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DE875004C - Mess- und Zapfeinrichtung fuer Fluessigkeiten, insbesondere Milch - Google Patents

Mess- und Zapfeinrichtung fuer Fluessigkeiten, insbesondere Milch

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Publication number
DE875004C
DE875004C DESCH3637A DESC003637A DE875004C DE 875004 C DE875004 C DE 875004C DE SCH3637 A DESCH3637 A DE SCH3637A DE SC003637 A DESC003637 A DE SC003637A DE 875004 C DE875004 C DE 875004C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
sleeve
stop
liquid
measuring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH3637A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Schreck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DESCH3637A priority Critical patent/DE875004C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE875004C publication Critical patent/DE875004C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/04Apparatus utilising compressed air or other gas acting directly or indirectly on beverages in storage containers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/08Details
    • B67D1/12Flow or pressure control devices or systems, e.g. valves, gas pressure control, level control in storage containers
    • B67D1/14Reducing valves or control taps
    • B67D1/1405Control taps
    • B67D1/1438Control taps comprising a valve shutter movable in a direction parallel to the valve seat, e.g. sliding or rotating
    • B67D1/1444Control taps comprising a valve shutter movable in a direction parallel to the valve seat, e.g. sliding or rotating the valve shutter being rotated
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/04Apparatus utilising compressed air or other gas acting directly or indirectly on beverages in storage containers
    • B67D2001/0475Type of gas or gas mixture used, other than pure CO2
    • B67D2001/0487Mixture of gases, e.g. N2 + CO2
    • B67D2001/0493Air

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  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Meß- und Zapfeinrichtung für Flüssigkeiten, insbesondere Milch
    Die Erfindung betriftt ehre Meß- und Zapf-
    e, für Flüssigkeiten. insbesondere Milch,
    unter Anwendung des tTl>erdrttckpriirzips, wobei
    die
    Flüssigkeit unter dem im G,e-
    fäßinnern vorhandenen Luftüberdruck in einer
    Rohrleitung hochgefördert und der '@1 eß- und Zapf-
    stelle zugeführt wird. Bei diesem Prinzip kann die
    Flüssigkeit, insbesonciere Milch, in einem tief und
    damit kühl gelegenen Raum, z. B. Keller, :-:lagert
    werden. D-:r hierbei zur Anwendung gelangende
    Druck schwankt zwischen ö,5 und 1,5 atü; man
    kann daher die Flüssigkeitsförderung mit einem
    Kleinkompressor bewirken. DieFlii.ssigkeit befindet
    sich bei dieser Art der Förderung in einem allsei-
    tig ":schlosszn;n Gefäß, und die Druckluft kann
    durch ein Filter in den Gefäßdrticl:ratim @elaiign.
    Bisher erfolgte die XIessuiiä (Dosiet-ung) und
    _1.us.schenkung von Trinkflüssigkeiten unter Vor-
    aussetzungen, die hygienisch nicht einwandfrei
    sind, insbesondere im Hinblick auf die Absich-eru»
    der MIeßkammern von der Außenluft. NZ.eistens sind
    die geeichten Meßgefäße gleichzeitig dieAussclienk-
    gefäße, so daß zwingend der Gesamtmeßraum bei
    jed@smaligem Ausschenkvorgang mit der Außen-
    luft zur Gän e in Berührung kommt.
    Dieser empfindliche Mangel wird im Rahmen der
    1,rhndun- dadurch beseitigt, daß der Flüssigkeits-
    dosierung ein allseitig geschlossener Zylinder dient,
    in dein ein Kolben ttnt; r dein Druck der Flii.ssi (r-
    keit sich so lange aufwärts h.ew=,;gt, bis ei-einen
    seinen Hut) lregreuzenden=_Anschla- beriihrt,worauf -
    liin die Zuflußl:itung al}getretint, ein ZvIinderaus-
    tritt geöffnet und die im Meßzylinderraum befindliche Flüssigkeit unter dem Eigengewicht des Kolbens zum Ausfließen gebracht wind. Der Zu- und Ablauf für den Meßzylinder wird hierbei zweckmäßig durch einen eine Sperrstellung und zwei Durchflußrichtungen besitzenden Dreiweagehahn gebildet,derart, d.aß der Zulauf etwa senkrecht zur' Achse des Meßzylinders und der Ablauf etwa in Meßzylinderachse vorgesehen ist. Dabei ist es vorteilhaft, wenn der Kolben an seiner unteren Fläche eine in seiner untersten Stellung bis zum oder in das Hahnküken reichende Nase besitzt, um auch den Kükenhohlraum zu verdrängen.
  • Der Kolben, besitzt einen oder mehrere Dichtungsringe. Der Hubbegrenzung dieses Kolbens dient ein Anschlag, dessen Lage eichbar ist, so daß in Abhängigkeit von der Anschlagstellung der Kolben jeweils nur so viel Flüssigkeit in den. Meßzylinder eintreten läßt, wie die Eicharischlagmarke ein Bewegungsspiel des Kolbens zuläßt. Die Entleerung des Meßzylinders erfordert keine zusätzliche Maßnahme und 'auch keinen Eingriff von außen, wie es bisher üblich ist, da der -Kolben lediglich durch das Eigengewicht die im Zylinder aufgenommene Flüssigkeit wieder ausstößt. Auch hier-.durch ist sichergestellt"daß die Flüssigkeit und insbesondere das Meßzylinderinnere nicht mit der Außenluft in Berührung kommt.
  • Im Interesse eines einfachen Bewegungsspieles trotz voller Eichsicherung ist .die Einrichtung nach .der Erfindung weiterhin so ausgestaltet, daß der Kolben einen aus dem Meßzylinder herausragenden Schaft besitzt, auf .dem eine Anschlaghülse längs verschiebbar gelagert ist, die ihrerseits auf Eidhmarken einstellbar ist, z. B. t/4, 1/z, 3/4 und 11. Die Anschlaghülse ist mit einem Drehknopfhebel verbunden, der, in eine Hülse einschwenkbar und in dieser feststellbar ist. Für die Feinjustage ist entweder die Kulisse oder die Anschlagfläche der auf dem Kolbenschaft längs verschiebbar gelagerten Hülse in Höhe einstellbar. Laie nach erfolgter Eichung festgelegte Stellung der Kulisse oder/und der Anschlagfläche kann unverrückbar, vornehmlich durch Anlegen einer Plombe, gestaltet werden. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, daß die Kulissenanschlaghülse nicht direkt auf dem Kolbenschaft lose gelagert ist, sondern unter Zwischenfügung einer Hülse mit Außengewinde, ,durch deren Drehung gegenüber der durch die Kulisse festgehaltenen Anschlaghülse der untere Justierhülsenrand, auf- oder abwärts bewegt wird. Sobald die .genaue Eichstelung erzielt ist, kann die Zwischenhülse durch eine Mutter fest mit der Kulissenhülse verbunden .werden, woraufhin Mutter und Hülse durch eine Plombe in ihrer Stellung zueinander gegen unbefugten Eingriff gesichert werden können.
  • Gemäß der Erfindung besitzt der Meßzylinder nur eine untere Öffnung, .die sowohl dem Ein= als auch dem Auslaß der Flüssigkeit dient. An diese Öffnung- ist der bereits erwähnte, eine Sperrstellung und zwei Durchflußrichtungen besitiende DTeiwegehahn angeschlossen. Hierdurch wird erreicht, daß nach erfolgter Füllung des Meßzylinders in Abhängigkeit von der Kulissenstellung der Anschlaghülse .durch Drehung des Kükens des D'reiwegehahns der Flüssigkeitszulauf vom Meßzylinder abgetrennt wind, ohne daß etwa gleichzeitig bereits Flüssigkeit aus dem Meßzylinder austritt. Erst nach abschließender Weiterdrehung des Kükens erfolgt Freigabe des nach unten gerichteten Flüssigkeitsauslasses, und die Flüssigkeit entleert sich unter dem auf ihr lastenden Kolbengewicht schnell und vollständig. Sobald die Entleerung des -Meßzylinders erfolgt ist, wird das ,Küken wieder auf Füllstellung geschwenkt, so daß die Flüssigkeit unter dem im Flüssigkeitshauptgefäß vorhandenen Luftdruck entgegen dem Gewicht des Kolbens diesen im Meßzylinder wieder aufwärts bewegt, bis .der Kolben gegen den, Kulissenanschlag drückt. Sollte in diesem Zustand eine Vermehrung des erwünschten Meßqu.antüms erforderlich sein, so braucht der Hebel der Anschlaghülse nur in die entsprechende andere Kulissenstellung gebracht zu werden; die Flüssigkeit steigt automatisch bis zur neuen Eichmarke nach.
  • Der Kolbenschaft wird zweckmäßig mit einem Zählwerk gekuppelt, das bei jedesmaliger Ruf-oder Abwärtsbewegung des Schaftes anspricht. Das Zählwerk kann auf kleinste Meßeinheit, beispielsweise 1/41, geeicht sein. In diesem Falle erfolgt die Ankuppelung zwischen Zählwerk und Kolbenschaft so, daß das Zählwerk jeweils eine Zähleinheit anzeigt, sobald der Kolben sich um eine Mengeneinheit (1/41) auf- bzw. abwärts bewegt. Die durch die Erfindung erzielbare neuartige Flüssigkeits-, insbesondere Milchtankstelle kann aus Werbegründen bzw. zur Erzeugung eines Blickfangs zusätzlich so ausgestaltet werden, daß mit dem verjüngten Kolbenschaft ein in Abhängigkeit von der Auf- und Abwärtsbewegung des Schaftes betätigtes mechanisches Gebilde, beispielsweise eine den Kopf bewegende Kuh oder ein trinkender Mensch, verbunden ist.
  • Es ist' bereits eine Vorrichtung zum Abzapfen von dickflüssigen Ölen und Fetten in abgemessenen Mengen mittels Druckluft bekanntgeworden. Bei dieser Vorrichtung wird das abzuzapfende Gut durch die Druckluft in ein Meßgefäß und aus diesem mittels eines durch die Druckluft bewegten Ausdrückkolbens nach einer abschließbaren Abfülleitung bedrückt, wobei der Kolbenhub durch in Längsnuten verschiedener Länge einstellbare Anschläge geändert werden kann. Das Führungsrohr der Kolbenstange des Ausdrückkolbens ist hierbei in einer auf dem Meßgefäß fest angeordneten Hülse drehbar gelagert und es trägt ein Handrad, das eine Literskala besitzt. Die verschieden langen Nuten sind an der Innenwandung des Führungsrohres angeordnet, in. die ein an der Kolbenstange angebrachter Zapfen zur Hubbegrenzung einbestellt werden kann.
  • Weiterhin ist auch ein Meßzylinder für Magermilch mit verschiebbarem Kolben und Meßskala bekanntgeworden, wobei die Kolbenstange mittels Zahnstangen,getriebes, der abzumessenden Flüssigkeit entsprechend, verstellbar und mit einem Zeiger versehen ist, der an einer parallel zu ihr liegenden Skala spielt. Hierbei wird aber nicht mit Druckluft gearbeitet, wodurch die Flüssigkeit, insbesondere Milch, automatisch «nieder in den Meßzylinder tritt, wenn der Dreiwegehahn geschwenkt «-orden ist.
  • Der konstruktive Aufbau der erfindungsgemäßen Einrichtung ist sehr einfach und daher billig in der Herstellung. Die betriebliche Sicherheit, auch in bezug auf die Eichung und damit die Ausschenkung stets gleich großer Flüssigkeitsmengen, sowie die Einfachheit in der Benutzung zeichnen die erfindungsgemäße Tankstelle in Verbindung mit dem hohen Maße an Hygiene vor allen bisher bekanntgewordenen Einrichtungen dieser Art aus. . Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise und schematisch dargestellt, und es bedeutet Fig. i Schnitt durch die Gesamttankstelle, Fig.2 Schnitt durch die Füll-, Meß- und Ausschenkeinrichtung im Zustand der Füllung des Meßzylinders, Fig. 3 Teilschnitt gemäß Fit,. 2 im Zustand der Entleerung des Meßzylinders und Fig. 4 Seitenansicht des oberen Teiles der Füll-, Meß- und Ausschenkeinrichtung gemäß Fig. i. Gemäß Fig. i besteht die Tankstelle nach der Erfindung aus dem allseitig geschlossenen Flüssigkeits-(Milcli-)Gefäß i, in dessen. oberen Innenraum 2 die Druckleitung 3 einer Druckpumpe 4 hineinragt und dadurch im Raum 2 einen Überdruck von etwa 1,5 atü erzeugt. Bis auf den Boden der Flüssigkeit 5 ragt das Steigrohr 6, das zur Füll-, Meß- und Ausschenkeinrichtung führt. Im Beispiel der Fig. i ist angenommen, daß der Behälter i im Keller 7 steht, während die' Tankstelle in einem Raum 8 darüber beispielsweise auf einem Schenktisch 9 sich befindet.
  • Die Füll-. Meß- und Ausschenkeinrichtung besteht entsprechend den Fig. 2 bis 4 vornehmlich aus dem Füll- und, Meßzylinder io mit darin auf- und abwärts sich bewegendem Kolben i i, der einen nach oben gerichteten Schaft 12 besitzt, ferner aus der der Füllungsbegrenzung dienenden, lose auf dem Schaft 12 sitzenden Hülse 13 mit Schwenkhebel 14, der in der Kulisse 15 festlegbar ist, und ferner aus dem Dreiwegehahn 16, an den das Steigrohr 6 und der Auslaufstutzen 17 angeschlossen sind.
  • Gemäß Fig. 2 besitzt der Kolben. i i einen Dichtungsring 18, so daß die in den Raum i9 eindringende Flüssigkeit 5 genau begrenzt ist.
  • Die Kulissenhülse 13 wird jeweils,durch den fest mit ihr verbundenen Hebel 14, der zweckmäßig einen Kugelknopf 2o besitzt, in einer durch die Kulisse i5 genau vorbestimmten Höhenlage je nach der Stellung des Hebels 14 innerhalb der Kulisse 15 gehalten. Zu diesem Zwecke besitzt die Kulisse 15 Einschnitte 2i, in die der Hebel 14 seitlich eingeschwenkt werden kann. Der Kolbenschaft 12 besitzt eine Absetzung 22, so daß die Hülse 13 auf dem Fortsetzungsschaft 12' kleineren Durchmessers lose sitzt. Der Kolben i i kann zufolge der in der Höhe jeweils fest eingestellten Hülse 13 sich nur so weit erheben, bis die Schaftabsetzung 22 an die untere Anschlagfläche 23 der Hülse 13 anstößt. Zum Zweck der der Eichung dienernden Feinjustage ist in der Hülse 13 eine mit Außengewinde versehene Zwischenhülse 24 vorgesehen, die durch den mutterartigen Kranz 25 verdreht und damit gegenüber der Hülse 13 nach unten oder nach oben bewegt werden kann. Bei Vorsehung dieser Zwischenhülse 24 bildet deren unterer Rand 23' die Begrenzungsanschlagfläche für die Kolbenschaftabsetzung 22. Sobald die Justage beendet ist, wird die Hülse 24 durch die Mutter 26 fest mit der Hülse 13 verbunden. Gegebenenfalls wird eine Eichplombe alsdann eingesetzt. Man kann auch die Kulisse 15 als Vorsatzblech vor einem entsprechenden Schlitz des zylinderförmigen Aufsatzes 27 ausbilden und, beispielsweise durch Wahl von Langlöchern, in der Höhe einstellbar machen.
  • Der Zylinder io besitzt eine Bodenöffnung 28, und an sie ist der Dreiwegehahn 16 angeschlossen. Das Küken 29 des Hahnes 16 ist ,durch einen Hebel 30 (vgl. Fig. i) von außen schwenkbar, so daß Füllstellung (vgl. Fig. 2) oder Entleerungsstellung (vgl. Fig. 3) bequem eingestellt werden kann. Im ersteren Falle drückt die einströmende Flüssigkeit den Kolben aufwärts. Im zweiten Falle sinkt der Kolben i i zufolge seines eigenen Gewichtes abwärts, so daß das unter dem Auslauf 17 stehende Gefäß 31 eine schnelle Füllung mit genau bemessener Flüssigkeitsmenge erfährt.
  • Die Reinigung des Meß- und Zapfgerätes ist sehr einfach. Der Aufsatz 27 und der Füll-Meß-Zylinder io brauchen lediglich getrennt zu werden, der Kolben i i wird herausgenommen und das Küken 29 wird herausgezogen. Damit sind alle Teile voll der Reinigung zugänglich. Man kann auch den Aufsatz 27 und den Zylinder io als körperliche Einheit ausbilden. In diesem Falle wird der Dreiwegehahn 16 abgenommen, und- die Reinigung des Zylinderraumes i9 erfolgt durch die Zylinderöffnung 28.
  • Mit der Einrichtung gemäß der Erfindung wird es möglich, insbesondere Milch fach- und sachgerecht, also auf völlig hygienischer Basis, schnell und genau dosiert auszuschenken.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i.
  2. Meß- und, Zapfeinrichtung für Flüssigkeiten, insbesondere Milch, unter Anwendung des Überdruckprinzips, wobei der Flüssigkeitsdosierung ein allseitig geschlossener Zylinder dient, in dem ein Kolben unter dein Druck der Flüssigkeit sich so lange aufwärts bewegt, bis er einen seinen Hub begrenzenden Anschlag berührt, dadurch .gekennzeichnet, daß nach Erreichung der oberen Begrenzungsstellung der Flüssigkeitszufluß (6) Abtrennung bei gleichzeitiger Öffnung dies Zylinders (io) nach außen erfährt, wodurch die im Meßzylinderraum (i9) befindliche Flüssigkeit (5) unter dem Eigengewicht des Kolbens (ii) durch die Zylinderöffnung (17) ausfließt. ?-Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, ,daß der Zu- und Ablauf für den Meßzylinder (io) durch einen eine Sperrstellung und zwei Durchflußrichtungen besitzenden Dreiwegehahn (16) gebildet ist, derart, daß der Zulauf (6') etwa senkrecht zur Adhse des Meßzylinders (io) und der Ablauf (17) etwa in MeßzyIinderachse vorgesehen ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (i i) an seiner unteren Fläche eine in seiner untersten Stellung bis zum oder in Idas Hahnküken (29) reichende Nase beisitzt.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, .daß der fder Hubbegrenzung des Kolbens (i l) -dienende Anschlag (23 bzw. 23') der Flüssigkeitsmengeneichung dient und daß der Kolben (ii) einen aus dem Meß,zylinder (io) herausragenden Schaft (12) besitzt, auf dem eine Anschlaghülse (13) längs verschiebbar gelagert ist, die ihrerseits auf Eidhmarken (z. B. 1/1, 1/2, 3/4 und. 1 1) einstellbar ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlaghülse (13) mit einem Drehknopfhebel (14) verbunden ist, der in eine Kulisse (15, 21) einschwenkbar und in dieser feststellbar ist.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß für die Eichfeinjustage entweder die-Kulisse (15) oder die Anschlagfläche (23 bzw. 23') der auf dem Kolbenschaft (12) längs verschiebbaren Hülse in Höhe einstellbar ist.
  7. 7. Vorrichtung nach 4, oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolbenschaft (12) eine Absetzung (22) bei Bildung eines Kolbenschaftes (12') mit verkleinertem Durchmesser, auf dem die Anschlaghülse (13) lose sitzt, besitzt und daß der Schaftkranz (22) durch Anstoßen an die Anschlagfläche (23) der Hülse (13) der Hubbegrenzung dient. B.
  8. Einrichtung nach Anspruch 4 oder folgenden. dadurch gekennzeichnet, d.aß im Innern der Anschlaghülse (13) eine mit Außengewinde versehene, der Eichfeinjustage dienende Zwischenhülse (24) gelagert ist, deren unterer Rand (23') der Kolb,enhubbegrenzung dient.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 6 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die nach Eichung festgelegte Stellung der Kulisse (15) oder/und der Anschlagfläche (23 .bzw. 23') unverrückbar (plombierbar) ist. i o. Einrichtung nach Anspruch i oder folgenden, .dadurch gekennzeichnet, daß der Kolbenschaft (i2') mit einem Zählwerk gekuppelt ist, das bei jedesmaligem Auf- oder Abwärtsgehen des Schaftes (12) unter gleichzeitiger Beachtung dessen jeweiliger Höchststell`ung anspricht. ii. Einrichtung nach Anspruch i oder folgeniden, ,dadurch gekennzeichnet, daß mit dem verjüngten Kolbenschaft (12') ein in Abhängig-]zeit von der Auf- und Abwärtsbewegung des Schaftes (12') betätigtes mechanisches Gebilde, beispielsweise eine den Kopf bewegende Kuh oder ein trinkender Mensch, verbunden ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 429 199, 535 424.
DESCH3637A 1950-08-15 1950-08-15 Mess- und Zapfeinrichtung fuer Fluessigkeiten, insbesondere Milch Expired DE875004C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8914879U1 (de) * 1989-12-20 1990-05-10 Fa. Walter Linneweber, 4800 Bielefeld Mechanische Dosierpumpe

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE429199C (de) * 1926-05-19 Heinrich Diessel Messzylinder fuer Magermilch
DE535424C (de) * 1927-10-05 1931-10-10 Huber Peter Vorrichtung zum Abzapfen von dickfluessigen OElen und Fetten in abgemessenen Mengenmittels Druckluft

Patent Citations (2)

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