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CH289971A - Apparat zum Ausführen von Melkoperationen an Tierbeständen für Untersuchungszwecke. - Google Patents

Apparat zum Ausführen von Melkoperationen an Tierbeständen für Untersuchungszwecke.

Info

Publication number
CH289971A
CH289971A CH289971DA CH289971A CH 289971 A CH289971 A CH 289971A CH 289971D A CH289971D A CH 289971DA CH 289971 A CH289971 A CH 289971A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
carrier
milk
bottle
container
dependent
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Manus Aktiebolaget
Original Assignee
Manus Ab
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Manus Ab filed Critical Manus Ab
Publication of CH289971A publication Critical patent/CH289971A/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J5/00Milking machines or devices
    • A01J5/04Milking machines or devices with pneumatic manipulation of teats

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description


  



  Apparat zum Ausführen von Melkoperationen an Tierbeständen für Untersuchungszweeke.



   Vorliegende Erfindung betrifft einen Apparat zum Ausführen von   Melkoperationen    an   Tierbeständen    für   Untersuchungszwecke,    und zwar zweckmässig so, dass der Eigentümer der Tiere wohl diese Operationen   durch-    führen, die Versuchsergebnisse hinsichtlich Qualität und Quantität aber nicht beeinflussen kann.



   Im Schweizer Patent Nr. 270045 ist ein   Milchprüfungsapparat    beschrieben, bei dem   Jlilehflaschen erforderlich    sind, die sich nach Vollendung der   Melkoperation      automatiseh      versehliessen.    Bei diesem bekannten Apparat werden Proben gemacht, während die   Milch-    flaschen in einem Behälter eingeschlossen sind, der unter dem Vakuum der   Melk-      machine    steht und naeh Einführen der Flasehe gesehlossen wird, wobei die von den verschiedenen Tieren des Bestandes abgegebenen Milchmengen aufeinanderfolgend in den Behälter gelangen.

   Die Flasche wird   antomatiseh    verschlossen, indem nach Volle nden der   Melkoperation    das Vakuum im Behälter aufgehoben wird. Der Behälter wird dann nach seinem Entleeren geöffnet, und die Flasche herausgenommen und an die Untersuehungsstelle abgesandt.



   Bei diesem bekannten Apparat muss für jedes zu   melkende    Tier eine separate Milchflasche in den Behälter eingesetzt werden, nachdem dieser vollständig entleert worden n ist. Dies erschwert die Betätigung des Apparates, und das Ausführen von   Melkoperatio-      uen    f r Untersuchungszwecke erfordert sehr viel Zeit, insbesondere bei einem grösseren   Tierbestand.   



   Diese   Naehteile    werden mit Hilfe   vor-    liegender Erfindung behoben, indem es nicht mehr notwendig ist, f r jedes zu   melkende    Tier eine separate   hTilehflasche    in den die Milch aufnehmenden Behälter einzuführen.



  Der erfindungsgemässe Apparat mit einem Behälter, der dazu bestimmt ist, dem Vakuum einer Melkmaschine unterworfen zu werden und von dieser Milch aufzunehmen,   kennzeich-    net sich durch eine in diesem BehÏlter angeordnete Vorrichtung zum Messen der an diesen abgegebenen Milchmenge und einen von der genannten Vorrichtung gesteuerten Ventilmechanismus zum portionenweisen Abmessen von Milch aus dem BehÏlter und Abgeben dieser Portionen an eine aus dem Be  hälter    führende Ableitung zum Abfüllen von   Milchflaschen.   



   Ein   Ausführungsbeispiel des Erfindungs-    gegenstandes ist in den Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigt :
Fig.   1    einen Vertikalschnitt und
Fig. 2 einen Horizontalschnitt durch den Apparat nach Linie II-II in Fig.   l,   
Fig. 3 einen zum Apparat gehörigen Volumenmesser im Vertikalschnitt und
Fig. 4 eine Seitenansicht desselben,
Fig. 5 den Aufriss eines vom Volumenmesser gesteuerten   Mechanismus zum Be-      tätigen    eines Zählwerkes, und 
Fig.   6 und    7 eine   Teildranfsicht    bzw. eine Teilseitenansicht im Schnitt dieses ZÏhlwerkes.



   Fig. 8 ist ein Längsschnitt eines von Hand bewegbaren   Steuerzapfens    zur Steuerung der   Alelkoperation.   



   Fig. 9 und 10 sind zwei um 90  gegeneinander versetzte Seitenansichten dieses Zapfens, und
Fig. 11 und 12 sind Querschnitte naeh den Linien   A-A    bzw. B-B in Fig. 8.



   Fig. 13 ist eine Abwicklung eines Teils des Umfanges des Zapfens nach Fig. 8,
Fig. 14 eine Draufsicht des Zapfengehäuses, und
Fig. 15 ist ein Axialschnitt durch das   Zapfengehäuse    nach der Linie FùF in Fig. 14.



   Das Gestell des Apparates weist einen   napfformigen    untern Teil 1 und einen obern Teil 2 auf, die zusammen einen BehÏlter bilden. Letzterer besitzt zwei vertikale   Quer-    wände   4 und    5 mit einer mit dem Gestellinnern in Verbindung stehenden 3, nebst zwei horizontalen Bodenteilen 6   7,    die Deckel für den untern Gestellteil bilden.



  Der untere Gestellteil   1    besitzt einen Auslass der zu einer ventilgesteuerten Ableitung  (nicht gezeichnet) führt. Ein   Dichtungsorgan    9 ist zwischen den beiden Gestellteilen 1 und   2    eingelegt. Durch Schliessen des Auslasses8 kann der zwischen dem Gestellteil 1. und der Kammer 3 im obern Gestellteil   2    gebildete Behälterraum luftdicht abgeschlossen werden.



  Der horizontale Teil 6 des obern Gestellteils 2 bildet den Boden einer   Instrumentenkammer    11, die von der   Vertikalwand    4 und einer Kappe 10 begrenzt wird, während der   hori-    zontale Teil 7 des obern Gestellteils eine B hne für einen vorzugsweise zylindrischen    Milchflaschenträger 12 bildet. Letzterer hat    Gehäuseform, nimmt eine Kreisreihe von Flaschen   13    auf und ist mit einem Deckel 14 4 und mit einem Handgriff 15 versehen, mittels welchem er auf die B hne 7 gesetzt werden kann.



   Der obere Gestellteil bildet Seitenwände   16    auf einander entgegengesetzten Seiten der Biiline 7, zwischen welchen eine Offnung zum Einsetzen des Trägers 12 belassen ist.   Liber    der B hne 7 und dem Flasehenträger 12 ist    ein mit dem obern Gestellteil 2 2 aus einem    Stück bestehender Deckel 17 vorgesehen.



   Eine mit dem Deckel 17 aus einem St ck bestehende Hülse 18 dient zur Aufnahme eines senkrechten, drehbaren Zapfens   19,    dessen Achse mit derjenigen des auf der Bühne 7   aufgestellten Flasehenträgers 13    zusammenfällt, und der Zapfen   19    weist einen Griff   20    zum Drehen auf. Von einer   Evakua-    tionsquelle (nicht gezeigt) f hrt ein Kanal 21 zur Hülse 18, und ein weiterer, einen ver  dickten    Teil des Deckels 17 durchsetzender Kanal   22 führt    von letzterer zur Kammer   3.   



  Eine Ausnehmung   23    im Zapfen 19 dient zum Herstellen und Unterbrechen der Verbindung zwischen den beiden Kanälen 21 und   22.    Eine andere Ausnehmung 123 im Zapfen   1. 9    dient zur zeitweiligen   Herstellung der Ver-    bindung des Kanals   22    mit der Aussenluft : Die Gestaltung und gegenseitige Anordnung der Ausnehmungen 23 und 123 geht aus den Fig. 8-13 hervor, während die Anordnung des   Kanals 21    im Verhältnis zum Handgriff   20    aus den Fig.   14    und 15 ersiehtlieh ist.



   Der Zapfen 19 weist auch eine axiale Bohrung auf, in die ein Schaft 24 verschiebbar und drehbar eingesetzt ist, der an seinem obern Ende einen Griff   25    trägt. Der unterste   e    Teil der vom   Schaft 24 durchsetzten Zapfen-    bohrung ist verbreitert zur Aufnahme einer den   Schaft umgebenden Sehraubenfeder 26.    die zwischen der Deeke der verbreiterten Zapfenbohrung und einer am Fussende des Schaftes   24    befestigten Hülse   27    eingespannt ist. Letztere weist aussenseitig eine Reihe von axial nach unten ragenden Zähnen 28 auf und ist drehbar und gleitbar um einen am    Boden des Flasehenträgers 12 befestigten    Bolzen 29 angeordnet.

   Eine eine untere und eine obere Scheibe 31 bzw. 32 tragende Nabe 30 ist unterhalb der Hülse 27 drehbar auf den Bolzen   29    aufgeschoben. Diese Scheiben sind am Umfang mit Einschnitten zur Auf  nahme    der   Milchflaschen    13 versehen (siehe Fig. 2). Die Nabe 30 ist am Kopf ausgeweitet und innenseitig mit im Kreise angeordneten ZÏhnen 33 versehen, die gleitend zwischen die   Zahne 28    der Hülse   27    greifen. An einem am Kopf des ausgeweiteten Teils der Nabe 30   riebildeten Flansch    ist eine Schiissel   34    be  lestigt,    deren oberer Randflansch 35 unmittelbar unter dem Deckel   14    des Milehflaschen  t ragers 12 liegt.

   Auf    der Oberseite dieses Flansehes 35 ist für jeden   Flaschensitz    des Trägers eine Nummer vermerkt. Beim   gezeig-    ten Beispiel kann der Träger 12 zehn Flaschen aufnehmen, und demgemäss sind auf dem Flansch des auf diese Weise gebildeten Zifferblattes die Nummern 1-10 gegenüber den einzelnen   Flasehensitzen    vermerkt. Im Deckel   14          des Trägers ist eine Offnung 36 vorgesehen, durch die die Nummer'des jeweils in   Füll-      stellung befindlichen Flaschensitzes    bei herausgenommenem   Flaschenträger      12    abgelesen werden kann.

   Die Einfüllstellung wird durch eine im Deckel 14 radial aussenseitig der Öffnung 36 gebildete   Fülloffnung    37 bestimmt.



   Am untern Teil des Zapfens 19 ist ein Bund   38    vorgesehen, der zwei diametral an  geordnete Axialstifte    39 zum Betätigen eines Sternrades 40 trägt, von welchen in Fig.   I    nur der linke dargestellt ist. Die Achse 41 des Sternrades trägt ein in ein Zahnrad 43 ein  greifendes Ritzel    42. Das Zahnrad 43 ist koaxial mit der Hülse 27 und besitzt einen Innenzahnkranz, der mit den Zähnen 28 der Hülse   27    im Eingriff steht. Die Nabe des Zahnrades 43 ruht auf einer in nicht näher gezeichneter Weise am Rahmenteil 17 befestigten Scheibe   44,    die auch ein Lager für das untere Ende der Sternradaehse 41 bildet, deren oberes Lager in einem am Rahmenteil 17 befestigten Halter 45 vorgesehen ist.

   Zwischen   clem    Rahmenteil 17 und Bund 38 des Zapfens 19 ist eine   Sehraubenfeder    46 eingesetzt, die bestrebt ist, den Zapfen 19 gegen die Innenseite der Hülse 18 zu drücken.



   Mittels des oben beschriebenen Getriebes ist es, wie noch näher erläutert wird, möglich, durch Drehen des Zapfens 19 die   IIülse      27    und damit die Nabe 30 mit den dieser zugeordneten Seheiben 31 und 32 schrittweise zu drehen, um jeweils eine Milehflasche in die Füllstellung zu bringen. Um den   Flaschen-    träger 12 nach jedem Schaltschritt in seiner Stellung zu halten, trägt die Nabe 30 ein Sperrad 47, mit dem eine federbelastete Klinke 48 zusammenarbeitet (Fig. 2).



   Zusätzlich zum   Vakuumkanal    22 führt ein   Milchzufuhrrohr    50 von einem Melkapparat (nicht gezeigt) zur Kammer 3 des obern Rahmenteils 2. Dieses Rohr 50   endigt    in einem am obern Ende der Kammer 3 vorgesehenen   Aerations und Filtriergefäss    51. In diesem ist ein Filter 52 in solcher Stellung gegenüber dem Rohr 50 angeordnet, dass die gesamte zugeführte Milch filtriert wird.



   Unterhalb des Gefässes 51 befindet sich ein horizontal angeordneter Drehhahn 53, dessen Gehäuse 54 an den Wänden der Kammer 3 in nicht näher dargestellter Weise befestigt ist. Das Gehäuse   54    bildet einen Träger für das Gefäss   51.    Der Hahn 53 weist einen zylindrischen Körper auf, der zwei einander diametral gegenüberliegende, wechselweise in Übereinstimmung mit einem Auslass 56 des Gefässes 51 einstellbare Taschen 55 besitzt.



  Sobald eine dieser beiden Taschen 55 durch den Auslass 56 mit Milch aus dem Gefäss 51 gefüllt ist, wird der Hahn um eine halbe Drehung gedreht, wodurch nach vorüber  gehendem    Abschluss des Auslasses 56 die andere Tasche 55 unter letzteren   gelant,      wäh-    rend die gefüllte Tasche durch einen im   Hahngehäuse      54    vorgesehenen Kanal 57 entleert wird. An letzteren ist ein Rohr 58 angeschlossen, dass die Wandung 5 in   luft-    dichtem Abschluss durchsetzt und oberhalb der Einfülloffnung 37 im Deckel 14 des Flaschenträgers 12 endigt.



   Das Gefäss 51 steht unabhängig vom Hahn 53 und dessen Gehäuse 54 durch ein Abflussrohr 60 in dauernder Verbindung mit einem im untern Teil der Kammer 3 vorgesehenen Volumenmesser, der nach unten ins Innere des untern Rahmenteils   1    ragt. Dieser   Volumen-    messer weist ein zwei nebeneinanderliegende Kammern 62 und 63 besitzendes Schwimmergefäss 61 auf, wobei jede Kammer einen Schwimmer 64 bzw. 65 enthält. Die Kammern sind   vorzugsweise am obern Ende offene      Vertikalzylinder,    in welche die Schwimmer wie Kolben passen. Die Kammern   62    und   63    (Fig. 3) sind am untern Ende konisch gegen Öffnungen 66 bzw. 67 verjüngt, die zu einer Zylinderbohrung 68 für einen Steuerschieber 69 f hren.

   Die Bodenteile der beiden   Schwim-    mer   64    und 65 sind entsprechend konisch ausgebildet und weisen abgerundete Enden auf, damit   die WIilch mögliehst ungehindert, das    heisst ohne Schlagwirkung auf die Schwimmer   64    und 65 durch die Íffnung 66 bzw. 67 in die   Schwimmerkammern    62 bzw. 63 fliesst.



   Je naeh der Stellung des Sehiebers 69 im Zylinder 68 ist das Abflussrohr 60 über einen senkreehten, im   Schwimmergehäuse    61 gebil  deten    Kanal 70 und einen im Schieber 69 gebildeten Ringraum 71 entweder mit der Schwimmerkammer   62    oder der   Schwimmer-    kammer 63 verbunden, wobei jedesmal die nicht verbundene   Sehwimmerkammer dureh    ihre Öffnung 66 bzw. 67 mit einem Auslass 72 bzw. 73 verbunden ist. Die Verschiebung des Sehiebers 69 in die eine oder andere Endstellung wird durch den Luftdruck   gestenert,    zu welchem Zweck das eine   Schieberende    mit der Aussenluft in Verbindung steht, während das andere dem in der Kammer 3 und im untern Rahmenteil herrschenden Vakuum ausgesetzt ist.

   Die Verbindung der   Zylinderboh-    rung 68 mit der Aussenluft oder mit dem Vakuum wird mittels der in Fig. 3 gezeigten Steuervorrichtung von den Schwimmern   64    und 65 selbst ausgeführt. Die genannte   Steuer-      vorriehtung    ist wie folgt konstruiert :
Am Sehwimmergefäss 61 ist auf einem horizontalen Bolzen   74    ein ankerformiger Hebel 75 sehwenkbar gelagert, dessen gebogene Arme in je eine der beiden Sehwimmerkammern ragen. Der Mittelschenkel des Hebels 75 bildet das eine Glied eines Kniegelenkes und weist an seinem untern Ende einen festen Stift. 76 auf, der in den gegabelten Kopf eines bei 77 sehwenkbar gelagerten Hebels 78 eingreift.

   Das Fussende des letzteren ragt in den Zwischenraum zwischen zwei auf einem hin und her beweglichen   Steuersehieber      81    festen Ansehlägen 79 und 80. Der Schieber 81 stellt t einerseits die Verbindung zwischen einer der zwei an die beiden Enden des Zylinders 68 angeschlossenen Rohren 82 bzw. 83 und einer an    dieAussenluft fiihrenden Rolire 84, und ander-    seits die Verbindung zwischen einer der zwei Rohren 82 und 83 mit einer der zwei ins Innere des untern Rahmenteils 1 führenden Bohrungen   85    und 86 her.

   Wenn das eine Rohr   82    bzw. 83 mit dem Rohr 84 verbunden ist, so ist das andere Rohr 83 bzw. 82 mit der Bohrung 86 bzw. 85   verbunden.      Wenn das Knie-    gelenk 75,78 im einen oder andern Sinn verschwenkt wird, nimmt der Hebel 78 einen der beiden AnschlÏge   79    und S0 mit, wodurch der Schieber 81 in die eine oder andere Endstellung bewegt wird. Damit dieses   Versehieben    rasch vonstatten geht, ist der Hebel 78 durch eine Feder 87 belastet.



   Mit Hilfe des die beiden Schwimmer 64 und 65 beeinflussenden   Kolbenschiebers    69 werden auch der Portionenhahn 53 un. d eine in der Kammer 11 vorgesehene   Aufzeichnungs-    vorrichtung betätigt. Letztere weist einen zweiarmigen, am m SchwimmergehÏuse 61 bei 91 sehwenkbar befestigten Hebel 90 auf, der in der Kammer 3 vom Boden des   Schwimmer-    gehäuses zum Hahn   53    reieht. Das untere Ende des Hebels 90 ist auf einem Bolzen 92 schwenkbar am   Kolbensehieber    69 befestigt, so dass er von diesem mitgenommen wird. Der Bolzen   92    durchsetzt ein in der Wand des Zylinders 68 gebildetes Langloch 93, so dass der Hebel 90 verschwenkt werden kann.

   Das obere Ende des Hebels 90 ist als Zahnsegment   94    (Fig. 5) ausgebildet und steht im Eingriff mit einem am   Hahnkegel      53    befestigten Zahnkranz 95.



   Am   Drehzapfen 91 des Hebels    90 ist ein Sperrad   96    befestigt, in das zwei am Hebel !) 0 schwenkbar befestigte Sperrklinken 97 und 98 eingreifen. An der den Hebel 90 durchsetzenden Nabe des Sperrades   96    ist ein Ritzel 99 befestigt, das mit einem auf einer die Wand 4 der   Kammer')      11    luftdicht   durehsetzeWen    Achse 101 befestigten Zahnrad 100 im Eingriff ist. Eine mit der Achse 101 gekuppelte   Aehse 101'trägt ein Zalmrad 109,    das mit einem grösseren Zahnrad 103 im Eingriff steht. Auf der das Zahnrad 103 tragenden  Achse ist ferner ein Ritzel   104    befestigt, das mit einer vertikal hin und her beweglichen Zahnstange 105 im Eingriff ist.

   Letztere trägt am obern Ende eine Feder   106.    mit einem   Schreibinstrument    107 zum Beschreiben eines auf einer um eine vertikale Aehse drehbaren Walze 109 aufgewickelten Papiers   108.    Die Walze 109 wird von einem Federmechanismus (nicht gezeigt) gesteuert.



   Die Zahnstange 105 kann vom Ritzel   104    abgehoben werden und ist normalerweise aus @ Zu diesem Zweck ist die Zahnstange   105    auf einem in bezug auf das Ritzel 104 hin und her beweglichen Schieber 110 montiert, der mittels eines Gliedes 111 mit der Stange   112    eines in einem einerends offenen Zylinder   114    luftdicht eingepassten Kolbens 113 verbunden ist. Der Kolben 113 ist einerseits dem in einer geschlossenen Kammer im Zylinder herrschenden Druck, und anderseits dem T) ruek einer in dieser Kammer angeordneten Feder 115 ausgesetzt. Die genannte Kammer . steht durch eine Leitung 116 mit der Kammer 3 in Verbindung.



   Fig. 6 zeigt die Aufzeiehnungsvorrichtung in der Kammer 11, gesehen von links in Fig.   1,    insbesondere eine Spule 117 zur Aufnahme des   Papierstreifens    108. In Fig. 7 ist eine Seitenansieht des die Walze 109 und Spule 117 tragenden Gestelles, sowie eine zwischen diesen angeordnete Führungsrolle 118 gezeigt. Weiter zeiat Fig. 7 einen Vertikalsehnitt eines Ge  häuses    119 mit einer Stempelvorrichtung zum   Abstempeln    einer   Laufnummer    auf den Streifen 108 für jeden ganzen Arbeitszyklus des Zapfens 19.



   Die Arbeitsweise des oben beschriebenen Apparates ist im übrigen wie folgt :
Wenn der Apparat ausser Betrieb ist, herrscht in der Kammer 3 und im untern   Ralimenteil 1 Luftdruck,    da der Zapfen 19 siell in einer Stellung befindet, in der der   Kanal 22 über    die Ausnehmung   123    und den das Getriebe   38-13    enthaltenden Raum mit der Aussenluft in Verbindung steht. Normaler Luftdruck herrscht also auch im Zylinder   114,    so dass die Feder 115 den Kolben 113 in seiner obern Endstellung hält, in der die Zahnstange 105 ausser Eingriff mit dem Ritzel 104 ist.



  Darauf wird die Zahnstange mit dem Schreibinstrument in die unterste Stellung bewegt.



  Die zu   verwendenden Milchflaschen    werden in einer Prüfzentrale derart in einen oder gege  benenfalls    in mehrere Träger 12 eingesetzt, dass keine Flasche sich unter der Einfüll öffnung 37 befindet. Daraufhin wird der Deckel 14 auf den Träger gesetzt und ver  siegelt.    Bevor der Träger 12 auf die B hne 7 gestellt wird, wird die Spindel   24    mittels des Griffes 25 gehoben, bis die Hülse 27 den erweiterten Teil der Bohrung des Zapfens 19 erreicht, damit die Einführung des Trägers nicht verhindert wird. Nach Einsetzen des Trägers wird die Spindel 24 fallen gelassen, so dass der Zapfen 19 über das Getriebe 38-43 mit dem Träger 12 gekuppelt wird.

   Nach erfolgtem Einsetzen des Trägers 12 mit den Flaschen 13 auf die Bühne 7 befindet sich zunächst keine Flasche unterhalb der Öffnung 37. In Fig. 2 der Zeichnung ist dies durch die oberhalb der Öffnung 37 gestrichelt eingezeichnete Flasche angedeutet.



   Dann wird zunächst der Zapfen 19 um   45     entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht. Dadurch werden die Flaschen 13 im Träger 12 um   t120    einer Umdrehung bewegt, so dass eine der Flaschen unterhalb der Öffnung zu stehen kommt. Durch diese Drehung wird die Verbindung zwischen dem Kanal 22 und der   Aussenluft unterbroehen    und eine Verbindung zwischen Kanal 21 und Kanal 22 über die Ausnehmung 23 hergestellt. Durch   diese Ver-    bindung wird die Kammer 3 evakuiert, weil ja der Kanal 21 mit der Vakuumquelle in Verbindung steht. Die Ausnehmung 23 umfasst ohne deren seitliche Ansätze einen Winkel von mindestens   90 ,    wie aus Fig. 13 ersichtlich ist.



  Nachdem sich in der Kammer 3 und im untern Rahmenteil   1    ein   genügendes    Vakuum,   näm-    lich 380 mm Hg, eingestellt hat, wird der Zapfen 19 um einen weiteren Winkel von 45  gedreht, wodurch sich infolge der   besondern    Form der Aussparung 23, an der gegenseitigen Verbindung der Kanäle 21 und   22    nichts ändert, jedoch das Melken eingeleitet wird.



  Jetzt kann das Melken einsetzen. Die Milch fliesst durch Rohre 50 in das   Gefäss 51, wo    sie belüftet und filtriert wird, und weiter durch die R¯hre 60 in den   Volummesser    61 gelant.



     Fin    Teil der Milch füllt die Tasche 55 des Hahnkegels 53, die sich unter der Íffnung 56 befindet. Durch den Ringraum 71 des   Steuer-    schiebers 69 fliesst die Milch in die mit der R¯hre 60 verbundene   Schwimmerkanne,    zum Beispiel 62, des   Volummessers    und hebt den Schwimmer, zum Beispiel 64, wodurch das Kniegelenk 75-78 verschwenkt und die Steuersehieber 81 und 69 in ihre   andere End-    stellung verschoben werden. Die andere Schwimmerkammer, das heisst beim gewählten Beispiel die Kammer 63, wird dadurch mit der R¯hre 60 und die Schwimmerkammer 62 mit dem Auslass   72    verbunden, wodurch die Milch aus dieser Kammer ins untere Rahmenglied   l    fliesst.

   Die in die Kammer 63 einströmende Milch hebt den Schwimmer 65, der in seiner obersten Stellung das Kniegelenk in seine frühere Stellung   zurüekbewegt,    so dass die beiden Steuersehieber 81 und 69 verschoben werden. Bei jeder solehen Verschiebung wird der Hebel 90 betätigt und der Hahn 53 durch das Zahnsegment 94 gedreht, so dass ein weiteres, zum Totalquantum proportionales Quantum Milch unter Einfluss des Volummessers dureh den Auslauf 57 und die öffnung 37 in die unter letzterer befindliche Flasche 13 fliesst.



   Vom Sperrad 96, das vom Hebel 90 schritt  weise drehgeschaltet    wird, wird die Bewegung durch das beschriebene Getriebe auf das Ritzel   104    übertragen, das entsprechend   selirittweise    gedreht wird. Beim Evakuieren der Kammer   3 wird aueh der    Zylinder   114      luftleer    geriiacht, so dass der auf die Oberseite des Kolbens 113 lastende   Luftdruek    den Kolben nach innen verschiebt, wobei die Feder 11 5 gespannt wird. Dadureh kommt die Zahnstange 105 mit dem Ritzel   104    in Eingriff.



  Während der Rotation des letzteren ist es im Eingriff mit der Zahnstange, das heisst die letztere wird mit dem   Schreibinstrument    106, 107 aufwÏrts verschoben. Auf dem von der Walze 109 durch Federwirkung   abgewiekel-    ten Papierstreifen   108    wird so eine Kurve aufgetragen, die die von den gemolkenen
Kühen abgegebenen zeitlichen Milchmengen   aufzeichnet.    Sobald das Melken beendet ist, wird der Zapfen 19 um   90"gedreht und be-    findet sich somit wieder in seiner   Ausgangs-    lage. Dabei werden die Flaschen 13 im Träger um noch   1/20    einer Umdrehung bewegt, so daf., keine Flasehe unterhalb der Öffnung 37 steht, wenn sich der Zapfen 19 wieder in seiner Aus  gangslage    befindet.



   Beim gezeigten Beispiel brauchen die vollen   Milchflaschen    sich nicht automatisch zu plombieren, da der   Flasehenträger    12 mit den leeren Flaschen vor Abgabe an die Prüf person versiegelt wird, und es nachträglich nicht möglich ist, Milch in eine der Flaschen   einzugiessen,    da sieh keine Flasche unter der Einfüllöffnung 37 befindet.

   Nachdem die K he des Bestandes gemolken worden sind. muss der Zapfen 19 vor Herausnahme des   Flaschenträgers 12 so gedreht    werden, da¯ die Vakuumkammer des Apparates  ber den Kanal   120    mit der Aussenluft verbunden ist. wobei gleichzeitig die Nabe 30 mit den von dieser getragenen Platten 31 und   32    in eine Stellung bewegt, wird, in der sich keine    Flasche 13 unter der Eint'üllöffnung 37 be-    findet. Es kann daher weder vor noch nach dem Melken Milch in die Flaschen eingegossen werden, ohne da¯ das   Siegel des Flaschen-    trÏgerdeckels 14 erbrochen wird, und auch während des Melkens ist dies   unmögliell,    da dann die   Öffnung 37    von   aussen nicht zugäng-    lich ist.



   In Verbindung mit dem beschriebenen    Apparat können natürlich auch Milchflaschen    bzw. Probengläser verwendet werden, die sich automatisch versiegeln. Zu diesem Zweck ist es jedoch notwendig, dass clie Flaschen sich während des Einfüllens von Milch in einer luftdichten Kammer befinden, und es müssen   lliittel vorgesehen sein, nm    die   den Flaschen-       träger aufnehmende Kammer luftdicht abzu-    schliel3en und mit der Vakuumpumpe zu verbinden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Apparat zum Ausführen von Melk- operationen an Tierbeständen f r Unter suchungszweeke, mit einem Behälter, der dazu bestimmt ist, demVakuum einerMelkmaschine unterworfen zu werden und von dieser Milch a n Yrnnehmen, gekennzeichnet durch eine in diesem Behälter angeordnete Vorrichtung zum Messen der an diesen abgegebenen Milchmenge, und einen von der genannten Vor riehtung gesteuerten Ventilmechanismus zum portionenweisen Abmessen von Milch aus dem Behälter und Abgeben dieser Portionen an eine aus dem Behälter führende Ableitung znm Abfüllen von Milchflaschen.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Behälter ein Bel ftungsgefϯ (51) vorgesehen ist, in das eine von der Melkmaschine führende Leitung (50) miindet, und in dem zwei Auslässe angeordnet sind. von denen der eine (60) in die im Be lifter (1., 2) angeordnete Messvorrichtung (61) f hrt, und der andere (56) ventilgesteuert ist und in die genannte Abfiill- Ableitiinc, (58) führt.
    2. Apparat nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass ausserhalb des Be hiilters (1, 2) eine Bühne (7) zur Aufnahme eines TrÏgers (12) fUr eine Reihe von Milch- i'lasehen (13) vorgesehen ist, nebst Mitteln zum schrittweisen Bewegen der Flaschen, um letztere aufeinanderfolgend in die Einfiill- slellung unter das Auslassende der Ableitung (59) zu bringen.
    3. Apparat nach Unteranspruch 2, da durch'gekennzeichnet, dass der TrÏger zur Aufnahme einer im Kreis angeordneten, im TrÏger schrittweise beweglichen Reihe von Flaschen eingerichtet ist, wobei die Mittel zum Herbeiführen dieser schrittweisen Bewegung folgende Teile aufweisen : einen drehbaren Ventilkörper (19) zum Herstellen und Unter brechen einer Verbindung zwischen dem Behälter einerseits und einer Vakuumpumpe bzw. der Aussenluft anderseits, drehbare Glieder (31 und 32) im TrÏger zum Bewegen der Flasehen, und ein Getriebe mit Kupp- lungsteilen (27 und 33) zum Übertragen einer sehrittweisen Bewegung vom genannten Ventilkorper auf die drehbaren Glieder.
    4. Apparat nach Unteransprueh 3, da durch gekennzeichnet, dass die drehbaren Glieder ein Paar um einen Bolzen (29) im Träger drehbarer Scheiben (31 und 32) sind, die zur Aufnahme der Flaschen mit entsprechenden Ausschnitten versehen sind, um die Flaschen längs einer zylindrischen Wand des TrÏgers zu bewegen, wenn die Scheiben um den genannten Bolzen rotiert werden, wobei die gemeinsame Nabe (30) der Scheiben mittels eines vom genannten Ventilkörper (19) bei dessen Betätigung angetriebenen Sternrades gedreht wird.
    5. Apparat nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verbindung zwischen Nabe und Sternrad eine ausriiekbare Kupplung mit einer innenseitig an der Nabe angeordneten Ringreihe von axialen Kupp- lungszähnen (33) und einer mit dieser Reihe zusammenwirkenden, aussenseitig an einer Hülse (27) angeordneten Reihe von axialen Kupplungszähnen (28) vorgesehen ist, wobei diese Hülse gleit-, aber nicht drehbar mit einem vom genannten Sternrad angetriebenen Zahnrad (43) verbunden ist, und die genannte Nabe ferner mit einer in einer axialen Bohrung des Ventilkörpers gleit-und drehbar eingesetzten Spindel (24) verbunden ist,
    wobei dureh Versehieben der Spindel die ZÏhne der Hülse mit denen der Nabe in und ausser Eingriff gebracht werden und durch Heben der Spindel über den Träger hinaus dieser in den zu seiner Aufnahme vorgesehenen Raum eingesetzt und daraus entfernt werden kann.
    6. Apparat nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Flaschenträger einen versiegelbaren Deckel (14) mit einer Einfülloffnung (37) aufweist, die, wenn der TrÏger eingesetzt ist, sic noter dem Auslass- ende der Ableitung befindet und relativ zur Flaschenbewegungsvorrichtung so angeordnet ist, dass sich in der Normalstellung dieser Vorrichtung vor Einsetzen des Flaschenträgers und nach Herausnehmen desselben aus dem Apparat keine Flasche unter der Einfüll- offnung befindet.
    7. Apparat nach Ünteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in Verbindung mit den Flaschenbewegungsscheiben im Flaschenträger an diesem ein Zifferblatt (34, 35) befestigt ist, auf dem f r jede Flasche eine Zahl vermerkt ist, und im Deckel des Flasehenträgers ein Fenster (36) vorhanden ist zwecks Siehtbarmaehens einer Zahl, wenn die entsprechende Flasche sich unter der Einfüll- öffnung befindet.
    8. Apparat nach Unteransprueh l, dadurch gekennzeichnet, dass der Volummesser (61) zwei Milchauf nahmekammern (62 und 63) aufweist, von denen jede eine bewegliche Wand besitzt, und ein Versehiebeorgan (69) vorgesehen ist, das durch die beiden beweg- lichen WÏnde wechselweise verschiebbar ist, um die Kammern abwechselnd in eine Stellung zur Aufnahme und in eine Stellung zur Abgabe einer bestimmten Milehmenge zu bringen.
    9. Apparat nach Unteransprueh 8, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Kammern des Volummessers je eine Öffnung (66 bzw. 67) aufweisen, die abwechselnd als Ein-und Auslass dienen und von dem Versehiebeorgan (69) gesteuert werden, dass ferner die beweglichen WÏnde des Volum- messers durch in seinen Kammern kolbenartig hin und her bewegliche Schwimmer (64 bzw.
    65) gebildet sind, wobei die gegen die entsprechenden Íffnungen gerichteten Boden dieser Schwimmer konisch ausgebildet sind und abgerundete Enden besitzen, und die Seitenwände der Kammern im Bereiche dieser Öffnungen entsprechend konisch ausgebildet sind.
    10. Apparat nach Unteransprueh 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Versehiebeorgan n durch einen Steuerschieber (69) gebildet ist, der unter der Wirkung der Differenz zwischen dem Luftdruck und dem in dem den Volummesser enthaltenden Behälter (1, 2) herrschenden Unterdrucke hin und her beweglich ist und die Verbindung zwischen den Íffnungen (66 und 67) einerseits und der Ableitung (60) aus dem Belüftungsgefäss (51) und zum BehÏlter (1,2) f hrenden Ausla¯ öffnungen (72 bzw. 73) anderseits herstellt bzw. unterbricht.
    11. Apparat nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks abwechselnden Einwirkenlassens der auf den Steuer- schieber wirkenden Druckdifferenz auf die entgegengesetzten Enden dieses Sehiebers ein weiterer Steuerschieber (81) vorgesehen ist, nebst einem durch die Sehwimmer gesteuerten Kniegelenk (75,78) zum Verschieben dieses zweiten Steuerschiebers.
    12. Apparat naeh Unteransprüehen 7 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilmechanismus zum portionenweisen Abmessen von Milch einen drehbaren Hahnkegel (53) aufweist, der am Umfang Taschen (55) zur Aufnahme von jeweils einer Milehportion vom Belüftungsgefäss (51) besitzt, und dieser Hahnkegel in Übereinstimmung mit dem Volummesser (61) mittels von dessen Verschiebeorgan übertragener Kraft betätigt @ wird, so dass die an die Flaschenfülleitung (58) abgegebenen Portionen in einem be stimmten Verhältnis zu der durch den Vol. uni- messer fliessenden Milchmenge stehen.
    13. Apparat nach Unteranspruch 12, gekennzeichnet durch eine Vorriehtung zum Aufzeichnen der durch den Volummesser fliessenden Milchmengen, die in einer gegen den luftleeren Behälter (1, 2) abgeschlossenen Kammer (11) angeordnet ist und vom Steuerschieber (69) des Volummessers über ein Getriebe (99-105) angetrieben wird.
    14. Apparat nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeiehnet, dass die Aufzeieh- nungsvorriehtung ein durch das genannte Getriebe angetriebenes Schreibinstrument (106,107) aufweist, nebst einer Walze (109) mit durch Federn gespiesenem Aufzeicli- nungspapier (108), welches Instrument, längs des Papiers rechtwinklig zu dessen Bewe gungsrichtung beweglich ist, und das Getriebe eine ausrückbare Kupplung (104, 105) auf- weist, die mit einer vom Vakuum im Behälter (1,2) abhÏngigen Vorrichtung (110ù115) kombiniert ist, um die Kupplung auszuriieken, wenn der Apparat auber Betrieb und das Vakuum im Behälter aufgehoben ist.
    15. Apparat naeh Unteranspruch 14, da durch gekennzeichnet, dass die Auf zeichnungs- vorrichtung mit Mitteln (119) verbunden ist, um f r jede beendigte Melkoperation eine Zalil auf das Papier (108) zu drucken.
    16. Apparat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der den Flaschen- trÏger aufnehmende Raum (5,7,17) luftdicht versehliessbar ist und Mittel vorgesehen sind, um ihn nach Einsetzen des Trägers einem Vakuum auszusetzen und die Verwendung von sich automatisch versiegelnden Pr fflaschen zu ermöglichen.
CH289971D 1950-11-06 1950-11-06 Apparat zum Ausführen von Melkoperationen an Tierbeständen für Untersuchungszwecke. CH289971A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3208485A (en) * 1963-05-13 1965-09-28 Upjohn Co Automatic fraction collector

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3208485A (en) * 1963-05-13 1965-09-28 Upjohn Co Automatic fraction collector

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