.
  • Die Hauptmerkmale dieser abgewandelten Ausführungsform und die Wirkungsweise sind ähnlich der schon beschriebenen Ausführungsform. Nachstehend sind daher die Fig. 5 und 6 nur insoweit erläutert, als sie sich von jenen unter 1 bis 4 unterscheiden.
  • Die Kammern 10a und 11 a sind durch ein Rohr 12a von verhältnismäßig großem Durchmesser verbunden.
  • In dem Rohr 12a befindet sich ein Schwimmer 18a.
  • Dieser Schwimmer könnte aber auch in der oberen Kammer 10a angeordnet sein. In jedem Fall wird das untere Ende des Verbindungsrohres durch eine Dichtung 22a am unteren Ende des Schwimmers 18a geschlossen, wenn der Milchspiegel eine vorbestimmte Höhe über dem oberen Ende der Meßkammer 11 a erreicht.
  • Ein Zählgerät 31, wie in den Fig. 1 bis 4, ist nicht vorhanden. Die Meßkammer lla ist ein Zylinder mit einem ganz bestimmten Fassungsvermögen (z. B. ein Liter) an Milch. In der Verbindungsleitung von der Meßkammer zur Milchleitung ist ein durchsichtiges Rohr 34a angeordnet. Dieses Rohr 34a befindet sich dicht neben der Wandung der Meßkammer lla und parallel zu dieser. Es trägt eine Eichskala fürVolumen-oder Gewichtseinheiten (z. B. (R,5 bis 5 kg); in dem Rohr befindet sich ein farbiger Schwimmer in Form einer Kugel 35 aus unschädlichem Werkstoff, wie z. B.
  • Polyäthylen, der sich frei nach oben und unten mit Veränderung des Milchpegels bewegen kann. Am oberen Ende des Rohres 34a ist eine Erweiterung 36 vorgesehen, derart, daß, wenn sich die Kugel in dieser Erweiterung befindet, die Milch frei um die Kugel herum und in die Milchleitung strömen kann. t Das Füllen der Meßkammer 11 a und deren Entleerung gesehen in der gleichen Weise, wie bei dem erst erläuterten Ausführungsbeispiel. Jedoch muß sich die Bedienungsperson vermerken, wie viele Entleerungen der Meßkammer beim Melken einer jeden Kuh stattgefunden haben. Die Bedienungsperson weiß, daß jede Entleerung einem ganz bestimmten Volumen oder Gewicht an Milch entspricht. Bei Beendigung des Melkens jeder Kuh wird die in der Meßkammer zurückbleibende Milchmenge angezeigt durch den Höhenstand der Kugel 35 in dem Rohr 34a. Die Bedienungsperson hat diese Menge lediglich den vorher stattgefundenen Entleerungen hinzuzuzählen, um den Gesamtertrag der betreffenden Kuh zu erhalten.
  • Nachdem die Melkbecher von einer Kuh abgenommen und an der nächsten Kuh angesetzt sind, hebt die Bedienungsperson mittels eines Griffes 37 im Deckel der Meßkammerila den Schwimmer an, um das Milchventil zu schließen. Dabei öffnet sich das Belüftungsventil23a, und der Inhalt der Meßkammer ila entleert sich. Sobald dieser Vorgang beendet ist, fällt der Schwimmer 18 cd automatisch nach unten, und die in der Melkkammer 10 cd während der Entleerung der Meßkammerlia gesammelte Milch der nächsten Kuh strömt nunmehr in die Meßkammer. Der Prozeß des Melkens und Messens kann somit kontinuierlich ohne Unterbrechung durchgeführt werden, mit Ausnahme des Umsetzens der Melkbecher von einer Kuh zur nächsten.
  • Der Auslaß der Meßkammer 11 a ist zweckmäßig so bemessen, daß ein Uberfluten der Sammelkanne durch Aufspeichern ankommender Milch in der Melkkammer ion vermieden wird.
  • Das erfindungsgemäße Gerät kann in an sich bekannter Weise mit einer Einrichtung zur Entnahme von Milchproben ausgerüstet sein. Eine solche Einrichtung besteht beispielsweise aus einer mit dem Entleerungsrohr für die gemessene Milch verbundenen Düse und einer Halterung für ein Probengefäß. Eine solche Haltevorrichtung ist in Fig. 1 bei 20 angedeutet.
  • Das erfindungsgemäße Gerät kann als Zusatzgerät zu einer Melkmaschine ausgebildet oder mit einer Melkmaschine zu einem Aggregat vereinigt sein. Das Gerät kann auch eine selbständig tragbare Einheit sein.
  • Vorzugsweise ist es so ausgeführt, daß es zum Zwecke der Reinigung oder aus anderen Gründen auf einfache Weise zerlegbar ist. Normalerweise wird jedoch die Reinigung im Zuge der Reinigung der Melkmaschine vorgenommen, ohne daß eine Zerlegung erforderlich ist.
  • Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene und gezeichnete Ausführungsbeispiel beschränkt. So kann der Antrieb des Zählers der erst erläuterten Ausführungsform auf andere Weise, als magnetisch erfolgen, z. B. durch eine Membran, welche durch ein Rohr mit dem Belüftungsventil oder der Meßkammer selbst derart verbunden ist, daß während des Betriebes Vakuum und atmosphärischer Druck abwechselnd auf die Membran einwirken. Die Änderungen der Stellung der Membran werden auf den Zähler übertragen.
  • Der Zähler gemäß Ausführungsbeispiel ist ein solcher mit Skalenscheibe und intermittierend vor der Skala sich bewegendem Zeiger. Selbstverständlich kann irgendein anderer Zählermechanismus Verwendung finden.
  • Gemäß den Fig. 3 und 4 kann innerhalb der Melkkammer ein Leitblech od. dgl. 38 vorgesehen sein, um den Milchstrom in der vorteilhaftesten Weise dem Verbindungsrohr bzw. der seitlichen Eintrittsöffnung desselben zuzuführen.
  • Bei der zweiten Ausführungsform der Erfindung soll die Meßkammer verhältnismäßig groß sein, weil es bei kleinen Abmessungen für eine Bedienungsperson schwierig ist, sich zu merken, wie oft die Kammer gefüllt und entleert wurde. Dieser Schwierigkeit kann begegnet werden, wenn das Gerät der Fig. 5 und 6 in gleicher oder ähnlicher Weise, wie das Ausführungsbeispiel der Fig. 1 bis 4 mit einem Zähler kombiniert wird, der die Anzahl der Füllungen und Entleerungen der Meßkammer registriert.
  • PATENTANSPROCHE; 1. Einrichtung zur Milchmessung an Melkmaschinen mit zwei an die Saugseite der Melkmaschine angeschlossenen Kammern, die über ein schwimmergesteuertes Ventil kommunizieren, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Kammer (Melkkammer 10) mit einem Satz üblicher Melkbecher der Melkmaschine in Verbindung steht und das Ventil bei Füllung der zweiten Kammer (Meßkammer 11) den Zulauf aus der Melkkammer (10) auf ein vorbestimmtes Maß sperrt und daß die zweite Kammer (Meßkammer 11) mit einem bei Schließung dieses Ventils wirksam werdenden engen Lufteinlaß (23) ausgerüstet ist.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Vereinigung mit einem Zähler, der das Maß jedesmal bei Füllung der Meßkammer (11) auf das vorbestimmte Maß schaltet.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung des Lufteinlasses der Meßkammer (11) in zwangläufiger Abhängigkeit von der Bewegung des Schwimmers derart erfolgt, daß der Lufteinlaß bei Füllung der Meßkammer auf das vorbestimmte Maß geöffnet und nach Entleerung der Meßkammer geschlossen wird.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Zählers durch den Schwimmer erfolgt.
    5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmer aus zwei Teilen (17 und 18) besteht, von denen sich der eine (17) in der Meßkammer (11), der andere (18) in einem Verbindungsrohr (12) zwischen den beiden Kammern befindet, und daß der erstgenannte Schwimmerteil (17) einen Ventilring (22) zum Abschluß des Verbindungsrohres (12) bei vollgefüllter Meßkammer (11) trägt und der andere Schwimmerteil (18) gegenüber dem Verbindungsrohr (12) einen den freien Durchgang der Milch von der Melkkammer (10) zur Meßkammer (11) gestattenden Ringraum freiläßt.
    6. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der Meßkammer (11) ein Belüftungsventil (23, 24, 25) vorgesehen ist, das mit dem Schwimmerteil (17) der Meßkammer (11) im Sinne des Öffnens kurz vor Schließung des Ventils in der Verbindung zwischen den beiden Kammern in Wechselwirkung tritt.
    7. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Steuerschwimmer ein Magnet (32) befestigt und außerhalb der Verbindung zwischen den beiden Kammern ein schwingbar aufgehängter, zweiter Magnet angeordnet ist, der bei Beeinflussung durch den ersterwähnten Magneten die Fortschaltung des Zählers bewirkt.
    8. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmer (18 a) im wesentlichen in dem Verbindungsrohr (12a) zwischen den beiden Kammern (10a und 11a) liegt und sein unteres, in die Meßkammer hineinragendes Ende eine Dichtung (21a) trägt, welche dieses Verbindungsrohr bei Füllung der Meßkammer (11 a) auf das vorbestimmte Maß abschließt.
    9. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß dicht an der Meßkammer und parallel zu derselben ein ganz oder teilweise durchsichtiges Rohr (34a) angeordnet ist, das mit seinem unteren Ende an den Auslauf im Boden der Meßkammer angeschlossen ist und dessen oberes Ende mit der Saugseite der Melkmaschine in Verbindung steht, daß dieses Rohr mit einer Eichskala für die Milchmenge in der Meßkammer versehen ist und daß es einen Schwimmer (35) enthält, der an der Meßskala die in der Meßkammer enthaltene Milchmenge anzeigt. ~~~~~~~~ In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 855 476.
DEB48275A 1957-03-29 1958-03-21 Einrichtung zur Milchmessung an Melkmaschinen Pending DE1052739B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
AU1203692X 1957-03-29
AU1052739X 1957-03-29

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DE1052739B true DE1052739B (de) 1959-03-12

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ID=25646889

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DEB48275A Pending DE1052739B (de) 1957-03-29 1958-03-21 Einrichtung zur Milchmessung an Melkmaschinen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2839101A1 (de) * 1978-09-08 1980-03-20 Dec Gmbh Milchmengenmessgeraet

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE855476C (de) * 1950-02-13 1952-11-13 A V Hemmens Pty Ltd Vorrichtung zum Messen von Milch, insbesondere bei Melkmaschinen

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